• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1511838 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7240 am: 04. März 2019, 05:57:43 »
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Buch Jesus Sirach 35,1-15.

Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt;
Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;
Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist;
Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:
Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des Herrn: als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.
Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem Herrn,
denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist.
Die Opfergabe des Gerechten macht den Altar glänzend von Fett, und ihr Wohlgeruch steigt zum Höchsten auf.
Das Opfer des Gerechten ist angenehm, sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden.
Freigebig ehre den Herrn, nicht gering sei die Gabe in deinen Händen.
Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht, und weihe deinen Zehnten mit Freude!
Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm, freigebig und so gut, wie du kannst.
Denn er ist ein Gott, der vergilt, siebenfach wird er es dir erstatten.
Versuche nicht, ihn zu bestechen, denn er nimmt nichts an;
vertrau nicht auf Opfergaben, die durch Unterdrückung erworben sind. Er ist ja der Gott des Rechts, bei ihm gibt es keine Begünstigung.

Psalm 50(49),5-6.7-8.14.23.

„Versammelt mir all meine Frommen,
die den Bund mit mir schlossen beim Opfer."
Die Himmel sollen seine Gerechtigkeit künden;
Gott selbst wird Richter sein.

«Höre, mein Volk, ich rede.
Israel, ich klage dich an,
ich, der ich dein Gott bin.
Nicht wegen deiner Opfer rüg' ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.

„Bring Gott als Opfer dein Lob,
und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig' ich mein Heil."

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 10,28-31.

In jener Zeit sagte Petrus zu Jesus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat,
wird das Hundertfache dafür empfangen: Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7241 am: 04. März 2019, 06:04:42 »
Er hielt in seinen Händen eine Marienhymne

Prinz Kasimir (heute heiliger Kasimir, Patron von Litauen), ein großer Marienverehrer, der ein zutiefst keusches Leben führte, zähmte seine Leidenschaften durch strenge Kasteiungen. Am 4. März 1484 starb er in Grodno, Polen, an Lungentuberkulose.
Als 1604 sein Grab für die Überführung in die Kirche geöffnet wurde, die Sigismund III., König von Polen, ihm zu Ehren errichtet hatte, fand man seinen Leib unversehrt. In seinen Händen hielt er einen Hymnus an die Selige Jungfrau Maria, hier sind die ersten Verse:
„Alle Tage sing und sage Lob der Himmelskönigin! Ihre Gnaden, ihre Taten ehr, o Seel’ mit Demutsinn! Auserlesen ist ihr Wesen, Mutter sie und Jungfrau war; preis sie selig, überselig: Groß ist sie und wunderbar. Ihr vertraue, auf sie baue, dass sie dich von Schuld befrei’ und im Streite dir zu Seite wider alle Feinde sei!
Glaub’ doch keiner, dass je einer ihre Taten würdig lob’, da die Gottheit ihre Hoheit
über alle Welt erhob. Dennoch klingen, hoch sich schwingen soll ihr Lob zu jeder Stund’! Wer da schweiget, Ehr’ nicht zeiget, ist ein Tor in Herz und Mund. (…)“

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7242 am: 04. März 2019, 06:23:43 »
Zu dir, o heiliger Joseph, fliehen wir in unserer Not. Nachdem wir deine heiligste Braut um Hilfe angefleht haben, bitten wir auch voll Vertrauen um deinen Schutz- Um der Liebe willen, welche dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesgebärerin verband, und um der väterlichen Liebe willen, mit der du das Jesuskind umarmt hast, bitten wir dich flehentlich, du wollest das Erbe, welches Jesus Christus mit seinem kostbaren Blute erkauft hat, gnädig ansehen und in unserer Not mit deiner Macht zu Hilfe kommen. O fürsorglicher Beschützer der Heiligen Familie, wache über die auserwählte Nachkommenschaft Jesu Christi, halte fern von uns, o geliebter Vater, jede Ansteckung des Irrtums und der Verderbnis. Stehe uns vom Himmel aus gnädig bei, o unser starker Beschützer im Kampf mit den Mächten der Finsternis, und wie du ehedem das Jesukind aus der höchsten Lebensgefahr errettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen der Feinde und nimm uns alle unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiele und mit deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und im Himmel die ewige Seligkeit erlangen mögen. Amen.
Jesus, Maria und Josef,
erleuchtet uns, helfet uns,
rettet uns.
Amen.

Lieber heiliger Josef, dir will ich mich weihen. Nimm meine Hingabe gütig auf. Ich schenke mich dir ganz. Du sollst allezeit mein Vater, mein Beschützer, mein Führer sein auf dem Weg des Heils. Erflehe mir eine große Reinheit des Herzens und eine starke Hinneigung zum inneren Leben! Gib, dass so wie bei dir alle meine Handlungen die größere Ehre Gottes zum Ziele haben, dass ich vereint bleibe mit dem göttlichen Herzen Jesu, mit dem unbefleckten Herzen Maria und mit dir, heiliger Josef! Amen. (Papst Leo XIII.)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7243 am: 05. März 2019, 06:54:29 »
Hl. Bernhard (1091-1153)
Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
37. Predigt über das Hohe Lied, 2–5 (Übers. v. M. Hildegard Brem, in: Bernhard von Clairvaux, Sämtl. Werke Bd. 5, Innsbruck 1994, S. 575/577)

„[...] wird das Hundertfache dafür empfangen“

„Sät für euch den Samen der Gerechtigkeit“, sagt der Herr, „und erntet die Hoffnung auf das Leben“ (Hos 10,12). Keineswegs schickt dich der Prophet jetzt zum Jüngsten Tag, an dem man dies wirklich erlangt, nicht nur hoffend verlangt, sondern er spricht von der Gegenwart. Groß aber wird die Freude und überbordend der Jubel sein, wenn das Leben kommt. Doch wird etwa die Hoffnung auf eine solche Freude ohne Freude sein? „Seid froh in der Hoffnung“ (Röm 12,12), schreibt der Apostel. Und David sagte nicht, er würde sich freuen, sondern er habe sich gefreut, weil er darauf hoffte, zum Haus des Herrn zu pilgern (Ps 121(122),1). Noch hielt er das Leben nicht in der Hand, doch er hatte schon die Hoffnung auf das Leben geerntet und an sich selbst die Wahrheit des Schriftwortes erfahren, dass nicht nur die Belohnung, sondern bereits „die Erwartung den Gerechten Freude bereitet“ (Spr 10,28). Diese Freude wird im Herzen dessen, der für sich den Samen der Gerechtigkeit ausgesät hat, durch die erwartete Vergebung der Sünden hervorgerufen, wenn die empfangene Gnade, die in Hinkunft ein heiligeres Leben bewirkt, diese Vergebung bezeugt [...]

Wer von euch nach einem bitteren und tränenreichen Anfang seines Klosterlebens somit die Freude erfährt, dass er in der Hoffnung auf Trost aufatmete und von den Flügeln der Gnade getragen emporstieg, der ist wirklich schon beim Ernten; er empfängt die zeitliche Frucht seiner Tränen, hat Gott selbst geschaut und die Stimme gehört, die da sprach: „Gebt ihm von den Früchten seiner Hände“ (Spr 31,31). Denn wie sollte einer nicht Gott geschaut haben, wenn er verkostet und gesehen hat, wie süß der Herr ist (Ps 33(34),9)? Wie beglückend und süß erfährt dich jeder, Herr Jesus, dem von dir nicht nur die Schuld vergeben, sondern auch das Geschenk der Heiligkeit zuteil wurde; und nicht nur das, sondern darüber hinaus noch – um das Maß des Guten voll zu machen – die Verheißung des ewigen Lebens. Selig, wer jetzt schon so Großes geerntet hat! [...] Wie wahr ist doch das Wort, das beim Propheten zu lesen ist: „Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten!“ (Ps 125(126),5) [...] Wenn diese doppelte Erkenntnis in uns vorausgeht, dann bläht das vielleicht dazukommende Wissen keineswegs auf, da es ja keinen irdischen Gewinn oder Ruhm hinzuzufügen vermag, der nicht deutlich geringer wäre als die empfangene Hoffnung und die hoffnungsvolle Freude, die bereits tiefer in der Seele verwurzelt ist. „Die Hoffnung aber lässt nicht untergehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7244 am: 05. März 2019, 07:01:12 »
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Buch Jesus Sirach 36,1-2.5-6.13.16-22.
Rette uns, du Gott des Alls,
und wirf deinen Schrecken auf alle Völker!
damit sie erkennen, wie wir es erkannten: Es gibt keinen Gott außer dir.
Erneuere die Zeichen, wiederhole die Wunder,
Sammle alle Stämme Jakobs,
verteil den Erbbesitz wie in den Tagen der Vorzeit!
Hab Erbarmen mit dem Volk, das deinen Namen trägt, mit Israel, den du deinen Erstgeborenen nanntest.
Hab Erbarmen mit deiner heiligen Stadt, mit Jerusalem, dem Ort, wo du wohnst.
Erfülle Zion mit deinem Glanz und deinen Tempel mit deiner Herrlichkeit!
Leg Zeugnis ab für das, was du ehedem verfügt hast; erfülle die Weissagung, die in deinem Namen ergangen ist.
Gib allen ihren Lohn, die auf dich hoffen, und bestätige so deine Propheten!
Erhöre das Gebet deiner Diener; du hast doch Gefallen an deinem Volk. Alle Enden der Erde sollen erkennen: Du bist der ewige Gott.

Psalm 79(78),5.8.9.11.13.
Wie lange noch, Herr? Willst du auf ewig zürnen?
Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?
Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an!
Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen!
Denn wir sind sehr erniedrigt.

Um der Ehre deines Namens willen
hilf uns, du Gott unsres Heils!
Um deines Namens willen reiß uns heraus
und vergib uns die Sünden!

Das Stöhnen der Gefangenen dringe zu dir.
Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!
Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide,
wollen dir ewig danken,
deinen Ruhm verkünden von Geschlecht zu Geschlecht.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 10,32-45.
In jener Zeit, als Jesus und seine Jünger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich über ihn, die Jünger aber hatten Angst. Da versammelte er die Zwölf wieder um sich und kündigte ihnen an, was ihm bevorstand.
Er sagte: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben;
sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen.
Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.
Er antwortete: Was soll ich für euch tun?
Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen.
Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?
Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde.
Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7245 am: 05. März 2019, 13:50:27 »
Gebet zum hl. Joseph in schweren Anliegen

Lieber hl. Joseph, Freund des heiligsten Herzens Jesu, reinster Bräutigam der allzeit unbefleckten, ohne Makel der Sünde empfangenen Jungfrau Maria, kaum wurdest du von Gott zum Haupt der heiligem Familie auserwählt, als Kümmernis und Sorgen, Trübsal und Not dein Anteil wurden.

Welch überaus schmerzliches Anliegen war es für dich, als du in Bethlehem keine Herberge für die liebe Mutter des Heilandes fandest und in einem Stall Unterkunft suchen musstest! Welch Schmerz war es für dich, als du sahst, wie Maria ihr neugeborenes göttliches Kind in armselige Windeln gewickelt in die Krippe auf Stroh legte.

Welch ein Schrecken und welche Angst jagte dir der Befehl des Engels ein, mit dem himmlischen Kind und seiner Mutter bei der Nacht nach Ägypten zu fliehen! Wie überaus schmerzlich und kummervoll war die Reise in dieses Land, wo man den wahren Gott nicht kannte, und welche Armut und Not drückte dich dort, als du die nötige Unterkunft und Nahrung suchen und durch mühevolle Arbeit gewinnen musstest; und in welcher Armut, nur mit harter Arbeit, brachtest du im kleinen Haus zu Nazareth mit Jesus und Maria dein Leben zu !

Du hast an dir selbst erfahren, was Kümmernis und Sorgen, Trübsal und Not für den Menschen sind.
Deshalb wende ich mich zu Dir in meinem schweren Anliegen und bitte dich inbrüstig, nimm dich meiner an und bewege durch deine mächtige Fürbitte, dass dein Pflegekind Jesus sich meiner erbarme und in meiner Not mir helfe.
Denn es ist noch nie gehört worden, dass jemand deinen Schutz angerufen hat, ohne getröstet worden zu sein.
Mit diesem Vertrauen erscheine ich vor dir und empfehle mich dir inständig.
Ach verschmähe meine Bitte nicht, Pflegevater unseres Heilandes, sondern nimm sie huldreich an. Amen !

gefunden in:
Leidensblumen aus dem Garten der Heiligen, Ein Exempel- und Erbauungsbuch für alle Betrübte und Leidende, herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abensberg, mit bischöflicher Approbation, Verlag Friedrich Pustet, 1888
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7246 am: 05. März 2019, 17:13:12 »
„Einzigartige Jungfrau, wache über mich“

Max Jacob (1876 -1944) ist ein französischer Maler und Schriftsteller. Aus einem jüdischen Elternhaus stammend, seine Eltern waren Schneider und Antiquitätenhändler, wurde er ein berühmter Dichter und Maler, als ihm 1909 Jesus und die Jungfrau Maria erschienen.
Nach erneuten Visionen ließ Max Jacob sich 1915 taufen. Der spanische Maler Picasso stimmte zu, sein Taufpate zu werden. Von 1921 bis 1927 zog er sich aus dem Pariser Leben in die Abtei Saint-Benoît-sur-Loire (in Zentralfrankreich) zurück. 1944 verhaftete ihn die Gestapo in Saint-Benoît, weil er jüdischer Abstammung war: Er wurde inhaftiert und starb am 5. März 1944 im Lager Drancy.
Unter seinen Gedichten findet sich dieses schöne Gebet an Maria, das er geschrieben hat:
„Gelobt sei dieses kleine Mädchen vom Lande, das es verdient hat, die Mutter Gottes zu werden! Es scheint mir, dass sie in der Bretagne geboren wurde und dort unter meinen Augen lebte... Sie ist einzigartig! Gabriel grüßte sie; sie verdient es: deshalb ist Gott mit ihr. Er ist in ihr, er umgibt sie; er ist ihr Bräutigam, ihr Sohn, ihr Vater; sie ist seine Amme und seine Mutter; sie ist seine Königin, er ist ihr König. Du einzigartige Jungfrau, wache über mich.“

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« Antwort #7247 am: 06. März 2019, 06:51:22 »
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450)
Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer
8. Predigt; CCL 24, 59; PL 52, 208 (trad. © Evangelizo)

Übungen der Fastenzeit: Almosen, Gebet, Fasten

Meine Brüder, heute beginnen wir die große Reise der Fastenzeit. Schaffen wir also unseren ganzen Vorrat an Essen und Trinken auf unser Schiff, indem wir die reiche Barmherzigkeit dort verstauen, die wir brauchen werden. Denn unser Fasten hat Hunger, unser Fasten hat Durst, wenn es sich nicht von Güte ernährt, wenn es seinen Durst nicht an der Barmherzigkeit löscht. Unser Fasten friert, unser Fasten scheitert, wenn die Wolle des Almosens es nicht bedeckt, wenn das Gewand des Mitleids es nicht einhüllt.

Brüder, was der Frühling für das Erdreich ist, das ist die Barmherzigkeit für das Fasten: Der sanfte Frühlingswind bringt alle Knospen im weiten Land zur Blüte; das barmherzige Fasten lässt all unsere Saaten wachsen und blühen, lässt sie Frucht tragen bis zur himmlischen Ernte. Was das Öl für die Lampe ist, ist die Güte für das Fasten. Wie das Fett des Öles das Licht der Lampe zum Leuchten bringt und sie mit so wenig Nahrung zum Trost einer ganzen Nacht leuchten lässt, so bringt die Güte das Fasten zum Leuchten: Es sendet Strahlen aus, die in der Enthaltsamkeit ihren vollen Glanz entfalten. Was die Sonne für den Tag ist, das ist das Almosen für das Fasten: Der Glanz der Sonne verstärkt die Helligkeit des Tages und zerstreut das Dunkel der Wolken. Das Almosen, welches das Fasten begleitet, heiligt die Heiligkeit und vertreibt, dank des Lichtes der Güte, alles aus unseren Wünschen, was todbringend sein könnte. Kurz gesagt: Was der Leib für die Seele ist, das ist die Großherzigkeit für das Fasten: Wenn die Seele den Körper verlässt, bringt sie ihm den Tod; wenn die Großherzigkeit das Fasten nicht mehr begleitet, ist es sein Tod.
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« Antwort #7248 am: 07. März 2019, 19:55:50 »
Jungfrau Maria, ich werde erlöst, wenn du mir deine Hilfe gewährst!

In Reisberg in den Nordvogesen (Frankreich), lebte ein sehr marianischer Kanoniker. Angesichts des nahenden Todes empfing er die Sterbesakramente, rief seine Ordensbrüder herbei und bat sie, ihn in diesen letzten Augenblicken nicht im Stich zu lassen.
Kaum hatte er seine Worte beendet, als er begann, in ihrer Gegenwart am ganzen Leib zu zittern, kalter Schweiß bedeckte ihn, und er fragte die Ordensleute mit zitternder Stimme, ob sie nicht gesehen hätten, wie die Dämonen vorrückten, um ihn in die Hölle zu schleppen. Meine Brüder, fügte er hinzu, fleht Maria um Hilfe für mich an; auf sie vertraue ich, sie wird mich zum Siege führen.
Die Ordensleute beteten sogleich die Lauretanische Litanei und bei den Worten „Sancta Maria, ora pro nobis!“ rief der Sterbende: Wiederholt, wiederholt den Namen Mariens, denn ich bin bereits vor Gottes Gericht! Nach einem Moment fuhr er fort: Ja, ich habe diese Sünde begangen, aber ich habe dafür gesühnt. Und sich an Maria wendend, rief er: O Jungfrau Maria, ich werde erlöst, wenn du mir deine Hilfe gewährst! Die Dämonen griffen ihn die ganze Nacht an, und er verteidigte sich gegen sie mit dem Kruzifix und durch die Anrufung Mariens.
Im Morgengrauen, als er seine Gelassenheit wieder gefunden hatte, rief der Kanoniker voll Innigkeit: Maria, meine Herrin und meine Zuflucht, hat mir die Erlösung erwirkt. Er sah Maria an, die ihn einlud, ihr zu folgen: Ich komme, o meine Herrin! Und sanft verschied er.
Heiliger Alphons von Liguori

Auszug aus Die Herrlichkeiten Mariens

Siehe: Der Kinder-Rosenkranz
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« Antwort #7249 am: 07. März 2019, 20:37:56 »
Möge Maria uns auf dem Weg der Buße begleiten

Was will uns die Kirche in dieser Fastenzeit sagen, wenn sie uns lehrt, dass wir mit unseren Augen, unseren Ohren und unserer Zunge fasten sollen? Es geht nicht darum, „außergewöhnliche“ Dinge zu tun (Achtung vor Stolz!), sondern einfach unser christliches Leben ernst zu nehmen, indem wir uns immer mehr bewusst werden, dass unser Handeln hier auf Erden über unser ewiges Schicksal bestimmt.
Papst Benedikt XVI. sagte, dass die Fastenzeit „eine Zeit des Fastens, der Buße und der Wachsamkeit über uns selbst ist, in der Überzeugung, dass der Kampf gegen die Sünde niemals aufhört, da die Versuchung eine tagtägliche Realität ist und alle die Erfahrung der Schwäche und der Täuschung machen.“ Ohne diesen geistlichen Kampf gegen den Teufel, die Welt und uns selbst wird es uns also schwer fallen, am Ostermorgen mit Jesus Christus aufzuerstehen.
Aus diesem Grund ist die Fastenzeit auch eine besondere Zeit der christlichen Buße: Die Anerkennung der eigenen Sünden durch das Sakrament der Beichte ist kein Anlass zur Verzweiflung, sondern die Möglichkeit, die Gnade und unendliche Barmherzigkeit des Herrn, die Quelle der Umkehr, zu erfahren. Nehmen wir diese Gelegenheit wahr!
Möge Maria, die Mutter des Erlösers, Vorbild des Zuhörens und der treuen Gottgebundenheit, uns auf diesem Weg der Buße begleiten. Möge sie uns helfen, dass wir – in Herz und Geist geläutert – das große Ostergeheimnis Christi feiern dürfen.
P. Silvio Moreno, IVE (Instituto del Verbo Encarnado)

Administrator der Kathedrale von Tunis (Tunesien)
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