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Autor Thema: Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?  (Gelesen 21556 mal)

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Offline ChrS

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #8 am: 05. Juni 2012, 14:20:03 »
Aus der Sicht des Glaubens

Die Evolutionstheorie ist mit der katholischen Religion nicht zu vereinbaren. Die Heilige Schrift lehrt uns, dass Gott sämtliche Tierarten getrennt voneinander erschuf (Gen 1,21.24f). Weiter lehrt sie, dass sie den Menschen getrennt von allen Tierarten als Ebenbild Gottes schuf (Gen 1,26f).

Zunächst einmal sei gesagt, dass nur eine irregeleitete Wissenschaft der göttlichen Offenbarung widerspricht. Die einzige Form der Erkenntnis zeigt Augustinus auf, wenn er sagt: „Glaube, um zu erkennen; erkenne, um zu glauben.“ Es gibt keine andere Art von sicherer Erkenntnis als jener, die sich an der einzig glaubwürdigen – weil in sich logisch und aus sich richtig erscheinenden – Autorität der katholischen Religion orientiert. Die vernünftige Einsicht, die uns unsere subjektive Befangenheit vor Augen führt, nötigt uns dazu, dass wir uns der göttlichen Autorität unterstellen, um uns so zur wahrhaften objektiven Erkenntnis zu erheben. Das Wissen ist ein Endprodukt der menschlichen Verstandestätigkeit, der Glauben dagegen ist das Endprodukt der göttlichen Gnade. Das Wissen kommt vom Menschen, der Glaube aber von Gott.  Das erklärt, warum dem Gläubigen der Glaube gewisser als alles Wissen und dem Ungläubigen der Glaube null und nichtig erscheint. Der Gläubige sagt schließlich, der Glaube kommt von Gott und es gibt nichts Sichereres als das, was von Gott kommt. Der Ungläubige dagegen behauptet, der Glaube kommt nicht von Gott.

Der Christ sagt, dass die Lebewesen von Gott erschaffen wurden. Der Atheist sagt, dass es keinen Gott gibt und folglich denkt er, dass das Leben zufällig entstanden sei. Die Evolutionstheorie ist der Versuch die Entstehung der Lebewesen zu erklären unter der Voraussetzung, dass es keinen Gott gibt. Dem kann kein Christ zustimmen. Dieses ganze Entwicklungsverständnis ist ja zur Ideologie der modernen Welt geworden: Die Zeit schreitet fort und alles wird besser. Wir Christen sagen, dass, wenn es eine Entwicklung gegeben hat, dann zum Schlechten hin. Der gute Gott hat eine vollkommene Welt geschaffen. Das Böse und das Leid aber kamen durch den missbrauchten freien Willen von Engeln und Menschen in die Welt.


Aus der Sicht der Wissenschaft

Wissenschaftlich nachgewiesen ist im Übrigen ausschließlich eine Mikro-Evolution innerhalb der Arten und Gattungen. Alles andere ist antichristliche Ideologie.

Evolution oder Schöpfer - Prof. Dr. Alma von Stockhausen
http://gloria.tv/?media=138343

Evolution - eine Erklärung für komplexes Leben?
http://gloria.tv/?media=21419
« Letzte Änderung: 05. Juni 2012, 14:23:19 von ChrS »
"Ich sehe nicht, inwiefern die lehrmäßige Festigkeit im Widerspruch stünde zur geschmeidigen, erfinderischen, ja sogar kühnen Liebe [...], wie die doktrinale Unbeugsamkeit im Gegensatz stehen sollte zu herzlichem Mitleid" (Bischof Alfonso de Galarreta FSSPX, Ecône, 29.6.2011).

Offline Jesod

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #9 am: 05. Juni 2012, 16:22:36 »
Liebe Velvet,
die Mendelsche Vererbungslehre ist wie die Evolutionstheorie auf Grund von Beobachtungen entstanden und BESCHREIBT lediglich Vererbungsvorgänge.
Durch die Beschreibung sind, in gewissem Maße Vorhersagen möglich, was Zucht bestimmter Eigenschaften erst möglich macht.
Wenn man als Beispiel den Hund nimmt, dann gab es die Vielzahl der Hunderassen z. B. zu Zeiten Christi Geburt überhaupt nicht, es waren bestenfalls Mischlinge die aus der zufälligen Paarung verschiedener Hunde und der damit ausgelösten Mutation entstanden sind.

Die Aussage, die einen Post später gemacht wird, dass Gott ALLE Tiere getrennt von ihm erschaffen wurden, kann demnach nicht stimmen.

Die Antwort zu deiner Frage warum Affen seit Jahrtausenden Affen und Menschen eben Menschen sind liegt geradezu auf der Hand:

Es sind unterschiedliche Lebewesen!
Ein Affe ist kein Mensch und ein Mensch ist kein Affe!
Das schließt aber doch nicht aus, dass es einen gemeinsamen Urahnen gegeben hat! Eine Bewegung „auf einender zu“ macht m.E. auch keinen Sinn, oder willstdu einem Affen dasSprechen beibringen?

Bleiben wir bei dem „Hundebeispiel“ . Heute gibt es Riesendoggen und Zwergpinscher. Hunderassen die sich  zwar ähnlich sind, aber trotzdem verschiedenen Rassen angehören.
Gemeinsam ist beiden, dass sie einen gemeinsamen Vorfahren, den Wolf haben –wenn du Biologin bist, weißt du was gemeint ist.

Übrigens, das mit dem Organaustausch zwischen den Spezien gibt es tatsächlich. Herzklappen für Menschen können aus Schweineherzen gewonnen werden – man müsste einen Mediziner fragen, der konkretere Angaben machen kann.   

Das mit der Evolutionstheorie hast du scheinbar falsch verstanden:
Kein Wissenschaftler sagt, dass damit Gott abgeschafft werden soll. Erstens beschäftigt er sich  nicht mit dieser Frage – für den Wissenschaftler ist, wie schon  oben erwähnt nur interessant WIE etwas funktioniert.
Das WARUM kann er nur bis zu einem gewissen Punkt beantworten, dann  kommt für ihn die Unerklärlichkeit und, wenn er gläubig ist, das Werk Gottes.
Evolution versucht lediglich das Werk zu erklären, nicht den Schöpfer.
Wer etwas anderes behauptet hat Evolutionstheorie nicht begriffen, oder behauptet falsche Dinge, so wie man z. B. Darwin nachsagte  er würde die Abstammung des Menschen vom Affen behaupten, was aber NIE der Fall war, das waren christliche Interpretationen, weil man von Naturwissenschaft nichts verstand und nicht verstehen wollte.

Gott, liebe Velvet, wird mMn NIE BEWEISBAR sein. Er  ist einfach zu groß als das wir ihn  begreifen  könnten.

Die Evolutionstheorie wurde, im Lauf ihrer Entwicklung immer präziser und gilt heute nominel zwar als „Theorie“,  praktisch gelten die gemachten Beobachtungen und Erfahrungen als gesichert – bis neue Erkenntnisse das Bild ergänzen, erweitern oder verändern.

Augustinus, lieber ChrS., war ein Theologe, der im 4.Jahrhundert lebte und kein Wissenschaftler.
Er hat die Welt aus der Sicht eines Gläubigen der damaligen Zeit beurteilt. Die Vorstellung der Erde, des Weltalls und der Elemente waren von mystischen Vorstellungen bar jeder Sachkenntnis.
Ja die Gläubigen legten, wie du das anscheinend heute immer noch tust, die Bibel wortwörtlich wie ein Naturkundebuch aus –es gab kaum Wissenschaft.
Und wer etwas anderes sagte als das, was in der Bibel stand, war ein Häretiker.
Hättest du damals Augustinus erklärt, dass du mit Menschen die tausende von Kilometern von ihm entfernt sind  sehen und sprechen kannst, hätte das als Zauberei gegolten.
Das Menschen sich reisend durch die Luft bewegen, dass der Mond von Menschen  betreten wird – alles Dinge die jenseits der Vorstellungen der Menschen dieser Zeit waren.

Und DU willst deren Aussagen heute als immer noch geltend, als verbindlich darstellen???????

Zunächst einmal sei daher gesagt dass deine Aussage :
Zitat
„Zunächst einmal sei gesagt, dass nur eine irregeleitete Wissenschaft der göttlichen Offenbarung widerspricht.“
selbst von der Kirche nicht verwendet wird.

Die Kirche hat längst erklärt, dass die Bibel kein Naturkunde- oder Geschichtsbuch ist.

Solche Gedanken, werden lediglich von einer kleinen Gruppe von Fundamentalisten und Traditionalisten, wie z.B. den Piusbrüdern gepflegt und sind schon als falsch entlarvt. 

Weil die Kirche naturwissenschaftlich WEIß was Sache ist und nicht UNWISSEND sich auf Glauben zurückziehen muss, so wie du das tust.

Mit diesen Sätzen:
Zitat
"Der Christ sagt, dass die Lebewesen von Gott erschaffen wurden. Der Atheist sagt, dass es keinen Gott gibt und folglich denkt er, dass das Leben zufällig entstanden sei."

machst du eine ziemlich verlogene Aussage, weil du nämlich Wissenschaftlern unterstellst sie wären allesamt Atheisten.

Sagst du das auch zu den Forschern und Wissenschaftlern des Vatikans?

So wie der von dir zitierte“Experte derVorzeit“ Augustinus kein Wissenschaftler war, genau so ist es mit der von dir als wissenschaftliche „Koryphäe“ berufene Frau Prof. Dr.Alma von Stockhausen.
 
Die Dame hat Philosophie, Theologie und Geschichte studiert vor allem hat sie sich mit Augustinus (!!!) beschäftigt.
Das soll eine Expertin in Biologie zur Evolutionslehre sein?

Mach‘ dich nicht lächerlich.

Genau so gut könnte ich Franz Beckenbauer als Experte für Biologie heranziehen, und vermutlich hat der „inhaltsstärkere Kenntnisse“ als diese Philosophie-Professorin, deren wissenschaftskenntnisse bestenfalls rudimentär sind.
Dafür kennt sie sich in katholischer Lehre, sie hat ja mit Josef Ratzinger eng zusammen gearbeitet, ziemlich gut aus.

Du versuchst mit pseudowissenschaftlichen Aussagen, die jeder Student im 1. Semster Biologie zerpflückt, Meinung zu machen.

Wenn ein Atheist sagt, dass sich alles“zufällig“ entwickelt habe,muss man, must DU, dich mit diesem Atheisten auseinander setzen.

Aber pauschal Wissenschaftler mit Atheisten gleich zu setzen ist schlicht eine Ungehörigkeit.

Die Evolutionstheorie ist,da kannst du dich sträuben wie du willst, ist anerkannte Wissenschaft, die ständig erweitert und ergänzt wird, das sieht auch der Vatikan so.

Und versuche nicht, mich, oder andere, die auf Grund von Erkenntnis die ET anerkennen als UNGLÄUBIGE darzustellen.

Ich glaube an Gott, auch wenn ich nicht weiß WIE ER DAS ALLES GESCHAFFEN HAT – ich kann aber bestimmte Funktionen seiner Schöpfung durch die ET erkennen, auch wenn Traditionalisten das nicht wahrhaben wollen.


Jesod
« Letzte Änderung: 05. Juni 2012, 18:09:10 von Jesod »

velvet

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #10 am: 05. Juni 2012, 19:05:19 »
Lieber Jesod,
Du hast mich mit Deiner antwort zum Schmunzeln gebracht, ich stellte mir plötzlich vor du sitz da und denkst Dir was sind das für Idioten. Spass bei Seite, ich bin kein Biologe ich mache Methodenentwicklung im Labor und befasse mich mit Gehirnerkrankungen (Alzheimer, Parkinson etc.). ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich glaube, dass Gott alles Leben erschaffen hat und dass sich die verschiedenen Spezies langsam den Lebensbedingungen angepasst haben und weiterentwickelt aber dass der Mensch nicht vom Affen abstammt. ich wenigstens nicht.
Was mich ärgert ist, dass ein neuer Lehrplan eingeführt werden soll, der jede Einwirkung von Gott in der Evolutionstheorie ausschliesst.

Übrigens gibt es Schweine Herzklappen bei Menschen, jedoch ganze Organe werden abgestossen, was die Genetiker nicht daran hindert Pflanzen mit Tieren zu kreuzen.

Liebe Grüsse

velvet

Offline Jesod

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #11 am: 05. Juni 2012, 23:07:28 »
Nein nein, velvet, wenn ich so denken würde, wäre das mehr als anmaßend.
Man hat mir nur irgendwann logisches Denken beigebracht und das führt gelegentlich dazu, dass ich auf nicht logisch klingende Einwände sehr heftig reagiere - da muss ich noch an mir arbeiten.
Aber ichbinmir bewusst darüber, dass Wissen an sich nie vollkommen ist, weil es sich ständig verändert,und das "nachkommen"ist schon schwer genug.
Du hast auch recht - KEIN MENSCH stammt vom Affen ab, obwohl manche sich so benehmen  ;)
Das es einen Schöpfer gibt, der die Ursache von allem ist, ist uns klar.
 
Für mich ist es spannend und aufregend zu begreifen wie seine  Werke, unsere Welt funktioniert. Ob es sich um das wachsen eines Grashalmes, oder die Entwicklung unseres Planeten und Sonnensystemes sowie die Beschaffenheit der atomaren Welt handelt,alles ist von einer klar strukturierten Ordnung durchzogen.

Wir können all das Erkennen und die Wissenschaft hat uns dabei sehr geholfen!

Wo der Anfang und wo die Ursache liegt, können wir mit unseren bescheidenen Mitteln noch nicht einmal erahnen, weil der, der hinter allem steht,   für uns Menschen, jedenfalls für mich, immer unfassbarund unbegreiflich bleibt.
Es bleibt nur der Glaube!

Jesod   

Offline Christian28

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #12 am: 06. Juni 2012, 12:40:30 »
Zitat
Über die "Widerlegung der Evolutionstheorie" macht es wenig Sinn zu streiten, sie gilt in Wissenschaftskreisen als bewiesen, obwohl - auch das ist typisch für Wissenschaft und belegt meine vorherigen Ausführungen - es immer wieder Wissenschaftler gibt, die neue Theorien gegen alte Theorien stellen.

Lieber Jesod ,

es gelingt dir vielleicht Videre fertig zu machen , in dem du mit einem höheren wissenschaftlichen Intellekt gegen Sie vorgehst. Das ist für dich natürlich auch kein Problem , abgesehen davon das deine Haltung äußerst arrogant und manchmal extrem beleidigend gegenüber anderen Mitgliedern ist. Denn außer Todschlagargumente bringst du kaum Begründungen in Sachfragen hervor. Dein Beitrag ist alles andere als wissenschaftlicher Natur und deine lächerliche Argumentation sollte im Grunde opfer deiner eigenen Kritik werden. Würde ich deine eigenen Maßstäbe hier an deinen eigenen Beitrag anlegen könnte ich diesen genauso zerpflück wie du es gerne durch einseitige Polemik machst.

DU sprichst hier von Theorien die in wissenschaftlichen Kreisen anerkannt sind. Damit stellst du einen Absolutheitsanspruch auf in dem du andere Wissenschaftler die diese Theorie eben nicht teilen von vorne herein ausschließt und Ihnen eine wissenschaftliche Arbeitshaltung und Logik absprichst.  Du stellst deine eigene Logik in den Vordergrund und erniedrigst hier andere Mitglieder wie Videre , ohne in Frage zu stellen ob deine Logik nicht fehlerhaft ist.

Dieses abartige Spiel voller Hochmut und Arroganz funktioniert bei mir aber nicht , dein Selbstbild als Wissenschaftler welchst du versuchst in diesen Forum aufzubaue erzeugt bei mir nur ein müdes lächeln da ich selbst auf diesen Gebiet tätig bin. Da ich aber z.B die Evolutionstheorie in ihrem Absolutheitsanspruch ablehne hast du mich wohlwissentlich bereits aus den Kreisen der Wissenschfat ausgeschlossen , das macht deine eigene Argumentation natürlich einfacher die vollkommen ohne Argumente auskommen muß.

z.B beschäftigen wir uns mit der Forschung an den Ursachen der Klimaerwährmung haben haben durch Daten den Zusammenhang mit dem Co2 auschließen können, in den vorherschenden Meinungen ist die Co2 Theorie aber bereits genau wie die EVolutionstheorie zu einer Absolutheit erkoren worden und die Leugnung dieser Theorie wird zum Ketzertum.

Mir ist natürlich klar das du hier die Oberhand gegen andere Mitglieder gewinnst , auch wenn du dich jeglicher Sachdiskussion entziehst. Denn warum solltest du denn in Detailfragen zur Evolutionstheorie überhaupt einsteigen , dich umfassend wissenschaftlich zu diesen Thema äußern , denn dabei bestünde ja die Gefahr , das deine eigene Unkenntnis offensichtlich werden würde.  Daher ist es natürlich viel einfacher einen Erstsemester Biologie Studenten hier anzuführen , der die Ansichten anderer Leute zerpflücken könnte.
Hierbei lässt du mal vollkommen außer acht das dieser von dir beschriebene Student nur die ihm gelehrte Meinung vertritt ohne eigene Gedanke und keinesfalls für so eine Diskussion überhaupt zu gebrauchen ist. Denn seine eigene Leistung ist = 0!

Denn würde sich dieser von dir beschriebene Student einer tiefen Diskussion stellen müssen , die weit weg geht von deiner oberflächlichen Argumentation müsste er  aufgrund seiner Unwissenheit wohl hilfsuchend zu seinem Lehrmeister rennen.

Dir ist doch hoffentlich klar, das du mit der Argumentation die du hier betreibst vor anderen wissenschaftlern , wäre das Themengebit mal ein anderes als die Evolutionstheorie nur Hohn und Spott ernten würdest. Die Ansprüche welche du an andere Beiträge legst , denen wirst du nicht mal im Ansatz selbst gerecht , sondern bleibst fein an der Oberfläche sonst könnte man dich ja irgendwann wirklich in Sachfragen widerlegen.

Selbst dein Beispiel mit der Abenddämmerung würde durch die Maßstäbe deiner eigenen Kritik hier nicht bestehen können.  Dir ist hoffentlich klar das diese Vorhersagen nur zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit zutreffend sind , da man niemals alle Einflüsse in einem offenen System vorhersagen , berücksichtigen oder sogar Steuern kann. Weshalb auch hier dein Absolutheitsanspruch vollkommen versagt. Nur wenn dieser versagt bricht damit auch deine Argumentationskette vollkommen in sich zusammen.

Man kann deine Ansichten also auf den Punkt  reduzieren "Du glaubst es weil du es nicht besser weißt"  Damit bist du also auch nicht in der Lage gegenteilige Meinungen vollkommen zu widerlegen und dir sollte das eigentlich auch klar sein. Wie im Beispiel der Evolutionstheorie welche du mit einer gewissen Absolutheit verkündest , begründest du deine Anerkennung damit , das es keine bessere Alternative gibt. Dies ist mMn. aber ein vollkommen überzogener Schritt da Detailfragen noch genug Interpretationsspielraum offen lassen , so das diese Theorie unter dem Gesichtspunkt zumindest meinem Anspruch nicht gerecht werden kann.

Bevor du hier aufgetaucht bist hab ich nie irgendwo hervorgehoben das ich mit der wissenschaft nicht fremd bin , sondern es ging mir einzig und allein immer um Themengebiete und deren Abhandlung. Dagegen hast du von Anfang an , zur Selbstdarstellung , auf deinen wissenschaftlichen Hintergrund verwiesen um deinen Aussagen damit mehr Gewicht zu verleihen , weil ansonsten vielleicht der kümmerliche Durchschnitt offensichtlicher zu Tage getreten wäre.

Und das zusammen mit deinen arroganten Verhalten ist einfach nur amüsant und peinlich
zugleich.

Offline Jesod

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #13 am: 06. Juni 2012, 13:01:38 »
Da hat der "zornige Christian28" viel geschrieben, aber wenig gesagt!

ZurKlarstellung: Wenn du meine Ausführungen gelesen und verstanden hast,habe ich gerade den Gegensatz von etwas "glauben" und etwas "wissen" dadurch darzustellen versucht, dass die Wissenschaft nie ein ENDGÜLTIGES Urteil abgibt und das ich auch mehrfach vom "derzeit vorliegenden Wissensstand" gesprochen habe.
Dein Beispiel über die Wirkung von CO 2 als Einflussfaktor der Klimaveränderung ist ein excellentes Beispiel dafür, dass Wissenschaft NICHT absolut ist, sondern sich wandeln kann - wenn die Argumente und Fakten nachvollziehbar sind.
Ich kenne die Diskussionen über diese Thematik. Wenn du aber ehrlich bist - und davon gehe ich einmal aus, dann wirst du zugeben müssen, dass die Gegnerschaft sich aus den Gruppen zusammensetzt, die einerseits die noch genutzten Energien vertreibt und andererseits die, die an der sog. "grünen Energie" massig Geld verdienen.
In diesem Fall stehen massive wirtschaftliche Interessen gegen eine - vermutlich belegbare - Neuorientierung der Forschung.

Erlaube mir darauf hinzuweisen, dass ich niemand - außer dir vielleicht - und das unbeabsichtigt, beleidigt habe.

Wenn  du wissenschaftlich  tätig bist, dann solltest du inder Lage sein  einen Diskurs über unterschiedliche Meinungen sachlich und ohne den Versuch den Gesprächspartner lächerlich, oder was schlimmer ist, als unglaubwürdig darzustellen, führen.

Wiederlege bitte im Forum,oder nenne konkrete Fakten nach denen ET falsch und nicht anerkannt ist, dann reden wir - hoffentlich sachlich - weiter.

Einen schönen Tag noch!

Jesod

Offline Christian28

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #14 am: 06. Juni 2012, 13:32:48 »
@Jesod

Es war nichtens meine Intention mit dir hier eine wissenschaftliche Diskussion zu beginnen, sondern du versuchst hier die Wissenschaft zu verteidigen. Deine Vorwürfe mir gegenüber nun zeigen doch das du deine eigenen Beiträge nicht gelesen hast.
Soll ich dir daraus Zitate nennen ?

"Mach dich nicht lächerlich"  Das ist ein Teil deiner Antwort , ein anderer Teil deiner Antwort ist das der Beitrag von jedem Erstsemester Studenten zerpflückt wird.

Man kann in deinen Beiträgen noch viele solche Äußerungen finden , du unterstellst mir hier zornig zu sein und reagierst selbst aggressiv,abwertend und ohne Fakten zu nennen auf den Beitrag. Du versteckst dich hinter Floskeln.
Dies hat meinen Zorn erregt weil ich es äußerst unangemessen von dir finde so Leute zu behandeln , während du gleichzeitig aber andere Leute für die selben Taten abwertest
z.b mit sie würden nicht der Logik folgen , gehören nicht zu wissenschaftlichen Kreisen

Dies empfinde ich eben als äußerst dreist von dir , denn das durchzieht deine Beiträge wie ein roter Faden und hat schließlich meine Reaktion dazu ausgelöst.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2012, 14:57:44 von Christian28 »

velvet

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Antw:Kann Naturwissenschaft Gott "widerlegen"?
« Antwort #15 am: 06. Juni 2012, 13:40:24 »
Meine Lieben,

vielleicht gelingt es Euch daran zu erinnern, dass wir in einem katholischen Forum sind und nicht im Hörsaal. Es geht hier nicht darum Theorien zu bestätigen oder zu verwerfen, es geht ganz schlicht um die Gott-Mensch-Beziehung.
Der gelebte Glauben besteht weder nur aus Liebe, noch nur aus Leid oder Strafen. Er beinhaltet beides, er dient uns als Anleitung für das Leben, als Richtlinie und wir sollen danach streben diesen Anforderungen an uns gerecht zu werden.
Wir entscheiden uns dafür oder dagegen, manchmal auch nur zeitweise dagegen und wir kehren dank weiser Einsicht wieder um. Unser Lebensweg im Blick darauf lässt uns ahnen ob wir belohnt oder verdammt werden.
Wir sind alle Sünder und jeder kämpft mit seinen Schwächen, also sollten wir diese Kämpfe unterstützen und auf keinen Fall verurteilen. Jeden Weg, den einer einschlägt auf Gott zu, sollten wir unterstützen und nicht bremsend eingreifen. Wie der Vater, der sich über die Rückkehr seines verloren geglaubten Sohnes freute, so sollten wir uns freuen über jeden der auf der Suche nach dem rechten Glauben ist!

velvet

 

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