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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1977848 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7024 am: 25. Dezember 2018, 07:39:26 »
Gott hat ihn Maria geschenkt, damit die Welt ihn aus ihrer Hand erhalte

Die Welt war nicht würdig, sagt der hl. Augustinus, den Sohn Gottes unmittelbar aus den Händen des Vaters zu empfangen; Gott der Vater hat ihn Maria geschenkt, damit die Welt ihn aus ihrer Hand erhalte. Gott, der Heilige Geist, hat Jesus Christus in Maria gebildet, aber erst, nachdem er durch einen der ersten Diener seines Hofes ihre Zustimmung eingeholt hatte.
Gott der Vater hat Maria teilnehmen lassen an seiner Fruchtbarkeit, soweit ein Geschöpf dessen fähig ist, um sie in den Stand zu setzen, seinen Sohn zu gebären und alle Glieder seines mystischen Leibes in sich zu bilden.
Gott der Sohn stieg in ihren jungfräulichen Schoß hinab als neuer Adam in das irdische Paradies, um in ihr sein Wohlgefallen zu finden und seine geheimen Wunder der Gnade zu wirken. Als menschgewordener Gott fand er seine Freiheit darin, sich in ihrem Schoß zu verbergen. Seine Macht wollte er dadurch leuchten lassen, dass er sich von dieser bescheidenen Jungfrau tragen und pflegen ließ. Seine und seines Vaters Ehre fand er darin, seine Herrlichkeit vor allen Kreaturen hienieden zu verbergen, um sie Maria allein zu offenbaren. (…) Maria ist es, die unseren Erlöser genährt, gepflegt, aufgezogen und für uns geopfert hat.
Hl. Ludwig Maria Grignion von Monfort

Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria, Kap. I, § 16, 17, 18
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7025 am: 25. Dezember 2018, 16:40:43 »
 /*l5258

Buch Jesaja 52,7-10.

Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Brief an die Hebräer 1,1-6.

Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;
in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7026 am: 25. Dezember 2018, 16:49:23 »
Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer

Homilie über die heilige Abstammung Christi, 2.6; PG 31, 1459f. (trad. © Evangelizo)

„Er gab ihnen Macht, Kinder Gottes zu werden“ (vgl. Joh 1,12)

Gott auf der Erde, Gott unter den Menschen! Dieses Mal verkündet er nicht das Gesetz unter Blitz und Donner, bei Hörnerschall, bei rauchendem Berg, im Dunkel eines schreckenerregenden Gewitters (Ex 19,16f.); sondern er redet sanft, friedlich, in einem menschlichen Leib mit seinen Brüdern. Gott im Fleisch! [...] Wie kann die Gottheit im Fleisch wohnen? So, wie das Feuer im Eisen wohnt und dabei die Stelle, wo es lodert, nicht verlässt, sondern sich mit dem Eisen verbindet. Tatsächlich wirft sich das Feuer nicht auf das Eisen, sondern bleibt an seinem Platz und teilt dem Eisen so seine Kraft mit. Dabei wird das Feuer keineswegs schwächer, sondern füllt das Eisen, mit dem es sich verbindet, vollständig aus. Ebenso hat Gott, das Wort, das „unter uns gewohnt“ hat, sich selbst nicht verlassen. „Das Wort, das Fleisch geworden ist“ (vgl. Joh 1,14), wurde keiner Veränderung unterzogen; dem Himmel wurde von dem, was er enthielt, nichts weggenommen, und dennoch hat die Erde in ihrem Schoß den empfangen, der im Himmel ist.

Mach dir dieses Geheimnis ganz zu eigen: Gott ist im Fleisch, damit er den Tod, der sich darin verbirgt, tötet [...] weil „die Gnade Gottes erschienen ist, um alle Menschen zu retten“ (vgl. Tit 2,11), weil „die Sonne der Gerechtigkeit aufgegangen ist“ (vgl. Mal 3, 20), „ist der Tod vom Sieg verschlungen“ (vgl. 1 Kor 15,54); denn der Tod kann nicht wirklich zusammen mit dem wahren Leben existieren. O Tiefe der Güte und Liebe Gottes zu den Menschen! Geben wir ihm die Ehre zusammen mit den Hirten, tanzen wir mit den Chören der Engel, denn „heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr“ (vgl. Lk 2,11–12).

„Der Herr ist Gott, und hat vor uns sein Angesicht leuchten lassen“ (vgl. Ps 117(118),27 Vulg.), nicht in der Gestalt Gottes, um uns schwache Menschen nicht in Angst zu versetzen, sondern in der Gestalt des Erlösers, um denen die Freiheit zu bringen, die zur Knechtschaft verdammt waren. Wessen Herz könnte so schläfrig und gleichgültig sein, dass er sich nicht freuen würde, nicht jubeln würde vor Fröhlichkeit, erstrahlen würde vor Freude angesichts dieses Ereignisses? Dies ist ein Fest für die gesamte Schöpfung. Alle sollen dazu einen Beitrag leisten, keiner darf sich undankbar erweisen. Auch wir, wir wollen unsere Stimme erheben und unsere Freude hinaussingen!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7027 am: 26. Dezember 2018, 13:37:26 »
Die Legende der Christrose (für Gott ist nichts unmöglich)

Vor langer Zeit, als noch der Norden im Bann des Heidentumes lag, und schrittweise nur die neue Lehre durch fromme Priester Bahn sich brach, da thront auf stolzem Edelsitze, umringt von seinem Hofgesind éin mächt'ger Fürst, german'schen Stammes, mit Helga, seinem holden Kind. Verhaßt war ihm der Christenglaube, schwertlosen Mann hielt er nicht wert.

Doch Helga, der die fromme Amme vom Christuskinde hat erzählt, hat sich den stillen, sanften Jesus zum Herzenskönig auserwählt. Mit Stürmen geht das Jahr zu Ende. Es türmet sich der Schnee zu Hauf da sieht das Mädchen am Kamine zum finstern Vater fröhlich auf.

"Oh Vater, morgen ist Weihnachten," sie streicht das blonde Haar zurück "Ja, morgen ist das Fest der Freude!" Ihr Stimmchen bebet schier vor Glück. "Schweig'mir mit deinen Ammenmärchen, der weise Gott gefällt mir nicht, der immer nur von Feindesliebe, von Frieden und Versöhnung spricht.
In meinem Gau gilt noch die Regel: Der starke Herr, der schwache Knecht. Ein König ohne Schmuck und Waffen, von dem man nichts gewisses weiß, der steht bei uns nicht hoch im Preis.

Wo ist sein Land? Wo seine Leute? Mit Dornen hat man ihn gekrönt. Am Schandpfahl mußt'er schmählich enden." Klein Helgas Vater grimmig höhnt: "Eh'ich dem Christengott mich beugte und unterm Kreuze sollte knie'n, eh müßten hier vor meinem Auge die Rosen unterm Schnee erblüh'n." Klein Helgas Augen stehn in Tränen, Ihr Herz zuckt bei dem schlimmen Wort. Es zieht sie aus des Vaters Nähe zum dichtverschneiten Walde fort. Dort, wo das Reh nur leise schreitet, kniet nieder sie in ihrer Not. Sie faltet fromm die kleinen Hände und betet zu dem Christengott: "Herr Jesus in der Herrlichkeit, dein Reich ist groß, dein Arm reicht weit. Du hast mit deiner Wundermacht viel größeres dereinst vollbracht. Erhöre eines Kindes Flehn, laß auch ein Wunder heut'geschehn, daß Vater deine Allmacht schaut und an dich glaubt und dir vertraut. Schaff Rosen, Herr, wie er begehrt, daß sich sein Fluch in Segen kehrt. Ich weiß', du kannst's, ich glaube fest, daß du Herr, dein nicht spotten läßt."

Getröstet geht das Kind nach Hause. Bald bricht die Heilige Nacht herein. In weißer Hülle liegt die Erde, vom Himmel flattert Sternenschein.
Da tritt ein Engel in die Kammer, in der das Mädchen friedlich schlief. Er trug ein Pflänzchen in den Händen und grub es in die Erde tief.

"Du sollst ein Zeugnis sein des Höchsten, daß frommer Glaube Wunder schafft. Blüh'denn zum Preis des Jesuskind um Weihnacht stets mit neuer Pracht."

Am Morgen, als der Graf erwachte, wollt'er den Augen nimmer traun, denn unter Helgas Fenster waren die schönsten Rosen anzuschaun. Da schmilzt sein Trotz wie Schnee im Frühling, Anbetend sinkt er in die Knie, und Helga schlingt um ihn die Arme: "Christrosen, Vater!" , jubelt sie!

https://gloria.tv/photo/C7EwDmB7Ce7N13TuaZbQqZgMv
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7028 am: 26. Dezember 2018, 13:47:00 »
Hl. Cäsarius von Arles (470-543)l Mönch und Bischof

Predigten für das Volk, Nr. 37 (trad. © evangelizo)

Der heilige Stephanus, der Erste, der den Spuren Christi folgte

„Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt“ (1 Petr 2,21). Welches Beispiel hat uns der Herr gegeben, dem wir folgen sollten? Ist es das der Totenerweckung? Ist es der Gang auf dem Wasser? Keineswegs, sondern gütig und von Herzen demütig sein (Mt 11,29) und nicht nur die Freunde, sondern sogar die Feinde lieben (Mt 5,44).

„Damit ihr seinen Spuren folgt“, schreibt der heilige Petrus. Der selige Evangelist Johannes sagt das auch: „Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch einen Lebenswandel führen, wie er ihn geführt hat“ (1 Joh 2,6). Welchen Weg ist Christus gegangen? Am Kreuz hat er für seine Feinde mit folgenden Worten gebetet: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34). Sie waren wirklich von Sinnen und sind besessen von einem bösen Geist. Und während sie uns verfolgen, erleiden sie durch den Teufel eine noch größere Verfolgung. Deshalb müssen wir mehr für ihre Befreiung beten als für ihre Verurteilung.

Das ist genau das, was der selige Stephanus getan hat, der als der Erste so ruhmvoll den Spuren Christi gefolgt ist. Denn während er von einem Steinhagel getroffen wurde, hat er stehend für sich selbst gebetet; aber als er in die Knie sank, hat er für seine Feinde gebetet und aus Leibeskräften gerufen: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“ (Apg 7,60). Wenn wir nun glauben, unseren Herrn nicht nachahmen zu können, so wollen wir doch wenigstens den nachahmen, der sein Diener war wie wir.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7029 am: 26. Dezember 2018, 14:08:32 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 6,8-10.7,54-60.

In jenen Tagen tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
Als sie das hörten, waren sie aufs äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

Psalm 31(30),3b-4.6.8.16-17.

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen;
denn du hast mein Elend angesehn,
du bist mit meiner Not vertraut.

In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 10,17-22.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.
Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7030 am: 27. Dezember 2018, 07:19:49 »
Der erste Augenblick der Tradition ist das Herz Mariens

Wenn es in der Hl. Schrift zwischen den einzelnen Büchern eine tiefe Einheit gibt, dann heißt das, es gibt einen Ausgangspunkt und ein Ende, denn der Heilige Geist wollte uns das Geheimnis Gottes durch eine Geschichte offenbaren. Was vervollständigt nun die ganze Schrift? Es ist der heilige Johannes, es sind die johanneischen Schriften. Die offizielle Offenbarung schließt mit den johanneischen Schriften. Ebenso müssen wir die ganze Schrift und die Offenbarung insgesamt im Lichte des heiligen Johannes verstehen. (…)
Aber warum hat der Heilige Geist den heiligen Johannes erwählt, um uns die letzten Geheimnisse zu offenbaren? Weil Johannes der Lieblingsjünger ist. (....) Aber Johannes ist auch derjenige, der Maria aufgenommen hat - das ist auch sehr wichtig. Das Wort Gottes ist in der Tat ein lebendiges Wort, das mit der „guten Erde“, also mit der Tradition, verbunden ist; und der erste Augenblick der Tradition ist das Herz Mariens.
Maria ist die christliche Tradition in ihrer Quelle. Deshalb musste derjenige, der uns schließlich das Geheimnis des Wortes Gottes überliefert hat, notwendigerweise auch derjenige sein, der eng mit dem Geheimnis der „guten Erde“ verbunden war. So ist Johannes an das Herz Christi und an Maria gebunden; er ist an sie gebunden, weil er sie in dem Augenblick empfangen hat, als Maria da war, bei Jesus, und das Geheimnis des Kreuzes durchlebte.
Vater Marie Dominique Philippe (1912-2006)

Gründer der Communauté Saint-Jean

Auszug aus Suivre l’Agneau, Editions Saint Paul - 2005 S. 48 bis 56
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7031 am: 27. Dezember 2018, 19:05:35 »
 ;tffhfdsds

Erster Johannesbrief 1,1-4.

Brüder! Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens.
Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.
Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

Psalm 97(96),1-2.5-6.11-12.

Der Herr ist König. Die Erde frohlocke.
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn,
vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Ein Licht erstrahlt den Gerechten
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am Herrn,
und lobt seinen heiligen Namen!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 20,2-8.

Am ersten Tag der Woche lief Maria von Magdala schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;
sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.
Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.
Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen
und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.
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