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Mariendogmen
« am: 01. Mai 2012, 09:24:30 »

Die katholische Lehre kennt vier Mariendogmen
 


© katholisch.de

Maria hält das Jesuskind im Arm.

Diese Lehrsätze oder Meinungen beziehen sich auf das Leben und das Sein Mariens
In der katholischen Theologie gibt es eine große Anzahl von Dogmen. Das Wort Dogma stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Meinung, Lehrsatz. Ein Dogma ist in der katholischen Kirche ein Lehrsatz, der als wahr gilt. Zur Mutter Gottes gibt es vier Glaubensdogmen:

1.  Die Gottesmutterschaft Mariens
Da Gott der Vater und Christus nach der Lehrmeinung des Konzils von Nicäa eines Wesens sind, wurde 431 auf dem Konzil von Ephesus die Gottesmutterschaft Marias zum Dogma erklärt.

2.  Die immerwährende Jungfräulichkeit
Auf dem zweiten Konzil von Konstantinopel im Jahr 553 wurde in einem Dogma festgehalten, dass Maria vor, während und nach der Geburt Jesu immer jungfräulich blieb.

3.  Die unbefleckte Empfängnis
Papst Pius IX. verkündete dieses Dogma im Jahr 1854. Es besagt, dass Maria vor und nach ihrer Geburt frei von der Erbsünde ist.

4. Die leibliche Aufnahme Marias
Im Jahr 1950 stellte Papst Pius XII. folgendes Dogma auf: Maria ist die zeitlebens Sündenfreie, die mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde.

Das Dogma der Gottesmutterschaft erkennen auch die orthodoxen und protestantischen Kirchen an. Die Unbefleckte Empfängnis und die Aufnahme in den Himmel gelten nur in der römisch-katholischen Kirche. Das Dogma der immerwährenden Jungfräulichkeit wurde noch von den Kirchenreformern Martin Luther, Jean Calvin und Huldrych Zwingli vertreten – jedoch nicht mehr von den  evangelischen Kirchen heute. Diese – wie auch die Alt-Katholiken – sehen in Maria ein Vorbild des christlichen Glaubens unter vielen.
Von Margret Nußbaum

Aus:
http://www.katholisch.de/36076.html

Weitere Infos unter:

http://campus.udayton.edu/mary/resources/German/EinUeberblick.html



4. Die Kirche bewahrt die reiche Erinnerung an die fortlaufende Rolle Marias und ihre aktive Gegenwart   
Die Lehre Marias, zusammengefasst in den Dogmen, ist aber nicht nur auf die vier Dogmen begrenzt. Ein Großteil des theologischen Gedankenguts über Maria ist nie Gegenstand einer feierlichen dogmatischen Verkündung gewesen. Wir glauben zum Beispiel fest daran, dass Maria die erste Jüngerin Jesu Christi, unsere Schwester im Glauben und die Gehilfin Christi war. Keine dieser Glaubenslehren sind Dogmen.
In ähnlicher Weise glauben wir, dass Maria unsere Mutter, genau genommen eine geistige Mutter ist. Das Zweite Vatikanum fasst in Kapitel 8 die meisten der Aspekte der Aktivität Marias um unsertwegen mit den Bezeichnungen Mutter der Gläubigen und Mutter der Menschen zusammen.
5. Jesus Christus empfahl Maria seinem Lieblingsjünger als Mutter (Jo 19,25-27)
Auf diese Weise wird sie die Mutter aller Jünger Christi, ja sogar aller Menschen. Die Mutterschaft Marias zu uns hat ihre Wurzel in ihrem Dienst für Jesus, unserem Erlöser. Dazu bemerkt das Zweite Vatikanische Konzil folgendes:
Die Vorbestimmung der heiligen Jungfrau zur Mutter Gottes wurde mit der Menschwerdung des göttlichen Wortes verbunden: in den Plänen der göttlichen Vorsehung war sie gnadenvolle Mutter des göttlichen Erlösers hier auf Erden und vor allen anderen und auf eine einzigartige Weise die hochherzige Partnerin und demütige Magd des Herrn. Sie empfing Christus, brachte ihn zur Welt und nährte ihn, sie brachte ihn dem Vater im Tempel dar und hatte Anteil an den Leiden ihres Sohnes, als er am Kreuze starb. Hierdurch wirkte sie in einer völlig einzigartigen Weise durch ihren Gehorsam, ihren Glauben, ihre Hoffnung und brennenden Liebe am Werk des Erlösers beim Wiederherstellen des übernatürlichen Lebens der Seelen mit. Aus diesem Grund ist sie uns eine Mutter in der Ordnung der Gnade (LG 61).
Wir sprechen über eine geistige Mutterschaft. Das bedeutet, dass Marias mütterliche Tätigkeit darin besteht, uns mit Christus zu vereinen, der unser Leben, unsere Wahrheit und unser Sein ist. Verschiedene geistliche Verfasser haben dafür die Bezeichnung „Christus in uns zu bilden“ oder „in uns das Abbild ihres Sohnes zu formen,“ verwendet.   
Obwohl Maria Mutter in der Ordnung der Gnade genannt wird, ist sie nicht Schöpferin der Gnade. Ihre geistige Mutterschaft ist in der Kraft der Erlösung zugrunde gelegt (vgl.LG 60). Maria hat ihren Sohn durch die Kraft des Geistes geboren. In und durch den gleichen Heiligen Geist nimmt sie ihre mütterliche Gegenwart und ihr Tun um unsertwegen wahr.   


 

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2 Antworten
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Letzter Beitrag 20. April 2012, 11:17:17
von velvet

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Gerhard Wisnewski spricht Klartext

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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