Autor Thema: Seelische Probleme meistern  (Gelesen 9046 mal)

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velvet

  • Gast
Seelische Probleme meistern
« am: 18. Juni 2012, 01:19:39 »
Eine kleine Bitte:

Hier möchte ich für diverse seelische Belastungen Texte, die u.a. Lösungen über den Glauben anbieten, reinstellen.
Sollten sie wegen seelischer Probleme Psychopharmaka schlucken, seien Sie sich darüber klar, dass Tabletten keine Probleme lösen, abhängig machen und Nebenwirkungen erzeugen, die nicht ohne sind.
 Wenn ihre Seele vergiftet wurde, vergiften Sie nicht auch noch ihren Körper. Die sogenannten Glückspillen erzeugen eine Stimmung, die nicht der Realität entspricht und sie werden mit der Zeit ihre Persönlichkeit verlieren. Stellen Sie sich ihren Problemen, auch wenn es schmerzhaft sein sollte und vertrauen Sie auf Gott, er wird sie keiner Belastung aussetzen, die Sie nicht tragen können


velvet

Wie man negative Gedanken los wird

"Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab."

    — Marcus Aurelius

Negative Gedanken können dir sehr viel Energie abziehen. Und deren Auswirkungen sind fatal. Nicht nur für die Psyche, sondern auch für den Körper.

Man wird müde, kraftlos und hat generell wenig Lust, überhaupt etwas anzupacken. Und das fiese daran: Umso mehr negative Gedanken du den Tag über hast, umso stärker werden sie.

Negative Gedanken sind der Hauptgrund, warum viele Menschen nie das erreichen, wonach sie so innig träumen. Anstatt sich auf ihre Träume zu fokussieren und diese umzusetzen, verlieren sie all ihre wichtige Lebensenergie in unnötigen Gedankenscharmützeln.

“Ich kann dies nicht…” “Ich kann das nicht…”

Man rennt den ganzen Tag gedanklich im Kringel herum, diskutiert mit sich selber vor und zurück und kommt doch nirgendwo an.

Du willst wissen was man dagegen tun kann? Dann lies weiter…

Du bist, was du denkst


Unsere Gedanken formen unsere Welt. So wie es bei dir innerlich aussieht, so sieht es höchstwahrscheinlich auch im Äußeren aus.

Du kannst nicht selbstbewusst auftreten, wenn dich innerlich Selbstzweifel auffressen. Du kannst nicht spontan und witzig daherkommen, wenn du im Inneren glaubst, ein steifer und unlustiger Mensch zu sein. Du kannst keinen Erfolg erringen, wenn du nicht die nötige innerliche Einstellung dazu hast.

Man sagt: Erst kommt die innere Transformation, dann folgt die äußere Transformation. Erst muss es bei dir im Inneren stimmen, bevor deine Außenwelt sich diesem Bild angleichen kann.

Wenn du im Moment noch nicht das hast, wonach du dich sehnst, dann tippe ich mal stark darauf, dass du innerlich noch nicht reif genug dafür bist. Das ist aber kein Problem. Es ist einfach nur eine Feststellung. Und es ist besser, hier ehrlich mit sich selber zu sein. Denn erst wenn man sich das eingesteht, kann man damit arbeiten.

Wenn du dir einmal Spitzensportler anschaust oder Menschen, die in anderen Bereich Höchstleistungen bringen, dann wirst du feststellen, dass all diese Menschen intensiv an ihrer inneren Welt gearbeitet haben. Es geht gar nicht anders. Um den Weltrekord im 100 Meter Lauf zu knacken, muss das erstmal in deinem Kopf möglich sein.

Wenn es in deinem Kopf unmöglich ist, dann wird es auch in der Realität unmöglich sein.

Bewusster Mensch oder unbewusster Roboter?

Die meisten Menschen sind Sklaven ihrer Gedanken. Sie haben die Herrschaft über ihren Kopf verloren. Traurig aber wahr – so laufen die meisten Leute durch’s Leben.

Ihre Gedanken, das heisst, ihre alten Konditionierungen bestimmen, wie sie sich verhalten, wie sie sich fühlen und wie sie über sich selber denken. Dieser unbewusste Zustand ist vergleichbar mit einem Roboter, der Tag um Tag seine einprogrammierten Konditionierungen abrattert.

Trifft das auch auf dich zu? Ja? Dann verzage nicht. Denn natürlich gibt es auch hier Abhilfe!

Du hast nämlich dieses tolle Ding, das sich “Bewusstsein” nennt. Und genau das ist die Lösung für dieses (und die meisten anderen) Probleme: Sich selbst bewusst zu sein.

Du musst dir deines eigenen Zustandes bewusst werden.

Alleine durch das bewusst-werden deiner Gedanken, erlangst du wieder Oberhand über deinen mentalen Raum und kannst wieder bestimmen, welches Programm du “da oben” abspielen lassen willst.

Die vier Schritte um negative Gedanken loszuwerden

Ok, bereit für die vier Schritte um negative Gedanken loszuwerden? Bitte schön:

Schritt Nummer 1: Ist, wie so oft auf dieser Seite, Bewusstsein. Ohne Bewusstsein läuft gar nix. Wenn du dir nicht bewusst bist, dass du gerade in einem negativen Gedankenmuster operierst, dann kannst du auch nichts dagegen unternehmen. Also: Bewusstsein ist der erste Schritt. Um dein Bewusstsein zu schärfen, helfen tägliche Bewusstseins-Übungen sehr.

Schritt Nummer 2: Nichts unterdrücken, sondern sich die Angelegenheit anschauen. Viele Leute versuchen wegzusehen, das Übel wegzudrücken. Das funktioniert natürlich nicht. Im Gegenteil. Es verstärkt das negative Gedankenmuster nur noch. Die richtige Herangehensweise ist, egal welche Gedanken man hat, sie zu akzeptieren und sie dann zu beobachten. Erst dann kann man mit ihnen arbeiten.

Schaue dir deine negativen Gedanken also genau an. Heiße sie Willkommen in deinem Bewusstsein. Und dann, untersuche sie. Nimm sie auseinander. Gehe bis ins Detail. Überlege dir: Warum habe ich diesen Gedanken? Was hat ihn ausgelöst? Woher kommt der? Welche Gründe fallen mir ein, dass dieser Gedanke total schwachsinnig ist? Welche Beweise gibt es, dass dieser Gedanke nicht der Realität entspricht?

Schritt Nummer 3: Wähle eine positive Gegenreaktion. Suche dir für jeden negativen Gedanken, den du wiederholt bekommst, einen positiven Gegengedanken. Beispiel: Du hast öfter mal den negativen Gedanken “Ich kann nichts”. Dann erinnere dich zurück an ein Erfolgserlebnis, wo du etwas richtig gut konntest und bastle dir daraus ein neues Gedankenmuster.

Dieses Erlebnis musst du nicht mal real erlebt haben. Du kannst dir auch irgendetwas anderes ausdenken. Stelle dir einfach in dem Moment ein Bild vor, in dem du etwas richtig gut machst. Probiere da ruhig verschiedene geistige Bilder oder erlebte Situationen aus und wähle dann eins aus, das dir gut liegt.

Schritt Nummer 4: Ersetze den negativen Gedanken mit der positiven Gegenreaktion. Jedes Mal, wenn du nun diesen negativen Gedanken bekommst, ersetze ihn mit deiner positiven Gegenreaktion. Das wird am Anfang noch etwas Übung erfordern. Aber umso öfter du dir in diesen Situationen bewusst wirst und diese vier Schritte durchgehst, umso leichter wird es dir fallen.

Das Schwierigste an der ganzen Sache ist natürlich, sich selber und den negativen Gedanken bewusst zu werden. Oftmals sind diese nämlich sehr subtil und verborgen.

Deshalb gilt auch hier: Üben, üben, üben. Jeden Tag. Ein kleines Bisschen.
Es geht darum, wieder die Kontrolle über deine Gedanken zu erlangen und das Leben nach deinen Wünschen zu gestalten anstatt wie ein unbewusster Roboter durchs Leben zu manövrieren.
Deine alten Konditionierungen mögen hartnäckig sein, aber durch kontinuierliches bewusst-werden werden sie an Stärke nachlassen und du wirst Schritt für Schritt wieder Meister über deine Gedankenwelt werden.






« Letzte Änderung: 18. Juni 2012, 13:51:45 von velvet »

velvet

  • Gast
Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #1 am: 18. Juni 2012, 08:56:39 »

Die Vergangenheit verarbeiten

Auf dem Weg in die Zukunft, das heisst, in das Leben haben wir immer wieder unsere "Fußspuren" hinterlassen. Menschen die wir kennen lernen, Dinge die geschehen - seien sie positiv odre negativ - all das brachte uns vorwärts in unserer Selbstverwirklichung als Menschen - als Christen

Doch unsere Zukunft ist nicht gewiss, und wenn wir auf das Leben als Möglichkeit sehen, d.h. Zukunft sehen, müssen wir zu unserr Quelle zurückkehren.  Zurückkehren zur Vergangenheit - um dann gelassen in die Zukunft zu sehen.

Wenn man die Vergangenheit generell ad acta legt, sie vergisst oder verdrängt - wie kann ich dann mein Ziel finden im Leben - wenn ich mich scheue, zu meiner Quelle zurückzukehren ? Man kann es nicht.

Verletzungen in der Vergangenheit

Wir müssen zurückgehen zur Vergangenheit. Wo sind wir verletzt worden ? Wo haben wir verletzt. Haben wir damals Vergebung gezeigt, oder haben wir nicht vergeben, konnten wir überhaupt vergeben, und wer hat uns Vergebung geschenkt - das sind all die Fragen, die wir uns auf diesem Weg gegen den Strom stellen sollten.

Gott hat - darauf dürfen Sie gerne vertrauen - einen Plan mit Ihnen. Einen tollen Plan! Um aber zu erkennen, wie dieser sein kann, brauche ich die Reflexion mit meiner Geschichte.

Wie war das damals....! Wie habe ich mit meinen Eltern - damit meine ich nicht nur Mama und Papa, sondern vielleicht die Grossmutter, den Grossvater, die Tante, der Onkel...von den Menschen, mich (mit) erzogen haben - wie bin ich mit jenen umgegangen. War da viel Streit ? War da auch viel Liebe ? Wenn ich noch nicht vergeben konnte - dann muss ich doch den Weg finden, zu diesem Teil meiner Geschichte!

Wenn man das Schlechte im Leben nie verarbeitet hat - wie kann ich in die Zukunft schauen - ich hab dann doch immer einen "Rucksack" auf dem Rücken, wo all diese Verletzungen etc. drin stecken.  Manchmal spüren wir den Rucksack nicht - aber trotzdem kommt das "Thema" jener Jahre immer und immer wieder auf - wir erinnern uns, dass da etwas ist, wo wir Verzeihung erhalten oder geben müssen.  Wenn man denkt, dass das nicht notwendig ist, dann wird der Rucksack von Zeit zu Zeit grösser ...der Druck in uns nach Lösung der Konflikte wird grösser!

Weg zur Verarbeitung

Eines sag ich gleich, nicht dass Sie sagen, ich hätte Sie nicht gewarnt :-) : Es ist nicht leicht!  Sie müssen den entscheidenden Schritt auf die Menschen tun, mit jenen sie Probleme hatten (siehe oben). Aber der erste Schritt ist nicht der schwerste!

Dann müssen Sie sich selbst demütigen (=in Demut handeln) und eigene Fehler - so diese bestehen - zugeben, und zu dem/den Menschen sagen: "Komm, lass uns darüber reden" oder Sie sagen: "Ich möchte etwas los werden"

Hört sich zu "leicht" an ? Wo ist der Haken dabei ?

Der "Haken" dabei ist: Es kann Ihnen passieren, dass sich ein Mensch nicht aussöhnen WILL

Es kann Ihnen auch passieren, dass Sie nicht mehr weiter kommen, weil sie den Schritt wollen, aber die Kraft und den Mut nicht dazu haben.

Und: Sie können das nur in LIEBE tun! Sie können nicht hingehen und sagen: "Ich bin nicht schuld - der/die anderen sind Schuld!" - Nein - das geht nicht, Sie müssen zuerst den Schritt machen, zu sagen: "Ich habe viele Fehler gemacht, mir tut es so leid, bitte, lass uns ohne Streit darüber reden, denn ich möchte in Zukunft mit Dir leben können, ohne Streit"

- natürlich ist der Weg zur Verarbeitung individuell -

Und dann kommt die grösste Last:

Den Anderen vergeben - und (vor allem) - SICH SELBER VERGEBEN!!! Es gibt ja Menschen, die leicht anderen vergeben weil sie sie lieben - aber SICH SELBST Vergeben - wow - da scheitern viele daran (ich zähle mich auch zu jenen).

Die Selbstvergebung ist deshalb so schwer, weil wir oft zu uns selbst so streng sind, und weil wir uns viele vorwerfen, was wir als Sünde meinen, und wir vergeben uns nicht, weil die Schuld und der Rucksack zuviel, zu schwer geworden ist.

Selbstliebe! Ja. Ich muss mich doch selbst auch lieben - damit ich andere liebend Vergeben kann!!!

Ich muss mir selbst vergeben - damit mir vergeben wird - damit ich anderen vergeben kann, und wenn ich das erkenne, dass ich mir auch gnädigst (!) vergeben kann, so sieht das Gott, und schenkt Ihnen soviel Frieden, und er spricht zu Ihnen und sagt ihnen, was zu tun ist - und dann gehen Sie hin und machen alles wieder Gut - Sie vergeben sich, den Menschen um ihnen, die Ihnen weht taten, und sie lassen es auch zu, dass ihnen vergeben wird!

Dann ist alles anders - es wird besser

Jetzt kommt der Schritt (der gemeinsame) der Verarbeitung was war - und der Erklärung der Gegenseitigen Liebe.

ABER: (und jetzt kommt es sehr dick!)

Wie soll ich nur vergeben wenn ich misshandelt, vergewaltigt, geschlagen usw. wurde ?

I: Sie müssen sich überzeugen, dass Sie an dem, was Ihnen passiert sind nicht schuldig sind.

II: Wenn aus einer Vergewaltigung z.B. ein Kind entsteht - verdient das Kind NICHT den Tod - es kann nichts dafür

III: Der Mensch, der Sie so behandelt hat, verdient eine Strafe - hier heisst das auch, ich muss einen sehr mutigen Schritt tun und den Menschen der irdischen UND himmlischen Gerechtigkeit überlassen!

Das Thema ist schwierig, ich hab das (gottseidank) nicht erleben müssen - aber hier muss auch Vergebung geschehen - auf irgendeine Art, denn wenn Sie dem Menschen vergeben - werden Sie auch Vergebung erhalten bei Gott!

Abschluss

Gehen Sie zurück zu ihrer Quelle und versuchen Sie (auch mit seelsorgerischer bzw. psychologischer Hilfe) die Vergangenheit zu verarbeiten.

Und wenn Sie da tun : Ich sage es Ihnen: Können Sie GELASSEN (!!!) in die Zukunft sehen!

Und Sie können die Verletzungen verarbeiten, es ist nicht leicht, aber Sie schaffen es! Das Gebet zu Gott, zu Jesus Christus und mit ihm wird Ihre Seele heilen, und Sie aufrichten, und ihre Tränen werden getrocknet werden, und Ihr Leben ersteht auf neue - mit neuen Perspektiven und hoffnungsvoller Zukunft.

AMEN

velvet

  • Gast
Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #2 am: 18. Juni 2012, 09:29:31 »
Ängste und Depressionen: Wie kann man sie überwinden?
Ängstlich und deprimiert? Angesichts der Finanzkrise und anderer Nachrichten ist es kein Wunder, dass solche Gefühle weitverbreitet sind. Was können Sie dagegen tun? Nutzen Sie unsere fünf Schlüssel als Hilfe!

Von Noel Horner

Die gegenwärtige finanzielle Krise fordert in vielerlei Weise ihren Tribut. Manche Menschen haben bereits ihren Arbeitsplatz verloren. Andere befürchten, dass auch sie ihren Job verlieren werden, wenn die Weltwirtschaft weiter in die Rezession abrutscht. Manche machen sich Sorgen, dass sie ihre Schulden nicht mehr bedienen können und daher finanziellen Schaden erleiden werden. Eine beträchtliche Zahl von Menschen befürchtet, dass die ökonomische Situation sich in einer Abwärtsspirale zu einer weiteren großen Depression bewegen wird.

All diese Sorgen und Ungewissheiten tragen zu weitverbreiteter Angst und Verzweiflung bei. Natürlich sind Furcht und Depressionen nichts Neues für uns Menschen. Sie sind eine fortlaufende Dynamik, die uns schon so lange begleitet, wie wir existieren.

Manche Ängste sind positiv. Furcht hält uns davon ab, unnötige Risiken einzugehen, die unsere Gesundheit oder unser Leben gefährden könnten. In diesem Sinne ist die richtige Gottesfurcht eine gesunde Furcht. Diese Furcht führt dazu, dass wir Gottes Gebote respektieren und befolgen, statt mit Spott und Ungehorsam darauf zu reagieren.

Wenn normale Ängste sich aber bis an einen Punkt entwickeln, wo sie sich störend auf einen gesunden Geisteszustand auswirken oder unsere Fähigkeit beeinträchtigen, effektiv in unserem Alltag zu funktionieren, dann werden sie zu Problemen. Wir wollen uns kurz das Ausmaß des Problems ansehen und einige Vorschläge machen, wie wir damit in unserem eigenen Leben umgehen können.

Ein weitverbreitetes Problem mit einer langen Vorgeschichte

Die Zahl der Menschen, die unter lähmenden Ängsten leiden, ist erstaunlich. Man schätzt, dass jedes Jahr einer von zehn Erwachsenen an einer Phobie leidet – einer Angst, die so extrem ist, dass sie die Fähigkeit zur normalen Lebensführung stört. Ein Beispiel dafür ist die Hypsiphobie – die Höhenangst. Eine Person, die unter einer extremen Form dieser Phobie leidet, fürchtet sich vielleicht sogar davor, ein hohes Gebäude zu betreten oder sich höher als in den ersten Stockwerken aufzuhalten. Bei einer Internetsuche zum Thema Phobien und Ängste stößt man schnell auf Listen mit Hunderten von Einträgen, die von Ablutophobie (die Angst vorm Waschen oder Baden) bis Zoophobie (Angst vor Tieren) reichen. Einige dieser Phobien sind relativ weitverbreitet, andere kommen nur sehr selten vor.

Weitaus mehr Menschen leiden unter Angst – einer ständigen furchtsamen Unruhe. Obwohl sie im Allgemeinen weniger intensiv als Phobien sind, können auch Angstzustände einen Punkt erreichen, wo sie sich lähmend auswirken. Allgemein gesprochen stellt jede Furcht, die nicht gottorientiert oder vernünftig ist, ein Hindernis dar, das uns von normalem Glück und Wohlbefinden abhält.

Ungesunde Angst begann, als die ersten Menschen, Adam und Eva, Gott gegenüber ungehorsam waren (1. Mose 3,10). Nachdem sie ungehorsam gewesen waren, begannen sie Angst vor Gott zu haben, während sie ihn zuvor als Freund gesehen hatten. Angst und Schrecken waren unter den Flüchen, die Gott seinem Volk, den Israeliten, vorhersagte, falls es ihm gegenüber ungehorsam sein würde (3. Mose 26,16-17).

Depression – die Gefährtin der Angst

Genauso wie ungesunde Ängste gibt es auch Depressionen, seit der Mensch sich von den Geboten Gottes abgewandt hat. Als Kain und Abel Gott Opfer darbrachten, sah Gott „gnädig an Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an“ (1. Mose 4,4-5). Während der biblische Bericht in 1. Mose nicht direkt sagt, warum Gott Kains Opfer nicht angenommen hat, deutet 1. Johannes 3, Vers 12 an, dass Gott es nicht annahm, weil es in Kains Leben Böses gab.

Kains Reaktion nach dieser Ablehnung ist interessant: „Da wurde Kain sehr wütend, und sein Angesicht senkte sich. Und der Herr sprach zu Kain: Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht?“ (1. Mose 4,5-6; Schlachter-Bibel). Das erste Beispiel von Depression in der Bibel ereignete sich also im Zusammenhang mit Sünde.

Ängste und Depressionen gehen oft Hand in Hand. Der Psychologe und Autor Dr. Archibald Hart erläutert, dass „man selten auf Depression ohne irgendeine Art von Angst stößt, oder auf Angst ohne irgendeine Art von Depression. Es sind die zwei Seiten der gleichen Medaille. Es kommt nur darauf an, welche Seite mit dem Gesicht nach oben landet“ (The Anxiety Cure, 1999, Seite 170).

Diese gemeinsam Reisenden machen vielen Menschen das Leben schwer. Es ist deshalb dringend notwendig, dass wir wissen, wie wir mit ihnen umgehen und sie überwinden können. Oft werden fachgerechte Therapie und medikamentöse Behandlung mit Erfolg eingesetzt. Wir werden uns hier aber fünf Werkzeuge und Techniken ansehen, die jedermann erfolgreich bei keinen oder nur geringen Kosten anwenden kann, um mit Ängsten und Depressionen umzugehen.

1. Führen Sie Tagebuch über Ihre Gefühle

Eine Methode, die viele Menschen als hilfreich empfunden haben, besteht im Aufzeichnen der eigenen Gefühle. Dr. Hart schreibt: „Wie können Sie Ihre Denkgewohnheiten ohne eine lebenslange Therapie ändern? Ein Weg besteht darin, dass Sie sich ein kleines Notizbuch zulegen und ihre Überzeugungen niederschreiben, wann immer Sie auf sie stoßen“ (Seite 113).

Fehlgeleitete Gedanken über Lebensumstände oder darüber, wie andere uns gegenüber fühlen, können zu Depressionen und Angst führen. Vielleicht haben Sie das nie zuvor so gesehen, aber der Nutzen durch das Führen eines Tagebuches wird nicht nur von Gesundheitsexperten, sondern auch von der Bibel bestätigt!

Gottes Diener David litt gelegentlich, obwohl er ein Mann mit großem Mut und gesundem Verstand war, unter Depressionen und Ängsten. Er bezog sich zum Beispiel auf Depressionen, als er sagte: „Der Herr macht meine Finsternis licht“ (2. Samuel 22,29). In Psalm 22, Vers 2 brachte er Gedanken voller Depression und Angst lebhaft zum Ausdruck: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.“

David ist der Hauptverfasser der Psalmen. Durch diese bemerkenswerte Sammlung erfahren wir manches über Ereignisse in seinem Leben – wobei er oft starke Gefühle zum Ausdruck brachte. Fast ohne Ausnahme enden diese Schriften Davids in einer frohlockenden Weise. Er hat sich mit seinen Ängsten und Sorgen dadurch auseinandergesetzt, dass er sie niederschrieb und Gott sein Herz ausschüttete. Wir können seine Psalmen lesen und daraus Mut gewinnen. Wir können auch unsere eigenen Gefühle niederschreiben und sie Gott darlegen, damit er uns geistig wieder aufrichtet und ermutigt.

2. Reduzieren Sie Ihren Stress

Wir leben in einer schnelllebigen Welt mit einem Übermaß an Stress. Stress ist einer der Gründe für Ängste und Depressionen. Der Berater und Autor Rex Briggs schreibt: „In dieser Art von Gesellschaft gibt es viel Druck von außen und nur wenig emotionale Unterstützung. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass Angststörungen sich zu den am schnellsten zunehmenden psychiatrisch relevanten Zuständen entwickelt haben, bei denen die Menschen heute um Hilfe nachsuchen“ (Transforming Anxiety, Transcending Shame, 1999, Seite 39).

Manche Menschen sind in dieser Hinsicht besonders verletzbar, wie etwa diejenigen in Berufen, in denen sie anderen Fürsorge erweisen bzw. sie anderen emotionale und/oder physische Unterstützung zukommen lassen. Forschungen zeigen, dass solche Menschen dreimal häufiger unter Depressionen, Ängsten, Schlaflosigkeit und Stress leiden als Menschen, die keine fürsorglichen Aufgaben wahrnehmen. Mütter tragen eine schwere fürsorgliche Last, vor allem wenn es keinen helfenden Vater gibt. Sie können daher Opfer von Depressionen werden.

Unabhängig vom jeweiligen Beruf müssen diejenigen, die allzu großen Stress vermeiden wollen, eine entsprechende Balance aufrechterhalten. Das schließt ausreichenden Schlaf und Ausgleichssport mit ein. Sport hat sich als Methode zur Stressreduzierung bewährt.

Vor nicht allzu langer Zeit waren Menschen noch in Berufen tätig, die körperliche Arbeit erforderten – oder sie mussten in vielen Fällen auf dem Weg zur Arbeit längere Strecken zu Fuß zurücklegen. Heute fahren die meisten Menschen entweder mit dem Auto zur Arbeit oder sie nutzen öffentliche Verkehrsmittel. Hinzu kommt, dass sie ihre Arbeit dann meist im Sitzen verrichten. Viele arbeiten auch nicht mehr körperlich zu Hause, wie das bei früheren Generationen noch der Fall war, sondern entspannen sich vor dem Fernseher, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen.

Eine Folge davon ist, dass zu viele Menschen keine körperlichen Tätigkeiten verrichten, die Stress abbauen können. Ein solcher Mangel an Bewegung trägt dann zu einem Mangel an erholsamem Schlaf bei, was wiederum die Stress-Spirale antreibt.

Ein einfaches Gegenmittel besteht darin, mit regelmäßigem Ausgleichssport einen Teil des Stresses, dem Sie sich ausgesetzt sehen, abzubauen. Forschungen haben nachgewiesen, dass Aktivitäten mit Gewichtsbelastung zum Stressabbau beitragen. Dazu gehört auch das einfache Gehen, das den meisten Menschen nicht schwer fallen dürfte.

Die Bibel wurde zu einer Zeit verfasst, in der die Menschen körperlich aktiv waren und keinen Ausgleichssport brauchten, wie das heute oft der Fall ist. Die Bibel erkennt aber an: „Körperliches Training hat einen gewissen Wert“ (1. Timotheus 4,8; „Neues Leben“-Übersetzung).

3. Gesunde Ernährung

Die meisten auf dem Gebiet psychischer Krankheit beruflich Tätigen wissen, dass einige Nahrungsmittel vorteilhaft sind, während andere, vor allem wenn sie im Übermaß zu sich genommen werden, es nicht sind. Einige Nahrungsmittel steigern unsere natürlichen körpereigenen Beruhigungsmittel, während andere natürliche Aufputschmittel sind. Beide können für uns nützlich sein. Wir müssen uns dabei aber um Ausgeglichenheit bemühen.

Da die Bibel eine Anleitung des Schöpfers für uns Menschen ist, sollten wir uns zuerst an sie als allgemeine Leitlinie in Ernährungsfragen wenden. Die Bibel enthält Anleitung für die Israeliten darüber, was sie essen und meiden sollten. Das Volk Israel hatte auch ein Umfeld, in dem sich eine gesunde, ausgeglichene Ernährung fast von selbst anbot.

„Die gewöhnliche Nahrung eines durchschnittlichen Hebräers bestand in biblischen Zeiten aus Brot, Oliven, Öl, Buttermilch und Käse von ihren Herden; Früchte und Gemüse aus ihren Obstgärten und Feldern; und bei seltener Gelegenheit auch Fleisch“ (Fred Wight, Manners and Customs of Bible Lands, 1987, Seite 43).

Das Nachschlagewerk The Bible Almanac sagt Ähnliches: „Gemüseprodukte stellten den Hauptanteil der Nahrung dar . . . Wenn Fleisch gereicht wurde, dann geschah das oft, um damit Fremde oder Ehrengäste zu bewirten. Getreide stellte einen wichtigen Teil der Ernährung dar . . . Früchte und Fisch waren ein besonders beliebter Teil der Ernährung“ (James Packer, Merrill Tenney und William White, Herausgeber, 1980, Seite 465).

Experten für psychische Gesundheit, die im Zusammenhang mit guter psychischer Gesundheit auch eine ausgeglichene Ernährung betonen, empfehlen eine Balance bei den Hauptnahrungsmitteln. Das schließt, wie oben beschrieben, Früchte und Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte und Protein mit ein.

Eine Person, die unter Ängsten leidet, sollte Aufputschmittel vermeiden – und dazu gehört auch Koffein. Wenn jemand unter Depressionen leidet und trotzdem alkoholische Getränke zu sich nehmen will, sollte er dies mit vorsichtiger Mäßigung tun. „Wein erfreut das Leben“ (Prediger 10,19), aber Alkohol hat auch eine hemmende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Übermäßiger Alkoholgenuss verstärkt Depressionen. „Der Wein macht Spötter, und starkes Getränk macht wild; wer davon taumelt, wird niemals weise“ (Sprüche 20,1).

4. Umgang mit anderen

Wie der englische Dichter John Donne vor einigen Jahrhunderten geschrieben hat: „Niemand ist eine Insel.“ Dieser kurze Satz bringt eine einfache, aber äußerst wichtige Wahrheit zum Ausdruck: Es ist nicht gesund, allein zu sein.

Die Wahrheit ist, dass wir andere Menschen brauchen – besonders dann, wenn wir bestimmte Herausforderungen oder Krisen in unserem Leben durchmachen. Prediger 4, Verse 9-10 sagt uns: „So ist’s ja besser zu zweien als allein . . . Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft.“

Gottes Absicht war es, dass wir unsere Erlebnisse mit anderen teilen sollten. Es ist besonders wichtig, dass wir jemanden haben, mit dem wir unsere Last teilen können, wenn wir durch Ängste und Depressionen unter einer schweren Belastung leiden.

Wenn es niemanden gibt, der uns bei dieser Last hilft, dann kann es leicht vorkommen, dass wir sie für unüberwindbar halten. In Wahrheit ist aber keine Prüfung zu groß, wenn wir göttliche Hilfe und aufbauende Gemeinschaft mit anderen Christen und mit Gott haben (Philipper 4,13; 1. Johannes 1,3).

Andere Menschen können uns dabei helfen, die hoffnungsvollere Seite des Lebens auch dann zu sehen, wenn die Situation hoffnungslos erscheint. Humor ist ein wichtiges Hilfsmittel, das einen Ausgleich bei extremen Gedanken und Gefühlen schaffen kann und mit dem Ängste und Depressionen neutralisiert werden können. Es heißt ja nicht umsonst „Lachen ist die beste Medizin“. Humor ist eines der wichtigsten Gegenmittel bei Gemütskrankheiten. Eine Depression ist nicht nur ein geistiges Leiden. Sie schließt auch ein Ungleichgewicht an Endorphinen – den „guten“ Botenstoffen – im Gehirn mit ein, und Humor hilft, dass Endorphine ausgeschüttet werden.

Die Bibel hat vor langer Zeit die Wirksamkeit von Humor für die Linderung einer depressiven Einstellung zum Ausdruck gebracht: „Ein fröhliches Herz ist die beste Medizin“ (Sprüche 17,22; „Neues Leben“-Übersetzung).

Wo immer sich Christen versammeln, können sie sich gegenseitig durch einen synergistischen Effekt aufbauen, der damit vergleichbar ist, dass ein Messer das andere schärft (Sprüche 27,17). „Am Ende besteht die beste Garantie für ein langes und gesundes Leben vielleicht in guten Beziehungen zu anderen Menschen“ (Nancy Shute, U.S. News and World Report, 12. November 2008).

5. Kontakt mit Gott

Das Wichtigste, was Sie tun können, um Ängste und Depressionen zu bekämpfen und zu überwinden, besteht darin, dass Sie eine lebhafte Beziehung zu Gott entwickeln. Sowohl säkulare Forschungen als auch biblische Anleitungen bestätigen deren Wirksamkeit.

Es gab eine Zeit, zu der Psychologen meinten, der Glaube an Gott wäre dem psychologischen Wohlbefinden abträglich. Forschungen haben aber gezeigt, dass das Gegenteil zutrifft: „Moderne Psychologen haben vorhergesagt, dass die Religion als Neurose entlarvt werden würde und die Menschen ihr entwachsen würden. Stattdessen konnte empirisch nachgewiesen werden, dass religiöse Hingabe ein entscheidender Bestandteil grundlegender geistiger Gesundheit ist“ (Patrick Glynn, God: The Evidence, 1999, Seite 19-20).

Und weiter: „Zudem vermelden Menschen, die sich in einem religiösen Glauben engagieren, ein wesentlich höheres Niveau an persönlichem Glück und psychologischem Wohlbefinden als ihre agnostischen oder atheistischen Mitmenschen“ (Seite 61-62).

Die Bibel ist im Grunde eine Gebrauchsanleitung, die uns sagt, wie wir unser Leben führen sollten. Viele Bibelstellen versichern uns, dass eine Beziehung zu Gott unser Leben bereichern wird: „Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln“ (Psalm 119,165). „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1,7). Liebe ist eine der Eigenschaften von Gottes heiligem Geist und „die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus“ (1. Johannes 4,18).

Psalm 19 enthält mehrere Aussagen darüber, wie das Wort Gottes geistige Gesundheit fördert. Es erquickt die Seele (Vers 8), erfreut das Herz und erleuchtet die Augen (Vers 9).

Ein weiterer Bestandteil einer gesunden Beziehung zu Gott ist das Gebet. Jesus hat seine Jünger das Beten gelehrt (Matthäus 6,9-13). Jesus hat selbst regelmäßig zu seinem Vater gebetet, und in einem Fall betete er die ganze Nacht lang. Er betete teilweise deshalb, weil er die gleichen menschlichen Emotionen und Versuchungen erlebte, die auch wir alle durchmachen.

In der Nacht vor seinem Tod war Jesus niedergeschlagen: „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod“ (Matthäus 26,38). Er stellte sich diesem Gefühl, indem er dreimal aus tiefem Herzen zu Gott betete. Durch das Gebet erhielt er Stärkung für die entsetzliche Qual, die in den kommenden Stunden auf ihn zukommen würde.

Das Gebet kann auch uns in Zeiten der Angst und Depression Stärke verleihen. Sowohl David als auch der Prophet Daniel sahen sich mit Todesgefahren konfrontiert, die sie durch das Gebet überwanden. Beide Männer hatten die Angewohnheit, dreimal am Tag zu beten. Das Neue Testament weist uns an: „Betet ohne Unterlass“ (1. Thessalonicher 5,17).

Ein weiteres Werkzeug für einen gesunden Verstand durch eine Beziehung mit Gott ist das Meditieren. Meditieren bedeutet konzentriertes Denken. „Noch so viel Meditieren kann nicht auf magische Weise den Stress durch einen Arbeitsplatzverlust oder den Verlust eines geliebten Menschen aufheben. Aber es kann Menschen dabei helfen, mit der Situation umzugehen“ (Michelle Andrews, „How to Beat Stress and Anxiety Through Meditation“, U.S. News and World Report, 29. Dezember 2008).

Der Apostel Paulus hat Timotheus dazu gedrängt, über Gottes Wort zu meditieren: „Bis ich komme, achte auf das Vorlesen, auf das Ermahnen, auf das Lehren! . . . Bedenke dies sorgfältig; lebe darin“ (1. Timotheus 4,13-15; Elberfelder Bibel). Der Verfasser von Psalm 119 sagte, dass er über Gottes Gesetz nachsinnen würde (Vers 97).

Das Meditieren hilft uns dabei, uneinträgliche Gedanken durch wohltuende zu ersetzen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Leben mit Stress und Ängsten überladen ist, dann ist das Ende des Tages eine gute Zeit, um Ihr Denken zu überprüfen. Dr. Hart rät: „Dies ist . . . eine gute Zeit, einen ‚mentalen Abwasch‘ vorzunehmen, indem Sie die Ängste, die Ihr Denken trüben, überprüfen und diejenigen, die nicht wichtig sind, loswerden“ (Seite 204).

Trachtet zuerst nach Gottes Gerechtigkeit und seinem Reich

Sorgen sind eine Form von Angst, und zu viele Sorgen können sich zu einer Depression entwickeln. Jesus wusste, dass wir dazu neigen, uns Sorgen zu machen. Deshalb sagte er seinen Jüngern: „Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet“ (Matthäus 6,25). Dann fügte er hinzu: „Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“ (Matthäus 6,32-33).

Die letztendliche Lösung für all die Nöte und Probleme der Menschheit besteht darin, dass Jesus Christus wiederkehrt, dass Gott sein Reich errichtet und dass die Menschheit die Gabe des ewigen Lebens empfängt. Aber Gott hat verheißen, denjenigen, die ihn suchen, die notwendigen Dinge des Lebens schon jetzt zu geben. Seine unverbrüchliche Verheißung ist, dass diejenigen, die sich in Reue und Gehorsam an ihn wenden, am Ende auf ewig in seinem unvergänglichen Reich leben werden.

Mögen wir alle Gott Glauben schenken, wenn er uns in Jesaja 41, Vers 10 sagt: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“

velvet

  • Gast
Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #3 am: 18. Juni 2012, 09:42:29 »
Wir leben in einer gefährlichen Welt. Millionen von Menschen fürchten sich, machen sich Sorgen oder leiden unter Ängsten. Das Time Magazin schrieb: „Mehr als je zuvor machen wir uns krank vor Sorgen." Können Sie Ihre Ängste überwinden?

Der Stress des alltäglichen Lebens kann uns töten. Wir pendeln im überfüllten Straßenverkehr, haben mit egoistischen und streitsüchtigen Menschen zu tun und stehen vor einer Vielfalt finanzieller, sozialer und persönlicher Probleme. Und zu diesem Stress kommt dann noch die Furcht vor Terroranschlägen, Naturkatastrophen und Seuchen, die jeden treffen können!
  Wie besorgt und ängstlich sind Sie? Was können Sie tun, um inneren Frieden zu finden? Was können Sie tun, um Ihre Ängste zu überwinden? Hier sind sieben „Schlüssel," die Ihnen helfen können, Ihre Ängste in den Griff zu bekommen.


Schlüssel 1: Bereiten Sie sich auf die prophezeite Zukunft vor

     Dieses Prinzip ist so wichtig, dass der weise König Salomo es gleich zwei Mal im Buch der Sprüche erwähnte: „Der Kluge sieht das Unglück kommen und verbirgt sich; die Unverständigen laufen weiter und leiden Schaden" (Sprüche 22, 3; 27, 12). Wir müssen uns den realen Gefahren einer zunehmend bedrohlicheren Welt stellen und uns entsprechend darauf vorbereiten. Wir müssen uns rüsten, indem wir die vielfältigen Gefahren der heutigen Zeit kennen und uns mit der Realität auseinander setzen. Nur zu viele Menschen entscheiden sich dafür, sich lieber vor der Realität zu verstecken und in eine Scheinwelt der Unterhaltungsmedien, der Drogen und des Alkoholmissbrauchs abzutauchen.
     Eine richtige Vorbereitung auf die prophezeite Zukunft wird Ihnen helfen, Ihre Ängste zu überwinden. Jesus sagte, dass wir prophezeite Ereignisse verstehen können. Nach einer Beschreibung der Ereignisse, die vor seiner Wiederkehr stattfinden würden, ermutigte er uns, indem er hinzufügte: „So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht" (Lukas 21, 31-33).
     Jesus sagte, wird sollten im Hinblick auf die prophezeiten Ereignisse wachsam bleiben, damit wir dann wissen, „dass das Reich Gottes nahe ist." Er sagte nicht, dass wir anhand der prophetischen Zeichen vermuten können, dass das Reich Gottes nahe ist, sondern dass wir wissen können, wann das Reich Gottes nahe ist. Er gab uns dazu folgende Warnung in Lukas 21, 34: „Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen."
     Jesus warnt uns dann, dass uns dieser Tag nicht unerwartet treffen soll, „denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen. So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn" (Lukas 21, 35-36).
     Wir müssen die Weltereignisse hinsichtlich der prophezeiten Zeichen, von denen Jesus sprach, aufmerksam verfolgen. Gott wird die Nationen am prophezeiten Tag des Herrn richten, der in über 30 Prophezeiungen der Bibel erwähnt wird. Gott zeigte den Israeliten im Altertum sehr deutlich, dass es Segnungen für Gehorsam und einen Fluch für Ungehorsam gibt. Unsere degenerierte und zunehmend unmoralische westliche Welt wird einen hohen Preis zahlen. Diese Warnung hat Gott ausgesprochen: „Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen, dass ihr nicht tut alle meine Gebote, und werdet ihr meinen Bund brechen, so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken [engl. „Terror"]" (3. Mose 26, 14-16).
     Könnte uns das bevorstehen? Viele gewinnen den Eindruck, dass die Welt, wie es die Zeitschrift Economist am 19. Oktober 2002 auf der Titelseite darstellte, zu einer „Welt des Terrors" wird. Gibt es irgendeine Ecke der Welt, die sich vor Terrorangriffen sicher fühlen kann? Terrorismus kann man heute überall finden. Selbst in den bisher so geschützten Vereinigten Staaten von Amerika lebten im Herbst 2002 Millionen von Menschen um Washington DC in Furcht, sobald sie ihre Wohnungen verlassen mussten, weil zwei Heckenschützen ihr Unwesen trieben. Es brauchte nur zwei Männer, um so viele Millionen zu terrorisieren. Multiplizieren Sie dies mit den Tausenden von Terroranschlägen, die es jedes Jahr auf der ganzen Welt gibt, und Sie erkennen, dass die Zeitschrift Economist Recht hatte: Wir leben heute in einer Welt des Terrors.
     Wir müssen uns der Realität dieser prophezeiten Endzeitereignisse stellen. Jesus sagte: „Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen." Aber er sagte auch: „So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn" (Lukas 21, 36).
     Der Terror auf der Welt kommt noch zu unseren persönlichen Ängsten hinzu. Aber es gibt Hoffnung und die gute Nachricht der Rückkehr Jesu Christi, um für tausend Jahre über Gottes Reich auf Erden zu regieren. Wenn wir uns unsicher und unwissend fühlen, kann dies zu Verwirrung und Depression führen. Aber Jesus ermutigte uns: „[Ihr] werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen" (Johannes 8, 32). Ja, Sie können von Unsicherheit befreit werden. Sie können die Zukunft kennen!

Schlüssel 2: Machen Sie sich Ihre Prioritäten klar

     Die Bibel macht deutlich, wie unsere Prioritäten im Leben verteilt sein sollten. Wir sollten beten, wie Jesus uns lehrte: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden" (Matthäus 6, 10). Suchen Sie den Willen Gottes? Oder folgen Sie der Welt nach? Der Apostel Jakobus schrieb: „Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer immer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feinde Gottes" (Jakobus 4, 4; Schlachter-Übersetzung).
     Millionen von Menschen folgen ständig den neuesten „Trends" und Modeerscheinungen und passen sich der Welt an. Sie streben nicht danach, den Zweck ihres Daseins zu erfüllen. Sie wissen sogar nicht einmal, was dieser Zweck ist! Was hat nach Jesu Aussage die höchste Priorität? „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen" (Matthäus 6, 33).
     Wenn Sie sich einmal dazu entschlossen haben, nach den Reich Gottes zu streben, dann finden Sie inneren Frieden. Dann können Sie Sorgen, Phobien und Ängste überwinden. Wenn Sie aber wankelmütig sind – mit einem Fuß in der Welt stehen und mit einem Fuß versuchen, den Weg der Bibel zu gehen – werden Sie nirgends ankommen! Jesus sagte über diesen Wankelmut: „Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon" (Matthäus 6, 24).
     Versuchen Sie, zwei Herren zu dienen? Diese Unentschlossenheit fördert nur Ängste. Jesus sagte weiter: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen" (Matthäus 6, 31-33). Das ist Ihre Berufung! Nach den wirklich wichtigen Dingen zu trachten wird uns helfen, an Glauben zu wachsen. Und Glaube ist ein Gegenmittel gegen Sorgen!
     Die Bedeutung von Prioritäten war Thema des 1974 am meisten verkauften Buchs von Alan Lakein, How to Get Control of Your Time and Your Life [Wie Sie die Kontrolle über Ihre Zeit und Ihr Leben bekommen]. Der Autor schlug vor, dass sich jeder drei einfache Fragen stellen sollte: Was sind meine Ziele im Leben? Wie werde ich die nächsten drei Jahre verbringen? Und wenn ich jetzt wüsste, dass ich in sechs Monaten vom Blitz getroffen tot umfallen würde, wie würde ich bis dahin leben?
     Diese Fragen – besonders die letzte von ihnen – sollten Ihnen helfen, zwischen den wichtigsten und den weniger wichtigen Prioritäten in Ihrem Leben zu unterscheiden. Sind Ihre Prioritäten auch die Prioritäten Gottes? Leben Sie nach den Prioritäten, die Gott in seinem „Bedienungshandbuch" für uns – der Bibel – vorgegeben hat? Die Bibel offenbart Prioritäten, die Ihrem Leben einen echten Sinn geben können. Wenn Sie seinen Anweisungen folgen, können Sie inneren Frieden finden.
 

Schlüssel 3: Bereuen Sie Ihre Sünden

     Wenn wir sündigen und wissen, dass wir gesündigt haben, fühlen wir uns schuldig. Wir erwarten, dass uns etwas Schlimmes passiert – und siehe da, es passiert etwas Schlimmes. Der Patriarch Hiob sagte: „Denn was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute, hat mich getroffen" (Hiob 3, 25). Manche nennen dies „eine sich selbst erfüllende Prophezeiung."
     Wir müssen im Gebet unsere Sünden bekennen. Seien Sie offen und ehrlich mit Gott. Wie der Apostel Johannes schrieb: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünde vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit" (1. Johannes 1, 9). Wir müssen unseren Ängsten, Sorgen und Sünden gegenübertreten. Wenn wir unsere Sünden wirklich bereuen, wird Gott uns vergeben. Dann können wir frei sein von allen Sorgen und Ängsten, die ein schlechtes Gewissen mit sich bringt! Christen können inneren Frieden haben!
     Gott erlaubt uns, viele Erfahrungen im Leben zu machen, damit wir aus unseren Fehlern und Erfahrungen lernen. Der Apostel Petrus erklärte, dass eine Zeit des Gerichts kommen wird, in der wir für unseren Lebenswandel und unsere Einstellung Rechenschaft ablegen müssen. „Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann da stehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden" (2. Petrus 3, 10-12).
     Wir müssen unser Verhalten überprüfen und bereuen, was bedeutet, dass wir unser Verhalten und unser Denken verändern. Reue bedeutet Umkehr – in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Dazu müssen wir unsere Sünden vor Gott bekennen und ihn um Vergebung bitten. In der Folge müssen wir dann Gottes Gerechtigkeit gehorchen und können das Opfer Jesu Christi als Bezahlung für unsere Sünden annehmen. Wer wirklich bereut hat und getauft wurde, um so zu zeigen, dass er das Opfer Christi annimmt, kann ein neues Leben beginnen. Der Apostel Paulus beschrieb die Bedeutung der Taufe so: „Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade um so mächtiger werde? Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?" (Römer 6, 1-2). Millionen von Menschen, die sich zum Christentum bekennen, glauben, dass man die Zehn Gebote Gottes nicht mehr einzuhalten braucht, wenn man einmal unter der Gnade steht. Mit anderen Worten: Man kann in der Sünde verharren und Gottes gerechtes und heiliges Gesetz übertreten, weil man unter der Gnade steht. Aber was sagte Paulus? „Das sei ferne!" Paulus beschrieb dann, mit welch tiefgründiger Einstellung wir uns taufen lassen sollten: „Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln" (Verse 3-4). Das ist die Frucht der Reue!


Schlüssel 4: Beten Sie im Bezug auf alles, was Ihnen Sorgen macht

     Welche Lösung hatte Paulus für Ängste? Welchen Rat gab er uns, um mit Sorgen und Ängsten umzugehen? Er schrieb: „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden" (Philipper 4, 6). Mit anderen Worten: Teilen Sie im Gebet Ihre Sorgen, Ängste und Bedenken mit Gott!
     Besprechen Sie mit Gott die Details Ihrer Probleme. König David tat dies sehr oft. Wir können seine Klagen, Frustrationen und persönlichen Gefühle in seinen Gebeten nachlesen, die in den Psalmen überliefert sind. Sechsundzwanzig Mal in den Psalmen flehte David Gott an: „Errette mich!" Ein solches Gebet lautete: „Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden und schütze mich vor meinen Widersachern. Errette mich von den Übeltätern und hilf mir von den Blutgierigen" (Psalm 59, 1-2).
     Wie David sollten auch wir unsere persönlichen Gedanken vor Gott zum Ausdruck bringen. Ein weiterer Schritt zum Überwinden unserer Ängste ist es, in einer Einstellung der Dankbarkeit zu beten! Wir sollten Gott für alles danken, womit er uns gesegnet hat. Wenn wir unsere Segnungen aufzählen – wenn wir Gott für alle Segnungen danken, die wir in unserem Leben erfahren haben und erfahren werden – führt dies zu einem erstaunlichen Ergebnis: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus" (Philipper 4, 7).
     Sie können inneren Frieden erleben – den Frieden Gottes. Aber Gott erwartet, dass Sie auch etwas tun. Er erwartet, dass Sie seiner Anweisung folgen und Ihre Sorgen im Gebet mit ihm teilen. Er will, dass Sie um seine Hilfe, Unterstützung und Errettung bitten – und zwar in einer Einstellung der Dankbarkeit. Danken Sie Gott, dass er bereit ist, Ihnen dabei zu helfen, Ihre Ängste zu überwinden, und dass er Ihnen inneren Frieden geben will.
     Wer diese Prinzipien der Vernunft und des inneren Friedens anwendet, kann ein erfülltes Leben führen, wie Gott es für Sie vorgesehen hat. Jesus sagte: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen" (Johannes 10, 10). Wahre Christen können ein erfülltes Leben führen. Sie können Freude empfinden trotz der Prüfungen, die das Leben mit sich bringt. Christen werden immer auch durch schwierige Zeiten gehen. Aber Gott gibt uns den geistlichen Glauben und das Vertrauen, dass wir uns diesen Prüfungen stellen können. In seinem Brief an die Christen in Philippi gebrauchte Paulus den Ausdruck „freut euch" zehn Mal in acht Versen! Lesen Sie, was er schrieb: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch" (Philipper 4, 4). Unser Vertrauen – unser innerer Friede – ist auf Gott begründet, nicht auf uns selbst! Wenn wir unser Leben dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus übergeben haben, können wir Freude und Frieden empfinden. Paulus sprach das weit verbreitete Problem der Angst an, als er in Philipper 4, 6 schrieb: „Sorgt euch um nichts." Klingt das unmöglich? Beachten Sie, dass er nicht geschrieben hat: „Macht euch über nichts Gedanken." Eine Definition von Angst aus dem Wörterbuch lautet „von Furcht begleitete Aufmerksamkeit oder Interesse." Angst wird auch definiert als „schmerzliches oder von Besorgnis begleitetes inneres Unwohlsein gewöhnlich im Bezug auf ein bevorstehendes oder erwartetes Unglück" (Merriam Webster’s Collegiate Dictionary). Wir brauchen eine normale, natürliche Form der Sorge, aber keine ängstliche Besorgnis.

Schlüssel 5: Üben Sie sich im Glauben

     Hebräer 11 wird oft als „Glaubenskapitel" bezeichnet. Dort finden wir eine Auflistung von Helden und Heldinnen des Glaubens und eine Definition von Glauben: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht" (Hebräer 11, 1).
     Wie können Sie sich im Glauben üben? Glauben ist eine Sicherheit und eine Zuversicht. Obwohl Abraham bereits sehr alt war, glaubte er der Verheißung Gottes, dass er ein Vater vieler Nationen werden würde. „Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre" (Römer 4, 20). Abraham „wusste aufs allergewisseste: was Gott verheißt, das kann er auch tun. Darum ist es ihm auch zur Gerechtigkeit gerechnet worden" (Verse 21-22).
     Für Abraham war Gott eine Realität. Er wusste, dass dieser auf jeden Fall die Fähigkeit besitzt, seine Verheißungen zu erfüllen. Wenn wir Glauben besitzen, werden wir fragen: „Was hat Gott mir verheißen?" Dann, wenn wir die Bibel lesen, finden wir Hunderte von Verheißungen, die Gott für uns erfüllen kann – wenn wir glauben, dass Gott die Fähigkeit besitzt, diese Verheißungen zu erfüllen.
     Jesus wies seine Zuhörer zurecht, als diese sich zu viele Sorgen um ihre leiblichen Bedürfnisse machten: „Warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist, wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?" (Matthäus 6, 28-30)
     Gott erwartet, dass wir uns im Glauben üben. Er erwartet von uns, dass wir ihm vertrauen und seinen Anweisungen folgen. Christus und die Apostel gaben uns ein Vorbild des Lebens im Glauben. Wenn wir ihrem Beispiel folgen, können wir unsere Ängste überwinden. Wie Paulus schrieb: „Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein" (Philipper 4, 9).
     Glaube ist ein Gegenmittel gegen Sorgen! Zuerst auf die wichtigen Dinge im Leben zu achten wird Ihnen helfen, an Glauben zu wachsen. Gott kann viel mehr tun, als Menschen wissen oder auch nur ahnen können. Die Bibel drückt dies so aus: „[Gott], der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Epheser 3, 20-21).
     Gott kann noch wesentlich mehr tun, als „was wir bitten oder verstehen." Er will, dass wir uns ihm nähern. Er will, dass wir unsere Sorgen, Ängste und Gedanken mit ihm teilen und ihn um Hilfe bitten! Seien Sie mutig. Bitten Sie Gott, Ihnen so zu helfen, wie er es versprochen hat, „überschwenglich über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen."
     Glauben Sie den Verheißungen Gottes und Sie werden inneren Frieden finden. „Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt" (Hebräer 11, 6). Der Schlüssel ist, Gott eifrig zu suchen! Wir suchen ihn, indem wir zu ihm beten – jeden Tag. Wir suchen ihn, indem wir unsere Bibel lesen – jeden Tag. „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi" (Römer 10, 17).

Schlüssel 6: Gottesfurcht

     Viele Anhänger des traditionellen Christentums nennen Gottesfurcht „primitiv." Sie setzen eine Furcht vor Gott gleich mit dem Verhalten abergläubischer Heiden, die vor ihren falschen Göttern niederfallen. Aber die biblische Form der Gottesfurcht ist eine tiefe Ehrerbietung und ein Respekt vor dem Schöpfer. Sie drückt sich in unserer Bewunderung für Gottes Majestät und Größe aus. Somit ist sie eine Reaktion auf die Realität Gottes. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Gott zu fürchten, werden Sie keine Menschen mehr fürchten. Bedenken Sie, dass Gottesfurcht und Liebe zu Gott sich nicht gegenseitig ausschließen. Viele Mitglieder traditioneller christlicher Kirchen glauben, dass man nur entweder das eine oder das andere haben kann. Aber das ist nicht, was die Bibel sagt. Beide Eigenschaften sind in einer Beziehung zu Gott notwendig. „Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, noch von dir, als dass du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele , dass du die Gebote des HERRN hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf dass dir’s wohlgehe" (5. Mose 10, 12-13).
     Gott will, dass wir ihn lieben und fürchten. Lesen Sie das Buch der Psalmen und das Buch der Sprüche. Die Segnungen und Vorteile der Gottesfurcht werden Sie überraschen! Beachten Sie: „Wer den HERRN fürchtet, hat eine sichere Festung, und auch seine Kinder werden beschirmt" (Sprüche 14, 26). Wahrer Glaube und Gottesfurcht kommen von Gott.
     Tatsächlich ist der Grund, warum wir keinen Weltfrieden haben, das Fehlen von Gottesfurcht. Paulus macht das mit einem Zitat aus Jesaja sehr deutlich: „Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen" (Römer 3, 15-18).
     Wie viele Menschen kennen Sie, die arrogant sind und keine Gottesfurcht besitzen? Unsere Welt braucht wahre, demütige Christen, die den wahren Gott verehren. Wir müssen dem Beispiel des Messias, Jesus Christus, folgen. Er besaß Gottesfurcht. Sie können darüber in Jesaja 11, 1-3 lesen. Gottesfurcht gibt uns inneren Frieden und Zuversicht. Wie Jesus warnte: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle" (Matthäus 10, 28). Und beachten Sie, was er dann sagte: „Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge" (Verse 29-31).
     Wenn Sie regelmäßig die Bibel lesen, werden Sie viele Beispiele finden, wo Gott eingreift und sein Volk errettet. Wir leben heute in einer verweltlichten und ungläubigen Welt. Doch Sie können Ihre Ängste und Sorgen überwinden, wenn Sie sich im Glauben üben und in Gottesfurcht leben.
     Gott kennt Ihre Ängste. Jesus sagte, dass unser himmlischer Vater Sie sehr genau kennt. Wie Jesus es beschrieb: „Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge" (Lukas 12, 7). Gott kümmert sich um Sie. Er wird Ihnen den Glauben und die Zuversicht geben, die Sie brauchen, um Ihre Ängste und Sorgen zu überwinden. Und er wird Ihnen den heiligen Geist geben.

 

Schlüssel 7: Bitten Sie Gott um den heiligen Geist

     Gottes heiliger Geist ist der Geist der Liebe und Stärke. Er gibt uns diese Gabe, wenn wir bereut haben und getauft worden sind. Petrus sprach am Pfingsttag, an dem die neutestamentliche Kirche begann, zu Tausenden von Zuhörern: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes" (Apostelgeschichte 2, 38).
     Die wirkungsvollste Strategie, um Ihre Sorgen und Ängste zu überwinden, ist es, mit dem heiligen Geist erfüllt zu sein. Gott wird Ihnen diesen zum Geschenk geben, wenn Sie, wie Petrus sagte, wirklich bereut haben und getauft wurden. Nach der Taufe legt der Diener Gottes die Hände auf. Paulus merkt an: „Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, dass du erweckst die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände" (2. Timotheus 1, 6). Wir brauchen den heiligen Geist. Wie beschreibt Paulus diesen heiligen Geist? „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit" (Vers 7).
     Gottes Geist in Ihnen wird Ihnen helfen, Ihre Ängste zu überwinden. Johannes schrieb: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe" (1. Johannes 4, 17-18). Gott wird Ihnen das Geschenk seiner Liebe geben, das die Furcht austreibt. Das ist das Geschenk göttlicher Liebe durch den heiligen Geist.
     Während wir uns auf die Rückkehr des Messias zur Erde vorbereiten, werden wir vielen Prüfungen und Herausforderungen in einer manchmal verrückten Welt gegenübertreten müssen. Aber die Bibel gibt uns die Schlüssel, um unsere Ängste zu überwinden und mit Glauben in die Zukunft zu blicken. Möge Gott Ihnen reichlich Frieden gewähren, wie er denen versprochen hat, die ihn von ganzem Herzen suchen und auf ihn vertrauen!

velvet

  • Gast
Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #4 am: 18. Juni 2012, 11:05:51 »
Träume im Blickwinkel der Bibel

Traumdeutung Träume, Traumwelt, Bedeutung von Träumen, verschiedene Traumarten,….Träume, dass die Menschheit seit Jahrtausende bewegt, beschäftigt man hat entdeckt, dass die Ägypter bereits ca.1150 vor Christus ein sogenanntes hyratisches Traumbuch verfassten, in dem stichwortartig die Bedeutung der wichtigsten Traumsymbole erklärt wird. Der griechische Arzt Hypokrates (460v.Chr./VaterderMedizin) nutzte die Traumdeutung schon zur Diagnose der Krankheiten nach dem er merkte, dass sich Krankheiten manchmal schon im Traum ankündigten. Es gibt verschiedene Wissenschaften und Studien aber keine allgemein anerkannte Hypothese zur Funktion des Traumes. Allerdings scheinen alle Menschen in etwa gleichhäufig zu träumen. Doch jeder erinnert sich ganz unterschiedlich gut an das, was er im Traum erlebte . Manche Menschen geben auch an, gar nie zu träumen. In einer Studie wurden 2000 Menschen über 16 Jahre über ihr Traumleben befragt. 34 % von ihnen gaben an, dass sie das Thema Arbeit auch im Traum beschäftigt. 27 % träumen von Reisen 22 % von Verstorbenen und Bewegungsunfähigkeit 4 % träumen von Lob 3 % vom Schwimmen. 20 % meinten, sie würden gar nicht träumen. Träume, ein spannendes, interessantes geheimvolles Gebiet.

http://www.slideshare.net/chrisbrux/traumdeutung-10744146?from=share_email

velvet

  • Gast
Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #5 am: 18. Juni 2012, 14:58:39 »

Burn-out-Syndrom

von Thorsten Attendorn

Ex-Fußballnationalspieler Sebastian Deisler und Oliver Kahn, Trainer Ottmar Hitzfeld, Skispringer Sven Hannawald, Politiker Matthias Platzeck, Sängerin Mariah Carey – sie alle haben eins gemeinsam: Sie hatten – teils in jungen Jahren – einen „Burnout“. Und mit ihnen weitere mutmaßlich 300.000 Menschen in Deutschland, die nicht so bekannt sind. Viel mehr Menschen (man spricht von 15% der Bevölkerung) kennen zumindest das Gefühl, „nicht mehr zu können“, ausgelaugt zu sein. Du auch?

Was ist ein Burnout?

Mit „Burnout“ bezeichnet man landläufig den Zustand, wenn man sich geistig/seelisch verausgabt hat; wenn der innere „Akku“ leer ist. Offiziell wird der Burnout definiert als „Ausgebranntsein, Zustand der totalen Erschöpfung“. Er ist im medizinischen Sinne keine Krankheit1.

Wir haben auch den Eindruck, dass das Thema schon seit Längerem um sich greift – in einer Welt, die zunehmend „selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch …“ wird (2. Tim 3,1 ff.), und von der gläubige Christen nicht unbeeinflusst bleiben. Und die jungen Leser, die noch keinen Beruf haben, wo ein Burnout drohen könnte, möchten sicherlich die Weichen von vornherein richtig stellen…
Ausgebranntsein – ein Zustand

Ein Burnout zeigt sich üblicherweise in verschiedenen Bereichen eines Menschen:

    Körper: Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Kreislaufbeschwerden, Verdauungsprobleme;
    Geist: Konzentrationsschwierigkeiten, Entscheidungsschwäche, geringe Belastbarkeit;
    Seele: Nervosität, geringes Selbstwertgefühl, „Null-Bock“-Stimmung, Frust, Zynismus/Pessimismus;
    Verhalten: keine Rücksicht auf sich selbst, wenig Kontakt zu anderen, evtl. Alkoholkonsum und andere Süchte.

Ausbrennen – ein Prozess

Zu dem Zustand des Ausgebranntseins führt ein Prozess des Ausbrennens. Bei diesem Prozess unterscheidet man häufig 7 Phasen:

    „Hans Dampf“: Begeisterung für die Arbeit kippt um in Unentbehrlichkeit, Überstunden, Verleugnung eigener Bedürfnisse; erste Erschöpfungsreaktionen/nervliche Überreaktionen;
    „Arbeitsfalle“: die Arbeit erfüllt nicht die Erwartungen; mangelnde Anerkennung beeinträchtigt Engagement, man wird zynisch; mehr Aktivitäten außerhalb des Berufs, Konzentration auf den eigenen Nutzen;
    „Gefühlschaos“: Selbstmitleid, Humorlosigkeit, Pessimismus gehen einher mit Reizbarkeit, Schuldzuweisungen an andere oder „das System“;
    „Talfahrt“: Leistungsfähigkeit lässt nach; Antrieb, Kreativität, Abwägungs- und Entscheidungsfähigkeit gehen verloren;
    „Null Bock“: Beziehungen zu anderen werden immer weniger; „Lass-mich-in-Ruhe“-Haltung bzw. innerliches „Herunterregeln“, stumpfes „Funktionieren“ ;
    „Körper-Rebellion“: Psyche schlägt auf Körper durch: ernste psychische oder psychosomatische Beschwerden (Verspannungen, körperliche Ermüdung, Schlafstörungen, Erholungsunfähigkeit, häufige Infektionen, Magen-Darm-Störungen, Angststörungen), evtl. Griff zu Drogen;
    „Alles schwarz“: Krise und Zusammenbruch; Depression2, tiefe Verzweiflung, Selbstmordgedanken/-absichten.

Ausbrenner – verschiedene Persönlichkeiten

Ausbrenner leiden in der Regel unter Stress. Vielleicht kommt zu dem primären, durch das Tätigkeitsumfeld verursachten Stress noch der „sekundäre Stress“ hinzu: Hilflosigkeit, Ausgeliefertsein, fehlende Unterstützung/Beachtung durch andere. Es gibt

    „passive Ausbrenner“, die unter hohem Arbeitsdruck „verbraucht“ werden. Das geschieht umso eher, je weniger Positives man mit der Arbeit verbindet, wenn zwischenmenschliche Probleme mit Vorgesetzten oder Kollegen hinzukommen.
    „aktive Selbstverbrenner“, die vielleicht zu hohe Erwartungen an das Arbeitsergebnis haben – nicht nur an das „Produkt“, sondern an Zufriedenheit, Geborgenheit, Selbstbestätigung usw. Sie erwarten damit vom Arbeitsleben Dinge, die dieser Lebensbereich gar nicht liefern muss.

Typische Ursachen

Ein Burnout hat meist mehrere Ursachen. Man kann unterscheiden zwischen äußeren Antreibern, die aus dem (Arbeits-)Umfeld einwirken und inneren Antreibern aus meiner Persönlichkeit und meiner Haltung gegenüber meinem Umfeld.

1. Äußere Antreiber

    Ein Baustein eines Burnout sind „äußere Antreiber“ aus dem (beruflichen) Umfeld. Größenordnungsmäßig 40% der Burnout-Fälle ereignen sich in „Helfer-Berufen“, 30% bei Lehrern, 10% in der Verwaltung, die übrigen 20% in anderen Bereichen.
    In der Kranken-, Alten- oder Behindertenpflege arbeitet man z.B. unter immer höherem unternehmerischem Druck, es gibt viel Verantwortung, wenig Spielraum, und es gibt enge und durchaus belastende persönliche Beziehungen zu den betreuten Menschen. Ähnliches gilt für viele andere soziale Berufe, und nicht weniger auch für die Tätigkeit als Mutter.
    Die „Managerkrankheit“ erleben zunehmend auch Menschen, die – z.B. in Wirtschaftsunternehmen oder in der Öffentlichkeit – viel Verantwortung tragen und großem Stress ausgesetzt sind.
    Ein solch „forderndes Umfeld“ gibt es nicht nur in den Führungsetagen, sondern häufig gerade in den ersten Berufsjahren wird voller Einsatz gefordert, Überstunden, Wochenendeinsätze…

Das Tätigkeitsumfeld: fordernd oder verführerisch

Diese äußeren Antreiber sind fordernd, aber auch verführerisch. Fordernd, weil der Arbeitgeber, das „System“, mit Druck, Ansprüchen und Anforderungen an die Mitarbeiter herantritt. Das kann für den Mitarbeiter auch verführerisch sein.

    Herausforderungen stellt sich mancher Berufsanfänger gern. Engagement und Leistung sollten doch für einen „guten Christen“ keine Fremdworte sein!? Vielleicht beginnt man, der Arbeit oder dem Arbeitgeber bald den ersten Platz einzuräumen, will dazugehören und vielleicht „groß werden“. Die Erwartungen des Arbeitgebers und die eigenen Ansprüche schaukeln sich bald gegenseitig hoch.
    Andererseits: Wo der Beruf von zwischenmenschlichen Beziehungen geprägt ist, möchte man sich nicht auf das Fachliche beschränken. Als Christ hat man doch ein „Beziehungs-Plus“ zu bieten, kann eine seelische und möglichst auch geistliche Beziehung aufbauen!? Schnell geht es einem in erster Line um Leistung, gute Beziehungen zu Patienten/Mandanten, Anerkennung…

2. Innere Antreiber


Das Arbeitsumfeld ist nur ein Faktor unter mehreren. Wenn man von der Gefahr eines Burnout spricht, geht es auch um die Persönlichkeit des Betroffenen. Von einem Burnout betroffene Persönlichkeiten kann man in vielen Schubladen suchen. Da sind

    Idealisten, die alle ihre Energie für die „gute Sache“ verwenden;
    „Beziehungsmenschen“, die mit Leib und Seele in den Beziehungen zu den Menschen leben, mit denen/für die sie arbeiten;
    Perfektionisten, die ihre Tätigkeit stets 120%ig erledigen wollen;
    Karrieristen, die ihre Befriedigung in beruflicher Anerkennung und Aufstieg suchen.

Was treibt mich an?

Um einen Schritt tiefer zu gehen, kann man sich die Frage stellen: Was treibt mich im Beruf an?

    Strebe ich im Beruf nach Anerkennung? Dann werde ich viel, vielleicht zu viel leisten.
    Strebe ich nach Zuneigung? Dann werde ich anderen viel helfen und meine Seele, mein „Herzblut“ einsetzen.
    Strebe ich nach Verantwortung? Dann werde ich mich unverzichtbar machen statt zu delegieren.
    Strebe ich nach Konkurrenz, Herausforderung? Dann werde ich viel leisten und mir negativen Stress im Zwischenmenschlichen machen.
    Ganz allgemein: Strebe ich im Beruf nach Befriedigung oder Erfolg? Dann laufe ich Gefahr, mein Leben nach meinen Zielen im Beruf auszurichten und nicht nach dem Herrn.

Um diese Fragen beantworten zu können, braucht man Abstand zum Geschehen. Diesen Abstand erhält man durch eine Burnout-Krise – oder man sucht ihn besser selbst, bevor es dazu kommt.

Geistliche Gefahren

Die obigen Fragen zielten auf meine grundsätzliche Haltung und Motivation im Berufsleben. Von einer anderen Seite betrachtet, kann man sich auch gegen konkrete geistliche Gefahren wappnen:

    Wer gute Arbeit leistet, ist in Gefahr, eingebildet und hochmütig zu werden oder auf (scheinbar) weniger Leistungsstarke hinabzuschauen.
    Wer Verantwortung trägt, ist in Gefahr, sich für unverzichtbar zu halten, (zu Lasten von anderen) über sein Maß hinauszugehen und andere Verantwortungsbereiche (Geistliches, Persönliches, Familiäres) zu vernachlässigen.
    Wer Anerkennung bekommt, ist in Gefahr, sein Herz daran zu hängen und aus seiner Tätigkeit und ihren Erfolgen eine Selbstbestätigung zu suchen, die stattdessen nur von Gott und aus Gnade kommt.
    Wer für seine Arbeit bezahlt wird, ist in Gefahr, um des Materiellen oder des Status’ willen zu arbeiten und geld- oder ehrliebend zu werden.

Das Gegenmittel: Meine innere Einstellung

Wie kann man mit den äußeren und inneren Antreibern umgehen, wie kann man sich wappnen? Zunächst ist richtig: Dem Lohn geht die Arbeit voraus, und die soll so erledigt werden, dass der Arbeiter sich bewährt und sich nicht zu schämen braucht (so zieht Paulus eine Parallele zwischen irdischer und geistlicher Arbeit, vgl. 2. Tim 2,6.15). Ein forderndes Arbeitsumfeld und meine Leistungsbereitschaft bergen aber auch geistliche Gefahren.

Der entscheidende Schlüssel liegt in meiner Einstellung. Sie muss von Gott durch sein Wort „geeicht“ sein. Eine Grenze, das absolute „Zuviel“ gibt es nicht, aber die richtige Einstellung wird helfen: „Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn, und nicht den Menschen“ (Kol 3,23; Eph 6,5 ff.). Diese Aufforderung gilt für jegliche Arbeit, in Schule und Beruf, in Familie und Haushalt, wie auch im geistlichen Bereich.

    Von Herzen: Ein Christ arbeitet nicht nur zum Geldverdienen, sondern soll mit dem Herzen bei der Sache sein. Sein Herz ist allerdings ein erneuertes Herz, es sollte frei sein von persönlichem Ehrgeiz, Karrierestreben oder Konkurrenzdenken.
    Als dem Herrn: Ein Christ soll so arbeiten, als sei der Herr Jesus sein direkter Chef. Dadurch bekommt jede irdische Tätigkeit eine geistliche Dimension. Die Hausaufgaben, das Werkstück, der Hausputz und die Gute-Nacht-Geschichte: Es ist Arbeit, die unter den Blicken des Herrn und für Ihn getan wird. Aber Jesus ist auch der Herr über meine anderen Lebensbereiche, außerhalb des beruflichen Umfelds. Er bestimmt das Maß für jeden Teilbereich und wird nicht auf Dauer verlangen, dass mein Engagement z.B. im Arbeitsleben auf Kosten der anderen Verantwortungsbereiche geht. „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes“, nicht nach dem Irdischen (Mt 6,33).
    Nicht den Menschen: Auch wenn ein Christ seinen Arbeitgeber unumschränkt respektiert, ist es doch nicht sein Ziel, den Menschen, für die er arbeitet, zu gefallen. Er arbeitet ja für seinen himmlischen Herrn. Das sichert ihm eine gesunde Distanz, bewahrt ihn vor falsch verstandener Loyalität, vor dem Streben nach Anerkennung und damit vor innerer Abhängigkeit und äußerer Ausnutzung.

Burnout – was nun?

In diesem Beitrag ging es nicht um die medizinische oder psychologische Behandlung eines Burnout-Syndroms. Wer einen Burnout hat oder befürchtet, daran zu leiden, sollte einen Arzt aufsuchen. Häufig ist eine Auszeit nötig, vielleicht auch eine medikamentöse Behandlung und Therapie. Wer jemanden in der Gefahr eines Burnout sieht, sollte dies offen ansprechen, durchaus beharrlich bleiben und durch „Aha-Erlebnisse“ (z.B. in Aktivitäten bestärken, die Entspannung und Freude bringen) Einsicht schaffen.

Hier ging es darum, über die Gefahren eines Burnout zu informieren und einige Aussagen der Bibel heranzuziehen, die helfen können, einem Burnout vorzubeugen. Der Schwerpunkt lag auf der inneren Einstellung zu der Tätigkeit, die die Belastungen verursacht. Hierin liegt der Schlüssel. Ein anderer, ergänzender Ansatz ist das Zeitmanagement. Das ist die Schnittstelle zwischen meinem fordernden Arbeitsumfeld, meinen übrigen Verantwortungsbereichen und meiner Person.

Offline Otto

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Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #6 am: 18. Juni 2012, 19:01:13 »
Liebe Brüder und Schwestern,

zu diesem wichtigen Thema möchte ich euch das Büchlein "Einreden - Der Umgang mit den Gedanken" von Pater Anselm Grün empfehlen.

Ein kurzgefasstes und sehr lesenswertes Buch.

Ich wünsche euch alles Gottes reichen Segen.

Otto.
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Offline amos

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Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #7 am: 19. Juni 2012, 10:44:09 »
Danke, liebe velvet für Deinen interessanten und lehrreichen Beitrag.

Zitat von velvet:

Die Bibel ist im Grunde eine Gebrauchsanleitung, die uns sagt, wie wir unser Leben führen sollten. Viele Bibelstellen versichern uns, dass eine Beziehung zu Gott unser Leben bereichern wird: „Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln“ (Psalm 119,165). „Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Timotheus 1,7). Liebe ist eine der Eigenschaften von Gottes heiligem Geist und „die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus“ (1. Johannes 4,18).
Ende Zitat.

Als junger Mensch habe ich oft Ängste und Depressionen gehabt. Ich war wie gelähmt und hatte für nichts Lust und Freude! Durch die Bibel, durch das Wort Gottes, habe ich oft Trost und Zuversicht gewonnen. Und so, ist es bis heute geblieben. Ich danke Gott, für seine überaus große Liebe und Barmherzigkeit.

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes gnadenreichen Segen, Amos :)

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
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velvet

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Antw:Seelische Probleme meistern
« Antwort #8 am: 19. Juni 2012, 11:29:29 »
Lieber Amos,

die Mediziner sagen die Krankheiten dieses Jahrhunderts sind psychischer Natur. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Gesellschaft ist lieblos und kalt geworden. Das Materielle, Erfolg und Karriere (Ellenbogenverhalten) haben die Oberhand gewonnen. Unterstützt von und vorgelebt in den Medien werden Ideale, denen jeder normal Sterbliche hinterherhinkt und sich als unzulänglich empfindet, Minderwertigkeitskomplexe entstehen und Ängste den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Statussymbole werden geschaffen, denen jeder hinterherläuft um anerkannt zu werden. Für den Körper, das Aussehen, das gute Essen, die Lustbefriedigung wird alles getan und dabei wird vergessen, dass wir auch noch eine Seele haben. Ihre Bedürfnisse werden unterdrückt und mit Alkohol, Drogen, Tabletten etc. zum Schweigen gebracht.

Es wird dabei vergessen, dass Körper und Seele eine Einheit sind und um ausgeglichen zu sein, muss zwischen beiden eine Harmonie bestehen. Körper, Geist und Seele sollten eine Einheit bilden. Wenn wir eines davon vernachlässigen, erkranken wir und wenn die Seele am Ende ist, dann überträgt sich dies auf den Körper es wird psychosomatisch. Schwachstellen im Körper stellen ihre Funktionen ein und erst dann merken wir auf.

Unser Glaube lehrt uns, dass wir uns als Ganzheit sehen sollen und zeigt uns Wege auf dies zu leben, darum hat unser Glaube auch eine wichtige Funktion im Alltag, er ist nicht weltfremd, wie viele glauben, er ist ideal für unser Wohlbefinden und zeitlos. Früher haben sie das schon in den Klöstern durch Regeln festgelegt, heute gibt es Angebote zur Stressbewältigung in den Klöstern.

Das natürliche Empfinden in uns ist die Suche nach innerer Zufriedenheit, das fördert unser Glaube und darum ist es unglaublich wichtig die Menschen wieder darauf aufmerksam zu machen. Er gibt uns Halt und Sicherheit und Antwort auf jede Frage und er ist gesünder, als jedes Medikament.

In Gott verbunden

velvet
« Letzte Änderung: 19. Juni 2012, 14:22:32 von velvet »

Offline amos

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« Antwort #9 am: 19. Juni 2012, 17:49:12 »
Danke, liebe velvet!

In Gott verbunden. Amos :)
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