• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1374149 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6090 am: 03. Dezember 2017, 05:18:03 »
1. Adventssonntag

Heute beginnt die Zeit des Advents, diese Zeit von drei bis vier Wochen vor Weihnachten. Aber der Advent ist mehr als eine einfache Zeitspanne. Es ist eine Zeit des Erwartens, eine Zeit der Erneuerung, eine Zeit des sich Sehnens in der wir mehrere Ereignisse vorbereitet.  Zuerst werden wir an den Advent des auserwählten Volkes in seiner Erwartung auf den Messias erinnert. Eine Erwartung, die unsere jüdischen Brüder noch leben. Der Prophet Jesaja offenbart uns diesen Weg der Hoffnung.  Wir erwarten ebenfalls die Ankunft Jesu Christi, wenn er in seiner Herrlichkeit am Ende der Zeiten kommen wird. Für jeden von uns wird das Ende dieser Zeit an dem Tag kommen, an dem wir diese Welt verlassen werden um vor dem Gerechten Richter zu erscheinen und Ihm unser ganzes Leben zu übergeben. Aber die ganze Schöpfung ist in Erwartung: wir erwarten die glorreiche Ankunft unseres Retters Jesus Christus, der alle Tränen unserer Augen trocknen wird, einen neuen Himmel errichten wird und eine neue Erde auf der die Gerechtigkeit wohnen wird. Diesen Tag, den wir eingeladen sind sehnsüchtig zu erwarten, wird unerwartet kommen « wir wissen weder den Tag noch die Stunde ». Darum müßen wir wachsam in dieser Erwartung bleiben. Wachsam im Gebet, natürlich, aber auch wachsam in der Nächstenliebe, in der Liebe füreinander, denn wir werden unsere Ewigkeit damit verbringen zu lieben!  Endlich, wird besonders die letzte Woche vor Weihnachten uns in unmittelbarer Weise in das Geheimnis der Geburt des Erlösers voranschreiten lassen.  Also, an diesem ersten Sonntag im Advent,  in einer frohen Hoffnung und mit der gesamten Kirche, die betet und wacht,  wenden wir uns hin zu « dem der kommt »(Apg 1,4):

« Maranatha » (1 Kor 16, 22), « Komm, Jesus Christus » (Apg 22, 20)
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2017, 05:19:36 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6091 am: 03. Dezember 2017, 05:21:07 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof

„Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde“

Darin besteht eines der wichtigsten Gebote unseres Herrn: dass die Jünger alles Irdische wie Staub abschütteln [...], um mit großem Schwung himmelwärts getragen zu werden. Er ermahnt uns, den Schlaf zu überwinden, nach dem zu streben, was droben ist (Kol 3,1), unermüdlich geistlich wach zu bleiben, die verführerische Schläfrigkeit von unseren Augen zu wischen. Denn ich möchte von dieser Lähmung und Schläfrigkeit sprechen, die den Menschen an den Irrtum fesselt und die Traumbilder erzeugt: Ehre, Reichtum, Macht, Größe, Genuss, Erfolg, Gewinn oder großes Ansehen [...]

Um solche Träume vergessen zu können, bittet uns der Herr, die auf uns lastende Schläfrigkeit zu überwinden: lassen wir uns nicht das Wahre nehmen, indem wir zügellos dem Nichtigen hinterher rennen. Er bittet uns demnach, zu wachen: „Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen!“ (Lk 12,35). Das Licht, das unsere Augen blendet, vertreibe unseren Schlaf; der Gürtel, der unsere Hüften umgibt, möge unseren Körper wachhalten; als ein Ausdruck unseres Bemühens, das keine Nachlässigkeit duldet.

Dass der Sinn dieses Bildes klar sei! Die eigenen Hüften mit Enthaltsamkeit gürten, bedeutet im Licht eines reinen Gewissens zu leben. Das durch die Lauterkeit entzündete Licht erhellt das Gesicht, lässt die Wahrheit aufstrahlen, hält die Seele wach, macht sie immun gegen die Falschheit und entfremdet sie der Unsinnigkeit unserer ärmlichen Träumereien. Lasst uns nach dem Gesetz Christi leben, dann werden wir das Leben der Engel teilen. Mit ihnen will er uns durch dieses Gebot ähnlich machen: „Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft“ (Lk 12,36). Sie sind nämlich die, die mit wachen Augen an der Himmelspforte sitzen, damit der König der Herrlichkeit (Ps 24(23),7) bei seiner Rückkehr in den Hochzeitssaal dort an ihnen vorbeikommt.

Predigten zum Hohenlied, Nr.11, 1
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6092 am: 03. Dezember 2017, 05:24:23 »
Buch Jesaja 63,16b-17.19b.64,3-7.

Du, Herr, bist unser Vater, "Unser Erlöser von jeher" wirst du genannt.
Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind.
Reiß doch den Himmel auf und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir.
Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen.
Ach, kämst du doch denen entgegen, die tun, was recht ist, und nachdenken über deine Wege. Ja, du warst zornig; denn wir haben gegen dich gesündigt, von Urzeit an sind wir treulos geworden.
Wie unreine Menschen sind wir alle geworden, unsere ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid. Wie Laub sind wir alle verwelkt, unsere Schuld trägt uns fort wie der Wind.
Niemand ruft deinen Namen an, keiner rafft sich dazu auf, fest zu halten an dir. Denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen und hast uns der Gewalt unserer Schuld überlassen.
Und doch bist du, Herr, unser Vater. Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.

Psalm 80(79),2a.2c.3b.3c.15-16.18-19.

Du Hirte Israels, höre!
Der du auf den Kerubim thronst, erscheine!
Biete deine gewaltige Macht auf,
und komm uns zu Hilfe!

Gott der Heerscharen, wende dich uns wieder zu!
Blick vom Himmel herab, und sieh auf uns!
Sorge für diesen Weinstock
und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat.

Deine Hand schütze den Mann zu deiner Rechten,
den Menschensohn, den du für dich groß und stark gemacht.
Erhalt uns am Leben!
Dann wollen wir deinen Namen anrufen und nicht von dir weichen.

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,3-9.

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.
Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde,
dass ihr an allem reich geworden seid in ihm, an aller Rede und aller Erkenntnis.
Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt,
so dass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn, wartet.
Er wird euch auch festigen bis ans Ende, so dass ihr schuldlos dasteht am Tag Jesu, unseres Herrn.
Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 13,33-37.

In jener Zeit, sprach Jesus zu seinen Jüngern: Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.
Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6093 am: 03. Dezember 2017, 05:35:42 »
„Nehmt Maria mit in die Anbetung“

„Habt keine Angst zu kommen und den Herrn, den Allmächtigen, anzubeten. In seiner großen Barmherzigkeit wollte er mitten unter uns wohnen, damit wir in seiner Gegenwart leben können.

Aber ich möchte euch noch etwas sagen: Wenn ihr anbetet, habt keine Angst, Maria mit zu nehmen. Denn sie ist die neue Bundeslade, sie ist es, die den getragen hat, der das Weltall trägt. Seit dem Tag der Heimsuchung ist es ja ihre Sendung, zu euch zu eilen, um euch Jesus zu bringen, um euch ins Leben ihres Sohnes hinein zu gebären.
Wenn ihr also vor dem Allerheiligsten weilt, habt keine Angst Maria zu bitten, in euch als Mutter der Gnade zu wirken, mit ihrer gnadenreichen Fruchtbarkeit, um euch dem anzueinen, den ihr betrachtet.“
 
Bischof Jean-Pierre Cattenoz, Erzbischof von Avignon (Frankreich)

Aus “Adorer à l'école de l’Évangile (Anbeten in der Schule des Evangeliums)“, Editions de l'Emmanuel, 2009

Übersetzung aus dem Französischen
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6094 am: 04. Dezember 2017, 06:44:22 »
Hl. Eusebius von Caesarea (um 265-340), Mönch, Bischof, Theologe, Geschichtsschreiber

„Viele werden von Osten und Westen kommen und [...] im Himmelreich zu Tisch sitzen“

Zahlreich sind in der Schrift die Beweise dafür, dass die Heidenvölker nicht weniger Gnaden empfangen haben als das Volk der Juden. Wenn die Juden [...] teilhaben am Segen Abrahams, des Freundes Gottes, weil sie seine Nachkommen sind, so wollen wir uns daran erinnern, dass Gott zugesagt hat, den Heiden einen Segen zu geben, der nicht nur dem Segen des Abraham ähnlich ist, sondern auch dem Isaaks und Jakobs. Er hat ausdrücklich vorhergesagt, dass alle Nationen in gleichem Maße gesegnet sein werden, und er lädt alle Völker ein zu derselben Freude, die die seligen Freunde Gottes haben: „Preist, ihr Völker, sein Volk!“ (Dt 32,43) und weiter: „Versammelt sind die Fürsten der Völker als Volk des Gottes Abrahams“ (Ps 46(47),10).

Wenn sich Israel des Reiches Gottes als seines Erbes rühmt, so zeigen ihm die göttlichen Prophezeiungen, dass Gott auch über die anderen Völker herrschen wird: „Verkündet bei den Nationen: Der HERR ist König!“ (Ps 95(96),10), und weiter: „Gott wurde König über die Völker“ (Ps 46(47),9). Wenn die Juden auserwählt wurden, die Priester Gottes zu sein und ihm zu huldigen [...] so hat das Wort Gottes versprochen, die Nationen am selben Dienst teilhaben zu lassen: „Bringt dar dem HERRN, ihr Stämme der Völker, bringt dar dem HERRN Ehre und Macht […] Bringt Gaben und tretet ein in die Höfe seines Heiligtums!“ (Ps 95(96),7‒8) [...]

Und wenn einstmals, in einer ersten Zeit, „der HERR sich sein Volk als Anteil nahm, Jakob sein Erbteil wurde“ (vgl. Dt 32,9 LXX), so sagt in einer zweiten Zeit die Schrift, dass alle Völker dem Herrn zum Erbe gegeben werden, gemäß dem Wort des Vaters: „Fordere von mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe“ (Ps 2,8). Die Prophezeiung verkündet auch, dass er nicht nur in Judäa, sondern „herrschen wird von Meer zu Meer und bis zu den Enden der Erde; alle Völker werden ihm dienen und in ihm werden alle Geschlechter der Erde gesegnet“ (vgl. Ps 71(72),8‒11.17). So „hat der HERR hat sein Heil bekannt gemacht [...] vor den Augen der Völker“ (vgl. Ps 97(98),2).

Praeparatio evangelica II, 3, 35
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6095 am: 04. Dezember 2017, 06:46:45 »
Buch Jesaja 4,2-6.

An jenem Tag wird, was der Herr sprossen lässt, für alle Israeliten, die entronnen sind, eine Zierde und Ehre sein; die Früchte des Landes sind ihr Stolz und Ruhm.
Dann wird der Rest von Zion, und wer in Jerusalem noch übrig ist, heilig genannt werden, jeder, der in Jerusalem in das Verzeichnis derer, die am Leben bleiben sollen, eingetragen ist.
Wenn der Herr durch den Sturm des Gerichts und den Sturm der Läuterung von den Töchtern Zions den Kot abgewaschen und aus Jerusalems Mitte die Blutschuld weggespült hat,
dann kommt er, und über dem ganzen Gebiet des Berges Zion und seinen Festplätzen erscheint bei Tag eine Wolke und bei Nacht Rauch und eine strahlende Feuerflamme. Denn über allem liegt als Schutz und Schirm die Herrlichkeit des Herrn;
sie spendet bei Tag Schatten vor der Hitze und ist Zuflucht und Obdach bei Unwetter und Regen.

Psalm 122(121),1-3.4-5.6-7.8-9.

Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Erbittet für Jerusalem Frieden!
Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
Friede wohne in deinen Mauern,
in deinen Häusern Geborgenheit.

Wegen meiner Brüder und Freunde
will ich sagen: In dir sei Friede.
Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes,
will ich dir Glück erflehen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 8,5-11.

In jener Zeit als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.
Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.
Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.
Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6096 am: 05. Dezember 2017, 04:51:02 »
Hl. Anno

Erzbischof von Köln, Reichskanzler

* um 1010 in Altsteußlingen bei Ehingen in Baden-Württemberg
† 4. Dezember 1075 in Siegburg in Nordrhein-Westfalen

Anno II. war 1056 - 1075 Erzbischof von Köln. Er stammte aus dem schwäbischen Land (aus Pfullingen), seine Ausbildung erhielt er in Bamberg. Als Erzbischof von Köln benützte er seinen Einfluss auf die Regierung des Reiches, um die Simonie (Kauf geistlicher Ämter) und die Habgier des Klerus zu bekämpfen. Er selbst lebte und starb in großer Armut. Er gründete mehrere Klöster, darunter die Abtei Siegburg, wo er auch begraben wurde.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6097 am: 05. Dezember 2017, 04:55:16 »
Buch Jesaja 11,1-10.

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.

Psalm 72(71),1-2.7-8.12-13.17.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 10,21-24.

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht.
Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #6098 am: 05. Dezember 2017, 05:09:03 »
Sel. Guerricus von Igny (um 1080-1157), Zisterzienserabt

„Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht“

Komm, o Herr, „hilf mir, so ist mir geholfen“ (Jer 17,14). Komm: „Lass dein Angesicht leuchten und wir sind gerettet!“ (Ps 80(79),4). Auf dich haben wir gehofft; „sei unsere Rettung zur Zeit der Not!“ (Jes 33,2). Deshalb gingen die Propheten und die Gerechten Christus in einem solchen Verlangen und einem solchen Liebesüberschwang entgegen, auf dass sie mit eigenen Augen – wenn das möglich gewesen wäre – das sehen könnten, was sie bereits im Geist geschaut hatten. Darum sagt der Herr seinen Jüngern: „Selig sind die Augen, die sehen, was ihr seht. Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen“. Auch „euer Vater Abraham jubelte, weil er meinen Tag sehen sollte. Er sah ihn“ – zwar im Totenreich – „und freute sich“ (vgl. Joh 8,56).

Hier gibt es einiges, das uns erröten lassen müsste, wegen der Lauheit und der Härte unserer Herzen, nämlich wenn wir nicht in geistlicher Freude das Fest der Geburt Christi erwarten, das uns bald zu schauen verheißen ist, so es Gott gefällt. In der Tat scheint die Heilige Schrift zu verlangen, dass unsere Freude so groß werde, dass unser Geist sich über uns selbst erhebt und darauf brennt, Christus zu begegnen, von solchem Verlangen bewegt, das keinen Aufschub duldet, und sich bemüht, das zu schauen, was noch kommen soll.

2. Predigt im Advent
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6099 am: 05. Dezember 2017, 06:31:00 »
Die Jungfrau Maria, angekündigt von der Sibylle von Cumae

Zu Marias Lebzeiten war die Zukunftserwartung der Römer unter Umständen auch von dem großen Orakel bestimmt, das von Vergil in der 3. Ekloge seiner „Bucolica“ wiedergegeben wird:
„Hier die letzten Zeiten, wie sie das Orakel der Sybille von Cumae geschildert hat: die lange Reihe der Jahrhunderte beginnt von neuem. Hier die Jungfrau und das Reich von Saturn. Hier kommt vom Himmel eine neue Rasse herab. Ein neugeborenes Kind unter der Herrschaft des Kaisers Augustus wird die Generation aus Eisen auslöschen und auf der ganzen Welt eine Generation aus Gold hervorbringen.“
Die Jungfrau Maria, aus der Gottes Sohn hervorgehen sollte, kannte dieses Orakel sicher nicht, aber Jesus, der unter der Herrschaft von Kaiser Augustus geboren wurde, hat in der Tat das Eisen der Unterdrückung gewandelt in die Liebe, die das Gold symbolisiert.
Vittorio Messori

In „Hypothèses sur Jésus“ (Hypothesen zu Jesus),  Mame, 1978, S.90

Übersetzung aus dem Französischen
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2017, 06:31:37 von Tina 13 »
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und Wirkung des Weihwassers.


 

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

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