Autor Thema: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit  (Gelesen 17742 mal)

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Johannes, der Bär

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #10 am: 12. Mai 2012, 13:35:55 »
Zitat
"Ob die Hölle wie allgemein beschrieben ewig ist, ist nicht sicher; in der Bibel ist immer das Feuer ewig."
Diesen Satz habe ich immer vermisst. Ich habe mich nur nicht getraut, ihn in diesem Forum zu posten, da er dann bestimmt in Frage gestellt worden wäre.
Wobei ich doch streng betone, dass nach meinem Verständnis die Hölle durchaus ewig besteht, nur gibt es eben auch die Barmherzigkeit Gottes.

Römer 11,32: "Denn Gott hat alle Menschen ihrem Unglauben überlassen, weil er allen seine Barmherzigkeit schenken will."

Und 1. Mose 8,21-22: "Nie mehr will ich wegen der Menschen die Erde vernichten, obwohl sie von frühester Jugend an voller Bosheit sind. Nie wieder will ich alles Leben auslöschen, wie ich es getan habe! Solange die Erde besteht, soll es immer Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht geben." Von dieser Bosheit muss sich jeder erst reinigen.

Die Barmherzigkeit ist keine Garantie, dass Sünden auch noch nach dem Tod vergeben werden können. Aber es ist eine Möglichkeit. Das heißt, wer es darauf anlegt, kann durchaus in die Hölle kommen und auf ewig Höllenqualen erleiden. Aber Paulus schreibt (Philipper 2,10): "Vor Jesus werden einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!"
Vertrauen wir besser auf den Herrn, auf das feste Fundament. Er allein bringt die Rettung. Und die ist schon zu Lebzeiten möglich, mit den festen Zusagen Gottes. Wie uns Gott nach dem Tod richten wird, wenn wir auf unsere Sündhaftigkeit bauen, weiß außer ihm niemand. Wir aber glauben und vertrauen auf Jesus, den Sohn Gottes, der das Buch des Lebens (--> Off 3,5) in der Hand hält und mit Freude jeden reinschreibt, der ihm vertraut und an ihn glaubt.

Lukas 15,4-7: "Wenn ein Mensch hundert Schafe hat und eins geht verloren, was wird er tun? Lässt er nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück, um das verlorene Schaf so lange zu suchen, bis er es gefunden hat? Dann wird er es glücklich auf seinen Schultern nach Hause tragen und seinen Freunden und Nachbarn zurufen: 'Kommt her, freut euch mit mir, ich habe mein Schaf wiedergefunden!' Ich sage euch: So wird man sich auch im Himmel freuen über einen Sünder, der zu Gott umkehrt - mehr als über neunundneunzig andere, die nach Gottes Willen leben und nicht zu ihm umkehren müssen."

Offline Winfried

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #11 am: 12. Mai 2012, 17:52:52 »

Ob die Hölle wie allgemein beschrieben ewig ist, 
ist nicht sicher in der Bibel ist immer das Feuer ewig.


Es gibt in der Hl. Schrift (NT) genügend Stellen, die auf die Ewigkeit der Hölle und ihrer "Bewohner", die auf ewig Verdammten, hinweisen. Desweiteren lässt sich dies unter den DOGMEN (Glaubenswahrheiten, für Katholiken bindend!) und im KKK nachlesen.


Da wir hier bei ZEUGEN DER WAHRHEIT sind, darf ich ebenfalls auf folgende websites hinweisen (bitte auch lesen!):

http://www.kath-zdw.ch/maria/hoelle.html, http://www.kath-zdw.ch/maria/existens.hoelle.html.



Heutzutage ist es modern, die BARMHERZIGKEIT Gottes grundsätzlich über seine GERECHTIGKEIT zu stellen. Dies ist aber nur insofern richtig, als ein Mensch (Todsünder) auch bereit ist, Gottes Barmherzigkeit anzunehmen. Im anderen Fall siehe oben (!).



 /*l52
In hoc signo vinces.

Offline videre

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #12 am: 12. Mai 2012, 20:35:21 »

Lieber  Winfried, Leserinnen / Leser,

wenn wir davon ausgehen dass Dämonen in die Hölle verbannt werden, werden sie
auch ewig bestehen, oder kommen sie an einen anderen Ort?

Die Frage nach der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit  Gottes werden wir spätestens
bei der Wiederkunft Jesu beatwortet  bekommen.

Nach meinem Gefühl ist Gott unser Schöpfer beides, er ist barmherzig und gerecht zugleich.

Danke für den Link,http://www.kath-zdw.ch/maria/existens.hoelle.html

es genau der Satz enthalten der mit zum Nachdenken angeregt hat:
Zum Propheten Jeremias sagte der Herr: ,,Ich habe meinen Zorn mit einem Feuer entzündet, das ewig brennen wird.“ ;ksghtr

Verbindlich für alle Katholiken sind:

Die Weisungen der Kirche ;hqfj

Du bist katholisch?
Du bist also in der Kirche?
Dann ist es gut, auch die Weisungen der Kirche zu kennen.

Diese Weisungen stellen sozusagen das Minimalprogramm der Verpflichtungen dar, die ein Leben als katholischer Christ sinnvoll machen. Diese Weisungen sollen Dir helfen, Deinen Glauben nicht einschlafen zu lassen. Sie sind sozusagen eine Art Wecker.
So lauten die Weisungen der Kirche

Feiere den Sonntag als "Tag des Herrn".
Am Sonntag erinnern wir uns an das Wichtigste in unserem Glauben: Jesus ist auferstanden. Das dürfen wir feiern. Deshalb soll die Arbeit ruhen. Darum sollen wir diesen Tag in Gemeinschaft mit anderen, vor allem aber in der Familie verbringen.

Besuche die Hl. Messe an Sonn- und Feiertagen. Dort hören wir nämlich, was unseren Glauben ausmacht. Dort spüren wir, dass wir nicht alleine sind. Dort begegnen wir Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie. Wer ohne schwerwiegenden Grund (Krankheit oder Beruf) der Messfeier fernbleibt, der ist undankbar gegenüber Gott. Das Fehlen beim Sonntagsgottesdienst ist zu beichten, weil es die Beziehung zwischen Dir und Gott schwer beschädigt.

Halte die Fast- und Abstinenztage ein.
Am Aschermittwoch und am Karfreitag essen wir Katholiken kein Fleisch (Abstinenz) und nehmen nur eine sättigende Mahlzeit am Tag zu uns (Fasten). Diese Ausnahme vom Alltag soll uns an das erinnern, was Jesus für uns getan und gelitten hat.
Aus dem gleichen Grund sollen wir an jedem Freitag ein kleines Opfer bringen.
Das Abstinenzgebot verpflichtet alle ab 14 Jahren, das Fastengebot alle ab 18 Jahren bis zum 60. Lebensjahr.

Gehe wenigstens einmal im Jahr zur Beichte.
In der Beichte werden Dir Deine Sünden vergeben. Das befreit! Alles was Deine Beziehung zu Gott, zum Nächsten und zu Dir selbst angeht, kann so neu geordnet werden. Außerdem hilft Dir die Gewissenserforschung, Dich besser kennen zu lernen.

Empfange wenigstens einmal im Jahr die Hl. Kommunion, zumindest in der Osterzeit.
In der Hl. Messe erinnern wir uns nicht nur an das, was Gott in Jesus Christus für uns getan hat. Christus selbst gibt sich uns als Speise in der Hl. Kommunion. Eine tiefere Verbindung mit ihm können wir auf Erden nicht erlangen. Und mit ihm verbunden zu sein, ist das Ziel unseres Lebens.

Aus:
 http://www.karl-leisner-jugend.de/KGebote.htm

Liebe Grüße
videre

Offline Marcel

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #13 am: 12. Mai 2012, 20:42:10 »
Es gibt in der Hl. Schrift (NT) genügend Stellen, die auf die Ewigkeit der Hölle und ihrer "Bewohner", die auf ewig Verdammten, hinweisen. Desweiteren lässt sich dies unter den DOGMEN (Glaubenswahrheiten, für Katholiken bindend!) und im KKK nachlesen.
[...]
Heutzutage ist es modern, die BARMHERZIGKEIT Gottes grundsätzlich über seine GERECHTIGKEIT zu stellen. Dies ist aber nur insofern richtig, als ein Mensch (Todsünder) auch bereit ist, Gottes Barmherzigkeit anzunehmen. Im anderen Fall siehe oben (!).

Im ▶ Kompendium des KKK (Katechismus der Katholischen Kirche) liest
sich das so:

212. Worin besteht die Hölle?
1033-1035

Sie besteht in der ewigen Verdammnis jener, die aus freiem Entschluss
in Todsünde sterben. Die schlimmste Qual der Hölle besteht im ewigen
Getrenntsein von Gott. Einzig in Gott kann ja der Mensch Leben und Glück
finden. Dafür ist er geschaffen, und das ist seine Sehnsucht. Christus
fasst diese Wirklichkeit in die Worte: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das
ewige Feuer!“ (Mt 25, 41).

213. Wie verträgt sich die Existenz der Hölle mit der unendlichen Güte Gottes?
1036-1037

Gott will zwar, „dass sich alle bekehren“ (2 Petr 3, 9), aber er hat den
Menschen frei und eigenverantwortlich erschaffen und respektiert seine
Entscheidungen. Darum ist es der Mensch selbst, der sich in völliger
Autonomie freiwillig aus der Gemeinschaft mit Gott ausschließt, wenn er
bis zu seinem Tod in der Todsünde verharrt und die barmherzige Liebe
Gottes zurückweist.


Marcel
In te, Domine, speravi:
non confundar in aeternum.

Offline videre

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #14 am: 12. Mai 2012, 21:04:42 »

Zitat
Aus dem Beitrag von Marcel:
„Weg von mir, ihr Verfluchten, in das
ewige Feuer!“
(Mt 25, 41).

Lieber Marcel,

wie schon geschrieben:

Zum Propheten Jeremias sagte der Herr:  ;ksghtr
„Ich habe meinen Zorn mit einem Feuer entzündet, das ewig brennen wird.“

Mit dem selben Wortlaut schreibt  Matthäus  in 25, 41:  ;ksghtr
„ Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“


Wörtlich genommen oder wörtlich gelesen ist "nur" der  Teufel und seine Engel im ewigen Feuer.

Wieso steht nirgends in die ewige Hölle, die Hölle ist kein Scheiterhaufen der brennt oder doch?

Liebe Grüße

videre

Offline videre

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #15 am: 12. Mai 2012, 22:13:11 »
Was ist ewig,
das Wort, der Himmel die Hölle oder alles zusammen?



Psalm 119,89 ;ksghtr
89 Herr, dein Wort bleibt auf ewig, es steht fest wie der Himmel

<iframe title="YouTube video player" width="640" height="385" src="//www.youtube.com/embed/Yl0db2RjD1Y?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>




Kehrvers - GL 487: Der Herr ist mein Licht und mein Heil.

29 Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
72 Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.

89 Herr, dein Wort bleibt auf ewig,
es steht fest wie der Himmel.
101 Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück;
denn ich will dein Wort befolgen.

104 Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht,
darum hasse ich alle Pfade der Lüge.
163 Ich hasse die Lüge, sie ist mir ein Gräuel,
doch deine Weisung habe ich lieb.

GL 530/4: Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
(Markus 1,15)
Liebe Grüße

videre

« Letzte Änderung: 12. Mai 2012, 22:15:22 von videre »

Eglantine

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #16 am: 12. Mai 2012, 22:31:53 »
N Abend zusammen,

erst einmal an Winfried : Danke für die Bemerkung

Zitat
Heutzutage ist es modern, die BARMHERZIGKEIT Gottes grundsätzlich über seine GERECHTIGKEIT zu stellen. Dies ist aber nur insofern richtig, als ein Mensch (Todsünder) auch bereit ist, Gottes Barmherzigkeit anzunehmen.

Das hier, ist der Satz, den ich meisten verabscheue:
Zitat
Was Du aussäst musst Du ernten, oder so ähnlich kann es beschrieben werden

Wenn das wahr wäre, müsste gäbe es keinen einzigen Märtyrer. Denn was haben die gesät?

Ich finde auch, dass es arg schlimm ist, dass es so wenige Exorzisten gibt.
Oder, echte Exorzisten bräuchten wir vielleicht nicht mal, wenn wir nur mehr echte Christen hätten.
Ich war gerade surfen und stelle immer häufiger fest, dass sich die sogenannten "außersinnlichen Wahrnehmungen" immer mehr häufen.

Also, ich selber habe nur solche, wenn ich echt krank bin. Es gibt aber Leute, die stolz darauf sind, soetwas zu haben. Sie üben sie auch noch, trainieren die AKE`s  und  PSI `s, wie einen Muskel und scheinen es teilweise zu genießen.
Ich meine schon, dass man hier viel mehr tun sollte.
Die meisten dieser Wahrnehmungen kommen nicht von Gott und sind dringend behandlungsbedürftig.
Auch geistlich.  Ja geis - t - lich.

Ich hatte irgendwann mal eine Zeit, da war es mir im Schlaf, als könnte ich nicht mehr aufwachen.
Das hatte zwei Gründe:
1. ich hatte schwere Depressionen und
2. ich hatte einen harten, geitlichen Kampf auszustehen.

Ich bin dann zu einem Therapeuten gewechselt.
Leider kann man aber mit einem Arzt nicht über solche Dinge im Detail reden. Wenn ich dem alles erzählt hätte, was ich dort "erlebt" haben, wäre ich auch der Psychiatrie gelandet.

Hier herrscht ein enormes Defizit.
Wir bräuchter viel mehr Seelsorger, die sich diesen schweren Seelenbedrängnissen annehmen und auch damit umgehen können.
Dazu wären Mystiker nötig, die direkt mit Gott in Verbindung stehen.

Und noch etwas:
wenn man in einer echten Krise ist, hilft einem der Glaube allein nicht mehr weiter.
Selbst Jesus hat Blut geschwitzt und geweint und Todesängst ausgestanden.
"Nicht eine Stunde konnntet ihr mit mir wachen".
Dieser Satz ist mir in den letzten Monaten mehr als einmal ins Bewusstsein gekommen.
Nicht eine Stunde findet man jemanden, dem man sich durch und durch anvertrauen kann. Der einem zur Seite steht, wenn es ganz bitter wird.
Das ist gerade in arger Seelennot ganz schlimm.
Auf Gott vertrauen, wenn man nichts hat, das einem die Existenz Gottes beweist, ist eine echte Kunst.

Und leider ist das echte Leben nach wie vor nicht danach, dass einem der Glaube leicht gemacht wird.

Hier auch ein Video (bitte nur ansehen, wer gute Nerven hat)






Liebe Grüße

Eg.

Offline Winfried

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #17 am: 13. Mai 2012, 11:09:30 »

„ Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“


Wörtlich genommen oder wörtlich gelesen ist "nur" der Teufel und seine Engel im ewigen Feuer.




Lieber videre,

mit den "Verfluchten" (Verdammten) sind schon die Menschen gemeint, welche das Heilsangebot Jesu bis zum Schluß ablehnen. Die Hölle, der Ort ewiger Verdammnis, war ursprünglich für die gefallenen Engel gedacht. Nachdem die Menschheit aber in (Tod-) Sünde gefallen war (Gen 3), gelangen auch die Seelen derer dorthin, die, wie gesagt, das Erbarmen und die liebevolle Zuwendung Gottes bis zum Schluss ablehnen.


Die Hölle ist sowohl ein Zustand, als auch ein Ort. Sie wird als Zustand der absoluten Gottesferne beschrieben (Zustand ewiger Qual und Pein), aber auch als Ort. Da es sich bei den gefallenen Engeln, aber auch bei den Menschen, die sich quasi selber verdammt haben, um geistige Wesen handelt (Seelen der Verdammten), ist es etwas schwierig, diese an einen bestimmten Ort festzumachen. Wie wir uns das vorstellen sollen, kann niemand mit Sicherheit behaupten. Jedenfalls geht, besonders heute, der Teufel "umher wie ein brüllender Löwe" (1 Petr. 5,13). Nach den Aussagen der Hl. Schrift wird er nach dem Erscheinen des Antichrist "für 1000 Jahre" gebunden werden, woraufhin er dann "für eine kurze Zeit" wieder freigelassen werden wird (Offb 20,7). Danach werden er und sein Anhang auf ewig "weggesperrt" (Offb 20,10).


Im heutigen modernen theologischen Denken wird oft behauptet: "Die Hölle ist leer". Wenn sie leer ist, dann aber nur, weil alle Dämonen auf der Erde sind (s.o.). Dass dies vielen Theologen Unbehagen bereitet, ist mir schon klar. Dies ändert aber nichts an der Tatsache.


Zum Thema "ewige Verdammnis" vgl. auch folgende Erfahrungsberichte:

http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html.




 ;tffhfdsds
In hoc signo vinces.

Johannes, der Bär

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #18 am: 13. Mai 2012, 13:08:21 »
Ich habe die drei Quellen, die Winfried nannte (Hölle, Existenz Hölle, Pforte des Himmels und der Hölle) gelesen.

Auch wenn ich nichts davon halte: "Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!" (Original engl. "Hell is empty, devils are here!") ist ein Zitat von William Shakespeare aus "Der Sturm" (The Tempest).

Ich erzähle mal eine Geschichte:
Angenommen, jemand ist böse von Jugend auf. Strebsam in der Schule und im Studium. Trotzdem packt er's einfach nicht. Fliegt aus dem ersten Studium, fliegt aus dem zweiten, und versucht sich nach Psychiatrieaufenthalt und Reha in einer Ausbildung an einem Berufsförderungswerk.
Immer stärker überfallen ihn böse Gedanken. In seinem Ausbilder sieht er einen Teufel und schließlich beugt er sich dem Druck und lässt den Teufel in sich hinein. Er wird ein Seelenloser. Er merkt selbst die Seelenlosigkeit, spürt das Feuer der Hölle – in sich.
„Das Feuer der Hölle ist Leere, Gottesferne, Bosheit. Als ich den Teufel in mich ließ, stand ich vor dem Spiegel. Ich sah, wie sich meine Augen gelb färbten und mich böse ansahen. Das war die Zeit, in der meine Ausbildungszeit zu Ende ging. Am Tag darauf wurde ich in die Psychiatrie eingeliefert, wo ich 5 Monate blieb.
In dieser Zeit betete ich viel und innig und stellte eine grundlegende Veränderung fest: Ich wurde fester. So ging ich in ein Langzeitwohnheim für psychisch Kranke. Es war wie ein Auffanglager. Ich konnte mich voll entwickeln und wurde nicht rausgeschmissen. Aber die Bosheit war trotz intensiver Beschäftigung mir der Bibel immer noch da. So landete ich eines Tags doch wieder in der Psychiatrie.
Und in der Psychiatrie lernte ich Gott kennen und besiegte den Teufel in mir. Und Jesus half mir, indem er das alte Leben nahm und mir ein neues Leben gab. Die alte Seele war da schon längst tot, verkümmert, kaputt.
Niemand erhörte meine Bitte, mir meine Seele zurückzugeben. Jesus Christus schenkte mir eine neue. Die alte, die verlorene, schmort jetzt in der Hölle.
Und dann stand ich auf von den Toten. Meine Eltern heißen jetzt nicht mehr Jürgen und Christa, sondern Gott als Vater und die Gemeinschaft der Gläubigen als Mutter, Schwestern und Brüder.
Und hallo, da bin ich!

Und auf englische Hundemenschen ich höre auch nicht mehr.“

"Plötzlich sah ich, wie hier eine unzählige Menge Menschen war, Jugendliche, vor allem junge Menschen, alle in unsäglichen Schmerzen. Ich begriff, dass sie an diesem schrecklichen Ort, in diesem Sumpf und Morast voll Hass und Schmerz mit den Zähnen knirschten, und ein Heulen und Wehgeschrei aus ihnen hervorbrach, das mich erzittern ließ, das ich niemals vergessen werde. Begreifen Sie? Das ist Gottferne, das ist Sünde, das sind die Folgen der Sünden. Begreifen Sie, was Sünde ist?"
aus http://kath-zdw.ch/maria/pforte.html

„Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.“
Offenbarung 3,21

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten […].Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“
1. Petrus 1,3-9 (mit Lücken)

„Ihr seid ja neu geboren worden. Und das verdankt ihr nicht euren Eltern, die euch das irdische Leben schenkten; nein, Gott selbst hat euch durch sein lebendiges und ewiges Wort neues, unvergängliches Leben geschenkt.“
1. Petrus 1,23

„Vergessen wir nicht: Auch wir wussten es früher nicht besser. Wir waren Gott ungehorsam, kannten den richtigen Weg nicht und wurden von allen möglichen Wünschen und Leidenschaften beherrscht. Bosheit und Neid bestimmten unser Leben. Wir hassten alle, und alle hassten uns. Aber dann wurde die Liebe und Güte Gottes, unseres Befreiers, sichtbar. Er rettete uns - nicht, weil wir etwas geleistet hätten, womit wir seine Liebe verdienten; nein, seine Barmherzigkeit hat uns durch eine neue Geburt und die Taufe zu neuen Menschen gemacht. Das wirkte der Heilige Geist, den Gott uns durch unseren Retter Jesus Christus in reichem Maße geschenkt hat. So sind wir allein durch seine unverdiente Güte von aller Schuld befreit und warten voller Hoffnung auf das ewige Leben, das wir als seine Kinder erben werden.“
Titus 3,3-7

Offline Marcel

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Antw: Exorzismus in Bayern: Die verschwiegene Wahrheit
« Antwort #19 am: 14. Mai 2012, 23:28:01 »
wie schon geschrieben:

Zum Propheten Jeremias sagte der Herr:
„Ich habe meinen Zorn mit einem Feuer entzündet, das ewig brennen wird.“

Ich vermute, es ist die Stelle Jer 17,4 gemeint: »Denn Feuer lodert auf in meinem Zorn,
für immer ist es entbrannt.« (Einheitsübersetzung)

Diesen Satz kann man – denke ich – auf die Hölle beziehen.

Zitat
Mit dem selben Wortlaut schreibt  Matthäus  in 25, 41:
„ Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen:
Weg von mir, ihr Verfluchten,
in das ewige Feuer,
das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!“


Wörtlich genommen oder wörtlich gelesen ist "nur" der  Teufel und seine Engel im ewigen Feuer.

Ursprünglich ja. Später kamen auch die verdammten Menschen hinzu, wie es
bei Matthäus geschrieben steht.

Wie beten wir nach jedem Gesätz im Rosenkranz?

O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der
Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzig-
keit am meisten bedürfen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Fatima-Gebet

Zitat
Wieso steht nirgends in die ewige Hölle, die Hölle ist kein Scheiterhaufen der brennt oder doch?

Doch, in der Hölle brennt ein Feuer. Das sahen auch die Kinder von Fatima. Aus
▶ »Die Botschaft von Fatima« von der Vatikan-Website:

… die Vision der Hölle.

Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu
sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als
seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher
Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus
ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen
Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne Schwere und Gleichgewicht,
unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreie, die einen vor Entsetzen erbeben
und erstarren ließen. Die Teufel waren gezeichnet durch eine schreckliche und
grauenvolle Gestalt von scheußlichen, unbekannten Tieren, aber auch sie waren
durchsichtig und schwarz.

Diese Vision dauerte nur einen Augenblick. Dank sei unserer himmlische Mutter,
die uns vorher versprochen hatte, uns in den Himmel zu führen (in der ersten Er-
scheinung). Wäre das nicht so gewesen, dann glaube ich, wären wir vor Schrek-
ken und Entsetzen gestorben.

Wir erhoben den Blick zu Unserer Lieben Frau, die voll Güte und Traurigkeit sprach:

Ihr habt die Hölle gesehen, wohin die Seelen der armen Sünder kommen.


Marcel
In te, Domine, speravi:
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