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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1771185 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7308 am: 31. März 2019, 13:50:51 »
Die Taufe ist für Kinder heilsnotwendig

Konzil von Trient: Von der Taufe
Canon 5. Wenn Jemand sagt, die Taufe sei freigestellt, das ist, nicht notwendig zum Heile: der sei ausgeschlossen.
Römischer Katechismus: Auch Kinder müssen getauft werden

Die Taufe ist allen Menschen zur Seligkeit notwendig.

Der Empfang der Taufe ist ganz und gar notwendig, sowohl den Erwachsenen, als den Kindern, ohne Taufe kann durchaus Niemand gerettet werden.

Obgleich aber die Erkenntnis der übrigen bisher erörterten Dinge für die Gläubigen höchst nützlich zu erachten ist, so kann doch nichts notwendiger erscheinen, als sie zu belehren, daß das Gesetz der Taufe vom Herrn allen Menschen vorgeschrieben ist, so daß, wenn sie durch die Taufgnade für Gott nicht wieder geboren werden, sie von ihren Eltern, seien diese nun Gläubige oder Ungläubige, zum ewigen Elende und Verderben gezeugt werden. Daher sollen die Pfarrer öfters erläutern, was wir bei dem Evangelisten lesen: „Wenn Jemand nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und Geiste, so kann er in das Reich Gottes nicht eingehen.”

Auch die Kinder müssen notwendig getauft werden.

Daß das Gesetz der Taufe nicht allein von denen, die sich im Alter der Erwachsenen befinden, sondern auch von den kleinen Kindern zu verstehen sei, und daß die Kirche Solches aus apostolischer Überlieferung empfangen habe, wird durch das gemeinsame Urteil und Ansehen der Väter bestätigt. Überdies hat man zu glauben, daß Christus der Herr das Sakrament und die Gnade der Taufe den Kindern nicht habe versagen wollen, da er von ihnen sagte: „Lasset die Kindlein zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn für solche ist das Himmelreich;” da er sie in seine Arme schloß, ihnen die Hände auflegte und sie segnete. Wenn wir ferner lesen, daß von Paulus eine ganze Familie getauft worden sei, so erhellet deutlich genug, daß auch die Kinder, die unter ihrer Zahl waren, in der heilsamen Quelle abgewaschen wurden. Sodann spricht auch ganz besonders die Beschneidung, welche ein Vorbild der Taufe war, für diese Sitte. Denn es weiß Jedermann, daß man die Kinder am achten Tage zu beschneiden pflegte. Denen aber, welchen „die Beschneidung, die mit der Hand geschah, durch Hinwegnahme des Fleisches am Leibe” nützlich war, wird offenbar auch die Taufe, welche „die nicht mit der Hand geschehene Beschneidung Christi” ist, nützlich sein. Wenn endlich, wie der Apostel lehrt, „durch des Einen Sünde der Tod herrschte durch den Einen, um so mehr werden die, welche die Fülle der Gnade, der Gaben und der Gerechtigkeit erhalten, im Leben herrschen durch den Einen Jesum Christum.” Da also die Kinder durch Adams Sünde vermöge ihrer Abstammung sich das Verderben zugezogen haben, um so viel mehr können sie durch Jesum Christum, den Herrn, Gnade und Gerechtigkeit erlangen, um zum Leben zu herrschen; was aber ohne die Taufe keineswegs geschehen kann. Die Pfarrer sollen demnach lehren, daß die Kinder allerdings getauft, und darnach allmählich im zarten Alter durch die Vorschriften der christlichen Religion zur wahren Gottseligkeit heran gebildet werden müssen; denn, wie der Weise trefflich sagt: „ist ein Jüngling seinen Weg gewohnt, so weicht er nicht davon, wenn er auch alt geworden.”

Die Kinder empfangen in der Taufe die geistliche Gnade.

Man darf nämlich nicht daran zweifeln, daß sie, wenn sie abgewaschen werden, die Sakramente des Glaubens empfangen; nicht als glaubten sie durch Beistimmung ihres Gemütes, sondern weil sie durch den Glauben der Eltern, wenn diese gläubig sind, wo nicht (um mit dem heil. Augustin zu reden) durch den Glauben der ganzen Gesellschaft der Heiligen vertreten werden. Denn wir sagen mit Recht, daß sie von allen denen zur Taufe gebracht werden, die sich dazu bestimmten, sie hinzubringen, und durch deren Liebe sie der Gemeinschaft des heiligen Geistes beigesellt werden.

Die Taufe der Kinder soll nicht aufgeschoben werden.

Die Gläubigen sollen aber nachdrücklich ermahnt werden, daß sie ihre Kinder, sobald es nur ohne Gefahr geschehen kann, zur Kirche bringen, und mit den feierlichen Zeremonien taufen lassen. Denn da den kleinen Kindern keine andere Weise, ihr Heil zu erlangen, übrig bleibt, als daß sie die Taufe empfangen, so läßt sich leicht begreifen, welch schweren Vergehens sich diejenigen schuldig machen, die sie der Gnade des Sakramentes länger, als es die Not erfordert, beraubt sein lassen, zumal ihnen wegen der Schwäche ihres Alters beinahe unzählige Gefahren des Lebens drohen.

aus: Der Römische Katechismus nach dem Beschlusse des Concils von Trient, Erster Band, 1867, S. 157-158
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7309 am: 01. April 2019, 07:13:06 »
Hl. Anastasius von Antiochien
Mönch, dann Patriarch von Antiochien von 549-570 und von 593-599
5. Homilie, über die Auferstehung Christi, 6–9; PG 89, 1358–1362 (trad. © Evangelizo)

„Dein Sohn lebt“

„Christus ist gestorben und lebendig geworden, um Herr zu sein über Tote und Lebende“ (Röm 14,9). „Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden“ (Lk 20,38). Da also der Herr über die Toten lebt, sind die Toten keine Toten mehr, sondern Lebende: Das Leben herrscht in ihnen, damit sie ohne Furcht vor dem Tod leben. So wie „Christus, von den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt“ (Röm 6,9), so werden sie, erhöht und von ihrem vergänglichen Zustand befreit, den Tod nicht mehr schauen. Sie nehmen teil an der Auferstehung Christi, so wie er selber teilgenommen hat an unserem Tod. Tatsächlich ist Christus ja nur auf die Erde herabgestiegen, um „die ehernen Tore und die eisernen Riegel zu zerschlagen“ (vgl. Ps 107(106),16), die von jeher verschlossen waren, um unser Leben aus seinem vergänglichen Zustand herauszureißen, um uns aus der Sklaverei in die Freiheit zu rufen und uns so an sich zu ziehen.

Wenn dieser Heilsplan noch nicht ganz verwirklicht ist – die Menschen sterben ja immer noch und ihre Leiber verwesen im Grab – so ist das kein Hindernis für den Glauben. Denn schon jetzt haben wir die Anzahlung aller uns verheißenen Güter erhalten in der Person dessen, der unser Erstgeborener ist: Durch ihn sind wir in den höchsten Himmel emporgestiegen. Tatsächlich, wir sitzen ihm zur Seite, der uns mit sich hinaufgetragen hat zur Höhe, wie der hl. Paulus sagt: „Er hat uns mit Christus auferweckt und uns zusammen mit ihm einen Platz im Himmel gegeben“ (Eph 2,6).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7310 am: 02. April 2019, 07:01:09 »
Oden des Salomo (christlich-hebräischer Text
frühes 2. Jh.)
30. Ode (vgl. Apokryphe Literatur, Bibliothek der Kirchenväter, Leipzig 1910)

Das Wasser der Taufe heilt uns und schenkt uns das wahre Leben

Füllet euch Wasser aus der lebendigen Quelle des Herrn, denn sie ist für euch geöffnet,
und kommt alle ihr Durstigen, und nehmet den Trank und erquicket euch an der Quelle des Herrn,
weil sie schön und rein ist und die Seele erquicket; denn ihr Wasser ist angenehmer als Honig,
und die Honigwabe der Bienen ist nicht damit zu vergleichen.
Denn von den Lippen des Herrn ist es geflossen, und aus dem Herzen des Herrn stammt sein Name.
Und es kam endlos und unsichtbar, und nicht kannte man es, bevor es in die Mitte gestellt war.
Selig sind alle, die davon getrunken haben und dadurch erquickt worden sind. Hallelujah.

(Biblische Referenzen: Jes 55, 1; Joh 7, 37; Joh 22, 17; Mt 11, 28)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7311 am: 02. April 2019, 19:59:24 »
 ;tffhfdsds

Buch Ezechiel 47,1-9.12.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel.
Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften.
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte.
Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.
Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.
An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

Psalm 46(45),2-3.5-6.8-9.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des Herrn,
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.


Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,1-16.

Es war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.

Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?
Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!
Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.
Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh!
Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh?
Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte.
Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7312 am: 03. April 2019, 06:49:44 »
Hl. Petrus Chrysologus (um 406-450)
Bischof von Ravenna, Kirchenlehrer
53. Predigt; PL 52, 375 ; CCL 241, 498 (trad. © Evangelizo)

„Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören: Lazarus, komm heraus!“ (Joh 5,28; Joh 11,43)

Der Herr hatte die Tochter des Jaïrus auferweckt, aber als der Leichnam noch warm war, als der Tod sein Werk erst zur Hälfte vollbracht hat (Mt 9,18f.) [...] Er hat auch den einzigen Sohn einer Mutter auferweckt, indem er die Leichenbahre anhielt und dem Begräbnis zuvorkam [...] bevor dieser Tote ganz in das Gesetz des Todes eintritt (Lk 7,11ff.). Aber alles, was mit Lazarus geschieht, ist einmalig [...]: In Lazarus hat der Tod seine ganze Macht entfaltet, und in Lazarus strahlt zugleich das volle Bild der Auferstehung auf [...] Tatsächlich ist Christus am dritten Tag als Herr ins Leben zurückgekehrt; Lazarus, der Diener, wurde am vierten Tag ins Leben zurückgerufen [...]

Der Herr sagte zu seinen Jüngern: „Siehe, wir gehen nach Jerusalem hinauf; und der Menschensohn wird den Hohepriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden ausliefern, damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird“ (Mt 20,18f.). Und als er das sagte, sah er, wie unschlüssig, traurig und untröstlich sie waren. Er wusste, dass sie von der Schwere der Passion überwältigt werden mussten, bis in ihnen kein eigenes Leben mehr war, kein Glaube, keine eigene Erkenntnis; dass im Gegenteil ihre Herzen verfinstert würden durch die beinah totale Nacht ihres fehlenden Glaubens. Deshalb überlässt er Lazarus vier Tage lang dem Tod [...] Daher sagt der Herr zu seinen Jüngern: „Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war“, „denn ich will, dass ihr glaubt“. Der Tod des Lazarus war also notwendig, damit mit Lazarus auch der Glaube der Jünger aus dem Grab auferstehen konnte.

„Dass ich nicht dort war“. Und gab es denn einen Ort, an dem Christus nicht war? [...] Christus, Gott, war dort, meine Brüder, aber Christus, der Mensch, war es nicht. Christus, Gott, war dort, als Lazarus starb, aber jetzt sollte Christus zu dem Toten kommen, da Christus, der Herr, in den Tod gehen sollte: „Im Tod, im Grab, in der Unterwelt muss von mir und durch meinen Tod die Macht des Todes gebrochen werden.“
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7313 am: 03. April 2019, 06:52:32 »
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Buch Jesaja 49,8-15.

So spricht der Herr: Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen,
den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung.
Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn er leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen.
Alle Berge mache ich zu Wegen und meine Straßen werden gebahnt sein.
Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter.
Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freut euch, ihr Berge! Denn der Herr hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.
Doch Zion sagt: Der Herr hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.
Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht - Spruch des Herrn.

Psalm 145(144),8-9.13cd-14.17-18.

Der Herr ist gnädig und barmherzig,
langmütig und reich an Gnade.
Der Herr ist gütig zu allen,
sein Erbarmen waltet über all seinen Werken.

Der Herr ist treu in all seinen Worten,
voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr stützt alle, die fallen,
und richtet alle Gebeugten auf.

Gerecht ist der Herr in allem, was er tut,
voll Huld in all seinen Werken.
Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe,
allen, die zu ihm aufrichtig rufen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,17-30.

In jener Zeit entgegnete Jesus den Juden: Mein Vater ist noch immer am Werk, und auch ich bin am Werk.
Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.
Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.
Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, so dass ihr staunen werdet.
Denn wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will.
Auch richtet der Vater niemand, sondern er hat das Gericht ganz dem Sohn übertragen,
damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
Amen, amen, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben.
Denn wie der Vater das Leben in sich hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben in sich zu haben.
Und er hat ihm Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist.
Wundert euch nicht darüber! Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören
und herauskommen werden: Die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht.
Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es vom Vater höre, und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat.

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« Antwort #7314 am: 03. April 2019, 07:05:15 »
Mein Volk, hört auf Meine Propheten und verschließt eure Herzen nicht; befolgt die Instruktionen, die wir euch durch sie senden, damit ihr morgen leben könnt!

28. März 2019, 15.30 Uhr – Dringender Aufruf von Gott Vater an die Menschheit, Botschaft an Enoch.

Mein Volk, Meine Herde, Mein Friede sei mit euch.

Bleibt vorsichtig und wachsam mit euren durch das Gebet erleuchtenden Lampen, denn Meine Schöpfung ist bereits in den letzten Geburtswehen. Bewahrt die Ruhe angesichts der Ereignisse, die loszubrechen beginnen. Geratet nicht in Panik, wenn die Erde gewaltig hin und her zu schwanken beginnt, wisst dass all das Teil der Umwandlung ist. Die tektonischen Bewegungen werden jedes Mal intensiver; wenn alles sich zu bewegen beginnt ist das was ihr tun sollt beten und die Herrlichkeit Gottes preisen.

Die Tage haben sich genähert, in denen die Erde nicht aufhören wird zu taumeln; gewöhnt euch daran damit zu leben, denn für einige Zeit, während ihre Umwandlung andauert, wird Meine Erde nicht aufhören sich zu bewegen. Seid also vorbereitet, Bewohner der Erde, materiell und spirituell; damit ihr euch den Tagen der Reinigung Meiner Schöpfung stellen könnt.

Lagert Vorräte, Wasser und nicht verderbliche Produkte, denn während der Umwandlung Meiner Schöpfung kommen Tage der Knappheit und des Hungers auf der ganzen Erde. Während der ganzen Zeit der Reinigung gibt die Erde nur schlechte Früchte und das Wasser wird durch die Bewegung des Universums an vielen Orten knapp und an anderen Orten wird es verseucht sein. Nehmt das an von Mir, Bewohner der Erde, und setzt alles in die Tat um, was Ich euch sage, damit euch nichts überrascht.

Wehe gottlose Nationen, denn die Zeit Meiner Gerechtigkeit ist nahe und viele werde Ich vom Antlitz der Erde löschen, wegen all ihrer Bosheit und Sünde! Keine Erinnerung an diese sündhaften Nationen wird übrig bleiben. Ich sage euch, in den Tagen Meiner Gerechtigkeit wird sich die Sonne in Dunkelheit verwandeln und der Mond in Blut; dann wisst, Bewohner der Erde, dass Mein großer und schrecklicher Tag gekommen ist. Ich werde von Zion her brüllen und Meine Stimme aus Jerusalem hören lassen; wisst, dass Ich Jahwe bin, euer Gott.

Wehe euch Lauwarmen und Sündern, die ihr mit eurer Lauheit und Sünde fortfahrt; wenn ihr nicht aufwacht bevor Meine Tage der Gerechtigkeit kommen und auf den Weg der Erlösung zurückkehrt; so versichere Ich euch, wird der Lohn den ihr erhalten werdet der ewige Tod sein! Ihr wollt nicht auf Meine Propheten dieser letzten Zeiten hören, ihr verspottet Meine Aufrufe und ignoriert sie. Ich sage euch, Unvernünftige, dass alles was Ich euch durch Meine Botschafter angekündigt habe, dabei ist sich zu erfüllen. Ich erinnere euch daran, dass kein Wort aus Meinem Mund kommt ohne zu Mir zurückzukehren und Mir die Frucht zu bringen, die Ich erwarte. Himmel und Erde werden vergehen, aber Meine Worte werden nicht vergehen. Meine Barmherzigkeit ist dabei Meiner Gerechtigkeit Platz zu machen. Wehe euch Arbeitern des Bösen, denn wenn ihr nicht bereut, werde Ich euch vom Angesicht der Erde löschen! Alles erfüllt sich, wie es geschrieben steht.

Mein Volk, hört auf Meine Propheten und verschließt eure Herzen nicht; befolgt die Instruktionen, die wir euch durch sie senden, damit ihr morgen leben könnt. Zweifelt nicht an Meinen Worten, denn sie sind Worte des Ewigen Lebens. Denkt daran, dass Ich keinen Gefallen habe am Tod des Sünders, noch am Leiden und Schmerz Meiner Geschöpfe; Mein Wunsch ist es, dass der Sünder sich bekehrt, damit er die Freude der Erlösung erlangen kann. Seid gewarnt, Bewohner der Erde, seid bereit wie die klugen Jungfrauen, denn Ich werde mit Meiner Gerechtigkeit wie ein Dieb in der Nacht kommen.

Euer Vater, Jahwe, Herr der Schöpfung.

Mache Meine Botschaften an allen Ecken der Welt bekannt, Mein Volk.

(Enoch)
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