Autor Thema: Gegen Massentierhaltung  (Gelesen 25075 mal)

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Offline ChrS

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Gegen Massentierhaltung
« am: 20. Februar 2012, 09:30:07 »
Gegen Massentierhaltung und Tierversuche

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

König Salomo spricht zu Gott: „Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von dem, was Du geschaffen; denn hättest Du etwas gehasst, dann hättest Du es nicht erschaffen. Wie könnte etwas bestehen, wenn Du es nicht wolltest, oder wie könnte nicht von Dir ins Dasein Gerufenes erhalten bleiben? Ja, alles schonst Du, weil es Dein eigen ist, Du lebensliebender Herrscher!“ (Weish 11,24-26). Der heilige Katechismus lehrt, dass alle Geschöpfe ihre je „eigene Güte und Vollkommenheit“ besäßen. „Die unterschiedlichen Geschöpfe widerspiegeln in ihrem gottgewollten Eigensein, jedes auf seine Art, einen Strahl der unendlichen Weisheit und Güte Gottes. Deswegen muss der Mensch die gute Natur eines jeden Geschöpfes achten und sich hüten, die Dinge gegen ihre Ordnung zu gebrauchen. Andernfalls wird der Schöpfer missachtet und es entstehen für die Menschen und ihre Umwelt verheerende Folgen“ (KKK 339). Wenn es in Gen 1,28 heißt, dass der Mensch sich die Erde untertan machen und über alle Tiere herrschen soll, so handelt es sich hierbei nicht um eine Legitimation zur Knechtung und Ausbeutung der Geschöpfe. Prof. Dr. Rainer Hagencord erklärt: „Eine Fülle altorientalischer Rollsiegel bestätigen, dass die Verben ‚untertan machen‘ (kabas) und ‚herrschen‘ (radah) die Rolle des Menschen als Treuhänder Gottes, sorgsamer Gärtner und schützend-fürsorglicher Hirte definieren“ (Rainer Hagencord, Diesseits von Eden, Regensburg 2009, S.81). Im zweiten Schöpfungsbericht heißt es, dass Gott den Menschen in den Garten von Eden setzte, „damit er ihn bebaue und hüte“ (Gen 2,16).

Der „Katholische Katechismus von Basel“ aus dem Jahre 1947 lehrt uns: „Auch die Tiere sind unserem Schutz empfohlen. Sie fühlen den Schmerz, wenn auch nicht so wie wir Menschen. Doch sind sie von Gott zu unserem Dienst gegeben. Wir sollen vernünftig über sie verfügen“ (382). Das göttliche Gesetz ermahnte die Menschen des Alten Bundes auf ganz und gar eindrückliche Weise dazu, die Tiere gut zu behandeln. So meint der heilige Clemens von Alexandrien im 18. Kapitel des Zweiten Buches seines Werkes „Stromateis“, dass „Pythagoras seine gütige Haltung gegen die unvernünftigen Tiere aus dem Gesetz entnommen“ habe. Clemens beschreibt dann die Milde des Gesetzes gegenüber den Tieren. Er legt dar, dass nach Ex 22,30 und Lev 22,27f die neugeborenen Tiere, „sowohl der Jungen wie auch ihrer Mütter wegen“, mindestens sieben Tage bei der Mutter bleiben sollen, ehe man sie, wozu auch immer, verwendet. Weiter schreibt der Heilige, dass es „das gütige Gesetz“ nach Lev 22,28 verbiete, „am gleichen Tage das Junge und seine Mutter zu schlachten“. „Das Gesetz verbietet ja geradezu, trächtige Tiere zu schlachten, bevor die das Junge zur Welt gebracht haben“. Dtn 14,20 und Ex 23,19 verurteile jene Leute, „die gewisse Tiere, bevor sie ihre Jungen werfen, mit den Füßen auf den Bauch treten, damit sich das Fleisch mit der Milch verbinde und sie es dann essen können“, denn sie „machen den für die Geburt geschaffenen Mutterleib zum Grab der noch nicht geborenen Jungen“. In Dtn 25,4 verbiete das heilige Gesetz „einem Ochsen beim Dreschen das Maul zu verbinden“, schließlich solle der Arbeiter gemäß Lk 10,7 und Mt 10,10 „seinen verdienten Lohn erhalten“. In den Schriften der Armenischen Kirchenväter, genauer: im Vierten Buch der Schrift „Wider die Irrlehren“ (De Deo), das die Sekte des Marcion widerlegt, lesen wir, dass „der Gott der Gesetze [...] die Barmherzigkeit dermaßen“ zeigt, dass er in Ex 23,5 verbietet, „am Lasttier des Feindes, welches unter seiner Last zusammengebrochen ist“ vorbeigeht, ohne Hilfe zu leisten, „sei es nun einer von dem Volke oder einer aus fremdem Lande“.

Wenn wir uns das vor Augen halten, dann können wir mit Sicherheit sagen, dass erst Recht grausame Massentierhaltung und Tierversuche zu verurteilen sind. Die, die sie betreiben, sündigen und die, die sie in irgendeiner Weise unterstützen sündigen ebenfalls. Von Prof. Dr. Robert Spaemann stammen die Worte: „Die absichtliche Verwandlung eines Lebewesens in ein Bündel von Leiden und stummer Verzweiflung ist ein Verbrechen – was sollte eigentlich sonst ein Verbrechen sein?“ Fleisch und sämtliche tierische Produkte dürfen nur aus artgerechter Tierhaltung erworben werden.
« Letzte Änderung: 20. Februar 2012, 09:36:11 von ChrS »
"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

Offline ChrS

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Re:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #1 am: 20. Februar 2012, 10:25:17 »
"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

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Re:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #3 am: 20. Februar 2012, 11:01:12 »
"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

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Re:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #4 am: 21. Februar 2012, 19:45:54 »

Der totale Wahnsinn!!!

Hühner - geschundene Geschöpfe Gottes
http://gloria.tv/?media=14272

Das leidvolle Brüllen der Rinder in Österreich´s Schlachthöfen
http://gloria.tv/?media=14038

Die Schweineindustrie in Österreich:
http://gloria.tv/?media=14007
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Re:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #5 am: 12. März 2012, 23:06:27 »
Fastenzeit: Kardinal Schönborn wirbt für Fleischverzicht



Wiener Erzbischof nennt im "Heute"-Kommentar Reihe von Argumenten, die "einem den Appetit auf Fleisch verderben"

Wien (kath.net/KAP) Mit einem engagierten Plädoyer für Fleischverzicht hat Kardinal Christoph Schönborn aufhorchen lassen. In seiner wöchentlichen Kolumne in der Tageszeitung "Heute" nennt der Wiener Erzbischof am Freitag eine Reihe von Argumenten, die nicht nur in der Fastenzeit "dazu angetan" seien, "einem den Appetit auf Fleisch zu verderben": Mindestens ein Drittel der globalen Getreideernte werde an Vieh verfüttert; alle Schlachttiere weltweit würden eine Futtermenge verbrauchen, die dem Kalorienbedarf von 8,7 Milliarden Menschen entspreche. Und: "Ein einziges Steak von 225 Gramm enthält so viel Pflanzenenergie, wie benötigt wird, um einen Tag lang rund 40 hungernde Menschen zu ernähren!"

Schönborn beruft sich dabei auf einen Bericht der "Gesellschaft für Ernährungskunde". Er betrachtet den gegenwärtigen "massiven Fleischkonsum" mit der Energieverschwendung als "einen der großen Risikofaktoren für eine gute Zukunft". Weniger Fleischproduktion bedeute auch weniger Massentierhaltung und damit weniger Tier-Leid. Gesundheitliche Probleme bei Tier und Mensch würden durch weniger Einsatz von Antibiotika in Futtermitteln geringer. "Tierschutz, Umweltschutz, Fleischqualität - all das ist möglich, und dringend notwendig", appelliert Schönborn.

In seinem "Wir Fleischesser" betitelten Kommentar erinnert der Kardinal daran, dass Fleischverzicht früher zur Fastenzeit selbstverständlich dazugehörte. "Heute sind wir (mit Ausnahmen) fast maßlose Fleischesser geworden." Die von ihm angeführten Argumente mögen "helfen, zur früheren (vernünftigen) Fastenpraxis zurückzufinden", hofft Schönborn. Für ein nachhaltiges System müsste die Welt auf etwa die Hälfte des derzeit konsumierten Fleisches verzichten. "Die Fastenzeit wäre der richtige Zeitpunkt, damit zu beginnen", so Schönborn.

http://www.kath.net/detail.php?id=35570
"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

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Antw:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #6 am: 30. März 2012, 21:55:25 »
Wie alles zusammenhängt! Die Folgen der Massentierhaltung, der grenzenlosen Fleischproduktion, sind unsägliches Leid für Mensch und Tier sowie eine katastrophale Umweltzerstörung. Diese Tatsachen zu verdrängen sind keine Lösung. Durch bequeme Verdrängung machen wir uns nur mitschuldig. Ein völliger Verzicht auf tierische Produkte ist nicht notwendig. Notwendig ist, dass wir weniger Tierprodukte und mehr Pflanzliches konsumieren und die Tierprodukte dort beziehen, wo sie nicht aus Massentierhaltung stammen.

Arte hat eine sachliche Dokumentation gedreht, in der all diese Zusammenhänge aufgezeigt werden.

(Dieses Video kann nicht eingefügt werden)

Danke, lieber Admin, aber es handelt sich um ein Missverständnis. Man kann dieses Video nicht einbetten, weil diese Funktion deaktiviert wurde. Du hast es zwar geschafft, das Fenster ins Forum einzubetten, aber wenn man versucht es abzuspielen, dann heißt es, dass man das Video nur auf YouTube ansehen kann. Deshalb habe ich auch das eingebettete Fenster jetzt wieder gelöscht. Wer die gute Dokumentation sehen will, der möge obigem Link folgen.
« Letzte Änderung: 31. März 2012, 11:00:01 von ChrS »
"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

Offline videre

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Antw:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #7 am: 31. März 2012, 00:20:58 »
Hallo ChrS,

das „Irdische“ Fleisch von toten Tieren zu essen ist  nach einigem überlegen, eine grausige Tat.
Abgesehen vom leid und leiden der Tiere bringt es auch sehr viel Leid in der Welt weil viele
wertvolle Nahrungsmittel statt dierekt an Menschen an Tiere verfüttert werden.
(1Kilogramm Fleisch braucht 16Kilogramm Planzliches Futter)

Das Thema:
Die Warnung - the warning
Passt gut zu dem Thema, auch ist zu bedenken was uns  Johannes  in 6,51-58 schreibt:
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt.

52 Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.

54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

55 Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.

56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.

57 Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.

58 Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Ist das essen von Fleisch der (toten) Tiere ein Ersatz für das Himmelsbrot?

videre

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Antw:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #8 am: 31. März 2012, 07:17:15 »

<iframe title="YouTube video player" width="640" height="385" src="//www.youtube.com/embed/gT3KdBOmKKo?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>


"Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.

Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden.

Offline ChrS

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Antw:Gegen Massentierhaltung
« Antwort #9 am: 31. März 2012, 17:59:31 »
Die Tiere preisen - wie alle Geschöpfe des allweisen Schöpfers - allein mit ihrem Dasein die Allerheiligste Dreifaltigkeit. Andererseits sind sie geschaffen, um dem Menschen zu dienen. Wir dürfen allerdings lediglich vernünftig und nicht etwa willkürlich über die Tiere verfügen. Wir dürfen die Tiere nicht gegen ihre Natur gebrauchen, denn dann entsteht furchtbares Leid. Genau dies geschieht aber bei der industriellen Massentierhaltung, die Ausdruck des ganzen Wahnsinns unserer Zeit ist, die dem Götzen Mammon huldigt.

Wenn wir Tiere und deren Erzeugnisse verzehren, dann muss dies aber in Maßen geschehen und so, dass wir uns nicht an Tierquälerei mitschuldig machen. Es steht uns aber auch frei die Menschen im Unschuldsstande im Paradies, den hl. Propheten Daniel und die drei Jünglinge, den hl. Kirchenvater Hieronymus, den hl. Kirchenvater Basilius, den hl. Franz von Paola und seine Mitstreiter, den hl. Petrus von Alcántara und seine Mitstreiter nachzuahmen und uns rein pflanzlich zu ernähren. Dies darf aber dann nicht aus dem Grund geschehen, weil wir Tierprodukte für unrein halten würden, da ja der göttliche Heiland alle Speisen für rein erklärte, sondern nur aus Liebe zu Gott, den Menschen, den Tieren und der Natur.

Wenn wir uns dafür entscheiden Tierprodukte zu essen. So wäre es eine Sünde, wenn man - wie das heute selbstverständlich ist - dies maßlos tut und die Produkte aus der Massentierhaltung bezieht. Denn wir machen uns schuldig, wenn wir Böses tun oder das Gute unterlassen. Jedes menschliche Verhalten hat Folgen. Da wären einerseits die direkt angestrebten Folgen, um derentwillen man sich so verhält, wie man sich verhält ("Voluntarium in se") und andererseits Nebenwirkungen, die wir auch zu verantworten haben. Kaum einer wird Tierprodukte aus der Massentierhaltung verzehren, damit deshalb Tiere gequält werden, sondern natürlich, weil sie extrem billig sind und man maßlos viel davon haben will. Man spricht hier vom "Voluntarium in causa". Man will etwas zwar nicht in sich, aber man lässt es wegen des unzertrennlichen Zusammenhanges mit der gewollten Handlung bewusst zu. Das ist sündhaft. Verdrängung entschuldigt freilich nicht.

"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

 

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Gottes mich trifft, erkenne/lese ich das Urteil.


   
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Pfarrer Sterninger über das
heilige Opfer der Messe.


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Pfarrer Sterninger über den

Hass des Teufels.

   
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Zusammenbruch der Kirche.


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Pfarrer Sterninger über die Mißbräuche
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Was wollte das Konzil?
Pfarrer Sterninger spricht über
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Der Exorzismus im alten Ritus
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