Autor Thema: Von der Zeugung bis zur Auferstehung  (Gelesen 2432 mal)

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Von der Zeugung bis zur Auferstehung
« am: 01. Mai 2012, 10:56:59 »
Von der Zeugung bis zur Auferstehung
 



Eine Abbildung von Mariä Heimsuchung vom Max Reichlich aus dem Jahr 1511.© Max Reichlich, 1511,

Alte Pinakothek in München


Die Kirche gedenkt dem Wirken Marias über das ganze Jahr mit verschiedenen Festen
Erst ab dem fünfen Jahrhundert – nach dem Konzil von Ephesus – wurden Marienfeste gefeiert. Im Laufe der Jahrhunderte kamen immer mehr dazu. Die wichtigsten Marienfeste und ihre Bedeutung:

1. Januar
Hochfest der Gottesmutter Maria
Im Jahr 1931, 1.500 Jahre nach dem Konzil von Ephesus, bei dem die Gottesmutterschaft Marias zum Dogma erklärt worden war, beschloss Papst Pius XI., fortan das Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria zu feiern. Durch die jüngste Kalenderreform ging dieses Fest in das "Hochfest der Gottesmutter Maria" auf.

2. Februar
Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess)
Dieses Fest erinnert an ein altes jüdisches Gesetz. Es war damals Sitte, den erstgeborenen Sohn Gott zu weihen und im Tempel ein Opfer zu bringen. Anfangs hieß es "Fest der Reinigung Mariens". Wegen der Lichterprozessionen und der Kerzenweihe erhielt es den Namen Mariä Lichtmess.

11. Februar
Unsere Liebe Frau von Lourdes
Papst Pius X. beschloss im November 1907, ein Fest zur Erinnerung an die erste Erscheinung der Muttergottes in Lourdes am 11. Februar 1858 zu feiern.

25. März
Mariä Verkündigung
Heute heißt es "Fest der Verkündigung des Herrn". Es erinnert an die Verkündigung durch den Engel Gabriel. Er hatte Maria neun Monate vor der Geburt Jesu die Botschaft überbracht.

Mai
Maria Maienkönigin
Der Monat Mai ist der Muttergottes gewidmet. Sie wird mit dem zarten, knospenden Grün und den ersten duftenden Blumen verglichen.
Andachten zu Ehren der Heiligen Gottesmutter Maria wurden zum ersten Mal im Jahr 1784 in Italien gefeiert. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich diese Andachtsform und setzte sich weltweit in der katholischen Kirche durch.

2. Juli
Mariä Heimsuchung
Das Fest erinnert an den Besuch Marias bei Elisabeth. Das Basler Konzil schrieb es im Jahr 1441 für den 2. Juli vor.

15. August
Mariä Aufnahme in den Himmel
Dieses Fest entstand durch das Dogma, das Papst Pius XII. erlassen hatte: nämlich die Aufnahme leibliche und seelische Aufnahme Marias in den Himmel. Vor allem in Bayern wird es mit Kräuterweihen gefeiert.

8. September
Mariä Geburt
Das Fest ist außer Weihnachten und dem Johannistag der einzige Geburtstag, der im Laufe des Kirchenjahres gefeiert wird, und zwar schon seit dem 8. Jahrhundert. Übrigens erzählt nur das apokryphe Jakobusevangelium von Anna und Joachim, den Eltern Marias, von Marias Geburt und ihrer Kindheit.

12. September
Mariä Namen
Wenige Tage auf den Geburtstag der Muttergottes folgt bereits ihr Namenstag. Nach dem Sieg über die Türken bei Wien im Jahr 1683 führte Papst Innozenz XI. das Fest für die ganze Kirche ein.

15. September
Gedächtnis der Schmerzen Mariens
Papst Benedikt XIII. führte das Fest im Jahr 1727 für die ganze Kirche ein. Es soll an die sieben Schmerzen Mariens erinnern: Spruch Simeons, Flucht nach Ägypten, dreitägige Suche nach Jesus, Kreuzweg Jesu, Stehen unter dem Kreuz, Kreuzabnahme, Grablegung Jesu.

7. Oktober
Unsere liebe Frau vom Rosenkranz
Bei der Seeschlacht im Golf von Lepanto am 7. Oktober 1571 siegte die christliche Mittelmeerflotte über die türkische. Das hatte sie nach Meinung vieler Gläubiger der Muttergottes zu verdanken. Papst Pius V. ordnete deshalb für den ersten Jahrestag des Sieges ein Marienfest an. Und Papst Leo XIII. führte im Jahr 1884 den Oktober als Rosenkranzmonat ein.

21. November
Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem
Das apokryphe Jakobusevangelium berichtet von der Darstellung Marias im Tempel von Jerusalem. Demnach hätten Anna und Joachim ihre Tochter im Alter von drei Jahren als Tempeljungfrau in den Tempel gebracht. In der Ostkirche feierte man deshalb "Darstellung Marias im Tempel". In der Westkirche wurde das Fest im Jahr 1371 von Papst Gregor XI. eingesetzt.

8. Dezember
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Es ist das Fest der Zeugung Marias. Durch das Dogma der "Unbefleckten Empfängnis" hat es eine neue Bedeutung bekommen. Seit dem Mittelalter gingen Theologen davon aus, dass Maria im Augenblick ihrer Empfängnis von der Erbsünde befreit worden sei. Diese Meinung wurde durch das Dogma von Papst Pius IX. gefestigt.

Von Margret Nußbaum


Aus:
http://www.katholisch.de/36082.html

Offline Marcel

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Antw:Von der Zeugung bis zur Auferstehung
« Antwort #1 am: 01. Mai 2012, 15:31:45 »
Mai
Maria Maienkönigin
Der Monat Mai ist der Muttergottes gewidmet. Sie wird mit dem zarten, knospenden Grün und den ersten duftenden Blumen verglichen.
Andachten zu Ehren der Heiligen Gottesmutter Maria wurden zum ersten Mal im Jahr 1784 in Italien gefeiert. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich diese Andachtsform und setzte sich weltweit in der katholischen Kirche durch.

Im alten Kalender wird zum Abschluß des Marienmonats am 31. Mai das Fest
»Maria Königin« gefeiert: ▶ http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=433.msg2808

Zitat
7. Oktober
Unsere liebe Frau vom Rosenkranz
Bei der Seeschlacht im Golf von Lepanto am 7. Oktober 1571 siegte die christliche Mittelmeerflotte über die türkische. Das hatte sie nach Meinung vieler Gläubiger der Muttergottes zu verdanken. Papst Pius V. ordnete deshalb für den ersten Jahrestag des Sieges ein Marienfest an. Und Papst Leo XIII. führte im Jahr 1884 den Oktober als Rosenkranzmonat ein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Grata_recordatio (Papst Johannes XXIII., 1959)
http://de.wikipedia.org/wiki/Recurrens_mensis_october (Papst Paul VI., 1969)

Zitat
21. November
Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem
Das apokryphe Jakobusevangelium berichtet von der Darstellung Marias im Tempel von Jerusalem. Demnach hätten Anna und Joachim ihre Tochter im Alter von drei Jahren als Tempeljungfrau in den Tempel gebracht. In der Ostkirche feierte man deshalb "Darstellung Marias im Tempel". In der Westkirche wurde das Fest im Jahr 1371 von Papst Gregor XI. eingesetzt.

Dieses Fest heißt im alten Kalender auch »Mariae Opferung«.

Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

 

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Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



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