Autor Thema: "Teufels Werk und Gottes Beitrag"  (Gelesen 45098 mal)

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LoveAndPray85

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #40 am: 14. Juli 2011, 21:15:49 »
wenn du an seinen Sohn glaubst ... so begehst du Sünde .. denn Jesus sagte nie betet zu mir und meinem Vater ... das ist gewäsch einer Kirche die von Menschen geschaffen wurde.

Hiermit gehst Du jetzt eindeutig zu weit. Dieses Forum ist eucharistisch, marianisch, papsttreu und somit kirchentreu. Wenn Du solche Aussagen tätigst, bist Du hier im falschen Forum.

Offline Sandy-GHA

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #41 am: 14. Juli 2011, 21:22:36 »
Darf man hier keine Meinungen vertreten?
Wenn jedes mal so reagiert wird um einen vielleicht zu helfen der Antworten sucht,kann ich verstehen warum Menschen wo die Jehovas vor der Tür stehen garnicht erst aufmachen.

Offline Andreas777

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #42 am: 14. Juli 2011, 21:28:52 »

Ich kenne Heike schon sehr lange und sie ist eine der liebsten und aufrichtigsten Personen die ich kennenlernen durfte.

Ja wenn ich einen Arbeitgeber hätte der mir 75 Euro in 30 min.(auch noch netto) zahlt, zu dem wäre ich auch freundlich..gg. Und zu den Leuten (GhostHunters) die mir noch mehr von der Sorte vermitteln ebenfalls. Soll sie da etwa unfreundlich sein ? Ne das ist eben nur eine Abzockerin die vermutlich nicht mal weiß woher sie ihr "Gabe" hat, falls sie überhaupt eine hat und selbst wenn dann ist die ganz sicher nicht von Gott sondern vom Gegenspieler. Außerdem mein ichs ja auch nicht böse mit dir Sandy sondern will dich eigentlich nur warnen, das ist alles. Das euer "Hobby" ganz interressant ist glaub ich dir gleich aber dafür braucht ihr diese Heike sicher nicht.

Ich hoffe u hast dir den beitrag von CSPB auch mal durchgelesen der sich damit ja viel Mühe gemacht. Darin steht eigentlich alles was man wissen sollte. Aber du kannst ja machen was du willst aber beschwer dich dann mal nicht wenns schief geht.

Trotzdem liebe Grüße Andreas

 
Perdiger 1
9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

CSPB

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #43 am: 14. Juli 2011, 22:05:24 »
Liebe LoveAndPray, lass mal gut sein. Es ist ja nicht so, als gäbe es auf diese Fragen keine Antwort.

Deine Frage, Sandy, war, warum ich sicher sein kann, dass es Gott ist, der zu mir spricht. Das ist ganz einfach. Wenn man zu Gott betet, dann antwortet kein Dämon. Die Dämonen müssen Gottes Willen gehorchen, so wie die ganze Schöpfung. Gott kann zulassen, dass Dämonen handeln, um Menschen einer Prüfung zu unterziehen, und um ihren freien Willen nicht zu beeinträchtigen. Aber Gott lässt nicht zu, dass wir, wenn wir zu ihm beten, dass dann ein Dämon antwortet. Der zweite Beweis wäre: Das, was Gott mir zeigt, ist gut. Und hilfreich. Und wahr. Und es stärkt mich im Glauben an ihn. Handelt so ein Dämon? Nein... das wäre wieder seiner Natur. Lies die Unterscheidungshilfen der Geister, die ich oben gepostet habe. So kann man ohne große Mühe der Geist Gottes, den Hl. Geist, von einem unreinen Geist (Dämon) unterscheiden, der zugegebener Maßen sehr gut täuschen kann.

Deine weitere Frage wäre, warum Gott das Leid in der Welt zulässt, wo er doch eine liebende Person, in sich glückselig und darüber hinaus auch noch allmächtig ist. Diese Frage wird von der Religionsphilosophie zur Genüge behandelt, sie nennt sich das "Theodizeeproblem". Theos griech. Gott und dike - Gerechtigkeit. Sieh dir mal die Wikipediaseite dazu an -  das ist sooo eine Latte ;).

Das Leid in der Welt ist eine Folge der Erbsünde. Gott wollte nie, dass Menschen leiden. Aber sie waren ungehorsam. So viel zur Entstehung des Leides, oder des "Übels", wie es Leibnitz bezeichnet.
Es gibt viele philosophische und theologische Ansätze, diese Frage zu klären. Bei Interesse gibt es da mit Sicherheit zuhauf Literatur.

Ich kann dazu nur so viel sagen: Gott hat dem Menschen einen freien Willen gegeben. Und diesen freien Willen kann der Mensch missbrauchen. Eben um damit Böses zu tun. Wenn das Böse nun andere Menschen betrifft und ihnen schadet, dann ist das eine Folge der Sünde. Und Gott vergibt zwar Sünden, schützt aber nicht vor den Folgen, als eine Art von Lehre, die er uns durchstehen lässt.

Warum verhindert Gott dann nicht, dass unschuldige Menschen davon betroffen sind? Eine berechtigte Frage. Ich kann dazu nur sagen, dass Gott nach dem Tod jedes Leid tausendfach in Freude umwandelt, und jede Sünde tausendfach läutert. Es gibt Heilige, die sich freuten, wenn sie litten. Nicht aus Masochismus, sondern weil sie wussten, dass das Leid nichts im Vergleich zu der ewigen Herrlichkeit wäre, in der ihr Leiden belohnt würde.
Ich weiß - keine wirklich befriedigende Antwort für jemanden, der nicht wirklich glauben kann. Aber wie oben schon gesagt, ich bin kein Theologe. Da gibt es sicher bessere Erklärungen, google findet sicher was. Oder vielleicht kann jemand anderer aushelfen.

Wichtig zu sagen wäre das: Nicht Gott ist an dem Leid schuld. Der Mensch tut es selbst mit seiner Sünde. Wenn sich jeder einzelne Mensch auf dieser Welt nur an dieses eine der zehn Gebote halten würde: "Liebe deinen nächsten wie dich selbst", in was für einer schönen Welt würden wir leben! Es wäre das Paradies...

Zu der Sache, dass du Jesus nicht als Gott siehst:

Joh 10,30 Ich und der Vater sind eins.
Joh 10,38 Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.
Mt 28,18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.


Da Jesus Gott ist, genau wie der Vater, sind die beiden so eng miteinander verbunden, dass man von einem Gott in drei Personen spricht (mit dem Hl. Geist). Ob man nun zum Vater betet, oder zu Jesus, macht also keinen wirklich relevanten Unterschied, da man in jedem Fall zu Gott betet. Man kann übrigens auch zu Heiligen beten, besonders zu Maria. Diese haben die Möglichkeit der Fürsprache zu Gott. Manchmal gewährt einem Gott eine Bitte nicht, da der eigene Glaube zu schwach ist. Wenn man nun Maria (oder einen anderen Heiligen) bittet, bei Gott für das Anliegen zu sprechen, dann beten schon zwei Menschen, und einer davon ist so heilig, dass Gott in der Liebe zu dieser heiligen Seele jede seinem Gesetz entsprechende Bitte gewährt.

Dass Jesus Gott ist, das ist keine Erfindung der Katholiken, sondern das geht deutlich aus der Bibel hervor. Bei allen Differenzen ist sich da jede christliche Konfession einig.

Manchmal frage ich mich, ob du auch die Links liest, die ich für dich raussuche. Manche deiner Fragen werden da besser erklärt, als ich es jemals könnte. Bitte lies sie. Ich kann dir nicht versprechen, dass du danach unsere Ansichten teilst, aber ich kann dir versprechen, dass es keine vergeudete Zeit ist. Bitte lies sie auch.

Grüße und Gottes Segen, CSPB



edit: Jesus hat zu seinen Jüngern gesagt, sie sollen zum Vater beten, da er zu dieser Zeit ja noch unter ihnen gelebt hat. Da wäre es unsinnig gewesen zu verlangen, dass sie zu ihm beten sollten, wo er doch da war. Die Jünger haben ihn doch einfach ansprechen können. Und Jesus hat viele Bitten erhört, wenn die Bittsteller nur geglaubt haben. Nach jeder Wunderheilung sagt er: "Dein Glaube hat dir geholfen." Wenn wir beten, müssen wir also glauben, dass Gott uns erhört. Dann kann Gott der Bitte nicht widerstehen, um uns nicht zu enttäuschen, und unseren Glauben zu belohnen. Vorausgesetzt, die Bitte ist 1. mit seinem Willen vereinbar, und 2. er hat nicht was besseres für uns auf Lager.
« Letzte Änderung: 14. Juli 2011, 22:33:49 von CSPB »

Offline Sandy-GHA

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #44 am: 14. Juli 2011, 23:09:24 »
Du interpretiertst gleich wie die Kirche  im Mittelalter getan hat ... Gott ist allmächtig und wir sagen dir was er gesagt hat ... und somit ist die Kirche allmächtig .. und nur sie kann dir sagen was richtig ist ... du läßt es nicht zu das ich einen freien Willen habe ... von Gott übrigens ... du willst das ich deinen glauben annehme der leid tod und unrecht über die Menschen brachte ... wieviele Morde geschahen im namen der Kirche ... wer ist reicher als sie ... heißt es nicht in der biebel ... teilt mit den armen .... nein ihr baut paläste unter dem deckmantel des glaubens den ihr diktiert.

Offline Winfried

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #45 am: 15. Juli 2011, 09:42:19 »
Liebe Leser,

bevor wir hier eine Grundsatzdiskussion führen, gegen die ich im Grunde nichts habe, muss ich doch noch einmal auf den Eingangsthread verweisen, in dem es um den bereits im WDR gezeigten Film "Teufels Werk und Gottes Beitrag" geht, an dem ich, wie man weiß, ebenfalls mitgewirkt habe. Da der Film zu später Stunde und bei einem Sender, den nicht jeder empfangen kann, gezeigt wurde, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass dieser Film zu einem noch nicht feststehenden Termin im Bayerischen Rundfunk (BR3) wiederholt wird.

Ich könnte jetzt auch eine Kopie dieses Films ins Internet stellen, aber dies ist mir aus den o.g. Gründen nicht erlaubt. Ich könnte den kompletten Exorzismus über Heike dort ebenfalls  einstellen, aber das tue ich nicht, um damit nicht irgendwelche Persönlichkeitsrechte zu verletzen.
Dieser Film basiert in erster Linie auf den Vorkommnissen von Klingenberg (Anneliese Michel; vgl. HP und FORUM), zu denen es allerings keine direkten Filmaufnahmen gibt - nicht so im Fall "Heike", welche ebenfalls eine Sühnebesessenheit trägt, worüber auf unserer HP und auch im FORUM ja schon oft genug berichtet wurde.

Dieser Film beweist allerdings nicht die Existenz von Dämonen, obwohl diese dort zu Wort kommen. Dies kann er auch nicht, genauso wenig wie sich die Existenz Gottes in diesem Sinne beweisen lässt. Trotz aller eindeutigen Indizien ist hier in erster Linie der Glaube gefragt. Probleme stellen sich allerdings bei Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht glauben wollen.


Was also die begonnene Grundsatzdiskussion betrifft, so würde ich vorschlagen, dazu ggf. einen neuen thread zu eröffnen, denn diese Diskussion bringt uns zum Thema nicht weiter. Ansonsten müsste ich diesen thread schließen.


Danke für Euer Verständnis.
In hoc signo vinces.

KleineSeele

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #46 am: 15. Juli 2011, 17:28:08 »
Darf man hier keine Meinungen vertreten?
Wenn jedes mal so reagiert wird um einen vielleicht zu helfen der Antworten sucht,kann ich verstehen warum Menschen wo die Jehovas vor der Tür stehen garnicht erst aufmachen.
Dann musst Du es auch als Meinung darstellen. Du greifst mit "das ist gewäsch einer Kirche die von Menschen geschaffen wurde" unseren Glauben an. Das kommt nicht gut rüber.
Wenn Du schreibst, dass Du nicht daran glauben kannst, dass Gott direkt eingreift, sich offenbart, Er die Kirche gegründet hat, wird das jeder akzeptieren. Aber nicht, wenn Du es als "Gewäsch" bezeichnest. Das ist nicht respektvoll. Da mache z.b. ich dann zu.

Offline sceptic

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Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #47 am: 15. Juli 2011, 20:50:30 »
Na, ich finde, es sollten alle Seiten mal den Ball flach halten.
Man muß Sandy doch recht dankbar sein, daß sie hier quasi als "Gastredner" auftritt, weil sie nun mal zum Threadthema näher "geforscht" hat und dann hier Zeit opfert, um darüber zu diskutieren. Da sie im übrigen bislang nicht an anderer Stelle im Forum auftritt, wird man strengkatholische Ansichten nicht verlangen können (mir ist auch noch nicht aufgefallen, daß die Forenregeln diese erfordern, zumal ja jegliche Weltreligion hier teilnehmen darf, wenn man mal berücksichtigt, was man im Profil hier alles angeben darf). "Gewäsch" ist dann zwar nicht so nett, aber "Religion ist Mumpitz" oder ähnliches muss als persönliche Meinung erlaubt sein, umso mehr, als es ja eine nicht unwichtige Nebenrolle bei der Bewertung des Falles A.M. spielt.

Schlage vor, den Grundsatzdiskussionsthread zu eröffnen,
HIER
aber mit folgenden Fragen an Sandy weiter zu machen (so sie denn nach der Abwatschung noch Lust hat, was ich hoffe)...:

1. Wie wirkten die von Dir interviewten Personen, insbesondere Annelieses Mutter, auf Dich?
2. Seid ihr bei den Nachforschungen zu irgendeiner persönlichen Ansicht gelangt? Bislang liest sich alles nur so wischi-waschi...
3. Wie war die persönliche Einstellung des Teams VOR der Untersuchung? Und, da kommt es wieder eher in die Nähe zu obiger Diskussion: wie ist denn so generell die religiös-weltanschauliche Einstellung innerhalb der GHA oder der Teammitglieder hier (sofern du darüber Auskunft geben magst...)
« Letzte Änderung: 15. Juli 2011, 20:52:19 von sceptic »

CSPB

  • Gast
Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #48 am: 15. Juli 2011, 22:53:08 »
Das sehe ich auch so, man sollte hier jede Meinung vertreten dürfen, obwohl die Diskussion immer sachlich bleiben sollte.

Die Diskussion mit glaubensfernen Leuten läuft immer gleich ab - Zuerst kommen die Fragen, die Gebiete des Glaubens betreffen, die nicht verstanden werden. Werden diese Fragen dann beantwortet, gibt es Leute, die dann in die emotionale Ebene gehen: Die Kirche ist böse, die Kirche ist schlecht, die Kirche hat Fehler gemacht.... Das ist bitteschön keine sachliche Diskussion, kommt aber leider immer wieder vor.

Ich sehe so viel Gutes, was von der Kirche getan wird. Wie viele Hilfsorganisationen haben ihren Ursprung in der Kirche? Wer hat in Europa früher Bildung und Krankenversorgung ermöglicht? Wer hat in Amerika die Ureinwohner vor den Spaniern und Portugiesen beschützt? Wer gibt Menschen Halt und Frieden? Welche Berufsgruppe stellt ihre Dienste unentgeltlich zur Verfügung, außer die Priester (Anm. Kirchensteuer ist die Ausnahme, kommt daher, dass die Nazis die Besitztümer enteignet haben)? Wie viel zahlt man für einen Psychiater oder Psychotherapeuten, der einen hilft mit Schuld umzugehen? Und wie viel verlangt ein Priester?

Und außerdem, was kann an der Wahrheit verändert werden, selbst als die Kirche Fehler gemacht hat? Es ist ja nicht so, dass sich Gott mit der Zeit ändert. Und wir können sicher sein, dass Gott jeden zur Rechenschaft ziehen wird, der sein begangenes Unrecht nicht bereut.

Zur Sache mit den Armen: Hat Gott nicht die Armen in der Welt auserwählt, um sie durch den Glauben reich und zu Erben des Königreichs zu machen, das er denen verheißen hat, die ihn lieben? (Jak 2, 5) Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. (Lk 6, 20-21)
Das sind doch unglaubliche Versprechen. Ja, Gott sagt nicht nur, ihr Armen werden nach dem Tod Gerechtigkeit erfahren, nein, er sagt sogar, dass sie selig sind. Selig - es bedeutet, sie sollen sich freuen, dass sie arm sind. Denn sie werden belohnt werden, sie werden mehr bekommen als das, was ihnen von der Gerechtigkeit her zusteht.

Außerdem hilft die Kirche, wo sie kann, auch finanziell. Geld hat die Kirche auch nicht viel. In Wien werden aus Geldmangel schon Pfarren zusammengelegt. Und die Kirche "baut" keine Paläste. Die wurden von hunderten von Jahren erbaut. Aber mit Geld ist in der Entwicklungshilfen auch nicht viel zu machen. Es gibt Studien, die besagen, dass von dem Geld, das die USA oder Frankreich für Entwicklungshilfe ausgibt, dass nur etwa 10% spürbar zu dem armen Menschen kommt. Der Rest versickert irgendwo. Staaten, wo 40% am Menschen ankommt, sind eh schon die Spitzenreiter. Es gibt auch Studien, die besagen, dass Entwicklungshilfe mehr zerstören kann, als sie bringt. Beispiel: Die EU spendet Unmengen von Getreide als Entwicklungshilfe nach Afrika wegen einer Hungersnot. Dieses wird dort zu Dumpingpreisen verkauft. Die lokalen Bauern können da natürlich nicht mithalten und gehen zu Grunde. Im nächsten Jahr wird es wieder eine Hungersnot geben, weil es keine lokalen Bauern mehr gibt! Weiteres Beispiel: Ein Brunnen wird gegraben. Super, Wasser! Die Menschen schaffen sich gleich Unmengen an Vieh an. Das Problem: Sie trinken nicht nur das Wasser, sondern fressen auch das Land kahl. Nicht zu vergessen, dass auch ein Brunnen besonders in trockenen Gebieten ab einer gewissen Belastung nicht mehr mithalten kann. Irgendwann kippt das Gleichgewicht und das System bricht zusammen. Es gibt sogar afrikanische Wirtschaftsexperten, die die Entwicklungshilfe stark kritisieren, und sagen, dass die Menschen für sich selbst sorgen könnten, würde das System im Gleichgewicht sein.
Darum hilft die Kirche anders. Sie hilft Christen, Kirchen und Gemeinden in armen Ländern aufzubauen, auch finanziell. Dann bildet sie Priester aus. Und diese Menschen sind oft mit Begeisterung bei der Sache und sind froh über die Kirche, obwohl sie wenig haben. Wir Europäer haben alles im Überfluss, und glauben daher, Gott nicht zu brauchen. Wo gibt es die meisten psychisch Kranken? In Großbritannien kann man sogar Psychopharmaka im Abwasser nachweisen, so viel wird dort geschluckt. Die ganze Sittenlosigkeit macht nicht frei, sondern unglücklich. Wie viele Menschen sind von falschen Beziehungen verletzt worden? Ich kenne viele...  Wie viele Menschen haben Depressionen? Ich sag dir eines - Ich würde jede Armut einem unglücklichen Leben vorziehen.
Arme Menschen sind nun mal - vorausgesetzt, ihre Grundbedürfnisse werden gestillt - glücklicher. In Kenia in Afrika sind die Menschen so (gast-)freundlich, obwohl sie selbst kaum was haben. Die teilen alles mit Fremden. Die sind immer fröhlich. Das ist die Mentalität dort. Eine Bekannte von mir hat eine Zeit lang dort unten gelebt und mir davon erzählt. Unglücklich werden arme Menschen dann, wenn ihre Armut von einem Krieg herrührt. Aber was soll und kann die Kirche da ausrichten?

In diesem Sinne,
Grüße und Gottes Segen, CSPB

Offline Sandy-GHA

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  • Beiträge: 10
Re:"Teufels Werk und Gottes Beitrag"
« Antwort #49 am: 16. Juli 2011, 13:32:32 »
Gerne beantworte ich dir deine Fragen.
1. Wie wirkten die von Dir interviewten Personen, insbesondere Annelieses Mutter, auf Dich?
Anna Michel wirkte anfangs sehr gefasst.Sie ist gesundheitlich angeschlagen,schliesslich hat sie bereits ein hohes Alter.Als wir in Annelieses Zimmer geführt wurden erzählte sie ein wenig und brach mit Ihren Gefühlen aus.Mein Eindruck und die gesagten Worte von Anna waren Zitat,,Das tut mir alles so leid.Ich denke sie wusste es damals nicht besser was zu tun ist und hat sich von anderen führen lassen.Die Frage ist,hätte man den Tod von Anneliese verhindern können?
2. Seid ihr bei den Nachforschungen zu irgendeiner persönlichen Ansicht gelangt? Bislang liest sich alles nur so wischi-waschi...
Die Meinungen und Aussgaen die im Internet kursieren sind nur Halbwahrheiten,deswegen war es uns persönlich wichtig einige Dinge in Erfahrung zu bringen.Die Ansichten von uns habe ich bereits im Bericht niedergeschrieben.Jedoch muss ich dazu sagen das noch Aussagen fehlen von Menschen die noch etwas dazu beitragen möchten.
3. Wie war die persönliche Einstellung des Teams VOR der Untersuchung?
Die Einstellung vor der Untersuchung,obwohl man es nicht Untersuchung nennen kann,weil es eine reine Dokumentation geworden ist war geteilt.Jedoch sind wir nicht voreingenommen an den Fall herangetreten.Uns war es wichtig die wahre Anneliese zu beschreiben wie sie lebte,was sie gerne tat und wie soetwas zustande kam.Da wir versuchen in anderen Fällen erstmal alles rational zu erklären,war es auch in diesem Fall so.
Ergo durch Krankheit,die strenge Erziehung.

[/b]
Wie ist denn so generell die religiös-weltanschauliche Einstellung innerhalb der GHA oder der Teammitglieder hier.
Ich kann nur von mir aus sagen das ich an eine höhere Macht glaube.Ob man das jetzt als Gott sehen kann oder an einem geistlichen Führer. Viele Dinge habe ich oben beschrieben,dies ist auch meine Einstellung.Das Wort Gewäsch scheint hier viele getroffen zu haben.Ihr dürft für euch ein anderes auswählen sodass die Gemüter sich wieder enthitzen ;)

Lieben Gruss Sandy
« Letzte Änderung: 16. Juli 2011, 13:43:11 von Sandy-GHA »

 

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