Autor Thema: Leid - warum ich?  (Gelesen 3023 mal)

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Offline hiti

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Leid - warum ich?
« am: 05. April 2012, 12:54:37 »
Das Leid

Wie hat Jesus doch gelitten, wie wurde er doch abgelehnt, wie viele Gelehrte und wie wenig Demut, wie wenig Liebe wurde Ihm entgegengebracht. Wie furchtbar hat Jesus in Anbetracht seiner Leiden gelitten, wie furchtbar die psychischen Leiden. Er sah schon im Voraus, wie er verspottet würde, gepeinigt, gequält, am Kreuz die Arme aus den Schultern gerissen, Knöchel und Hand durchgeschlagen usw. Auch das Leid seiner geliebten Mutter! Das alles sah Jesus am Ölberg. Er sah auch mit Wehmut auf Jerusalem, diese schöne Stadt, die ihren Gott nicht erkannte und er weinte über ihre Verstocktheit, über ihre Zerstörung als Folge des bevorstehenden, furchtbaren Gottesmordes. Dann Judas, den er drei Jahre in Liebe ertrug und sogar schützen musste, denn die anderen Jünger rebellierten gegen ihn, Jesus musste immer wieder abwinken, ertragen, leiden und nochmals leiden, leiden über den verlorenen Sohn, denn auch das konnte ihm als Gott nicht verborgen geblieben sein. Welch ein Bemühen, welch eine Hoffnung trotz aller Hoffnungslosigkeit, trotz der Gewissheit, dass er verloren geht. Und am Gründonnerstag kommt er und mit dem Zeichen der Liebe, einem Kuss, und überliefert Ihn, verrät Ihn. Alle Worte, alles Bemühen schien hier sinnlos…


Dann die Schmerzen der Mutter, oh welche Schmerzen! Schon bei der Geburt begann es, denn ihr konnte das Wort vom "Mann der Schmerzen" nicht verborgen sein. Dann die ganze Ablehnung in seinem öffentlichen Leben, wie gerne kam Jesus zu seiner Mutter zurück, um Ruhe zu finden im Hass der Welt, der Ihm immer mehr entgegenschlug. Dann der Abschied am Gründonnerstag, wie litt doch da die Mutter... Dann die Verurteilung und die Verspottung, immer litt die Mutter in ihrem Inneren mit, furchtbar hat sie gelitten, doch sie hat sich NIE gegen Gott aufgelehnt, sondern alles ertragen in einem uns viel zu wenig bewussten, inneren Leiden. Dann der Kreuzweg und die Kreuzigung: die arme Mutter, doch sie blieb auch hier die Magd des Herrn, in diesen so furchtbaren Stunden. Ihr ja blieb ein ja, ergeben, demütig, wie nur sie es sein konnte. Und dann ist sie unterm Kreuze unser aller Mutter geworden, dies war der Wille des Vaters, dass wir auch eine Mutter haben, da wir uns mit Ihm oft schwer tun.

Welch ein Geschenk, nie können wir Gott genug dafür danken! Dann die Schmerzensmutter, als sie den leblosen, kalten und zerschlagenen Körper ihres Sohnes im Schoße hielt und furchtbar gequält wurde, dieses Leid können wir uns nie und nimmer im gesamten Ausmaße vorstellen!  Die geöffnete Herzwunde, welch ein Schmerz da ihr Herz durchdrang, ein Schmerz, den ich unwürdig bin hier zu beschreiben, denn das kann man nicht... Dann die Grablegung und die Verlassenheit, sie musste allein die Hoffende sein, die Glaubende, die nicht zweifelte wie die anderen, welch lange Stunden der Qualen bis zur Auferstehung! Wir denken, nur 36 Stunden. Aber im Leid ist das eine schier endlose Zeit! Denken wir daran! Das alles war für uns und hat unsere Sünde verursacht. Denken wir daran, wie schwer Jesus und Maria gelitten haben, wie teuer wir erkauft sind und lieben wir die Mutter, lieben wir sie, sie führt uns zu Jesus, ganz sicher. Denken wir in unserem Leid, sei es körperlich oder psychisch, auch an das Leiden Jesu und Mariens, es ist sehr heilsam.

Empfehlen möchte ich diese Tage die wahre Geschichte der Petra Kuntner, ein Mädchen aus unserer Gegend, das mit 15 Jahren an Krebs erkrankte und nach anfänglichem „Warum ich?“ dem Arzt verzieh, der sie nicht ernst nahm und sich Gott übergab und in Freude starb, trotz furchtbarer Schmerzen. Gerade wer leidet oder wer sich fragt: Warum ich? kann hier eine Antwort und Trost finden, denn das Leid wird sich einmal in Freude verwandeln.
www.gottliebtuns.com/warumich.htm

Ihre letzten Worte:
"Seid nicht traurig!
Wenn ich zu Gott heimgehe, dann bin ich Euch näher denn je.
Lebt ein erfülltes Leben, aufgebaut auf Christus!
Betet viel füreinander, segnet einander!
Seid gut zueinander.
Ich lege meine Schmerzen, meine Gebete, mein Ringen in Gottes Hand und spüre:
Der ganze Himmel freut sich mit mir!"

Hermann
« Letzte Änderung: 05. April 2012, 13:03:59 von hiti »
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?

 

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Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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