Autor Thema: Ich bin freikirchlich  (Gelesen 40646 mal)

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velvet

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Antw:Ich bin freikirchlich
« Antwort #100 am: 05. Mai 2012, 12:56:22 »
Die Aussage von Laus Deo möchte ich unterstreichen und weiter zu bedenken, wie kann man Jesus Christus als Sohn Gottes anerkennen und die einzige Kirche, die er persönlich gegründet hat ablehnen?
Um zu sehen wessen Geist eine Kirche ist, muss man sich die Kirchengründer ansehen. Den meisten geht es um Geld und Kontrolle über Menschen, selbst Luther, dessen wahre Todesumstände verschleiert werden, hat nach der Eheschliessung mit Katharina kein gottesfürchtiges Leben mehr geführt und starb durch Selbstmord.

Auch wenn bei den Freikirchlern die Glaubensrituale den menschlichen Bedürfnissen entgegenkommen in ihrer Gestaltung macht sie das nicht glaubwürdiger!
Wir haben uns nach Gott zu richten, nicht er nach uns. Der Glaube ist nicht zur Unterhaltung gedacht, sondern zur Bereicherung unseres Innenlebens.

velvet
« Letzte Änderung: 07. Mai 2012, 10:57:27 von velvet »

Offline Laus Deo

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Antw:Ich bin freikirchlich
« Antwort #101 am: 07. Mai 2012, 08:55:50 »
Für Freikirchler und Protestanten einige Gedanken, welche sie mal machen sollten

Erlöst durch - Gnade? - Werke? - Übernahme-Gebet?
Alle Christen sind sich einig: Nur dadurch, dass Jesus uns erlöst - weil er für uns am Kreuz gestorben ist und auferstanden ist - kommen wir zu Gott ("in den Himmel"). Nun ist es aber nicht so, dass dadurch, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist, die Welt plötzlich frei von Sünden, Schuld und Leid geworden ist. Offensichtlich sind durch die Erlösung Jesu Christi am Kreuz nicht automatisch alle Menschen zu Heiligen geworden. Zunächst erklärten sich die Menschen das anhaltende Leid dadurch, dass die Menschen frei sind, die Erlösung anzunehmen - einige tun das, andere nicht (das wusste man spätestens seit Judas). Deshalb beeilten sich auch alle Apostel und Jünger, den Menschen diese Entscheidung zu ermöglichen, in dem sie sich in die Weltmission stürzten. Sie erkannten allerdings ziemlich schnell, dass die Entscheidung nicht nur einmal getroffen werden musste, sondern die Umkehr auch verinnerlicht und erprobt werden muss. "Mitwirkung mit der Gnade" nannten das wenig später die Theologen.  Petrus machte die Erfahrung, dass frisch bekehrte Christen wieder zurückfielen in ihre alte Lebensweise, weil die einmal getroffene Entscheidung nicht lange anhielt (und kleidet sie in ziemlich drastische Worte): "Sie waren dem Schmutz der Welt entronnen, weil sie den Herrn und Retter Jesus Christus erkannt hatten; wenn sie sich aber von neuem davon fangen und überwältigen lassen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher. Es wäre besser für sie, den Weg der Gerechtigkeit gar nicht erkannt zu haben, als ihn erkannt zu haben und sich danach wieder von dem heiligen Gebot abzuwenden, das ihnen überliefert worden ist.  Auf sie trifft das wahre Sprichwort zu: Der Hund kehrt zurück zu dem, was er erbrochen hat, und: Die gewaschene Sau wälzt sich wieder im Dreck. (2 Petr 2,20-22)  1.500 Jahre später glaubte eine Gruppe von Menschen, die Tatsache, dass man sich die Erlösung aneignen muss und mit ihr mitwirken soll, sei nicht biblisch (weil in der Bibel immer nur vom Glauben die Rede war - und nicht von Werken). Die von der Bibel verworfenen Werke wurden mit der Aneignung und Mitwirkung der Erlösung identifiziert - aus Sicht der katholischen Kirche ein Fehler. Diese Gruppe von Menschen (auch Reformatoren genannt) glaubten, dass der Mensch so schlecht ist, dass er zu seiner Erlösung nichts beitragen kann. Allein Gott erlöst und Gott wendet das Heil zu - der Mensch bleibt absolut passiv. Fein - damit brauchte man den ganzen kirchlichen Kram nicht - keine Kirche, kein Priester, kein Sakrament und keine Fürsprache der Heiligen - vor allem keine Opfer. Allerdings tauchte dann wieder das Problem auf, warum denn nicht alle Menschen Heilige sind? Diesmal kam man auf andere Antworten, damit der alte "Irrweg" der katholischen Kirche, auf die freie Annahme und Mitwirkung des Menschen zu setzen, nicht wieder in die Tüte kommt. Eine der Antworten ist: Gott hat die Erlösungsgnade Jesu eben nur auf eine auserwählte Schar von Menschen angewendet. Auf andere nicht - daher immer noch das Leid in der Welt. Schon vor der Geburt jedes Menschen hat Gott sich (anstelle des Menschen) entschieden, ob der Mensch einmal im Himmel oder in der Hölle landet. Der Mensch braucht nur noch festzustellen, was Gott für ihn bereitet hat. (Diese Lehre nennt man Prädestinationslehre). Eine andere Antwort ist die, dass es zwar nicht auf die Mitwirkung der Gnade ankommen kann - das war für die Reformatoren ein rotes Tuch. Aber eine Entscheidung muss der Mensch selber treffen - und das tun eben nicht alle. Und hier sind wir bei den Evangelikalen.
Das Grundproblem: Die Ablehnung der Religion
Nun - die Grundoption, die die Evangelikalen (ein Begriff für viele Freikirchler, aber auch Baptisten, Mennoniten, Methodisten, Siebenten-Tags-Adventisten, die Heilsarmee, Brüdergemeinden und Fundamentalisten - auch die Vineyard-Bewegung, die Anskar-Kirche und andere Pfingstler gehören wohl dazu) treffen, ist die zweite Antwort: Zwar keine Prädestination, sondern schon eine freie Annahme der Erlösungsgnade. Aber eben nicht vermittelt durch die Religion - und vor allem nicht durch eine Mitwirkung des Menschen. So steht es z.B. in der "Roadmap to heaven" aus dem CLV-Verlag: (Ein Auszug aus Werner Gitt’s "Fragen") Das Wesen der Religionen: (...) In eigenem Denken und Wollen haben alle Völker die Rückbindung an Gott gesucht und entwickelten dabei die unterschiedlichsten Religionen. Das Wort Religion stammt von dem lateinischen religio (=Gewissenhaftigkeit, Gottesfurcht), das sich wohl von dem Verb religiare (=an-, zurückbinden) herleitet. Diese Anbindung wird im Wesentlichen durch zwei alle Religionen kennzeichnende Charakteristika versucht: durch mancherlei menschlich ersonnene Vorschriften (z.B. Opferriten) und durch für wichtig erachtete Gegenstände (z.B. Buddhafiguren, Gebetsmühlen, die Kaaba in Mekka). Als Religion bezeichnen wir im Folgenden alle menschliche Anstrengungen, zu Gott zu kommen. Beim Evangelium hingegen ist es umgekehrt: Gott selbst handelt und kommt auf den Menschen zu. In Konsequenz dazu bezeichnen wir den biblischen Weg nicht als Religion.Keine Religion rettet, auch nicht die christliche, wenn sie sich als Religion gebärdet. Es gibt nur einen Gott, nämlich den, der Himmel und Erde gemacht hat. Nur die Bibel berichtet von diesem Gott. Nur er kann uns darum verbindlich sagen, was zu unserer Rettung dient. Auch wenn wir Katholiken diese Definition des Wortes Religion nicht übernommen haben (wir sprechen bei den Bemühungen des Menschen, zu Gott zu finden, von "natürlichen Religionen" oder "heidnischen Religionen", bei der Bewegung Gottes auf den Menschen zu von "Offenbarungsreligionen") - inhaltlich stimmen wir mit dieser Bestandsaufnahme überein. Alles andere wäre Wortklauberei.Aber in der Roadmap to heaven geht es weiter:
Im Kreuzestod Jesu hat Gott unsere Sünde gerichtet, so dass uns nun allein die persönliche Hinwendung zu Jesus Christus und die Übergabe unseres Lebens an ihn rettet. Wenn es heißt, dass uns nur die persönliche Hingabe und Übergabe unseres Lebens rettet, bezieht der Schreiber klare Position: Es ist also doch wieder ein menschliches Tun (nämlich ein Übergabe-Gebet sprechen, die Erlösung in Glauben in Empfang nehmen, Buße tun, die Sünden bekennen, sich Gott anvertrauen oder schlicht Vertrauen). Es ist das Tun des Menschen, das - nachdem Gott das Entscheidende getan hat - die Erlösung für den jeweils einzelnen Menschen wirksam macht.  Die katholische Kirche hat damit keine Schwierigkeiten. Sie hält es mit Augustinus, der sagt: "Gott, der Dich ohne Dich zu fragen erschaffen hat, will Dich nicht ohne Dein Zutun erlösen."  Während die katholische Kirche also daran festhält, dass der Grund unserer Erlösung allein das Werk Gottes ist, erklärt sie, dass die Annahme der Erlösung und das Festhalten daran eine "Mitwirkung mit der Gnade" ist, an der der Mensch beteiligt ist. Eigentlich sagen das Gleiche auch die Autoren im CLV-Verlag - nur legen sie großen Wert darauf, dass die Mitwirkung nicht so aussehen darf wie in der katholischen Kirche, sondern nur in der Form zu geschehen hat, wie sie selbst es meinen. Letztendlich halten sie aber gegen die reformatorischen Prinzipien an einer Mitwirkung fest - auch, wenn sie immer wieder das Gegenteil behaupten. Sie stehen somit der katholischen Kirche deutlich näher als die anderen kirchlichen Gemeinschaften der Reformation.
Brot und Wein - Leib und Blut Christi
Während die Evangelikalen die Bibel nahezu wörtlich nehmen, leugnen sie die Wandlung von Brot und Wein in der Messfeier. "Tut dies zu meinem Gedächtnis" verstehen sie als Überschrift über das Abendmahlsgeschehen: Es handelt sich eben um eine Gedächtnisfeier. Klar - sie lehnen ja jede Religion und damit jede Heilsvermittlung und jedes Sakrament ab. Aus dieser Ablehnung des sakramentalen Geschehens (weil dort Priester, Menschen und Gegenstände wie Brot und Wein an der Vermittlung der Erlösung mitwirken) wird jedoch auch manchmal ein Vorwurf an die katholische Kirche konstruiert: Es gäbe keinen Hinweis in der Bibel, der darauf hindeutet, dass Jesus wirklich Brot und Wein verwandeln wollte. Einmal angenommen, Jesus hätte wirklich das Brot und den Wein wandeln wollen - was hätte er sagen können, um uns davon zu überzeugen?  Vielleicht hätte er gesagt: "Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, für das Leben der Welt." Vielleicht würden die Evangelikalen fragen: "Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Reicht es nicht, wenn wir, um zum Leben zu kommen, nicht unser Annahme-Gebet sprechen? Ist die nicht persönliche Annahme der Erlösung wichtiger als der Emnpfang eines Sakramentes?" Nun, Jesus könnte darauf antworten: "Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag." "Ja", würden die Evangelikalen vielleicht sagen, "aber das ist doch nur ein Symbol!" Darauf könnte Jesus, wenn er es nicht als Symbol verstanden haben möchte, antworten: "Mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm." Und, um noch einmal die Bedeutung der Kommunion zu bekräftigen, könnte er hinzufügen: "Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit."  Wohlgemerkt: Mögen unsere Mitchristen in der Reformation die Worte Jesu anders verstehen. Wenn allerdings der Vorwurf laut wird, die katholische Kirche verkünde eine Wandlung von Brot und Wein, obwohl Jesus davon nichts (!) gesagt habe, der möge einfach mal unvoreingenommen in die Bibel schauen: Während unsere Mitbrüder in den Freikirchen das, was Jesus gesagt hat, als ein Gleichnis (oder Metapher) verstehen und betonen, dass das Wort "Wandlung" hier nun einmal nicht vorkommt, beharrt die katholische Kirche, die im Rufe steht, relativ freizügig mit dem Wort Gottes umzugehen, hier auf den Wortsinn. Es geht also lediglich darum, die richtige Interpretation der Worte Jesu zu finden.

Priester
Um deutlich zu machen, dass das Heil von Gott unverdient geschenkt wird und von uns nur angenommen, hat die Kirche am Priestertum festgehalten: Nicht der Gläubige selbst erlöst sich (bzw. nimmt die Erlösung an) durch Übergabe-Gebet, Reue und Buße und Umkehr; sondern die Erlösung wird dem Gläubigen gereicht - im Sakrament durch den Priester.  Dabei wird der katholischen Kirche oft vorgeworfen, sie würde sich nicht mehr durch das Kreuzesopfer Jesu und SEINEM Wirken erlösen lassen, sondern durch das Tun des Priesters. Immerhin steht es so ja auch im Hebräerbrief (z.B. Hebr 7, 25-28): "Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten. Ein solcher Hoherpriester war für uns in der Tat notwendig: einer, der heilig ist, unschuldig, makellos, abgesondert von den Sündern und erhöht über die Himmel; einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohenpriester zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, als er sich selbst dargebracht hat. Das Gesetz nämlich macht Menschen zu Hohenpriestern, die der Schwachheit unterworfen sind; das Wort des Eides aber, der später als das Gesetz kam, setzt den Sohn ein, der auf ewig vollendet ist." Die Lehre der Kirche sieht Jesus aber weiterhin als den einzigen Mittler aller Gnaden an: Deshalb wirkt auch nicht der Priester das Heil der Menschen; auch nicht die Rituale retten ihn - und schon gar nicht das Messbuch. Sondern Jesus rettet allein - und er bedient sich zur Realisierung des Heils dem Dienst des Priesters. Es tritt also kein weiterer Mittler neben Christus, sondern Christus selbst rettet, vergibt die Sünden und schenkt neues Leben, indem er im priesterlichen Dienst und Sakrament wirkt.

Gerechtfertigt durch Glauben - und nicht durch Sakramente, Gebote und Liebe
In der "Roadmap to heaven" heißt es: "Gott gab dem Volk Israel die Zehn Gebote am Berg Sinai und sprach zu ihnen durch Mose. Als Jesus 1400 Jahre später zu ihnen kam, hatten sie sich von der Wahrheit abgewendet... Leider hat die katholische Kirche den gleichen Fehler begangen. Indem sie den Traditionen von Menschen gefolgt ist, hat sie sich von dem wahren christlichen Glauben abgewendet und das Wort Gottes ignoriert. Die römisch-katholische Kirche lehrt nicht länger die Errettung aus Gnaden allein durch den Glauben an Christus, wie es in der Heiligen Schrift gefunden wird. Sie verkündet nicht mehr die Botschaft Jesu: "Tut Buße und glaubt an das Evangelium!"" Selbstverständlich predigen wir den Doppelschritt "Tut Buße und glaubt an das Evangelium" Die Lehre der Kirche ist die Einheit von Glauben und Tun. Im Glauben vertrauen wir auf Gottes Erlösung und Gnade, um Tun nehmen wir sie an und machen sie uns zu eigen."Heute lehrt die katholische Kirche, dass der Himmel eine Belohnung ist, die durch das Ausüben von guten Taten mit der Hilfe Gottes verdient werden kann" Selbstverständlich kann keiner sich die Gnade, den Himmel oder Gott selbst verdienen. Die Heiligmachende Gnade ist immer unverdient, Geschenk und freie Tat Gottes - es gibt kein Recht darauf. Wenn die Roadmap abschließend feststellt: "Das ewige Leben ist nach der Bibel keine verdiente Belohnung, sondern die Gabe Gottes (Röm 6,23)" - so stimmen wir Katholiken darin vollkommen überein. Wenn wir uns mit den Evangelikalen so sehr einig sind - warum unterstellen sie uns dann einen anderen Glauben? Weil wir Katholiken beschreiben, wie die Gnade angenommen wird: "Durch die Taufe, den Glauben an Gott, Mitglied der Kirche sein, Gott zu lieben, den Nächsten zu lieben... usw." Genau diese Aufzählung findet sich in der "Roadmap" - angeblich als Zehn-Punkte-Programm der Katholiken, sich die Gnade zu verdienen.
Die Evangelikalen dagegen halten die Gnade Gottes unabhängig von jeder Religion wirksam - und lehnen, wie gehabt, jede menschliche Mitwirkung ab. Sogar laut "Roadmap" die Liebe zu Gott, die ja ebenfalls ein menschliches Tun und Werk ist.

Die zehn Gebote
Von evangelikaler Seite wird immer wieder behauptet, die katholische Kirche habe die zehn Gebote verändert. Um ihre eigene Bilderfrömmigkeit zu rechtfertigen, habe die katholische Kirche das vierte Gebot "Du sollst Dir kein Bildnis machen" gestrichen - und, damit es dann wieder Zehn Gebote sind (und es niemanden auffällt), habe sie dann das Zehnte Gebot in zwei Teile aufgespalten ("Du sollst nicht Begehren Deines Nächsten Frau" und "Du sollst nicht Begehren Deines Nächsten Hab und Gut".)
Wohl kaum ein Vorwurf an die katholische Kirche ist so haltlos und falsch konstruiert wie dieser:

In der Bibel gibt es keine Zählung der Gebote; von einer Verfälschung der biblischen Zählweise kann also gar keine Rede sein.

Tatsächlich ist die heutige katholische Nummerierung die ältere. Bis zu Reformation (ca. 1500 n. Chr.) wurden die Gebote so gezählt, wie es in der katholischen und evangelischen Kirche bis heute üblich ist. Erst ... hat aus den ersten drei Geboten vier gemacht und das neunte und zehnte Gebot zusammengefasst. Wenn also von einer "ursprünglichen" Nummerierung die Rede ist, dann ist es die katholische Zählweise; und wenn von einer "Verfälschung" die Rede sein soll (was eigentlich keinen Sinn macht, da jeder zählen kann, wie er will), dann ist es die durch die Reformatoren heute bei den Freikirchen übliche.

Außerdem ist die damit verbundene Unterstellung, die katholische Kirche habe das Verbot der Bilderverehrung gestrichen, unwahr: In jeder katholischen Bibel steht der volle Wortlaut.

In den katholischen Katechismen, in denen nur eine Kurzversion der Gebote steht, wird das Bilderverbot zwar nicht ausdrücklich erwähnt, gehört aber in das erste Gebot mit hinein: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben". Das bedeutet eben auch, dass man keine anderen "Götterbilder und Götzen" herstellt und als Gott verehrt.

Es geht im Bilderverbot der Zehn Gebote ja nicht darum, alle Foto-Alben zu verbrennen, sondern Bilder zu vermeiden, die an die Stelle Gottes treten - die sich in Konkurrenz zu IHM befinden. Daran hält die katholische Kirche unvermindet und unbeirrt fest. 
Das Bilderverbot und die Bildverehrung
In einigen Publikation des CLV wird davon gesprochen, dass die Katholiken Bilder verehren und damit gegen die Bibel verstoßen. Vor allem auf Video-Produktionen (z.B. der DVD "Die katholische Kirche - Ein Fels im Wandel der Zeit") wird das Ganze noch durch Marienbilder illustriert, vor denen Kerzen brennen und Menschen beten. Dabei ist es Lehre der Kirche, dass kein Bild, keine Figur (auch keine Marienfigur) angebetet werden darf. Verehrt wird ebenfalls nicht zunächst das Bild, sondern die unsichtbare Wirklichkeit, die durch ein Bild oder ein Figur symbolisiert wird. Das ist ein wesentlicher Unterschied! Eigentlich ist er jedem Katholiken klar - aber für jemanden, der sich nur ansieht, wie Menschen vor einem Bild knien und beten, erschließt sich nicht, ob derjenige vor oder zum Bild betet.  Die Bilderliebe der Christen ist zudem nicht unbiblisch. Denn das alttestamentliche Bilderverbot war ebenfalls nicht absolut. In den Zehn Geboten heißt es zwar: "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde." (Dtn 20,3), aber die Bundeslade beispielsweise wurde unter zwei Engeln aus Holz aufgestellt: "In der Gotteswohnung ließ er zwei Kerubim aus Olivenholz anfertigen. Ihre Höhe betrug zehn Ellen. Fünf Ellen maß der eine Flügel des Kerubs und fünf Ellen sein anderer Flügel. Von einem Flügelende bis zum anderen waren es zehn Ellen." (1 Kön 6,23-24). Seit der Menschwerdung Christi wird - bereits bei den ersten Christen - das Bilderverbot als Götzenverbot interpretiert. Mit der Erscheinen Gottes in Jesus Christus hat Gott sich nun selbst ein Bild geschaffen und damit das Bilderverbot vollendet.
Bibel und Tradition
Ein wichtiger Unterschied zwischen den Protestanten und der katholischen Kirche ist die Frage nach der wörtlichen Inspiration der Bibel. Die Gefahr, wenn die Bibel nicht wörtlich genommen wird, liegt darin, dass dann keine Grenzen mehr gesetzt werden können - und die Bibel schließlich zum Märchenbuch verkommt - oder aber zum Steinbruch, in dem jeder das heraus- und hineinliest, was er will. Die katholische Kirche kann da lockerer an die Sache herangehen - denn sie kennt neben der Bibel noch die Tradition. Dabei ist "Tradition" nicht einfach ein Begriff für alles, was man früher mal getan hat (vom St. Martins-Zug bis zur Papstkrone), sondern ein anderer Ausdruck für die Offenbarung, die Jesus seinen Aposteln anvertraut hat und bis auf den heutigen Tag in der Kirche lebendig ist. Die Kirche hat nun aus den Schriften, die in der frühesten Zeit nach Christus entstanden sind, diejenigen ausgewählt, die mit der Offenbarung Jesu (dem "Evangelium") übereinstimmten. Die Mutter der Bibel ist also die Kirche - ohne die Kirche und die Konzilien und die päpstlichen Entscheidungen gäbe es keine einheitliche Heilige Schrift. Diese Offenbarung findet ihr Spiegelbild zwar in der Heiligen Schrift - aber sie ist größere, lebendiger und vielfältiger als das, was in der Bibel steht. So findet sich in der Bibel zum Beispiel keine Aussage über die Himmelfahrt Mariens, - was aber die Katholiken nicht wirklich stört, denn Johannes, der Evangelist, gibt selber zu: "Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste." (Joh 21, 25)Wiederum gilt: Mögen die Evangelikalen sich allein auf die Bibel beschränken - uns Katholiken wäre das zuwenig. Aber der katholischen Kirche ihren umfassenderen Glauben als "Verrat am Evangelium" vorzuwerfen, ist doch eigentlich ein Eigentor - oder?
Maria und die Heiligen
Dass Maria als Mutter Jesu eine besondere Aufgabe hat und diese vorbildhaft ausgeführt hat, bestreiten auch die Evangelikalen nicht. Das gleiche gilt auch für alle anderen Heiligen (okay, bei zahlreichen Heiligen haben die Evangelikalen Bauchschmerzen - vor allem bei den Heiligen der Gegenreformation, z.B. Petrus Canisius und Ignatius von Loyola, aber:) Dass es Menschen gibt, die sich vorbildhaft für Gott entschieden haben, eine wunderbare persönliche Beziehung zu Jesus Christus hatten und voller Vertrauen gelebt haben und gestorben sind, akzeptieren die Evangelikalen auch. Aber sie wehren sich dagegen, dass diese Menschen - Maria inclusive - an unserer Erlösung mitwirken können. Meine Erlösung - so die evangelikale Auffassung - hängt allein von meiner eigenen Glaubensentscheidung ab. Maria hat nur eine historische Bedeutung - für mich, jetzt und hier, ist sie bedeutungslos. Wir Katholiken sind allerdings davon überzeugt, dass es die „Gemeinschaft der Heiligen" auch über den Tod hinaus gibt. Und dass diese Heiligen das, was sie im irdischen Leben getan haben, auch noch im Jenseits tun: Mitwirken an der Erlösung. Wer natürlich jede Vermittlung des Glaubens durch Menschen, Religion und Kirche ablehnt, der kann auch mit Heiligen nichts anfangen. Allerdings ist es für die katholische Kirche eine Offensichtlichkeit, dass an meinem Glauben immer auch andere Menschen beteiligt sind. dass Glaube immer (!) durch Menschen vermittelt ist. Natürlich wirkt Gott in diesen Menschen, aber eben durch ihr Handeln und nicht daran vorbei. Deshalb ehren wir die Menschen, die uns den Glauben, die Gnade und die Erlösung nahebringen: Das ist vor allem Maria; das sind die Heiligen; das sind die Freunde, durch die ich Christus kennengelernt habe.
In der Schrift steht aber nichts von einer Verehrung Mariens. Marienverehrung ist unbiblisch, oder?
In der Schrift steht: (Lukas 1, 48) "Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter." - Dürfen wir Maria nicht selig preisen? Es steht doch selber in der Bibel! Eine "Marienpreisung" oder eine "Marienverehrung" ist zumindest nicht unbiblisch. Eher scheint mir die Ablehnung der "Preisung Mariens" unbiblisch. Sieh es einmal so: In der Bibel steht nirgendwo "Du darfst Maria nicht selig nennen, sie nicht preisen" - nirgendwo, ich habe die Bibel gelesen. Aber es steht eben: "Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.Wenn Du mich also fragst, warum "Wohlan, wie kriege ich also einen gnädigen Gott?" - dann ist die Antwort einfach: Liebe Jesus Christus mit ganzem Herzen und ganzer Kraft; sei ein Zeuge dieser Liebe - ein Mittler oder eine Mittlerin; und halte Dich an das, was die Bibel sagt. - Alle drei Punkte sprechen unbedingt für eine lebendige, preisende Beziehung zur Mutter Jesu. Oder nicht?
Brauche ich Maria, um in den Himmel zu kommen?
Die Frage ist eigentlich ziemlich lieblos gestellt. Es geht ja bei "Eintritt" in den Himmel nicht um "richtigen" oder "falschen" Glauben, sondern um Deine lebendige Beziehung zu Gott und Jesus Christus. Die Frage, die letztlich entscheidet, ist: "Liebe ich Gott so sehr, dass ich eine Ewigkeit mit ihm verbringen möchte?". Nun, wenn Du die Frage mit "Ja" beantwortest (was Du nur kannst, da Jesus Christus uns durch sein Opfer "liebesfähig" gemacht hat - uns die Gande geschenkt hat zu lieben), dann stellt sich die Frage, was das für Konsequenzen hat. Wenn Du zum Beispiel sagst: "Ich liebe Gott" - aber den Nächsten nach Strich und Faden verarscht, dann dürfte Deine Liebe ziemlich sicher geheuchelt sein, oder? Was aber, wenn Du sagst: "Ich liebe Jesus Christus über alles" - und gleichzeitig sagst: "Mit seiner Mutter kann ich aber nichts anfangen" - ist dann Deine Liebe wirklich echt? Warum liebst Du nicht auch die, die von Jesus vermutlich mehrals alle anderen Menschen geliebt wurde?Es geht also nicht darum, ob Du Maria "brauchst", um in den "Himmel zu kommen". So denkt nur ein Buchhalter. Es geht darum, ob Du Jesus wirklich in Dein Herz geschlossen hast. Ein Kriterium für die Echtheit Deiner Liebe ist Dein Verhalten zu Maria.
Wozu aber Maria, wenn es doch keine Mittlerin zum Mittler geben kann?
Natürlich hast Du recht - es gibt keinen Mittler zu Gott außer Jesus. Auch Maria kann nicht Jesus ersetzen oder ein notwendiger Mittler zu Jesus sein ("ein Mittler zum Mittler"). Aber, sei doch einmal ehrlich: Wärst Du wirklich zu Jesus gekommen - ohne Deine Eltern oder eine Freundin, ohne den Pastor oder die Gemeinde? Wir alle sind doch auch Mittler, Vermittler - wir haben durch die Taufe Anteil an der Mittlerschaft Jesu. Wir nennen das "das allgemeine Priestertum". Und was für uns gilt (auch für Dich: Du sollst auch ein Mittler sein!), das gilt doch auch für Maria, oder?
Noch einen Anmerkung, wer hat am meisten Freude, wenn Maria als Götze dargestellt und bekämpft wird, der Satan.
Auch wenn bei den Freikirchlern die Glaubensrituale den menschlichen Bedürfnissen entgegenkommen in ihrer Gestaltung macht sie das nicht glaubwürdiger! Wir haben uns nach Gott zu richten, nicht er nach uns. Der Glaube ist nicht zur Unterhaltung gedacht, sondern zur Bereicherung unseres Innenlebens.
Die einzigen Kirchen welche die Sakramente und die Glaubenswahrheiten noch besitzen sind die Katholische und Orthodoxe Kirche, welche sich leider aus Politischen Gründen im Jahre 1054 getrennt haben. Trotz der Trennung haben sie aber an den Sakramenten und am Glauben der Urkirche festgehalten. Schon in der Urgemeinde kam es zu verschieden Auslegungen des Glaubens und darum haben die Nachfolger der Apostel die Kirchenväter und gelernte, Theologen und Gläubige 325 den Christlichen Glauben in einem Bekenntnis zusammen gefasst welches bis heute Gültigkeit hat.
Wir glauben an den einen Gott,den Vater,  den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein. Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.
Liebe Christen, Jesus hat uns aufgefordert eine Einheit zu sein, er selbst hat die Kirche gegründet und folgendes dazu gesagt: Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Matthäus 16,8
Niemand wird die Kirche je zerstörren können, da Jesus der Leib der Kirche ist. Warum gibt es so viele verschiedene Freikirchen und Lehren, obwohl Jesus uns genau von diesen Lehren gewarnt hat? Liebe Christen lasst euch nicht von Satan täuschen. Und zum Schluss, wenn die Katholische Kirche so auf dem Falschen Weg wäre, hätte Gott dann sie nicht schon lange zu Grunde gehen lassen? Unsere Kirche besteht seit 2000 Jahren und sie wird immer bestehen weil Jesus ihr Fundament ist.

Möge Gott eure Augen öffnen und euch zur Wahrheit führen, denn es kann nur eine Wahrheit geben und nicht viele.  Amen
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Johannes 14,6

Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Matthäus 16,8

Offline Mariae

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Antw:Ich bin freikirchlich
« Antwort #102 am: 15. Mai 2012, 12:33:29 »
An Christus zu glauben allein genügt nicht . Wichtig ist die Liebe zu IHM . Das Vertrauen ist das Fundament einer jeden Liebe , wem ich nicht vertraue, den kann ich auch nicht lieben. "Wer mich liebt, der glaubt meinen Worten",sagte der Heiland  . Das sind jene Worte auch, die in der Schrift bezeugen, dass der hl.Geist in der Kirche Christi lehrt  . Wer nicht glaubt, dass die kath.Kirche , Christi ist , in Form seines mystischen Leibes , der hat die Liebe nicht , der hat die Wahrheit nicht, die ihn retten sollte .
« Letzte Änderung: 15. Mai 2012, 12:50:13 von Mariae »
Statt das Evangelium in dem Geiste zu lesen, in dem es geschrieben wurde, beschränken sich die Jesusfans auf ihr selbst erfundenes Motto: „Jesus liebt dich“ und erklären sich die Welt so, als ob es keine Wiederkunft des Herrn gäbe, nach der die Spreu vom Weizen getrennt wird.

Offline Marcel

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Antw:Ich bin freikirchlich
« Antwort #103 am: 15. Mai 2012, 19:47:57 »
An Christus zu glauben allein genügt nicht . Wichtig ist die Liebe zu IHM . Das Vertrauen ist das Fundament einer jeden Liebe , wem ich nicht vertraue, den kann ich auch nicht lieben.

Was heißt es, Gott zu lieben? – Es heißt, seine Gebote zu halten:

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. […] Wer meine Gebote hat
und sie hält, der ist es, der mich liebt […]
(Joh 14,15.21)

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Drafi

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Antw:Ich bin freikirchlich
« Antwort #104 am: 05. Juli 2013, 20:22:04 »
Ich sehe bei dir zwei grausame Probleme:
- auf dir lastet eine schwere Sünde, und Freikirchen lehnen die gültige Beichte ab (Spr 1,32)
- du hast dich nochmals taufen lassen (Eph 4,5)

 

www.infrarot-heizungen.info

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung


 


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