Autor Thema: Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens  (Gelesen 39603 mal)

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Offline Andreas777

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #78 am: 13. November 2011, 20:53:24 »

Es ist gut wenn ich Ermahnung ausspreche: das hl.Evangelium in größter Ehrfurcht zu behandeln. Schließlich geht es hier in erster Linie um den Glauben an unseren Herrn. Ohne Ihn wollen wir nichts tun!


Das ist klar. Du wolltest damit wohl ausdrücken das man nicht falsche Thesen mit Bibelzitaten untermauern soll und so das Evangelium mißbrauchen. Das setzt aber voraus das dies User XY auch bewusst wäre...ganz allgemein gemeint jetzt. Normalerweise bin ich nicht so kleinlich aber das mußt dann schon auch genauer schreiben und nicht nur " keine Bibelzitate " fordern. Das wäre ja so ähnlich wie wenn man fordern würde das Gotteslob in der Kirche nicht mehr zu gebrauchen. Leicht kommts halt zu Mißverständnissen.
Perdiger 1
9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Offline Marcello

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #79 am: 14. November 2011, 11:28:22 »
Liebe Diskussionsteilnehmer,


es ist offensichtlich das es in den Beiträgen zu Missverständnisen kam, wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrückt,
ich habe nie gesagt das JUDAS, weder im Himmel ist noch in der Hölle, einige haben da wohl mehr wissen,
und sind sich da ziehmlich sicher.
Mir aber ging es in meinen Beiträgen, dass Gott handelt wie ER will und WIR aber sollten seine HANDLUNG,
nicht infrage stellen, wer sind wir Menschen, das Werk das zu dem sagt der es HERGESTELLT hat, "Was machst du da"!
Und wenn einige von euch immer noch nicht glauben, dass Gott gefässe für "REINES" und "UNREINES" erschaffen hat,
wird er auch in Zukunft meine Beiträge nicht verstehen.
Meine Antworten hier beziehen sich nie aus mir selbst, sondern basieren auf dem Wort aus der Schrift,
deswegen gebe ich die Zitate dazu, damit mir kein Vorwurf gemacht werden kann, das sei BLÖDSINN(!),
wer jetz nun denkt, ohne das ich jemanden Persönlich anspreche, dass ich sie missbrauchen würde oder falsch,
einsetzen würde, der sollte bitte nochmal genau vergleichen, in sich kehren und die Worte im Geist aufnehmen.

Die Liebe des Herrn sei mit uns.
« Letzte Änderung: 14. November 2011, 12:16:30 von Marcello »
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Offline Marcello

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #80 am: 14. November 2011, 11:50:12 »
Lieber Enrico,


ich danke Dir sehr für deinen Beitrag, da Du als nicht Katholik ( das ist keine geringeinschätzung ),
die Worte zwichen den Zeilen erkannt hast, die mir vorgeworfen wurden, bin ich sehr überrascht,
da Du ja kein Zeuge der Wahrheit bist, Grund: KEIN KATHOLIK, aber sehr wohl die Wahrheit erkannt hast.
Das sagt mir es ist nicht alles GOLD was glänzt!

Gottes Segen und liebe Grüsse,
dein Bruder Marcello
Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Enrico

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #81 am: 14. November 2011, 12:40:06 »
Hallo,
mich würde wirklich interessieren wie die allgemeine Meinung über Gottes Gnade ist.
Wem lässt Gott Gnade zukommen, welche Bedingungen knüpft er daran jemanden seine Gnade zukommen zu lassen ?
Kann man sich die Göttliche Gnade verdienen, oder bekommt man diese geschenkt ?

Ich meine wenn man Mose 2 liest und studiert, findet man an sich die Antwort relativ leicht.
Wie oft hat Israel den Bund gebrochen ?
Zitat
2. Mose 33-19
Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.

LG Erich



Offline Marcello

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #82 am: 14. November 2011, 13:09:15 »
Lieber Enrico,


ganz genau auf den Punkt, man kann es sich NICHT verdienen, man bekommt es GESCHENKT!
Denn auf das STREBEN und WOLLEN des Menschen kommt es NICHT an, sondern auf Gottes ERBARMEN!

Wir lesen auch in RÖMER 9,14-29

14 Heißt das nun, dass Gott ungerecht handelt? Keineswegs!

15 Denn zu Mose sagt er: Ich schenke Erbarmen, wem ich will, und erweise Gnade, wem ich will.

16 Also kommt es nicht auf das Wollen und Streben des Menschen an, sondern auf das Erbarmen Gottes.

17 In der Schrift wird zum Pharao gesagt: Eben dazu habe ich dich bestimmt, dass ich an dir meine Macht zeige und dass auf der ganzen Erde mein Name verkündet wird.

18 Er erbarmt sich also, wessen er will, und macht verstockt, wen er will.

19 Nun wirst du einwenden: Wie kann er dann noch anklagen, wenn niemand seinem Willen zu widerstehen vermag?
 
20 Wer bist du denn, dass du als Mensch mit Gott rechten willst? Sagt etwa das Werk zu dem, der es geschaffen hat: Warum hast du mich so gemacht?

21 Ist nicht vielmehr der Töpfer Herr über den Ton? Kann er nicht aus derselben Masse ein Gefäß herstellen für Reines, ein anderes für Unreines?

22 Gott, der seinen Zorn zeigen und seine Macht erweisen wollte, hat die Gefäße des Zorns, die zur Vernichtung bestimmt sind, mit großer Langmut ertragen;

23 und um an den Gefäßen des Erbarmens, die er zur Herrlichkeit vorherbestimmt hat, den Reichtum seiner Herrlichkeit zu erweisen,


Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank,
Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit.

Schear-Jaschub

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Re:Die Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens
« Antwort #83 am: 14. November 2011, 17:04:20 »
Lieber Marcello, und Liebe Diskussionsteilnehmer!

Ich habe mich jetzt ein kleines Weilchen nicht zu Wort gemeldet, weil wir uns im Kreis bewegen. Bibelzitat wird gegen Bibelzitat gestellt, und Auslegung gegen Auslegung und am Ende sagt ein jeder... dasselbe wie zu Beginn. Diese Diskussion hier scheint nicht zielführend, da den einen das exegetische Fachwissen (mich eingeschlossen) fehlt, den anderen die Gabe des demütigen Lesens und Verstehens im Heiligen Geist (ob ich hier hinzugehöre, weiß ich ebenfalls nicht).

Anmerkung zur Diskussion: Was Gott KANN und was Gott WILL sind zwei grundverschiedene Dinge, was hier aber zu wenig beachtet worden ist.
Tim 2,3-4: Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Das meiste was nun Marcello ausführt ist allgemeines Glaubensgut und unzweifelhaft richtig. Marcello deutet aber zweierlei Dinge an (ohne zureichend erkennbare Unterscheidung vorher genannter Determinate), die sich jeweils ausschließen, also unvereinbar sind (ob nun gewollt oder ungewollt): einerseits einen Weg des Determinismus jeden Menschens, welcher zwangsweise in dem Resultat eines despotischen und gleichgültigen, vor allem aber parteiischen Gottes enden muss; andererseits eine Gerechtigkeit Gottes, die sich am zweckgebundenen Verhalten jedes einzelnen orientiert, weshalb eine allgemein gültige Handlungsordnung (wie eben die zehn Gebote) in sich unschlüssig wird und die Wahrheit in und aus Gott verkannt wird. Beide Dinge sind an sich zwar falsch, aber diese Interpretation will ich Marcello nicht unterstellen, da er sie so sicher nicht beabsichtigt hat. Dass der Leser aber zu diesen Schlüssen gekommen sein könnte, ist ein anderes Thema.

Wir, und damit meine ich nicht nur Marcello, müssen immer die Schrift als Ganzes lesen. Vor allem aber im Heiligen Geist, worum wir bitten müssen. Alles andere ist Wortklauberei, grammatikalische Interpretation, Sprachinterpretation... und KEINE Ernst zu nehmende theologische Auslegung, in welcher der Geist Gottes spürbar wird.

Ich persönlich sehe mich nicht in der Lage, anderes zu schreiben, als bisher geschehen. Ich erachte es als sinnvoll, den Thread zu schließen.

Friede!
« Letzte Änderung: 15. November 2011, 12:22:37 von Schear-Jaschub »

 

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