Autor Thema: Wie ist die Kirche Gottes noch zu retten?  (Gelesen 2833 mal)

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Hemma

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Wie ist die Kirche Gottes noch zu retten?
« am: 21. Februar 2012, 20:28:38 »

   



Überall sind in den Schlagzeilen vermehrt die ‚Neuen Klagelieder’ zur Lage der Kirche zu hören und überall ist man sich einig: Es muss endlich etwas geschehen.
Ein kath.net-Impuls zur Fastenzeit
von Michaela Voss.

Linz (kath.net) Wie wäre es zur Abwechslung, wenn wir auch einmal bei der höchsten und maßgeblichen Instanz nachfragen würden, die für diese Frage zuständig ist!
Keine Missverständnisse – die Anfrage geht an keinen Rat, kein Gremium oder Komitee (so „zentral“ man sich dort auch fühlen mag), keine Konferenz, keine „Wir-sind-Gruppen“, … ja nicht mal nach Rom.

Nein – ich meine da nicht Irgendjemand – ich meine wirklich die oberste Zuständigkeit: GOTT den HERRN!
Wenn wir aufrichtig nach einer Erneuerung, echter Veränderung und nachhaltiger Reform suchen, dann ist eine Anfrage an den Herrn selbst längst überfällig.
Wie wäre es also, statt rein menschliche Ideen, wieder das Wort Gottes mit Ernsthaftigkeit zu Rate zu ziehen?

Am Aschermittwoch beginnt die österliche Bußzeit und wir hören in der Lesung aus dem Buch Joel:

„Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus! Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach. Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen:
Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten: Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott?“
Joel 2,15-17

Tun wir das? Bitten wir GOTT mit den Worten, die er selbst uns durch die Heilige Schrift ans Herz legt? „Zwischen Vorhalle und Altar“ – das ist der Platz jedes Getauften! Durch die hl. Taufe sind wir ein „priesterliches Volk“, sind „Diener des HERRN“ und sollen jede Not vor Gottes Angesicht tragen.

Wie das aussehen kann, wird uns sogar im Wort GOTTES gleichsam in den Mund gelegt. Nehmen wir Gottes Wort doch wieder wirklich ernst! Bitten wir Gott – mit Gottes Wort!

Statt Protestbewegungen, Kundgebungen und Diskussionsrunden … ein ganz anderer Weg:
Sammeln wir uns als Volk Gottes vor seinem heiligsten Angesicht im gemeinsamen Gebet.

Die Kirche ist nicht zuerst Menschenwerk – sondern Gottes Gabe.

Kehren wir zuerst selbst um, erneuern wir unseren Taufbund im Sakrament der Versöhnung und der heiligsten Eucharistie. Lassen wir zuerst unsere eigenen Sündenwunden heilen und uns mit der Gnade neu erfüllen – dann wird der ganze Leib Christi / die Kirche Heil erfahren und erneuert.

Das Wort Gottes schenkt uns am Aschermittwoch einen konkreten Vorschlag, wie wir bitten dürfen.

„Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten: Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott?“

(eine Kurzformvariante wäre wohl auch das Gebet von Sr. Faustina: „Mein Jesus – Barmherzigkeit!“)

Wissen Sie, was dieses Gebet bewirkte und passierte? Nein? Dann lesen Sie bitte im Buch Joel weiter, was Gott daraufhin für sein Volk tat! Er hatte Erbarmen, beschenkte es reich, nahm die Schande weg, beschützte es. Freude, Fruchtbarkeit, Erneuerung und Jubel aus der Fülle der Gaben Gottes wurde allen zuteil. (vgl. Joel 2,18-27)

Das ist es doch, was die Gläubigen ersehnen, denen es wirklich um Gottes Kirche und nicht nur um einen eigenen Interessenverein geht.

„Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade erhöre ich dich, am Tag der Rettung helfe ich dir. Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ 2Kor 6,2

Beten Sie mit – denn Gott selbst will seine Kirche erneuern.
Beispielsweise täglich das „Gebet für die Kirche“, ein Vaterunser, ein Ave und ein Ehre sei dem Vater.

Wer noch keine konkrete Idee für einen sinnvollen Fastenvorsatz hat, hier einige Vorschläge mit Gottes Wort: Wie wäre es z.B. mit einem erneuerten Denken und Reden – statt einer Diät.

•   Fasten in Gedanken, die negativ, argwöhnisch, kritisierend … sind – als geistliche „Entschlackungskur“

„Kurvorschlag“ in Gottes Wort und im Gebet: z.B. gleich ein Lob auf Gottes Hilfe, ein Segen und eine Fürbitte für die Situation, Person, …
(vgl. 2 Kor 1,11; Eph 6,18; Kol 4,3; 1 Thess 5,25; 2 Thess 3,1; 2 Thess 3,2 …)

•   Fasten von negativen Worten, die unsere Seele und unsere Umwelt vergiften und belasten und zu einem “Übergewicht im Bösen” führen, was dauerhaft zu ernsthaften „Herz-/Kreislaufproblemen“ in Seele, Kirche und Umwelt führt ... :-)

„Kurvorschlag“: für jedes ungute Wort, das uns entwischt – mindestens ein gutes Wort, ein Lob, eine begütigende Bemerkung, eine Aufmunterung, eine hoffnungsfrohe Aussage, ein Segenswort, ein Gebet … finden
(vgl. Lk 6,28; Lk 11,2; 21,36; Eph 4,29; Spr 12,25; Hos 14,3 …)

•   Fastenbibelstellen studieren
(vgl. Jes 58,6-12; Joel 2,15-18; Tob 12,8; Sir 34,31 …)


http://www.kath.net/detail.php?id=35256

 

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