Autor Thema: Die Sieben Zeiten. Teil 1: Ankündigung einer großen Offenbarung  (Gelesen 19857 mal)

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Offline Sperling

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Endzeit. Teil 3: Die Geburt des Herrn, Jesus Christus
« Antwort #10 am: 21. August 2013, 16:14:13 »
1. Kurzfassung

Das Datum der Geburt unseres Herrn, Jesus Christus wird bestimmt.
Das Geburtsdatum Jesu Christi wurde durch den Propheten Daniel, in seiner Vision über die 70 Jahrwochen der Heilsgeschichte, mitgeteilt. Es ist der Tag an dem die 62 Jahrwochen enden. Zusätzlich zu Daniels Vision wird der Zeitabstand von "sieben Zeiten" für die Berechnung benötigt.
Weitere Quellen werden nicht verwendet.
Das Geburtsdatum unseres Herrn, Jesus Christus, ist der 25. November 8 v. Chr.
Dieses Datum wird durch die Visionen Anna Katharina Emmerichs bestätigt.



Abbildung aus "Leben der Heiligen Jungfrau Maria", [1].


2. Die 70 Jahrwochen Daniels

Daniel 9:1-2
1 Im ersten Jahr, nachdem Darius, der Sohn des Xerxes, aus dem Stamm der Meder, König über das Reich der Chaldäer geworden war,
2 in diesem ersten Jahr seiner Herrschaft suchte ich, Daniel, in den Schriften die Zahl der Jahre zu ergründen, die Jerusalem nach dem Wort des Herrn an den Propheten Jeremia verwüstet sein sollte; es waren siebzig Jahre.

Daniel 9:20-27
20 Während ich noch redete und betete, meine Sünden und die Sünden meines Volkes Israel bekannte und meine Bitte für den heiligen Berg meines Gottes vor den Herrn, meinen Gott, brachte,
21 während ich also noch mein Gebet sprach, da kam im Flug der Mann Gabriel, den ich früher in der Vision gesehen hatte; er kam um die Zeit des Abendopfers zu mir,
22 redete mit mir und sagte: Daniel, ich bin gesandt worden, um dir klare Einsicht zu geben.
23 Schon zu Beginn deines Gebets erging ein Gotteswort, und ich bin gekommen, um es dir zu verkünden; denn du bist (von Gott) geliebt. Achte also auf das Wort, und begreife die Vision!
24 Siebzig Wochen sind für dein Volk und deine heilige Stadt bestimmt, bis der Frevel beendet ist, bis die Sünde versiegelt und die Schuld gesühnt ist, bis ewige Gerechtigkeit gebracht wird, bis Visionen und Weissagungen besiegelt werden und ein Hochheiliges gesalbt wird.
25 Nun begreif und versteh: Von der Verkündigung des Wortes über die Rückführung des Volkes und den Wiederaufbau Jerusalems bis zur Ankunft eines Gesalbten, eines Fürsten, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang baut man die Stadt wieder auf mit ihren Plätzen und Gräben, obwohl es eine bedrängte Zeit sein wird.
26 Nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter umgebracht, aber ohne (Richterspruch). Das Volk eines Fürsten, der kommen wird, bringt Verderben über die Stadt und das Heiligtum. Er findet sein Ende in der Flut; bis zum Ende werden Krieg und Verwüstung herrschen, wie es längst beschlossen ist.
27 Vielen macht er den Bund schwer, eine Woche lang. In der Mitte dieser Woche setzt er den Schlachtopfern und Speiseopfern ein Ende. Oben auf dem Heiligtum wird ein unheilvoller Greuel stehen, bis das Verderben, das beschlossen ist, über den Verwüster kommt.


Daniel versuchte die Prophezeiung Jeremias über die 70 Jahre zu verstehen.
Gott hat ihm die Bedeutung der 70 Jahre Jeremias durch den Erzengel Gabriel offenbart. Aber die Offenbarung Gabriels enthält weit mehr als die Bedeutung der 70 Jahre Jeremias, sie enthält eine neue Prophezeiung die die gesamte Heilsgeschichte umfasst. Sie reicht vom Anfang der 70 Jahre Jeremias bis zum Ende der Zeiten.

Das Ende des zweiten Zeitabschnittes, der 62 Jahrwochen umfasst, ist der Tag der Geburt unseres Herrn, Jesus Christus.

Die Prophezeiung der 70 Jahrwochen enthält zwei Schichten. Die eine betrifft die 70 Jahre Jeremias. Die "Jeremias-Schicht" verwendet als Zeitmaß Jahre. Die zweite Schicht betrifft die "Jahrwochen-Schicht". Eine "Jahrwoche" ist die Bezeichnung für sieben Jahre.

In diesem Beitrag wird nur die "Jahrwochen-Schicht" betrachtet, und diese nur bis zum Ende des zweiten Zeitabschnittes der aus 62 Jahrwochen besteht.


3. Verwendete Grundannahmen für die Entschlüsselung der 70-Jahrwochen Prophezeiung Daniels

Die folgenden Grundannahmen wurden verwendet:

a.) Die Erklärung des Erzengels Gabriel an Daniel enthält keine überflüssigen Informationen. Aus diesem Grund müssen die Trennungen in vier Zeitabschnitte eine besondere Bedeutung haben. Der naheliegende Ansatz ist dass es sich um zeitlich voneinander getrennte Blöcke handelt. Deren Anfang und Ende muss durch bedeutende Ereignisse erkennbar sein.

Eine Trennung von zusammenhängenden Zeitabschnitten durch ein besonders bedeutsames Ereignis wäre auch möglich, trifft hier jedoch nicht zu.
Die zeitlich getrennten Blöcke konnten bestätigt werden.

Die Aufteilung der Jahrwochen ist:

        7 -- 62 -- 1/2 -- 1/2  Jahrwochen

b.) Die Angabe von Jahrwochen statt Jahren ist ungewöhnlich. Es muss ein wichtiger Grund vorliegen warum 7 Jahrwochen statt 49 Jahren und 62 Jahrwochen statt 434 Jahren genannt werden.
Der Grund ist, die Prophezeiung ist erfüllt wenn die Anzahl in der gegebenen Einheit stimmt. Das bedeutet die 62 Jahrwochen sind prophetisch erfüllt wenn die Abweichung weniger als 0,5 Jahrwochen beträgt. Eine Umrechnung in andere Einheiten muss nicht in der Umrechnungseinheit erfüllt werden.

c.) Es wird davon ausgegangen dass die Summe der vier Zeitblöcke der 70 Jahrwochen sich tagesgenau erfüllt. Eine tagesgenaue Erfüllung wurde bereits bei vielen Ereignissen festgestellt und es gibt Grund zur Annahme dass diese bedeutende Prophezeiung keine Ausnahme ist.
Die beiden großen Zeitblöcke von 7 und 62 Jahrwochen und die beiden kleinen, nicht-ganzzahligen Zeitblöcke von 1/2 und 1/2 Jahrwochen bilden jeweils zwei getrennte Gruppen. Die Dauer jeder der beiden Gruppen, einzeln betrachtet, erfüllt sich auch tagesgenau.


4. Schritt für Schritt Ableitung des Geburtsdatums des Herrn, Jesus Christus

Die Ergebnisse hätten auch nur in einer zusammenfassenden Übersicht dargestellt werden können. Dann wäre es aber nicht klar welche Ergebnisse vorausgesetzt, und welche von anderen abgeleitet wurden.
Zur Hilfe für den Leser, der den genauen Weg der Schlussfolgerungen nachvollziehen will, werden die einzelnen Schritte erklärt.

Schritt 1:
Der Anfang des ersten Zeitabschnittes ist Jeremias 52:12. Am 10 Tag des 5 Monats wird Jerusalem niedergebrannt, die Umfassungsmauer Jerusalems wird niedergerissen. Drei Tage vorher ist Jerusalem in die Hände des Feindes gefallen. Am 7 Tag des 5 Monats rückt Nebusaradan, ein Diener des Königs von Babel, in Jerusalem ein (2Kön 25:8). Die Datumsangaben sind der 17.5.586 v. Chr. und der 14.5.586 v. Chr.

Schritt 2:
Das Ende des ersten Zeitabschnittes von 7 Jahrwochen ist zunächst unbekannt. Es kann aber mit der "sieben Zeiten" Entsprechung gefunden werden.
Die Entsprechung von 2Kön 25:8 ist bekannt, es ist der Fall Aachens am 21.10.1944. Drei Tage später beginnt somit die Entsprechung zu Jer 52:12, am 24.10.1944.

Schritt 3:
Am Ende der Entsprechung nach "sieben Zeiten", der ersten 7 Jahrwochen, sind die drei Tage des Putsches gegen M. Gorbatschow, der mit Anfang der drei Tage seine Machtbasis verliert.
Am Ende der drei Tage, am 21.8.1991, ist der Putschversuch gescheitert. Der neue Machthaber, der Überwinder des Staatsstreiches, ist Boris Jelzin.
Zurückgerechnet um "sieben Zeiten" folgt für das Ende des ersten Zeitabschnittes der 13.6.539 v. Chr.

Schritt 4:
Der erste Zeitabschnitt der 7 Jahrwochen dauert 17102 Tage, vom 17.5.586 v. Chr. bis zum 13.6.539 v. Chr.

Schritt 5:
Die Summe der beiden ersten Zeitabschnitte, 7 und 62 Jahrwochen, soll tagesgenau erfüllt werden.
69 Jahrwochen sind 176416 Tage.
Damit folgt für die Dauer des zweiten Zeitabschnittes von 62 Jahrwochen: 159314 Tage ( = 176416 - 17102 ).

Schritt 6:
Der Anfang des zweiten Zeitabschnittes, der 62 Jahrwochen, ist die Fertigstellung der Mauer Jerusalems am 21.9.444 v. Chr.

   Nehemia 6:15
   15 Nach zweiundfünfzig Tagen, am Fünfundzwanzigsten des Monats Elul, war die Mauer vollendet.

Schritt 7:
Daraus folgt für das Enddatum der 62 Jahrwochen:

           21.9.444 v. Chr. + 159314 Tage = 25.11.8 v. Chr.

Das Geburtsdatum unseres Herrn Jesus Christus ist der 25.11.8 v. Chr.

4.1 Übersicht der Zeiten als Diagramm


Die 70 Jahrwochen Daniels und die Geburt des Herrn, Jesus Christus.

Das gleiche Bild in höherer Auflösung: http://sperling2.files.wordpress.com/2013/07/70jahrwochen_geburt_jesus_christus_gr.png


5. Kurze Chronik der Ereignisse im August 1991

18. August 1991.
  • ~17:00 Uhr: Der Präsident der Sowjetunion und Generalsekretär der KPdSU M. Gorbatschow wird in seiner Urlaubsdatscha auf der Krim unter Arrest gestellt.
    Sicherheitskräfte umstellen das Ferienhaus, die Kommunikationsleitungen werden gekappt.
    Zuvor ist eine Delegation der Putschisten vor Ort angereist und hat Forderungen an M. Gorbatschow gestellt. Es wurde berichtet dass er seine Zustimmung zur Verhängung des Notstandes und die Übertragung seiner Vollmachten an den Vizepräsidenten G. Janajew verweigerte.

19. August 1991.
  • ~7:00 Uhr: Die "krankheitsbedingte Amtsunfähigkeit" M. Gorbatschows wird öffentlich bekanntgegeben, seine Vollmachten übernimmt Vizepräsident G. Janajew. Das "Staatskomitee für den Ausnahmezustand in der UdSSR" besteht aus acht Personen die zum Machtapparat M. Gorbatschows gehörten.
  • 13:00 Uhr: Boris Jelzin steigt auf einen Panzer vor dem Weißen Haus und ruft zum Widerstand gegen den Staatsstreich auf.
  • Die Operation "Donner", der Sturm auf das Weiße Haus wird vom "Staatskomitee" der Putschisten vorbereitet.

20. August 1991.
  • Der Widerstand gegen den Staatsstreich formiert sich um B. Jelzin. Zentausende Menschen kommen auf dem Gelände vor dem zu erstürmenden Weißen Haus. Barrikaden werden aufgebaut. Einige Einheiten des Militärs wechseln zu B. Jelzins Seite.

21. August 1991.
  • 0:30 Uhr: Der Angriff auf das Weiße Haus beginnt.
  • 9:00 Uhr: Die Armeeführung verweigert dem "Staatskomitee" den Gehorsam. Der Staatsstreich ist gescheitert.
  • 17:00 Uhr: Die Militäreinheiten kehren in die Kasernen zurück. Die Verhaftung der Putschisten beginnt.
  • Der neue Machthaber ist B. Jelzin. M. Gorbatschow ist entmachtet, auch wenn die Öffentlichkeit und er selber es erst in den folgenden Tagen erkennt. Der Kommunismus wurde in seiner Machtzentrale, in Moskau, entmachtet.

23. August 1991.
  • ~15:00 Uhr: M. Gorbatschow spricht vor dem russischen Parlament und wird von Jelzin unterbrochen der zum Rednerpult geht und ihm ein Papier überreicht. "Sie lesen das jetzt!" Es war das Protokoll der Kabinettssitzung vom ersten Tag des Putsches, aus dem hervorging dass die meisten Kabinettsmitglieder und ZK-Sekretäre sich für seine Absetzung ausgesprochen hatten.
  • Vor dem Aufruf des nächsten Redners nach M. Gorbatschow sagte Jelzin: "Genossen, gestatten Sie mir, dass ich zur allgemeinen Entspannung einen Erlass über die Einstellung aller Aktivitäten der Russischen Kommunistischen Partei unterschreibe."

24. August 1991.
  • M. Gorbatschow tritt als Generalsekretär der KPdSU zurück.



19. August 1991, 13:00 Uhr: B. Jelzin steigt auf einen Panzer vor dem Weißen Haus und ruft zum Widerstand gegen den Staatsstreich auf.


"Sie lesen das jetzt!" B. Jelzin zu M. Gorbatschow vor dem russischen Parlament.


Anhang 1: Die Visionen der Anna Katharina Emmerich

A1.1 Das Geburtsdatum des Herrn, Jesus Christus bei A.K. Emmerich

Die folgenden Zitate betreffen die Geburt Jesu Christi und wurden übernommen aus dem Buch [1] "Leben der Heiligen Jungfrau Maria", Anna Katharina Emmerich, Aufgeschrieben von Clemens Brentano, Auflage von 1895, Regensburg.

Seite 165:
Zitat
"Am 25. März 1821 sprach die Schwester Emmerich: Ich habe in der verflossenen Nacht die Verkündigung als Kirchenfest gesehen und empfing abermals die bestimmte Erklärung, daß die heilige Jungfrau nach der Jahreszeit bereits seit vier Wochen gesegnet sei. Mir ward dieses aber ausdrücklich gesagt, weil ich bereits am 25. Februar die Verkündigung gesehen habe, das Bild aber verwarf und darum nicht erzählte."

Seite 197:
Zitat
"Die wirkliche Jahreszeit von Christi Geburt, wie ich sie immer sehe, ist vier Wochen früher, als die Kirche sie feiert; sie muß auf St. Katharinas Fest treffen. Ich sehe Mariä Verkündigung immer am Ende des Februars."

Seite 229:
(Anmerkung: gesehen und berichtet 1821 am)
Zitat
"Samstag den 24 November."
...
"Maria hatte dem heiligen Joseph gesagt, daß heute Nacht um Mitternacht die Geburtsstunde ihres Kindes eintrete, denn dann seien die neun Monate erfüllt, vor welchen der Engel Gottes sie begrüßt habe."

Seite 246:
Zitat
"Christus ist also nicht ganz volle acht Jahre früher als unsere Zeitrechnung geboren."

Seite 247:
Zitat
"Ich glaube, Christus ist im Monat Casleu geboren, daß es aber gerade einen Monat früher geschah, als es in der Kirche gefeiert wird, das kommt, weil einmal bei einer Kalenderveränderung einige Zeiten und Tage ganz ausgelassen worden sind. Ich habe das sehr gut gesehen, kann es aber nicht mehr ordentlich wiederbringen."

Seite 247:
(Anmerkung: gesehen und berichtet 1821 am)
Zitat
"Sonntag den 25 November morgens.
In der Morgendämmerung nach der Geburt Christi kamen die drei Vorsteher der Hirten von dem Hügel mit ihren Geschenken, welche sie vorher zusammengeholt hatten, zu der Krippenhöhle."


Das Geburtsdatum Jesu Christi ist, nach den Visionen Anna Katharina Emmerichs, eindeutig der 25. November im Jahr 8 v. Chr.
Eine Besonderheit der Visionen A.K. Emmerichs besteht darin, dass sie an genau dem gleichen Kalendertag die Ereignisse aus der Vergangenheit gesehen hat, an denen sie auch historisch geschehen sind. Das ist von unschätzbarem Wert, weil dadurch bereits die meisten möglichen Quellen für Missverständnisse ausgeschlossen werden.

Wenn die möglichen Fehlerquellen mit der nötigen Sorgfalt und Vorsicht berücksichtigt werden, erweißt sich A.K. Emmerich als die beste und zuverlässigste Quelle aus Visionen, aus den letzten Jahrhunderten, die uns zur Verfügung steht. Die Visionen Anna Katharina Emmerichs sind ein großer Schatz an Offenbarungen deren Authentizität hier erneut bestätigt wurde.


A1.2 Anmerkung zu möglichen Fehlerquellen bei der Auswertung der Datumsangaben in den veröffentlichten Schriften über die Visionen

Hier soll keine ausführliche Betrachtung der Fehlerquellen erfolgen, sondern nur einige Beobachtungen kurz wiedergegeben werden.

Dass die Visionen A.K. Emmerichs wahr und von unschätzbarem Wert sind steht außer Zweifel. Dennoch sollten einige Aspekte beachtet werden um nicht durch eine Fehlinterpretation getäuscht zu werden.

a.) A.K. Emmerich musste selbst das Gesehene deuten. Zahlen wurden ihr symbolisch und der gesehenen Zeit entsprechend gezeigt.
    Zitat aus [1], Seite 246:

Zitat
"... wobei zu bemerken, daß sie alle Zeitbestimmungen immer in römischen Zahlen mit Buchstaben geschrieben sieht, und diese oft schwer ließt, meist aber dadurch erklärt, daß sie die Folge der Buchstaben mehrmals hintereinander hersagt, oder mit den Fingern hinzeichnet."

Dadurch sind auch bei besten Absichten viele Missverständnisse möglich, angefangen bei A.K. Emmerich über den Schreiber bis zu den Mitarbeitern und Nachbearbeitern der Buchausgaben.

b.) Es ist ein Unterschied zwischen der Altersangabe "im x-ten Jahr" und "x Jahre alt". Diese beiden und ähnliche Zwischenformen der Ausdrücke sind häufige Fehlerquellen. Es reicht wenn ein Bearbeiter keine Unterscheidung macht oder eine falsche Interpretation hinzufügt.

c.) Es sollten die direkten Zitate A.K. Emmerichs betrachtet werden, und nicht die Kommentare von Mitarbeitern der Buchauflagen. Es wurden Kommentare gefunden die einen systematischen Fehler in der Erklärung der Datumsangaben enthalten.


A1.3 Frei verfügbare, alte Auflagen der Bücher

Leider wurde eine schwerwiegende Fehlentscheidung seitens der Verantwortlichen für die späteren Auflagen der Visionen A.K. Emmerichs getroffen. Es wurden alle Datumsangaben der Visionen entfernt. Die Begründung, Datumsangaben stören beim Lesen, überzeugt nicht. Aus diesem Grund sind die alten Ausgaben der Visionen, z.B. von vor dem Jahr 1900 zu empfehlen.

Glücklicherweise sind die meisten dieser Bücher, deren Urheberrecht abgelaufen ist, kostenlos, in digitaler Form verfügbar. Einige sind in digitaler Form unter den folgenden Adressen erhältlich:

Leben der heiligen Jungfrau Maria: nach den Betrachtungen der gottseligen Anna Katharina Emmerich, Clemens Brentano, 1854
http://books.google.de/books?id=isY9AAAAYAAJ

Das Leben der gottseligen Anna Katharina Emmerich, Band 2, von Karl Erhard Schmöger, 1870
http://books.google.de/books?id=QD9GAAAAYAAJ

Das Leben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, Band 3, von Anna Katharina Emmerich,Clemens Brentano, 1859
http://books.google.de/books?id=QzpMAAAAYAAJ

Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi: Nach den Betrachtungen der gottseligen Anna Katharina Emmerich, 1852
http://books.google.de/books?id=fyI7AAAAcAAJ


Quellen:

[1]  "Leben der Heiligen Jungfrau Maria", Anna Katharina Emmerich, Aufgeschrieben von Clemens Brentano, Auflage von 1895, Regensburg
Matthäus 10:29  "Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einige Pfennige? Und doch fällt keiner von ihnen zu Boden ohne euren Vater."

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Endzeit. Teil 4: Henoch und Elias verkünden die Ankunft des Herrn
« Antwort #11 am: 27. August 2013, 00:54:41 »
1. Kurzfassung

Das genaue Geburtsdatum des Herrn, Jesus Christus, wurde bereits aus der 70 Jahrwochen Prophezeiung Daniels abgeleitet, in der vom Erzengel Gabriel das Datum mitgeteilt wurde.

In diesem Beitrag wird gezeigt dass die genaue Zeit der ersten Ankunft des Herrn auch in den "sieben Zeiten" enthalten ist.

Der Prophet Elias hat sich auf die "sieben Zeiten" bezogen als er siebenmal nach der Wolke, die den segensreichen Regen bringen sollte, gefragt hat.

Die "sieben Zeiten" sind ein Zeiger auf die Ankunft des Herrn, den sie in allen Ereignissen der Heilsgeschichte verherrlichen.

Der Zeiger der "sieben Zeiten" zeigt auf den 16. Juli 8 v. Chr., dem Zeitpunkt der zwischen Mariä Verkündigung und der Geburt des Herrn liegt. Der 16. Juli ist der Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel, dem Skapulierfest. Auf dem Berg Karmel hat der Prophet Elias die Zeit der Ankunft des Herrn angekündigt. Er selbst kam wieder, zu der Zeit auf die er und die "sieben Zeiten" hinweisen,  als Johannes der Täufer um den Weg des Herrn vorzubereiten. So teilt es uns der Herr in Matthäus 11:14, Matthäus 17:12-13 und Markus 9:13 mit.


2. Der Prophet Elias kündigt die Ankunft der Heiligen Jungfrau und des Herrn an

1Könige 18:42-46
42 Während Ahab wegging, um zu essen und zu trinken, stieg Elija zur Höhe des Karmel empor, kauerte sich auf den Boden nieder und legte seinen Kopf zwischen die Knie.
43 Dann befahl er seinem Diener: Geh hinauf, und schau auf das Meer hinaus! Dieser ging hinauf, schaute hinaus und meldete: Es ist nichts zu sehen. Elija befahl: Geh noch einmal hinauf! So geschah es siebenmal.
44 Beim siebtenmal meldete der Diener: Eine Wolke, klein wie eine Menschenhand, steigt aus dem Meer herauf. Darauf sagte Elija: Geh hinauf, und sag zu Ahab: Spanne an, und fahr hinab, damit der Regen dich nicht aufhält.
45 Es dauerte nicht lange, da verfinsterte sich der Himmel durch Sturm und Wolken, und es fiel ein starker Regen. Ahab bestieg den Wagen und fuhr nach Jesreel.
46 Über Elija aber kam die Hand des Herrn. Er gürtete sich und lief vor Ahab her bis dorthin, wo der Weg nach Jesreel abzweigt.


Eine Statue des Propheten Elias in der Höhle des Propheten auf dem Berge Karmel.


Jesus Sirach 48:1-11
1 Da stand ein Prophet auf wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.
2 Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.
3 Auf Gottes Wort hin verschloß er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.
4 Wie ehrfurchtgebietend warst du, Elija, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.
5 Einen Verstorbenen hast du vom Tod erweckt, aus der Unterwelt, nach Gottes Willen.
6 Könige hast du ins Grab geschickt, Vornehme von ihren Lagern hinweg.
7 Am Sinai hast du Strafbefehle vernommen, am Horeb Urteile der Rache.
8 Könige hast du gesalbt für die Vergeltung und einen Propheten als deinen Nachfolger.
9 Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.
10 Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.
11 Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.


3. Das siebenmalige Fragen des Elias in den Visionen der Anna Katharina Emmerich

Die sehr bedeutungsvolle aber nicht leicht zu deutende Prophezeiung des Elias wird in den Visionen der Anna Katharina Emmerich ausführlicher beschrieben und, zum Teil, gedeutet.

Im Anhang werden einige der relevanten Stellen aus den Visionen zitiert.

Elias sah die Heilige Jungfrau in der Wolke. Der Regen steht im Zusammenhang mit der Ankunft des Herrn. Anna Katharina Emmerich sieht Jesus selbst über Elias lehren, und den Regen als die Ankunft des Messias und die Ausbreitung seiner Lehren deuten. Von besonderer Bedeutung ist auch die Auslegung Jesus des siebenmaligen Fragens auf Zeiträume bis zur Erfüllung der Verheißung.

Die sieben Zeiträume sind die "sieben Zeiten", die, in ihrer Struktur, das genaue Datum der Erfüllung der Verheißung enthalten.


4. Ein Geheimnis der "sieben Zeiten"

Die genaue Länge der "sieben Zeiten" kennen wir bereits. Auch aus welchen Ereignissen die Länge mit großer Genauigkeit abgeleitet werden kann. In zahlreichen Ereignissen der Heilsgeschichte wurde die Entsprechung nach "sieben Zeiten", der "Vorformen" im Alten Testament, in der Zeit der Erfüllung, nach Ankunft des Herrn Jesus Christus aufgezeigt.

Die Anzahl der aufgezeigten Entsprechungen und, in vielen Fällen sogar die tagesgenaue Erfüllung nach mehr als 2500 Jahren, ist ein unwiderlegbarer Beweis für die Macht Gottes über alle Ereignisse der Geschichte. Kein Machthaber der Welt ist in der Lage wesentliche Ereignisse der Heilsgeschichte zu bestimmen, denn diese wurden bereits vor Jahrtausenden von Gott festgelegt und seine Beschlüsse erfüllen sich unfehlbar.

Noch gibt es aber verborgene Geheimnisse der "sieben Zeiten", und eines davon soll jetzt aufgedeckt werden.


4.1 Die "sieben Zeiten" als sieben "Jahre von Jahren"

Die genaue Länge der "sieben Zeiten" ist uns bekannt. Aber warum ist die Zeitdauer genau diese? Gibt es eine tiefere Bedeutung dieser Länge und gibt es eine Unterstruktur dieser Zeiten?

Bereits bei Daniel wurde ein ungewöhnliches Zeitmaß in einer Prophezeiung verwendet. Es sind die 70 Jahrwochen in Daniel 9. Dort bestehen die Wochen nicht aus Tagen sondern aus Jahren.

Die "sieben Zeiten" sind sieben Jahre von Jahren.

Für jeden Tag des Jahres wird ein Jahr gesetzt. Aus der Länge der "sieben Zeiten" = 7·c = 923773,309 Tagen kann die verwendete Jahreslänge berechnet werden.

              Sie beträgt √c = 363,273472 Tage.

Die Anzahl der Tage dieses Jahres ist ungewöhnlich. Es sind mehr als die 360 Tage des "prophetischen" Jahres. Es sind aber weniger Tage als in der realen Jahreslänge (tropisches Jahr) oder in der Näherung von 365,2425 Tagen des gregorianischen Kalenders.


4.2 Die Jahreslänge in den "sieben Zeiten" als gewichtetes Mittel zwischen der Zeit vor Christus und der Zeit der Erfüllung

Die Jahreslänge von 363,27... Tagen, die die Länge einer Zeit als ein Jahr von Jahren bestimmt, ist der gewichtete Mittelwert zwischen einem "prophetischen" Jahr von 360 Tagen und der realen Jahreslänge von 365,2421905 Tagen.

Der Zeitraum von "sieben Zeiten" wird somit in zwei Teile geteilt: 7·c = a + b.
Um den genauen Wert von a und b zu erhalten ist ein Gleichungssystem von 2 Gleichungen mit zwei Unbekannten, a und b, zu lösen.



Die Lösung ist:

      a = 346925,48 Tage
      b = 576847,83 Tage


4.3 Die "sieben Zeiten" als Zeiger auf den Herrn, Jesus Christus

Der Zeitraum der auf die Ankunft des Herrn zeigt ist von der Tempelweihe Salomos zu rechnen. Der erste Tag der Tempelweihe wurde bereits bestimmt, es ist der 17.9.958 v. Chr.

Hinzufügen von a = 346925 Tagen führt zum Datum: 16.7.8 v. Chr.

Dieses Datum liegt zwischen Mariä Verkündigung und der Geburt des Herrn. Es ist der Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel, das Skapulierfest. Auf dem Berg Karmel hat der Prophet Elias die Zeit der Ankunft des Herrn angekündigt.




Das gleiche Bild in höherer Auflösung:

In den bedeutenden Ereignissen der Heilsgeschichte ist die Erfüllung der symbolischen Vorformen nach "sieben Zeiten" zu beobachten.
Die Struktur der Zeit beinhaltet einen Zeiger der zu allen Zeiten auf die Ankunft des Herrn, Jesus Christus, zeigt.
Die Allmacht Gottes wird von der Zeit selbst verherrlicht und gepriesen.


5. Johannes der Täufer als Vorbereiter der Ankunft des Herrn

Jesus Christus bezeugt dass Elias als Johannes der Täufer wiedergekommen ist. Die vorbildhafte Handlung des Elias auf dem Berge Karmel, durch das siebenmalige Fragen nach den Wolken, bestimmte nicht nur die Ankunft der Heiligen Jungfrau mit dem Messias. Der 16.7.8 v.Chr zeigte auch auf die Wiederkunft des Propheten vom Berge Karmel um den Weg des Herrn vorzubereiten.


Matthäus 11:7-15
7 Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt?
8 Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Palästen der Könige.
9 Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten.
10 Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.
11 Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.
12 Seit den Tagen Johannes’ des Täufers bis heute wird dem Himmelreich Gewalt angetan; die Gewalttätigen reißen es an sich.
13 Denn bis hin zu Johannes haben alle Propheten und das Gesetz (über diese Dinge) geweissagt.
14 Und wenn ihr es gelten lassen wollt: Ja, er ist Elija, der wiederkommen soll.
15 Wer Ohren hat, der höre!


Matthäus 17:10-13
10 Da fragten ihn die Jünger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?
11 Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen.
12 Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden müssen.
13 Da verstanden die Jünger, daß er von Johannes dem Täufer sprach.


Markus 9:11-13
11 Da fragten sie ihn: Warum sagen die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen?
12 Er antwortete: Ja, Elija kommt zuerst und stellt alles wieder her. Aber warum heißt es dann vom Menschensohn in der Schrift, er werde viel leiden müssen und verachtet werden?
13 Ich sage euch: Elija ist schon gekommen, doch sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie es in der Schrift steht.


Seine klare, öffentliche Verurteilung des sündhaften Geschlechtslebens des Königs führte zu seiner Enthauptung.
Gott selbst sagte aber über ihn (Matth 11:11): "Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer..."


Anhang 1: Elias Vorbild in den Visionen Anna Katharina Emmerichs

Aus [1],  Seite 58-63

Elias sieht ein Vorbild der heiligen Jungfrau.

Ich sah das ganze gelobte Land ohne Regen vertrocknet und verschmachtet und wie Elias mit zwei Dienern auf den Berg Karmel stieg, Regen von Gott zu erflehen. Zuerst erstiegen sie einen hohen Rücken, dann rohe Felsentreppen zu einer Terasse, dann wieder viele Felsenstufen, und gelangten zu einer großen Fläche, auf welcher ein Felsenhügel lag, in dem sich eine Höhle befand. Zu der Höhe dieses Felsenhügels stieg Elias auf Stufen hinan. Die Knechte ließ er am Rande der großen Fläche, und befahl einem derselben, auf den See von Galiläa hinzuschauen, der aber sah greulich aus, denn er war ganz ausgetrocknet, voll von Löchern und Höhlen, Sumpf und verfaulten Tieren.

Elias setzte sich zusammengekauert nieder, senkte den Kopf zwischen die Kniee, verhüllte sich, betete heftig zu Gott und schrie siebenmal seinem Diener zu, ob er keine Wolke aus dem See aufsteigen sehe. Ich sah aber bei seinem siebenten Rufe die Wolke aufsteigen, und wie der Diener dies dem Elias verkündete, der ihn fortsendete zu dem König Ahab.

Ich sah aber in der Wüste des Sees sich einen weißen Wirbel bilden, aus aus welchen ein schwarzes Wölkchen wie eine Faust hervorstieg, welches sich öffnete und ausbreitete. In diesem Wölkchen sah ich gleich anfangs eine kleine leuchtende Gestalt, gleich einer Jungfrau. Ich sah auch, daß Elias diese Gestalt in der sich ausbreitenden Wolke erblickte. Das Haupt dieser Jungfrau war mit Strahlen umgeben, sie breitete ihre Arme wie ein Kreuz aus, und hatte an der einen Hand einen Siegeskranz hängen. Ihr langes Gewand war wie zugebunden unter ihren Füßen. Sie erschien in der sich erweiternden Wolke wie über das ganze gelobte Land ausgestreckt.

Ich sah, wie diese Wolke sich teilte und an bestimmten heiligen und geheiligten Gegenden, und wo fromme und nach dem Heil flehende Menschen wohnten, sich in weißen Tauwirbeln niederließ. Ich sah diese Wirbel regenbogenfarbige Ränder erhalten, und sich in deren Mitte den Segen wie zu einer Perle in der Muschel vereinen. Ich erhielt eine Erklärung, dieses sei ein Vorbild, und aus diesen gesegneten Stellen, wo sich die Wolke in weißen Wirbeln niedergelassen, sei wirklich die Mitwirkung zur Erscheinung der heiligen Jungfrau hervorgegangen.

Ich sah aber ein prophetisches Traumbild, worin Elias während des Aufsteigens der Wolke vier Geheimnisse in Bezug auf die heilige Jungfrau erkannte. Ich habe in meiner gestörten Lage leider das Genauere hiervon, wie sehr vieles andere vergessen. Elias erkannte unter anderem daraus, Maria werde im siebenten Weltalter geboren werden, hierauf bezog sich, daß er seinen Knecht siebenmal zu sich gerufen. Er sah auch aus welchem stamme sie kommen werde. Er sah an der einen Seite des Landes einen niederen, aber sehr breiten Stammbaum, auf der entgegengesetzten Seite aber erblickte er einen bei der Wurzel breiten, bei dem Gipfel dünn werdenden sehr hohen Stammbaum, welcher seinen Gipfel in den ersteren hineinsenkte. Er verstand dieses alles, und erkannte auf solche Weise vier Geheimnisse von der künftigen Mutter des Heilandes.

Ich hatte hierauf noch eine Betrachtung, wie Elias die Höhle, über welcher er gebetet hatte, erweiterte, wie er eine größere Ordnung unter die Prophetenkinder brachte, von welchen immer einige in dieser Höhle um die Ankunft der heiligen Jungfrau flehten, und ihre Zukunft schon vor ihrer Geburt verehrten. Ich sah, daß diese Andacht zu der heiligen Jungfrau hier ununterbrochen hier fortwährte, daß sie noch durch die Essener bestand, als Maria schon auf Erden wandelte und daß sie später , von Einsiedlern, von denen endlich die Karmeliter mönche hervorgingen, bis in unsere Zeit fortgesetzt ward.


(Als die Erzählerin später ihre Anschauungen von der Zeit Johannis des Täufers mittelte, sah sie dasselbe Eliasbild ...)

...

Er fragte seinen Diener siebenmal nach der Wolke; es deutet dieses auf sieben Zeitalter oder Generationen, bis der eigentliche Segen in Israel eine feste Wurzel fassen würde, wovon diese Segenswolke nur ein Vorbild war. Er selbst sah in der aufsteigenden Wolke ein Bild der heiligen Jungfrau und erkannte mancherlei Geheimnisse, die sich auf ihre Abstammung und Ankunft bezogen.


Aus [2],  Seite 253

Es ist heute ein Fest gewesen, an dem man für den Regen gedankt und um Regen gefleht hatte, und Jesus hatte in der Synagoge eine überaus rührende Lehre vom Regen und der Dürre gehalten. Er erzählte darin von Elias, wie er auf dem Karmel um Regen gefleht und sechsmal seinen Diener gefragt und wie dieser das siebentemal eine kleine Wolke aus dem Meere (anderwärts sagt sie statt des Meeres den See Genesareth) aufsteigen gesehen, welche immer größer geworden, und endlich das ganze Land erquickt habe, und wie Elias nachher durch das Land gelaufen sei. Er legte das siebenmalige Fragen des Elias auf Zeiträume bis zur Erfüllung der Verheißung aus, und die Wolke deutete Er als ein Vorbild dieser gegenwärtigen Zeit und den Regen auf die Ankunft des Messias, dessen Lehre sich ausbreiten und Alles erquicken werde. Wer nun dürfte, solle trinken und wer sein Feld bestellt habe, der werde Regen erhalten. Er sagte dieses Alles so rührend und wunderbar, daß alle Zuhörer weinten, auch Maria und die heil. Frauen weinten. Ich mußte auch weinen.


Anhang 2: Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche zur Einheit des Alten und des Neuen Testamentes

128
Schon zur Zeit der Apostel [Vgl. 1 Kor 10,6.11; Hebr 10,1; 1 Petr 3,21.] und sodann in ihrer ganzen Überlieferung wurde die Einheit des göttlichen Plans in den beiden Testamenten von der Kirche durch die Typologie verdeutlicht. Diese findet in den Werken Gottes im Alten Bund ,,Vorformen“ [Typologien] dessen, was Gott dann in der Fülle der Zeit in der Person seines menschgewordenen Wortes vollbracht hat.

129
Die Christen lesen also das Alte Testament im Licht Christi, der gestorben und auferstanden ist. Diese typologische Lesung fördert den unerschöpflichen Sinngehalt
des Altes Testamentes zutage. Sie darf nicht vergessen lassen, daß dieses einen eigenen Offenbarungswert behält, den unser Herr selbst ihm zuerkannt hat [Vgl. Mk 12,29—31.]. Im übrigen will das Neue Testament auch im Licht des Alten Testamentes gelesen sein. Die christliche Urkatechese hat beständig auf dieses zurückgegriffen [Vgl. 1 Kor 5,6—8; 10,1—11.]. Einem alten Sinnspruch zufolge ist
das Neue Testament im Alten verhüllt, das Alte im Neuen enthüllt: ,,Novum in Vetere latet et in Novo Vetus patet“ (Augustinus, Hept. 2,73) [Vgl. DV 16.].


Quellen:

[1] "Leben der Heiligen Jungfrau Maria", Anna Katharina Emmerich, Aufgeschrieben von Clemens Brentano, Auflage von 1895, Regensburg

[2] "Das Leben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi: nach den Gesichten der gottseligen Anna Katharina Emmerich", Brentano, Clemens; Schmöger, Karl Erhard, Band 1, Regensburg, 1858


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Offline Sperling

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Endzeit. Teil 5: Die Lehrjahre und die Kreuzigung des Herrn, Jesus Christus. Keplers Supernova SN1604.


1. Kurzfassung

Die letzte Supernova, die so hell am Himmel geleuchtet hat um mit freiem Auge beobachtet werden zu können, ist Keplers Supernova SN1604, beobachtet im Jahr 1604. Es ist die letzte von nur fünf eindeutig und zweifelsfrei gesicherten Beobachtungen in der gesamten Geschichte der Menschheit.

Sie wurde nur 32 Jahre nach der durch Tycho Brahe entdeckten Supernova 1572 beobachtet. Tycho Brahes Supernova SN1572 zeigte auf die Ankunft des Herrn, Jesus Christus, im Jahr 8 v.Chr. Genauer, sie zeigte auf den 16. Juli 8 v.Chr., dem Tag Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel, nahe der Mitte der Schwangerschaft der Jungfrau die den Erlöser brachte, wie eine Wolke den lange erwarteten, segensreichen Regen.

Keplers Supernova SN1604, von ihm am 17. Oktober 1604 beobachtet, zeigt tagesgenau auf die Mitte der 1335 Tage vor der Kreuzigung.

Die Mitte der 1335 Tage war am 11. Juni 25, die Kreuzigung des Herrn fand am 9. April 27 statt.


2. Keplers Supernova SN1604


Der Überrest der Supernova 1604. Zusammengesetztes Bild aus Beobachtung im Röntgen-, optischen und Infrarotbereich.


Die beiden Supernovas SN1572 und SN1604 sind die beiden historisch am genauesten beobachteten und aufgezeichneten Ereignisse ihrer Art. Die Astronomen Tycho Brahe und Johannes Kepler haben uns ihre umfangreichen Aufzeichnungen hinterlassen.

Tycho Brahes Aufzeichnung der SN1572 ist enthalten im Buch [1] "Tychonis Brahe De nova et nullius aevi memoria prius visa stella, iam pridem anno a nato Christo 1572, mense Novembri primum conspecta, contemplatio mathematica", (deutsch: "... Vom neuen und nie zuvor gesehenen Stern ...").

Johannes Keplers Aufzeichnung der SN1604 ist überliefert in [2] "De Stella nova in pede serpentarii, et qui sub ejus exortum de novo iniit, Trigono igneo" (deutsch: "Vom neuen Stern im Fuße des Schlangenträgers ...").

Auch die Überreste der Sternexplosion, die Kepler beobachtet hat, konnten mit den aktuellen technischen Instrumenten entdeckt und aufgezeichnet werden.


3. Die Sonderstellung der durch Kepler beobachteten Supernova SN1604

Keplers Supernova zeichnet sich, gegenüber den anderen vier bereits behandelten Supernovas, durch einige Alleinstellungsmerkmale aus, die eine besondere Aufmerksamkeit einfordern.

Diese sind:

a.) Keplers SN1604 ist die historisch letzte, die so hell war, dass sie mit dem freien Auge beobachtet werden konnte.

b.) Die Beobachtung ist durch die dafür optimal geeignete Person erfolgt. Tycho und Kepler haben beide die vor ihnen getätigten Supernova-Aufzeichnungen in ihrer Genauigkeit und Sorgfalt weit übertroffen. Im Gegensatz zu Tycho Brahe, der ein ausgezeichneter Beobachter war, sogar der beste den es bis zu seiner Zeit gab, war Kepler auch Mathematiker und Theoretiker der gesetzmäßige Zusammenhänge erkennen und als Naturgesetze formulieren konnte. Ihm verdanken wir die genauen Gesetze der Planetenbewegung, die drei Keplerschen Gesetze , die die Bahnform als Ellipse, die Umlaufgeschwindigkeit und die Umlaufbahnen der Planeten beschreiben.


Tycho Brahe, der die SN1572 am 11. November 1572 beobachtet hat.



Johannes Kepler, der die SN1604 am 17. Oktober 1604 beobachtet hat.


c.) In der gesamten Geschichte der Menschheit wurden nur fünf Supernova-Beobachtungen überliefert, wenn man die Bedingung stellt, dass die Aufzeichnungen gesichert und zweifelsfrei sein müssen.

Obwohl es ein extrem seltenes Ereignis ist, wurde die Beobachtung von Kepler nur 32 Jahre nach der Supernova Tycho Brahes gemacht. Der kurze Abstand ist statistisch ungewöhnlich.

Weil bisher, wie aufgezeigt, die anderen vier Sternexplosionen eine außerordentlich große Bedeutung haben, indem sie auf entscheidende Ereignisse der Heilsgeschichte zeigen, ist die Annahme gerechtfertigt dass auch Keplers Supernova eine solche Bedeutung zukommt.

Was kann 32 Jahre nach der ersten Ankunft des Herrn, Jesus Christus, der Schwangerschaft der Jungfrau, noch wichtiges geschehen sein?

d.) Alle vier bisher betrachteten Supernovas hatten, vor "sieben Zeiten", eine Entsprechung mit heilsgeschichtlicher Bedeutung. Zuletzt war es SN1572, die vor "sieben Zeiten", auf den Einzug Gottes im Tempel Salomos zeigt. Die SN1604 scheint als einzige keine solche Entsprechung zu haben.


4. Die zwei Zeugen am Himmel der ersten Ankunft des Herrn, Jesus Christus. Tycho Brahes SN1572 und Johannes Keplers SN1604

Durch zwei Zeugen am Himmel wird die erste Ankunft des Herrn, Jesus Christus, bestätigt.

Diese beiden sind die Supernovas Tycho Brahes und Johannes Keplers.

Die Supernovas zählen zu den gewaltigsten und eindrucksvollsten kosmologischen Ereignisse des Universums. Nur sehr wenige Sterne, diejenigen mit einer besonders großen Masse, die am hellsten leuchten und sich am schnellsten verzehren, enden ihr Leben nicht durch ein langsames ausbrennen, sondern, nach einem kurzen Leben, in einer gewaltigen Explosion. In diesem letzten, kurzen Abschnitt seines Lebens leuchtet ein Supernova-Stern heller als eine ganze Galaxie, heller als hunderte Milliarden Sterne, und überflutet die Galaxie mit seinem Licht.

Der erste Zeuge, Tycho Brahes SN1572, zeigte auf die Ankunft der Heiligen Jungfrau mit dem Kind. Das Datum ist der 16. Juli 8 v.Chr., der Tag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel, nahe der Mitte der Schwangerschaft der Jungfrau. Auf dem Berg Karmel hat der Prophet Elias die Ankunft der Wolke mit dem segensreichen Regen, prophetisch angekündigt und den entscheidenden Hinweis zur zeitlichen Bestimmung gegeben. Die Wolke ist die Heilige Jungfrau Maria und der Regen ist der lange erwartete Erlöser Jesus Christus und seine segensreiche Lehre.

Die SN1572 hat aber auch eine Entsprechung vor "sieben Zeiten", die Weihe des Tempels durch Salomo und den Einzug Gottes in den Tempel. Die Weihe des ersten Tempels und der Einzug der Herrlichkeit des Herrn in den Tempel, diesen ganz erfüllend, war das Vorbild der Heiligen Jungfrau und Muttergottes, die den Erlöser in sich trug.


1Könige 8:1-13
1 Damals versammelte Salomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Häupter der israelitischen Großfamilien bei sich in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen.
2 Am Fest im Monat Etanim, das ist der siebte Monat, kamen alle Männer Israels bei König Salomo zusammen.
3 In Gegenwart aller Ältesten Israels nahmen die Priester die Lade
4 und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst.
5 König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte.
6 Darauf stellten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Platz, in die Gotteswohnung des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kerubim.
7 Denn die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her.
8 Die Stangen waren so lang, daß man ihre Spitzen im Heiligtum vor der Gotteswohnung sehen konnte; draußen aber waren sie nicht zu sehen. Sie blieben dort bis zum heutigen Tag.
9 In der Lade befanden sich nur die zwei steinernen Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.
10 Als dann die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke das Haus des Herrn.
11 Sie konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus des Herrn.

12 Damals sagte Salomo: Der Herr hat die Sonne an den Himmel gesetzt; er selbst wollte im Dunkel wohnen.
13 Ich habe ein fürstliches Haus für dich gebaut, eine Wohnstätte für ewige Zeiten.


2Chronik 5:2-6:2
2 Damals versammelte Salomo die Ältesten Israels, alle Stammesführer und die Anführer der israelitischen Großfamilien in Jerusalem, um die Bundeslade des Herrn aus der Stadt Davids, das ist Zion, heraufzuholen.
3 Am Fest, das ist im siebten Monat, kamen alle Männer Israels beim König zusammen.
4 In Gegenwart aller Ältesten Israels nahmen die Leviten die Lade
5 und brachten sie zugleich mit dem Offenbarungszelt und den heiligen Geräten, die im Zelt waren, hinauf. Die Priester und die Leviten übernahmen den Trägerdienst.
6 König Salomo aber und die ganze Gemeinde Israels, die bei ihm vor der Lade versammelt war, schlachteten Schafe und Rinder, die man wegen ihrer Menge nicht zählen und nicht berechnen konnte.
7 Darauf stellten die Priester die Bundeslade des Herrn an ihren Platz, in die Gotteswohnung des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Kerubim.
8 Denn die Kerubim breiteten ihre Flügel über den Ort, wo die Lade stand, und bedeckten sie und ihre Stangen von oben her.
9 Die Stangen waren so lang, daß man ihre Spitzen an der Lade vor der Gotteswohnung sehen konnte; draußen aber waren sie nicht zu sehen. Sie blieben dort bis zum heutigen Tag.
10 In der Lade befanden sich nur die zwei Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, die Tafeln des Bundes, den der Herr mit den Israeliten beim Auszug aus Ägypten geschlossen hatte.
11 Darauf traten die Priester aus dem Heiligtum. Alle, die gekommen waren, unabhängig davon, zu welcher Abteilung sie gehörten, hatten sich geheiligt.
12 Die levitischen Sänger, Asaf, Heman, Jedutun, ihre Söhne und Brüder, standen alle, in Byssus gekleidet, mit Zimbeln, Harfen und Zithern an der Ostseite des Altars. Bei ihnen waren hundertzwanzig Priester, die auf Trompeten bliesen
13 Es kam wie aus einem Mund, wenn die Trompeter und Sänger gleichzeitig zum Lob und Preis des Herrn sich vernehmen ließen. Als sie mit ihren Trompeten, Zimbeln und Musikinstrumenten einsetzten und den Herrn priesen, "Denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig", erfüllte eine Wolke den Tempel, das Haus des Herrn.
14 Die Priester konnten wegen der Wolke ihren Dienst nicht verrichten; denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.

6:1 Damals sagte Salomo: Der Herr sprach, er wolle im Dunkel wohnen.
2 Ich habe ein fürstliches Haus für dich gebaut, eine Wohnstätte für ewige Zeiten.


2Chronik 7:1-10
1 Als Salomo sein Gebet beendet hatte, fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer und die Schlachtopfer. Die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel.
2 Die Priester konnten das Haus des Herrn nicht betreten, da die Herrlichkeit des Herrn es erfüllte.
3 Alle Israeliten sahen, wie das Feuer herabfiel und wie die Herrlichkeit des Herrn über dem Tempel erschien. Sie warfen sich mit dem Gesicht zur Erde auf das Steinpflaster nieder, beteten den Herrn an und priesen ihn: "Denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig."

4 Dann brachten der König und das ganze Volk vor dem Herrn Opfer dar.
5 Zweiundzwanzigtausend Rinder und hundertzwanzigtausend Schafe ließ König Salomo zum Opfer schlachten. So vollzogen der König und das ganze Volk die Weihe des Hauses Gottes.
6 Die Priester taten ihren Dienst, und die Leviten spielten die Instrumente für die Lieder des Herrn. König David hatte diese Geräte anfertigen lassen, um den Herrn zu preisen: "Denn seine Huld währt ewig." Während die Leviten den Lobpreis Davids vortrugen, bliesen die Priester ihnen gegenüber die Trompeten, und ganz Israel nahm daran teil.
7 Salomo weihte auch die Mitte des Hofes, der vor dem Haus des Herrn war, als er dort die Brandopfer und die Fettstücke der Heilsopfer darbrachte. Der bronzene Altar, den Salomo hatte anfertigen lassen, konnte nämlich das Brandopfer, das Speiseopfer und die Fettstücke nicht fassen.
8 Salomo feierte damals mit ganz Israel, das von Lebo-Hamat bis zum Grenzbach Ägyptens zu einer sehr großen Versammlung erschienen war, auch das (Laubhütten-)Fest sieben Tage lang.
9 Am achten Tag hielten sie eine Festversammlung. Die Weihe des Altars hatten sie nämlich sieben Tage lang gefeiert, und auch das Fest dauerte sieben Tage.
10 Am dreiundzwanzigsten Tag des siebten Monats entließ der König das Volk zu seinen Zelten. Sie waren voll Freude und frohen Mutes über das Gute, das der Herr an David, an Salomo und an seinem Volk Israel getan hatte.

Der zweite Zeuge ist Keplers SN1604. Er zeigt, 32 Jahre später auf das öffentliche Wirken Jesu Christi, auf seine Lehrjahre und auf seinen Tod am Kreuz.


5. Das Sternbild Kassiopeia der SN1572 Tycho Brahes


Zur Verdeutlichung des Sternbilds als "Himmels-M" wurde das von Tycho Brahe in [1] gezeichnete Bild seiner Beobachtung gedreht und die Sterne mit Linien verbunden. Unterhalb des "M" befindet sich der neue Stern.



Das Sternbild Kassiopeia mit SN1572, mit dem Programm "Stellarium", für den 11. November 1572, berechnet.


In den beiden Bildern ist das "Himmels-M" zu sehen, in dem der neue Stern Tycho Brahes aufgegangen ist.

Die Heilige Jungfrau, die Muttergottes Maria ist schwanger. Der Stern unterhalb des "M" ist der Messias, unser Herr Jesus Christus.

Die Bedeutung des Sternbildes war für die Araber "die Königin". Auf die mythologischen Details soll hier nicht weiter eingegangen werden, denn diese enthalten Verzerrungen und unvollkommene Darstellungen. Sie enthalten aber auch einen wahren Hintergrund, denn in der Schöpfung ist alles von Gott. Der Verderber kann nur versuchen seine falschen Etiketten anzubringen, um den wahren Ursprung und die wahre Bedeutung zu verfälschen. Bedeutendes selbst erschaffen kann er nicht.


6. Das Sternbild des Schlangenträgers der SN1604 Johannes Keplers



Die Sternenkarte mit dem Sternbild des Schlangenträgers mit dem neuen Stern SN1604 wurde von Kepler selbst gezeichnet und stammt aus seinem Buch [2]. Der neue Stern wurde mit  blauen Kreisen hervorgehoben.


Keplers Supernova SN1604 hat, so scheint es, keine Entsprechung vor "sieben Zeiten". Sie hat aber eine Entsprechung zur Zeit der ersten Ankunft des Herrn. Das Teilungsverhältnis der "sieben Zeiten", dass bei Tychos SN1572 bestimmt wurde, wird im weiteren mit "Elias-Schlüssel" bezeichnet.

Anwendung des "Elias-Schlüssels" auf SN1604, oder, was das Gleiche ist, hinzufügen der Differenz in Tagen zwischen der SN1572 und SN1604 zum 16. Juli 8 v.Chr. führt in der genauen Mitte der letzten 1335 Tage des Herrn vor der Kreuzigung. Es ist die Zeit der Lehrjahre des Herrn, in denen der Welt das größte Licht zum Kampf gegen die Finsternis gegeben wurde.

Unser Erlöser Jesus Christus hat den Kampf gekämpft, er hat uns den Weg gezeigt. Er wurde verfolgt und gekreuzigt, aber der Tod war auch der Sieg und der Weg zu Auferstehung und Leben.

Der Herr will uns, durch unser Zeugnis, kämpfen sehen.

Das Sternbild des Schlangenträgers in der Abbildung wurde von Kepler selbst gezeichnet. Der Kämpfer ist der Herr Jesus Christus, der mit der Schlange kämpft. Mit einem Fuß tritt er auf den Skorpion, der ein weiteres Mitglied der satanischen Trinität darstellt.

Der neue Stern erscheint in der Ferse des Kämpfers, der Ferse die das Haupt der Schlange zertreten wird. Es ist das Evangelium, die Lehre Jesu Christi, auf die der Stern, in der Zeit, zeigt.

Die Lehre Jesu Christi ist das Licht, die Waffe die die Finsternis besiegt. Er ging voran, wir sollen alle folgen. Wir alle, mit der Waffe des Evangeliums und als Kinder der Muttergottes sind die Zertreter des Hauptes der infernalischen Schlange, des Verderbers, Satans.


Lukas 10:1,16-20
1 Danach suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
...
16 Wer euch hört, der hört mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.
17 Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen.
18 Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
19 Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.
20 Doch freut euch nicht darüber, daß euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, daß eure Namen im Himmel verzeichnet sind.

Genesis 3:14-15
14 Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.


7. Die Datierung der Lehrjahre und die Kreuzigung des Herrn, Jesus Christus

Das für die Datierung relevante Datum ist das Datum an dem Johannes Kepler die Supernova zum ersten mal beobachtet hat. Obwohl mehrere Beobachter bereits einige Tage vorher SN1604 gesehen haben, so ist es doch "Keplers" Supernova. Von ihm stammen die genauesten und wertvollsten Aufzeichnungen.

Keplers Erstbeobachtungsdatum ist der 17. Oktober 1604.

Die Tagesdifferenz zu Tychos SN1572, die dieser am 11. November 1572 beobachtet hat, beträgt 11653 Tage.

Hinzufügen der Tagesdifferenz zum 16. Juli 8 v.Chr. führt zum Datum 11. Juni 25, der Mitte der letzten 1335 Tage vor der Kreuzigung des Herrn.

       Die Kreuzigung hat somit am 9. April 27 stattgefunden.

Die Berechnung der Mondphase liefert als wahrscheinlichstes Datum im lunisolaren Kalender, den 14 Nisan. Die Rückrechnung zum lunisolaren Kalender ist nur astronomisch exakt, weil der damals verwendete Monatsanfang durch Beobachtung bestimmt wurde und dadurch eine Abweichung um einem Tag möglich ist.




Das gleiche Bild in höherer Auflösung:



Quellen:

[1] "Tychonis Brahe De nova et nullius aevi memoria prius visa stella, iam pridem anno a nato Christo 1572, mense Novembri primum conspecta, contemplatio mathematica (1969)", ( deutsch: ... Vom neuen und nie zuvor gesehenen Stern ... )

[2] De Stella nova in pede serpentarii, et qui sub ejus exortum de novo iniit, Trigono igneo, (deutsch: "Vom neuen Stern im Fuße des Schlangenträgers...").
Matthäus 10:29  "Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einige Pfennige? Und doch fällt keiner von ihnen zu Boden ohne euren Vater."

Offline Christian28

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Antw:Die Sieben Zeiten. Teil 1: Ankündigung einer großen Offenbarung
« Antwort #13 am: 06. September 2013, 08:54:39 »
Ich habe glaube ich im Buch der Wahrheit  http://www.buchderwahrheit.de gelesen die große Drangsal hat Ende 2012 begonnen. Dann müssten es ja von dort an  42 Monate sein.

Ich weiß nicht woher du deine Daten nimmst oder wie du dir das alles errechnest , aber ich find das irgendwie unseriös , ist nur meine persönliche Meinung.

Offline Christian28

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Antw:Die Sieben Zeiten. Teil 1: Ankündigung einer großen Offenbarung
« Antwort #14 am: 06. September 2013, 19:46:50 »
Sperling hat hier schon recht , dann was ist denn der Preis dieser Vereinigung so wie sie Obama fordert. Die Wahrheit geht dabei verloren.

Das ist eben das heimtückische bei solchen gut klingenden Thesen , es gibt nur eine Wahrheit und sie darf kein Opfer einer falschen Toleranz werden.

 

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