Autor Thema: Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens  (Gelesen 36410 mal)

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Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #10 am: 16. März 2011, 14:04:04 »
Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens

Interview mit P. Pedro Barrajón, Leiter des Exorzismus-Kurses an der Universität „Regina Apostolorum", Rom.

Pater Pedro Barrajón L.C. wurde 1957 in Ciudad Real in Spanien geboren. Seit seinem Studium, zwei Lizenziaten und einem Doktorat an der römischen Gregoriana-Universität lehrt er heute als Professor der Anthropologie am päpstlichen Athenäum „Regina Apostolorum" Theologie und Philosophie. Nach zahlreichen Anfragen leitet er in diesem Wintersemester dort für das Institut „Sacerdos" am Rand Roms zum zweiten Mal einen viel beachteten Kurs zu verschiedenen Aspekten des Phänomens so genannter Besessenheit. Der Titel des Kurses lautet „Exorzismus und Gebete um Befreiung".

FRAGE Kurz nach seiner Wahl begrüßte Benedikt XVI. eine große Gruppe von Exorzisten. War das ein Signal?

Professor Pedro Barrajón: Nein, es war nur ein routinemäßiges Treffen der Exorzisten Italiens. Die Lehre der katholischen Kirche zum Bösen ist seit Jahrhunderten unverändert.

Was lehrt sie?

Barrajón: Sie basiert in erster Linie auf der Bibel, nach der Gott alle Wesen geschaffen hat: die Menschen ebenso wie die reinen Geister, also auch die Engel und Dämonen.

Gott hat die Dämonen geschaffen?

Barrajón: Er hat alles geschaffen. Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel gefallene Engel. Es sind Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung. Sie wurden Teufel. Sie waren Engel. Und sie sind immer noch rein geistige Wesen. Es sind böse Engel.

Wie konnte Gott das Böse dann überhaupt je zulassen?

Barrajón: Unserer Freiheit zuliebe! Das Böse ist notwendig an das Geschenk der Freiheit geknüpft. Gott hat den Menschen frei geschaffen. In der Abwägung zwischen der Zulassung des Bösen und der Gabe der Freiheit hat er sich für die Freiheit entschieden. Ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit. Das heißt: Gott schätzt die Freiheit höher als all unsere Sünden. Tiere sind nie böse – sie sind aber auch nie frei. Mit der Freiheit hat Gott uns über die Tiere erhoben.

Wie müssen wir uns die reinen Geister vorstellen?

Barrajón: Sie haben Willen. Sie haben Intelligenz. Aber sie haben keine Sinne. Sie haben keinen Körper. Körper sind allein Attribute des Menschen und der Tiere.

Nach dem Glauben der Christen ist Gott Person. Ist das Böse und der Teufel auch Person?

Barrajón: Der Schweizer Theologe Karl Barth sagte, der Dämon ist eine unpersönliche Person. Denn was ist eine Person? Es ist ein Wesen mit einer spirituellen Natur, mit Intelligenz und Willen, in der die Intelligenz die Wahrheit sucht und der Wille das Gute. Der Dämon hat Intelligenz und Willen, doch sein Wille sucht das Böse und seine Intelligenz das Unwahre. In diesem Sinn sagte Karl Barth, der Teufel sei eine persönliche Nichtperson, er sei "das Nichtige".

Hat er ein Gesicht?

Barrajón: Nein. Aber Gott kann zulassen, dass Engel wie Dämonen physische Erscheinungsweisen annehmen. So können Engel den Menschen erscheinen, um ihnen Botschaften zu überbringen. Und so kann Gott auch zulassen, dass Dämonen physische Qualitäten annehmen und in der Weise von Menschen oder Tieren erscheinen – das betrifft aber nicht ihr Wesen. Sie können diese Formen nur annehmen. Sie haben sie nicht.

Haben sie Geruch?

Barrajón: Von einigen Heiligen wird berichtet, dass sie den Teufel riechen konnten – wie die große Teresa von Avila. Der Satan stank für sie.

Nach Schwefel?

Barrajón: Manche Heilige sagen das so. Es ist wohl vor allem nur widerlicher Gestank.

Was ist die Heimat der Dämonen? Die Hölle?

Barrajón: Ja. Die Hölle wurde für sie geschaffen, nicht für die Menschen.

Auch die Hölle wurde geschaffen?

Barrajón: Ja. Die Engel wurden ja geschaffen, folglich auch gefallene Engel, folglich auch die Hölle. Es ist keine Selbstschöpfung. Die Hölle ist auch kein Platz, es ist ein Zustand. Es ist der Zustand, in dem die Dämonen zu sich selbst finden: in ihrem Hass gegen Gott. Es ist der Zustand der Negation der Liebe. Gott ist die Liebe. Hölle ist die Gegenliebe – es ist der Hass. Hölle ist eine Vorstellung vom Zustand dieses Geistes. Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens. Es ist auch das ewige Nicht-Annehmen der Liebe Gottes.

Gibt es objektive Kriterien zur Erkenntnis, dass ein Dämon von jemandem Besitz ergriffen hat?

Barrajón: Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Das Deutlichste ist für mich als Priester die tiefe Aversion gegen heilige Objekte, wie das Kreuz, der Rosenkranz oder Kreuzzeichen. Auch die Aversion gegen das Wort Gottes, bei deren Lektüre solche Personen ganz nervös werden. Weniger wichtige Kennzeichen sind übernatürliche Fähigkeiten, die diese Personen plötzlich entwickeln können. Dass sie Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt haben. Dass sie sogar levitieren: dass sie schweben und die Schwerkraft überwinden können. Manchmal werden sie unerklärlich stark und gewalttätig. Es ist jedoch nicht so einfach, Fälle von Besessenheit genau zu bestimmen. Ich lade die Personen immer zuerst ein, einen Nervenarzt oder Psychiater aufzusuchen, bevor ich mich weiter mit ihrem Fall befassen will. Wenn ich von diesen Fachleuten den Hinweis bekomme, dass sie nicht weiter wissen, kann ich mit einer spirituellen Behandlung beginnen. Grob lässt sich sagen, dass unter zehn Personen, die um einen Exorzismus nachfragen, ein Fall wirklicher Besessenheit dabei ist.

Gibt es Gründe für Besessenheit?

Barrajón: Wir kennen sie nicht. Wir können auch nicht sagen, warum ein Mensch Krebs bekommt und der andere nicht. Wir haben auch keine Erklärung dafür. Wir wissen nur, dass Gottes Macht und Liebe größer ist – bei unseren physischen wie spirituellen Krankheiten. So muss die Besessenheit gesehen werden.

Wie verläuft ein Exorzismus?

Barrajón: Die Kirche verlangt von dem Priester, der eine solche "Austreibung" durchführt, zuerst die moralische Gewissheit, dass es sich um Besessenheit handelt. Absolute Sicherheit gibt es ja nicht. Darum ist es für einen Exorzisten höchst bedeutsam, dass er ein Mann des Gebets und des Fastens ist.

Und dann?

Barrajón: Der Exorzismus ist ein großes offizielles Gebet, in der die Kraft der Kirche gegenwärtig ist. Das ist der Kern. Manchmal wird Weihwasser dazu benutzt oder Weihrauch, und immer ein Kruzifix in den Händen des Priesters. Mehrere Personen sollen außer dem Priester dabei sein für den Fall, dass der Besessene gewalttätig wird. Die Menschen verändern sich nämlich in der Teufelsaustreibung. Sie bleiben dabei nicht mehr die gleichen. In diesem Ritus gibt sich der Dämon zu erkennen angesichts der Gegenwart Gottes und mehrerer Menschen, die gemeinsam beten. Oft wird er gewalttätig, weil er weiß, dass er in gewisser Weise schon überwunden ist. Die Stimme eines Besessenen ändert sich dabei normalerweise und wird sehr unangenehm.

Auch erschreckend?

Barrajón: Überhaupt nicht. Mir tut in solchen Momenten immer nur der Mensch leid, der besessen ist. Denn er leidet – und du siehst, dass er leidet. Doch zur gleichen Zeit bist du froh, weil du weißt, dass der Exorzismus ihn von dieser Pein befreien wird. Jeder Exorzismus beginnt mit einer Anrufung des dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Daran schließt sich eine Lektüre von Abschnitten aus der Bibel an, bevor eine Art Dialog zwischen dem Exorzisten und der besessenen Person beginnt, worin der Exorzist nach dem Namen des Dämonen fragt. Das ist immer ein schwieriger Moment. Das Böse will sich nie offenbaren. Oft lügt er.

Warum will er seinen Namen nicht preisgeben?

Barrajón: Der Name enthüllt sein Wesen. Der Name ist nicht "Schall und Rauch", wie Franz Rosenzweig einmal sagte, im Gegenteil sei "der Name Wort und Feuer". Der Name Jesus bedeutet: "Gott rettet". Isaak, Jakob, all diese Namen haben eine besondere Bedeutung. Und immer enthüllt er das Wesen der Person. Wenn ich meinen Namen nenne, sage ich auch: Ich bin hier. Kein Dämon will jemals seinen Namen nennen.

Und wenn er ihn genannt hat?

Barrajón: Am Ende sagt der Priester zu dem Dämon: Geh weg! Verschwinde! Meistens antwortet der Dämon dann zuerst: Nein. Ich will nicht. Er rebelliert und revoltiert. Manchmal sagt er: Du hast keine Macht über mich. Du bist ein Nichts für mich. Nach und nach lässt dann sein Widerstand nach. Meistens geschieht dies nach Anrufungen der Gottesmutter, die dafür sehr wichtig ist. Kein Dämon wagt jemals, sie in einem Exorzismus zu beleidigen. Nie.

Hat er vor Maria mehr Respekt als vor Gott selbst?

Barrajón: Offensichtlich. Sonst werden alle beleidigt: die Priester, alle, die zugegen sind, die Bischöfe, der Papst, sogar Jesus Christus, doch nie die Jungfrau Maria. Es ist ein Mysterium.

Und dann?

Barrajón: Nun, ein Exorzismus kann bis zu einer Stunde dauern – und schließt mit Gebeten ab. Es empfiehlt sich, ihn nicht zu lange dauern zu lassen, weil dieser Kampf für alle Anwesenden sehr schwer und anstrengend ist – und für die Person selbst. Nach dem Exorzismus fühlen alle eine große Erleichterung, als könnten sie neu atmen. Doch in vielen Fällen wird auch ein neuer Exorzismus notwendig. Ich kenne Fälle, wo Personen erst nach mehreren Exorzismen völlig frei wurden und ein neues Leben beginnen konnten. Oft sagen sie, dass es für sie wie eine Neu-Geburt sei.

Nun gibt es doch so viel Böses in der Welt. Sehen Sie sich all die Kriege an, all die Massaker, die Tyrannen und Mörder. Ist es da nicht eigenartig, dass der Teufel auch noch mit einzelnen armen Teufeln sein Spiel treibt und sich ihrer bemächtigt. Hat er nichts Besseres zu tun: Schlimmeres? Ist er nicht schon beschäftigt genug?


Barrajón: Das ist wirklich ein Geheimnis. Fälle von Besessenheit scheinen mir wie die böse Kehrseite ebenfalls unerklärlicher Wunder, die wir auch beobachten können. Der Teufel ist überall gegenwärtig, wo Böses innerhalb der normalen Naturgesetze geschieht. In jedem, der sagt: ich akzeptiere die Liebe nicht, die Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern, die Liebe zu Gott: also an sehr vielen Orten, in allen Massakern, in jedem Mord, in physischen Katastrophen, in jedem Konzentrationslager, in jedem Bösen. Manchmal manifestiert er sich merkwürdigerweise aber auch in Fällen von Besessenheit. Sehr viel gefährlicher ist er aber, wo er sich nicht zu erkennen gibt und nicht mit einem Exorzismus vertreiben lässt. Keine Frage. Da ist er sehr viel gefährlicher.

Offline kleineMaria

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #11 am: 06. Juni 2011, 13:47:44 »
 

Zitat von Wendelinus:
Eine auserlesene Stadtkapelle spielte an seinem Grab. Überragende Reden wurden gehalten, nur voll des Lobes über sein mustergültiges und hochsoziales Leben. Die Presse war voll davon. Einer der besten Wohltäter der Menschheit sei er gewesen, dem nun der Herrgott alles vergüten müsse, wenn er gerecht sei.
Die Kinder dieser Welt verstehen, einander zu verhimmeln. Aber der wahre Himmel bleibt verschlossen vor denen, die ihr Herz nicht aufschließen wollen für die barmherzige und verzeihende Liebe Gottes.

von Pfarrer Hermann Wagner.

Leider spricht so Frau Welt. Gut geschrieben lb. Wendelinus


Der Herr segne dich
und behüte dich.
der Herr lasse sein Angesicht
über dir leuchten
und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht
dir zu und schenke dir Heil.

4. Mose 6,24

Offline Markus

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Re:Judas
« Antwort #12 am: 26. Oktober 2011, 21:29:38 »
Ich weiß nicht ob das richtig ist, aber könnte Gott Judas nicht gerade dazu erschaffen haben, damit der göttliche Plan (=Kreuzigung Jesus) erfüllt werden kann (und der Mensch somit von der Erbsünde befreit wird) ?

LoveAndPray85

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Re:Judas
« Antwort #13 am: 26. Oktober 2011, 21:35:25 »
Gott lässt jedem Menschen die freie Wahl und niemand ist von vornherein
von Gott zu etwas "Schlechtem" geschaffen, sondern jeder Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen.
Und der Verrat an Jesus war nichts Gutes, auch wenn dadurch der Plan Gottes verwirklicht wurde
- das lesen wir in der Hl. Schrift eindeutig.

Offline Marcello

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Re:Judas
« Antwort #14 am: 27. Oktober 2011, 21:04:36 »
Gott lässt jedem Menschen die freie Wahl und niemand ist von vornherein
von Gott zu etwas "Schlechtem" geschaffen, sondern jeder Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen.
Und der Verrat an Jesus war nichts Gutes, auch wenn dadurch der Plan Gottes verwirklicht wurde
- das lesen wir in der Hl. Schrift eindeutig.


Liebe Schwestern und Brüder,

ich glaube so einfach ist es nicht, im Pinzip ist es so das wir alle Menschen die freie Wahl haben,
aber es gibt auch Wege die wir nicht erfassen können, das lesen wir eindeutig in der hl. Schrift.

Jesaja 55,7-9
7 Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen hat mit ihm, und zu unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen.
 
8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn.
 
9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken.
 
Aber ER sagt auch : Sprüche 16,4
Alles hat der Herr für seinen Zweck erschaffen, so auch den Frevler für den Tag des Unheils.

Jesaja
Ich habe den Schmied erschaffen, der das Kohlenfeuer entfacht und Waffen erzeugt, wie es seinem Handwerk entspricht. Ich habe auch den, der vernichtet, erschaffen, damit er zerstört.
 
Damit will ich sagen, dass wir nicht alle Wege verstehen müssen und auch nicht sollen, es gibt keine FAUSTREGEL,
wenn GOTT es so will, dann geschieht es so wie ER es will, auch wenn für uns es anders schien.

Jesus sagte zu Petrus so etwas: Joh. 21,21-23
21 Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?

22 Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!

23 Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?


Und wenn ich zu dem Verrat was sagen dürfte, wenn es den nicht gegeben hätte, hätte sich die Schrift nicht erfüllt!
Aber um genau dieses ging es unserem Herrn Jesus Christus als ER gesandt wurde, dass sich die SCHRIFT genau nach seinem
WORT des VATERS erfüllt, denn das ist das worum es uns auch gehen sollte den WILLEN des VATERS zu TUN!
Der Plan so glaube ich stand schon fest bevor es ein jener wusste!

Alles liebe,
euer Bruder Marcello.

Joh. 14,1-7

1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich!

2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?

3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
 
4 Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr.

5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Offline Markus

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Re:Judas
« Antwort #15 am: 05. November 2011, 15:56:24 »
Zitat
Und wenn ich zu dem Verrat was sagen dürfte, wenn es den nicht gegeben hätte, hätte sich die Schrift nicht erfüllt!
Aber um genau dieses ging es unserem Herrn Jesus Christus als ER gesandt wurde, dass sich die SCHRIFT genau nach seinem
WORT des VATERS erfüllt, denn das ist das worum es uns auch gehen sollte den WILLEN des VATERS zu TUN!
Der Plan so glaube ich stand schon fest bevor es ein jener wusste!

Alles liebe,
euer Bruder Marcello.

schön, dass ich nicht der Einzige bin, der so denkt.

Schear-Jaschub

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Re:Judas
« Antwort #16 am: 07. November 2011, 19:54:19 »
Christus hat für alle Sünder den Kreuzestod auf sich genommen, so auch für jene, die ihn verraten haben, die ihn gekreuzigt haben, so auch für Judas. Es wird uns überliefert, dass Judas sich selbst erhängt hat, weshalb wir annehmen, dass Judas die göttliche Barmherzigkeit nicht angefleht hat und Gott nicht um Verzeihung gebeten hat. Für Christus war es gar nicht so schmerzhaft, dass er verraten wird, sondern dass ein Freund, Judas, ihn verrät.

Hätte Judas es nicht getan, hätte wohl ein anderer das Geld genommen und ausgekundschaftet, wann und wo Christus am besten festzunehmen sei. So wäre auch hier der Willen Gottes geschehen. JEDER, auch Judas, hat immer den vollen freien Willen, und so die volle Verantwortung für sein eigenes Handeln.

Friede!

 

Offline Winfried

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Re:Judas
« Antwort #17 am: 08. November 2011, 09:13:09 »
Vgl. auch http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,254.msg1784.html#msg1784



In der Dämonologie ist JUDAS der Dämon aller Sakrilegien, die gegen die Hl. Eucharistie begangen werden (Gottesraub, Missbrauch des Allerheiligsten in Schwarzen Messen etc.).




 ;kreuz+
In hoc signo vinces.

Offline Marcello

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Re:Judas
« Antwort #18 am: 08. November 2011, 18:39:00 »
Hallo ihr LIEBEN,


es mag sein das Judas den freien WILLEN hatte, aber wer hat den JUDAS erschaffen, genau der, der alles
erschaffen hat. Und glaubt einer von uns das GOTT der ALLMÄCHTIGE, nicht im voraus wusste, durch seine
grosse WEISHEIT wer was tut (?), ER weiss ganz genau wer FRUCHT bringt und wer nicht.
Wer das nicht glaubt, der glaubt "an GOTT" aber er "glaubt GOTT" nicht!

Als Judas das bissen Brot genommen hatte, " FUHR DER SATAN IN IHN ", und Jesus sagte zu IHM:
" WAS DU TUN WILLST; DAS TU BALD "!
Jesus sprach nicht mehr mit "JUDAS", sondern mit dem "SATAN", also ist JUDAS somit nur ein WERKZEUG,
in dem SPIEL, GUT gegen BÖSE. Joh. 13,27

Am Ende des geschehens, bemerkte JUDAS was er tat, dass die Hohenpriester IHN unseren Herrn zum Tod verurteilen
wollten, und es REUTE den JUDAS, wenn seine REUE nicht zählt, dann auch unsere nicht! Math. 27,33-10

Ich glaube, es gibt mehr als ein "eigenes handeln", was über unser WELTLICHES denken hinaus geht, denn das Irdische erkennt
das WELTLICHE, aber das Überirdische erkennt das HIMMLICHE!

Der Friede des Herrn sei alle ZEIT mit uns allen. AMEN

 ;qfykkg ;ksghtr
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Schear-Jaschub

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Re:Judas
« Antwort #19 am: 08. November 2011, 19:35:05 »
Lieber Marcello!

Es wäre falsch, Gott für unsere Fehler zu verantwortlich zu machen. Sage ich: "Judas musste das doch machen" oder "Gott hat es gewusst. Er hätte Judas nicht erschaffen dürfen", dann sage ich damit auch, dass jede meiner eigenen Sünden eigentlich die Verantwortung Gottes ist.. im Sinne "hättest du mich nicht erschaffen, Gott, dann hätte ich dich nicht beleidigt... selbst schuld." Man wirft Gott damit vor, dass er den Sünder erschöffe, um ihn absichtlich in die Hölle werfen zu können. Wir würden dem Herrn somit sagen: "Herr, dein Verhalten ist nicht richtig!" .... .... ... oder etwa doch nicht?!!!

Selbstverständlich weiß Gott alles schon längst, vor unserer Erschaffung, was passieren wird und was "ICH" tun werde. ER weiß es, dass wir gegen sein Wort verstoßen werden und ihn somit verhöhnen. ER weiß es, dass wir gegen Ihn sündigen werden, Ihn beleidigen werden. All das wusste Gott schon vor der Erschaffung Adam und Evas, vor der Erschaffung des ersten Menschen.

Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.

Ezechiel 18,25-32: Ihr aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Hört doch, ihr vom Haus Israel: Mein Verhalten soll nicht richtig sein? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Wenn der Gerechte sein rechtschaffenes Leben aufgibt und Unrecht tut, muss er dafür sterben. Wegen des Unrechts, das er getan hat, wird er sterben. Wenn sich der Schuldige von dem Unrecht abwendet, das er begangen hat, und nach Recht und Gerechtigkeit handelt, wird er sein Leben bewahren. Wenn er alle Vergehen, deren er sich schuldig gemacht hat, einsieht und umkehrt, wird er bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. Das Haus Israel aber sagt: Das Verhalten des Herrn ist nicht richtig. Mein Verhalten soll nicht richtig sein, ihr vom Haus Israel? Nein, euer Verhalten ist nicht richtig. Darum will ich euch richten, jeden nach seinem Verhalten, ihr vom Haus Israel - Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, wendet euch ab von all euren Vergehen! Sie sollen für euch nicht länger der Anlass sein, in Sünde zu fallen. Werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt! Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Ich habe doch kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss - Spruch Gottes, des Herrn. Kehrt um, damit ihr am Leben bleibt.

Also: Jesus wusste, dass Judas ihn verraten würde. Der Satan bediente sich des Judas. ABER: Es war die freie Entscheidung des Judas, dass der Satan ihn als sein Werkzeug benützt. Das schlechte Leben des Judas (Lügner, Dieb, Heuchler...) ließ ihn immer mehr abgleiten vom rechten Weg, in die Arme Satans. Alle Ermahnungen Jesu, halfen nichts. Drei Jahre lang durfte er an der Seite Christi sein.. und kehrte dennoch nicht um. Jesus fastete und betete auch für Judas; dieser wies die Gnaden aber ab.

NUN: Wie kann es sein, dass es Heilige gibt? Haben etwa diese aus eigener Kraft nicht gesündigt? NEIN! Nur einer ist gut, gerecht und heilig - Gott, der Herr. ER ist es, der uns heilig machen kann, uns rein macht, uns gerecht macht! Das ist die Freiheit der Kinder Gottes! Wir sind nicht mehr dem Gesetz der Sünde unterworfen, weil wir uns Christus unterworfen haben. Das Entscheidende ist der Glaube an Jesus Christus!
Judas aber hat sich nicht Christus unterworfen. Er dachte, aus sich selbst gut werden zu können, aus sich selbst das Himmelreich an sich reißen zu können. Er dachte, er bedürfe der Erlösung durch Jesus Christus nicht. Es reute ihn, aber er glaubte nicht, dass Gott ihm vergeben könnte... deshalb hängte er sich auf. Und DAS, ist die Sünde gegen den Heiligen Geist, die nicht verziehen wird.

Friede!

 

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