Autor Thema: Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens  (Gelesen 36771 mal)

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Offline Starke Hoffnung

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Re:Judas
« Antwort #20 am: 08. November 2011, 23:26:06 »
Lieber Schear-Jaschub,

mit dem Argument
Zitat
Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.
habe ich ein paar Probleme.

Wenn uns Gott wirklich liebt, wird er niemals zulassen, dass wir furchtbare Höllenqualen erleiden müssen - dann wäre besser, er würde AUS LIEBE die verstoßene Seele gar nicht erschaffen.

Persönlich versuche ich es mir folgendermaßen vorzustellen:
------------------------------------------------------------
Gott erschafft die Seele und vertraut darauf, dass diese mit Hilfe des eigenen Willens nicht in die Verdammung gerät.
Doch da für Gott kein Zeitbegriff existiert, er gewissermaßen Vergangenheit und Zukunft als Gegenwart erlebt, weiß er durch seine große Allmacht auch schon was die menschliche Zukunft dieser Seele für Früchte bringt.
Damit wäre - für meine Begriffe - auch das Thema Vorhersehung, das Martin Luther in große Gewissensnot brachte, als abgehandelt zu betrachten.

Wie gesagt, das ist meine persönliche Vorstellung, mit der ich zur Überzeugung gelange, dass es sehr wohl etwas nützt, Gott zu verehren und den Christlichen Glauben zu verbreiten, als zu sagen: "Kismet, wenn die Vorhersehung nicht will, dass ich in den Himmel komme, dann nützt das ganze Beten nichts".

Starke Hoffnung
   

Offline Marcel

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Re:Judas
« Antwort #21 am: 09. November 2011, 00:23:07 »
Lieber Schear-Jaschub,

mit dem Argument
Zitat
Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.
habe ich ein paar Probleme.

Wenn uns Gott wirklich liebt, wird er niemals zulassen, dass wir furchtbare Höllenqualen erleiden müssen - dann wäre besser, er würde AUS LIEBE die verstoßene Seele gar nicht erschaffen.

Gott tut es sehr weh, wenn Seelen verloren gehen.* Aber diese Seelen kommen
aus ihrem freiem Willen in die Hölle (Zustand der Gottferne).

Gott weiß zwar, was mit der Seele geschehen wird (wie sie sich in ihrem irdischen
Leben entscheiden wird), aber das ist kein Grund sie nicht zu erschaffen, denn sie
hat den freien Willen, die Liebe Gottes zu erwidern.

Ist zwar ein wenig schwierig zu begreifen, aber so ist es nun mal.

* Aus den ▶ Birgitta-Gebeten, Nr. 5:

       5. Christi Barmherzigkeit gegen reumütige Sünder

O Jesus, du Spiegel der ewigen Klarheit! Gedenke jener Betrübnis,
die dein Herz bedrängte,
als du in dem Lichte deiner allsehenden
Weisheit zwar die selige Zukunft der Auserwählten sahest, welche
durch die Verdienste deines Leidens ihr Heil finden, aber auch die
Verwerfung so vieler Gottlosen, die durch eigene Schuld in
das ewige Verderben stürzen werden.
(...)

Zitat
Persönlich versuche ich es mir folgendermaßen vorzustellen:
------------------------------------------------------------
Gott erschafft die Seele und vertraut darauf, dass diese mit Hilfe des eigenen Willens nicht in die Verdammung gerät.

Sehe ich auch so.

Zitat
Doch da für Gott kein Zeitbegriff existiert, er gewissermaßen Vergangenheit und Zukunft als Gegenwart erlebt, weiß er durch seine große Allmacht auch schon was die menschliche Zukunft dieser Seele für Früchte bringt.

Meines Erachtens genau richtig.

Marcel
« Letzte Änderung: 09. November 2011, 01:23:46 von Marcel »
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

3Rad

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Re:Judas
« Antwort #22 am: 09. November 2011, 11:12:52 »
Wer hat Judas dazu getrieben Jesus zu verraten?
War er es selbst oder war es Gott?

Unser Glaube besagt eindeutig er war es selbst, Gott verführt nicht zur Sünde.
Wenn Judas selbst für sein Handeln verantwortlich war, so hat er sich selbst aus freiem Willen, dem übergeben, der ihn zu dieser Tat verführte. Judas wurde mit Sicherheit verführt, es war aber letztlich seine Entscheidung. Darüber zu urteilen, steht uns nicht zu, wir wissen und kennen nicht die Schwere seiner Tat.

Wie barmherzig Gott ist, sehen wir, dass obwohl Judas Jesus verraten hat, es für ihn immer noch möglich gewesen wäre zu bereuen und er hätte sogar Erlösung gefunden.
Er tat es nicht, auch nachdem er seinen Frevel erkannte, er tat es nicht. Dies war der entscheidende Akt, die Sünde gegen den hl. Geist, die ihn schlussendlich verfluchte.

Nicht einmal Jesus selbst gab Judas auf, obwohl er von Anfang an wusste, dass er ihn verraten und dass er nicht bereuen wird. Trotzdem bot er ihn immerfort seine Liebe an, weißte ihn den Weg, ermahnte ihn, aber er verurteilte ihn nicht. Warum tat er das?

….weil sein Leben und sein Schicksal vorherbestimmt ist? Natürlich nicht, da jedem Menschen jederzeit die Möglichkeit gegeben ist umzukehren. Das ist eine, wenn nicht die entscheidende Botschaft unseres Glaubens. Es gibt keinen Grund, warum dies für Judas nicht auch gelten würde.

Vorherbestimmung ist dem freien Willen entgegengesetzt. Nur weil Gott von Anbeginn weiß, was und wie jeder einzelne sich verhalten, sich entscheiden wird, so ist dies nicht gleichbedeutend mit einer Vorherbestimmung.

Welchen Sinn hätte den das Leben, wenn von vornhinein klar wäre, wie der Urteilsspruch über uns lauten wird?
Gott hätte Adam und Eva nicht vor der verbotenen Frucht warnen müssen, denn durch das Wissen wurde die Schuld nur umso größer. Gott wusste, dass beide von der Frucht naschen werden und er lies es trotzdem zu. Der freie Wille steht auch hier im Vordergrund.

Das ist das Einzigartige und macht uns Menschen so besonders, wir haben die Wahl uns für Gott zu entscheiden, denn selig sind die, die nicht wissen und trotzdem glauben.


sg
Das3Rad

Schear-Jaschub

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Re:Judas
« Antwort #23 am: 09. November 2011, 13:31:50 »
Zitat
Und trotzdem... hat Gott uns erschaffen. Warum tut Er sich das an? Warum lässt Er sich vom dem elenden Nichts, dass wir doch sind, beleidigen? Weil Er uns liebt, was Er uns auf einzigartige, nie erklärbare Weise in Christi Leiden und Sterben bewiesen hat.
habe ich ein paar Probleme.

Wenn uns Gott wirklich liebt, wird er niemals zulassen, dass wir furchtbare Höllenqualen erleiden müssen - dann wäre besser, er würde AUS LIEBE die verstoßene Seele gar nicht erschaffen.

Im Prinzip kann ich vieles, was du, Starke Hoffnung, sagst nachvollziehen. Und vielleicht war meine Formulierung etwas unglücklich gewählt, dass eine gewisse Missverständlichkeit ermöglicht wird. Aber:

JEDER, auch der Sünder, hat seinen Platz im göttlichen Heilsplan. Auch der Frevler und Ungerechte dient dem Heilsplan, solange er in Sünde lebt. Gott sucht auch diesen, jederzeit und immer, und will ihm die Gnade der Umkehr schenken. Wir selbst sind es, die Gott ablehnen, die der Gnade die Tür zuschlagen.
Jer 8,4-6: Du sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr: Wer hinfällt, steht der nicht wieder auf? Wer vom Weg abkommt, kehrt der nicht wieder zurück? Warum wendet dieses Volk sich ab [Jerusalem] und beharrt auf der Abkehr? Warum hält es am Irrtum fest, weigert sich umzukehren? Ich horche hin und höre: Schlechtes reden sie, keiner bereut sein böses Tun und sagt: Was habe ich getan? Jeder wendet sich ab und läuft weg, schnell wie ein Ross, das im Kampf dahinstürmt.

JEDER, gerade der Sünder, ist von Gott geliebt. Warum sonst würde Gott Tränen vergießen wegen jedes Einzelnen, der Falsches tut?  Jer 8,18-23 Kummer steigt in mir auf, mein Herz ist krank. Horch! Die Tochter, mein Volk, schreit aus einem fernen Land: Ist denn der Herr nicht in Zion oder ist sein König nicht dort? - [Warum haben sie mich erzürnt mit ihren Götterbildern, mit den fremden Götzen?] Die Ernte ist vorüber, der Herbst ist vorbei, uns aber ist nicht geholfen worden. Der Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes, hat mich gebrochen, traurig bin ich, Entsetzen hat mich gepackt. Gibt es denn keinen Balsam in Gilead, ist dort kein Wundarzt? Warum schließt sich denn nicht die Wunde der Tochter, meines Volkes? Ach, wäre mein Haupt doch Wasser, mein Auge ein Tränenquell: Tag und Nacht beweinte ich die Erschlagenen der Tochter, meines Volkes.

Nun: Jede Seele ist zur Gemeinschaft mit Gott geschaffen. Die Erbsünde und jede individuelle Sünde bedeutet immer freiwillige Abkehr von dieser Gemeinschaft mit Gott. Wenn nun jemand die Gemeinschaft mit Gott nicht will, dann entscheidet er sich für das Fern-Sein von Gott (=Höllenqualen sind nichts anderes als die gänzliche Abwesenheit von Gott). Auch diese Entscheidung muss doch akzeptiert sein!

Gott will sich uns doch nicht aufdrängen! Jeder Seele, die ganz bei IHM sein möchte, also sich in Gott verlieren möchte, somit innigste Gemeinschaft mit Gott haben möchte, gewährt Gott dies. Denn jede dieser Seelen wird er heiligen und gerecht machen (wie Paulus schreibt). Warum sollte Er all den Seelen, die Ihn nicht anerkennen möchten, die keine Gemeinschaft mit ihm haben wollen, nicht ebenfalls genau das geben, was sie selbst wollen? Wäre es nicht ungerecht? Aus Liebe eine verstoßene Seele gar nicht erschaffen? Das wäre doch eher PID... oder nicht? Gott schenkt uns die Freiheit, und wird immer alles für jede einzelne Seele tun, um sie zu sich zu führen. Widerstrebt die Seele aber diesem von Gott-gesucht-werden, den Liebesbeweisen und Liebesbezeugungen Gottes, den Ermahnungen und liebevollen Hinweisen, die Gott jedem schenkt... was sollte Gott noch tun? 
« Letzte Änderung: 09. November 2011, 13:34:54 von Schear-Jaschub »

LoveAndPray85

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Re:Judas
« Antwort #24 am: 09. November 2011, 13:47:01 »
Gott hat niemanden für die Hölle "vorherbestimmt", die Hölle wählt sich jeder
Mensch selbst aus, der dorthin kommt.

Vorsehung bedeutet "Gottes Vorsehung", "nach Gottes Willen leben".
Aber nicht jeder nimmt diese Vorsehung Gottes an...
Vorsehung in diesem Sinne heißt nicht: "So geschieht es auf jeden Fall."

Gott weiß natürlich, wie es geschehen wird.
Doch er erschafft trotzdem den Menschen - aus seiner Barmherzigkeit,
auch wenn er weiß, dass er sich gegen ihn auflehnen wird.
Dieses Geheimnis werden wir auf Erden niemals erforschen können.

 ()*kjht545

Offline Marcello

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Re:Judas
« Antwort #25 am: 09. November 2011, 19:53:06 »
Lieber Schear-Jaschub und alle anderen Schwestern und Brüder,

alles was ihr sagt und schreibt passt zusammen, jeder Beitrag ist wie ein Puzzelstück und ergibt einen Zusammenhang.

Wenn ich sage das Gott den Judas erschaffen hat, sage ich nicht Gott ist für die Handlung des Judas verantwortlich,
sondern das Gott alles erschaffen hat, auch den der UNrecht tut, oder gibt es ZWEI SCHÖPFER?

Sagt denn das Werk von dem, der es hergestellt hat, ER hat mich nicht gemacht?

Wenn Gott aber jemanden erschaffen hat, um mit ihm aber seinen Zweck für den Heilsplan zuerfüllen,
dieser aber im WELTLICHEM leben als SÜNDER UNGERECHTER lebt, durch ihn aber viele zu erkenntnis kommen,
dass er unrecht tut, dann hat Gott damit etwas bezweckt.
Und jetz wäre es sehr FALSCH GOTT seine Handlung in FRAGE zustellen, und zu sagen GOTT was tust du da,
denn wissen wir was mit dem ist den er als jemanden erschaffen hat der UNrecht tut, wenn er HEIM kehrt.
Bedenkt ihr lieben SEIN WILLE zählt, nicht unserer!

Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege JESAJA 55,8

Und nun nochmal zudem ihr lieben das wir selber UMKEHREN sollten, ohne das es GOTT will kehrt NIEMAND um,
sonst wären wir wieder bei der SELBSTERLÖSUNG.
Viele denken hier immer noch zu WELTLICH und  nur das was sie sehen, GOTT entscheidet, damit sich keiner RÜHMEN kann vor GOTT!

1Korinther 1,29
damit kein Mensch sich rühmen kann vor GOTT

Römer 11,33
O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und Erkenntnis Gottes!
Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!
Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt?
Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
Wer hat IHM etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste?
Denn aus IHM und durch IHN und auf IHN ist die ganze Schöpfung.

Also, so mancher hier ist auf dem HOLZWEG, denn wir lesen und bitte ganz genau lesen und BITTEN es zu verstehen:

Römer 9,14-29
14 Heißt das nun, dass Gott ungerecht handelt? Keineswegs!

15 Denn zu Mose sagt er: Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will.

16 Also kommt es nicht auf das Wollen und Streben des Menschen an, sondern auf das Erbarmen Gottes.

17 In der Schrift wird zum Pharao gesagt: Eben dazu habe ich dich bestimmt, dass ich an dir meine Macht zeige und dass auf der ganzen Erde mein Name verkündet wird.

18 Er erbarmt sich also, wessen er will, und macht verstockt, wen er will.

19 Nun wirst du einwenden: Wie kann er dann noch anklagen, wenn niemand seinem Willen zu widerstehen vermag?
 
20 Wer bist du denn, dass du als Mensch mit Gott rechten willst? Sagt etwa das Werk zu dem, der es geschaffen hat: Warum hast du mich so gemacht?

21 Ist nicht vielmehr der Töpfer Herr über den Ton? Kann er nicht aus derselben Masse ein Gefäß herstellen für Reines, ein anderes für Unreines?1

22 Gott, der seinen Zorn zeigen und seine Macht erweisen wollte, hat die Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung bestimmt sind, mit großer Langmut ertragen;

23 und um an den Gefäßen des Erbarmens, die er zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat, den Reichtum seiner Herrlichkeit zu erweisen,

24 hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden.

25 So spricht er auch bei Hosea: Ich werde als mein Volk berufen, was nicht mein Volk war, und als Geliebte jene, die nicht geliebt war.

26 Und dort, wo ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.

27 Und Jesaja ruft über Israel aus: Wenn auch die Israeliten so zahlreich wären wie der Sand am Meer - nur der Rest wird gerettet werden.

28 Denn der Herr wird handeln, indem er sein Wort auf der Erde erfüllt und durchsetzt.
 
29 Ebenso hat Jesaja vorhergesagt: Hätte nicht der Herr der himmlischen Heere uns Nachkommenschaft übrig gelassen, wir wären wie Sodom geworden, wir wären Gomorra gleich.

Der Friede des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN

Macht euch frei für den HIMMEL und versperrt euch für die WELT!

Liebe Grüsse Bruder Marcello


Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Schear-Jaschub

  • Gast
Re:Judas
« Antwort #26 am: 09. November 2011, 21:18:34 »
Lieber Marcello!
Ein großartiger Beitrag, der mir viel zu denken gegeben hat. Danke dafür.

Nun,
Röm 9,15 entspricht Ex 33,19 "Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will." Selbstverständlich ist Gott gänzlich souverän in all seinem Handeln. Selbst wenn wir umkehren wollten, aber Gott dies nicht will, könnten wir es nicht (Röm 9,16). Uns käme nicht einmal der Gedanke, dass wir etwas falsch machen, wenn nicht Gott ihn uns eingäbe. Wir hätten nicht einmal ein schlechtes Gewissen, wenn Gott es uns nicht schenkte. Ohne Gottes Erbarmen, wäre jeder verloren.

Ps 81,12-13 Doch mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört; Israel hat mich nicht gewollt. Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen und sie handelten nach ihren eigenen Plänen.


Wir hören nicht auf die Stimme des Herrn und wollen ihn nicht. Und DANN verstockt Er unser Herz. Und auch der Pharao hörte nicht auf die Stimme seines Gewissens und wollte nichts vom Herrn wissen; lieber unterdrückte er das israelitische Volk. Dann aber (nach der jahrelangen Unterdrückung der Israeliten) machte der Herr ihn verstockt. So steht es auch in diesem Psalmzitat: "Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen!" Und das heißt nichts anderes als das Gott "uns uns selbst überlässt". Denn: Ein sich-selbst-überlassenes Herz, wo Gott nicht mehr da ist, kann gar nichts, ist tot für das Gute.

Gott wollte nicht, dass der Pharao das Böse tut, aber der Pharao wandte sich gegen Gott. Nun, wenn Gott ihn verstockt, dann heißt das: "...und ließ ihn handeln nach seinen eigenen Plänen".
Nur weil Gott jeden erschafft, heißt das nicht, dass Er es will, dass der Frevler Böses tut und der Sünder sündigt. Er überlässt ihn aber seinem Tun, wenn der Sünder und Frevler nicht auf die Stimme des Herrn hören will.

Und selbstverständlich kann Gott den verstockten Sünder dazu bestimmen, seine Macht und Herrlichkeit an ihm zu erzeigen. Damit ist doch gemeint, dass Gott aus allem, selbst aus dem Schlechten, Gutes hervorbringen kann. Letzten Endes wird jeder erkennen müssen, dass alles in Gottes Heilsplan mitbedacht und mithineingenommen worden ist. Selbst der Satan wird erkennen, dass er Gott gedient hat. (wie du, Marcello, schön sagst: "durch ihn aber viele zur erkenntnis kommen, dass er unrecht tut")

Nun: Unter all den Sündern - und KEIN Mensch ist gerecht vor Gott - kann Gott Erbarmen schenken, wem Er will. Denkst du, Marcello, dass Gott nicht ALLEN Menschen Erbarmen schenken will? Ich denke das schon. Jedem, auch dem schlimmsten Sünder, will Gott Erbarmen schenken, und Er kann es, wie und wann Er will.

Das zeigt uns doch auch Markus: "Und er sah sie der Reihe nach an (die Pharisäer), voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand war wieder gesund." (Mk 3,5)

Meinst du, Marcello, Gott tut das gerne, ein Herz zu verstocken? Wenn Gott ein Herz verstockt, heißt das, das Er das Herz gänzlich verlässt. Dann heißt das, dass Gott uns unseren eigenen Plänen überlässt, und Er uns nicht mehr die Gnade gewährt, dass sein Heiliger Wille an uns geschehe, zu dem wir - wie die Jungfrau Maria - "Ja" sagen könnten. Wir handeln dann ganz alleine, mit eigenen Willen. Unser Wille aber, der nicht auf Gott baut, ist töricht, menschlich, erbärmlich, ohne echte Liebe und ohne jede Möglichkeit, gut, gerecht oder heilig zu sein.

Der Frevler und Sünder wurde von Gott erschaffen. Gott verstockt und begnadigt, wen Er will, unabhängig von unserem Handeln und Streben. Das widerspricht nicht dem, dass Gott jede Seele sucht, jede Seele begnadigen will, jede Seele retten möchte. Die Verstockung des Herzens kann niemand Gott vorwerfen, denn Er hat sie sich selbst zuzuschreiben! Denn in Wahrheit gebührt jedem von uns die Hölle, und nur die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, der sich verschenken kann an wen Er will, rettet uns. Jesus will sich aber an alle verschenken: "Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir." (Offb 3,20)  

Lieber Marcello, noch einmal Danke für deinen wirklich wertvollen Beitrag!
Friede!
« Letzte Änderung: 09. November 2011, 21:28:38 von Schear-Jaschub »

Offline Andreas777

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Re:Judas
« Antwort #27 am: 10. November 2011, 00:22:42 »

Im Buch "Durch die Augen Jesu" von Alan Ames steht geschrieben, das Jesus dem Judas Iskariot, schon im vorraus die Verzeihung angeboten hat. Auch Maria hat nach dem Verrat versucht Judas die liebe Jesus aufzuzeigen und gesagt des Jesus Ihm verzeihen kann. Jesus hat auch Judas mit seiner ganzen Liebe geliebt. Nur leider hat dieser dies nicht erkannt und angenommen.  Ein Beispiel für uns wirklich alle ausnahmslos zu lieben.   

Dieses Buch hatte mir mal jemand ausgeliehen und aus der Erinnerung heraus weiß ich noch folgendes wegen Judas: Laut dieses Buches hatte Judas Jesus öfters aufgefordert er solle doch Geld verlangen für die Heilungen die er an den Menschen vollbringt. Judas hatte sich auch oft über die schlechten Lebensbedingungen bei Jesus beschwert. Das Bett wär zu hart das Essen zu schlecht usw. Judas hat jedenfalls hinter allem das materielle gesehen und gedacht das man doch aus dieser oder jener Situation Geld machen könne. Christus hat ihn oft in Liebe sogar zurechtgewiesen aber Judas hatte sich nicht geändert.
Das war also auch keine Einmaligkeit der Verrat an Christus.

Ansonsten war dies hier ja ein interressanter Dialog zwischen euch und man kann dem nur zustimmen. Doch letzten Endes kann man Gott einfach nicht verstehen und wir sollen es vermutlich auch nicht wenn ich es aber persönlich gerne würde.
Z.B folgendes: Hier war vor kurzem ein Thread über 1 Kind das mit Down-Syndrom geboren wurde. Das Kind ist natürlich unschuldig und wird deshalb auch die Hölle nicht sehen wenn es mal stirbt. Wäre dies Kind aber nicht mit dieser Krankheit geboren worden dann würde die Sache wieder anders aussehen. Nun könnten also diejenigen sagen die in der Hölle sind: Gott wieso hast du mich nicht mit dieser Krankheit geboren denn dann wäre ich auch nicht in der Hölle ! Das sind als so Fragen die man sich frägt aber wohl keiner beantworten kann.

Gottes Segen
Andreas 

Perdiger 1
9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Andal

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Re:Judas
« Antwort #28 am: 10. November 2011, 08:06:28 »
Lieber Andreas,
Richtig. Das verdeutlich z.B. auch die nachfolgende Bibelstelle:

Matthäus 5, 27-29 (Jesus sagt): "Ihr kennt das Gebot: Du sollst nicht Ehebruch begehen! Ich verschärfe das Gebot aber noch: Wer die Frau eines anderen auch nur begehrt, hat schon Ehebruch mit ihr begangen, es spielt keine Rolle, dass es nur in Gedanken war (auf Ehebruch steht die Todesstrafe). Wenn dich dein Auge derart in Versuchung bringt, dann reiß es aus und wirf es weg! Es ist besser, ein Auge zu verlieren, als mit ganzem Leib, aber sündig in die Hölle zu kommen.“ (Siehe auch Markus 9, 43-48.)

Offline Marcello

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Re:Judas
« Antwort #29 am: 10. November 2011, 11:49:40 »
Lieber Schear-Jaschub,

Zitat
Nun: Unter all den Sündern - und KEIN Mensch ist gerecht vor Gott - kann Gott Erbarmen schenken, wem Er will. Denkst du, Marcello, dass Gott nicht ALLEN Menschen Erbarmen schenken will? Ich denke das schon. Jedem, auch dem schlimmsten Sünder, will Gott Erbarmen schenken, und Er kann es, wie und wann Er will.

Nun, genau das meine ich auch, Gott hat jeden einzelnen erschaffen, und jedem wurde etwas anderes zugeteilt,
wie wir in Römer 9,21-22 lesen konnten, hat Gott, Gefässe für REINES und UNREINES erschaffen, wir Menschen haben dann,
aber auch nur dann wenn GOTT es will die ENTSCHEIDUNG zu treffen, für REINES oder UNREINES, aber es gibt auch welche
die von Anfang an REIN sind durch GOTT und es gibt auch die, die von Anfang an UNREIN sind die einen ZWECK haben,
den Menschen für die ZUKUNFT, ERKENNTNIS zu bringen. So glaube ich auch das JUDAS so einer ist.
Und lieber Schear-Jaschub, jetz kommt das was Du selbst in deinem Zitat zum Ausdruck bringst,
" Warum sollte GOTT dann nicht auch dem JUDAS ERBARMEN schenken, weil wir es noch nicht mitbekommen haben"?
Natürlich will ER uns allen Erbarmen schenken, deswegen sagte ich auch, seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken,
wo wir glauben es findet keine Heilung statt, heisst nicht das es so ist, so eben auch mit JUDAS.

Um nochmal auf das was GOTT bestimmt zurück zukommen, können wir lesen:
Römer 9,1-13

1 Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist:
 
2 Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz.

3 Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.
 
4 Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,

5 sie haben die Väter und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.

6 Es ist aber keineswegs so, dass Gottes Wort hinfällig geworden ist. Denn nicht alle, die aus Israel stammen, sind Israel;

7 auch sind nicht alle, weil sie Nachkommen Abrahams sind, deshalb schon seine Kinder, sondern es heißt: Nur die Nachkommen Isaaks werden deine Nachkommen heißen.

8 Das bedeutet: Nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Nachkommen anerkannt;

9 denn es ist eine Verheißung, wenn gesagt wird: In einem Jahr werde ich wiederkommen, dann wird Sara einen Sohn haben.

10 So war es aber nicht nur bei ihr, sondern auch bei Rebekka: Sie hatte von einem einzigen Mann empfangen, von unserem Vater Isaak,
 
11 und ihre Kinder waren noch nicht geboren und hatten weder Gutes noch Böses getan; damit aber Gottes freie Wahl und Vorherbestimmung gültig bleibe,

12 nicht abhängig von Werken, sondern von ihm, der beruft, wurde ihr gesagt: Der Ältere muss dem Jüngeren dienen;

13 denn es steht in der Schrift: Jakob habe ich geliebt, Esau aber gehasst


Lieber wendelinus, ich hoffe das ich mich damit nicht zu lang ausgedrückt habe, aber das ist es worum es geht.
Und ich muss dich fragen, Du sagtes zum Andreas777, das manche nicht einsehen wollen, das "Judas aus eigener Schuld",
in der HÖLLE sitz, woher weisst DU das er dort ist?
Und was ich noch sagen wollte, der Katechismus ist GUT, aber die Bibel gibt mehr AUSKUNFT, denn über der Bibel steht kein WORT,
auch nicht der Katechismus.
Denn nicht die Worte der BIBEL stammt aus dem Katechismus, sondern die Worte aus dem Katechismus sollten sich aus dem
Wort der Bibel ergeben, bedenken wir die Worte aus der Offenb. 22,8-21, " Wer etwas hinzufügt und wer etwas wegnimmt ".

Liebe Grüsse an alle lesenden,

Der Friede und die Liebe des Herrn sei alle Zeit mit uns allen. AMEN
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

 

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