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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1980825 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6976 am: 02. Juli 2018, 07:39:46 »
Buch Zefanja 3,14-18.

Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der Herr hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.
An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lass die Hände nicht sinken!
Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er erneuert seine Liebe zu dir, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.
Ich mache deinem Unglück ein Ende, ich nehme die Schmach von dir.

Buch Jesaja 12,2.3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr.
Er ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
An jenem Tag werdet ihr sagen: Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an! Macht seine Taten unter den Völkern bekannt, verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!
Preist den Herrn; denn herrliche Taten hat er vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.

Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,39-56.

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6977 am: 02. Juli 2018, 12:27:50 »


Mein Besuch an diesem heiligen Ort ist die Fortsetzung der Botschaften von Fatima"

Öffentliche Erscheinung der Jungfrau der Versöhnung am 5. Mai 2013 bei Marioim gesegneten Garten Mariens (Brindisi).
Mario, der Kleine „von der Eiche“ (della Quercia) erzählt:

Ein Lichtregen ging dem Besuch der Jungfrau-Mutter sachte voraus. Sie war mit einem weißen Gewand, einem goldbestickten, blauen Mantel und einem goldenen Gürtel bekleidet und auf ihrem Kopf war ein leuchtender Schleier. Die glorreiche Taube flog um sie herum. Die Schönheit des Antlitzes der Immakulata ist unbeschreiblich. Ihre Augen glänzten von einer unvergleichlichen Liebe.

Die Jungfrau der Versöhnung machte das Kreuzzeichen und erklärte:

„Die göttliche Dreifaltigkeit sei gepriesen, gelobt und verherrlicht. Ich bin die Jungfrau der Versöhnung und so möchte ich von meinem Volk angerufen werden.

Eilt zu meinem letzten Anruf herbei und bringt durch die Kenntnis aller meiner Botschaften Früchte eines intensiven und beständigen Apostolates hervor, damit es immer mehr Kinder gibt, die sich dem eucharistischen Jesus nähern.

Möge die Sonne kommen, die euer Leben erleuchtet und die Finsternis der Gleichgültigkeit gegenüber den Werken des Heiligen Geistes entfernt!

Mein Sohn sendet mich hierher, um euch in der barmherzigen Liebe unter meinem Mantel zu versammeln und um euch den Weg der Sakramente und seines Evangeliums zu zeigen.“

Mario wandte sich an die heilige Jungfrau und sagte:

„Mildeste Mutter, verlass uns niemals, schau auf all deine Kinder, die zu dir gekommen sind, um dich zu verehren, dich um Gnaden und um das Geschenkt der Herzensumkehr zu bitten. Breite deinen machtvollen Segen über uns aus und sei unsere Fürsprecherin, unsere Schützerin und unsere Zuflucht. Wir danken dir für die Liebe, die du uns schenkst und für alles, was du uns gibst.“

Die selige Jungfrau Maria betrachtete die Schar und sagte:

„Mein Segen liegt immer auf euch, die ihr mir mit Beharrlichkeit folgt.

Liebe Kinder, nehmt das Kreuz (auf euch) und folgt Jesus in der Nächstenliebe nach. Gott ist Barmherzigkeit und Gerechtigkeit: Er allein kann euch richten, weil er der Richter und der Befreier ist und ihm die Herde gehört. Mein Sohn ist gekommen, um zu dienen und nicht, um sich bedienen zu lassen, daher sollt ihr dienen! Wenn ihr dient, werden sie erkennen, dass ihr dem göttlichen Lamm gehört; wenn ihr dient und die Throne der sieben Hauptlaster unbesetzt lasst und den einzig wahren Thron, den Thron des heiligen Kreuzes, den Thron meines Sohnes, besteigt. Das ist der Thron dessen, der seine eigene bedrohte Seele retten will. Der Shalom (der Friede) des Vaters sei mit euch!

Ich bringe euch das lebendige Wort Jesu in dieses heilige Quartier: nehmt es an.

Welche Liebe schenkt euch die heilige Dreifaltigkeit jeden Tag, aber ihr versteht sie nicht!

Mein Herz blutet sehr stark; es ist von tausend Schwertern des Schmerzes durchbohrt, wenn es die Plagen sieht, die auf die Erde herabkommen werden und die Kriegsfeuer, die entzündet werden, die Feuer der Zerstörung. Und all das kommt, weil Christus von den Völkern abgelehnt wird.

Die Menschheit ist zerstreut und irrt umher; eingetaucht in die große, allgemeine Verwirrung – eingetaucht von denjenigen, die mit dem Tier kollaborieren und die bald von der Gerechtigkeit getroffen werden.

Alle, die mir folgen, werden von den Engeln beschützt werden.

Das bedeutet, Mutter der Menschheit zu sein: aus Liebe zu meinen Kindern, die sich der Pläne des bösen Feindes nicht bewusst sind, zu leiden.

Ich bin die Mutter eines jeden von euch und ich bringe euch den ewigen Schatz, das heilige Evangelium. Es macht euch reich. Die irdischen Dinge werden euch nicht glücklich machen, sondern das Lächeln in euren Gesichtern zum Erlöschen bringen und euch zu Sklaven machen.

Mein Besuch an diesem heiligen Ort ist die Fortsetzung der Botschaften von Fatima, aber mein Besuch setzt sich hier fort, weil ihr dramatische Zeiten durchlebt, in denen der Glaube verloren geht.

Die Seele, die sich nicht in den Dienst des himmlischen Vaters stellt, wird verloren gehen. Viele hören nicht auf meine Botschaften und so begeben sie sich in die Hände des bösen Feindes, der sie mit feurigen Ketten fesseln wird, um sie mit sich in einen See aus kochendem Schwefel zu ziehen.

In diesem Monat, der mir in besonderer Weise gewidmet ist, sollen eure Gebete intensiv und euer Rosenkranzgebet unablässig sein.

Die Welt ist voll von Menschenkindern, die unfähig zum Lieben sind; sie leben nur im äußerlichen Schein, was in ihrem Leben eine große Leere hinterlassen wird.

Liebe Kinder, tretet in mein Herz ein, es wird für euch die Arche des ewigen Heils sein.

Ich segne euch im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

http://brindisi-marienerscheinungen.jimdo.com/
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6978 am: 02. Juli 2018, 23:09:54 »
„Keiner von denen, die durchhalten, kommt in die Hölle.“

Der heilige Dominikus predigte eines Tages in Carcassonne (Südfrankreich), als ein Ketzer zu ihm gebracht wurde, der, weil er die Verehrung des Rosenkranzes verurteilt hatte, von Dämonen besessen war.
Nachdem der heilige Dominikus den Dämonen befohlen hatte, zu sagen, ob alles, was er über den Rosenkranz predigte, wahr sei, schrien sie: Hört, ihr Christen, alles, was dieser Mann, unser Feind, über Maria und den Rosenkranz sagt, ist vollkommen wahr. Und sie fügten hinzu: Maria, die Mutter Gottes, ist unser größter Feind; sie wirft alle unsere Pläne um; ohne sie hätten wir die ganze Kirche tausendmal erschüttert.
Dann bekannten sie, dass sie nichts gegen die Diener Mariens tun konnten und dass es viele gab, die trotz ihrer Fehler dem Tod entkommen seien, indem sie den Namen Mariens anriefen. Sie schlossen mit den Worten: Wir sind gezwungen zu erklären, dass keiner von denen, die bei der Verehrung Mariens und des Rosenkranzes bleiben, in die Hölle kommt, weil die Muttergottes für die Sünder vor deren Tod eine wahre Umkehr erlangt.

Nach Le chapelet des enfants – Der Kinderrosenkranz
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6979 am: 03. Juli 2018, 05:27:33 »
Eine erste christliche Kapelle an der Universität von Faisalabad

Am 15. April wurde die erste Kapelle an einer Universität in Faisalabad, Ostpakistan, in Anwesenheit von Bischof Joseph Arshad, dem Apostolischen Administrator der Diözese und Vizekanzler der Universität, eingeweiht. „Der Bau einer Kirche innerhalb des Universitätskomplexes sendet eine Botschaft der Liebe und Harmonie in das ganze Land aus. Die Christen werden in diese Kirche kommen und für den Fortschritt und Wohlstand der Universität und Pakistans beten“, sagte Bischof Arshad bei der Einweihung der Kapelle neben der bestehenden muslimischen Kultstätte an der öffentlichen Universität.
Bei dieser Gelegenheit erinnerte Bischof Arshad an die Worte von Muhammad Ali Jinnah, dem Gründer Pakistans, in seiner Rede vor der Nation von 1947: „Ihr seid frei, frei, in eure Gotteshäuser zu gehen. Es steht euch frei, in eure Moscheen oder jeden anderen Ort der Religionsausübung in diesem Staat Pakistan zu gehen. Ihr könnt euch zu allen Religionen oder Glaubensrichtungen bekennen.“
Die Eröffnung dieser Kapelle markiert einen Schritt in der sehr komplizierten interreligiösen Verständigung in diesem Land, in dem Christen verfolgt werden. Es ist ein Lichtblick für die sehr marianische katholische Gemeinschaft Pakistans, die nun ganz legal zu Gott und seiner Mutter beten kann.
Pakistanische Christen stellen 3 Millionen Menschen oder 2% der Bevölkerung des Landes dar. Fast 700 christliche Frauen werden jedes Jahr geraubt, entführt und gewaltsam zum Islam bekehrt, manchmal nach Vergewaltigung.
Quelle: Vatican News avec Fides

infocatho
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6980 am: 03. Juli 2018, 05:30:53 »
Gebo­ren aus Maria – der Jung­frau

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Im Jahre 735 v. Chr. ver­ban­den sich der König Pha­kee vom Nord­reich, Israel, und der König von Damas­kus, Rasin, also der Syrer­kö­nig, um gegen den Assy­rer­kö­nig Tiglat­pi­le­ser zu Felde zu zie­hen. Sie bestürm­ten auch den König des Süd­rei­ches von Juda, dass er sich ihnen anschließe. Aber der König Achaz lehnte ab. Er hatte andere Pläne. Da über­zo­gen sie das Süd­reich mit Krieg und woll­ten den König Achaz abset­zen und einen ande­ren, näm­lich den Sohn des Tabul, an sei­ner Stelle ein­set­zen. Die Kunde von den her­an­rü­cken­den Hee­ren ent­setzte Jeru­sa­lem. „Da bebte das Herz des Königs und sei­nes Volkes, gleich wie die Bäume des Wal­des vor dem Winde beben.“ In die­ser Angst und Not ergeht das Wort des Herrn an den Pro­phe­ten Isaias, er soll zum Könige sagen: „Sieh dich vor und halte dich ruhig! Hab keine Furcht. Dein Herz soll nicht zagen vor die­sen zwei rau­chen­den Brand­scheidt­stum­meln.“ Das König soll also ruhig abwar­ten, der Angriff der bei­den Ver­bün­de­ten ist nicht zu fürch­ten, ihre Pläne wer­den nicht gelin­gen, das Nord­reich wird sich nicht erwei­tern kön­nen, und der König von Damas­kus wird ebenso sein Reich nicht ver­grö­ßern kön­nen. Aber das Süd­reich muss Ver­trauen fas­sen. Es muss Glau­ben haben an Gott. Im man­geln­den Ver­trauen liegt seine große Gefahr. „Wenn ihr nicht glaubt, habt ihr kei­nen Bestand mehr“, sagt der Pro­phet zum König.

Und Gott ging noch wei­ter. Er gewährte Achaz ein Zei­chen. Der König kann sich ein außer­or­dent­li­ches Ereig­nis wäh­len, gleich wel­cher Art, Gott wird es in Erfül­lung gehen las­sen. Und daran soll er erken­nen, dass die Pläne der bei­den Ver­bün­de­ten schei­tern wer­den. Und siehe da, der König lehnt es ab, ein Zei­chen zu for­dern. Er begrün­det das mit sei­ner Fröm­mig­keit. Er will Gott nicht ver­su­chen, sagt er. Aber das war nicht der wahre Grund. Der rich­tige Grund war: Was Gott von ihm erwar­tete, war ihm läs­tig. Der Vor­schlag des Pro­phe­ten, Ruhe zu hal­ten und auf Gott zu ver­trauen, lief sei­nen poli­ti­schen Plä­nen zuwi­der. Er hatte näm­lich vor, den Assy­rer­kö­nig Tiglat­pi­le­ser zu Hilfe zu rufen. Und er führte die­sen Plan auch aus. Mit die­ser Ableh­nung hat der König Gott belei­digt, und so kün­digt ihm der Pro­phet Unglück an. Assy­rer und Ägyp­ter wer­den das Süd­reich, Juda, beherr­schen. Aber Gott geht von sei­nem Plane nicht ab. Er bleibt dabei, ein Wun­der­zei­chen zu geben. Was ist das für ein Zei­chen? Eine Jung­frau wird als Jung­frau einen Sohn gebä­ren, der heißt Emma­nuel, das bedeu­tet: Gott mit uns. Die­ser Knabe ist das leben­dige Zei­chen, dass Gott das Süd­reich, Juda, in höchs­ter Gefahr nicht ver­lässt. So sicher wie das Emma­nu­els­zei­chen ein­tre­ten wird, so sicher wird das Land von sei­nen jet­zi­gen Fein­den befreit wer­den. Der Knabe wird ein armes Leben füh­ren, Dick­milch und Honig wird er essen, also die Speise der Armen, und das wird so lange gehen, bis er zum Ver­nunft­ge­brauch gelangt ist. Dann wird die Gefahr vor­über sein, dann ist die natio­nale Not vor­bei und Juda ist geret­tet.

Wie Gott gespro­chen hatte, so trat es ein. In den Jah­ren 734 bis 732 v. Chr. kam der Assys­rer­kö­nig Tiglat­pi­le­ser nach Damas­kus und nach Israel. Er ver­wüs­tete die Län­der und führte viele Men­schen in die Gefan­gen­schaft. Aber das Reich Juda war geret­tet. Wir kön­nen anneh­men, dass das von Gott ange­kün­digte Zei­chen damals ein­ge­tre­ten ist. Es hat eine Jung­frau einen Kna­ben gebo­ren, und es wurde ihm der Name Emma­nuel gege­ben, und für die Dauer sei­ner Unmün­dig­keit, sei­nes man­geln­den Ver­nunft­ge­brau­ches hat Juda unter der Bedrü­ckung gelit­ten, aber dann war die natio­nale Not vor­bei.

Und doch: Die­ses Zei­chen 700 Jahre v. Chr. war nur ein Schat­ten­riß für ein ande­res Zei­chen. Diese jung­fräu­li­che Mut­ter von damals war nur ein Vor­ent­wurf einer ande­ren jung­fräu­li­chen Mut­ter, und die­ser gott­ge­seg­nete Knabe war nur der Schat­ten­riß eines ande­ren Kna­ben. Diese Stelle Is 7,14 ist mes­sia­nisch zu ver­ste­hen. So hat das Chris­ten­tum von Anfang an diese pro­phe­ti­sche Stelle bei Isaias begrif­fen. Es hat sie von Anfang an auf den Mes­sias gedeu­tet. Im Matt­häu­sevan­ge­lium lesen wir anschlie­ßend an die Bot­schaft des Engels, die an Josef erging, wo er über das Geheim­nis Mari­ens auf­ge­klärt wurde: „Dies alles ist gesche­hen, damit die Schrift erfüllt werde, was vom Herrn durch den Pro­phe­ten gesagt wurde: „Siehe, die Jung­frau wird emp­fan­gen und einen Sohn gebä­ren, und sei­nen Namen wird man nen­nen Emma­nuel, das heißt: Gott ist mit uns.“

Die Pro­phe­zei­hun­gen des Isaias sind in hebräi­scher Spra­che geschrie­ben, und das ent­schei­dende Wort, auf das es hier ankommt, ist das Wort „alma“. Die­ses hebräi­sche Wort bedeu­tet Jung­frau. Damit ist nicht gemeint die Frau des Königs Achaz oder die Frau des Pro­phe­ten Isaias. Nein, es han­delt sich um eine Jung­frau, nicht um eine ver­hei­ra­tete, in Geschlechts­ge­mein­schaft mit ihrem Manne ste­hende Frau. Die Juden haben von Anfang an diese Deu­tung der Isaias-Stelle bekämpft, mit allen Mit­teln. Sie haben an ers­ter Stelle behaup­tet, die grie­chi­sche Über­set­zung des hebräi­schen Tex­tes habe das Wort „alma“ falsch wie­der­ge­ge­ben. Alma sei unrich­tig über­setzt mit „die Jung­frau“, es müsse viel­mehr hei­ßen : „die junge Frau“. Die­ser Ein­wand, meine lie­ben Freunde, ist nicht berech­tigt. Denn wir kön­nen Stel­len im Alten Tes­ta­ment nach­wei­sen, in denen „alma“ die unbe­rührte, junge, hei­rats­fä­hige Frau bezeich­net, das unbe­rührte, hei­rats­fä­hige Mäd­chen. Ein Bei­spiel: Rebecca. Von ihr wird gesagt: Das Mäd­chen war sehr schön, und sie war klug, und sie war ledig, aber sie hatte noch kei­nen Mann erkannt. Und dann heißt es: „alma“. Rebecca war eine alma, eine Jung­frau. An zwei­ter Stelle kön­nen wir dar­auf hin­wei­sen, dass der Zusam­men­hang, in dem die Stelle Is 7,14 steht, die Bedeu­tung Jung­frau ver­langt. Denn ein außer­or­dent­li­cher Vor­gang, ein uner­hör­ter Vor­gang, eben ein Zei­chen, liegt nur dann vor, wenn eine Jung­frau als Jung­frau emp­fängt und gebiert. Das ist ein ein­ma­li­ger, wun­der­ba­rer Vor­gang. Es wäre nichts Gro­ßes, nichts Kenn­zeich­nen­des, es wäre kein Zei­chen, wenn eine junge Frau nach der Emp­fäng­nis durch ihren Mann gebo­ren hätte. Das ist ja der gewöhn­li­che Lauf der Dinge. Etwas All­täg­li­ches kann kein Zei­chen sein. Die Kir­chen­vä­ter, von Jus­tin dem Mar­ty­rer ange­fan­gen, haben die Stelle Is 7,14 mes­sia­nisch aus­ge­legt. Sie beto­nen, dass die Worte so zu ver­ste­hen sind, dass die Mut­ter des Emma­nuel als Jung­frau – als Jung­frau! – emp­fan­gen und gebä­ren werde. Die Pro­phe­zei­ung des Isaias ist in Maria erfüllt wor­den. Wir beten im Glau­bens­be­kennt­nis: „Gebo­ren aus Maria, der Jung­frau.“ Wir beken­nen die immer­wäh­rende Jung­fräu­lich­keit Mari­ens. Das bedeu­tet: Maria war Jung­frau vor der Geburt Jesu, sie war Jung­frau wäh­rend der Geburt Jesu, und sie war Jung­frau nach der Geburt Jesu. Das ist ein gro­ßes Geheim­nis; das ist schwer zu erklä­ren; das berei­tet dem Ver­stand Schwie­rig­kei­ten. Ohne wei­te­res, gern zuge­ge­ben. Aber eines dür­fen wir nie­mals tun, wie es die Frau Ranke-Hei­ne­mann in Essen getan hat, näm­lich diese Stelle umdeu­ten. Es han­delt sich hier um einen bio­lo­gi­schen Sach­ver­halt, nicht bloß um einen geis­tig zu ver­ste­hen­den Sach­ver­halt. Uner­bitt­lich gegen alle Abschwä­chun­gen und Ver­dre­hun­gen hält die Kir­che daran fest: Maria ist Jung­frau auch im bio­lo­gi­schen Sinne.

Die bei­den Texte, die davon spre­chen, geben in scheuer Zurück­hal­tung ledig­lich die nüch­terne Tat­sa­che an, keine Spe­ku­la­tion, keine roman­ti­sche Legende. Der Vor­gang der Emp­fäng­nis wird über­haupt nicht beschrie­ben. Für die­sen Glau­ben und für diese Tat­sa­che haben wir die unwi­der­leg­li­chen Zeug­nisse des Matt­häus und des Lukas. Ihre Berichte sind von­ein­an­der unab­hän­gig, aber sie bezeu­gen beide das­selbe: Maria ist die jung­fräu­li­che Mut­ter Jesu. Der Evan­ge­list Lukas, der allen  des Lebens Jesu Ereig­nis­sen von Anfang an nach­ge­gan­gen ist, berich­tet, dass der Engel Got­tes zu einer Jung­frau gesandt wurde, um ihr die Emp­fäng­nis und die Geburt eines Soh­nes zu ver­kün­di­gen. Es ist anzu­neh­men, dass Lukas mit Maria selbst gespro­chen hat, dass er sie befragt hat und dass sie ihm die Umstände die­ser Emp­fäng­nis erzählt hat. Und wenn er nicht sel­ber mit ihr gespro­chen hätte, haben andere mit ihr gespro­chen. Sie haben es von Maria erfah­ren; Maria hat ihnen ihr Erleb­nis berich­tet. Der Besuch des Engels bei Maria – und nicht bei Josef – also umge­kehrt, als es bei Zacha­rias und Eli­sa­beth war, und die Umstände der Emp­fäng­nis bezeu­gen, dass Josef nicht der leib­li­che Vater Jesu ist. Wenn die Mit­welt ihn dafür hält, dann erklärt sich das aus ihrer Unkennt­nis. Die Men­schen wis­sen nicht um das Geheim­nis. Außer­dem ist Josef in jedem Falle der gesetz­li­che Vater Jesu, weil er ja Maria gehei­ra­tet hatte. Maria war ver­lobt, das heißt nach dem dama­li­gen Sprach­ge­brauch ver­hei­ra­tet, aber noch nicht heim­ge­führt, noch nicht mit Josef zusam­men­ge­kom­men. Die stren­gen alt­jü­di­schen Auf­fas­sun­gen erklä­ren dann auch das Ver­hal­ten des Josef. Er stellte vor dem Zusam­men­kom­men fest, dass sie emp­fan­gen hatte. Das machte ihn unru­hig, ja bedenk­lich. Er dachte daran, die Ehe nicht auf­zu­neh­men. Erst ein Engel musste ihn über den Ursprung des Kin­des, das Maria emp­fan­gen hatte, auf­klä­ren; dann war er beru­higt, dann fand er sein Gleich­ge­wicht wie­der.

Gegen die Jung­fräu­lich­keit Mari­ens im katho­li­schen, im bib­li­schen Ver­ständ­nis wen­den sich der Unglaube und der Irr­glaube, lei­der auch der über­wie­gende Teil des Pro­tes­tan­tis­mus. Auch in die­sem Punkte sind wir mit den getrenn­ten Brü­dern nicht einig. Die Ein­wände, die gegen die jung­fräu­li­che Emp­fäng­nis Mari­ens erho­ben wer­den, stam­men nicht aus wis­sen­schaft­li­chen Argu­men­ten, son­dern sie grün­den auf der grund­sätz­li­chen Ableh­nung des Wun­ders. Sie sind also welt­an­schau­li­cher Art. Sie schei­tern an der ratio­na­len Deu­tung der Texte. Was sagen die ungläu­bi­gen Theo­lo­gen? Sie sagen, der Glaube an die jung­fräu­li­che Emp­fäng­nis Mari­ens sei aus der Stelle Is 7,14 ent­wi­ckelt, abge­lei­tet, aus­ge­spon­nen wor­den. Sie sei also gar nicht pas­siert, son­dern sei eine Erfin­dung, eine Erfin­dung derer, die die Stelle Is 7,14 gele­sen und falsch aus­ge­legt haben. Meine Freunde, hier wird die Wirk­lich­keit auf den Kopf gestellt. In Wahr­heit ist der Sach­ver­halt genau umge­kehrt. Weil die jung­fräu­li­che Emp­fäng­nis Mari­ens eine Tat­sa­che war, begriff man beim Lesen des Alten Tes­ta­men­tes, dass sie dort, näm­lich in Is 7,14, ange­deu­tet, ja vor­her­ver­kün­det war. Das Leben Jesu und sei­ner Mut­ter lag wie ein offe­nes Buch vor den Jün­gern und den Apos­teln. Die Chris­ten lasen auf­grund die­ser Tat­sa­chen das Alte Tes­ta­ment. Da gin­gen ihnen die Augen auf, denn sie erkann­ten, dass das, was an Jesus und Maria gesche­hen war, im Alten Bunde vor­her­ver­kün­det, vor­be­rei­tet wor­den war. Dabei stie­ßen sie auch auf den Text Is 7,14. Was dort ver­hei­ßen war, das sahen sie, das war in Jesus und Maria erfüllt. Matt­häus ent­hüllt also den Juden den rich­ti­gen Sinn von Is 7,14. Dies geschieht als Schrift­be­weis für eine fest­ste­hende Tat­sa­che. Ein Zeug­nis, also etwas, was man selbst erlebt und erkannt hat, wird hier gelie­fert. Ein Zeug­nis aber kann keine Quelle für ein Zitat sein.

Die jüdi­sche Pole­mik sah in der Jung­frau­en­geburt die Folge eines ehe­bre­che­ri­schen Ver­hält­nis­ses Marias mit einem römi­schen Legio­när Pan­thera. So steht es bis heute in den jüdi­schen Büchern: Jesus das Erzeug­nis eines ehe­bre­che­ri­schen Ver­hält­nis­ses Mari­ens mit dem römi­schen Legio­när Pan­thera. Diese Feind­se­lig­keit hat die ganze mit­tel­al­ter­li­che Geschichte bestimmt, und wir dür­fen uns über die Zurück­hal­tung der Chris­ten gegen­über den Juden nicht wun­dern, denn sie lasen in den jüdi­schen Büchern Schmä­hun­gen über unse­ren Hei­land Jesus Chris­tus, vor allem in dem Buch Tole­dot Jeschu, in dem mit­tel­al­ter­li­chen Volks­bu­che Tole­dot Jeschu. Da wird Jesus als Betrü­ger und als Ver­bre­cher hin­ge­stellt.

Andere, die das Wun­der nicht zuge­ben wol­len, ver­wei­sen auf die Tat­sa­che, dass in den Evan­ge­lien von Brü­dern und Schwes­tern Jesu die Rede ist. Nach deren Mei­nung hätte Maria vor der Geburt Jesu und nach der Geburt Jesu andere Kin­der gehabt. Es wäre also alles ganz natür­lich zuge­gan­gen, und eines die­ser Kin­der sei eben Jesus gewe­sen. Was ist dazu zu sagen? In der Hei­li­gen Schrift ist wohl von Brü­dern und Schwes­tern Jesu die Rede. Aber das sagen die­sel­ben Evan­ge­lis­ten, die von der jung­fräu­li­chen Emp­fäng­nis Jesu berich­ten. Sie wür­den sich ja selbst wider­spre­chen, wenn sie die Brü­der und Schwes­tern Jesu so ver­ste­hen wür­den wie die Feinde des Glau­bens. Unter den ori­en­ta­li­schen Völ­kern war es üblich und ist es üblich, unter Brü­dern und Schwes­tern die gesamte nähere Sippe zu ver­ste­hen. Die gesam­ten nähe­ren Ver­wand­ten wer­den als Brü­der und Schwes­tern bezeich­net. Ein Bei­spiel: Abra­ham war der Onkel des Lot. Die Hir­ten des Abra­ham gerie­ten mit den Hir­ten des Lot in Streit um die Wei­de­gründe, wo sie die Tiere hin­füh­ren. Da machte Abra­ham den Vor­schlag: „Wir tren­nen uns. Du gehst zur Rech­ten und ich zur Lin­ken, denn wir sind ja Brü­der.“ Sie waren aber gar nicht Brü­der, denn Abra­ham war der Onkel des Lot und Lot war der Neffe des Abra­ham. Aber trotz­dem sagt Abra­ham: „Wir sind ja Brü­der.“ Da sehen Sie, dass der Sprach­ge­brauch von Schwes­tern und Brü­dern nicht bedeu­tet, dass es sich um Bluts­ver­wandte im ers­ten Grad der Sei­ten­li­nie han­delt, son­dern um Sip­pen­an­ge­hö­rige, Cous­ins, Cou­si­nen. An kei­ner Stelle der Hei­li­gen Schrift wer­den die soge­nann­ten „Brü­der“ oder „Schwes­tern“ Jesu als Kin­der Mari­ens, der Mut­ter Jesu, bezeich­net. Warum nicht? Weil sie eben eine andere Mut­ter hat­ten. Nach der Him­mel­fahrt Jesu waren im Abend­mahls­saal die Apos­tel ver­sam­melt mit den Frauen, auch mit Maria, der Mut­ter Jesu, und sei­nen Brü­dern. Warum sagt denn der Ver­fas­ser der Apos­tel­ge­schichte nicht: Mit Maria, der Mut­ter Jesu und sei­ner Brü­der? Nein, so sagt er nicht: Mit Maria, der Mut­ter Jesu, und sei­nen Brü­dern. Ja, weil eben diese Brü­der eine andere Mut­ter haben. Die angeb­li­chen Brü­der Jesu erschei­nen, wenn sie nament­lich auf­ge­führt wer­den, immer in der­sel­ben Rei­hen­folge: Jako­bus, Joseph, Simon, Judas. Wir wis­sen aber aus ande­ren Stel­len, dass Jako­bus und Joseph eine andere Mut­ter hat­ten, die auch Maria hieß, die aber ein­deu­tig von der Mut­ter Jesu ver­schie­den ist. Der Name Maria war damals sehr häu­fig. Des­w­gen stan­den unter dem Kreuze meh­rere Marien. Auch die Frau von Magdala hieß ja Maria, Maria Magda­lena.

Noch ein letz­tes Argu­ment gegen die Behaup­tung, Maria habe meh­re­ren Kin­dern das Leben geschenkt: Der ster­bende Hei­land ver­traut seine Mut­ter dem Johan­nes an. Das kann doch wohl nur so erklärt wer­den, dass Maria jetzt allein stand. Das heißt, Josef war gestor­ben, und Kin­der waren nicht vor­han­den. Denn wenn Maria andere Kin­der gehabt hätte, wäre es deren Pflicht gewe­sen, sich ihrer Mut­ter anzu­neh­men. Dann hätte nicht ein Frem­der diese Sorge über­neh­men müs­sen.

Nein, meine lie­ben Freunde, Maria war und bleibt die jung­fräu­li­che Mut­ter. Über die geschicht­li­che Tat­sa­che hin­aus hat die jung­fräu­li­che Emp­fäng­nis Jesu eine große Bedeu­tung. Sie hat Hin­wei­s­cha­rak­ter. Weil mit Got­tes Hilfe ein ganz unge­wöhn­li­ches Heil den Men­schen wer­den sollte, darum geschah die unge­wöhn­li­che Geburt aus der Jung­frau. Indem Gott die­ses Zei­chen gab und kein Mensch die Emp­fäng­nis Jesu bewirkte, deu­tete er die ein­zig­ar­tige Wesens­art des Kin­des an. Der Jung­frau­en­sohn war der Mes­sias, aber nicht ein Mes­sias aus irdi­schem Geblüte, son­dern ein Mes­sias gött­li­cher Art. Also: Nicht die Got­tes­sohn­schaft Jesu ist von der Jung­frau­en­geburt abhän­gig, son­dern umge­kehrt: Die Jung­frau­en­geburt ist eine Folge der Got­tes­sohn­schaft Jesu. Sie hat Hin­wei­s­cha­rak­ter. Maria war über­rascht, war rat­los über die Ankün­di­gung, die der Engel ihr machte. Des­we­gen fragte sie: „Wie soll das gesche­hen, da ich kei­nen Mann erkenne?“ Der Engel ver­wies sie auf Got­tes All­macht.

Meine lie­ben Freunde, wir haben auch heute auf diese Frage keine andere Ant­wort als die eine: „Bei Gott ist kein Ding unmög­lich.“

Amen.

Professor May
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6981 am: 03. Juli 2018, 05:53:24 »
Sel. John Henry Newman (1801-1890), Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England

PPS, Bd. 2, Nr. 2, „Faith without Sight“

Der schwache Glaube des Thomas ist eine Gnadenquelle für die Kirche

Wir dürfen nicht glauben, dass der hl. Thomas sich sehr von den anderen Aposteln unterschied. Alle haben sie mehr oder weniger das Vertrauen in die Verheißungen Christi verloren, als sie sahen, wie er zur Kreuzigung geführt wurde. Als er ins Grab gelegt wurde, da war ihre Hoffnung zusammen mit ihm begraben worden, und als ihnen die Kunde gebracht worden war, dass er auferstanden sei, da hat niemand sie geglaubt. Als Er ihnen erschienen ist, „tadelte er ihren Unglauben und ihre Verhärtung“ (vgl. Mk 16,14) […] Thomas wurde als letzter überzeugt, weil er Christus als letzter sah. Andererseits ist es sicher, dass er, obwohl er die gute Nachricht von der Auferstehung Christi zunächst nicht geglaubt hat, kein kaltherziger Anhänger seines Herrn war, wie es aus seinem Verhalten bei einer früheren Gelegenheit hervorgeht, als er den Wunsch ausdrückte, die Gefahr seines Meisters mit auszuhalten und mit ihm zu leiden […]: „Gehen wir mit ihm, um mit ihm zu leiden“ (vgl. Joh 11,16). Es ist Thomas zu verdanken, dass die Apostel ihr Leben für ihren Herrn eingesetzt haben.

Der heilige Thomas liebte seinen Meister zu der Zeit, als er Apostel wurde und war seinem Dienst ergeben; als er ihn jedoch am Kreuz sah, versagte sein Glaube für eine Weile mit dem der anderen [...] und mehr noch als bei den anderen. Sein Allein-Stehen, nicht nur gegen einen Zeugen, sondern gegen seine zehn Mitjünger, neben Maria Magdalena und den anderen Frauen, ist ein Beweis dafür [...] Er scheint zu der Zeit, [...] eine vernünftige Einsicht in den unsichtbaren Zustand benötigt zu haben, irgendein untrügliches Zeichen vom Himmel, eine Engelsleiter, wie die des Jakob (Gen 28,12), die – ihm das Ende der Reise zeigend – die Angst von ihm nehmen würde. Irgendein solches heimliches Verlangen nach Gewissheit bedrängte ihn. Und eine ähnliche Sehnsucht erwachte in ihm bei der Botschaft von der Auferstehung Christi.

Während unser Heiland Thomas seinen Wunsch erfüllte und seine Sinne beruhigte, dass er wirklich am Leben war, begleitete er die Erlaubnis mit einem Tadel: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ So dienen Ihm alle Jünger sogar in ihren Schwächen, damit Er sie umwandelt in Belehrung und Trost für seine Kirche.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6982 am: 03. Juli 2018, 06:51:33 »
Brief des Apostels Paulus an die Epheser 2,19-22.

Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.
Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst.
Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.
Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

Psalm 117(116),1.2.

Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!

Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 20,24-29.

Thomas, genannt Didymus - Zwilling-, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6983 am: 04. Juli 2018, 06:34:21 »
Bitte um die Taufe, und ich werde kommen und dich abholen

Die Oblaten Mariens kamen 1862 nach Lesotho. Im folgenden Jahr reitet einer von ihnen, Pater Joseph, mit dem Rosenkranz in der Hand durch die Berglandschaft von Lesotho. Er besucht die in den Dörfern verstreuten Christen. Nach einem längeren Ritt hören sie laute Schreie aus einem fernen Dorf. Der Pater hält an: „Sie rufen uns“, sagt er, „gehen wir!“ „Nein!“ antwortet der Katechet, „es ist ein Dorf von Zauberern, sie haben uns eine Falle gestellt.“ „Vielleicht gibt es eine Seele zu retten, ich gehe.“ Und der Priester begibt sich ins Dorf, gefolgt von seinem Helfer, der mehr tot als lebendig ist.
Sobald sie ankommen, umgeben die Frauen den Priester und führen ihn zur Hütte, wo ein junges Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren im Sterben liegt. „Sie verlangt nach dir“, sagen die Frauen, „sie will die Taufe der Katholiken empfangen, um zu einer schönen Dame zu gehen!“ Der Priester kniet sich neben die sterbende Frau: „Taufe mich schnell, schnell, beeil dich“, haucht sie. Während der Katechet das Notwendige für die Taufe vorbereitet, stellt der Priester der Kranken einige Fragen über den Glauben, die sie ohne zu zögern beantwortet.
Der überraschte Missionar erfährt, dass sie von Kindern aus einem christlichen Dorf unterrichtet wurde. Ohne weiteren Aufschub spendet er ihr das Sakrament. Bei den Worten: „Maria, ich taufe dich...“, erhellt eine strahlende Freude das Gesicht des jungen Mädchens. Der Priester fragt, woher ihr Wunsch nach der Taufe kommt. Sie sagt: „Ich hatte einen Traum, und ich sah eine schöne weiße Frau, die die Arne nach mir ausstreckte und sagte: „Bitte um die Taufe der Katholiken, und ich werde kommen und dich abholen.“
Sehr bewegt überreicht ihr der Priester eine Wunderbare Medaille: „Sie ist es! Sie habe ich gesehen!“ sagt die sterbende Frau. Sie küsst sie liebevoll und stirbt.
Zeugnis eines Missionars aus Lesotho

Bericht in der Zeitschrift ‘Notre Dame des temps Nouveaux’, Nr. 6-1982

sowie im ‘Recueil marial – Marianischer Sammelband’ 1986 von Maristenbruder Albert Pfleger.
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