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Autor Thema: Zur Unauflöslichkeit der Ehe  (Gelesen 11787 mal)

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Offline Otto

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #10 am: 15. Juni 2012, 20:12:37 »
Liebe Brüder und Schwestern,

dieses Thema wird, finde ich, auf eine viel zu weltliche Art und Weise gesehen, dabei handelt es sich um ein geistiges Thema.

Ich habe mehrfach gelesen, dass es ein Akt der Barmherzigkeit sein soll, wenn staatlich "wiederverheiratete Geschiedene" zur heiligen Kommunion zugelassen werden.

Doch was bedeutet das?

Der Bund, welcher im Ehesakrament geschlossen wird, ist nach der Heiligen Schrift und der Lehre der Kirche unauflöslich.

Wenn sich nun jemand staatlich scheiden lässt, dann hat das für den Bund vor Gott überhaupt keine Bedeutung, denn das ist allein Sache der heiligen Kirche.

In bestimmten Fällen besteht, wie auch bereits ausgeführt wurde, die Möglichkeit, eine Ehe annulieren zu lassen. Darüber entscheidet der Bischof im Auftrag der Kirche.

Wenn wir nun den Herrn in Gestalt der heiligen Hostie empfangen, dann müssen wir uns im Stand der Gnade befinden (http://www.kathpedia.com/index.php?title=Wer_darf_die_Kommunion_empfangen).

Ein "wiederverheirateter Geschiedener" befindet sich jedoch nicht im Stand der Gnade, sondern im Ehebruch, welcher eine schwere Sünde ist.

Es gab ebenso in der letzten Zeit Erklärungen, dass diesen Menschen aus Barmherzigkeit die Beichte abgenommen und die Lossprechung erteilt wird.
Ist das ein Akt der Barmherzigkeit? NEIN! Es ist Betrug, denn die Lossprechung wäre von vorneherein ungültig, wenn der Sünder nicht bereut und den Vorsatz hat, die Sünde nicht erneut zu begehen.

Ist es also barmherzig, jemandem die heilige Kommunion zu reichen, der sich nicht im Stand der Gnade befindet? NEIN! Es ist ein Sakrileg und wenn der Priester das nicht deutlich macht, ist es noch dazu Betrug.

Denn welche Auswirkungen hat das für die Seele des Betroffenen?

In unserer heutigen Welt haben wir verlernt, uns in Demut zu üben. Gibt es ein RECHT auf den Empfang der heiligen Kommunion, wenn man sich nicht im Stand der Gnade befindet?
NEIN, das ist eine Anmaßung! Die heilige Kommunion ist ein großes Geschenk, eine große Gnade, die unser Herr Jesus Christus uns zuteil werden lässt, in dem er sich selbst in jeder heiligen Messe erneut opfern lässt.

Die Dimension dieses Opfers ist für den menschlichen Verstand gar nicht begreifbar und man kann ihm gar nicht ehrfürchtig genug entgegentreten.

Die Kirche ist weder eine Demokratie noch ein weltlicher Wünsch-Dir-was-Verein.

Sie ist von unserem Herrn Jesus Christus gegründet worden, um seine Wahrheit, die in der Heiligen Schrift manifestiert ist, verbindlich auszulegen und verbindlich zu verkünden.

Es geht nicht an, dass das heiligste, was Christus der Kirche geschenkt hat, seinen Leib in der Realpräsenz, entweiht wird, nur weil sich ein paar Menschen ungerecht behandelt fühlen.

Der Mensch hat sich an den Geboten Gottes auszurichten und nicht umgekehrt.

Ich verstehe den menschlichen Schmerz, der in diesen Situationen dabei ist, sehr gut, aber die Kirche hat den Auftrag, den Menschen die Mittel zu geben, mit denen sie ihre Seele retten können und wenn sie ihnen nun vorgaukeln würde, dass das schon alles so in Ordnung ist, wie das die protestantischen Landeskirchen machen, dann würden die Seelen betrogen werden um ihre Errettung.

Natürlich hat unser Herr Jesus Christus eine unendliche große Barmherzigkeit gezeigt, denn Gott ist die Liebe selbst, aber er hat auch deutlich gemacht, dass der Weg ins Himmelreich über den Glauben und die Gebote führt ("Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!" Mt. 7, 21-23).

Ich wünsche euch allen Gottes reichen Segen.

Otto.
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Offline Logos

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #11 am: 15. Juni 2012, 21:47:15 »
Volle Zustimmung, Otto.

Ich frage mich mittlerweile, ob an die Realpräsenz CHRISTI doch nicht wirklich geglaubt wird oder das Bewußtsein für die heiligen Sakramente nicht (mehr) da ist. Denn wie soll denn das Ehesakrament aufzulösen sein, man kann doch auch nicht eine Taufe wieder "rückgängig" machen? Und auch die Priesterweihe bleibt z.B. lebenslang gültig.

Und dann frage ich mich, wie "barmherzig" man denn so mit denen ist, die zwar nie verheiratet oder verwitwet sind, aber in sogenannten wilden Ehe miteinander leben? Das ist dann schon eine "Kleinigkeit" dagegen oder wie? Weil davon hört man nichts in den ganzen Diskussionen. So zumindest meine Wahrnehmung.

Offline Suchender

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #12 am: 21. Juni 2012, 19:13:37 »
Hallo Grüß Gott euch allen

Wie sieht es zum Beispiel mit den Wiederverheiraten Geschiedenen aus, die wie Bruder und Schwester zusammen leben
ist das auch Sünde, weil sie ja keinen Geschlechtsverkehr miteinader haben, ich kenne ein solches Paar,
Ihnen wird die heilige Kommunion gespendet!

Gottes Segen              ;kreuz+ ;kreuz+

LoveAndPray85

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #13 am: 21. Juni 2012, 19:26:38 »
Lieber Suchender!

Just vor ein paar Tagen hörte ich darüber in einem Vortrag in K-TV.
Nein, das ist keine Sünde bzw. kein Sakrileg! Sie verzichten auf die eheliche Vereinigung,
dadurch wird die jeweils 1. Ehe gewürdigt und als "vor Gott bestehend" anerkannt.
Unter diesen Umständen dürfen sie die Kommunion empfangen.

Der Priester sagte, wenn der aufrichtige Wunsch zum Verzicht vorhanden sei,
der Partner aber in einen solchen Verzicht nicht einwilligen würde,
solle man statt auf die eheliche Verbindung auf die "körperliche" Verbindung mit
Christus verzichten und sich mit ihm geistigerweise vereinen. Das sei keine Strafe,
sondern dieser Verzicht habe eine besondere Wirkung vor Gott (ich weiß den genauen
Sinn und Wortlaut leider nicht mehr).

LG

Offline Otto

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #14 am: 22. Juni 2012, 11:30:41 »

Der Priester sagte, wenn der aufrichtige Wunsch zum Verzicht vorhanden sei,
der Partner aber in einen solchen Verzicht nicht einwilligen würde,
solle man statt auf die eheliche Verbindung auf die "körperliche" Verbindung mit
Christus verzichten und sich mit ihm geistigerweise vereinen. Das sei keine Strafe,
sondern dieser Verzicht habe eine besondere Wirkung vor Gott (ich weiß den genauen
Sinn und Wortlaut leider nicht mehr).


Demnach sollte jemand, der auf die körperliche Verbindung in einer solchen Beziehung, also im Ehebruch, nicht verzichtet, auf die heilige Kommunion verzichten und an der geistigen Kommunion teilnehmen.

Ich hoffe, ich habe das so richtig verstanden, wenn nicht, korrigiert mich bitte, aber würde das nicht den Sinn verdunkeln, warum derjenige nicht zur heiligen Kommunion zugelassen wird?

Denn der Grund ist doch eben gerade, dass derjenige in schwerer Sünde lebt und daher nicht die Sakramente empfangen darf.

Wenn man sich jetzt damit zufriedengibt, dass das eben so ist, dann würde man dieses Verharren in schwerer Sünde als einen möglichen (gar positiven) Weg darstellen.

Dem müsste jedoch ausdrücklich widersprochen werden, denn welche Auswirkung hat dieses Verharren in schwerer Sünde nach der Lehre der Kirche auf die Seele?

Demnach wäre der Verzicht auf dem Empfang der heiligen Kommunion ein Opfer, das derjenige bringt, damit er die körperliche Verbindung im Ehebruch ausleben kann und das hätte dann auch noch eine besondere Wirkung vor Gott?

Das wäre also nichts weiter als eine Art Schlupfloch, um die Wahrheit nicht beim Namen nennen zu müssen und das wäre letztendlich ein Betrug an der Seele, weil demjenigen suggeriert würde, dass das schon so in Ordnung sei.

Auch mit Rücksicht auf die tatsächliche Lebenssituation vieler Menschen heute ist es doch, auch gerade aus diesem Grund, die Aufgabe der Kirche, ihre Lehre, welche die verbindliche Auslegung der Heiligen Schrift darstellt, deutlich zu machen zum Wohl und zur Rettung der Seelen.

Das Auseinanderdriften zwischen diesen Lebenssituationen und der Lehre der Kirche darf jedenfalls nicht dazu führen, dass die Lehre der Kirche verwässert ausgelegt wird, denn das würde die Seelen, die auf die Lehre der Kirche vertrauen, in Gefahr bringen.

Das ist die Gefahr des Relativismus, die auch der Heilige Vater seit langer Zeit mit Sorge betrachtet.

Ich wünsche euch allen Gottes reichen Segen.

Otto.
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LoveAndPray85

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #15 am: 22. Juni 2012, 12:48:52 »
Ich denke mal, Jesus ist frei zu entscheiden, ob Er in ein menschliches Herz kommen möchte oder nicht. Daher kann mich an der geistigen Kommunion wohl niemand hindern, oder? Schließlich bittet man Jesus und befiehlt ihm nicht. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Es geht hier immerhin auch darum, wie der Partner zu dem Thema steht. Was mache ich in einer langjährigen 2. Ehe, wenn ich mich gerade bekehrt habe, der Partner aber mit einem Verzicht nicht einverstanden ist?
Das sind schwierige Fragen.
« Letzte Änderung: 22. Juni 2012, 12:51:35 von LoveAndPray85 »

Offline Otto

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« Antwort #16 am: 22. Juni 2012, 13:11:37 »
Ich denke mal, Jesus ist frei zu entscheiden, ob Er in ein menschliches Herz kommen möchte oder nicht. Daher kann mich an der geistigen Kommunion niemand hindern. Schließlich bittet man Jesus und befiehlt ihm nicht.

Es geht hier immerhin auch darum, wie der Partner zu dem Thema steht. Was mache ich in einer langjährigen 2. Ehe, wenn ich mich gerade bekehrt habe, der Partner aber mit einem Verzicht nicht einverstanden ist?
Das sind schwierige Fragen.

Unser Herr Jesus Christus hat uns in seinem Evangelium und in seiner Kirche den Weg zum Heil der Seele aufgezeigt.

Natürlich kann niemand an der geistigen Kommunion gehindert werden, das soll ja auch keiner. Aber das meinte ich auch nicht. Es geht doch darum, was damit ausgedrückt wird und das habe ich ja beschrieben.
Die geistige Kommunion soll als möglicher und ggf. sogar positiver Weg (gemeint ist aber: Alternative) dargestellt werden.

Es kann dies aber keine Alternative sein, weil es ja einen Grund gibt, dass derjenige nicht zur heiligen Kommunion zugelassen ist und das ist das enscheidende: Er verharrt in schwerer Sünde und bringt die Rettung seiner Seele damit ernsthaft in Gefahr.

Das ist die Lehre der Kirche und die Stimmen und Aussagen, die von dieser Lehre abweichen, sind im Zweifel Menschenwerk - Relativismus eben.

Wenn wir glauben, dass die Kirche die Heilige Schrift in ihrem Kanon in der Autorität zusammengestellt hat, die sich von Christus selbst erhalten hat, und das glauben wir als Katholiken, dann glauben wir auch an die verbindliche Auslegung der Heiligen Schrift durch die Autorität der Kirche.

Es geht also nicht um die Wirksamkeit oder die Möglichkeit der geistigen Kommunion, sondern um die Wurzel dessen, was dahintersteht und das ist in diesem Fall das Verharren in schwerer Sünde, im Ehebruch.

Wie kann dann der körperliche Akt im Ehebruch gerechtfertigt werden? Dadurch, dass derjenige wegen dieser Situation auf die heilige Kommunion "verzichtet" und das als großes Opfer darstellt?
Kann damit die schwere Sünde relativiert werden?

Nein, im Gegenteil.

Liebe LoveAndPray85,

das sind natürlich schwierige Fragen, ich habe nichts anderes behauptet. Aber die Frage ist, ob es gerade bei diesem wichtigen Thema eine Lösung sein könnte, die Glaubenssätze zu relativieren, um das Gewissen derjenigen zu entlasten, die sich in dieser Situation befinden.

Dabei haben wir auch gar nicht das Recht, die Lehre der Kirche, die in ihrer Autorität die Auslegung der Heiligen Schrift darstellt, dazu in Frage zu stellen.
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LoveAndPray85

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #17 am: 22. Juni 2012, 13:22:37 »
Jetzt verstehe ich, was Du meinst...

Ja, hier muss ich nun zustimmen. Wenn ich diese Aussagen des Priesters richtig verstanden habe, dann wollte Er das als eine Art positive Alternative darstellen zum Verzicht auf die eheliche Vereinigung, allerdings unter der Bedingung, dass die betreffende Person zum Verzicht bereit ist, der Partner allerdings nicht.

Danke, mit Deinen Beiträgen hast Du mir einen neuen Blickwinkel auf dieses Thema eröffnet.

« Letzte Änderung: 22. Juni 2012, 13:24:55 von LoveAndPray85 »

Offline Otto

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #18 am: 22. Juni 2012, 13:48:55 »
Wir haben aufgrund unserer Umgebung und Gesellschaft immer eine allzu weltliche Sicht auf die Dinge, aber das Königreich unseres Herrn Jesus Christus ist nicht von dieser Welt.

Es gibt aber auch die andere, entscheidende Sichtweise, die geistig-seelische.
Diese ist jedoch in dieser Welt nicht direkt greifbar, deswegen wird sie vernachlässigt oder geleugnet. Wenn wir nun nicht durch Gaben des Heiligen Geistes auch mit dieser direkten geistig-seelischen Sichtweise gesegnet sind, fällt auch uns diese Unterscheidung nicht immer leicht.

Doch dafür haben wir die Heilige Schrift, die in der Inspiration des Heiligen Geistes geschrieben und in ihrem Kanon zusammengestellt wurde und die verbindliche Auslegung der Schrift, des Wortes Gottes also, durch die Kirche, die Christus in dieser Autorität gegründet hat.

Sei gesegnet  ;ghjghg
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Offline hiti

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Antw:Zur Unauflöslichkeit der Ehe
« Antwort #19 am: 02. August 2012, 09:17:38 »
Hallo Grüß Gott euch allen

Wie sieht es zum Beispiel mit den Wiederverheiraten Geschiedenen aus, die wie Bruder und Schwester zusammen leben
ist das auch Sünde, weil sie ja keinen Geschlechtsverkehr miteinader haben, ich kenne ein solches Paar,
Ihnen wird die heilige Kommunion gespendet!

Gottes Segen              ;kreuz+ ;kreuz+

Liebe Freunde,
hier stellt Suchender eine sehr interessante und aktuelle Frage.
Und Otto gab auch schon die richtige Antwort.

Vor Gott bleibt immer die 1. Ehe gültig, deshalb darf keine 2. Ehe eingegangen werden.

Solch ein Fall, wie Bruder und Schwester zusammenleben, sind zwar Ausnahmen, sie ist aber tatsächlich die EINZIG RICHTIGE WEISE, wenn man nicht alleine leben möchte und eine Rückkehr zum effektiven Ehepartner nicht mehr möglich ist.
Damit versündigt man sich nicht und kann somit ruhig Christus in der Hl. Kommunion empfangen.


Es ist auch selbstsprechend, dass man für einen ev. Unterhalt der Kinder der 1. Ehe sorgt und zumindest für diesen getrennten Ehepartner betet.

Ein 2. Aspekt:
Sehr wichtig ist hier der Heilungsprozess, denn solche Trennungen verursachen tiefe Wunden, die nicht aufgearbeitet werden. Das Ziel der getrennten Ehepartner sollte immer sein, DEM WAHREN EHEPARTNER ZU VERGEBEN!
Oft scheint das unmöglich. ES MUSS ABER SEIN! JESUS ist es, der heilt. Das kann dann ein Leben lang dauern.

Da Gott auch den Ehepartner liebt, der den anderen sehr schwer verletzt hat (die Seele dessen), MÜSSEN auch wir danach streben, ihn zu lieben, WAHRHAFT zu lieben. Und das ist alles andere als einfach.
Ich selbst musste sehr lange über den Sieg der Liebe über eine Verletzung kämpfen...
Kleine Hilfe hier: http://www.gottliebtuns.com/leid.htm#leid_4

Kleiner Tipp: Wer nicht verzeihen kann, was anfangs nach einer Trennung so sein kann, der soll für sich beten lassen, damit er langsam zur Verzeihung gelangen kann.
Wer hier aber nicht bereit zum Verzeihen ist, der verbaut sich den Weg zu Gott, deshalb: Trotz Tränen und Schmerzen, DIE VERZEIHUNG SUCHEN, die dann auch ZUR LIEBE UND ZU GOTT FÜHRT, wo es kein Leid und keine Schmerzen mehr geben wird...

Hermann
« Letzte Änderung: 02. August 2012, 09:20:27 von hiti »
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

 

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