Autor Thema: Ich bin freikirchlich  (Gelesen 40644 mal)

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KleinesLicht

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #30 am: 12. Februar 2011, 04:18:14 »
Hallo Enrico,

ich bin für die Löschung Deines Glaubensbekenntnisses verantwortlich; nicht Anemone und auch nicht Winfried.

Die Löschung hat nichts mit Furcht zu tun; Deine Diskussionsvorstellung geht nur über den Rahmen dieses Forums hinaus. Bitte schau Dir noch einmal den Zweck dieses Forums an:

"Dieses Forum ist dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen."

Für mich ist es daher eher unverständlich, dass sich Andersgläubige unter Kenntnis dieses Leitsatzes hier überhaupt anmelden.

Bist Du ein Suchender, der an seiner Glaubenszugehörigkeit zweifelt und den Weg in die kath. Kirche gehen möchte? Dann stelle ich "Dein" Glaubensbekenntnis wieder ein und wir diskutieren! Oder bist Du ein überzeugter Freikirchler, der eher die Absicht hegt andere für die eigene Überzeugung zu begeistern? Dann bleibt dieses Glaubensbekenntnis gelöscht.

Enrico, Du hast Dich hier freiwillig angemeldet und Du kannst freiwillig bleiben oder gehen. Bleibst Du (worüber ich mich sehr freuen würde), dann beachte bitte aus welchem Grunde dieses Forum "ins Leben gerufen" wurde.


Lieben Gruß und Gottes Segen
KleinesLicht

Offline Winfried

  • ****
  • Beiträge: 682
  • Geschlecht: Männlich
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #31 am: 12. Februar 2011, 08:45:29 »
Wacht doch mal auf, wir sind Christen, und Jesus und die Auferstehung ist die Grundlage, nicht Marianisch und Papst treu, das ist "nur" ein Detail, genau wie die Eucharistie.

Ich kann nur den Kopf schütteln..ihr tut mir wirklich leid


Lieber Enrico,

wenn Christen (Katholiken) nicht mehr an die Auferstehung glauben, sind sie keine Christen (Katholiken) mehr. Da gebe ich Dir Recht. Es gibt außer diesem auch noch eine ganze Reihe anderer Punkte, die von manchen, die sich Katholiken nennen (Taufscheinchristen, ohne dieses Thema hier noch einmal thematisieren zu wollen), missverstanden, abgelehnt oder auch geleugnet und bekämpft werden. Fazit: Sie sind dann keine Gläubigen mehr, für deren Bekehrung und Umkehr man zwar beten soll, die man aber leider als "Karteileichen" auffassen muss. Wenn es bei diesen mal hart auf hart geht, sind die weg ("der große Abfall", Offb).

Ähnlich verhält es sich aber auch mit denen, die, wider besseres Wissen, die Grundlagen unseres kath. Glaubens leugnen oder gar bekämpfen. Wer in einer Freikirche aufgewachsen ist oder es generell nicht besser wissen kann, mit dem habe ich keine Probleme. Auch mit denen nicht, die, aus welchen Gründen auch immer, einmal in diese oder jene Richtung abgerutscht sind. Ich kenne Deine Lebensgeschichte nicht und kann diese und damit Deine Person auch nicht beurteilen, aber im Sinne aller anderen Leser, die sich dem kath. Glauben verpflichtet fühlen oder auf der Suche nach ihm sind, möchte ich Dir vorschlagen, Dich freiwillig aus diesem FORUM zurückzuziehen. Es gibt, wie gesagt, eine Unzahl freikirchlicher Foren, wo jeder seine persönliche Einstellung zu Jesus Christus bekunden kann. Wer aber bewusst die Hl. Eucharistie, die Stellung der Heiligsten Gottesmutter in der Geschichte der Kirche und besonders in der heutigen Zeit, sowie das Papsttum als die Stellvertretung Christi, ablehnt, hat in diesem FORUM nichts zu suchen. Er verwirrt nur, statt zur Wahrheit (-sfindung) beizutragen.


PS: Die "Hl. Eucharistie", lieber Enrico, ist keineswegs nur ein "Detail" unseres Glaubens. In ihr ist Jesus Christus real, d.h. mit Körper, Geist und Seele (!) anwesend. Wir brauchen IHN nicht woanders zu suchen!!!


 ;mqghfgt
In hoc signo vinces.

LoveAndPray85

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #32 am: 12. Februar 2011, 19:12:06 »
In einem anderen Thread habe ich gelesen, dass nur etwa 45% der bekennenden Katholiken an die Auferstehung glauben.
Das kann doch nicht wahr sein, es ist offenbar nur wichtig dass man sagt man ist Papst treu und Marianisch, und Jesus und die Auferstehung das ist zweitrangig. Wacht doch mal auf, wir sind Christen, und Jesus und die Auferstehung ist die Grundlage, nicht Marianisch und Papst treu, das ist "nur" ein Detail, genau wie die Eucharistie.

Bitte? Die Eucharistie, in der Jesus, unser Herr, sich uns hingibt, ist NUR EIN DETAIL?
Lieber Enrico, ich hoffe, dass du irgendwann verstehen wirst, dass die Eucharistie das größte Geschenk ist, dass uns Jesus gemacht hat - und das ist auch eindeutig erwiesen, es sind schon genug eucharistische Wunder geschehen (Verwandlung in Fleisch auf der Zunge von Menschen oder Fotos, auf denen zu erkennen ist, dass Jesus in das Brot geht usw.).

Bitte stelle die Heilige Eucharistie nicht als Detail dar, das geht eindeutig zu weit!

Kristina

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #33 am: 12. Februar 2011, 21:19:42 »
Die Eucharistie, das Opfermahl ist der Kern des christlichen Glaubens.
Jesus Christus selbst hat die Kirche gegründet und den ersten Papst eingesetzt. Genauso die Eucharistie. Das kannst du in der Bibel nachlesen, Enrico. Es kann also kein Detail sein.
Die Mutter Gottes zu ehren und sie als Mittlerin anzurufen ist freiwillig, bleibt aber der Wille Gottes.
LG
Kristina

 ;mqghfgt

Enrico

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #34 am: 13. Februar 2011, 01:38:23 »
Hallo,
ich habe mich nun wirklich die letzten Tage mit diesem, und auch dem alten Forum auseinandergesetzt, und mir gedacht, irgendwie muss es doch einen Zugang geben, einen Konsens, ohne sich anzubiedern (mir fällt kein besseres Wort ein).
Mein Glaubensbekenntnis wurde einfach gelöscht, weil frei-kirchliches Gedankengut !!!(allein das Wort Gedankengut, weil mein Bekenntnis rein Biblisch ist, ist echt ein Hammer).
Selbst Leuten, die bezeugen röm.katholisch zu sein, es aber wagen zu hinterfragen, wo denn das in der Bibel steht was gelehrt wird (zB Maria Himmelfahrt, oder theologische Ausbildung Marias ?), oder worauf Bezug genommen wird, werden regelrecht gemobbt.

Ich habe etwas in meiner Gemeinde gelernt, das an sich eine wirklich Weise, und Christliche Lebensart sein sollte.
Nämlich, "in der Welt zu leben, dabei aber nicht aus der Welt zu sein". Mit Welt meine ich unsere Erde, unseren Planeten, ihr wisst schon "Terra", da wo auch die Kirchen sind, das Ding mit dem Kreuz auf den Turmspitzen, und noch Milliarden andere Dinge, die auf das Leben der Schöpfung (bevor Jesus wiederkommt) haben.

Aber ihr seid offensichtlich nicht da, ihr seid weder in der Welt, noch aus der Welt, ihr seid offensichtlich im "Lumen Gentium", oder im Buch des Katechismus irgendwo in den Seiten "der Wahrheit", und den Gesetzen und/oder Dogmen eingeklemmt.

Liebe Grüße
Erich




« Letzte Änderung: 13. Februar 2011, 01:45:50 von Enrico »

Sairo

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #35 am: 13. Februar 2011, 02:42:25 »
Lieber Enrico

Zitat
Selbst Leuten, die bezeugen röm.katholisch zu sein, es aber wagen zu hinterfragen, wo denn das in der Bibel steht was gelehrt wird (zB Maria Himmelfahrt, oder theologische Ausbildung Marias ?), oder worauf Bezug genommen wird, werden regelrecht gemobbt.

Ich sehe kein Mobbing, sondern die Verteidigung der katholischen Lehre. Im Gegenzug möchte ich Dich fragen: Muss die von Dir geforderte "sogenannte Glaubenstoleranz" soweit gehen, dass wir deine Glaubensansichten, die sich mit der katholischen Lehre widersprechen hinnehmen müssen? In meinen Augen Nein, weil dann wird die Häresie geduldet. Ich möchte Dir gerne noch folgendes Zitat vom unserem heiligen Augustinus mitgeben: Liebt den Häretiker, aber hasst die Häresie! Wir verurteilen Dich nicht aufgrund deines Glaubens, sondern verteidigen die Lehre der heiligen und apostolischen Kirche. Im Evangelium gibt es  eine interessante Stelle: Da versucht der Versucher (Satan), Christus von seiner Mission abzubringen (Mt 4, 1-11).  Und er bedient sich bei diesem Vorhaben auch eines SCHRIFTBEWEISES (nämlich Psalm 91). Das heisst: Sogar der Teufel versucht, die Schrift in seinem Sinne auszulegen. So stellt sich die Frage - und sie stellte sich von Anfang an, denn schon Paulus musste ja bekanntlich gegen "falsche Lehrer" argumentieren - Wer hat die richtige, Gott-gemässe und Gott-gewollte Auslegung der Schriften? - Der Theologieprofessor XY?  Die Zeugen Jehovas? Die Protestanten? Freikirchler? Eine charismatische Gebetsgruppenleiterin?

Paulus beruft sich gegenüber den Gemeinden auf seine APOSTOLISCHE VOLLMACHT. Sie allein gibt ihm das Recht, autoritativ gegenüber der Gemeinde zu lehren. - Und genau das ist es, was "die katholische Tradition" meint: Die Apostolische Lehrüberlieferung seit der Zeit der Apostel bis heute, die uns sagt, wie die Hl.Schrift in Wahrheit auszulegen ist.

Ausser dem, was aus dem Verhalten des Paulus und anderer Apostel hervorgeht, wird die kirchliche ÜBERLIEFERUNG als notweniger Kontext der Schrift klar genannt in 2 Thess 2, 15. Ebenso heißt es in 1 Tim 3, 15, dass "die KIRCHE  Säule und Fundament der Wahrheit ist" und diese Kirche ist die Römische-Katholische und Apostolische Kirche . - Lies es bitte genau: Es steht nicht da: "die SCHRIFT" ist Säule und Fundament der Wahrheit, sondern: "die Kirche". Warum? - Weil die Kirche "der Leib Christi" ist. Und weil nur der, der zu diesem Leib gehört, die Schrift richtig verstehen kann!

Wenn ich recht sehe, ist doch die Kirche bereits mit der Berufung und Aussendung der ersten Jünger durch Jesus - oder, wenn Du willst - mit dem Pfingsttag entstanden. Die Bibel im heutigen Umfang gibt es aber erst seit den Konzilien von Hippo (393) und Karthago (397) und deren Bestätigung durch die jeweiligen Päpste.

Lange bevor in der Bibel gelesen wurde, gab es also schon Christen. Der Glaube wurde zuerst MÜNDLICH weitergegeben, so wie es Jesus selbst machte, der ja - auch darüber sollte man mal nachdenken - kein einziges Wort aufgeschrieben hat. Am  Anfang der Kirche war nicht die Schrift, sondern: Die Verkündigung und mündliche Überlieferung der Apostel und der anderen Jünger (und das sakramentale Handeln: Taufe, Firmunng, Eucharistie, Beichte, Gottesdienste...)

Schriftlich wurde das alles erst nach und nach festgehalten. Vor allem dann, als die Augenzeugen Jesu (die Apostel) nach und nach zu sterben begannen. Von all dem schreibt der hl.Lukas am beginn seines Evangeliums (Lk 1,1-4). - Auch hieraus wird übrigens deutlich, dass die Bibel wiklich das BUCH DER KIRCHE ist. Sie ist in der Kirche entstanden und muss auch heute IN der Kirche gelesen werden.

Nun, Du sollst auch einmal folgende Stelle lesen: Matthäus 16,16-19. - Hier setzt Jesus selbst das PETRUSAMT als FELSENAMT für die Kirche ein und verbindet dieses Amt mit der Binde-und Lösevollmacht, wozu die Vollmacht gehört, verbindlich zu lehren. An anderer Stelle sendet Christus die Apostel aus mit den Worten: „Wer euch hört, der hört mich“(Lk 10,16). Bischöfe und Papst haben als Nachfolger der Apostel also die Befugnis, im Namen  Jesu zu lehren.

Das Wort vom "Stellvertreter Christi" leitet sich ab aus Joh 21, 15-23, dem Wort des Auferstandenen an Petrus. Dort gibt Jesus dem Petrus (und NUR ihm) feierlich und dreimal den Auftrag: "Weide MEINE Schafe". Wer aber die Schafe Christi, des Guten Hirten, weiden soll, der übt stellvertretend den Dienst Christi aus.

Auch Paulus  nennt sich in 2 Kor 5,20 "Gesandter an Christi statt" und sagt: „Gott ist es, der durch uns mahnt“.

Zitat
ich habe mich nun wirklich die letzten Tage mit diesem, und auch dem alten Forum auseinandergesetzt, und mir gedacht, irgendwie muss es doch einen Zugang geben, einen Konsens, ohne sich anzubiedern (mir fällt kein besseres Wort ein).

Die von Dir geforderte Ökumene beginnt dort, wo wir bereit sind, Vormeinungen an der Wirklichkeit zu überprüfen und wo wir uns den Wunsch des Herrn im Abendmahlssaal zu eigen machen : "Alle sollen eins sein!" (Joh 17, 21)

Wie kann sich eine in unzählige , sich gegenseitig bekriegende Gruppen und Grüppchen zerspaltene Christenheit im Ernst noch auf Jesus Christus berufen? "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Herr aller" - das muss Kennzeichen der Kirche Jesu Christi sein (Eph 4, 4,-6). Und wo findest Du dieses Kennzeichen? Bei der katholischen Kirche!

Dass der Protestantismus sich heute in Form von über DREIHUNDERT verschiedenen Kirchen und Denominationen und darüberhinaus in abertausenden "freien" Gemeinschaften präsentiert, entspricht NICHT der klaren Forderung der Schrift. Darüber sollten sich alle bibeltreuen Protestanten Gedanken machen.

Deshalb findest Du die Wahrheit nicht in der Freikirche, sondern bei der Katholischen Kirche. Die Katholische Kirche vertritt eine Einheit in der Lehre und diese Lehre vertritt die Kirche seit 2000 Jahren!

Nun zu meinem Schlusswort. Wenn Du wirklich auf der Suche der Wahrheit bist, dann bist Du herzlich willkommen. Wenn aber Du deine Glaubensansichten die ja sehr wohl freikirchlicher Natur sind, hier mit uns teilen willst, dann bist Du hier am falschen Platz! Leider!

Ich bete für Dich lieber Enrico, dass Dich dein Lebensweg zurück zur heiligen Katholischen Kirche führt. Das ist ein grosser Wunsch von mir!

Gottes Segen und ein schöner Sonntag!
Gelobt Sei Jesus Christus!
Sairo


barmherzig0812

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #36 am: 13. Februar 2011, 07:22:38 »
Lieber Sairo,
du schreibst....

Ausser dem, was aus dem Verhalten des Paulus und anderer Apostel hervorgeht, wird die kirchliche ÜBERLIEFERUNG als notweniger Kontext der Schrift klar genannt in 2 Thess 2, 15. Ebenso heißt es in 1 Tim 3, 15, dass "die KIRCHE  Säule und Fundament der Wahrheit ist" und diese Kirche ist die Römische-Katholische und Apostolische Kirche . - Lies es bitte genau: Es steht nicht da: "die SCHRIFT" ist Säule und Fundament der Wahrheit, sondern: "die Kirche". Warum? - Weil die Kirche "der Leib Christi" ist. Und weil nur der, der zu diesem Leib gehört, die Schrift richtig verstehen kann!

leider kann ich so manches in der Bibel nicht verstehen z. B
Joh, 19,25 "25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
26 Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
27 Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. "

Diese Bibelstelle wird oft benützt um zu rechtfertigen, dass Maria auch unsere Mutter ist...oder liege ich da falsch?

jedoch steht in Mt. 27,55
55 Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient.
56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

des weiteren in Mk. 15,40
40 Auch einige Frauen sahen von weitem zu, darunter Maria aus Magdala, Maria, die Mutter von Jakobus dem Kleinen und Joses, sowie Salome;
41 sie waren Jesus schon in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient. Noch viele andere Frauen waren dabei, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren.

bei Mt. und bei Markus ist nicht von Maria...der Mutter Jesu die Rede, aber eindeutig Maria von Magdala.
Stand sie jetzt unterm Kreuz wie bei Johannes, oder sah sie von weitem zu wie bei Markus und Matthäus?

Dies ist natürlich nur einer von vielen Widersrpüchen in der Bibel.
Mir machen solche Dinge jedoch das Leben schwer.

lg Christian



Sairo

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #37 am: 14. Februar 2011, 00:01:11 »
Lieber Christian

Eine Frage diesbezüglich: Kannst Du Dir vorstellen, dass die Mutter Jesu nicht dabei war, als ihr einziger Sohn gekreuzigt wurde? Muss es denn explizit in den Evangelien von Markus und Matthäus erwähnt sein?

Das Johannesevangelium gibt Dir ja die klare Antwort darauf! Die Mutter war da!

Wo liegt der Widerspruch, weil Sie in den Evangelien nach Markus und Matthäus nicht erwähnt wird? Das Johannesevangelium hat die Symbolik und den geschichtlichen Hintergrund der anderen Evangelien noch klarer zum Ausdruck gebracht. Das Johannesevangelium ergänzt die anderen Evangelien sehr schön. Schau es bitte aus dieser Sicht an und wo ist dann der Widerspruch?

Herzliche Grüsse und Gottes Segen
sairo

barmherzig0812

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #38 am: 14. Februar 2011, 09:02:42 »
Lieber Sairo,

der Widerspruch ist offensichtlich...bei Maria Magdalena, die einmal von weitem zusieht, und dann wieder mit Maria, der Mutter Gottes unterm Kreuz ist.

lg Christian

Enrico

  • Gast
Re:Ich bin freikirchlich
« Antwort #39 am: 14. Februar 2011, 10:46:51 »
Hallo Christian,
vielleicht kann ich dir ein wenig weiterhelfen, auch wenn ich "nur" freikirchler bin.
Es gibt mehrere Problemstellen in der Bibel, doch das sind keineswegs Widersprüche.

Überlege mal folgendes.

Du gehst vier Freunden oder bekannten zu einer Veranstaltung, sagen wir mal zu einer Messe im freien.
Da sind ganz viele Leute, und ihr alle beschließt nun, ganz nach vorne zu gehen.
Du bist nun mit deinen Freunden ganz vorne, und es wird bisschen Eng, und drei deiner Freunde gehen kurz darauf aus irgend einem Grund weiter zurück. Vielleicht weil es ihnen zu Eng war, oder zu laut, oder weil sie zu wenig gesehen haben.

Und nun berichtet 3 verschiedene Leute über euren Besuch dort.

Der eine schreibt, Christian, Karl, Franz und Kurt standen ganz vorne in der ersten Reihe.
Die anderen beiden schreiben:
Karl, Franz und Kurt standen in der 5. Reihe, mit weiteren anderen Bekannten.

Beides ist kein Widerspruch, weil das tatsächlich so passiert ist, es ist nur von verschiedenen Leuten, vielleicht zu verschiedenen Zeitpunkten, aus verschiedenen Sichten erzählt.

Du selber würdest vielleicht schreiben, zuerst waren wir alle ganz vorne, und später sind die anderen weggegangen. Auch richtig, oder ?
Der Karl würde vielleicht schreiben, dass Christian plötzlich nicht mehr zu sehen war.

Im Zusammenhang mit den Evangelien könnte es aus meiner Sicht durchaus so gewesen sein, dass zuerst alle 4 Frauen am Kreuz waren, und bis auf Maria sind die anderen weiter weggegangen, oder vielleicht wurden sie auch weggebracht, und haben dann von der weiterer Entfernung hingesehen

LG Erich


« Letzte Änderung: 14. Februar 2011, 10:54:28 von Enrico »

 

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