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Autor Thema: Piusbruderschaft einigt sich mit Rom  (Gelesen 76012 mal)

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Offline Christian28

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #120 am: 28. April 2012, 20:41:45 »
Ja Botschafter aber uns steht dieses Urteil leider nicht zu.
Ich weiß selbst wie verlockend das manchmal ist.

Dennoch merke ich dann oft , ich sollte eigentlich mehr an mir selbst arbeiten und es mit dem zum guten Raten auch belassen.

Botschafter

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #121 am: 28. April 2012, 21:14:08 »
Christian28 nichts sagen, sich stromlinienförmig verhalten - um des eigenen Vorteils willen, was niemand zugibt - man will sich nicht unbeliebt machen, ist Anpasserei...

Der verstorbene Papst des Lächelns JP1. - nicht Lefèvre! - soll gesagt haben: "Im Vatikan sind zwei Dinge nur schwer zu bekommen, eine ehrliche Antwort und eine gute Tasse Kaffee."

Offline Christian28

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #122 am: 28. April 2012, 22:03:24 »
Du kennst mich sehr schlecht Botschafter ,  ich gehöre nicht zu den Leuten die Nichts sagen im Gegenteil. Ich muß mir oft im nachhinein von meinen Gewissen vorwerfen lassen das ich falsch gehandelt habe.  Glaub mir ich richte normal sehr hart , jedoch wenn ich die Zeit zum überlegen habe , dann versuche ich das zu vermeiden.

Und für mich ist es eher ein Vorteil hart zu richten , zumindest sehe ich es so , denn somit muß ich das ganze weniger ertragen. Aber die Demut ist und bleibt trotzdem die richtige antwort.

Botschafter

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #123 am: 28. April 2012, 22:43:36 »
Das Gewissen, ein gutes Thema.

Stimmt, was mir mein Gewissen sagt?? Wann habe ich ein schlechtes Gewissen? Habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich etwas Unrechtes tue? Oder habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich ein anerzogenes Verhalten ändere, ändern muss? Warum habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich ein anerzogenes Verhalten ändere ja ändern muss?

Beispiel: Wir sind gewohnt nach Stunden bezahlt zu werden und sehen zu, dass wir die Zeit abarbeiten, minutengenau. Jetzt habe ich einen anderen Job und bin nach Vollprovision angestellt. D.h. ich verdiene wieviel ich arbeite, aber die Zeit ist nicht bezahlt. Ich muss in Zeiten arbeiten, wo mehr los ist. Jetzt habe ich aber trotzdem ein schlechtes Gewissen, wenn ich die Pause überziehe. Wieso ist das so, denn es besteht kein Grund dazu. Was stimmt hier nicht? Habe ich ein Gebot Gottes gebrochen, dass mein Gewissen angibt? Ich kann nix finden.

Das Problem liegt hier in der Gewissensbildung, -Formung, resp. -Deformation. Wir haben ein schlechtes Gewissen, wenn wir gewohnte Abläufe ändern, absolut zu unrecht. Das krasseste Beispiel: Ein Mafiakiller hat ein schlechtes Gewissen oder Angst, wenn er seinen Mordauftrag nicht erfüllt hat. Wo liegt der Unterschied zwischen einem Mafiakiller und einem Soldaten? Ja der Unterschied liegt tatsächlich nicht in der Tätigkeit, sondern alleine in deren Rechtfertigung, also hier für die böse Mafia und dort für der guten Kaiser.

Gibt es einen Unterschied zwischen Angst und einem schlechten Gewissen? Das anerzogene Gewissen verwischt die Grenzen.

Gewissen stimmen nur bei Kleinkindern. Später ist vieles anerzogenes Verhaltensmuster und wir haben ein schlechtes Gewissen - völlig zu unrecht - wenn wir solche Verhaltensmuster ändern - müssen.

Und dann gibt es die Gewissensmanipulateure. Viele von ihnen sind Sektenprediger, Gurus etc...
« Letzte Änderung: 28. April 2012, 22:54:35 von Botschafter »

Offline videre

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #124 am: 30. April 2012, 22:11:33 »

VATIKAN LETTER Apr-27-
Neue Generation, alte Ritus: die ungebrochene Attraktivität der katholischen Tradition



Pater Joseph Kramer, Pastor der Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit der Pilger, ist in seiner Kirche in Rom 27. April abgebildet. Die Pfarrei ist die einzige in Rom, die sich ausschließlich feiert den tridentinischen Messe (CNS / Paul Haring)

Von Francis X. Rocca
Catholic News Service

ROME (CNS) - Von allen katholischen Kirche modernisierende Reformen, die das Zweite Vatikanische Konzil folgte, war kein deutlicher zu ordentlichen Mitgliedern der Gläubigen als eine Veränderung der Liturgie. Latein wich lokalen Sprachen, aufgehört zu Frauen Schleier in der Kirche zu tragen, und Gregorianik, Polyphonie der Renaissance und des 19. Jahrhunderts Hymnen wurden von religiöser Musik in der populären zeitgenössischen Stilen ersetzt.

Die meisten Katholiken umarmte diese Änderungen oder zumindest akzeptierte sie ohne Gegenstimme. Aber eine Minderheit blieb in ihrer Hingabe an die traditionelle tridentinische Messe, und schließlich die Kirche ihnen aufgenommen werden.

Im Jahr 2007 hob Papst Benedikt XVI praktisch alle Beschränkungen Feier dessen, was heute als der außerordentlichen Form des römischen Ritus bekannt. In naher Zukunft wird der Vatikan erwartet, dass Ergebnisse der Versöhnung Gespräche mit der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X, der aus Rom brach vor fast 25 Jahren aus Protest gegen mehrere Komponenten des Vermächtnisses des Zweiten Vatikanischen Konzils, einschließlich der Liturgiereform zu verkünden.

Laut Pater Josef Kramer, Pfarrer der römischen Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit der Pilger, ist die ungebrochene Attraktivität des traditionellen Gottesdienstes zu einem großen Teil eine Frage der Ästhetik.

Klassische liturgische Musik hat eine "erhebend, anregende Wirkung, es ist wirklich bewegt Menschen zum Gebet", sagt er. "Sowohl Gregorianik und Polyphonie beleuchten die Texte der Liturgie. Wenn man ihnen zuhören, sie auf die Worte zu meditieren und zu verinnerlichen ihre Bedeutung."

Der in Australien geborene Vater Kramer ist Mitglied der Priesterbruderschaft St. Petrus, der selige Johannes Paul II. gegründet, um speziell die Katholiken sich mit der tridentinischen Messe im Jahr 2008 dienen, seine barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert, der etwa eine Meile von St. sitzt . Petersplatz, war ausschließlich Feier der außerordentlichen Form der Messe gewidmet

Ein großer Teil der Vater Kramer die Herde ist Menschen geboren Jahrzehnte nach der tridentinischen Messe nicht mehr die Norm sein. Er sagt, sie werden häufig von der älteren Liturgie den Schwerpunkt auf die Opfer-Dimension, die es macht gezeichnet "immer deutlicher, dass Christus gießt sein Blut für die Vergebung der Sünden."

Der 59-jährige Priester sagt, dass katholische Klerus seiner Generation, als Reaktion auf die schweren moralisierende, die vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil herrschte, waren "sehr ungern über den Sündenstrafen zu sprechen." Aber die "neue Generation", Rückläufetüren aus den mehr Wüstling Sitten, mit denen sie aufgewachsen ist, "muss über die Sünde und wie das Problem der Sünde gelöst reden", sagte er.

Auch jüngere Menschen sind "ausgeklügelter als früher zu sein, und sie suchen nach etwas auf einer höheren Ebene suchen," Vater, sagt Kramer. "Und ich denke, das ist mit der Suche nach der großen Tradition und den Reichtum der letzten 2.000 Jahre verbunden."

Die tridentinische Messe ist ein Link zu der Kirche große Schätze aus Kunst, Architektur, Literatur und Musik. "Das sind alles Dinge, die wir brauchen, um neu zu entdecken:" Vater, sagt Kramer. "Keine andere Institution hat so etwas."

Genauer gesagt, sagt er, die Liturgie bietet eine Erziehung zum Glauben selber.

"Das Latein der alten Messe hilft der Priester und der Laien verstehen, viel mehr über die Theologie der Kirche gleich wieder auf dem dritten Jahrhundert, weil ein großer Teil der Terminologie ist in lateinischer Sprache:" Vater, sagt Kramer. "Das sind Begriffe, die aus der alten Welt, und dass in den folgenden Jahrhunderten entstanden sind andere (Bedeutungen) und angereichert wurden, während sie entlang gegangen sind kommen."

Die Vertrautheit mit der traditionellen Liturgie kann so dazu beitragen, die überwiegende Mehrheit der Katholiken, die die gewöhnliche Form sie besser verstehen zu besuchen, sagt Pater Kramer, und solche Exposition könnte auch helfen, Priester, die die neueren Liturgie zu feiern, um auf seine wesentliche Bedeutung zu konzentrieren.

"In der alten Messe war die Idee, dass die Persönlichkeit des Priesters sollte verschwinden und die Masse würde einen objektiven Wert haben", sagt er. "Die neue Messe konnte etwas lernen von diesem Grundsatz ... dass es nicht über den Priester, es geht um Christi, des Priesters und der Priester an seiner Statt zu handeln."

Doch die Kirche die Erfahrung mit der neueren Liturgie hält auch Lehren für Feier und die Wertschätzung der älteren, sagt Pater Kramer. Vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, private und öffentliche Andachten, wie der Rosenkranz und die Stationen des Kreuzweges, oft überschattet und sogar ersetzt die Messe in den Herzen der Gläubigen, aber die liturgische Reform bekräftigte die zentrale Bedeutung der Messe zu katholischen Gottesdienst.

Dank dem Einfluss des Zweiten Vatikanischen Konzils, Vater Kramer sagt, "wir sind nicht feiert den alten Ritus, wie es in den 1950er Jahren, die eine sehr mechanische, eher oberflächliche Art zu sagen, Messe, ein bisschen kalt und legalistischen sein tendierten gefeiert wurde" - sowie häufig unhörbar für die Gemeinde. In seiner Kirche, sorgt für eine Verstärkung System, dass die Worte des Priesters deutlich zu hören sind, so dass auch diejenigen, die nicht lesen können, ihm zu folgen Latein mit Hilfe eines parallel übersetzten Textes.

Solche Verbesserungen sind Beispiele für die "gegenseitige Bereicherung" Beziehung, die Papst Benedikt hat sollte bestehen zwischen den beiden Formen der Messe geschrieben, sagt Pater Kramer. Eine Wiederentdeckung der Tradition kann auch zur Lösung der Kirche inneren Spannungen über Interpretationen des Zweiten Vatikanischen Konzils, zu widerlegen, was der Papst als "Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruches", fügt er hinzu.

"Wichtig ist es, eine wohlwollende Haltung zu den Dokumenten des Konzils haben und offen zu sein für sie zu lesen in einem traditionellen Sinn", erklärt der Priester. "Die Kirche kann nicht einen Rat, der früheren Konzilien widerspricht. Das darf doch nicht im Katholizismus geschehen. Man darf nicht auf die Dokumente kommen mit einer Feindseligkeit, sondern mit einem Geist, der sie sehen will, wie sie der allgemeinen betreffen Tradition. "

Für die meisten von dem halben Jahrhundert seit dem Zweiten Vatikanum, traditionalistischen Katholiken wurden "versucht, eine Nische, in der sie überleben können finden:" Vater, sagt Kramer. "Aber jetzt denke ich ist es Zeit, den Heiligen Vater in einem Versuch an Integration innerhalb des Katholizismus zu folgen."

"Das ist die Herausforderung des Augenblicks. Um ein Gefühl für katholische Identität haben, um Ihre Religion kennen, üben sie auch, aber auf der anderen Seite, ein Einfluss innerhalb der Kirche auf freiem Fuß und dann in der Welt sein."

---

Anmerkung der Redaktion: Um ein Interview mit Pater Kramer vgl. in
<a href="" target="_blank" class="aeva_link bbc_link new_win"></a>
gehen.

Aus:
http://www.catholicnews.com/data/vatican/vatican.htm

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #125 am: 01. Mai 2012, 23:46:10 »
    Home > Kirche > Artikel von 01/05/2012 15.12.55
 
 
Neu gelesen: Alle Konzilsdokumente in einem Kongress

 
 
  Die Texte des II. Vatikanischen Konzils neu lesen, und zwar so, wie Papst Benedikt XVI. das in seiner berühmten Weihnachtsansprache an die römische Kurie 2005 formuliert hat: in einer Lesart der Kontinuität und nicht des Bruchs mit dem Vorhergehenden, mit der Tradition. Das ist gar keine leichte Aufgabe heute, 50 Jahre nach dem Auftakt des Konzils, das 1965 endete. Insgesamt 16 offizielle Dokumente verabschiedete die große Bischofsversammlung, und sie behandeln sämtliche Kernthemen der katholischen Kirche und ihrer Sendung in der Welt: von der Liturgie über die Mission, von der Heiligen Schrift über die Aufgabe der Laien, vom Ökumenismus bis zur Religionsfreiheit und mehr. An diesem Donnerstag beginnt an der päpstlichen Universität Santa Croce ein internationaler Kongress zum II. Vatikanischen Konzil, der versucht, eine Gesamtschau der Texte vorzulegen. Gudrun Sailer sprach mit dem an Santa Croce lehrenden Kirchenhistoriker Johannes Grohe, der die Tagung mitorganisiert hat.




„Wir möchten [mit dem Kongress] neu das Interesse für das Konzil als Lehramt, als feierliches Lehramt der Kirche wachrufen, damit nicht in der Diskussion um die Rezeption der einzelnen Texte und Textstücke vergessen wird, dass das Konzil Ausdruck des obersten Lehramtes der Kirche ist vor mittlerweile 50 Jahren; aber für die Rezeption eines ökumenischen Konzils sind, was ich als Historiker sagen darf, 50 Jahre sehr wenig.“

Das Konzil gilt als das herausragende Ereignis der letzten 150 Jahre Kirchengeschichte. Ist es nicht andererseits erstaunlich, dass ein Konzil fast wichtiger scheint als alle Päpste und lehramtlichen Entscheidungen, die außerhalb davon gefallen sind?

„Zum einen ist das II. Vatikanische Konzil ein schönes Beispiel für diese Synthese der Zusammenarbeit von päpstlichen und synodalem Lehramt. Dieses Konzil ist von Johannes XXIII. einberufen worden mit dieser großen Vision, die ihn damals auszeichnete, von Paul VI. durchgeführt worden und von Paul und den folgenden Päpsten in die Tat umgesetzt worden. In diesem Prozess der Aufnahme der Konzilstexte und ihrer Umsetzung sind wir noch mitten drin. Das Konzil ist auch deswegen ein so großes Ereignis gewesen, weil wegen der modernen Kommunikations- und Transportmittel tatsächlich die Bischöfe der Weltkirche haben teilnehmen können. Ein von so vielen Bischöfen besuchtes Konzil hatten wir bis dato nie. Mit anderen Worten, wir haben tatsächlich Verwirklichung, Versammlung der Weltkirche in einem Augenblick. Insofern ist das Konzil auch ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung dessen, was Weltkirche ist, was theologisch immer klar war, was aber auch de facto in die Tat umgesetzt werden muss. In der Tat haben wir heute eine Wahrnehmung der Kirchenleitung in einer kollegialen Form, wie es eigentlich schon über viele Jahrhunderte nicht gewesen ist. Man hat immer wieder Ansätze gehabt, aber heute können wir davon sprechen, dass die Kollegialität des Bischofskollegiums Wirklichkeit geworden ist.“

Ds Konzil in der Lesart einer Hermeneutik der Kontinuität und nicht des Bruchs – das hat Papst Benedikt angemahnt. Müsste man da nicht einige Dokumente, Entscheidungen, Reformen revidieren?

„Reform bedeutet immer, dass etwas verändert wird im Vergleich zu dem, was davor gelebt und gelehrt wird. Geändert heißt aber nicht, dass man das, was zuvor gelehrt und gelebt wird, einfach für obsolet erklärt. Es ist eine kontinuierliche Entwicklung im Lauf der Jahrhunderte der Dogmengeschichte. Und so haben wir im II. Vatikanischen Konzil wichtige neue Akzente, die aber nicht einen Bruch mit den Jahrzehnten und Jahrhunderten der Kirche davor bedeuteten. Die Umsetzung der Dekrete des Konzils ist Aufgabe der ganzen Kirche, aber unter Leitung des Lehramtes. Insofern ist die qualifizierte Interpretation der einzelnen Texte durch die Päpste des Konzils und danach die entscheidende Stimme, die die Richtung angibt, wie die Texte aufgenommen und verwirklicht werden sollen.“

Heißt das nun aus Ihrer Sicht, dass es Entscheidungen gibt, die überarbeitet werden sollten?

„Natürlich, ein Konzilstext ist nie ein endgültiges Wort. Hinzu kommt, dass die Texte des II. Vatikanischen Konzils im Unterschied zu anderen Konzilien früherer Jahrhunderte eine Eigenart besitzen: das Konzil hat sich selbst als pastorales Konzil definiert. Das heißt nicht, dass nicht lehrhafte Aussagen gemacht worden seien, die bindend sind. Aber wo es pastorale Aussagen sind, wo es disziplinäre Aussagen sind, liegt es auf der Hand, dass im Lauf der Zeit neue Fragen auch neue Antworten erfordern. in anderen Worten, die Kirche findet auf neue Fragestellungen sicherlich unter der Orientierung des II. Vatikanums auch neue Antworten, aber, wie ich vorhin sagte, unter der Leitung des päpstlichen, bischöflichen Lehramtes.“

Papst Benedikt hat ein Jahr des Glaubens ausgerufen und den Beginn am 11. Oktober 2012 angesetzt – das ist der 50. Jahrestag des Beginns des II. Vatikanums. Von welchen Neuerungen des Konzils erhofft sich der Papst Ihrer Einschätzung nach besonders starke Impulse für das Glaubensleben heute?

„Wenn wir von Glauben und Erneuerung des Glaubens sprechen, bedeutet das gegenüber dem Wort Gottes immer die Haltung des gehorsamen Hinhörens. Das Konzil vermittelt uns die Lehre der Kirche, auf die die Hirten, Theologen und das ganze Volk Gottes gläubig hinhören müssen. Mit anderen Worten, zu sagen das ist jetzt schon 50 Jahre her, das sagt der Kirche heute nichts mehr, wir müssen darüber hinausgehen, ist zumindest leichtfertig. Aber zu behaupten, diese Texte sind ein Bruch mit der Tradition zuvor, wir müssen auf die Tradition zuvor zurückgreifen, wie es aus einer Ecke der Kritik gegenüber dem Konzil verlautet, hilft auch nicht weiter. Wir müssen annehmen, dass in diesem Konzil der Heilige Geist gesprochen hat, dass also die Kirche für unsere Zeit mit oberster Autorität lehrt, und da kommt es immer wieder bei aller Unterschiedlichkeit von Meinungen und theologischen Schulen dazu, dass der einzelne sich im gläubigen Gehorsam an das hält, was die Kirche uns gelehrt hat. Das muss man im Grund gegenüber den Extremen verteidigen, die etwa versuchen, die Konzilstexte auszuhebeln mit anderen Quellen - es gibt etwa eine historiografische Linie, die Konzilstexte und andere Quellen aus dieser Zeit einander gegenüberstellt, etwa Tagebücher der Konzilsväter und Periti undsoweiter, als wäre das der Punkt, auf den wir uns beziehen könnten. Sicher: Konzilstexte sind immer Mehrheitsentscheidungen. Im Fall des II. Vatikanischen Konzils hat insbesonders Paul VI. sehr darauf gedrängt, dass immer eine Fast-Einmütigkeit da war. Er hat so lange um den Text gerungen, bis fast alle dann ja dazu sagen konnten. Wenn nun in einer gewissen Interpretation gesagt wird, Kompromisstexte bedeuten, dass nicht alle zum Zuge kommen, also gehe ich dem nach, wo die abweichende Meinung irgendwo in anderen Quellen zu finden ist und behaupte, das ist das eigentliche Konzil, dann ist das weder historiographisch akzeptabel noch theologisch verantwortbar.

Welche Impulse für den Glauben heute vermag also das Konzil zu geben?

„Das Konzil hat Großes vorgelegt über das, was die Kirche selber ist, was das Volk Gottes ist. wir haben im Grund noch ungehobene Schätze. Was mir persönlich naheliegt, ist deutlich zu machen, dass das Volk Gottes als Ganzes Kirche ist, dass die Laien in der Kirche eine große Aufgabe und Berufung haben, dass es keine verschiedenen Klassen von Berufung zur Fülle des christlichen Lebens, oder sagen wir es mit dem theologischen Begriff: zur Heiligkeit gibt, sondern dass das alle Glieder des Volkes Gottes in gleicher Weise angeht. Hier könne man sagen, es sind in der Tat noch Schätze zu heben, die zwar nicht völlig versteckt sind, denn glücklicherweise bemühen sich viele Männer und Frauen in der Kirche seit Jahrzehnten darum, genau das in die Tat umzusetzen, und glücklicherweise gibt es auch viele Aufbrüche, die sich irgendwo alle auf diese neue Sicht von Kirche, von Mitwirkung zwischen gläubigen Laien und Amtsvertretern in der Kirche zurückführen lassen.“

Der zweitägige Kongress an der Santa Croce-Universität trägt den Titel „Der permanente Wert einer Reform für die Neuevangelisierung“ und steht unter der Schirmherrschaft des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Über die liturgische Konstitution „Sacrosanctum Concilum“ spricht Helmut Hoping von der Universität Freiburg i.Br., über die Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“ der emeritierte Osnabrücker Sozialwissenschaftler Manfred Spieker.

(rv 01.05.2012 gs)

Aus:

http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=584359

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #126 am: 05. Mai 2012, 08:05:16 »

Andreas R. Batlogg SJ
Ist das Zweite Vatikanum Verhandlungsmasse?



Ausschnitt:

Am 24. Januar 2009 gab der Vatikan die drei Tage vorher per Dekret der Kongregation für die Bischöfe erfolgte Aufhebung der Exkommunikation der vier schismatischen Bischöfe der traditionalistischen Piusbruderschaft bekannt. Am 4. Februar sah sich das Staatssekretariat aufgrund weltweiter Proteste zur Veröffentlichung einer "Note" gezwungen, nachdem im Umfeld der ohne Vorbedingungen erfolgten Versöhnungsgeste des Papstes - die ein veritables Kommunikationsdebakel im Vatikan offenbarte - bekannt wurde, daß einer der vier Rehabilitierten ein notorischer Holocaust- Leugner ist. Die Aufhebung der Exkommunikation bedeute nur die Befreiung von einer schweren Kirchenstrafe, hieß es darin; sie habe "nicht die rechtliche Situation ... verändert". Und weiter: "Für eine künftige Anerkennung der Bruderschaft St. Pius X. ist die volle Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Lehramtes der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes Paul II. sowie Benedikt XVI. unerläßliche Bedingung." Schließlich wurden Richard Williamsons Äußerungen zum Holocaust als "absolut inakzeptabel" bezeichnet - nachdem der Papst am 28. Januar in einer Ansprache bereits gesagt hatte, daß "die Shoah für alle eine Mahnung gegen das Vergessen, gegen die Leugnung oder die Verharmlosung" bleibe.

Nach anhaltender Kritik unterzeichnete der Papst am 10. März einen ungewöhnlich persönlich gehaltenen Brief an alle katholischen Bischöfe. Darin erläuterte er seine Vorgehensweise. Zugleich kündigte er an, daß die Kommission "Ecclesia Dei" künftig der Kongregation für die Glaubenslehre angegliedert werde. Damit sei deutlich gemacht, daß es Gespräche über "doktrinelle Fragen" geben müsse, bis zu deren Klärung "die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche" besitzt. Auch hier liest man, "daß die jetzt zu behandelnden Probleme wesentlich doktrineller Natur sind" und "vor allem die Annahme des II. Vatikanischen Konzils und des nach-konziliaren Lehramts der Päpste betreffen." Mit seinem Motu proprio "Ecclesiae unitatem" vom 2. Juli hat Benedikt XVI. für diese Gespräche den Rahmen geschaffen.

Die Piusbruderschaft scheint von all dem unbeeindruckt. Sie nimmt Weihen vor und bezeichnet diese als Akt der Notwehr, um ihr Überleben zu sichern. Illegal bzw. "gültig, aber unerlaubt" wurden Ende März in Ecône 19 Kandidaten zu "Subdiakonen" geweiht. Später fanden Priesterweihen in den USA statt, Ende Juni auch im oberpfälzischen Zaitzkofen, wo Bischof Williamson seinerzeit das umstrittene TV-Interview gegeben hatte. In einer Erklärung des dortigen Regens ist von "Ausgrenzung vonseiten mehrerer deutscher Bischöfe" die Rede. Das "Schweigen des Papstes" deuteten die Piusbruderschaft ebenso wie die Presse als Zustimmung, was wiederum der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller als "Unterstellung" bezeichnete: "Die Modernisten wollen die Bischöfe gegen den Papst in Stellung bringen; die Traditionalisten den Papst gegen die Bischöfe."

Die Piusbruderschaft hat erklärtermaßen nicht vor, das Zweite Vatikanum uneingeschränkt anzuerkennen. Ihre diversen Stellungnahmen sind in einem geradezu inquisitorischen Tonfall gehalten, der entweder das ganze Konzil buchstäblich verteufelt oder Teile davon als "verhängnisvoll" bezeichnet, den Papst einen "Häretiker" und die Kirche als "vom Satan verführt" nennt. Das Memorandum "Die Zeitbomben des Zweiten Vatikanischen Konzils" des Distriktsoberen Franz Schmidberger ist ein abstoßendes Pamphlet.

Es geht um nichts anderes als um einen Richtungsstreit in der Kirche. Mit der Piusbruderschaft mögen jetzt auch andere Kreise ihre Stunde gekommen sehen, das Zweite Vatikanum kleinzureden, zum "Pastoralkonzil" zu relativieren, das keine dogmatisch absolut verbindlichen Texte produziert habe oder in intellektuelle Debatten über "Bruch" und "Kontinuität" zu flüchten. Versteht der Durchschnitts - christ, was mit "Hermeneutik der Reform" im Gegensatz zur "Hermeneutik der Diskontinuität" gemeint ist? In ihrer Erklärung zum gegenwärtigen Weg der Kirche meinten die deutschen Bischöfe am 5. März: "Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gehören unaufgebbar zur katholischen Tradition", deren "Lehrautorität", wie der Papst dann in seinem Brief vom 10. März festhalten sollte, sich "nicht im Jahr 1962 einfrieren" läßt.

Nichts, auch nicht nur ein einziger Text ist also aufgebbar! Gegen eine schleichende Aushöhlung und Demontage des Zweiten Vatikanums und gegen spitzfindige Umdeutungen kann nur der Papst selbst einschreiten, um jenen "Unglückspropheten" zu widersprechen, über die sich bereits Johannes XXIII. in seiner Konzilseröffnungsrede am 11. Oktober 1962 beklagt hat. Benedikt XVI. wird jedenfalls regelrecht "vorgeführt".


Und nichts passiert. Das legitime Anliegen des Papstes ist und muß die Einheit der Kirche sein - aber um welchen Preis? Auch um den Preis, das Konzil abwerten oder halbieren zu lassen? Der Weg der Kirche seit 1965: ein Irrweg, den es jetzt zu korrigieren gilt, um zur sogenannten "wahren Tradition" zurückzukehren?
                                                                           ;gdaaaw

Quelle:
http://www.stimmen-der-zeit.de/zeitschrift/ausgabe/details?k_beitrag=2119082&query_start=2

Offline Laus Deo

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Antw:Piusbruderschaft einigt sich mit Rom
« Antwort #127 am: 05. Mai 2012, 11:17:31 »
Was diskutiert ihr hier die ganze Zeit über das 2. Vatikanum. Wollt ihr PHARISÄER jetzt wirklich etwa behaupten, dass wir seit 47 Jahren auf dem Irrweg seit????

Sorry wer so denkt soll besser die Kirche verlassen!
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Johannes 14,6

Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Matthäus 16,8

 

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