Autor Thema: Ich bin freikirchlich  (Gelesen 40782 mal)

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Offline Marcel

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  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #10 am: 05. Februar 2011, 09:39:44 »
Hallo Marcel,
es ist dennoch so, dass ein Freikirchler eben nicht den "vollen Glauben" aus Sicht der Kirche hat, und somit nach der Lehre nicht errettet ist.
Diese Texte waren mir nicht bekannt. Sie sind eindeutig, oder verstehe ich da doch etwas falsch ?

Lieber Enrico,

die Texte sind an sich eindeutig, da stimme ich Dir zu. Aber Gottes Wege
sind unergründlich (wie Du ja auch schon schriebst, wenn ich mich recht
erinnere).

Ich habe z. B. vor einiger Zeit in einem Büchlein über die Schicksale von
Armen Seelen (Seelen im Fegefeuer) von einem Fall gelesen, daß ein Pro-
testant (wegen Selbstmordes, glaube ich) lange Jahre im Fegefeuer ver-
bringen mußte. Das heißt aber andererseits, daß er errettet ist, denn nach
dem Fegefeuer kommt man ja direkt in den Himmel.

Gottes Wege sind nicht unsere Wege. Und es gilt: "richtet nicht".

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Marias Kind

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #11 am: 05. Februar 2011, 10:07:26 »
Guten Morgen lieber Enrico,

ich werd jetzt nicht viel schreiben, damit Dich das evtl. nicht überfordert, weil dir ja bereits mehrere Antworten entgegentreten.

Das Ave Maria besteht aus (a) einem Gruß an Maria, (b) einem Lobpreis an Maria und Jesus Christus und (c) einer Bitte an Maria.

Taufe: Eine zweimalige Taufe wird in der Bibel nirgends gelehrt, und der Hl. Geist kommt durch eine zweite Taufe, die ja unbiblisch ist, nicht ein zweites Mal herab. Was der Bibel nach geht, ist, sich für ungetaufte Verstorbene taufen zu lassen. Eine Taufe ist dann ungültig oder nicht vollständig, wenn sie nach Jesu Worten nicht "im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" geschieht.


Liebe Grüße und Gottes und Mariens Segen,

Marias Kind



Enrico

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #12 am: 06. Februar 2011, 17:28:44 »
Hallo Sairo,
vielen Dank für den Link, das geschriebene beruhigt mich wirklich.
Doch wie ist das nun im Zusammenhang zu verstehen, denn im Prinzip sind das ja 2 sich widersprechende Schriften ?

Danke auch für die Erklärung betreffend des Betens, im Zusammenhang mit dem Purgatorium. Ich weiss darüber Bescheid, doch zu dem Zeitpunkt als ich meine Beitrag betreffend Beten und meiner Oma schrieb, habe ich nicht daran gedacht.

Hallo Winfried,
die Taufe die ich als Kind hatte, hatte und hat für mich keine Bedeutung, und ich bin ja auch von der Kirche ausgetreten, da ich eigentlich niemals glauben konnte. Ich habe wirklich traurige Dinge während meiner Kindheit im Zusammenhang mit der Kirche erlebt,.... ich möchte das hier nicht aufzählen. Mit 13 oder 14 Jahren hätten mich keine 10 Pferde mehr in die Kirche zerren können, ich habe mich auch nicht Firmen lassen, ich habe es verweigert.
Selbst zu Hochzeiten oder Trauerfeiern wollte ich keine Kirche mehr betreten. Und genau zu meinem 18. Geburtstag bekam ich Herzliche Glückwünsche vom Kirchenamt gesendet, und beigelegt war bereits der Zahlschein für die Kirchensteuer. Kein Spass, das war so. Ich bin sofort am nächsten Tag ausgetreten, und hatte dann Jahrelang überhaupt keinen Berührungspunkt mit dem Glauben oder der Kirche.
Ein wenig versöhnt mit der Kirche hat mich meine liebe Frau. Sie ist katholikin wie gesagt, und wir haben sogar Kirchlich geheiratet, doch das war nur mit einer Dispens des Bischofs möglich, und mehreren Gesprächen davor mit dem Pfarrer.
Auch da habe ich mich geweigert wieder einzutreten, ich weiss auch gar nicht ob das möglich gewesen wäre, aber es war sowieso kein Thema für mich.

Bitte nicht falsch verstehen, ich habe jetzt, etwa seit 2 Jahren eine etwas andere Sicht, und aus meiner Sicht ist die Glaubensrichtung nicht Heilsentscheidend, Hauptsache wiedergeborener Christ sein, und Jesus folgen.
Zitat
Lieber Enrico, ich beobachte bei Dir ein interessantes Phänomen, welches auch in unseren Breiten nicht neu ist: Der "Wechsel" von der katholischen zur protestantischen (Frei-) Kirche. Das musst Du uns aber schon einmal genauer erklären. Bist Du aus der kath. Kirche ausgetreten?
Teilweise habe ich nun diese Frage schon beantwortet.
Weisst du, ich habe noch nicht viel darüber geschrieben, weshalb ich bewusst Freikirchler bin, doch in ganz kurzen Worten würde ich sagen, dass meine Überzeugung "sola scriptura" ist.
Ich hätte wirklich keine Probleme das zu Argumentieren, und es reizt mich auch manchmal sehr, wenn ich viele Beiträge vor allem zu Freikirchlern, und deren angeblichen Lehre lese.
Doch ich werde es nicht tun, da es "nur" die Meinung dessen ist der es eben schreibt, und wenn er eben meint so sei es richtig, vertraue ich darauf, dass es doch viele Menschen gibt, die sehen, dass wir Freikirchler einen durchaus stabilen Glauben haben, der sich alleine mit der Schrift verständlich macht.
Nichtwissende oder sehr wenig Wissende, die viel schreiben und reden, gibts hier und dort, in ähnlichem Maß.

Hallo Marcel,
was du schreibst gefällt mir sehr gut.
Ich denke, dass sich viele von uns wundern werden, wer alles errettet ist, und wieviele nicht errettet sein werden, obwohl wir voll und ganz damit rechnen.

Hallo Marias Kind,
das ist richtig, der Heilige Geist kommt nur einmal, und bei mir war es jetzt, davon bin ich überzeugt, das ist aus meinem Bibelverständnis heraus absolut biblisch.

Hallo wendelinus,
danke für deine Erklärung..
Du schreibst...
Zitat
Hier muss man ganz klar sagen, dass war ein Widersagen deiner Berufung zum Katholischen Glauben, und ein Bruch deines Taufversprechens. Wenn du die heilige Erstkommunion und das Sakrament der Firmung schon empfangen hattest, würde es nun schon recht problematisch werden, im Bezug auf dein persönliches Seelenheil.
Wie kurz vorher beschrieben, ich bin nicht gefirmt, ich habe mich geweigert Firmen zu lassen. Gesagt hat man zu mir, ich solle doch nicht so dumm sein, ich bekomme doch eine schöne Uhr und Geschenke, wenn ich mich Firmen lasse.
Hand aufs Herz, was meinst du wieviele Teenager sich deswegen eher Firmen lassen, als wegen dem Glauben ?
Schaut mal in Heirats oder Kinderforen, was da geschrieben wird. Da bewegen sich tausende, und geheiratet und getauft wird wegen dem schönen Fest. Da wird gelogen, geschworen und geschwindelt dass sich die Balken biegen.
Das ist kein Vorurteil... ihr braucht nur zu lesen, ich schicke gerne (bei interesse) per PN einen Link zu einem der allergrößten Foren, in dem sich täglich wirklich zigtausende junge Leute mit dem Wunsch des Heiratens aufhalten, und sich auch über Taufe usw. unterhalten.

Ich bete regelmässig für diese jungen Leute.

Darüber zu schreiben, hat mich jetzt wirklich traurig gemacht...

Liebe Grüße und Gottes Segen
Enrico
 


Marias Kind

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #13 am: 06. Februar 2011, 19:45:42 »
Lieber Enrico,

es gibt viele "Katholiken", die aus unterschiedlichen äußeren Gründen die Kirche und damit das Geschenk Christi der Beichte und Seinen allerheiligsten Leib verlassen, den wir in der Hl. Eucharistie empfangen. Auch ich wurde schon von Priestern sehr schlecht behandelt, doch ist das kein Grund, die Kirche und die Sakramente zu verlassen. Jedoch war ich in meinem Ego so verletzt, dass auch ich schon daran dachte, die Kirche zu verlassen, bis ich im Heiligen Geist darin meinen Stolz erkennen durfte. Der eigene Stolz ist das! Und schlechte Menschen gibt es überall, und so müsste man ja die Welt verlassen, wenn es danach ginge! Doch bereits in den Zeiten der Apostel gab es sehr schlechte Hirten, die mit den Gläubigen sehr schlecht umgegangen sind, siehe z.B. dritter Brief Johannes!

Die Freikirchler, die ich kennenlernen durfte, waren leider nicht so heilig, wie die, die Du kennengelernt hast. Solange ich katholisch-biblische Lehren aus dem Spiel ließ, waren sie ja auch alle so heilig, so lieb und nett. Kaum brachte ich katholisch-biblische Lehren mit ein, sah die Sache schon anders aus. Dann zeigten sie ihr wahres Gesicht! Und das ist traurig! Und das waren ja schon gemäßigte Freikirchler! Dann gibt es solche, die uns als "Hure Babylon" beschimpfen, Lügen über uns erfinden und verbreiten und uns alles Böse nachsagen! Dazu gibt es auch im Internet eine Menge zu finden. Und das sind alles andere als Heilige!

Durch die "Reformation" und den Protest wurde die Einheit noch weiter zerstört, als sie schon zerstört war, und das ist absolut antibiblisch, weil die Bibel lehrt, dass die Einheit von größter Bedeutung für das Heil der Menschen ist. Wer diese Einheit zerstört und fördert und immer neue Gruppen und Kirchen gründet, der hat von der Botschaft der Bibel, vom Evangelium kaum etwas verstanden. Schon das Gebot Jesu, wir sollen einander lieben, besagt doch schon, dass Spaltungen widergöttlich sind! Denn wer sich liebt, der spaltet sich von dem, den man liebt, nicht ab, sondern bleibt mit ihm verbunden und in einer Gemeinschaft. Die zahlreichen neuen Kirchen und Gruppen nach der Reformation sind nicht Kirchen und Gruppen, die Christus hervorgebracht hat, denn er spaltet und trennt ja nicht, zumal er ja vor etwa 2000 Jahren eine einzige Kirche gegründet hat. Und die wurde dann seit der Reformationen von vielen, vielen verlassen.

Gemäß der Bibel ist diese Spaltung das allergrößte Hindernis für die Annahme des Evangeliums. Diese Spaltung hat schon so viele Seelen auf dem Gewissen! Und Gott wird auch nicht mehr länger zusehen, dass das weiterhin so bleibt. Deshalb wird er uns Christen durch diejenigen züchtigen, die durch uns, durch unsere Einheit, die wir nicht wollen, hätten zum Glauben kommen sollen!


Liebe Grüße und Gottes Segen,
Marias Kind




« Letzte Änderung: 06. Februar 2011, 19:52:10 von Marias Kind »

Anemone

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #14 am: 09. Februar 2011, 18:47:42 »
Hallo lieber Erich,

ich freue mich wirklich sehr , dass Du in unser Forum  ZEUGEN DER WAHRHEIT  zurückgekehrt bist.

So viel ich weiß, Du bist aus der heiligen katholischen Kirche ausgetreten und Du hast Dich vor zwei Jahren einer Freikirche angeschlossen. Mit Dir haben wir schon seinerzeit diskutiert, insbesondere über die Einmaligkeit der Heiligen Taufe.

Deine Heilige Taufe, die Dir von Gott geschenkt wurde ist auf EWIG gültig! Das ist wahr.
Bei Dir sehe ich folgendes Problem: Du bist nicht bereit die Heilige Taufe auch zu leben.
Jetzt denkst Du, Du bist Neu-Getauft und das ist ein Irrtum. Weil Gott wiederholt sich nicht und Gott bleibt immer treu. Was soll unser Herr denn jetzt  tun, wenn Du daran festhalten willst, er wird Dich niemals zwingen Ihm zu glauben: Ich habe Dich schon bei Deinem Namen gerufen, ich habe Dich schon Erich als mein Kind angenommen.

Was Du jetzt durchlebst, ist:

Du stehst vor dem Himmeltor, nur eintreten willst Du nicht! Das ist Dein Weggang von der Jesus Kirche.


Gottes Segen

Anemone




Offline Winfried

  • ****
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Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #15 am: 10. Februar 2011, 09:29:57 »
Lieber Enrico,

ich muss mich da Anemone anschließen, nachdem ich Deinen Einleitungsthread noch einmal gelesen habe. Eine Taufe genügt, das ist überhaupt keine Frage, aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist auch nicht die Meinung Einzelner gegenüber Protestanten (Freikirchlern). Nach Deinem Austritt aus der Kath. Kirche kommen für Dich die anderen Sakramente wie Bußsakrament oder Empfang des Leibes Christi wohl nicht mehr in Frage. Das ist das Problem. Ohne Dir persönlich zu nahe treten zu wollen, müsste man, so hart das auch klingt, hier von einem Abfall reden. Deshalb habe ich an anderer Stelle auch darauf hingewiesen, dass wir uns als eucharistisch, papsttreu und marianisch verstehen. Natürlich akzeptieren wir jeden und seine Einstellung, aber wir fühlen uns diesen Prinzipien, besonders in der Praxis, zu 100% verpflichtet. Demnach wäre für uns weniger das Leben in einer Freikirche als Deine Zurückgewinnung zum kath. Glauben interessant. Das verstehst Du sicher, Du bist ja nicht zum ersten Mal in unserem FORUM. Zugegebenermaßen könnte dies ein längerer Prozess sein, den man auf theoretischer  Grundlage gar nicht bewältigen kann, aber Deine schlechten Erfahrungen mit bestimmten Personen in unserer Kirche, die ich sehr bedaure, ändern nichts an dem Wahrheitsanspruch der kath. Lehre. Dies wurde ja in unserem FORUM schon öfters bekundet und auch begründet.

Dies zu erkennen und besonders in Liebe zu erfahren, wünsche ich Dir von ganzem Herzen.


 ;hqdffrthjbh
In hoc signo vinces.

Enrico

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #16 am: 10. Februar 2011, 10:00:04 »
Liebe Anemone,
ja das stimmt, ich war im alten Forum angemeldet, und habe es dann verlassen, weil ich wirklich den Eindruck hatte, dass man in dem Forum als Freikirchler, oder einfach anders seiender, als katholisch, einfach nicht erwünscht ist.
Wenn es hier so sein sollte, dann bitte einfach und direkt sagen, und schon bin ich weg.

Ich habe mich seither sehr viel mit dem katholischen Glauben und Überzeugungen befasst, da meine Frau katholisch ist, und wir immer wieder Diskussionen hatten.
Meine Frau ist öfter mit mir in den Gottesdienst gegangen, und ich mit ihr, und wir haben uns auch mit den jeweiligen Gläubigen unterhalten, es gab auch einige Gesprächsrunden bei uns zu Hause.

Es gab nie einen Streit, und letztendlich haben wir immer einen Konsens gefunden, und dieser Konsens ist der Glaube an Jesus den Retter, der uns alle Sünden nimmt, wenn wir an ihn glauben, Busse tun, und ihm nachfolgen.
Ich wollte mit meiner neuerlichen Anmeldung hier, versuchen einen Konsens zu finden, bzw. versuchen herzustellen.

Es ist nun aber Tatsache, dass die Bibel verschieden ausgelegt wird. Ich selber kenne die Bibel und Zusammenhänge mittlerweile sehr gut, und falls ich hier mal einer katholischen Auslegung, oder Sicht widerspreche, dann eben deswegen, weil ich es nicht anders kenne. Das bedeutet aber nicht dass ich Recht habe, wenn ich widerspreche, ich lasse mich durchaus überzeugen, wenn die Argumente stichhaltig sind.
Ich verstehe auch, dass so mancher hier in mir jemanden sieht der Irrlehren verbreiten will, doch ich kann nur vor Gott bezeugen, dass ich das nicht tue. Ich kann mich auch irren, ich bin nur ein Mensch mit Fehlern und auch Sünden, genau wie alle hier im Forum.
Es geht uns einfach mal das Temperament durch, man ist mal ungerecht, gibt mal Spitzige antworten, und sagt etwas was einen anderen vielleicht sogar Beleidigt, ... wenn ich das tue bitte ich um Vergebung und Nachsicht, und würde mich freuen wenn es umgekehrt auch so gehalten wird.

Nun zu mir und meiner Taufe.
Ich bin als Baby katholisch getauft worden, weder meine Eltern noch der Taufpate war gläubig. Ich wurde halt getauft, weil sich das so gehört, und damit in den Urkunden röm.kath. stehen darf/kann. Das war halt 1960 so. Der einzig gläubige Mensch in meiner ganzen Familie war meine liebe Oma, und ich möchte jetzt hier sagen, dass genau meine Oma der Mensch ist, in der gesamten Familie den ich als wirklich bedingungslos liebevoll in Erinnerung habe.
Mein Vater, also ihr Sohn kommt, was das liebevolle betrifft, erst an 2. Stelle. Doch mein Vater war gerade in der Zeit wo ich Kind war, ständig Beruflich, oft Wochenlang unterwegs.
In meinem gesamten Weg mit der Kirche, so etwa bis zu meinem 13 lj, habe ich wirklich unmögliches erlebt, sodass ich die Firmung verweigert habe.
Du kannst mir glauben, ich hatte es wirklich nicht leicht.

Das weitere bis zu meiner jetzigen Taufe habe ich eingangs schon geschildert...
Nähere Begründung zu meiner jetzigen Taufe.

Die Taufe ist für mich ein bewusster Gehorsams-schritt, und nur diese ist für mich gültig (nicht vergessen ich bin nicht gefirmt)
Apg 2,38
Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen
Röm 6.4
Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Gal 3.27-28
denn ihr alle, die ihr in Christus hinein12 getauft seid, ihr habt Christus angezogen.
28 Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.
Röm. 6.8
Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden,
Eph 4.16
Von ihm aus vollbringt der ganze Leib, zusammengefügt und verbunden durch alle Gelenke, die einander Handreichung tun nach dem Maß der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Gliedes, das Wachstum des Leibes zur Auferbauung seiner selbst in Liebe.

Es ist nicht so, dass man zB in unserer Gemeinde einfach zum Pastor geht und sagt "Ich möchte getauft werden", und nächste Woche wird man getauft.
Zuerst lernt man die Gemeinde kennen, bringt sich ein, es gibt viele Vorgespräche, es wird auch besprochen wie man lebt, was man tut, was man nach der taufe tun will. Dann gibts die geistige Vorbereitung, und dann die Tauffeier.
Wir waren 2 Täuflinge, und da wir in unserer Gemeinde kein Taufbecken haben, mussten wir in eine Partnergemeinde nach dem Taufgottesdienst fahren.
Es ist fast die ganze Gemeinde mitgekommen. Es war ein wirklich großes Fest.
Und erst jetzt werde ich offizielles Mitglied der Gemeinde.

Mit der Beschreibung möchte ich nur festhalten, wie ernst die Taufe genommen wird. Für mich ist der Schritt, die willentliche öffentliche Bezeugung dazu.
Diese öffentliche Bezeugung findet in dem statt, dass man über sein leben vor der gesamten Gemeinde referiert, oder mit anderen Worten ein Zeugnis gibt, wie man zum Glauben gekommen ist, welche Veränderungen sich ergeben haben, uvm.

Ich meine, wenn du das verstehen kannst, dann könntest du das..
Zitat
Du stehst vor dem Himmeltor, nur eintreten willst Du nicht! Das ist Dein Weggang von der Jesus Kirche.
... nicht mit gutem Gewissen schreiben.

Liebe Grüße
Erich



« Letzte Änderung: 10. Februar 2011, 10:04:40 von Enrico »

Marias Kind

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #17 am: 10. Februar 2011, 10:10:43 »
Ja, und diese wunderbare Gemeinschaft, die man in den einzelnen Freikirchen antrifft, vermisse ich so sehr in der Katholischen Kirche! Da sollten wir Katholiken von den Gläubigen aus den Freikirchen wirklich lernen! DEnn diese Form der Gemeinschaft, wie wir Katholiken sie in den vielen einzelnen GEmeinden pflegen, ist nicht biblisch, ist nicht katholisch, nicht im Sinne Gottes!


Offline Winfried

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  • Beiträge: 680
  • Geschlecht: Männlich
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #18 am: 10. Februar 2011, 15:24:05 »
Lieber Enrico,

es mag ja sein, dass Du diese "Zweittaufe" als besonderes emotionales Ereignis, wie das bei vielen Freikirchen üblich ist, empfunden hast, aber, wie bereits erwähnt, gibt es bei uns Kartholiken ja auch die Möglichkeit, sein Taufversprechen zu erneuern, was sogar dringend empfohlen wird. Ob die "Geisttaufe" das Sakrament der Firmung, zumindest bei einem ehemaligen Katholiken, ersetzen kann, bezweifle ich. Dann haben wir ja noch, wie oben erwähnt, das Buß- und das Altarsakrament. Wie stehst Du dazu?


 ;mqghfgt
In hoc signo vinces.

Anemone

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #19 am: 10. Februar 2011, 21:59:27 »
Lieber Erich,

ich möchte Dir heute mit diesen Gedanken zum Evangelium und mit dem Hl. Evangelium antworten:

 Das Brot, das Jesus geben will, ist sein „Fleisch“: sein eigenes Leben, hingegeben für das Leben der Welt. Sein Fleisch essen und sein Blut trinken bedeutet mehr, als nur an Jesus zu glauben, es geht um ein wirkliches Essen; beim Letzten Abendmahl werden die Jünger es begreifen. Und nach dem Weggang Jesu werden sie zusammenkommen, um das heilige Mahl zu feiern, das Mysterium des Todes und der Auferstehung des Herrn, das Zeichen des ewigen Bundes und der bleibenden Gemeinschaft. Teilnahme an diesem Mahl bedeutet Teilhabe an der ewigen Gemeinschaft des Vaters und des Sohnes im Heiligen Geist.


Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

51Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt.

52Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

53Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.

54Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

55Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.

56Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

57Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.

58Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.


Gott segne Dich!

Anemone

 

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Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung


 


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