Autor Thema: Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens  (Gelesen 41060 mal)

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Offline Marcel

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Re:Judas
« Antwort #56 am: 12. November 2011, 01:19:22 »
Ich möchte allerdings noch zu bedenken geben, daß trotzdem jedoch
viele Seelen in die Hölle kommen. Pater Pio hat angeblich einmal gesagt:
»So wie Schneeflocken vom Himmel fallen die Seelen in die Hölle.«

ja eben der Pater Pio lag mir auch auf der Zunge aber ich kam in dem Moment nicht drauf.

Ich wußte auch nicht mehr, wo ich den Ausspruch gelesen hatte, und
habe dann danach gegoogelt.

Zitat
Also erst hast geschrieben "nicht leicht" und jetzt doch das man "leicht" in die Hölle kommen kann ?
Meiner Ansicht nach kommt man eben doch sehr leicht in die Hölle wenn man die Aussage von Pater Pio berücksichtigt und die Aussage der hl. Schrift mit dem breiten Weg der Verdammniss.

Ich meine, man muß da unterscheiden zwischen dem Aspekt »nicht
leicht«
und der Mengenangabe »viele«. Obwohl es nicht leicht ist, in
die Hölle zu kommen (für den, der sich bemüht, die Todsünde zu ver-
meiden), gehen viele auf diesem breiten Weg (das sind eben die, die
sich nicht bemühen, den Geboten Gottes zu folgen).

Wer in Verbindung mit Gott ist (im Stande der heiligmachenden Gnade),
wird nicht so leicht vom (schmalen) Weg abirren. Trotzdem sind es eben
viele, die auf dem breiten Weg gehen. Das entspricht dann der Aussage
vom hl. Pater Pio, der sich aber m. E. damit (wie auch Jesus im Evange-
lium) nicht dazu geäußert hat, ob es leicht oder schwer ist, die Todsünde
und damit die Hölle zu vermeiden.

Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt,
und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das
zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige
finden ihn.
(Mt 7,13–14)

Ich wiederhole noch einmal, was ich oben schon dazu geschrieben habe:

Daran kann man m. E. sehen, daß sich sehr viele Menschen sich in ihrem
Leben gegen Gott entscheiden und die Liebe Gottes zurückweisen.


Zitat
Ich denke aber Gott wird auch die Zeit berücksichtigen in der man lebt. Gerade diese jetzige Zeit mit ihren Verführungen an jeder Ecke. Das war früher nicht so. Ich habe da immer so ein Bild vor Augen wo man etwas Flüssigkeit oben in ein Gefäß leert das durch viele Siebe läuft und unten dann das Ergebniss rauskommt. Diese Siebe sind dann diese Verführungen den man wiederstehen soll und denen man in dieser Welt ausgesetzt ist, die Verhältnisse in der jeder Einzelne lebt, der Fam. Aspekt usw..Gott ist ja gerecht und dann wird er auch alles berücksichtigen denke ich mal. Das war mal ein Gedanke dazu von mir.

Deinem Gedankengang schließe ich mich an.

Marcel
In te, Domine, speravi:
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Offline Winfried

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #57 am: 12. November 2011, 08:27:16 »
Zum Thema Hölle und Verdammnis möchte ich noch folgendes Zeugnis zu bedenken geben. Man muss nicht erst einen Menschen umgebracht haben, um Gefahr zu laufen, in der Hölle zu landen, wie vielfach behauptet wird.



http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html




 ;tffhfdsds
In hoc signo vinces.

Offline Marcel

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #58 am: 12. November 2011, 11:22:03 »
Zum Thema Hölle und Verdammnis möchte ich noch folgendes Zeugnis zu bedenken geben. Man muss nicht erst einen Menschen umgebracht haben, um Gefahr zu laufen, in der Hölle zu landen, wie vielfach behauptet wird.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen,
sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele
werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Na-
men als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dä-
monen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann
werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Über-
treter des Gesetzes!
(Mt 7,21–23)

Das braucht man m. E. nicht zu kommentieren.

Marcel
In te, Domine, speravi:
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Offline Andreas777

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Re:Judas
« Antwort #59 am: 12. November 2011, 16:26:59 »

Ich meine, man muß da unterscheiden zwischen dem Aspekt »nicht
leicht«
und der Mengenangabe »viele«. Obwohl es nicht leicht ist, in
die Hölle zu kommen (für den, der sich bemüht, die Todsünde zu ver-
meiden), gehen viele auf diesem breiten Weg (das sind eben die, die
sich nicht bemühen, den Geboten Gottes zu folgen).

Wer in Verbindung mit Gott ist (im Stande der heiligmachenden Gnade),
wird nicht so leicht vom (schmalen) Weg abirren. Trotzdem sind es eben
viele, die auf dem breiten Weg gehen. Das entspricht dann der Aussage
vom hl. Pater Pio, der sich aber m. E. damit (wie auch Jesus im Evange-
lium) nicht dazu geäußert hat, ob es leicht oder schwer ist, die Todsünde
und damit die Hölle zu vermeiden.


Ja lieber Marcel da sind wir ja dann im Groben und Ganzen einer Meinung. Wenn man bedenkt das nur 10 % aller Katholiken auch regelmäßig in den Gottesdienst gehen wie ich mal wo gelesen habe, dann hat man mit den Restlichen 90 % schon ne Menge Kandidaten für die Hölle theoretisch. Das ich nicht richten darf ist mir klar und das war auch nur mal ein Gedanke von wo denn diese breite Masse kommen könnte die in die Hölle wandert.
Wegen mir müßte es die Hölle übrigens gar nicht geben sondern nur das Fegedeuer und der Himmel. Dann müßte halt ein Kinderschänder eben 100 000 jahre auf dem Bodensatz des Fegefeuers schmoren bevor er mal rauskommt. Aber wer bin ich schon das ich mit Gott darüber streiten könnte. Niemand. Ist eben schwer vorstellbar für uns Menschen die Hölle weil sie ewig ist und niiiiie niiiie niiie niiiie mehr endet, unglaublich. Aber ist halt so.

Das wichtigste von allen Themen ist ganz klar die Hölle in meinen Augen. Normalerweise müßten zu diesem Thema 40 Seiten geschrieben werden und nicht zu dem "Warning-Mist". Es gibt nur ein einziges Lebensziel für jeden Menschen und das ist eben am Ende "nicht in der Hölle zu sein" alles andere ist zweitrangig. Irgendwo las ich auch mal, das selbst wenn einer nur zur Beichte geht damit er nicht in der Hölle landet er dann auch nicht dort sein wird. Im Endeffekt gehts eben nur um das und um sonst nix. Das Fegefeuer endet mal und man kommt wieder raus und ist von daher dann nicht so schlimm wie die Hölle.

Du hast Recht wenn du schreibst das die wo sich bemühen oder wenigstens wollen oder es versuchen und selbst wenn sie als scheitern mit dem einhalten der Gebote, nicht so schnell in die Hölle kommen wie die wo schon gar nicht daran glauben oder denen wo es egal ist. Wie Gott dies alles aber bewertet werden wir wohl nie rausfinden denn seine Wege sind ja nicht unsere Wege und seine Gedanken nicht unsere wie er ja sagt.

Hier im Forum und auch im alten wurde schon oft der Satz geschrieben: " Selbst in letzter Sekunde kann der Mensch sich noch für Gott entscheiden und die Hölle dadurch verhindern"
Das ist zwar möglich aber ist es denn die Realität ? Nein ich denke nicht. Sicher gibts da bestimmt Fälle bei denen das so war aber das ist dann  1von 1000 oder so. Den meisten bleibt das Herz verstockt. Oder die alten Menschen mit Demenz z.B haben auch schon keine Möglich keit mehr sich umzuentscheiden weil sie gar nicht mehr wissen was sie machen und auch nicht mehr klar denken können.
Jedenfalls ist es gar nicht so leicht der Hölle zu entkommen. Hoffen wir alle die hier im Forum sind das uns das erspart bleibt, aber das denke ich schon.
Perdiger 1
9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Offline Marcello

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #60 am: 12. November 2011, 16:51:40 »
Mein lieber wendelinus,

Du hast eine ganz klare Antwort bekommen, von mir.
Nein, Nein ich wiederspreche nicht, dem Herrenwort.
Und das habe ich auch nicht, denn alle meine Worte beziehen sich auf die BIBEL.
Die Wahrheit ist oft sehr schwierig, mehr als so manche Lüge.
Aber mein lieber wendelinus, es ist für mich kein Problem, ich sehe über alles hinweg,
so auch wie unser Herr  über vieles hinweg sieht.
Folgen wir seinem Beispiel, es ist wohl für viele noch nicht soweit das sie der Wahrheit folgen!

P.S.: Lieber wendelinus, ich verspreche Dir unser Gespräch wird irgendwann in unserer Zukunft,
zu dritt und unter sechs Augen stattfinden, bis dahin wollen wir schweigen, über die Sachlage,
und uns besinnen, dem WORT GOTTES zufolgen, und auf unsere Differenzen verzichten.

Der Friede und die Liebe Gottes sei mit uns allen.AMEN
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Anemone

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #61 am: 12. November 2011, 17:55:43 »
Lieber Marcello,

ich lese wirklich sehr sehr gerne die Bibeltexte. Ich möchte Dich nur bitten, dass Du künftig die Bibeltexte in der Rubrik "Die Bibel" schreibst, denn davon haben wir alle mehr. Danke, für Dein Verständnis!


Liebe Forumsmitglieder, liebe Leser!

Nur in der Stille werdet Ihr Gott begegnen. Nur in Gebetshaltung soll die BIBEL gelesen werden, allein, und/oder mit der Gemeinschaft.

Unsere Heilige Messe, ist wahrhaft Leben:

Im ersten Teil der Messe: Wort Gottes an uns (Alte Testament und Apostelworte)
Im zweiten Teil : Hl. Evangelium unseres Herrn Jesus Christus


Gottes Segen

Anemone


Offline Marcel

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Re:Judas
« Antwort #62 am: 12. November 2011, 18:10:16 »
Ja lieber Marcel da sind wir ja dann im Groben und Ganzen einer Meinung.

Das denke ich auch. Man sollte die Existenz der Hölle nicht verharmlosen.

Zitat
Es gibt nur ein einziges Lebensziel für jeden Menschen und das ist eben am Ende "nicht in der Hölle zu sein" alles andere ist zweitrangig.

Oder anders ausgedrückt (aber mit gleicher Bedeutung): Das Ziel ist der
Himmel in Liebe und Glück bei Gott.

Frage 1 im ▶ Katechismus-Kompendium:

1. Welchen Ratschluss hat Gott für den Menschen?

Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner
Güte gefassten Ratschluss hat er den Menschen aus freiem Willen er-
schaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Als die Zeit
erfüllt war, sandte Gott Vater seinen Sohn als Erlöser und Retter der Men-
schen, die in Sünde gefallen waren. Er hat sie in seine Kirche gerufen und
durch das Wirken des Heiligen Geistes als seine Kinder angenommen und
zu Erben seiner ewigen Glückseligkeit gemacht.


Oder im ▶ Kleinen Katechismus von Pater Ramm:

1. Wozu sind wir auf Erden?

Wir sind auf Erden,
1) um Gott zu erkennen, ihn zu lieben und ihm zu dienen
2) und dadurch in den Himmel zu kommen.
(...)

2. Was müssen wir tun, um in den Himmel zu kommen?

Um in den Himmel zu kommen, müssen wir
1) an Gott glauben,
2) seine Gebote halten
3) und die Gnadenmittel gebrauchen.


Und wie beten wir nach jedem Gesätz des Rosenkranzes?

O mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem
Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene,
die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.


Marcel
« Letzte Änderung: 12. November 2011, 18:12:46 von Marcel »
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Offline Marcello

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Re:Judas
« Antwort #63 am: 12. November 2011, 19:59:53 »
... aber wärst Du gern Judas gewesen oder überhaupt ein Mensch, der so einen Weg gehen muss,
weil der Herrscher dieser Welt sie verführt und sie nicht raus können aus dieser Spirale, des Verderbens?
Wie HANDELT GOTT jetzt, mit alle diesen Menschen, haben sie nicht schon gelitten, da sie schon TOD waren ohne IHN?



Lieber Marcello,

auch ich verstehe diese Frage nicht oder habe ich da etwas falsch verstanden? Dies widerspricht völlig dem freien Willen eines Menschen, zu sündigen oder eben nicht zu sündigen. Niemand ist gezwungen, sich verführen zu lassen (zu sündigen) und die Möglichkeit der REUE gibt es für jeden, auch für Nichtchristen. Nur war die Reue bei Judas nicht das Bereuen des Verrats an Jesus Christus selber, sondern es reute ihn, dass sie Sache nicht besser gelaufen war (vgl. dazu Anna Katharina Emmerich und Maria von Agreda). Judas verzweifelte und beging daraufhin Selbstmord. Dies war der Hauptgrund, warum er in die ewige Verdammnis einging. Natürlich hatte Satan seinen Anteil daran, denn Judas war besessen ( "Nachdem dieser den Bissen genommen hatte, fuhr der Satan in ihn hinein. Nun sagte Jesus zu ihm: »Was du zu tun vorhast, das tu bald!" - Joh 13,27), was aber nicht heißen soll, er könne dafür nicht verantwortlich gemacht werden. Judas war bei vollem Verstand.

Lieber Winfried,
Warum widerspricht sich das, ist es denn so das alle Menschen "freiwillig" sündigen, oder ist es nicht oftmals so
das sie reingedrängt werden, von der Welt, die beherrscht wird von dem Widersacher?
Wir Menschen haben gewiss, den gleichen Eingang und den gleichen Ausgang, aber das da zwischen kann total gegensätzlich sein!
Aber kein lebender Mensch kann von sich sagen wo er selbst oder andere sein werden, Gott entscheidet wer wo ist.
Und meine frage ist ist immer noch die selbe, wer würde schon gern die Aufgabe des "JUDAS" gehabt haben, und es spielt
keine Rolle wer diese Aufgabe hätte tun müssen, es wäre ein Mensch gewesen wie wir, es wurde jemand gebraucht,
für diese Aufgabe, also wäre es doch besser gewesen das dieser Mensch mit dieser Aufgabe,
"besser nicht geboren worden wäre", für ihn oder?
Brauchen nicht gerade solche Menschen Heilung, als die, die denken sie wären GESUND?
Nun, wenn das so ist und Judas bei vollem Verstand war, dann hat er die HÖLLE verdient, versteh ich das richtig?
Dann sollten wir sagen Judas hat es verdient in der Hölle zu sein, ein Mensch egal welche TAT er begang, einschliesslich die,
die in unseren eigenen Reihen geschehen sind, haben es verdient in der Hölle zu sein?

Glauben wir das?
Wo ist da die Barmherzigkeit?
Wir werden uns wundern wer so im Himmel sein wird und wer nicht!

Euer Bruder Marcello
Die Liebe des Herrn sei mit uns.AMEN
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

 

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