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Gedenktag und Tagesheilige 14.April 2012
« am: 14. April 2012, 18:36:58 »







Gedenktag und Tagesheilige 14.April 2012

Benedikt von Avignon

französischer Name: Bénézet de Ponte
 Gedenktag katholisch: 14. April

 Name bedeutet: der Gesegnete (latein.)
Brückenbauer
* 1165 in Hermillon bei St-Jean-de-Maurienne in Frankreich
† 14. April 1184 in Avignon in Frankreich
 



Statue an der St-Nicolas-Kapelle

Bénézet war Schafhirte in Südfrankreich. Er begab sich 1177 nach Avignon, um in göttlichen Auftrag dort die erste Brücke über die Rhône zu bauen. Deshalb gründete er der Überlieferung nach die fratres pontifices, die Laienbruderschaft der Brückenbrüder, die Papst Clemens III. 1189 bestätigte.
Die Brückenbrüder bauten in Südfrankreich viele Brücken und Brückenkapellen, Straßen und Pilgerherbergen; die Gemeinschaft wurde im 15. Jahrhundert aufgehoben.
Der berühmte Pont d'Avignon trägt noch heute eigentlich den Namen Pont St-Bénézet. Die erste Brücke wurde 1171 bis 1186 durch Louis de Sade als Holzbrücke erbaut und überbrückte den östlichen Arm der Rhône mit dem Papstpalast; sie wurde 1226 bei der Belagerung der Stadt durch König Ludwig VIII. von Frankreich fast vollständig zerstört. 1355 wurde die Brücke in Stein neu gebaut, später mehrfach durch Kriege und Hochwasser beschädigt, bis sie 1660 nach einem erneuten Hochwasser endgültig aufgegeben wurde. Weitere Hochwasser sorgten dafür, dass schließlich nur noch die heute zu sehenden vier Brückenjoche erhalten blieben.
 


Der berühmte Pont St-Bénézet in Avignon mit der St-Nicolas-Kapelle
Im 14. Jahrhundert wurde an der Nordseite der Brücke die zweistöckige St-Nicolas-Kapelle angebaut, in ihr ruhten Bénézets Gebeine, bis sie 1674 ins Coelestiner-Kloster in Avignon überführt wurden.
    Kanonisation: Bénézet wurde 1212 selig- und 1233 heiliggesprochen.  Patron von Avignon, der Brückenbrüder und der Hirten

Aus:
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Benedikt_von_Avignon.htm


Hl. Ernestine

Nonne
+ 14.04.1775 in Neuburg an der Donau
Ernestine von Bayern, Tochter des Herzogs von  Pfalz-Sulzbach, wurde im Stift Essenn erzogen und mit dem Grafen Wilhelm  von Rheinhessen vermählt. Nach dem Tod ihres Gemahls trat sie 1731 in  den Karmel zu Neuburg an der Donau ein und erhielt den Ordensnamen  Augusta. Hier war sie ihren Mitschwestern ein Vorbild an Gehorsam, Demut  und Liebe zur Armut. Sie starb dort als Priorin am 14. April 1775 im  Ruf der Heiligkeit. Ihre Gebeine wurden in die Neuburger Hofkirche  übertragen.


Hl. Hadwig von Meer
Nonne
† um 1200 in Meer, dem heutigen Meerbusch bei Neuss in Nordrhein-Westfalen
Hadwig von Meer, Gräfin von Meer, hatte mit ihrer  Mutter 1165 in deren Stammsitz bei Neuss ein  Prämonstratenserinnen-Kloster gegründet. Nach dem Tod Hildegunds um 1183  folgte ihr Hadwig als Meisterin und leitete den Konvent bis zu ihrem  Tod am 14. April um 1200.


Hl. Lidwina
Mystikerin
* 18. März 1380 in Schiedam bei Rotterdam in den Niederlanden
† 14. April 1433 daselbst
Lidwina wurde als Tochter eines armen Nachtwächters geboren. Nach einem Sturz beim Eislaufen mit Rippenbruch entwickelte sich für das 15-jährige Mädchen die Krankheit, die sie ganz ans Bett fesselte: eine rätselhafte Krankheit, die man heute wohl als psychosomatisch diagnostizieren würde, hatte sie befallen: sie schien bei lebendigem Leib zu verfaulen. Aufbrechende und eiternde Geschwulste und krebsartige Wucherungen übersäten ihren Körper. Nur den Kopf und den linken Arm konnte sie bewegen, ein Auge war erblindet, feste Nahrung konnte sie nicht zu sich nehmen.
Allmählich lernte sie, die Krankheit zu ertragen; schließlich trug sie Leiden und Schmerzen, um so Christus immer ähnlicher zu werden: Wenn ich durch ein einziges Ave Maria die Gesundheit wiedererlangen würde, ich wollte sie nicht. Ab dem 20. Jahr ihrer Krankheit lebte sie nur noch von der Kommunion, immer mehr Visionen und mystische Entrückungen wurden ihr zuteil. Vielen Ratsuchenden wurde sie Trösterin und Helferin. Sie vermochte in die Zukunft zu schauen und erkannte und verstand die innersten Gedanken ihrer Besucher. Schließlich starb die vor Leid Weinende - so kann ihr Name auch gedeutet werden - nach 38 Jahren des Leidens in ihrem Elternhaus.


Hl. Bernhard von Tiron
Einsiedler, Abt in Poitiers, Klostergründer
* um 1046 in Abbéville im Ponthieu in Frankreich
† 14. (oder 25. ?) April 1117 in Thiron bei Chartres
Bernhard wurde um 1066 Mönch in St-Cyprien bei Poitiers und 1076 Prior von St-Savin-sur-Gartempe. 1096 zug er sich als Einsiedler zurück in den Wald bei Craon und auf die Chaussey -Inseln vor Granville in der Normandie. 1100 wurde er Abt von St-Cyprien in Poitiers, konnte dort aber seine Vorstellungen nicht durchsetzen. So war er etwa ab 1104 - wohl mit Erlaubnis von Papst Paschalis II. - wieder als Wanderprediger und Einsiedler unterwegs, um seinem Ideal von strenger, auf Handarbeit gegründeter Lebensweise nach dem Vorbild der Ägyptischen Mönche in der Tradition von Antonius nahezukommen. Als ihm der Papst die Kardinalswürde antrug, lehnte er ab.
1114 gründete er im Wald von Thiron eine Benediktinerkongregation mit dem Kloster Ste-Trinité, das bald einen großen Aufschwung erlebte und Berühmtheit erlangte. Die gleichnamige Kongregation wuchs mit 23 Abteien und 80 Prioraten.

Hl. Assicus (Asacus, Tassach)
Bischof von Elphin
† 470
Assicus war Kupferschmied, er wurde von Patrick zum Christentum bekehrt und arbeitete dann in dessen Auftrag an Altären, Bucheinbänden u. ä. Ob seiner Verdienste ernannte Patrich ihn zum Bischof von Elphin. Assicus begleitete Patrick auf dem Sterbebett.
Aus Scham über eine Lüge oder Verleumdung floh Assicus nach Donegal, wo ihn seine Mönche nach siebenjährigem Einsiedlerleben fanden, um ihn in sein Bistum zurückzubringen. Assicus wurde krank und starb auf dem Heimweg.

Hl. Tiburtius von Rom
Märtyrer
† zwischen 180 und 230 in Rom
Die Legende berichtet von Tiburtius, dass er, zusammen mit seinem Bruder Valerianus, dem Bräutigam der Cäcilia, ob seines Glaubens zum Tode verurteilt wurde. Mit den Brüdern wurde auch der von ihnen bekehrte Sekretär des Richters - nach anderer Überlieferung der sie bewachende Soldat - Maximus getötet.
Tiburtius wurde zunächst zusammen mit seinem Bruder Valerianus verehrt. Erst ein Dokument des 6. Jahrhunderts und Pilgerführer aus dieser Zeit kennen auch Maximus. Im 7. Jahrhundert wurden alle drei zusammen mit anderen Heiligen in einer kleinen Kirche an der Via Appia verehrt; Papst Hadrian I. ließ diese Ende des 8. Jahrhunderts restaurieren. Papst Paschalis I. übertrug ihre Gebeine um 820 von der Katakombe des Prätestatus in die Kirche S. Cecilia nach Trastevere.

Aus:
http://evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE

 

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