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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1980812 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7256 am: 10. März 2019, 04:58:32 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604)
Papst und Kirchenlehrer
Evangelienhomilien, Nr. 16 (trad. © Evangelizo)

„Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen, Jesus Christus, die vielen zu Gerechten gemacht werden“ (vgl. Röm 5,19)

Der Teufel griff den ersten Menschen, unseren Stammvater, mit einer dreifachen Versuchung an: er versuchte ihn durch die Genusssucht, durch die Eitelkeit und durch die Begierde. Sein Verführungsversuch ist gelungen, da der Mensch, indem er seine Zustimmung gab, dem Teufel ausgeliefert wurde. Er versuchte ihn durch die Genusssucht, indem er ihm die verbotene Frucht am Baum zeigte und ihn dazu verleitete, davon zu essen; er versuchte ihn durch die Eitelkeit, als er zu ihm sagte: „[…] ihr werdet wie Gott“; er versuchte ihn schließlich durch die Begierde, als er zu ihm sagte: „Ihr erkennt Gut und Böse“ (vgl. Gen 3,5). Gierig zu sein, bedeutet nicht nur Geld, sondern auch jede vorteilhafte Situation zu begehren, über das Maß hinaus, eine hohe Situation […]

Der Teufel wurde von Christus besiegt, den er in ähnlicher Weise versucht hat wie den ersten Menschen, den er zu Fall brachte. Wie beim ersten Mal, so versucht er ihn durch die Genusssucht: „[…] so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden“; durch die Eitelkeit: „Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab“; durch das ungestüme Verlangen nach einer schönen Situation, als er ihm alle Königreiche der Erde zeigt und zu ihm spricht: „Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören“ […]

Bei der Versuchung des Herrn ist eines zu beachten: Vom Teufel versucht, hat der Herr mit Texten aus der Heiligen Schrift geantwortet. Er hätte seinen Versucher durch das Wort, das er selbst war, in den Abgrund stürzen können. Und doch hat er nicht auf seine mächtige Kraft zurückgegriffen; einzig die Gebote der Heiligen Schrift hat er ihm entgegengestellt. Er zeigt uns so, wie wir die Prüfung bestehen können, sodass wir, wenn böse Menschen uns leiden lassen, dazu gedrängt werden, die gute Lehre anstelle von Rache anzuwenden. Vergleicht die Geduld Gottes mit unserer Ungeduld. Wenn wir verunglimpft oder beleidigt worden sind, rächen wir uns in unserer Wut so viel wir können oder drohen Rache an. Der Herr hingegen erträgt die Widrigkeiten des Teufels und antwortet nicht anders als mit friedvollen Worten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7257 am: 10. März 2019, 05:17:49 »
 ;tffhfdsds

Deuteronomium 26,4-10.

In jenen Tagen sprach Mose zum Volk: Wenn du die ersten Erträge von den Früchten des Landes darbringst, dann soll der Priester den Korb aus deiner Hand entgegennehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen.
Du aber sollst vor dem Herrn, deinem Gott, folgendes Bekenntnis ablegen: Mein Vater war ein heimatloser Aramäer. Er zog nach Ägypten, lebte dort als Fremder mit wenigen Leuten und wurde dort zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk.
Die Ägypter behandelten uns schlecht, machten uns rechtlos und legten uns harte Fronarbeit auf.
Wir schrien zum Herrn, dem Gott unserer Väter, und der Herr hörte unser Schreien und sah unsere Rechtlosigkeit, unsere Arbeitslast und unsere Bedrängnis.
Der Herr führte uns mit starker Hand und hoch erhobenem Arm, unter großem Schrecken, unter Zeichen und Wundern aus Ägypten,
er brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, in dem Milch und Honig fließen.
Und siehe, nun bringe ich hier die ersten Erträge von den Früchten des Landes, das du mir gegeben hast, Herr. Wenn du den Korb vor den Herrn, deinen Gott, gestellt hast, sollst du dich vor dem Herrn, deinem Gott, niederwerfen.

Psalm 91(90),1-2.10-11.12-13.14-15.

Wer im Schutz des Höchsten wohnt
und ruht im Schatten des Allmächtigen,
der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg,
mein Gott, dem ich vertraue.»

Dir begegnet kein Unheil,
kein Unglück naht deinem Zelt.
Denn er befiehlt seinen Engeln,
dich zu behüten auf all deinen Wegen.

Sie tragen dich auf ihren Händen,
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt;
du schreitest über Löwen und Nattern,
trittst auf Löwen und Drachen.

Weil er an mir hängt, will ich ihn retten;
ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören.
Ich bin bei ihm in der Not,
befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 10,8-13.

Brüder! Was sagt die Schrift? Das Wort ist dir nahe, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen. Gemeint ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen;
denn wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden.
Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen.
Denn die Schrift sagt: Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.
Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen.
Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 4,1-13.

In jener Zeit verließ Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher,
und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl diesem Stein, zu Brot zu werden.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot.
Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde.
Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will.
Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab;
denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten;
und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.
« Letzte Änderung: 10. März 2019, 05:18:23 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7258 am: 10. März 2019, 05:19:43 »
Die Verehrung des hl. Josef ist untrennbar mit der Marienverehrung verbunden

Es ist ein Glücksfall, dass der März, der Monat des hl. Josef, mit einem Teil der Fastenzeit zusammenfällt. Denn in dieser Zeit strebt jeder von uns in der Stille und Demut, die uns Jesus am Aschermittwoch ans Herz legt, wie der heilige Josef danach, Gott zu verherrlichen und sich ihm darzubringen für die Erlösung der Welt.
Unsere Gebets- und Bußübungen, unsere Werke der Barmherzigkeit und unsere Almosen sind Opfer, die der Herr nimmt und durch das Geheimnis der Hl. Messe mit seinem eigenen Opfer für die Erlösung der Welt vereint.
Der heilige Josef, der Hüter des göttlichen Geheimnisses, erlebte, wie unter dem Einfluss der Gnade seine Liebe als Ehemann und sein Sinn für Vaterschaft erneuert, verwandelt und verklärt wurde, und eine neue Dimension im Sinne des Gottesdienstes zur Erlösung der Welt bekam. Auf seine Fürsprache lernen wir, sein Beispiel nachzuahmen.
Die Verehrung des hl. Josef, ohne ihn deshalb auf die gleiche Stufe zu stellen, ist untrennbar mit der Verehrung Mariens verbunden, und der Platz, den er im Geheimnis der Menschwerdung einnimmt, ist so herausragend, dass die Kirche ihm nicht genug die Ehre geben kann.

Missel Free
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7259 am: 10. März 2019, 17:31:41 »
Dem hl. Hippolyt von Rom (?-235)
Priester und Märtyrer, zugeschriebene Predigt
Traktat über das Ende der Welt, 41–43; GCS I, 2, 305–307 (trad. © Evangelizo)

„Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid“

„Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Kommt, die ihr die Armen und Fremden geliebt habt. Kommt, die ihr meiner Liebe treu geblieben seid, denn ich bin die Liebe [...] Seht, mein Reich ist bereitet und mein Himmel steht offen. Seht, meine Unsterblichkeit erscheint in all ihrer Schönheit. Kommt alle, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.“

Da erfasst Staunen die Gerechten darüber, dass sie wie Freunde – o Wunder – eingeladen sind, sich dem zu nähern, den die Engelchöre nur undeutlich schauen. Mit lauter Stimme werden sie ihm antworten: „Herr, wann haben wir dich gesehen? Du warst also hungrig, und wir haben dir zu essen gegeben? Meister, du warst durstig, und wir haben dir zu trinken gegeben? Du warst nackt, und wir haben dich, den wir verehren, bekleidet? Du Unsterblicher, wann haben wir dich als Fremden gesehen und dich aufgenommen? Wann haben wir dich, der die Menschen liebt, als Kranken oder als Gefangenen gesehen und sind zu dir gekommen? Du bist der Ewige. Mit dem Vater bist du ohne Anfang und bist ewig mit dem Heiligen Geist. Du bist es, der aus dem Nichts alles erschaffen hat, du, der König der Engel, du, den die Unterwelt fürchtet. Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid (Ps 104(103),2). Aus Erde vom Ackerboden hast du uns gebildet und geformt (vgl. Gen 2,7), du, der du die unsichtbaren Wesen erschaffen hast. Vor deinem Anblick floh die ganze Erde (Offb 20,11). Wie haben wir dein Königtum und deine Herrschaft angenommen?“

Darauf wird der König der Könige ihnen antworten: „Jedes Mal, wenn ihr es für einen dieser Geringsten, die meine Brüder sind, getan habt, habt ihr es mir getan. Jedes Mal, wenn ihr die Armen, von denen ich gesprochen habe, aufgenommen und bekleidet habt, und ihnen, die meine Glieder sind (1 Kor 12,12), zu essen und trinken gegeben habt, habt ihr das mir getan. Aber kommt in das Reich, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Ihr werdet euch in Ewigkeit der Güter meines Vaters, der im Himmel ist, und des Heiligen Geistes, der das Leben gibt, erfreuen. Welche Sprache könnte solche Wohltaten in Worte fassen? ‚Kein Auge hat es gesehen und kein Ohr gehört, keinem Menschen ist es in den Sinn gekommen: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben‘ (vgl. 1 Kor 2,9).“
« Letzte Änderung: 11. März 2019, 07:02:39 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7260 am: 12. März 2019, 06:55:20 »
Hl. Leo der Große (?-um 461)
Papst und Kirchenlehrer
Sämtliche Sermonen 48,4 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1927)

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Sollen doch die, welche das Osterfest des Herrn mit geheiligtem Geist und geheiligtem Leib begehen wollen, am meisten nach diesem Gnadengeschenk trachten, das sämtliche Tugenden in sich schließt und die Menge der Sünden deckt (1 Petr 4,8; vgl. Spr 10,12). Da wir also im Begriff sind, jenes alles überragende Geheimnis zu feiern, durch welches Jesus Christus mit seinem Blut unsere Ungerechtigkeiten sühnte, so müssen wir uns in erster Linie durch Opfer der Barmherzigkeit darauf vorbereiten, indem wir das, was Gottes Güte uns erwiesen hat, auch denen gewähren, die gegen uns gefehlt haben. Jede Kränkung möge also vergessen werden und jede Schuld nunmehr straflos bleiben! [...] Niemand werde in den Strafgefängnissen zurückgehalten! [...] Und wenn jemand solche Leute [...] nicht freilässt, so möge er wissen, dass er selbst ein Sünder ist! Freuen soll er sich, jemand gefunden zu haben, gegen den er Schonung üben kann, damit auch ihm Verzeihung zuteilwird! Wenn wir nämlich gemäß göttlicher Unterweisung beten: „Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ (vgl. Mt 6,12), so können wir wohl nicht zweifeln, dass wir durch die Art unserer Bitte Gottes Nachsicht erwerben.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7261 am: 12. März 2019, 15:39:58 »
Sie rief mit aller Kraft Maria um Hilfe an

Litauen (Nordwesteuropa) wurde im August 1940 gewaltsam mit der UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken) vereint und erhielt am 6. September 1991 seine Freiheit zurück.
Frau R., die in den 1970er Jahren, noch unter sowjetischer Herrschaft, geweihte Hostien nach Litauen schmuggelte, wurde gründlich und getrennt von den anderen durchsucht. Man hatte bemerkt, dass sie einen überproportional langen Rosenkranz trug.
Erschrocken rief sie mit aller Kraft Maria um Hilfe an. Natürlich sah die Frau, die sie durchsuchte, den kleinen Beutel, den sie auf ihrer Haut trug. Sie öffnete ihn und fragte überrascht: Tchto eto? („Was ist das?“) - Eto Chrystos („Das ist Christus“), antwortete Frau R.
Dann passierte etwas völlig Unerwartetes. Die Frau, die sie durchsuchte, senkte ihren Kopf, öffnete ihre Hände in einer betenden Geste und machte sich dann, ohne ein Wort zu sagen, auf den Weg.
Den überproportional langen Rosenkranz untersuchten drei Offiziere des KGB (sowjetische politische Polizei) gründlich und gaben ihn schließlich als wertloses Objekt zurück.
 
André Martin, Schriftsteller

Sein Zeugnis stammt aus dem Buch Litauen, Land des Glaubens, Land des Kreuzes, das er 1976 veröffentlichte.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7262 am: 13. März 2019, 06:46:07 »
Die Jungfrau Maria bewunderte nur eines in sich selbst...

In Wahrheit hat der Erlöser der Welt Sanftmut und Demut zur Grundlage der Tugenden gemacht. Abstinenz, Fasten, Strenge, innere oder äußere Armut, gute Werke, Wunder, alles ist nichts ohne die Demut des Herzens. Aber all diese Dinge werden lebendig und gesegnet, wenn die Demut sie unterstützt.
Die Demut des Herzens ist die Kraft, die alle Tugenden erzeugt; Stamm und Zweige erwachsen nur aus der Wurzel. Weil sie unendlich kostbar ist, weil sie die Grundlage ist, auf der alle geistliche Vollkommenheit aufbaut, wollte der Herr sich nur selbst mit der Aufgabe betrauen, uns zu sagen: „Seid demütig.“
Und weil die Demut die universelle Hüterin ist, bewunderte die Jungfrau Maria, als hätte sie alle anderen Tugenden ihrer Seele und ihres Leibes vergessen, nur eines in sich selbst und nannte nur einen Grund für die Menschwerdung des Sohnes Gottes aus ihr: „Denn er hat auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut“.

Hl. Angela von Foligno, italienische Mystikerin, die viele Visionen hatte
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7263 am: 13. März 2019, 06:48:51 »
Hl. Bernhard (1091-1153)
Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
2. Homilie zum 1. Tag der Fastenzeit, 2–3 (trad. © evangelizo)

„Kehrt um zu mir von ganzem Herzen“ (Joel 2,12)

„Bekehrt euch“, sagt der Herr, „von ganzem Herzen“. Brüder, wenn er gesagt hätte „Bekehrt euch“, ohne etwas hinzuzufügen, dann hätten wir vielleicht antworten können: „Schon geschehen – du kannst uns eine neue Weisung geben.“ Aber, wenn ich es recht verstehe, so spricht Christus hier von einer geistlichen Bekehrung, die sich nicht an einem Tag vollzieht. Könnte sie doch nur innerhalb eines Menschenlebens durchführbar sein! Richte deine Aufmerksamkeit also auf das, was du liebst, auf das, was du fürchtest, auf das, worauf du dich freust, oder das, was dich mit Traurigkeit erfüllt. Und so wirst du manchmal sehen, dass du unter der Ordenstracht ein Mensch dieser Welt bist. Das Herz nämlich bewegt sich ganz und gar in diesen vier Gefühlen und von ihnen her, so meine ich, sind folgende Worte zu verstehen: „Bekehrt euch von ganzem Herzen zum Herrn.“

Deine Liebe möge sich wandeln, sodass du nichts außer dem Herrn liebst oder du nichts liebst außer um Gottes willen. Auch deine Furcht wandle sich auf ihn hin, denn jegliche Furcht, die uns in Angst versetzt vor etwas, was außerhalb von ihm liegt und nicht in ihm ihren Ursprung hat, ist schlecht. Möge deine Freude und Traurigkeit sich auf ihn hin wandeln. So wird es sein, wenn du Leid und Freude ausschließlich in ihm empfindest. Wenn du also niedergeschlagen bist wegen deiner eigenen Sünden oder wegen derjenigen deines Nächsten, so tust du gut daran und deine Trauer ist heilsam. Wenn du dich an den Gaben der Gnade erfreust, so ist diese Freude heilig und du kannst sie in Frieden auskosten im Heiligen Geist. Es ist an dir, dich in Christi Liebe am Wohlergehen deiner Brüder zu freuen und an ihrem Unglück voll Mitgefühl Anteil zu nehmen, gemäß dem Wort: „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!“ (Röm 12,15).
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