Autor Thema: FÜR JEDEN NEUEN TAG  (Gelesen 48010 mal)

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« Antwort #40 am: 24. August 2013, 09:02:30 »
Ein König sollte folgendes Urteil unterschreiben: "Gnade unmöglich, im Gefängnis lassen!" Ihm kam das Urteil zu hart vor, weil er an die Zukunft des Mannes und seiner Familie dachte. Er änderte das Urteil um: "Gnade, unmöglich im Gefängnis lassen!" Durch eine Kommaverschiebung wurde der Mann freigelassen.


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« Antwort #41 am: 24. August 2013, 09:09:50 »
Petrus und Johannes gingen hinauf in den Tempel. Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! Und er sah sie an und wartete darauf, daß er etwas von ihnen empfinge.
Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!

Apostelgeschichte 3,1-6
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« Antwort #42 am: 31. August 2013, 11:49:00 »
AUFERSTEHUNG

Vielen genügt es, die Auferstehung Jesu Christi in den Büchern stehen zu lassen, aber sie machen nichts daraus für ihr Leben.

Christoph Blumhardt


Ach, fragt nicht nach der Auferstehung,
 ein Märchen aus uralten Zeiten.
Das kommt dir schnell aus dem Sinn.
Ich höre denen zu,
die mich austrocknen und kleinmachen,
ich richte mich ein
auf die langsame Gewöhnung ans Totsein
in der geheizten Wohnung,
den großen Stein vor der Tür.
Ach, frag du mich nach der Auferstehung!
Ach, hör nicht auf, mich zu fragen!

Dorothee Sölle


Jesus sagte zu Marta: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, daß er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Johannes 11,23-27


Unsere christliche Existenz besteht darin, daß wir ständig das Ostergeheimnis leben: kleine Tode, einer nach dem anderen, gefolgt von Ansätzen einer Auferstehung. Hier liegt der Ursprung des Festes. Von nun an stehen alle Wege offen.

Frére Roger


Manchmal feiern wir mitten im Streit
ein Fest der Auferstehung.
Waffen werden umgeschmiedet,
und ein Friede ist da.

Alois Albrecht


Der Mensch, das Leben, die Welt werden gelingen,
wenn sie jeden Tag durchdrungen werden
von der Liebe Jesu Christi.
Schon heute werden sie verwandelt sein,
morgen werden sie auferstehen.

Michel Quoist
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« Antwort #43 am: 07. September 2013, 11:10:37 »
JUBEL

Dort werden wir schauen, schauen und lieben,
am Ende lieben und loben ohne Ende.

Augustinus


Ein ganz gewöhnlicher Abend,
wie Abende eben so sind.
Und doch ist da etwas Besondres,
ein seltsames Flüstern im Wind.

Ich sitze und lausche den Grillen
und öffne die Augen, den Mund.
Trink mich an all den Gerüchen,
Geräuschen und Farben gesund.

Und laufe hinaus in die Heide
und werf mich der Länge nach hin.
Ich möchte jubeln und schreien
und danken dafür, daß ich bin.

Ingo Barz


Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott:
"Wie ehrfurchtgebietend sind deine Taten;
vor deiner gewaltigen Macht
müssen die Feinde sich beugen."
Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
Staunenswert ist sein Tun an den Menschen:
Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie schritten zu Fuß durch den Strom;
dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig;
seine Augen prüfen die Völker.
Die Trotzigen können sich gegen ihn nicht erheben.
Preist unseren Gott, ihr Völker;
laßt laut sein Lob erschallen!
Er hielt uns am Leben
und ließ unseren Fuß nicht wanken.
Du hast, o Gott, uns geprüft,
und uns geläutert, wie man Silber läutert.
Du brachtest uns in schwere Bedrängnis
und legtest uns eine drückende Last auf die Schulter.
Du ließest Menschen über unsere Köpfe schreiten.
Wir gingen durch Feuer und Wasser.
Doch du hast uns in die Freiheit hinausgeführt.

Psalm 66, 1-12
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« Antwort #44 am: 13. September 2013, 12:18:06 »
BETRACHTEN

In der Hoffnung, den Mond zu erreichen,
vergißt der Mensch, die Blumen zu betrachten,
die zu seinen Füßen blühen.

Albert Schweitzer


In einer der üblichen
Konferenzen, die irgendeine
mehr oder minder bedeutsame
Institution aus welchen Gründen
auch immer für wichtig erachtet
und wo sich - alles in allem -
nicht einmal gar nichts bewegt,

kroch mir, wie ich da saß, ein
Marienkäferchen über den Ärmel,
wagte sich dann hinab auf den
Tisch und entschloß sich sogar,
dort ein Papier (eine riesige
Fläche für dieses winzige Wesen)
zu überqueren. Schwarz und rot,
somit selber gepunktet, lief es
hinweg über sämtliche Punkte
der Tagesordnung, ohne denselben
weiter Beachtung zu schenken.

Käferchen, denk' ich, liebes
Mariechen, wie schön, daß du
lebst, und ich darf es wohl auch:
leben, mein' ich, trotz allem.
Doch schau: Jetzt entfaltet's
zur Probe die Flügel, und
schon fliegt's davon, dieses
winzige Wunder des Lebens an
diesem ganz gewöhnlichen Tag.

Lothar Zenetti


Ein Mensch wird "Pessimist" geschmäht,
der düster in die Zukunft späht.
Doch scheint dies Urteil wohl zu hart:
Die Zukunft ists, die düster starrt.

Eugen Roth


Ein Philosoph fragt den heiligen Antonius: "Vater, woher nehmt Ihr die Begeisterung, da Euch der Trost aus Büchern versagt ist?" Er antwortete: "Mein Buch ist die Natur der geschaffenen Dinge, und sooft ich das Wort Gotes lesen will, habe ich es unmittelbar vor Augen."

Weisheit christlicher Wüstenmönche


Man kann einen seligen, seligsten Tag haben, ohne etwas
anderes dazu zu gebrauchen als blauen Himmel und grüne
Frühlingserde.

Jean Paul
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« Antwort #45 am: 20. September 2013, 17:11:54 »
BEUNRUHIGEN

Die Tragödie des Menschen besteht nicht darin, daß er im Grunde immer weniger über den Sinn des eigenen Lebens weiß, sondern daß ihn das immer weniger beunruhigt.

Václav Havel


In den Bunkern tief unter dem Pfälzer Wald
Atomköpfe.
Umweltfreundliche Verpackung.

Burkhard Jahn


Der Tod ist kein Reiter auf schwarzem Pferd
und nicht mehr das alte Gerippe.
Er braucht keine Geißel, er schwingt kein Schwert,
er trägt nicht Kapuze noch Hippe.
Der Tod fährt im Auto bei leiser Musik,
wenn draußen die Nebel brauen.
Er blickt auf die Uhr und lehnt sich zurück:
Er kann seinem Zeitplan vertrauen.
Der Tod liegt als Glocke über der Stadt
als Smog und giftigen Gasen.
Du siehst an den Bäumen kein grünes Blatt,
und die Blume vergilbt auf dem Rasen.
Der Tod gibt sich gerne für fortschrittlich aus:
Wenn wir glauben, es ginge uns besser,
kocht er im Labor seine Süppchen aus
und schüttet sie in die Gewässer.
Wohin wir auch rennen, der Tod ist schon da,
wie die Igel den Hasen jagen.
Und wer's noch nicht hörte, und wer's noch nicht sah:
Die Fische können's ihm sagen.

Michael Ende


"Du bist nicht schnell genug! Er arbeitet exakter.
Du hast einmal im Jahr die Grippe.
Er ist garantiert zwei Jahre wartungsfrei.
Du gehst nach 8 Stunden nach Hause.
Er kann Tag und Nacht arbeiten.
Du störst einfach den Produktionsprozeß!"
sagte mein Chef - und -
schaltete den neuen Kollegen
mit einem Knopfdruck an!

Karl-Heinz Stoll


Als der Kirchturmhahn
sein jahrelanges Schweigen
unterbrach und plötzlich
krähte,
staunten die Leute:
Nanu, was soll das?
Als er zum drittenmal krähte,
waren sie's gewohnt.

Rudolf Otto Wiemer
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« Antwort #46 am: 27. September 2013, 16:30:03 »
GESTALTEN

Wir suchen den Zeitpunkt nicht aus,
zu dem wir die Welt betreten,
aber gestalten können wir sie.

Gioconda Belli


Der Geist, der die Erde gestaltet, ist der gleiche,
der durch uns Kunstwerke schafft.


Jetzt aber, in der Zeit des kargen Brotes und des gestörten
Lebens bedroht uns unsere eigene Stummheit. Wir müssen
uns selber ein Gesicht und eine Gestalt geben, indem wir jede
und jeder für sich und öffentlich bekunden, wer wir sind und
worauf wir vertrauen. Gebet, Gottesdienst, Bibellesen, den
Tag und das Jahr mit den Zeichen unserer Hoffnung markie-
ren - das ist unerläßlich in einer Zeit, in der das Brot der Hoff-
nung knapp ist.

Fulbert Steffensky


Wer gestern ein Schuft war, kann heute sich ändern.
Wer gestern versagt hat, kann heute was tun.
Wer gestern geschwiegen, schreit heute von den Dächern.
Wer gestern schon tot war, lebt heute durch sein Wort.

Kurtmartin Magiera


In gewissem Grad sind wir wirklich das Wesen, das die
andern in uns hineinsehen, Freunde wie Feinde. Und umge-
kehrt! Auch wir sind die Verfasser der andern; wir sind auf
eine heimliche und unentrinnbare Weise verantwortlich für
das Gesicht, das sie uns zeigen, verantwortlich nicht für ihre
Anlage, aber für die Ausschöpfung dieser Anlage.

Max Frisch


Wer seine Person gestaltet, dessen Leben wird wahr.
Wer die Welt gestaltet, dessen Leben wird weit.

Laotse


Eine winzig kleine Blume von irgendeinem wilden
Wegrain, die Schale einer kleinen Muschel am Strand, die
Feder eines Vogels - das alles verkündet dir, daß der Schöpfer
ein Künstler ist.

Tertullian
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« Antwort #47 am: 12. März 2014, 12:30:55 »
ERDE

Wir sind ein Teil dieser Erde,
und sie ist ein Teil von uns.

Indianisches Sprichwort



Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, unsere
Mutter Erde:
die uns ernährt und erhält,
die vielerlei Früchte hervorbringt,
bunte Blumen und Gräser.

Franziskus von Assisi



Die Erde ist des Herrn. Er gibt sie uns zum Wohnen.
Es wird auf dieser Erde gut,
wenn wir verzichten und den Mut
uns nehmen, sie zu schonen,
daß Wald und Vieh nicht weiter stirbt,
daß Luft und Meer nicht mehr verdirbt
und noch gerettet werde. So kommt Gott auf die Erde.

Die Erde ist des Herrn. Er gibt sie uns zum Hoffen.
Trotz aller schlimmen, bösen Zeit
voll Hunger, Haß und Krieg und Leid
steht uns der Himmel offen,
weil Gott in Jesus uns erscheint
und menschlich sich mit uns vereint,
daß neue Zukunft werde. So kommt Gott auf die Erde.

Dieter Stork



Schaffe in mir Gott ein herz ohne angst
ist nicht die erde dageblieben unter der Eiszeit
konnte sie auch emigrieren
ist sie geblieben hat sie gewartet

Ich möchte daß meine liebe wächst
wie die erde unter dem eis
die sich bewegt und dort bleibt
die sich zurücknimmt und kleinmacht
und bleibt
länger als jeder winter

Es wird kälter wenn du allein für dich ißt
wenn du allein trinkst!
wenn du dich zudeckst
mit trauer

Schaffe in mir Gott die erde

Dorothee Sölle



Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis
und seine Bewohner. Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Ströme befestigt.

Psalm 24,12



Wir alle müssen lernen, uns als Teil dieser Erde zu sehen,
nicht als einen Feind, der von außen kommt und ihr seinen
Willen aufzuzwingen sucht. Wir wissen auch, daß wir als
lebendiger Teil dieser Erde ihr nicht Gewalt antun können,
ohne uns selber zu verletzen.

Lame Deer
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« Antwort #48 am: 14. März 2014, 16:26:03 »
WASSER

Weich ist stärker als hart,
Wasser stärker als Fels,
Liebe stärker als Gewalt.

Hermann Hesse



Vertrauen ist wie Wasser, das Schiffe trägt,
das den Schmutz auflöst, das Durstige erfrischt,
das Wüsten zu Oasen macht, das Felsen aushöhlt,
das sich in Stauseen sammelt,
das Kraftwerke speist und Strom erzeugt,
das sich bewegt, vertrocknet
und wieder als Regen zurückkommt.

Josef Dirnbeck/Martin Gutl



Wir möchten nicht, daß unsere Kinder
mit allen Wassern gewaschen sind.
Wir möchten, daß sie
mit dem Wasser der Gerechtigkeit,
mit dem Wasser der Barmherzigkeit,
mit dem Wasser der Liebe und des Friedens
reingewaschen werden.
Wir möchten, daß unsere Kinder
mit dem Wasser des christlichen Geistes
gewaschen, übergossen, beeinflußt,
getauft werden.



Gelobt seist du, mein Herr,
durch Bruder Wasser:
wie nützlich ist es,
einfach, wertvoll und rein.

Franziskus von Assisi



Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! In der
Wüste brechen Quellen hervor, und Bäche fließen in der
Steppe. Der glühende Sand wird zum Teich und das durstige
Land zu sprudelnden Quellen.

Jesaja 35, 4-7 (in Auswahl)



Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
er voll der Marmorschale Rund,
die, sich verschleiernd, überfließt
in einer zweiten Schale Grund.
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
der dritten wallend ihre Flut.
Und jede nimmt und gibt zugleich
und strömt und ruht.

Conrad Ferdinand Meyer
« Letzte Änderung: 14. März 2014, 16:29:24 von amos »
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« Antwort #49 am: 15. März 2014, 16:01:35 »
LUFT

Von Luft und Liebe leben -
Sie werden lachen, das geht.
Ziemlich lange sogar.



Gelobt seist du, mein Herr,
durch Bruder Wind, durch Luft,
durch bewölktes und heiteres und jegliches Wetter:
damit erhältst du deine Geschöpfe am Leben.

Franziskus von Assisi



Über Nacht war Regen gefallen, und nun wandern Wolken
über den Himmel - ab und zu sprüht Nässe herab. Ich stehe
unter einem Apfelbaum, der zu verblühen beginnt, und
atme.
Nicht allein der Apfelbaum, sondern auch die Gräser rings-
umher haben die Feutigkeit des Regens aufgesogen -
kein Name läßt sich finden für jenen süßen Duft, der die Luft
erfüllt. Ich sauge ihn ein mit der vollen Kraft meiner Lunge,
und meine ganze Brust spürt den Wohlgeruch. Ich atme,
atme - einmal mit offenen Augen, dann wieder mit
geschlossenen Augen. Ich weiß nicht zu sagen, was schöner
ist.
Dies ist wohl jene einzigartige, allerkostbarste Freiheit,
deren uns das Gefängnis beraubt, so zu atmen, hier zu
atmen. Keine Speise dieser Erde, kein Wein erscheint mir
süßer als diese Luft - diese Luft, gesättigt von Blühen,
Feuchtigkeit, Frische. Ist es auch nur ein winziges Gärtchen,
eingezwängt zwischen den Käfigen fünfstöckiger Häuser.
Das Knattern der Motorräder, das Geheul der Plattenspieler,
das Getrommel der Lautsprecher entschwinden meinem
Bewußtsein.
Solange man noch unter einem Apfelbaum nach dem
Regen atmen kann - so lange läßt es sich leben.

Alexander Solschenizyn



Ich setzte den Fuß in die Luft
und sie trug.

Hilde Domin



Horch auf die Luft! Du kannst sie hören, sie spüren, sie rie-
chen und schmecken, die heilige Luft, die alles mit ihrem
Atem erneuert. Wir sitzen nebeneinander, wir berühren uns
nicht, aber etwas ist da; wir fühlen, daß etwas in unserer
Mitte gegenwärtig ist. Wir reden mit den Flüssen, den Seen
und den Winden wie mit unseren Verwandten.

Lame Deer



Die Luft ist ihnen allen ausgegangen,
vor Schreck fällt keinem etwas Rechtes ein.
Soll ich nun weiterwarten, weil sie schweigen?
Sie stehen da und wissen nichts zu sagen.
Jetzt ist's an mir, die Antwort zu erteilen
und offen darzulegen, was ich weiß.
Mein Herz ist randvoll angefüllt mit Worten,
der Gottesgeist in mir drängt mich zu reden.
Es gärt in mir wie eingeschlossener Wein;
wenn ich nicht reden darf, dann platze ich!
Ich halt es nicht mehr aus, es muß heraus,
damit ich endlich wieder Luft bekomme!

Hiob 32, 15-20

Die Luft sagt
ich bin Luft
Alles was atmet
atmet mich ein und aus
gehört mir
Ich gehöre
euch
eine Weile

Rose Ausländer
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