Autor Thema: Der Griff des Islam nach Europa  (Gelesen 32123 mal)

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Offline sceptic

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #20 am: 11. Oktober 2011, 22:23:28 »
Es ist aber ganz sicher nicht der Wille unseres Vaters im Himmel das wir sehenden Auges zusehen sollen wie seine Gotteshäuser zerstört werden und wie unsere Brüder von den Moslems getötet werden.

Zu denken bei den Moslems würde gut zureden oder sonstwas helfen ist gelinde gesagt sehr blauäugig wie man ja bestens am Beispiel Ägyptens sieht. Und um den vorzubeugen das es in Europa auch nicht so kommt müßte man dringend die Rückführung der Moslems in ihre Stammländer betreiben. Wenn du Frieden willst wie du gerne schreibst dann mußt du dafür Krieg führen. Das ist eben die Realität.
 

Hm, ich weiß nicht... wenn die Menschen den freien Willen haben, dann muss Gott doch quasi damit leben, wenn sie in Ausübung des freien Willens seine Häuser zestören? Abgerechnet würde ja halt zum Schluss...

Im übrigen: Ist doch prima, von den Muslimen "abgeschlachtet" zu werden. "Selig die, die um meines Namens willen verfolgt werden usw.", ich meine, das ist doch quasi die Einbahnstrasse zum Paradies, man sollte sich doch freiwillig melden fast schon. Du siehst das viel zu diesseitig, Andreas, du musst das transzendente Große&Ganze sehen. Märtyrer werden, tolle Sache, das, oder?

Schließlich: gegen welches Land soll wer bitte genau Krieg führen? Die Bundesrepublik gegen Ägypten? Oder Syrien demnächst oder oder? Wer zum Schwerte greift usw, aber im übrigen glaube ich, dass es gar nicht so furchtbar viele Leute gibt, denen die Geschichte so wichtig ist, dass sie dafür gern in den Krieg ziehen würden.

Und wie sollen wir es im eigenen Land denn regeln? Vor allem, wenn so rund 3 oder 4 Millionen Muslime vielleicht gar nicht gehen wollen? Oh, du hast recht, wir haben schon mal 6 Millionen eine bestimmten Religionsgemeinschaft durch den Schornstein gejagt, aber vielleicht kann man doch in 70 Jahren auch dazu gelernt haben...

Also ich würde für Ball flach halten und auf politischer Ebene auf Ägypten (und die anderen) einwirken plädieren. Bis dahin mag dann der eine oder andere zum Märtyrer werden, aber sorry, jeden Tag verhungern irgendwo auf der Welt tausende Menschen ohne ihre Schuld und es interessiert, pardon, keine Sau. Jeden Tag müssen hunderttausende Meschen (Kinder!) unter unwürdigen Bedingungen leben, und niemand will die Kavalerie losschicken. Also nehmen wir doch einfach mal hin, dass es nachrevolutionäre Unruhen aufgrund des Machtvakuums gibt, sowas gibt sich in der Regel auch wieder, nämlich spätestens, wenn der Tourismus einbricht, die zweit- oder drittwichtigste Einnahmequelle in Ägypten.

Keeper

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #21 am: 11. Oktober 2011, 22:28:06 »
Das Problem ist, meiner Meinung nach, daß der Islam in Europa einen unerschütterlichen Glauben bietet. Wenn man den selbsternannten Predigern zuhört, dann gibt es kein Zweifel: "Allah ist groß usw".
Das Christentum ist gespalten und es gibt verschiedene Strömungen...Menschen, die einen Halt im Glauben suchen, werden durch solche Uneinigkeiten verunsichert...aber der Islam ist nicht gespalten (ich weiß, daß es in islamischen Ländern auch Schismen gibt, aber nicht in dem Islam, der in Europa propagandiert wird, dieser ist ein sehr fundamentaler, an den Koran anliegender Islam).
In dem Christentum ist der Diabolo (griechisch diabolos, "Durcheinanderwerfer", oder Verwirrer) sehr aktiv, er spaltet und verwirrt.
In diesem Sinne, sollten wir die Einheit im Glauben leben, durch die hl. röm. kath. Kirche, mit dem Bischof von Rom, Papst Benedikt XVI.

Anemone

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #22 am: 11. Oktober 2011, 22:53:20 »

 Wenn du Frieden willst wie du gerne schreibst dann mußt du dafür Krieg führen. Das ist eben die Realität.

Andreas  
 

Liebe Leser,
lieber Andreas!

Sel. Papst Johannes Paul II. hat gesagt: „Jeder Krieg ist eine Niederlage der Menschheit.“

Auftrag Jesu:

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen“ (Mt 5,43f)

„Ihr aber sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt“ (Lk 6,35).

Der Vater im Himmel „lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“ (Mt 5,45).  Das heißt, Gott erweist allen seine väterliche Güte und Zuwendung.


Es gibt einen Weg, den die Bergpredigt für eine wirklichkeitsgerechte Umsetzung jener weltfremden Forderung weist, nämlich die Fürbitte für den Feind. Zwar setzt die Bergpredigt eine Verfolgungssituation bei ihren Adressaten voraus, die viele Christen in manchen außereuropäischen Regionen heute leider immer noch täglich erfahren. Aber auch Christen, die nicht unter Verfolgung wegen ihres Glaubens leiden, bleiben aufgerufen, für (ihre) Feinde zu beten. Wer für einen Feind betet, der vermindert und überwindet seinen vielleicht vorhandenen Hass gegen ihn. Wer für einen Feind betet, lernt durchaus auch schmerzhaft, in ihm einen Menschen zu sehen, dem Gott ebenso Güte erweist wie mir (vgl. Lk 6,35). Dies kann ein Beginn der Feindesliebe sein. Denn „jede Fürbitte zieht den Gemeinten potentiell in die Gemeinde hinein“ (Bonhoeffer).

Quelle: Militärseelsorge, D.

Gottes Segen

Anemone
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2011, 23:01:46 von Anemone »

Schear-Jaschub

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #23 am: 11. Oktober 2011, 23:02:57 »
Zu deinem Gedankengang: Die Moslems haben nicht die Gnade empfangen die Wahrheit zu erkennen stimmt, aber das berechtigt sie dann noch lange nicht wegen ihrem verfälschten Glauben Kirchen niederzubrennen und Christen zu töten. Ich halte es genausowenig für eine Entschuldigung wenn man argumentiert das sie nicht in einem christl. Umfeld sondern im Islam aufgewachsen wären; denn Gott der auch sie erschaffen hat, der hat ihnen trotzdem ein Gewissen gegeben das sie schuldig oder frei spricht.
Ganz deiner Meinung.
Und wenn du schreibst das dir jeder Moslem ein Bruder ist dann sind ja auch das deine Brüder die Christen verfolgen und töten usw.
Wiederum gebe ich dir recht, aber hier möchte ich doch zitieren: "Gott hasst die Sünde aber liebt den Sünder." Dass mit dem Sünder wohl der Moslem ebenfalls gemeint ist, glaube zumindest ich.
Bezüglich des gerechten Krieges: Es ist die Argumentationslinie des hl. Augustinus der ich hier zustimme bzw.vertrete.
... ja ich verstehe... Du meinst, dass Augustinus den Krieg als nicht per se schlecht definiert, weil er von Gott zugelassen wird, auch als Strafe gewollt sein kann, und in diesem Sinne gerecht ist. Meines Wissens wurde diese Definitionen missbräuchlich oft zur Rechtfertigung von Kriegen verwendet. Ich gebe zu, genauer habe ich mich mit Augustinus "gerechten Krieg" (oder vielmehr der darauf aufbauenden Lehre von Thomas von Aquin) nicht befasst.

Nur eines dazu: Augustinus sagte, dass der Krieg für einen Gläubigen nichts schlimmes sei, weil er sowieso irgendwann sterben müsse! Der Tod ist somit gar kein Übel für einen Gläubigen, denn der Gute geht ins Himmelreich ein.
Nun... wie sceptic es lapidar ausdrückte, gibt es wohl für einen Märtyrer nichts schöneres, als für Gott sterben zu dürfen... Und trotzdem tut mir das Herz weh, wenn ich ich höre was den Kopten dort geschieht.

Es geht auch gar nicht so sehr darum, ob der Krieg gerecht wäre, denn da sind sich wohl alle einig. Auge um Auge, Zahn um Zahn ist gerecht! Aber.... naja.. du weißt worauf ich hinaus möchte.
Das Beispiel mit Christus passt überhaupt nicht zur Moslemproblematik da es völlig verschiedene Zielsetzungen waren. Klar hätte Jesus seine Peiniger hinwegfegen können aber es war der Wille seines Vaters das er für unsere Sünden sterben sollte. Es ist aber ganz sicher nicht der Wille unseres Vaters im Himmel das wir sehenden Auges zusehen sollen wie seine Gotteshäuser zerstört werden und wie unsere Brüder von den Moslems getötet werden.
Warum soll es nicht der Wille Gottes sein? (ohne hier die Tragik klein reden zu wollen!) Der Weg zu Gott führt IMMER (ob nun im Diesseits oder Fegefeuer) durch das LEIDEN!!
Seine Gotteshäuser? Eine Kirche ist lediglich ein Gebäude. Was sie heilig macht, ist der, der darin im Tabernakel wohnt! Ist dieser nicht zugegen.. ist es ein Haus.
Und um wieder Augustinus zu strapazieren: Jede Staatsgewalt (auch die moslemische, ägyptische) ist von Gott zugelassen und so zumindest mittelbar gewollt. Ergo: Wissen wir wirklich, was Gott will? Gottes Wege sind unergründlich, Er thront über dem Weltgeschehen und hält Gericht.

Zu denken bei den Moslems würde gut zureden oder sonstwas helfen ist gelinde gesagt sehr blauäugig wie man ja bestens am Beispiel Ägyptens sieht.
Ich gebe dir recht. Schon Jesus hat das erleben müssen am Beispiel der Juden.
Und um den vorzubeugen das es in Europa auch nicht so kommt müßte man dringend die Rückführung der Moslems in ihre Stammländer betreiben. Wenn du Frieden willst wie du gerne schreibst dann mußt du dafür Krieg führen. Das ist eben die Realität...  
....wofür manche Präsidenten... den Friedensnobelpreis erhalten. Hier gibt dir Augustinus wieder insoweit recht, als das Ziel des Krieges Frieden ist, und Frieden dadurch überhaupt möglich ist.

ABER Vorsicht: Augustinus will den Krieg nicht, sondern sieht ihn als gottlos an. Eine Beteiligung von Christen daran  ist im Falle des Vorliegens des Friedenskriterium lediglich gerecht-fertigt.

Friede!
« Letzte Änderung: 11. Oktober 2011, 23:14:44 von Schear-Jaschub »

Offline JSH

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #24 am: 12. Oktober 2011, 03:57:30 »
ich bin der Meinung, dass Gott selbst irgendwann eingreift oder die hl. Jungfrau Maria eingreifen laesst (in Zeitoun ist sie ja schon erschienen, vielleicht kommt da noch was nach ...) wenn es so weiter geht mit den Verfolgungen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass in Afghanistan z.B. auch Moslems durch Christen umkommen.

So ganz kampflos sollte man das Feld den Moslems aber doch nicht ueberlassen, warum auch?
Man darf sich ja wohl wehren.
Wenn man die Tore noch weiter aufmacht in Europa fallen zig Millionen von Moslems ein, vermehren sich exponential und wollen natuerlich nach und nach Moscheen, politische Mitbestimmung und am Schluss die Macht und die Scharia haben. Wenn einmal der Mahdi ("Messias") der Moslems kommt soll er ja in moeglichst vielen Laendern seinen Glauben und seine Moscheen vorfinden ... vielleicht ist er ja auch der Antichrist/einer der Antichristen oder der Widersacher persoenlich ...

Wenn sich die Christen ueberall vertreiben lassen gibt es dort auch dann keine lebendigen Kirchen mehr, siehe Irak und nun Aegypten, dasselbe kann passieren in Syrien, im Libanon, in Jordanien und in Palaestina. Ich denke, das ist auch nicht unbedingt im Sinne Jesu.
Die Kopten sind vor den Arabern in Aegypten gewesen, die Kopten sind Nachfahren der Aegypter. Sollen sie vertrieben werden oder fast alle umgebracht werden so wie die Armenier? Ethnisch-geschichtlich gesehen muessten eigentlich die Araber Aegypten verlassen ....
Warum sollte man Massen-Selbstmord begehen, Selbstmord ist eine Tod-Suende.
Natuerlich ist es ein schmaler Grat zwischen Selbstmord und Maertyrer ...
Wenn schon eine heldenhafte Maertyrerkrone dann aber doch mit etwas Vernunft und hl. Geist.

Der Apostel Jakobus der Aeltere hiess ja mit dem Beinamen "matamoros" = Maurentoeter !!
In Zaragoza soll er eine Marienerscheinung gehabt haben und dann den Jakobsweg nach Santiago de Compostela "gegruendet" haben und spaeter Jahrhunderte nach seinen Lebzeiten als "Schlachtenhelfer" die moslemischen Mauren zurueckgeschlagen und wieder von Nordspanien bis nach Afrika vertrieben haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobus_der_%C3%84ltere

Die Schlacht von Lepanto (Griechenland): zum ersten Jahrestag der muslimischen Niederlage am 7. Oktober 1571 wurde 1572 das Rosenkranzfest eingeführt, um die Fürsprache der Jungfrau Maria während der Schlacht zu unterstreichen. Der Tag des Sieges bleibt bis heute der katholische Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Sieg, später in Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz umbenannt !

Die Tuerken waren ja auch schon vor den Toren von Wien und hinterliessen dann auch auf dem Balkan ihre Spuren. Waeren sie nicht so weit gekommen dann gaebe es heute nicht solche Konflikte in Ex-Jugoslawien.

LG

Offline JSH

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #25 am: 12. Oktober 2011, 10:55:08 »
voellige Uebereinstimmung wendelinus.
Es gab/gibt einige schlimme Uebel in der Welt, ganz im Sinne des Widersachers die da waeren Glaubensabfall bis hin zum Atheismus, Heuschrecken-Kapitalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Imperialismus.

Vielleicht laesst Gott die Moslems und Russland (siehe Fatima ...) walten als gewisse "Geisseln", da das christliche Abendland seine Gebote mehr schlecht als recht einhaelt.

Jesus verlangte die Einheit seiner Kirche, nicht die Spaltung. Leider gibt es einige Fanatiker vor allem von abgespaltenen christlichen Religionsgemeinschaften die genauso irr agieren wie gewalttaetige Fanatiker der Irrlehre Mohammeds. Die Bushs' und der "Einfluesterer" Billy Graham gehoeren sicher dazu. JP2 war ihnen anscheinend zu erst wohlgesonnen, aber nach dem Irakkrieg aenderte sich das dann ... Vor allem aus dem Land der Bushs' kommt der Heuschrecken-Kapitalismus, man verdiente dann ja ab 2003 auch sehr gut mit Ruestung und Oel ... bei der Ruestung auch D (Nr. 3!). Im Prinzip kann man das Ganze vor allem ab September 2001 als den dritten Weltkrieg bezeichnen.  
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2011, 10:59:08 von JSH »

Offline Andreas777

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #26 am: 12. Oktober 2011, 15:54:37 »
Nun sind ja zwischenzeitlich ne Menge Antworten zum Thema gekommen und ich versuche auch ein paar Antworten an einige zu geben

Lieber @Andal
Ich bin weder Jesus noch ein Heiliger das ich auch die andere Wange hinhalten könnte. Würdest du denn die andere Wange hinhalten ? Oder besser gesagt man mache doch mal den Versuch. Du schlägst 100 Christen auf die Wange und was denkst du wer von den 100 dann sagt : Oh ja danke schön, bitte schlag mir auch noch auf die andere Wange ?
Zudem habt ihr in der Schweiz ja gut reden, denn ihr habt nicht die Massen an Türken wie wir hier, auch nicht prozentual auf die Einwohnerzahl berechnet. Mit dem Minarettverbot und dem neuen Ausländergesetz ist die Schweiz eh keine Top Adresse mehr für Moslems und das habt ihr auch vollkommen richtig gemacht. Deutschland könnte sich an der Schweiz da ein Beispiel nehmen.

@sceptic: Ich muß nun nicht wirklich auf deine ironischen Sätze anfangs eingehen aber man muß auch nicht zwanghaft den Märtyeretod suchen.
Du denkst das es nicht so furchtbar viele Leute gibt die in den Krieg ziehen würden sondern vermutlich nur ein paar User in ein paar Foren die das wollten ?  Vielleicht täuscht dich da. Es gab mal eine Umfrage wo gefragt wurde wer den für die Mitgliedschaft der Türkei in der EU wären. Ergebnis 90 % waren dagegen. Daran siehst du das die Mehrheit die Türken eben nicht will. Zudem gibt es viele Gruppierungen die alle gegen die Islamisierung Europas sind und die Massen an Moslems hier nicht wollen.  Ja und dann spann ich doch mal den Bogen zu deinem Beispiel wegen der Juden damals, das zwar soooo einen langen Bart hat,  aber damit sagen will, das wenn man wirklich daraus gelernt hat, man eben nicht den massenhaften Zustrom von Türken nach Deutschland zulässt denn sonst könnte es am Ende doch noch zu einem Bürgerkrieg kommen was damit auch deine Frage beantworten würde gegen wen oder was Deutschland Krieg führen würde.

Stimmt wenn du sagst das jeden Tag Tausende unschuldiger Kinder verhungern irgendwo auf der Welt und das perverse daran ist sogar das Lebensmittel vernichtet werden um Preise stabil zu halten und woanders verhungern die Menschen. Würde man in Deutschland nicht Abermillionen für Integration ausgeben sondern die Türken zurückschicken dann hätte man ne Menge Geld übrig um gerade jenen zu helfen.

Aber um zum Thema zurück zukommen, Wenn in Ägypten bestimmte Moslemgruppierungen an die Macht kommen dann wird’s mit dem Tourismus wie du sagst halt eben auch nix. Und auf Ägypten nur verbal einzuwirken wird den Kopten vermutlich auch nicht helfen.

@Anemone: Glaube ich dir das das JPII gesagt hat. Nun könnte man wiederum ganz andere Päpste zitieren die was ganz anderes gesagt haben. Welcher hat nun Recht ? Was in der hl. Schrift steht stimmt auch, aber ob das nun heißen soll das wir alles über uns ergehen lassen sollen und nur beten bezweifle ich dann schon etwas.

@Schear-Jaschub: Du gibt’s ja Augustinus in weiten Teilen recht. Ne der strebt kein Krieg an sondern nur unter den bestimmten Gegebenheiten. So denke ich auch wie er und auch ich strebe natürlich keinen Krieg an aber zuschauen wie die Moslems Europa vereinnahmen würde ich halt auch nicht.

@der Rest: Die ganzen versch. Meinungen kann man ja in ein paar Sätzen zusammenfassen. Der eine Teil denkt: beten wir und der liebe Gott wird’s schon richten und ein anderer Teil denkt das wir uns eben wehren müssen und zu dem Teil gehöre ich. Hätten früher sich die Christen nicht gewehrt gegen die Moslems und hätten sie nur auf ihre Gebete und den lieben Gott vertraut dann wäre das christl. Abendland vermutlich untergegangen und die Moslems hätten ganz Europa eingenommen. Kennt man also die Geschichte ein bisschen, zeigt das, das man sich wehren sollte. 

Andreas
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9, Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Schear-Jaschub

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #27 am: 12. Oktober 2011, 18:58:20 »
@Schear-Jaschub: Du gibt’s ja Augustinus in weiten Teilen recht. Ne der strebt kein Krieg an sondern nur unter den bestimmten Gegebenheiten. So denke ich auch wie er und auch ich strebe natürlich keinen Krieg an aber zuschauen wie die Moslems Europa vereinnahmen würde ich halt auch nicht.

Ich denke, ich gebe Augustinus in allen Teilen recht (und dass er einen Krieg anstrebe, wollte ich nicht unterstellen). Wie sollte es mir zukommen, meine Meinung höher zu achten als seine?!
Und so wie du es jetzt formulierst... ich fürchte wir sind großteils derselben Meinung. Und wüsste ich, dass Gott mich als Soldat haben wollte (denn auch der Soldat hat einen ehrenwerten und Gott-gewollten Beruf) so würde ich eben diesen Stand ausüben. Nur denke ich, dass wir als Christen und Christentum keinen Krieg beginnen dürfen.

Friede!

Offline Andreas777

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #28 am: 12. Oktober 2011, 19:20:45 »


Ich denke, ich gebe Augustinus in allen Teilen recht (und dass er einen Krieg anstrebe, wollte ich nicht unterstellen). Wie sollte es mir zukommen, meine Meinung höher zu achten als seine?!
Und so wie du es jetzt formulierst... ich fürchte wir sind großteils derselben Meinung. Und wüsste ich, dass Gott mich als Soldat haben wollte (denn auch der Soldat hat einen ehrenwerten und Gott-gewollten Beruf) so würde ich eben diesen Stand ausüben. Nur denke ich, dass wir als Christen und Christentum keinen Krieg beginnen dürfen.

Friede!

Ja und deshalb nehme ich auch das mit dem "unten durch " hiermit zurück. Sory, da war ich dann halt doch etwas zu voreilig.

Gottes Segen
Andreas
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Keeper

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Re:Der Griff des Islam nach Europa
« Antwort #29 am: 13. Oktober 2011, 04:15:36 »
Nun sind ja zwischenzeitlich ne Menge Antworten zum Thema gekommen und ich versuche auch ein paar Antworten an einige zu geben

...

@der Rest: Die ganzen versch. Meinungen kann man ja in ein paar Sätzen zusammenfassen. Der eine Teil denkt: beten wir und der liebe Gott wird’s schon richten und ein anderer Teil denkt das wir uns eben wehren müssen und zu dem Teil gehöre ich. Hätten früher sich die Christen nicht gewehrt gegen die Moslems und hätten sie nur auf ihre Gebete und den lieben Gott vertraut dann wäre das christl. Abendland vermutlich untergegangen und die Moslems hätten ganz Europa eingenommen. Kennt man also die Geschichte ein bisschen, zeigt das, das man sich wehren sollte. 

Andreas
Zitat gekürzt.

Ich glaube unsere beste Waffe ist der Glauben und zwar der Glauben in der Einheit der hl. röm. kath. Kirche. Das Kreuz soll unsere Waffe sein. Christus ist unser Schwert und unser Schild. Wenn wir es schaffen Europa neu zu missionieren, dann hat der Islam keine Chance. (der hl. Vater hat dies deutlich in seinem dt. Besuch gezeigt. Er ist kein Jota vom kat. Glauben abgewichen, er hat keine Eingeständnisse gemacht; nur so kann es gehen...die Wahrheit standhaft vertreten). Ich weiß ich spucke hier große Töne; ich selber bin eher ein zurückhaltender Missionar, weil man im Alltag doch so an seine Grenzen stößt.

 

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