Autor Thema: Der Engel des Herrn (Angelus)  (Gelesen 12020 mal)

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Offline Marcel

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Der Engel des Herrn (Angelus)
« am: 08. März 2012, 11:14:07 »
Morgens, mittags und abends betet man zum Läuten der Glocken den
»Engel des Herrn« (das Angelus-Gebet):

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Engel_des_Herrn

Hier dazu ein Ausschnitt aus dem SCHOTT von 1962 (Nachdruck 2006):



Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Offline Marcel

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Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #1 am: 10. April 2012, 23:44:59 »
Morgens, mittags und abends betet man zum Läuten der Glocken den
»Engel des Herrn« (das Angelus-Gebet):

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Engel_des_Herrn

In der österlichen Zeit wird statt des »Angelus« das »Regina coeli« gebetet.

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

velvet

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Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #2 am: 20. April 2012, 14:28:50 »
    Das Angelus-Gebet

Maria Dreimal am Tag halten wir inne in unseren Alltag, um uns mit allen Betern auf der Welt zu einem gemeinsamenGebet zu vereinen und der Menschwerdung Gottes zu gedenken.
Dreimal am Tag, gewöhnlich morgens um 7 Uhr, mittags um 12 Uhr und abends um 19 Uhr läuten die Glocken, um uns zu diesem Gebet zu rufen:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria ...

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria..

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.
Lasset uns beten: Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Lass uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

velvet

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Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #3 am: 06. Mai 2012, 16:07:55 »




Die Welt der Engel
Mit freundlicher Genehmigung von Christliche Verlagsgesellschaft mbH.

Autor: Arno Clemens Gaebelein
Vom Wesen der Engel
   

Engel sind Geister. – Haben sie Körper? – Unwissentliches Beherbergen von Engeln. – Sie nehmen sichtbare Körper an, um sich zu offenbaren. – Sie haben auch fortdauernde Körper. Nicht Fleisch und Bein. – 1. Korinther 15. – Himmlische und geistige Leiber. ‑ Christi Antwort an die Sadducäer. ‑ Die Natur der Leiber ist uns noch unbekannt. – Zusammenfassung. – Wo wohnen sie? – Die drei Himmel.

Was für Wesen sind denn nun diese wunderbaren Gottesgeschöpfe? Das Wort Gottes antwortet uns, dass sie Geister sind. „Sind sie nicht dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?“ (Heb 1,14.) Diese Tatsache bedarf keiner weiteren Erläuterung.

Die Frage, ob Engel Körper haben, wird oft von denkenden Gläubigen aufgeworfen. Wenn ja, welcher Art sind diese Körper? Betrachten wir daher die Frage über die Körperlichkeit der Engel Gottes ein wenig näher. Nicht wenige Bibelausleger behaupten, ein Geist müsse unkörperlich sein, die Geistigkeit schließe die Körperlichkeit aus, und demzufolge seien die Engel als Geister körperlose Wesen. Wir wissen aus der Heiligen Schrift, dass sie in sichtbarer und zwar gewöhnlich in menschlicher Gestalt erschienen sind. Nehmen unsichtbare Geister eine sichtbare Gestalt an, so scheint es, dass sie nicht immer von gewöhnlichen Geschöpfen unterschieden werden konnten. In einer Ermahnung zur Gastfreundschaft lesen wir in Heb 13,2: „Der Gastfreundschaft vergesset nicht, denn durch dieselbe haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt“. Es ist also in alttestamentlichen Zeiten vorgekommen, wie wir hieraus ersehen, dass fromme Hebräer Fremde bei sich aufnahmen und sie bewirteten, um nachher zu entdecken, dass es Boten Gottes waren. Wir entnehmen daraus, dass sie nicht mit Flügeln und Heiligenschein erschienen, wie sie oft auf Gemälden dargestellt werden, sondern dass sie gewöhnlichen Sterblichen glichen. Aus anderen Schriftstellen sehen wir, dass ihren Leibern manchmal eine wunderbare Herrlichkeit innewohnte. Ihre Gewänder werden als glänzend geschildert, ihre Angesichter als dem Blitz gleichend und ihre ganze Erscheinung weiß wie Schnee. Wie kann dies mit der Behauptung in Einklang gebracht werden, sie seien nur Geister? Man sagt von ihnen, sie besäßen die Fähigkeit, willkürlich in körperlicher Gestalt erscheinen, das Weltall schneller als ein Lichtstrahl durcheilen und, dem Auge der Sterblichen nicht wahrnehmbar, kommen und gehen oder auch sichtbar erscheinen zu können. Wohl glauben auch wir, dass diese heiligen Wesen eine Fähigkeit besitzen, körperliche Gestalt anzunehmen und zu erscheinen oder zu verschwinden, wenn sie wollen. Aber das ist nicht die Frage, die uns jetzt beschäftigt. Haben sie als Geisteswesen fortdauernde Körper? Es handelt sich nicht um ihre Fähigkeit, sich mit einem sichtbar machenden Gewande zu bekleiden, sondern darum, ob sie immer Körper haben oder nicht. Diese Frage können wir nach der Heiligen Schrift mit „ja“ beantworten. Die Bibel lehrt die Körperlichkeit der Engel. Sie sind Persönlichkeiten und, obwohl Geister, besitzen sie ihre eigenen, besonderen Leiber. dass diese nicht den unsrigen gleichen, können wir den Worten unseres auferstandenen Herrn entnehmen. Als Er plötzlich inmitten Seiner Jünger erschien, schrieen diese vor Furcht auf. „Sie aber erschraken und wurden von Furcht erfüllt und meinten, sie sähen einen Geist. Er sprach zu ihnen: Was seid ihr bestürzt, und warum steigen Gedanken auf in euren Herzen? Sehet meine Hände und meine Füße, dass ich es selbst bin; betastet mich und sehet, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, dass ich habe“ (Lk 24,37‑39). Demzufolge lehrte unser Herr ausdrücklich, dass ein Geist keinen Körper von Fleisch und Bein besitzt.

In dem großen Auferstehungskapitel, dem 15. Kapitel des ersten Briefes des Apostels Paulus an die Korinther, werden verschiedene Arten von Körpern erwähnt. Der Geist Gottes spricht von irdischen und von himmlischen Körpern. Er sagt uns, dass es einen natürlichen Leib und einen geistigen Leib gibt. Der Mensch erhielt seinen irdischen, seinen natürlichen Leib von der Mutter Erde. Aber die Engel waren niemals mit einem solchen Leibe bekleidet, denn es wird in der Heiligen Schrift berichtet, dass der Mensch ein wenig unter die Engel erniedrigt ist. Diese haben also geistige, d. i. himmlische Körper, die ihrer erhabenen, herrlichen, geistigen Natur entsprechen. Außer dieser allgemeinen Tatsache besitzen wir von den Lippen unseres Herrn noch weitere Aufklärungen.

Die Sadducäer, diese Ungläubigen der Vergangenheit, die ebenso die Existenz der Engel wie auch die Auferstehung leugneten, kamen, um dem Herrn eine Frage vorzulegen: „Lehrer, Moses hat uns geschrieben: Wenn jemandes Bruder stirbt, der ein Weib hat, und dieser kinderlos stirbt, dass sein Bruder das Weib nehme und seinem Bruder Samen erwecke. Es waren nun sieben Brüder. Und der erste nahm ein Weib und starb kinderlos; und der zweite nahm das Weib, und dieser starb kinderlos; und der dritte nahm sie; desgleichen aber auch die sieben hinterließen keine Kinder und starben. Zuletzt aber von allen starb auch das Weib. In der Auferstehung nun, wessen Weib von ihnen wird sie? Denn die sieben hatten sie zum Weibe“ (Lk 20,27‑36). Aller Wahrscheinlichkeit nach hatten sie diese Geschichte selbst erfunden, um dem Herrn Jesus Christus eine Schlinge zu legen. Seine Antwort enthält die Aufklärung über die Körperlichkeit der Engel: „Und Jesus sprach zu ihnen: Die Söhne dieser Welt heiraten und werden verheiratet; die aber würdig geachtet werden, jener Welt teilhaftig zu sein und der Auferstehung aus den Toten“ (der ersten Auferstehung) „heiratet nicht, noch werden sie verheiratet; denn sie können auch nicht mehr sterben, denn sie sind Engeln gleich, und sind Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.“ Hier lehrt der Herr, dass die Engel wirkliche Körper haben. Die logische Schlussfolgerung daraus ist, dass die Engel wohl Körper besitzen, dass diese aber von den menschlichen insofern verschieden sind, als die Engel nicht heiraten noch verheiratet werden, und dass sie nicht sterben. Auch hierin liegt ein wertvoller Hinweis auf die Auferstehungsleiber der Erlösten; die Teilhaber an der ersten Auferstehung werden Leiber besitzen, die zumindest in zwiefacher Hinsicht den Leibern der Engel gleich sein werden. Unsere Auferstehungsleiber sind unsterblich, und die irdische eheliche Gemeinschaft wird nicht mehr existieren.

Aber die wichtigste Offenbarung über den Auferstehungsleib der Erlösten geschah, nachdem der Herr Jesus Christus von den Toten auferstanden war. Der Geist Gottes lehrt uns, dass unsere Leiber Seinem verklärten Leib gleich sein werden. Wie schon gesagt, sprach unser Herr nur von zwei Punkten, in welchen unsere Auferstehungsleiber denen der Engel gleich sein werden. Aus diesen Seinen Worten können wie erkennen, dass die Engel wirklich Körper besitzen. Aber was für eine Art Körper? Diese Frage kann nicht beantwortet werden. Auf den ersten kirchengeschichtlichen Konzilien wurde die Auffassung vertreten, die Körper der Engel seien ätherisch und feuerähnlich, während die Scholastiker 1 und das Laterankonzilium 2 sich dahin festlegten, sie seien materiell. Die Synagogenliteratur der Juden enthält reichlich Annahmen aller Art in Bezug auf die Körper der Engel, sowie seltsame Überlieferungen darüber. Viele Rabbiner erklärten, in Daniel 10,6 sei der Körper eines Engels eingehend beschrieben. Aber das sind rein menschliche Gedanken. Wir müssen zugeben, dass wir hinsichtlich dieser unsichtbaren Dinge in einen dunklen Spiegel blicken. Nach unserer gegenwärtigen Beschaffenheit können wir diese Dinge weder erklären noch verstehen. Über das, was geschrieben steht, dürfen wir nicht hinausgehen. Gewiss wird einmal die Zeit kommen, wo wir nicht länger in einen dunklen Spiegel sehen, sondern vom Glauben zum Schauen gelangen werden. Dann werden wir über das Unsichtbare, die Engel und ihre herrlichen Leiber eingeschlossen, völlige Kenntnis erhalten. Was wir aus der Heiligen Schrift wissen, sind die folgenden Tatsachen:

    Die Engel sind Geister, die durch einen unmittelbaren Schöpfungsakt ins Dasein gerufen wurden.
    Als sie mit den Menschen in Berührung kamen, entfalteten sie ihre Fähigkeit, willkürlich Menschengestalt anzunehmen, plötzlich zu erscheinen und ebenso plötzlich wieder zu verschwinden. Auch erschienen sie in weißen Gewändern, umgeben von einem strahlenden Licht.
    Sie besitzen Körper. Ein Geschöpf ohne Körperlichkeit ist geradezu undenkbar. Körperlichkeit ist das Ziel aller Wege Gottes. Der Herr Jesus Christus zeigt, dass die Auferstehungsleiber der Seinen den Leibern der Engel gleich sein werden.
    Die Natur dieser Engelleiber ist unbekannt, denn sie wurde uns nicht kundgetan.

Als Nächstes haben wir ihre Aufenthaltsorte zu ermitteln. Wie wir vorhin ausgeführt haben, ist ihre Zahl so groß, dass keine Schätzung darüber möglich ist. Die unsichtbare Engelwelt ist ein mächtiges Reich mit Thronen, Herrschaften, Fürstentümern und Gewalten. Da nun die Engel mit Leibern bekleidete Geister sind, müssen sie auch bestimmte Wohnstätten besitzen. Wo sie sich aufhalten, ist daher eine weitere, interessante Frage, deren wenigstens teilweise Beantwortung die Heilige Schrift ebenfalls enthält. Ein Kind, das etwas über die Bibel weiß, wird diese Frage sofort beantworten. Es wird sagen: „Die Engel wohnen im Himmel.“ Aber das Wort Himmel besitzt eine mannigfaltige Bedeutung. Im Hebräischen steht dieses Wort stets in der Mehrzahl: „die Himmel“. Die Bibel spricht von drei Himmeln. Der dritte Himmel ist aller Himmel Himmel, Gottes Wohnstätte, wo von jeher Sein Thron gestanden. Die Stiftshütte Seines Bundesvolkes Israel war ein Abbild der Himmel. Mose hatte vom Berg aus in die weiten Himmel geschaut. Er besaß kein Fernrohr. Gott selbst aber zeigte ihm der Himmel Geheimnisse und gebot Seinem Diener, die Stiftshütte zu erbauen, indem Er sprach: „Siehe, dass du alles nach dem Muster machest, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist.“ (Heb 8,5). Die Stiftshütte bestand aus drei Teilen: dem Vorhof, dem Heiligen und dem Allerheiligsten. Einmal im Jahr ging der Hohepriester durch den Vorhof in das Heilige und zuletzt mit dem Opferblut in das Allerheiligste, um es in Jehovas heiliger Gegenwart zu sprengen.

Aber Aaron war nur ein Vorbild des wahren Hohenpriesters, der größer ist als Aaron. Von Ihm, dem wahren Priester, unserem Herrn und Heiland Jesus Christus steht geschrieben, dass Er durch die Himmel gegangen ist (Heb 4,14). „Denn der Christus ist nicht eingegangen in das mit Händen gemachte Heiligtum, ein Gegenbild des wahrhaftigen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen“ (Heb 9,24). Er ist durch die Himmel gegangen: Durch den Vorhof, d. h. den Himmel, der die Erde umgibt; durch das Heilige: durch die unendlichen Welten mit ihren unermesslichen Weiten, und endlich ist Er in den dritten Himmel eingegangen, den aber kein Fernrohr je zu erreichen vermag.

In den himmlischen Örtern befinden sich nach dem Epheserbrief die Fürstentümer und Gewalten, die unzähligen Engelscharen, deren Wohnort in diesen Himmeln ist. Gott, der sie als Geister erschuf und sie mit Leibern bekleidete, die ihrer geistigen Natur entsprechen, muss ihnen auch Wohnstätten zugewiesen haben. Welcher Art und wo sind nun diese Wohnstätten? dass sie sich in den Himmeln befinden, wird nicht nur im Epheserbrief gesagt. In dem Gebet, das unser Herr Seine Jünger lehrt, findet sich eine Bitte folgenden Wortlautes: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden“; dies heißt doch soviel, dass sich im Himmel Wesen befinden, und dass diese Seinen Willen tun. Es ist bezeichnend und nicht bedeutungslos, dass der Ausdruck „die himmlischen Heerscharen“ sowohl Sternen– als auch Engelscharen bedeutet. „Herr der Heerscharen“ hat auch diese zweifache Bedeutung.

Wir werden viel aus der großen Katastrophe lernen können, die lange vor der Erschaffung des Menschen stattfand, als ein mächtiger Engelfürst sich auflehnte und samt einer großen Schar anderer Engel fiel.

velvet

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Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #4 am: 06. Mai 2012, 16:09:55 »


Die Welt der Engel
Mit freundlicher Genehmigung von Christliche Verlagsgesellschaft mbH.

Autor: Arno Clemens Gaebelein
Altes wie Neues Testament sprechen von Engeln
   

Sadducäer und Modernisten. – Das Zeugnis Christi über die Engel. – Die Götterlehren der Nationen. – Die Engel, höhere Wesen als der Mensch. – Die Söhne Gottes jauchzen. – Die unzähligen Scharen der Engel. – Der Erzengel, die Seraphim und die Cherubim.

Vom ersten Buch Mose an bis zur Offenbarung werden die Engel Gottes außergewöhnlich oft erwähnt: über 100-mal im Alten und mehr als 150-mal im Neuen Testament. Wir begegnen ihnen in der ganzen heiligen Geschichte. In beiden Testamenten wird uns geschildert, was sie in der Vergangenheit im Himmel und auf Erden gewirkt haben, und auch ihr zukünftiges Eingreifen ist uns prophetisch geoffenbart. An dem Dasein dieser übernatürlichen Wesen kann daher kein Zweifel bestehen, denn als solche spricht das unfehlbare Wort Gottes von ihnen. Die Sekte der Sadducäer unter den Juden glaubte nicht an Engel (Apg 23,8). Der heutige Modernismus, das Sadducäertum des zwanzigsten Jahrhunderts, leugnet ebenfalls das Dasein dieser Wesen. Die zersetzende Kritik, die den Modernismus hervorgebracht hat, erklärt, der Glaube an Engel bei den Juden sei darauf zurückzuführen, dass die letzteren während ihrer babylonischen Gefangenschaft mit babylonischen und persischen Sagen in Berührung gekommen sind. So wird, wie von vielen anderen kostbaren Dingen im Worte Gottes, auch vom Glauben an Engel behauptet, er sei babylonischen Ursprungs. Wir schließen uns diesen Erfindungen angeblicher Bibelkundiger nicht an, die nur darauf abzielen, die Autorität der Bibel, unserer einzigen Quelle, zu untergraben. Allen diesen Ableugnungen stellen wir einen Zeugen gegenüber: den Sohn Gottes, unseren Herrn Jesus Christus. Was hatte Er über die Engel zu sagen? Er bestätigte die Engellehre in den hebräischen Schriften. Er sprach von ihnen als von wirklichen Wesen.

In Seinen Gleichnissen vom Reich nennt Er sie die Schnitter am Ende des Zeitalters. Er spricht von ihnen als von solchen, die bei Seinem zweiten Kommen mit Ihm sein werden. Als Petrus Ihn im Garten verteidigte, tadelte Er ihn durch einen Hinweis auf die Engel: „Oder meinst du, dass ich nicht jetzt meinen Vater bitten könne und er mir mehr als zwölf Legionen Engel stellen werde?“ (Mt 26,53)

Er beschreibt ihre wirkliche Natur, wie auch ihre Anteilnahme an den Geschehnissen auf Erden (Lk 15,10) und verkündet, dass in den Tagen Seines Reiches die Engel Gottes gesehen werden, wie sie auf– und niedersteigen werden auf des Menschen Sohn (Joh 1,51).

Was der Modernismus auf diese Zeugnisse unseres Herrn zu sagen weiß, verunehrt den Herrn in einer Weise, dass wir nicht im Zweifel sein können, aus welcher Quelle diese ungläubigen Lehren fließen. Die Modernisten sagen, dass unser unfehlbarer Herr, Er, der die Wahrheit ist, Seine Belehrungen mit den irrigen Anschauungen Seiner Hörer verquickt habe. Vielleicht war es Ihm bekannt, vielleicht auch nicht – so meinen sie –, dass es niemals Engel gegeben hat; jedenfalls habe Er sich den damals unter den Juden geläufigen Ansichten angepasst.

Wir möchten einen weiteren Beweis hinzufügen. Wie wir später zeigen werden, wurde unser erhabener Herr nach Seiner Auferstehung als der verherrlichte Mensch über die Engel erhoben, indem Er einen vorzüglicheren Namen vor Ihnen ererbt hat (Heb 1,4). Wären nun die Engel nur erdachte Wesen, und existierten sie tatsächlich nicht, dann könnten wir folgern, dass auch Seine Erhöhung und Sein Erbe unwirklich und erdichtet sind. Gleich allem anderen, was der Modernismus vorgebracht hat, rüttelt auch die Leugnung der Engel an der Gottheit und Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus.

Die Mythologien (Götterlehren) fast aller alten Völker reden von solchen Wesen. Die babylonische Mythologie stellte sie als Götter dar, die den Menschen Botschaften der Götter überbrachten. Die römische und griechische Mythologie hatte ihre Genien, Halbgötter, Faune, Nymphen und Najaden, welche besuchsweise auf die Erde kamen. Hesiod, nach Homer der älteste griechische Dichter, sagte: „Millionen geistiger Geschöpfe wandeln über die Erde.“ Ägypten und die Völker des Ostens glaubten an solche übernatürliche, unsichtbare Geschöpfe; dieser Glaube ist beinahe allgemein. Die Mythologien sind nur der schwache und entstellte Widerhall einer Erkenntnis, die dem Menschen einst zu Eigen war. Würden derartige übermenschliche Wesen nicht existieren, so fänden wir sie nicht in den überlieferten Lehren der alten Völker.

Die Bibel lehrt, dass die Engel eine über den Menschen stehende Klasse erschaffener Wesen sind. Gott hat des Menschen Sohn eine kleine Zeit unter die Engel erniedrigt (Ps 8,5; Heb 2,7). Dies stellt eine weitere falsche Auffassung richtig. Es wird öfters gelehrt, dass Gläubige, die abscheiden, ebenso wie auch die Kinder, Engel werden. Der Mensch kann nie ein Engel werden, denn die Engel sind für immer von den menschlichen Wesen verschieden. Der erlöste Mensch wird durch die Erlösung nicht zu der Würde eines Engels erhoben, aber in Christus wird er auf eine höhere Stufe gestellt, als die Engel je einnehmen können. Hierüber später mehr.

Wann wurden die Engel erschaffen?

Die Bibel erteilt auf diese Frage keine bestimmte Antwort, aber es ist zum mindesten eine Schriftstelle vorhanden, der wir entnehmen können, dass sie im Anfang geschaffen wurden, als Gott Himmel und Erde schuf. Wann dieser Anfang war, wird keines Wissenschaftlers Forschen jemals aufdecken können. Vielleicht existierte die Erde in einer von ihrer jetzigen verschiedenen Gestalt Millionen von Jahren, ehe der Mensch auf dieselbe gestellt wurde. Zurzeit, als diese ursprüngliche Schöpfung bestand, muss Gott jene Art Wesen geschaffen haben, die wir Engel nennen. Alles, was geschaffen ist, wurde von Gott geschaffen, und zwar in der Person Seines Sohnes und für Ihn, und dazu gehören auch die unsichtbaren Dinge, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten (Kol 1,16).

In den schönen Worten, mit welchen Jehova dem Hiob aus dem Sturme antwortete, finden wir den folgenden Hinweis auf die Zeit, da die Engel ins Dasein gerufen wurden.

„Wo warest du, als ich die Erde gründete?
Tue es kund, wenn du Einsicht besitzest!
Wer hat ihre Maße bestimmt, wenn du es weißt?

Oder wer hat über sie die Mess-Schnur gezogen?
In was wurden ihre Grundfesten eingesenkt?
Oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
Als die Morgensterne miteinander jubelten
und alle Söhne Gottes jauchzten?“

(Hiob 38,4‑7)

Dass sich Jehova hier auf die Schöpfung bezieht, ist vollkommen klar. Die Engel existierten also schon, als Gott der Erde Grund legte, als Er zum ersten Male schuf. Und als sie Seine Schöpfungswunder erblickten, jauchzten sie vor Freude. Wir müssen dem ihnen hier gegebenen Namen „Söhne Gottes“ unsere besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Verschiedene Male lesen wir im Alten Testament von den „Söhnen Gottes“ und jedes Mal sind damit diese übernatürlichen Wesen gemeint (1. Mose 6,2; Hiob 1,6; 2,1; 38,7; vergleiche auch Ps 29,1; 78,25; 89,6). Aber es muss darauf hingewiesen werden, dass, wenn die Engel auch „Söhne Gottes“ genannt werden, so doch niemals „Söhne des Herrn“. Es heißt im Hebräischen immer Bne 1 Elohim (Elohim ist der Name Gottes als der Schöpfer), und niemals Bne Jehova. Die Bne Jehova sind erlöste Sünder, die durch die Erlösung in die Sohnschaft versetzt sind. Die Bne Elohim sind ungefallene, als Söhne Gottes erschaffene Wesen. Die Engel sind die Söhne Gottes der ersten Schöpfung; die durch Gnade geretteten Sünder sind Söhne Gottes der neuen Schöpfung.

Da sie nach dem Zeugnis unseres Herrn geschlechtslos sind („in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet“, Mt 22,30) und sich daher nicht nach der Art der Menschen vermehren, so müssen sie alle zur gleichen Zeit, im Anfang, erschaffen worden sein. Die Heilige Schrift berichtet uns, dass ihre Zahl sehr groß ist. Daniel sah sie in seinen Gesichten der Nacht vor dem Throne: „Tausend mal Tausende dienten Ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor Ihm“ (Dan 7,10). Johannes erzählt uns von einem demjenigen Daniels ähnlichen Gesicht: „Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende“ (Off 5,11). Auch in Hebräer 12,22 wird von „Myriaden von Engeln“ gesprochen. Eine Menge himmlischer Heerscharen erschien bei der Geburt Christi und jauchzte wiederum vor Freude über den Beginn der neuen Schöpfung (Lk 2,13). Wie groß ihre Zahl ist, weiß einzig Er, dessen Name „Jehova‑Zebaoth“, der Herr der Heerscharen ist.

Die Heilige Schrift verkündet, dass es in der Engelwelt, diesem weiten Reich voll Licht und Herrlichkeit, verschiedene Stufen und Ordnungen gibt. Im Epheser‑ und Kolosserbrief lesen wir von Fürstentümern, Gewalten, Herrschaften und Thronen, die in jener unsichtbaren Welt, den himmlischen Örtern, vorhanden sind (Eph 1,21; Kol 1,16).

Wir wissen auch, dass es einen Erzengel gibt. Die Christenheit spricht von Erzengeln und folgt darin gewissen Überlieferungen von Erscheinungen verschiedener Erzengel; aber in der Heiligen Schrift kommt nur ein Erzengel vor. Sein Name ist Michael, auf Deutsch: „Wer ist wie Gott?“ Er wird dreimal genannt: in Dan 12,1, wo sein Eingreifen zugunsten des Überrestes Israels erwähnt wird – hier wird er „der große Fürst“ genannt. Weiter in Judas 9 wo wir hören, dass er mit dem Teufel um den Leib Moses' stritt, und in Off 12, wo er als der siegreiche Führer der himmlischen Heerscharen erscheint, der gegen Satan und seine Engel Krieg führt.

Ferner finden wir den Namen Gabriel in der Heiligen Schrift. Gabriel, das heißt: „ein Mächtiger Gottes“, ist von Juden und Christen ein Erzengel genannt worden, doch ohne schriftgemäße Begründung, denn er wird in der Schrift niemals als solcher bezeichnet. Er ist eine sehr erhabene Persönlichkeit. Er selbst zeugt von seinem Platz in der Herrlichkeit, denn er sagt zu Zacharias, dem amtierenden Priester: „ Ich bin Gabriel, der vor Gott steht“ (Lk 1,19). Er war es, der die Geburt Johannes des Täufers anzukündigen hatte. Darüber hinaus aber wurde er vom Thron Gottes abgesandt, um der Welt die zwei größten Botschaften zu überbringen, die jemals von den Stätten des Himmels ausgegangen sind.

Als Daniel in ernster Demütigung betete, wurde Gabriel beauftragt, dem betenden Propheten die Antwort Gottes auszurichten. So schnell durcheilte er die unermesslichen Räume, dass er nur wenige Augenblicke brauchte, um Daniel zu erreichen und ihn in seinem Gebet zu unterbrechen (Dan 9,21‑23). Aber die größte aller Botschaften, die ein Engel je zur Erde trug, war die durch Gabriel der Maria, der Jungfrau von Nazareth, gesandte Verkündigung der bevorstehenden Menschwerdung des Sohnes Gottes (Lk 1,26‑38).

Die Cherubim und Seraphim sind Engelwesen von sehr hohem Range und werden immer in Verbindung mit dem Throne Gottes gesehen. Die Seraphim erscheinen nur in Jesajas Tempelgesicht (Jes 6). Hesekiel und Johannes in der Offenbarung erblicken die Cherubim als „lebendige Wesen“. 2

Und nun, bevor wir die Heilige Schrift über die Natur der Engel befragen, über ihre körperliche Beschaffenheit, ihre Wohnstätten, ihre Ämter und Aufgaben in Vergangenheit und Gegenwart, ihre wunderbaren Beziehungen zu kommenden Ereignissen und ihre herrliche Entfaltung im zukünftigen Zeitalter, müssen wir unsere Aufmerksamkeit richten auf jene im Alten Testament so oft erwähnte Persönlichkeit, die genannt wird: „Der Engel Jehovas“.

velvet

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Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #5 am: 06. Mai 2012, 16:13:41 »


Die Welt der Engel
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Autor: Arno Clemens Gaebelein
Die Engel und das Erlösungswerk
   

Der große Tag Seiner Rückkehr in den Himmel. – Zur Rechten Gottes erhöht in Herrlichkeit. – Jesus Christus als verherrlichter Mensch im Himmel. – Ein wirklicher Leib. – Was die Engel schauten. – Das wunderbare Erlösungswerk. – Der Mensch durch die Erlösung über die Engel erhöht. – Teilhaber Seiner Herrlichkeit. – Das Zeugnis von Hebräer 1. –

Welch ein Tag mag das in der Herrlichkeit gewesen sein, als der Sohn Gottes in einem wirklichen, menschlichen Leibe zum Himmel, Seiner ewigen Wohnstätte, zurückkehrte! Engel begleiteten Ihn, wie schon erwähnt, als Er, in der Schechina–Wolke verhüllt, gen Himmel emporgehoben wurde. Alle Naturgesetze, welche Er schuf und in Seiner Schöpfung aufrechterhält, waren damals beiseite gesetzt. Weder Raum noch Zeit gelten etwas vor Ihm. Er ging durch die Himmel in den Himmel der Himmel, welchen kein Menschenauge je erblickt hat. Umgeben von den anbetenden Engelscharen, hielt Er dort Seinen Einzug. War es ein großer Tag gewesen, als Er den Himmel verließ, um auf die Erde herabzukommen, um wie viel größer war der Tag, als Er Sein Werk vollendet hatte und nun zurückkehrte, um den Platz der Ehre und Herrlichkeit zur Rechten Gottes einzunehmen. Welche Jubelrufe mögen da erklungen sein! Ein Halleluja in mächtigem Chor brauste durch die Himmel, da Gott Ihn setzte „zu Seiner Rechten in den himmlischen Örtern, über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen“ (Eph 1,20.21). Als Er jenen Platz einnahm, da wurden dem einst mit einer Dornenkrone, jetzt aber mit Ehre und Herrlichkeit Gekrönten, „Engel und Gewalten und Mächte unterworfen“ (1. Pet 3,22).

Nun sitzt auf dem Throne Gottes, Seines Gottes und unseres Gottes, Seines Vaters und unseres Vaters, ein Mensch, Christus-Jesus. Der Herr Jesus hat den Leib Seiner Menschwerdung in den Himmel genommen und in diesem Seinem verherrlichten, menschlichen Leib besitzt Er nun den höchsten Platz in der Herrlichkeit. Es ist derselbe Leib, der für Ihn durch den Heiligen Geist im Schoß der Jungfrau bereitet wurde; derselbe Leib, in welchem Er auf Erden gelebt, um des Menschen willen viele Mühsale erduldet und Gott verherrlicht hatte. Es ist der Leib ohne Sünde, auf den der Tod keinen Anspruch hatte, den Er am Kreuz von Golgatha als Opfer dahingegeben; der Leib, in welchem Er Angst und Schmach, ja den Tod erduldet hatte. Es ist der Leib, der begraben wurde, aber die Verwesung nicht sehen konnte; der Leib, in dem Er von den Toten auferstanden und gen Himmel gefahren war. O gesegneter, herrlicher Augenblick für den Glauben: Ihn, den Menschen, dort in der Herrlichkeit zu schauen!

Welch tief bedeutsame, kostbare Tatsache! Der Mensch Jesus Christus wurde ein wenig unter die Engel erniedrigt. Die Engel waren Zeugen der Erfüllung des ewigen Ratschlusses, als der dreieinige Gott den Menschen, der die Erde erben sollte, bildete. Sie sahen zu, wie dies Geschöpf aus dem Staube der Erde gebildet; wie ihm mit dem göttlichen Odem Unsterblichkeit verliehen wurde. Dann aber brach die furchtbare Katastrophe herein: dieser Mensch, das Geschöpf Gottes, fällt durch Verführung Satans, des Feindes Gottes, in Sünde. Sein Erbe war dahin! Der vormalige Beherrscher dieser Erde wird aufs Neue der Fürst und Gott dieser Welt. Der gefallene Mensch wurde durch die Sünde den Mächten der Finsternis unterworfen. Der Teufel ist nun des Menschen Gebieter – in welch einen schrecklichen Abgrund ist er gestürzt! Wie wird nun Gott Sein gefallenes Geschöpf retten?

Wir haben gesehen, wie die Engel in diese Dinge hineinzuschauen begehrten; und als Gott mit der Offenbarung Seiner Erlösungsabsichten beginnt, da lernen sie Seine Pläne kennen. Jetzt erfahren sie, dass der Sohn Gottes der Erlöser sein wird. Er nahm Knechtsgestalt an, wurde wahrhaftiger Mensch und vollbrachte das große Werk, das der Vater Ihm aufgetragen hatte. Nun ist Er in die Herrlichkeit zurückgekehrt und hat als Mensch den höchsten und nächsten Platz in der Gegenwart Gottes eingenommen.

Und nun erkennen die Engel auch die Folgen des wunderbaren Erlösungswerkes (Eph 3,10). Sie fangen an zu verstehen, was Gott in Seiner reichen Gnade an den einst verlorenen, jetzt durch das Blut Seines eigenen Sohnes erlösten Sündern tut. Sie beginnen wahrzunehmen, dass Jesus Christus der Erstgeborene Gottes aus den Toten ist, und dass aus Gnaden errettete Sünder bestimmt sind, Teilhaber Seiner Natur, Teilhaber Seines Platzes und Teilhaber Seiner Herrlichkeit zu sein. Sie beginnen inne zu werden, dass Sein Gebet Erhörung fand; dass Er die Herrlichkeit, die der Vater Ihm gegeben hat, den Seinen gibt (Joh 17,22). Sie erfahren, dass jeder Erlöste eines Tages bei Ihm sein wird, da wo Er ist: im Hause des Vaters, um als Erbe Gottes und Miterbe Jesu Christi alles zu ererben. Sie begreifen nun, dass der Sohn Gottes viele Söhne zur Herrlichkeit bringen wird, und dass schließlich Christus und Sein Leib, der Bräutigam und die Braut, in immerwährender Herrlichkeit im himmlischen Jerusalem wohnen werden.

Welch wunderbare Erlösung, die den verlorenen Sündern kundgetan wurde! Mit ihr hat Gott mehr getan, als den Sünder zu reinigen, ihn aus ewiger Nacht zu retten und ihm Frieden für Zeit und Ewigkeit zu verleihen. Durch diese Erlösung ist der Mensch aus seinem natürlichen, gefallenen Zustand erhoben, ist ihm ein Platz in Christus und eine höhere und bessere Herrlichkeit als die der Engel zuteil geworden. Durch die Erlösung sind die Gläubigen über die Engel erhöht worden, denn obwohl die Engel „Söhne Gottes“ genannt werden, kann keiner von ihnen Gott seinen „Vater“ nennen, in keinem Engel wohnt der „Geist der Kindschaft“, und darum ist auch keiner von ihnen ein „Erbe Gottes“.

Die Engel, hoch erhoben,
Sie dienen Dir und loben;
Doch Söhne sind sie nicht.
Kein Tod hat sie gekettet,
Kein hoher Preis gerettet,
Kein Arm geführt aus Nacht zum Licht.

Er wählte Seine Kinder
Nur aus der Mitt' der Sünder,
Für sie floss Jesu Blut.
Den Sohn hat Er gegeben,
Mit Ihm das ew'ge Leben,
Mit Ihm ein unvergänglich Gut.

Nun können die Engel diese Wunder der Erlösung fassen! Sie können den Reichtum der Herrlichkeit erkennen, der für die Bluterkauften Seines eingeborenen Sohnes vorhanden ist. Manche Dichter haben von der Engel Neid gesungen. Die Engel kennen keinen Neid; sie können nicht eifersüchtig sein. Jegliche neue Gnadenoffenbarung Gottes den Sündern gegenüber, jedes neue Mitteilen der unergründlichen Gnadenschätze dessen, der die Erlösten zu den Höhen des Himmels erhebt, bringt bei allen Engeln Gottes nur Lobgesang und unaufhörliche Anbetung hervor. Einen Beweis hierfür finden wir im fünften Kapitel der Offenbarung. Wenn die Erlösten ihr neues Lied singen: „Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn Du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch Dein Blut, aus jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!“, dann stimmen die Myriaden der Engel in diesen Lobgesang mit ein: „Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung.“

Ganz besonders lehrreich ist das erste Kapitel des Hebräerbriefes in dieser Hinsicht. In kurzen Worten gibt der Heilige Geist Aufschluss über Christus, Seine Person und Sein Werk. Seine Göttlichkeit wird mit den Worten bestätigt: „... durch den Er auch die Welten gemacht hat; welcher der Abglanz Seiner Herrlichkeit und der Abdruck Seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort Seiner Macht tragend ...“. Dann heißt es in Bezug auf den Zweck Seiner Menschwerdung: „... nachdem Er durch sich selbst die Reinigung der Sünden gemacht hat...“ und endlich folgt noch eine Beschreibung Seiner glorreichen Auferstehung: „... den Er gesetzt hat zum Erben aller Dinge..., welcher ... sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe“.

Im vierten Verse dieses Kapitels werden die Engel genannt „... indem Er um soviel besser geworden ist als die Engel, als Er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat“. Danach verweist der Geist Gottes auf das, was in den Psalmen über die Erhöhung des Herrn bezeugt wird, indem Er den zweiten Psalm anführt: „Denn zu welchem der Engel hat Er je gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt“? Das wird niemals von Engeln gesagt. Einzig Er ist der menschgewordene Sohn und „Sohn Gottes in Kraft erwiesen ... durch Toten‑Auferstehung“. In 1. Chr 17,13 sagt Gott, dass Er Sein Vater sein wolle: „Ich will ihm Vater sein, und Er soll mir Sohn sein.“ Nie hat Er solche Worte an Engel gerichtet, sondern nur an den, der unser Erlöser ist. „Und wiederum, wenn Er den Erstgeborenen in den Erdkreis einführt, spricht Er 'Und alle Engel Gottes sollen Ihn anbeten'.“

Jesus, Dir sei Macht und Ehre,
Dich erhöh'n die Himmelschöre,
Alle Engel dienen Dir.

Auf die herrliche Bedeutung der Anbetung Christi durch die Engel gehen wir im letzten Kapitel ein. Aber was sind die Engel? „Der Seine Engel zu Winden macht, und Seine Diener zu flammendem Feuer“ (Ps 104,4). Er aber ist mehr als ein Diener. Sein Thron ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, ein Szepter der Aufrichtigkeit ist das Szepter Seines Reiches (Ps 45,6). Was der 102. Psalm sagt, könnte nie auf Engel bezogen werden, und der 110. Psalm offenbart prophetisch Seinen jetzigen Platz in der Herrlichkeit: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße.“ Niemals sprach Gott solche Worte zu einem Engel. Kein Engel kann in der Gegenwart Gottes zu sitzen wagen. „Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit ererben sollen?“ (Heb 1,14).

Die Tatsache, dass unser Herr Jesus Christus vorzüglicher geworden ist als die Engel, und dass wir dazu bestimmt sind, an Seinem Platz und Seiner Herrlichkeit teilzuhaben, ist, wenn wir sie wirklich mit dem Herzen erfassen, eine Wahrheit, die uns Kraft gibt, uns von der Welt abzusondern. Aber ach! jener Gläubigen sind nur zu viele, die dies nur in der Theorie festhalten, die ihr Leben und ihren täglichen Wandel aber niemals dadurch beeinflussen lassen. Möge der Heilige Geist diese Wahrheit zu einer wirklichen Macht im Leben eines jeden unserer Leser machen! Wenn wir im Glauben unsere unbeschreibliche Würde, unsere wunderbare Berufung und herrliche Bestimmung verwirklichen (eine weit höhere Bestimmung als die der Engel Gottes), dann werden wir in völliger Absonderung von der jetzigen bösen Zeit wandeln und durch unser Leben der Beweis sein für das, was Seine heiligen Lippen von uns gesagt haben: „Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich nicht von der Welt bin.“ Aber was wird es sein, wenn wir an jenem gesegneten Tage durch Seine Macht zu Seiner Herrlichkeit emporgehoben werden, um Ihm und den Engeln Gottes zu begegnen!

Wie wird uns sein, wenn Er, der Hochgelobte,
Der heiß ersehnte Herr, in Wolken naht;
Wenn Seine Schar, die treue, kampferprobte,
Er ruft vom Kampfe heim, vom Glaubenspfad;
Wenn laut Sein Zuruf schallet in den Lüften,
Wenn Seine Stimme hell ins Ohr uns dringt,
Und Seine Heil'gen steigen aus den Grüften,
Weil dann Sein Sieg der Seinen Tod verschlingt.
Wie wird uns sein, wenn wir verwandelt werden
In einem Nu, in einem Augenblick,
Wenn der Posaune Schall wir hören werden,
Die uns nach oben ruft zum ew'gen Glück?
Wenn wir des Glaubens Kleid, der Schwachheit Hülle,
Den Leib der Niedrigkeit dann abgestreift,
Auf Wolkenwagen, mit des Lichtes Fülle,
Die Herrlichkeit des Herrn uns ganz ergreift.

velvet

  • Gast
Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #6 am: 06. Mai 2012, 16:20:51 »


Engel am Tag des Herrn

Die Himmel hatten. Einst hatten sie geharrt, da der Herr die erste Prophezeiung ausgesprochen, zum ersten Male von der Erlösung geredet hatte. Dieses Harren begann mit dem dritten Kapitel des ersten Buches Mose. Die Engel harrten der Erfüllung von Gottes Erlösungsplänen, wie wir in den vorhergehenden Kapiteln gezeigt haben. Sie begehrten in diese Dinge hineinzuschauen, und Gott verwendete sie während jener viertausend Jahre als Seine Diener, bevor Er als der verheißene Weibessame erschien.

Aber noch immer harren die Himmel. Christus nimmt, als der verherrlichte Mensch, den Thron der höchsten Himmel ein. Er wartet, bis Seine Feinde zum Schemel Seiner Füße gelegt werden. Und dies wird an jenem Tage geschehen, wenn der Vater Ihn zum zweiten Male sendet, um Sein Herrscherrecht über die mit Seinem Blut erkaufte Erde geltend zu machen. Die Geister der Erlösten harren des künftigen Tages, an welchem sie ihre Auferstehungsleiber, ihren Lohn und ihre Kronen erhalten sollen (2. Tim 4,8). Auch die unzähligen Engelscharen harren, und auf Erden harrt die wahre Kirche und mit ihr die ganze Schöpfung (Röm 8,19). Die lebenden Glieder Seines Leibes, die Gläubigen der ganzen Erde, sehnen Sein Kommen herbei, und die langvergessene Bitte: „Komm, Herr Jesus“ wird heute mehr gebetet als je zuvor.

Die ganze Schöpfung seufzet noch
Und harret voll Verlangen.
Erlöse sie vom eitlen Joch,
Befrei' sie von dem Bangen.
Es ruft der Geist, des Erbteils Pfand,
Es schaut die Braut zum Heimatland
Und fleht: O komm, Herr Jesus!

Ja, die Engel mögen sich mit uns nach diesem verheißenen Tag der Vollendung sehnen. Wir ersehnen ihn, weil wir wissen, dass er Seine Herrlichkeit bringen wird. Wenn Christus in Macht und großer Herrlichkeit erscheint, wird jede Streitfrage, die jetzt die so genannte „religiöse Welt“ bezüglich Seiner Person bewegt, auf immer beigelegt werden. Männer, die sich „Gelehrte“, große „Denker“ oder „Wissenschaftler“ nennen, zucken spöttisch die Achsel über die Geburt unseres Herrn von der Jungfrau Maria und leugnen Seine Wunder, weil sie trotz ihrer Taufe Ungläubige sind, die an Seiner Gottheit zweifeln. Sie spotten über Seine Auferstehung und ziehen Seine Wiederkunft ins Lächerliche. Aber wenn Er wiederkommt, wenn dieser Jesus, der hier war und nun zur Rechten Gottes sitzt, in dem gleichen Leibe, den Er auf Erden trug, – wohl verklärt und verherrlicht (vgl. Mt 17,1-2; Phil 3,21) – wiedererscheint, dann werden die „Gelehrten“, die „großen Denker“ und die „Wissenschaftler“ mit ihrer Verleugnung Christi und Seiner leiblichen Auferstehung als elende Lügner erfunden werden und beschämt dastehen. Der Fluch Gottes wird auf ihnen sein, denn es steht geschrieben: „Wenn jemand den Herrn Jesus Christus nicht lieb hat, der sei Anathema; Maranatha!“ (das heißt: er sei verflucht; der Herr kommt!) 1. Kor 16,22.

Die Engel wissen das alles, und darum sehnen sie mit uns den Tag Seines Ruhmes und Sieges herbei. Sie wissen auch, dass, wenn der Tag des Herrn kommt, sie in ihrer Herrlichkeit offenbar werden. Jener Tag wird ihnen bringen, was sie ersehnen: ihre sichtbare Erscheinung. Dann wird das moderne Sadducäertum seine Antwort erhalten, wenn die Existenz der Engel durch ihre glorreiche Anwesenheit bewiesen sein wird.

Es hat dem Herrn gefallen, den Seinen in Seinem Wort die Reihenfolge der Ereignisse in Bezug auf das Ende dieses gegenwärtigen Zeitalters, Seine sichtbare Wiederkunft, die Morgendämmerung und die Herrlichkeiten des künftigen Zeitalters mitzuteilen. In Verbindung mit allen diesen Ereignissen werden die Engel in beiden Testamenten ganz besonders erwähnt.

Allen ernsten Christen, die das Wort der Wahrheit recht teilen, ist es wohlbekannt, dass der Herr die Ereignisse am Ende des Zeitalters mit der Erfüllung einer Verheißung einleitet, die er nicht der Welt, sondern den Seinen gegeben hat. Es ist die bekannte Stelle in Johannes 14: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, auf dass, wo ich bin, auch ihr seiet.“ Aber wie diese Verheißung erfüllt werden soll, das hat Er damals nicht geoffenbart. Seine Jünger, welche jenen Worten lauschten, waren Juden. Niemals vorher hatten sie etwas Ähnliches vernommen. Die Hoffnung der alttestamentlichen Juden ging dahin, mit dem Messias in Seinem irdischen Königreich zu sein und die Segnungen des Reiches in Immanuels Land zu genießen. Die volle Offenbarung über die Art der Erfüllung dieser Verheißung wurde uns durch den Apostel Paulus zuteil, der uns sagt, dass er sie vom Herrn selbst empfangen habe. „Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein“ (´1. Thes 4,16.17). Das ist „die glückselige Hoffnung“, die wahre Hoffnung der Kirche. Wir heben hervor, dass in dieser großen Offenbarwerdung die Stimme des Erzengels erwähnt ist. Der Erzengel ist Michael. Er steht mit den Geschehnissen am Ende des Zeitalters in enger Verbindung (Dan 12 und Off 12). Der Herr selbst erscheint als das Haupt aller Dinge und gibt das Wort an. Der Erzengel gibt es weiter, und die Posaune Gottes wird ertönen. Dann naht das große herrliche Ereignis. Die Toten in Christus stehen auf; die lebenden Gläubigen werden in einem Nu, in einem Augenblick verwandelt, und alle werden zugleich entrückt werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft.

Der Erzengel Michael vertritt offenbar, als das Haupt der Engelwelt, die gesamten himmlischen Scharen, die bei diesem großen Wunder Zuschauer sein werden. Alsdann werden, so glauben wir, wiederum alle Himmel in Bewegung sein, denn nun kommen die Erlösten, die Heiligen Gottes, die Genossen Christi, um Seine Herrlichkeit zu empfangen. Und wie es mit dem Vorläufer war, so werden auch jetzt wieder alle Gesetze des Raumes, der Entfernung und der Zeit aufgehoben werden, wenn die „himmlischen Wagen“ die Heiligen Gottes von der Erde zum Himmel führen werden. Gleichwie Er durch die Himmel ging, so werden es auch die Erlösten tun; gleichwie die Engel Ihn damals sahen, so sehen sie dann die Miterben Christi bei ihrer herrlichen Einkehr ins Vaterhaus. Dann werden auch die Geheimnisse der Sterne und des weiten Weltenraumes von den künftigen Himmelsbewohnern erkannt werden.

Die Engel werden auch am Richterstuhle Christi Zeugen sein, wenn das Verborgene ans Licht gebracht, wenn der Lohn für treuen Dienst ausgeteilt wird, wenn manche belobt und viele andere getadelt werden, wenn viele Kronen erhalten, andere aber „Schaden leiden“, sie selbst aber „gerettet werden, doch so wie durchs Feuer“ (1. Kor 3,15). Hierbei werden die Engel zugegen sein, denn auch sie haben auf das Werk der Gläubigen und auf ihr Zeugnis für Christus geblickt (Lk 12,2.3.8.9; 1. Kor 3,11-15; 4,5).

Wenn sich alle Erlösten vor dem Thron Gottes versammeln werden, wird im Himmel wiederum ein wunderbarer Gerichtstag stattfinden. Die Söhne Gottes, die Engel, sowie die Kinder Gottes, die erlösten und verherrlichten Menschen, werden da alle zusammenkommen, und vermutlich wird sich auch Satan einfinden. Eines der Nachtgesichte Sacharjas lässt darauf schließen (Sach 3,1-4). In diesem Gesicht handelt es sich allerdings um Israel, das irdische Bundesvolk, aber gilt dies nicht auch von der Kirche: „Wie ein Brand, aus dem Feuer gerettet!“? Satan ist der Verkläger der Brüder. Er versucht sein Äußerstes, die Glieder des Leibes Christi zu fangen und sie aus Seiner Hand zu rauben. Christus, der Fürsprecher, antwortet auf alle seine boshaften Anschuldigungen. Bald wird sich der vollständige Leib Christi in der Herrlichkeit befinden. Nicht ein einziges Glied wird fehlen. Seine herrlichen Worte der Zusicherung, die die ewige Sicherheit der Seinen – die der Vater Ihm gegeben – verbürgen, werden sich restlos erfüllen (Joh 10,28.29). Der Verkläger der Brüder wird vollständig zum Schweigen gebracht und kann kein Wort mehr vorbringen.

Zu dieser Zeit erfüllt sich auch die eindrucksvolle Szene, die im 12, Kapitel der Offenbarung beschrieben wird. Der Augenblick ist gekommen, da der Verkläger der Brüder aus dem Himmel geworfen werden soll. Die wahre Kirche, der vollständige Christus, das Haupt und Sein Leib, sind in der Herrlichkeit. Ein Krieg findet im Himmel statt. Der Herr beruft Michael, und der Erzengel versammelt seine Scharen, um mit dem Drachen und seinen Engeln zu kämpfen. „Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Und ich hörte eine laute Stimme in dem Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt Seines Christus gekommen; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte“ (Off 12,9-10).

Das große Schauspiel der Anbetung wird nun stattfinden, das Johannes auf Patmos erblickte, als ihm die Tür im Himmel aufgetan wurde, und die Stimme ihm befahl heraufzukommen (Off 4 u. Off 5). Die vierundzwanzig Ältesten, die, in weiße Gewänder gekleidet, auf Thronen sitzen und Kronen tragen, stellen die Erlösten dar. Sobald der Herr Jesus im Begriff ist, Seine königlichen Rechte zu entfalten, jauchzt die Menge der Engel Ihm zu mit Lobgesang und Anbetung.

Wenn der Herr Jesus Christus das Buch mit den sieben Siegeln aus der Hand dessen nimmt, der auf dem Thron sitzt, um es zu öffnen – das Buch, in welchem die Gerichte, die über diese Erde kommen werden, aufgezeichnet sind, und dessen Siegel zu brechen. Er allein würdig ist – dann werden die vier Cherubim und die Engel in Tätigkeit gesehen werden. Während der sieben Jahre zwischen Seinem Kommen für Seine Heiligen (1. Thes 4,13-18) und Seinem Kommen mit Seinen Heiligen werden übernatürliche Kräfte auf Erden tätig sein. Satan befindet sich auf der Erde, und die zwei Tiere aus Offenbarung 13 beeinflussen, von dem Drachen angespornt, die politischen und kirchlichen Angelegenheiten der abtrünnigen Christenheit. Lügenzeichen und Lügenwunder geschehen auf allen Seiten, die „kräftigen Irrtümer“ feiern Triumphe (2. Thes 2). Die Engel, als die Vollstrecker des Gerichts, greifen in die Weltgeschehnisse ein. Diese Gerichte, der Inhalt des Buches, das unser Herr empfangen, werden vom 6. bis zum 19. Kapitel der Offenbarung beschrieben. Dies alles muss noch geschehen. Nichts von dem, was in diesen Kapiteln steht, ist bis jetzt schon erfüllt oder wird in Erfüllung gehen, bevor die Heiligen Gottes in die Herrlichkeit gebracht sind.

Sobald der Herr Sein Gericht beginnt, indem Er die ersten vier Siegel öffnet, sagt jeder der Cherubim: „Komm!“ Als Antwort darauf erscheinen die vier apokalyptischen Reiter. Im siebenten Kapitel sieht man die vier Engel die vier Winde der Erde festhalten, während ein anderer Engel die hundertvierundvierzig Tausend, den Überrest aus Israel, der sich während der „Zeit der Drangsal für Jakob“ (Jer 30,7) zum Herrn bekehrt, versiegelt. Sieben Engel erscheinen mit ihren Posaunen, und nach jedem Posaunenstoß kommt ein Gericht über die Erde 1. In fast jedem Kapitel werden Engel erwähnt, ein genügender Beweis dafür, dass der Herr sich ihrer für Seine, die Erde betreffende Gerichte bedient. Sechs Engel im vierzehnten Kapitel nehmen einen besonderen Platz ein. Der eine verkündet das „Ewige Evangelium“, der zweite den Fall Babylons, und der dritte warnt vor der Anbetung des Tieres, des Antichristus und seines Bildes und vor dem Annehmen seines Malzeichens. Der vierte Engel geht aus dem Tempel und ordnet die Ernte der Erde an, gefolgt von dem nächsten Engel, der eine scharfe Sichel hat. Der sechste Engel „rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lautem Schrei zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde“ (Off 14,18). Nach diesem erscheinen sieben andere Engel, welche mit dem Zorne Gottes gefüllte Schalen tragen. Ein jeder von ihnen gießt seine Schale aus, und eine Gerichtsplage nach der anderen kommt über die Erde. Einer von diesen sieben Engeln zeigt Johannes auch die große, geheimnisvolle Babylon, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde, während ein anderer Engel den Fall Babylons verkündet (Off 17,1; 18,1.2). Aus alldem ersehen wir, auf welche Art unser Herr, dem alles Gericht übergeben ist, bei diesen zukünftigen Gerichten auf der Erde die Engel verwenden wird.

Und endlich kommt der Höhepunkt des großen Tages von den Propheten „Tag des Herrn“ genannt. Es ist der Tag, von dem unser Herr so oft geredet hat, an welchem „das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel“ erscheinen wird; an welchem die Bewohner der Erde „den Sohn des Menschen kommen sehen werden auf den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit“ (Mt 24,30.31). Es ist der glorreiche Augenblick, an welchem Er in der Herrlichkeit Seines Vaters mit Seinen Engeln erscheint, der Moment an welchem der Schleier gelüftet wird und die Engel in noch weit größeren Scharen sichtbar sein werden als bei Seinem Eintritt in die Welt zu Bethlehem.

Das neunzehnte Kapitel der Offenbarung gibt uns ein großes prophetisches Bild dieser kommenden Ereignisse. Wiederum ist der Himmel in Bewegung, denn nun ist die Zeit gekommen, da Er mit Seinen mächtigen Engeln vom Himmel geoffenbart werden soll; da Er kommen wird und alle Seine Heiligen mit Ihm. Eine laute Stimme einer großen Volksmenge in dem Himmel ruft ihr Halleluja. „Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht unseres Gottes!“ „Und zum anderen Male sprachen sie: Halleluja! ... Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Throne sitzt, und sagten: Amen! Halleluja! ... Und ich hörte wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, weiche sprachen: Halleluja! denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten!“ Der Himmel ist mit Jubel und Lobgesang erfüllt. Alles ist bereit für die große Offenbarung, auf welche die Zeitalter harrten. Das Weib des Lammes, die verherrlichte Kirche, ist für ihre große und glückselige Darstellung bereit. Sie ist in feine Leinwand gekleidet, glänzend und rein. Der Erzengel Michael steht als der Hauptführer der himmlischen Heere bereit, um seine Aufgabe zu erfüllen (Dan 12). Auch alle die Engelscharen sind bereit und warten auf den Befehl, ihren Platz in dem Gefolge des Königs der Könige und des Herrn der Herren einzunehmen.

Die Stätte, auf welche der Herr Jesus hernieder kommen will, ist der Ölberg, östlich von Jerusalem. An jenem Tag ist die „geliebte Stadt“ noch einmal in höchst bedrängter Lage. Alle Nationen haben sich zum Kampf gegen Jerusalem vereinigt. Inmitten der Stadt ist ein gläubiger Überrest, der um Hilfe zum Himmel ruft: „O, dass Du die Himmel zerrissest, herniederführest, dass vor Deinem Angesicht die Berge erbebten“ (Jes 64,1). Sie warten auf das Kommen des Königs. Sie wissen, dass der Prophet Sacharja diese Belagerung Jerusalems voraussah, und sie wissen auch, was geschehen wird. Denn es steht geschrieben: „Und Jehova wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage da Er streitet, an dem Tage der Schlacht. Und Seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen.... Und kommen wird Jehova, mein Gott, und alle Heiligen mit Dir“ (Sach 14). Und wie der Überrest nun aufwärts gen Himmel blickt, da erstrahlt plötzlich ein herrliches Licht. Das Zeichen des Menschensohnes erscheint – die Schechina–Wolke! Bei diesem Anblick jubeln die gläubigen Juden in großer Freude: „Siehe da, unser Gott, auf den wir harrten, dass Er uns retten würde; da ist Jehova, auf den wir harrten! Lasst uns frohlocken und uns freuen in Seiner Rettung!“ (Jes 25,9). Eine noch größere Herrlichkeit leuchtet vom Himmel, als die, welche die Engel umleuchtete in der Nacht, da Christus geboren wurde, eine Herrlichkeit so groß, dass die Sonne am Himmel verdunkelt wird. Die Sonne der Gerechtigkeit geht auf; der Himmel steht offen und das Gesicht des einsamen Gefangenen auf Patmos wird zur Tatsache (Off 19,11-16). Der Führer und Mittelpunkt von allem ist der Sohn des Menschen – Er, der einen Namen besitzt, den niemand kennt, als nur Er selbst, dessen Name „Das Wort Gottes“ ist, und auf dessen Hüfte ein Name geschrieben steht: „König der Könige und Herr der Herren“. Mit Ihm sind die Himmelsheere, die Heiligen Gottes, alle in weiße Gewänder gekleidet. Ihm am nächsten ist Seine geliebte Braut, Sein Leib, die wahre Kirche. Und nahe der Kirche stehen die Freunde des Bräutigams, die Heiligen des Alten Testamentes. Nun folgt die Menge der Engel in unübersehbaren Scharen. Soweit das Auge zu reichen vermag, erblickt es Engel, schaut es die herrlichen Gestalten der Himmelsbewohner, die nun bei Seinem Offenbarwerden sichtbar erscheinen. Sie alle beten den Herrn an und preisen Ihn.

Wir möchten hier auf das erste Kapitel des Hebräerbriefes verweisen: „Und wiederum, wenn Er den Erstgeborenen in den Erdkreis einführt (die bewohnte Erde) spricht Er: Und alle Engel Gottes sollen Ihn anbeten“. Dieser Vers wird aus dem 97. Psalm angeführt und bezieht sich nicht auf die Geburt Christi; denn damals war Er nicht der Erstgeborene sondern der Eingeborene. Der Erstgeborene aus den Toten wurde Er durch die Auferstehung. Die Einführung des Erstgeborenen geschieht bei Seinem zweiten Kommen. Dann werden die Engel Gottes Ihn anbeten. Jetzt ist Er in Seinen Heiligen verherrlicht, sie sind in Sein Bild verwandelt. Erfüllt ist die glückselige Hoffnung: „Wir werden Ihm gleich sein, den wir werden Ihn sehen, wie Er ist“. Und an jenem Tage wird Er „bewundert werden in allen denen, die geglaubt haben“ (2. Thes 1,10).

An aller Herrlichkeit jenes Tages und den mit ihm verbundenen Ereignissen haben die Engel großen Anteil. Dies ist die Lehre beider Testamente. Auch unser Herr sprach auf Erden hiervon, und ebenso lehrte der Apostel Paulus. Prophetisch spricht Paulus von jener Zeit und von der „Ruhe mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesu vom Himmel mit den Engeln Seiner Macht in flammendem Feuer, wenn Er Vergeltung gibt, denen, die Gott nicht kennen, und denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus Christus nicht gehorchen“ (2. Thes 1,7-8). In der Sonne stehend, wird ein Engel sichtbar, der die Völker unter dem Himmel zum großen Mahl Gottes ladet (Off 19,17). Gott wird die Engel dazu verwenden, alle Ärgernisse aus Seinem Reiche zu entfernen und die Guten von den Bösen trennen. Sie werden auch bei der Sammlung Israels mitwirken. „Und Er wird Seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden Seine Auserwählten versammeln (Israel) von den vier Winden her, von den äußersten Enden der Himmel bis zu ihren äußersten Enden“ (Mt 24,31). Zweifellos wird sich der Herr der Engel auch auf mancherlei andere Art bedienen.

Wenn Sein Reich auf Erden aufgerichtet sein wird; wenn die Herrlichkeit des Herrn auf Jerusalem ruhen (Jes 4) und ihre Erkenntnis nicht auf geistige, sondern auf natürliche und sichtbare Art die Erde bedecken wird, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken, dann wird ein wunderbarer Verkehr zwischen Himmel und Erde bestehen. Keines Menschen Geist vermag sich vorzustellen, wie das sein wird.

Hoch oben am Himmel, wo wir jetzt Sonne, Mond und Sterne die Herrlichkeit Gottes bekunden sehen, wird das neue Jerusalem erblickt werden. Dort steht Sein herrlicher Thron. Von dort her, über der Erde 2, regiert Er und Seine Heiligen mit Ihm Der Thron im irdischen Jerusalem ist gleicherweise der Seinige, denn es ist der Thron Seines Vaters David. Wie Hesekiel uns berichtet, wird ein Fürst den Thron einnehmen und unter Ihm regierten.

Jakob sah in seinem Traumgesicht die Engel Gottes auf der Leiter auf- und niedersteigen. Der Herr Jesus Christus verhieß Nathanael und Seinen Jüngern einen offenen Himmel: „Und die Engel Gottes werden auf den Sohn des Menschen auf- und niedersteigen“ (Joh 1,51). Bis jetzt hat dies noch niemals stattgefunden, aber an jenem Tage wird es geschehen, wenn Er geoffenbart werden wird. Himmel und Erde werden miteinander verbunden sein. Das Halleluja der Erde wird durch das Halleluja der Himmel beantwortet werden, und die Botschaft der himmlischen Heerscharen über den nächtlichen Gefilden Bethlehems: „Herrlichkeit Gott in der Höhe und Friede auf Erden, an den Menschen ein Wohlgefallen!“ wird erfüllt sein.

Erd' und Himmel werden spenden
Ruhm und Preis an allen Enden;
O, welch seliges Vollenden!

Nie bedurfte das Volk Gottes des Verständnisses für die unsichtbaren Dinge und des gläubigen Ausblicks nach ihrer Offenbarwerdung so sehr wie in unseren Tagen. Immer mehr trachtet der Gott dieser Welt den Sinn des Ungläubigen zu verblenden. Auch wir stehen in beständiger Gefahr, das Unsichtbare aus den Augen zu verlieren, weil der Materialismus unserer Zeit den Blick des Glaubens mehr und mehr verdunkelt. In allem, was wir zu erkennen vermögen, erblicken wir die ersten Strahlen der anbrechenden Dämmerung; das Erscheinen des Morgensterns ist sehr nahe!

Möge es dem Herrn gefallen, diese Seiten zu benützen, um unsere, Seines harrenden Volkes, Herzen zu erquicken, uns mit heiligem Eifer zu erfüllen, unsere Füße auf dem Pfad der Absonderung zu leiten und uns den Glaubensmut zu schenken, in Seinem Dienste vorwärts zu schreiten, bis die Schatten fliehen und der Tag anbricht.

Offline Marcel

  • ***
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Antw:Der Engel des Herrn (Angelus)
« Antwort #7 am: 02. Juni 2012, 15:06:07 »
In der österlichen Zeit wird statt des »Angelus« das »Regina coeli« gebetet.

Jetzt, nach dem Ende der österlichen Zeit, ist beim Läuten wieder der »Engel des
Herrn« an der Reihe.

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

 

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