• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1510082 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7220 am: 25. Februar 2019, 19:38:34 »
Gott ist durch Maria in die Welt gekommen, in Geduld

In einer Sendung am 17. Dezember 2018 in Italien sprach der Papst mit Don Marco Pozza, Theologe und Gefängnisseelsorger von Padua, insbesondere über die Gebete des „Ave Maria“ und des „Magnificat“.
„Als Gott durch Maria in die Welt kam, kam er in Geduld“, erklärt er: „Wenn ich das geduldige christliche Volk sehe (die Kranken, die ihre Krankheit annehmen, Mütter, ältere Menschen, die ihr Alleinsein akzeptieren, Gefangene und alle, die in Geduld leiden), denke ich, dass die Menschen, die in Geduld leiden, mit Gottes Passion in Jesus Christus verbunden sind.
„Etwas in Geduld tun“, fährt der Papst fort, „ist die Fähigkeit, die Dinge des Lebens auf seinen Schultern zu tragen, aber es mit Hoffnung zu tun, sie mit nach vorne gerichtetem Blick zu tragen. Nur ein mit Leid vertrauter Mensch ist zur Geduld fähig. Wer nicht die Erfahrung der christlichen Passion hat, kann es bestenfalls bis zur Toleranz bringen.“
Papst Franziskus betont auch, dass „die Kirche Frau ist, die Kirche ist nicht männlich, sie ist nicht „der" Kirche. Wir Kleriker sind Männer, aber wir sind nicht die Kirche. Die Kirche ist Frau, weil sie Braut ist.“
„Es gibt eine Wahrnehmung der ‚Mutterschaft‘ der Kirche, die von der ‚Mutterschaft‘ Mariens kommt, der Zärtlichkeit der Kirche, die von der Zärtlichkeit Mariens kommt“, schließt er.

Zenit
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7221 am: 25. Februar 2019, 19:49:10 »
Du besitzt in deinem Herzen den Gott, den sie in ihrem Schoß trug

Während Maria, die Unbefleckt Empfangene, Jesus in ihrem Schoß trug, verlor sie die kostbare Last, die sie trug, nicht aus den Augen. Sie betete und sprach unaufhörlich mit dem Kind Jesus in ihr; sie hörte auf seine Stimme, gehorchte seinen Befehlen, lernte seine Pläne kennen und litt im Voraus mit seinen Schmerzen, sie entschädigte ihn für die Undankbarkeit der Menschen, sie brachte ihn seinem Vater dar bis zu dem Tag, an dem sie ihn gebar.
Du besitzt in deinem Herzen den Gott, den sie in ihrem Schoß trug, du besitzt ihn so wie Maria als den Erlöser der Menschen. Also tue, was sie getan hat, bis der in dir verborgene Erlöser am Kreuz geboren wird, d.h. bis er durch deinen Tod sichtbar in dir erscheint.
Pauline Jaricot (1799-1862)

Gründerin des Päpstlichen Werkes der Glaubensverbreitung in Frankreich.

Ecrits de jeunesse, Ed Lethielleux, S. 97, Nr. 53
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7222 am: 26. Februar 2019, 06:55:17 »
 ;medj

Begegnung der Gebetsgemeinschaften mit Erzbischof Henryk Hoser

Der Apostolische Visitator für Medjugorje, Erzbischof Henryk Hoser, begegnete den in Medjugorje anwesenden Gebetsgemeinschaften und feierte mit ihnen und zahlreichen konzelebrierenden Priestern, unter ihnen auch P. Marinko Sakota, Pfarrer von Medjugorje, die Heilige Messe.
Bei einer Begegnung mit den 22 Gebetsgemeinschaften, die derzeit im Pfarrgebiet Medjugorje anwesend sind, sagte Erzbischof Hoser: „Sie alle sind eine einzige große Gebetsgemeinschaft von Medjugorje. Der Hl. Apostel Petrus gab uns Anweisungen, wie man in der Gemeinschaft der Kirche leben soll. Er sagt, die Verantwortlichen sollen die Herde nicht unterdrücken, sondern einen Raum der Freiheit schenken, nicht mit Eigeninteresse herrschen, sondern mit Großzügigkeit, nicht regieren, sondern den anderen ein Lebensbeispiel geben. Die erste Aufgabe aller Gemeinschaftsoberen ist der Dienst für die Gemeinschaft.“, so Erzbischof Hoser.
Er beschrieb, wie man in der Gemeinschaft den Geist der Einheit bewahren kann, indem man das eigene Leben einbringt. Auch sprach er darüber, wie jeder, der in einer Gebetsgemeinschaft lebt, auch äußeren Kriterien unterliegt, durch die sein Leben und Handeln beurteilt wird.
„Das erste und wichtigste Kriterium ist es, ein Leben gemäß des Evangeliums zu führen. Das bedeutet, dass das Denken und Wirken im Einklang mit der Frohen Botschaft, dem Leben und der Lehre Jesu Christi steht, dazu ein Leben nach den 10 Geboten und nach den Konstitutionen der eigenen Gemeinschaft. Wenn unser Verhalten aufrichtig ist, dann sind wir im Einklang mit den 10 Geboten, mit dem Evangelium und der Lehre der Kirche.“
Erzbischof Hoser betonte, dass die wichtigsten Kriterien für ein gesundes und heiliges Gemeinschaftsleben Liebe, Freude und Frieden sind. Dazu nannte er noch drei persönlichen Kriterien, die jedes einzelne Mitglied verwirklichen soll: Geduld, Wohlwollen und die Bereitschaft, das Gute im Anderen zu suchen.
Zum Schluss nannte der Apostolische Visitator noch drei Kriterien für das gute Funktionieren einer Gemeinschaft: Treue, Sanftmut und Selbstkontrolle.
„Diese neun Kriterien, die ich genannt habe, sind Früchte des Heiligen Geistes. Das Evangelium lehrt uns, dass wir, so lange der Geist in uns wohnt, auch im Geiste leben. Wenn wir die Gaben des Geistes erhalten haben, wird man es auch an den Früchte erkennen.“, sagte Erzbischof Hoser am Ende seiner Predigt und schloss diese mit dem Zitat: „Sapienti sat.“ - „(Das Gesagte ist) für den Weisen genug.

Quelle: http://www.medjugorje.hr/…/begegnung-der-gebetsgemeinschaft…
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7223 am: 26. Februar 2019, 06:56:39 »
 ;medj

BOTSCHAFT DER MUTTERGOTTES VOM 25. 02. 2019

„Liebe Kinder! Heute rufe ich euch zu einem neuen Leben auf. Es ist nicht wichtig, wie alt ihr seid, öffnet Jesus euer Herz, der euch in dieser Zeit der Gnade verwandeln wird, und ihr werdet wie die Natur in der Liebe Gottes in ein neues Leben geboren werden, und ihr werdet euer Herz für den Himmel und die himmlischen Dinge öffnen. Ich bin immer noch bei euch, weil Gott es mir aus Liebe zu euch erlaubt hat. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

Monats Botschaft, an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7224 am: 26. Februar 2019, 07:03:09 »
Hl. Gregor von Nazianz (330-390)
Bischof und Kirchenlehrer
Homilie zum Osterfest; PG 36, 624 (trad. © Evangelizo)

„Der Letzte von allen und der Diener aller“

Antworte jenen, die durch die Wundmale der Passion am Leibe Christi verunsichert die Frage stellen: „Wer ist dieser König der Herrlichkeit?“ (Ps 24(23),8), antworte ihnen, dass es Christus ist, „stark und gewaltig“ (ebd.) in allem was er getan hat und immer noch tut […]

Ist er denn wirklich klein, weil er sich um deinetwillen erniedrigt hat? Ist er zu verachten, weil er, der gute Hirt, sein Leben für seine Herde gibt? Weil er gekommen ist, das verirrte Schaf zu suchen, und es, wenn er es gefunden hat, zurückbringt auf seinen Schultern, die um des Schafes willen das Kreuz getragen haben, und weil er es von oben wieder zum ewigen Leben erweckt und in die Schar der treuen Schafe aufnimmt, die in der Herde geblieben sind (vgl. Joh 10,11; vgl. Lk 15,4)? Verachtest du ihn, weil er auf der Suche nach dem verlorenen Geldstück eine Lampe – sein eigenes Fleisch – angezündet und sein Haus gefegt und so die Welt von der Sünde befreit hat, während er die Schönheit seines königlichen Antlitzes durch sein Leiden verlor (vgl. Lk 15,8f.; vgl. Mk 12,16)? […]

Glaubst du, er ist weniger groß, weil er sich mit einem Tuch umgürtet, um die Füße seiner Jünger zu waschen und ihnen so zu zeigen, dass die sicherste Weise, sich zu erheben, darin besteht, sich zu erniedrigen (vgl. Joh 13,4f.)? Machst du es Gott zum Vorwurf, dass Christus sich erniedrigt und seine Seele zur Erde beugt, um diejenigen, die unter der Last der Sünde gebeugt sind, mit ihm zu erheben (vgl. Mt 11,28)? Wirfst du ihm vor, dass er mit den Zöllnern und Sündern gegessen hat […] um ihres Heiles willen (Mt 9,10)? Wie kann man einem Arzt den Prozess machen, der sich über die Leiden und Wunden der Kranken beugt, um sie zu heilen?
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7225 am: 27. Februar 2019, 06:46:50 »
 ;tffhfdsds

Buch Jesus Sirach 4,11-19.

Die Weisheit belehrt ihre Söhne, sie mahnt eindringlich alle, die auf sie achten.
Wer sie liebt, liebt das Leben, wer sie sucht, wird Gott gefallen.
Wer sie ergreift, findet Ehre beim Herrn und wird unter Gottes Segen leben.
Der Dienst an ihr ist Dienst am Heiligtum; wer sie liebt, den liebt der Herr.
Wer auf mich hört, wird gerecht richten, wer mir zuhört, wohnt in meinen innersten Kammern.
Hat er Vertrauen zu mir, wird er mich erlangen, auch seine Nachkommen werden mich besitzen.
Denn unerkannt gehe ich mit ihm und prüfe ihn durch Versuchungen. Furcht und Bangen lasse ich über ihn kommen, bis sein Herz von mir erfüllt ist.
Dann wende ich mich ihm zu, zeige ihm den geraden Weg und enthülle ihm meine Geheimnisse.
Weicht er ab, so verwerfe ich ihn und überlasse ihn denen, die ihn vernichten.

Psalm 119(118),165.168.171-172.174-175.

Alle, die deine Weisung lieben, empfangen Heil in Fülle; es trifft sie kein Unheil.
Ich folge deinen Vorschriften und Befehlen; denn alle meine Wege (liegen offen) vor dir.
Meine Lippen sollen überströmen von Lobpreis; denn du lehrst mich deine Gesetze.
Meine Zunge soll deine Verheißung besingen; denn deine Gebote sind alle gerecht.

Ich sehne mich, Herr, nach deiner Hilfe, und deine Weisung macht mich froh.
Lass meine Seele leben, damit sie dich preisen kann.
Deine Entscheidungen mögen mir helfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk9,38-40.

In jener Zeit sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.
Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7226 am: 27. Februar 2019, 18:32:06 »
„Wenn du die Gabe der Ausdauer bekommen willst, liebe Maria“

Der heilige Franziskus von Borgia bemerkte auf Nachfrage seiner Novizen, dass es einigen von ihnen an Liebe zur Muttergottes mangele.
Er machte den Novizenmeister darauf aufmerksam und bat ihn, die jungen Leute im Auge zu behalten und sie gut zu beobachten.
Es geschah, was der Heilige befürchtet hatte: Alle diese Novizen verloren die Gnade ihrer Berufung. Meine Kinder, sagte der heilige Philip Neri zu denen, die beim ihm beichteten, „wenn ihr die Gabe der Ausdauer bekommen wollt, liebt Maria, dient Maria! Denn es fällt und verliert sich nur, wer es versäumt, ihre Hilfe anzurufen.

Vgl.: Le Chapelet des enfants (Der Kinder-Rosenkranz)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7227 am: 27. Februar 2019, 19:09:37 »
Die Lilie des Hl. Josef

"Josef ist etwas über dreissig. Ein schöner Mann mit kurzen, etwas krausen Haaren, die kastanienbraun sind, wie auch der Schnurrbart und der Bart, die ein schönes Kinn und die rotbraunen Wangen umschatten. Er hat dunkle, schöne, tiefe und sehr ernste, ich möchte fast sagen, etwas melancholische Augen. Wenn er aber lacht, wie jetzt, werden sie lebendig und jugendlich. Er ist ganz hellbraun gekleidet; einfach, aber sehr ordentlich. Josef befindet sich mit anderen Israeliten in einem reichverzierten Saal, der zum Tempel von Jerusalem gehört. Eine Gruppe von jungen Leviten betritt den Raum.
Die Neugierde wächst. Sie wächst noch mehr, als eine Hand den Vorhang zur Seite schiebt, um einen Leviten eintreten zu lassen, der auf den Armen ein Bündel trockener Zweige trägt, auf das ganz vorsichtig ein blühender Zweig gelegt worden ist; ein leichter Schaum weisser Blütenblätter, die kaum rötlich angehaucht sind. Der Levit legt das Bündel der Zweige mit grosser Sorgfalt auf den Tisch, um das Wunder dieses blühenden Zweiges inmitten von so vielen dürren Ästen nicht zu beschädigen.
Ein Raunen geht durch den Saal. Die Hälse recken sich. Josef in seinem Winkel wirft kaum einen Blick auf das Bündel von Zweigen, und als sein Nachbar ihm etwas sagt, macht er eine abweisende Gebärde, als wollte er sagen: "Unmöglich!", und lächelt.
Nach einem Trompetenstoss betritt der Hohepriester den Saal. Alle verneigen sich tief. Dann erklärt der Hohepriester, dass er sie aufgrund einer göttlichen Offenbarung zusammenrufen liess. - In jener Zeit nämlich hatte Maria das heiratsfähige Alter erreicht. Sie lebte damals in der Schule der Tempeljungfrauen.
Obwohl sie sich als Jungfrau dem Herrn auf ewig geweiht hatte, musste sie nach dem Gesetz verheiratet werden. Deshalb offenbarte Gott dem Hohepriester, auf welche Weise der Bräutigam erwählt würde. So liess der Hohepriester in einer Ausschreibung alle heiratsberechtigten Verwandten versammeln. Jeder musste seinen Namen auf einen dürren Zweig einritzen. - Nun also verkündete der Hohepriester, dass durch das Wirken Gottes der eine Zweig, obwohl der Schnee auf den Höhen von Juda noch nicht geschmolzen ist, auf wunderbare Weise erblüht war.
Dann spricht er:" Ein Gerechter muss derjenige sein, der vom Herrn als Hüter der Ihm teuren Jungfrau erwählt wird!...Der Name des Bräutigams ist Josef, der Sohn Jakobs aus Bethlehem, vom Stamm Davids, Zimmermann zu Nazaret in Galiläa."
Dann übergibt der Hohepriester den blühenden Zweig dem Josef, der rot und verlegen hervorgetreten ist. Darauf wird Maria zu ihrem Verlobten geführt. Nach den Glückwünschen der anderen werden sie allein gelassen. Josef übergibt ihr den blühenden Zweig. Maria vertraut dem Josef an, dass sie ihre Jungfräulichkeit von Kind an dem Herrn geweiht hat. Josef schaute sie fest an, als wolle er in ihrem Herzen lesen; dann nimmt er ihre beiden kleinen Hände, die noch den aufgeblühten Zweig halten, und spricht: "Und ich vereinige mein Opfer mit dem deinen, und wir werden mit unserer Keuschheit den Ewigen so sehr lieben, dass Er der Erde den Erlöser schneller schickt und uns erlaubt, Sein Licht in der Welt leuchten zu sehen. Komm, Maria, gehen wir in Sein Haus und geloben wir Ihm, uns zu lieben wie die Engel sich lieben."
aus Valtorta Der Gottmensch
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7228 am: 28. Februar 2019, 06:50:20 »
„Du weißt, dass ein Kind eine Mutter braucht“

Was hättest du mir noch geben können, o Gott, nachdem du dich mir bereits in Besitz gegeben hast?
Dein Herz, das vor Liebe zu mir brennt, hat dir ein weiteres Geschenk eingegeben, ja, noch ein Geschenk! Du hast uns aufgefordert, wie Kinder zu werden, wenn wir in das Himmelreich eintreten wollen (Mt 18,3). Du weißt genau, dass ein Kind eine Mutter braucht: Du bist es, der dieses Gesetz der Liebe geschaffen hat.
In deiner Güte und Barmherzigkeit hast du daher für uns eine Mutter geschaffen, die die Verkörperung deiner Güte und unendlichen Liebe ist; und vom Kreuz auf Golgatha herab hast du sie uns geschenkt, und du hast uns ihr geschenkt...
Du hast auch beschlossen, o Gott, der uns liebt, sie uns als allmächtige Spenderin und Mittlerin aller Gnaden zu geben: Du verweigerst ihr nichts, und sie selbst kann niemandem etwas verweigern... Wer könnte noch verdammt werden? Wer würde nicht in den Himmel kommen? (SK 1145).

Hl. Maximilian Kolbe (1894-1941) (SK 1145). Quelle: Adoperp
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« Antwort #7229 am: 28. Februar 2019, 06:59:27 »
Hl. Paul VI. (1897-1978)
Papst von 1963-1978
Apostolische Konstitution „Paenitemini“ über die kirchliche Fasten- und Bußdiziplin, 1. Kapitel

Das Salz der Buße

Den Spuren des göttlichen Meisters folgend, muss jeder, der sich Christ nennt, sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und an Christi Leiden teilhaben. Wie er so in das Bild seines Todes umgestaltet wird, kann er auch die Herrlichkeit der Auferstehung verdienen. Weiterhin darf er danach nicht mehr für sich leben, sondern für Gott, der ihn geliebt und sich selbst für ihn dahin gegeben hat; leben muss er auch für die Brüder, „damit er an seinem Fleische ersetzt, was dem Leiden Christi noch mangelt ... für seinen Leib, der da die Kirche ist“ (vgl. Kol 1,24).   

Hinzu kommt, dass die Kirche ja in der innigsten Weise mit Christus verbunden ist und deshalb die Buße eines jeden Gläubigen eine gewisse innere Beziehung zur gesamten menschlichen Gemeinschaft hat. Denn es ist nicht so, dass man in der Kirche nur durch die Taufe die grundlegende Gnadengabe der Metanoia empfängt; in der Kirche wird dieselbe Gnadengabe auch erneuert und gestärkt durch das Sakrament der Buße. „Die (aber) zum Sakrament der Buße hinzutreten, erhalten für ihre Gott zugefügten Beleidigungen von seiner Barmherzigkeit Verzeihung und werden zugleich mit der Kirche versöhnt, die sie durch ihre Sünde verwundet haben und die zu ihrer Bekehrung durch Liebe, Beispiel und Gebet mitwirkt“ (vgl. Lumen Gentium, Art. 11). In der Kirche erhält schließlich in einer besonderen Weise auch das geringe Bußwerk aus der übernatürlichen Sühneleistung Christi Anteil, das den einzelnen Büßenden im Bußsakrament auferlegt wird, und mit diesem stehen kraft allgemeiner kirchlicher Anordnung zutiefst auch die übrigen Werke in Verbindung, die der Gläubige tut, leidet und erträgt.
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