Autor Thema: Das Leben sehen...  (Gelesen 22306 mal)

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Das Leben sehen...
« am: 26. Januar 2012, 11:30:04 »
Gedankengänge über das Leben....
in Teilen von mir niedergeschrieben, nach meinen Gedanken und Empfindungen...


Teil -1-

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, habe ich vieles von dem was ich erlebte selber ausgeführt.
Wie oft ist man dann geneigt zu sagen : " Oh Gott warum tust Du mir das an" und in Wahrheit war es nicht Gott der einem dieses oder jenes antut , sondern man selber.
Nachdenken ist eine so wichtige Tat, denn über das Denken erlangt man bestenfalls Einsichten die wichtig sein können.
Wir werden von Kindheit an abgelenkt mit den verschiedensten Dingen, Umständen, Freuden usw.. dass uns das Denken versucht wird abzuerziehen. Nicht weil die eigenen Eltern so böse sind, sondern weil ungute Einflüsse von Aussen dies wahrscheinlich veranlassen. Ein Mensch kann so sehr leiden und wir sehen meistens nur unser Leid. Wir sollten aber unsere Augen auch einmal auf die Menschen richten die ein noch schlimmeres Leid als das unsere tragen.
Letztens sah ich eine Dokumentation über die Wohnzustände in Hong Kong.
Menschen die so arm sind , dass sie in einer "Kartonwohnung" hausen müssen. Das sind  Verschläge die in 30qm Wohnungen untergebracht sind, also pro 30qm Wohnung ca 15 Kartonwohnungen. Aussser einem selbstgebastelten Bettchen und an den Wand hängenden Habseligkeiten, bleibt diesen armen Menschen nichts...
Sie teilen sich auf dem Flur ein Bad, eine Toilette.
Als ich diesen Bericht sah musste ich fast weinen denn die Traurigkeit in den Augen dieser Menschen war ich kaum gewachsen..
Es war erschütternd für mich dies mitanzusehen. Spontan dachte ich mir wenn jeder Deutsche nur einen Euro spenden würde um solch ein Leid zu verhindern und diesen Menschen wenigstens ein einzelnes Zimmer zu ermöglichen , wäre manchen geholfen. Dann kam mir in den Sinn dass diese Reportage  NUR um Hongkong sich dreht und auf der ganzen Welt noch viel Leid in anderen Ländern auch noch existiert... sofort wurde mir übel. Ja, mir wurde körperlich übel. Furchtbar. Dieses Wissen nichts wirklich sinnvolles unternehmen zu können hat mich sprachlos gemacht.

Auch da dachte ich mir im ersten Moment . " Gott warum" und sofort kam mir der Gedanke : MOment , nicht Gott tut dies den Menschen an, sondern Menschen den Menschen. Ach es ist schwierig....
Dann sehe ich wiederrum die vielen kranken Menschen auf dieser Welt.. es schmerzt, es schmerzt so sehr im eigenen Inneren.
Viele Menschen ahnen nicht wie fragil das Leben wirklich ist, der Körper eines Menschen ist keine Terminatormaschine, er ist fragil, verletzlich, schwach.
Nix da mit "Wunderwerk der Evolution" wie die medizinische Wissenschaft das so glauben mag.

Ein zerbrechliches Gefäss, dessen Haltbarkeit begrenzt ist und der Seele nur einen Wimperschlag an Zeit lässt zu wirken... so oder so.....

Ende Teil -1-









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Offline Gine

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #1 am: 26. Januar 2012, 18:39:29 »
Teil -2-

Ein Lächeln kann verzaubern...

Heute Nachmittag war ich in einem Zenrum gewesen das verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten vergibt.
Und da ich selber eine Selbsthilfegrupe gründe ging zu einem Vorgespräch dort hin.
Es war bezaubernd. Ich  ging hinein und merkte sehr schnell dass dort ein relativ ernster Gefühlszustand herrschte.
Auf einmal sprudelte es aus mir herraus und ich lächelte die Menschen an und man kam ins Gespräch. Dann gab es Umarmungen und freundliche Worte. Innerhalb von 20 Minuten drehte sich das Klima dramatisch ud die Menschen waren herzlich,lächelnd, fröhlich und begannen aus sich herraus zu gehen. Sie öffneten sich und es war ein wundervolles Gefühl zu sehen, wie ein ehrliches Lächeln und aufrechte Zuneigung verzaubern kann...
Gott gibt mir die Kraft und ich bin so gerne Werkzeug dafür.

Siehe in eine Seele hinein und berühre sie sanft mit deinem Herzen...es hat mich so tief beeindruckt.

Danke Jesus für diese wunderbare Erfahrung... Dienen zu dürfen ist etwas wunderbares.

 ;xdysaa
« Letzte Änderung: 26. Januar 2012, 18:51:19 von Gine »
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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #2 am: 27. Januar 2012, 00:01:11 »
Teil -3-

vom los-lassen....

Jeder Mensch liebt irgendeinen anderen Menschen.
Das kann der Bruder, die Schwester, ein Freund , der Vater, die Mutter, die Tante oder sonst ein Mensch sein, der einem besonderst am Herzen liegt.
Nun kommt es vor dass genau dieser Mensch sich langsam verabschiedet, durch Krankheit, durch Unfall oder direkt durch den Tod.
Der Angehörige, Verbliebene steht da, fassungslos, alleine , im Schmerz der Trauer gehüllt und weiss nicht mehr weiter.
Die Aussenstehenden können bestenfalls erahnen wie es im zurückgebliebenen Menschen aussieht. Das Unfassbare ist geschehen und man weiss als aussenstehender Zuseher nicht wie man dem Leidenden helfen kann. Ein Gefühl von Ohnmacht breitet sich aus und es bleibt ..... die Trauer.
In eben diesen Momenten kann man nur versuchen zu helfen indem man seine Hilfe anbietet. Sei es zum Gebet, zum zuhören per Telefon oder direkt, per Email oder sonstigen Kommunikationsmitteln.
Niemals kann man den Schmerz dem verbliebenden Angehörigen nehmen, aber lindern. Mehrere Schultern tragen höhere Last als eine.
Deswegen geleitet euer Herz und Schulter zu den Menschen die in Not sind.
 Keine Scham, keine Fragen stellen, zur Seite stehen sollten wir.
Die Anonymität der heutigen Zeit vergessen und wieder Mut fassen einem fremden Menschen gegenüber anzusprechen und zu fragen ob er Hilfe benötigt.
Die Augen öffnen und sehen ob seine Antwort mit dem tatsächlichen Erscheinungsbild übereinstimmt.
Loslassen.... es ist so schwer und doch haben wir keine Wahl. ABER wir haben die Wahl zu Lebzeiten aktiv den Schmerzen der Menschen um uns herum Linderung zu verschaffen indem wir Hilfe anbieten, jeden Tag wenn wir es sehen. Zum Sehen gehört die Augen zu öffnen, zwischen all dem Glitter und GLanz der heutigen Zeit die dunklen Ecken der überstrahlten Leidseelen wahrzunehmen. Es ist gar nicht so schwer... wenn wir unsere Augen öffnen und sehen wollen...schaut hin...

in Liebe

Ginchen
 ;qfykkg
« Letzte Änderung: 27. Januar 2012, 00:26:57 von Gine »
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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #3 am: 28. Januar 2012, 13:30:57 »
Teil -4-

von der Toleranz und Güte unter Menschen..

Heute widme ich meine Gedanken für den Begriff Toleranz und Güte.

In meinem Augen ist die Toleranz mit Akzeptanz Hand in Hand zu sehen. Bei einer derart grossen Anzahl an Menschen auf diesem Planeten wird man wahrscheinlich niemlas einen Tenor herstellen können über die verschiedensten Anschauungen, persönlichen Vorlieben, politischen Richtungen usw...
Doch fragen wir einmal , jeder für sich, sollte man nicht versuchen jedem Menschenkind seine ganz eigene "Welt" zuzugestehen? Natürlich, wenn eine eiegen "Welt" der Gemeinschaft schadet kann/ darf / soll man weder wegsehen noch akzeptieren. Doch ich spreche nicht von Extremausfällen geistiger Hygiäne und Anstand.
Meine Betrachtungen heute zielen eher in Richtung personeller nicht-schadhafter inneren Welten und deren gütiger Auswirkungen. :-) (Hach was kann ich manchmal herrlich kompliziert schreiben)

Güte! Güte ist nicht nur ein wundervolles Wort, sondern beinhaltet so unendlich viel. Gütig sein, Güte geben, gütig fühlen, gütiges Wirken.
Ich habe dieses Wort erst in den letzten 3 Jahren eigentlich so richtig entdeckt.
Kann jeder Mensch gütig sein? Ja! Jeder! Ohne Ausnahme. Jedoch - um gütig zu empfinden müssen wohl einige Vorrausetzungen geschaffen werden und diese Vorraussetzungen beginnen immer  ----> bei einem SELBST!

Es ist schwierig, man erlangt nicht Güte einfach so. Sicherlich muss man erst durch tiefe Täler wandern um um ebensolche Güte zu bitten , dass sie einem Teil wird. Und ich befürchte da beginnt die Traumatik.
Vielen Menschen geht es eigentlich noch zu gut um wirklich in den Zustad zu gelangen um Güte zu erbitten. Auch wenn viele Menschen sich ihrem eigenen Leid näher stehen als dem anderer Menschen , sollte man sich manchmal einen RUCK geben und sagen : " Hey Du! Ja genau DU selber, schau mal aus dem Fenster, siehe da Draussen, dein Nachbar da - er liegt im Sterben , das Kind dort es leidet ...siehe , ganz weit weg sterben Menschen weil sie nichts zu essen haben, schau-dort liegt ein Mensch der gerade getötet wird und keiner tut was..............."

Ja, die Augen auf Jene richten denen es noch schlechter ergeht als einem selber.
Ich kenne es das tiefe Tal durch das ich schon manchmal gehen musste und wie schwer es ist dann , in diesem Moment gütig zu empfinden.... jedoch es gelingt, wenn man sich total und absolut hingibt und  um HILFE fleht. Ich sage bewusst total und absolut ! Diesen Zustand kann man nicht einfach so "herzaubern" er muss <--- echt sein. Denn er kommt nur von alleine, nie weil er geplant ist.

Güte, sie ist nicht gleichzusetzen mit Mitleid. Güte hat so gar nichts mit Mitleid zu tun.
Einem kranken Menschen mit Güte zu begegnen bedeutet gleichzeitig im mit Respekt zu begegnen. Mitleid jedoch hat den Nimbus von sich selber "erhabener zu fühlen" und das wird beim Mitleid mitvermittelt .
Selbstverständlich darf Mitleid nicht fehlen in einer Gesellschaft. Aber, die Güte und das Mitgefühl wäre , glaube ich , besser. Denn Mitleid hat wenig mit Mitgefühl zu tun.
Wortglauberrei? Nein, ich denke nicht.

Ich wünsche allen einen wunderschönen Tag.  ;fckj

euere Gine
« Letzte Änderung: 28. Januar 2012, 14:20:43 von Gine »
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Offline Gine

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #4 am: 29. Januar 2012, 12:08:42 »
Teil -5-

Gefühle.

Ach ihr Lieben, das ist ein Thema...es beschäftigt mich unauslösschlich.
Gefühle! Sie sind so stark, das Gefühl einen Menschen den man in sein Herzen aufgenommen hat zu umarmen, zu fühlen und dabei ein so wohliges Gefühl im Herzen zu empfinden.
Ich spreche jetzt nicht von erotischen Gefühlen. Ich spreche von einem Gefühl das manchmal fast quälend sein kann.
Es ist so tief, so seelisch, psychisch und auch physisch dass ich tatsächlich auch im Herzen eine Art Wehmut und Glückseeligkeit empfinde.
Dieses Gefühl kann manchmal unbändig stark sein sodass ich Tränen in die Augen bekomme. Bei manchen Menschen , in meinem Leben, genügte sogar schon der Gedanke, die Vorstellung ich würde diese Frau oder jenen Mann umarmen  und ich bekomme ein leichtes Schmerzgefühl im Herzen und Tränen fliessen in meine Augen...
Ich habe bis heute nicht verstanden was das ist. Denn es ist ein so eigenes Gefühl, frei von irgendwelchen niederen Gelüsten, es ist ein so reines, sauberes Gefühl. Aber es geht so tief dass es wehtun kann. Schrecklich, einfach schrecklich manchmal denn es brachte mich zum weinen.....
Alleine das ich jetzt gerade darüber schreibe, ruft in mir eine Träne in jedes Auge...warum nur...
Dieses spezielle Gefühl ist aber auch gleichzeit wundervoll und durchdringend.
Dieses spezielle Gefühl kann bei einem Menschen auftreten , wegal wie lange oder kurz ich ihn kenne und es kann bei einem Mann wie bei einer Frau auftreten.
Dieses spezielle Gefühl interessiert sich nicht darum.
Dieses spezielle Gefühl sehnt sich nach "verschenken", als gäbe es eine unversiegbare Quelle in mir die schreit: " SPRUDEL AUS DIR HERRAUS, DU HAST GENÜGEND DAVON"
Und ... wenn es dann herraus darf , wow... dann schliesse ich die Augen und umarme eine Person bei der ich das Gefühl habe dass sie es benötigt und in diesem Moment fliesst alles...Raum und Zeit ist verschwunden.... für Minuten... es existiert dann nur DAS GEFÜHL....es ist wie eine Art Vereinigung der Seelen... unbeschreibbar......dann, wenn es geschah und ich in die Augen der umarmten Person blickte, war da jener Glanz, ein Glanz der schöner war als alle Edelsteine dieser Erde.

Gefühle..... sie sind eine Essenz des DASEINS!

 ;tffhfdsds




« Letzte Änderung: 29. Januar 2012, 12:32:40 von Gine »
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Christa

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #5 am: 29. Januar 2012, 13:23:27 »
liebe Gine , das hast du wunderschön geschrieben

und ja man kann es  richtig nachvollziehen ,  :)

du hast es  ganz und gar auf den Punkt gebracht , mir geht es auch  manchmal so   :)

ich weiß was du meinst.  ;fckj

Offline Gine

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #6 am: 29. Januar 2012, 13:42:22 »


OH wie wunderbar Christa. Du bist der erste Mensch der das mir sagt dass er es versteht. Das tut so gut !!!!
 ;fckj ;fckj ;fckj
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Christa

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #7 am: 29. Januar 2012, 19:58:28 »
liebe Gine , weißt du auch ,

das du mit deiner Begeisterung, andere Menschen richtig anstecken kannst ?  :)

aus dem Glauben herraus ,wirst du alles erreichen was du nur willst.

Auf Gott vertrauen , macht das ganze Leben einfach lebenswerter. :) :) :)




Offline Gine

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #8 am: 02. Februar 2012, 11:05:24 »

Teil -6-


Was genu ist Demut?

Wenn man wie ich noch genau am Anfang steht des langen Weges, prallen viele Fragen auf einen ein.
Eine Frage für mich ist: Was ist Demut?

Als weltlich erzogener Mensch bedeutete Demut immer in etwa: "... auf die Knie gehen...sich unterwerfen...devot sein..weniger Wert sein als ander Menschen..etc"

So bekam ich die Bedeutung von Demut vermittelt.
Das diese Deutung wahrscheinlich falsch ist, glaube ich hier kennengelernt zu haben.
Das ist sehr interessant weil man auf dem langen Wege zu Gott nicht nur Neues kennenlernt sondern anscheinend auch erlernte Deutungen , verschiedenener Begriflichkeiten , neu erlernt.

Demut war für mich also zeitlebens eher etwas negativ belegt, durch falsche Erziehung und falsche Deutungen.

Das Demut aber anscheinend auch/oder bedeutet : "....vergeben können....sich hingeben können...mit sich selber in Klausur zu gehen ohne zu strafen.....etwas für einen anderen Menschen aus liebevoller Einsicht zu tun ...."  diese Deutung ist für mich ganz  neu!
Und wisst Ihr was? Es fühlt sich gut an. Der negative Touch den die alte Deutung hatte ist auf einmal verschwunden.

Demut ist also keine Strafe, keine Erniedrigung sondern eine Chance sich und anderen Menschen neu zu begegnen ......

Danke für diese (für mich) neue Einsicht Herr.
 ;ghjghg

« Letzte Änderung: 03. Februar 2012, 00:24:37 von Gine »
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Offline Gine

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Re:Das Leben sehen...
« Antwort #9 am: 05. Februar 2012, 12:17:06 »
Teil -7-

Vom Selbstzweifel....

Wie oft habe ich in meinem Leben mir gedacht: "..Mach doch dieses oder jenes...versuche diesem Menschen zu helfen oder jenem Menschen..."
Dann kommt er wieder... der Selbstzweifel. " Soll ich oder nicht? Was denkt die andere Person? Wirke ich dann aufdringlich? Neugierig? Ist es gewollt oder nicht?" Obwohl ich in anderen Fällen die nicht so nahe bei mir wohnen seltenst diese Zweifel hatte. (Obdachlose, Hungernde usw)

Diese Selbstzweifel können einem manchmal den Schlaf rauben.
Zum Beispiel , aktuelle, meine Nachbarin.
In dem Hause wo ich wohne kennen sich die Leute kaum, nur im Vorrübergehen und im Treppenhaus zu grüssen.
Unter mir wohnt eine Frau mit Sohn und .....früher einem Mann. Den Mann habe ich nun längere Zeit nicht gesehen. Vor / seit ca. 1 Woche hängt an der Wohnungstüre ein selbstgebastelter Trauerflor.
Jedesmal wenn ich an der Wohnungstüre vorbei gehe , habe ich den Wunsch irgendwie zu helfen. Keine Ahnung, also das Bedürfniss meine Hilfe anzubieten wenn ich ich helfen kann. Nun habe ich einen Brief geschrieben in dem ich schrieb dass mir der Flor aufgefallen wäre und ich jederzeit für sie erreichbar wäre wenn sie reden möchte, ich für sie einkaufen könne wenn es ihr schlecht geht, usw... eben gerne für sie da wäre wenn sie nicht wüsste wohin mit ihren Sorgen oder Kummer.
Nun liegt dieser Brief hier vor mir und ich traue mich nicht ihn an die Türe zu heften.
Aus der Befürchtung herraus dass sie das vieleicht merkwürdig, komisch oder aufdringlich halten könnte.
Diese Selbstzweifel nerven mich.
Mein Herz sagt : TU ES! Mein Verstand sagt " Lieber nicht" . Wie kann man solche Selbstzweifel nur überwinden respektive herausfinden was das richtige ist?

..... momentan ratlos..


euer Ginchen ;xdysaa







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