• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1576840 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7400 am: 05. Mai 2019, 13:44:01 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604)
Papst und Kirchenlehrer
Evangelienhomilie, 24 (trad. © Evangelizo)

„Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer“

Was symbolisiert das Meer, wenn nicht die gegenwärtige Welt, die von den turbulenten Wellen des Geschäftslebens und den Wirbelstürmen eines verfallenen Lebens geschlagen wird? Und was bedeutet das feste Ufer, wenn nicht gar die Unvergänglichkeit der ewigen Ruhe? Die Jünger arbeiten daher auf dem See, da sie noch in den Wellen des sterblichen Lebens gefangen sind, aber unser Erlöser steht nach seiner Auferstehung am Ufer, da er den Zustand des zerbrechlichen Fleisches bereits überwunden hat. Es ist, als wolle er diese Dinge nutzen, um seinen Jüngern vom Geheimnis seiner Auferstehung zu erzählen und ihnen zu sagen: „Ich erscheine euch nicht mehr auf dem Meer (vgl. Mt 14,25), denn ich bin nicht mehr unter euch in der Erregung der Wellen.“

In diesem Sinne sagte er an anderer Stelle nach seiner Auferstehung zu denselben Jüngern: „Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war“ (Lk 24,44). Er sagte das nicht, weil er nicht mehr bei ihnen war – sein Körper war anwesend und erschien ihnen –, aber […] sein unsterbliches Fleisch war weit entfernt von ihren sterblichen Körpern: Er sagte, er sei nicht mehr unter ihnen war, obwohl er in ihrer Mitte stand. In der Schriftstelle, die wir heute lesen, gibt er ihnen durch den Ort dasselbe zu verstehen: während seine Jünger noch mit dem Boot fahren, zeigt er sich nunmehr am festen Ufer stehend.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7401 am: 05. Mai 2019, 20:18:16 »
Botschaft HEILIGE FAMILIE DER ZUFLUCHT.

2. Mai 2019 – Oase des Friedens, Botschaft

Jesus: Kleines Kind Meines Heiligsten Herzens und Mein Sohn (Name verschwiegen) die Ich so sehr liebe, Friede sei mit euch. Der Ewige Vater wünscht zu sprechen.

Der Ewige Vater: Ich Bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende; der Schöpfer aller Dinge: Der Vater der Unbefleckt Empfangenen, die die Mutter von Jesus Christus auf Erden ist. Amen.

Meine Tochter, Ich möchte allen treuen Gebetskriegern danken, die uns ersuchten den Jericho Gebetsmarsch um die Welt herum und gemäß der euch von Jesus gegebenen Liste zu machen. Amen. Der ganze Himmel nahm daran teil und eure Gebete, Meine Kinder, gaben uns die Erlaubnis das Böse aufzudecken, das Böse zu stoppen und viele Menschen und Ereignisse umzuleiten.

Ich stimme mit Meiner Tochter überein, dass die Liste von Menschen, Orten und Intensionen verlängert werden kann in eine tägliche Gebetsaufforderung.

Ihr werdet jetzt Ereignisse sich entfalten sehen. Amen. Die Zeit ist jetzt. Bereitet euch vor auf die große Erschütterung und die Erleuchtung der Gewissen = die Warnung. Nur Ich, der Ewige Vater kenne die Zeit für die Ereignisse.

Das Böse ist heute in der Welt zügelloser als zur Zeit Noahs und der Großen Flut. Fürchtet euch nicht. Wenn die Zeit kommt, wird Mein Arm der Gerechtigkeit in voller Kraft kommen.

Ihr, Meine treuen Kinder, seid bereits gezeichnet mit einem Kreuz auf der Stirne, so sind auch die Kinder jener gezeichnet, welche am Aufruf für den Jericho Gebetsmarsch um die Welt teilnehmen. Amen. Amen. Amen.

Jene, die mit einem Kreuz bezeichnet sind, werden 6 Wochen nach der Warnung weltweit in Meine Zufluchtsorte* eintreten, und sicher sein, und Ich, der Ewige Vater, Jesus und der Heilige Geist werden uns um eure Bedürfnisse kümmern, als Unsere geliebten Kinder. Amen. Amen. Amen.

Der Ewige Vater.

Geht jetzt, Meine Kinder, liebt und dient dem Herrn und einander. Amen.

Der Jericho Gebets-Marsch wird bis 31. Mai ausgedehnt.

* Es handelt sich hierbei um die Entrückung, von der auch schon die Bibel (Mt 24,37-42) berichtet.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7402 am: 06. Mai 2019, 06:48:10 »

 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 6,8-15.

In jenen Tagen tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
Doch einige von der sogenannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
Da stifteten sie Männer zu der Aussage an: Wir haben gehört, wie er gegen Mose und Gott lästerte.
Sie hetzten das Volk, die Ältesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein, packten ihn und schleppten ihn vor den Hohen Rat.
Und sie brachten falsche Zeugen bei, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz zu reden.
Wir haben ihn nämlich sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoräer, wird diesen Ort zerstören und die Bräuche ändern, die uns Mose überliefert hat.
Und als alle, die im Hohen Rat saßen, auf ihn blickten, erschien ihnen sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels.

Psalm 119(118),23-24.26-27.29-30.

Wenn auch Fürsten gegen mich beraten:
dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze.
Deine Vorschriften machen mich froh;
sie sind meine Berater.

Ich habe dir mein Geschick erzählt, und du erhörtest mich.
Lehre mich deine Gesetze!
Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen,
dann will ich nachsinnen über deine Wunder.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
Ich wählte den Weg der Wahrheit;
nach deinen Urteilen hab' ich Verlangen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,22-29.

In jener Zeit sah die Menge, die am anderen Ufer des Sees geblieben war, dass nur noch ein Boot dort lag, und sie erfuhren, dass Jesus nicht mit seinen Jüngern ins Boot gestiegen war, sondern dass die Jünger allein abgefahren waren.
Von Tiberias her kamen andere Boote in die Nähe des Ortes, wo sie nach dem Dankgebet des Herrn das Brot gegessen hatten.
Als die Leute sahen, dass weder Jesus noch seine Jünger dort waren, stiegen sie in die Boote, fuhren nach Kafarnaum und suchten Jesus.
Als sie ihn am anderen Ufer des Sees fanden, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hierher gekommen?
Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.
Müht euch nicht ab für die Speise, die verdirbt, sondern für die Speise, die für das ewige Leben bleibt und die der Menschensohn euch geben wird. Denn ihn hat Gott, der Vater, mit seinem Siegel beglaubigt.
Da fragten sie ihn: Was müssen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?
Jesus antwortete ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7403 am: 08. Mai 2019, 00:01:00 »
Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444)
Bischof und Kirchenlehrer
Über Jesaia IV,1 (trad. © Evangelizo)

„Mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel“

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ (Ps 96(95),1)! Neu ist das Lied, damit es zur neuen Wirklichkeit passt. Paulus hat es so beschrieben: „Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“ (2 Kor 5,17). Diejenigen, die dem Blut nach Israeliten waren, wurden dank dem Mittler jener Zeit, dem sehr weisen Mose, aus der Tyrannei der Ägypter befreit; sie wurden befreit von der Anfertigung der Ziegel, vom nutzlosen Schweiß erdverhafteter Fron […] von der Grausamkeit der Aufseher, von der unmenschlichen Härte des Pharaos. Sie sind durch das Meer gezogen; in der Wüste haben sie das Manna gegessen; sie haben das Wasser getrunken, das aus dem Felsen hervorsprudelte; sie haben den Jordan trockenen Fußes durchschritten; sie sind in das Land der Verheißung hineingeführt worden.

Nun, für uns ist dies alles ein weiteres Mal geschehen, und die neue Welt ist unvergleichlich besser als die alte. Wir sind aus einer Sklaverei befreit worden, die nicht irdisch, sondern geistig war; wir sind nicht mehr von den Aufgaben dieser Erde befreit worden, sondern aus der Beschmutzung durch fleischliche Lust. Wir sind nicht ägyptischen Vorarbeitern entkommen oder dem gottlosen und hartherzigen Tyrannen, einem Menschen wie wir; sondern bösen und unreinen Dämonen, die zur Sünde verführen, und dem Anführer dieser Sippschaft, dem Satan.

Wir haben die Wellen des gegenwärtigen Lebens, wie ein Meer mit seinem Tumult und seinen wilden Erregungen, durchquert. Wir haben das geistige Manna gegessen, das Brot, das vom Himmel gekommen ist und der Welt das Leben gibt. Wir haben das aus dem Felsen hervorsprudelnde Wasser getrunken, und die lebendigen Wasser Christi waren unsere Wonne. Wir haben den Jordan durchschritten dank der heiligen Taufe, die zu empfangen wir gewürdigt worden sind. Wir sind in das Land eingezogen, das den Heiligen verheißen und für sie bereitet ist, das Land, an das uns der Herr erinnert, wenn er sagt: „Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben“ (Mt 5,5).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7404 am: 08. Mai 2019, 00:02:30 »
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Apostelgeschichte 7,51-60.8,1a.

In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk, den Ältesten und den Schriftgelehrten: Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr.
Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.
Als sie das hörten, waren sie aufs Äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.

Psalm 31(30),3cd-4.6.7b.8a.17.21ab.

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich errettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,30-35.

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du?
Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7405 am: 08. Mai 2019, 00:07:53 »
Warum sollen wir Missionare der Gottesmutter werden?

Damit soll nicht gesagt sein, dass jeder, der Maria durch wahre Andacht gefunden hat, frei sei von Kreuz und Leiden. Keineswegs, er ist von Leiden sogar oft mehr heimgesucht, als irgendein anderer; denn Maria schenkt, als Mutter der Lebendigen, ihren Kindern Anteil am Baume des Lebens, welcher das Kreuz Jesu Christi ist. Aber indem sie ihnen gute Kreuze zubereitet, verschafft sie ihnen auch die Gnade, sie geduldig und sogar freudig zu tragen. Daher sind die Kreuze, welche sie ihnen gibt, mehr süß als bitter. (…)
 
Die Schwierigkeit besteht hauptsächlich darin, zu wissen, wie man die allerseligste Jungfrau wahrhaft findet, um mit ihr auch jede Gnade in überreichem Maße zu empfangen. Gott, als unumschränkter Herr, könnte uns zwar aus eigener Kraft alles mitteilen, was er uns jetzt nur durch Maria zukommen lässt. Oft genug tut er es auch selbst, was keineswegs geleugnet werden darf. Nach der Ordnung jedoch, welche die göttliche Weisheit festgesetzt hat, teilt er seine Gnaden gewöhnlich nur durch Maria mit, wie der hl. Thomas sagt. Man muss eben, um zu ihm emporzusteigen und sich mit ihm zu vereinigen, dasselbe Mittel gebrauchen, dessen er sich bediente, um zu uns herabzusteigen, Mensch zu werden und uns seine Gnaden mitzuteilen; und dieses Mittel ist die allerseligste Jungfrau Maria. (1) 
 
 
______________________________
(1)  Der französische Text hat verschiedene Wendungen des Autors dem Französisch des 21. Jahrhunderts angepasst. Seine Schriften stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind für den heutigen Leser in Teilen schwer verständlich; die Anpassungen geben den vollständigen Sinn dessen wider, was der Autor zum Ausdruck bringen wollte. (1)  Der französische Text hat verschiedene Wendungen des Autors dem Französisch des 21. Jahrhunderts angepasst. Seine Schriften stammen aus dem 18. Jahrhundert und sind für den heutigen Leser in Teilen schwer verständlich; die Anpassungen geben den vollständigen Sinn dessen wider, was der Autor zum Ausdruck bringen wollte.
Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort (1673-1716)
 
In Das Geheimnis Mariä. Die Notwendigkeit der wahren Marienverehrung.

http://www.spiritualite-chretienne.com/marie

Siehe auch: Die Schriften von Ludwig Maria Grignion von Montfort
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7406 am: 08. Mai 2019, 06:20:34 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Apostolisches Schreiben „Novo millennio ineunte“ zum Abschluss des großen Jubiläums des Jahres 2000 (6. Januar 2001), §§ 16–17 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Denn das ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, das ewige Leben hat“

„Wir wollen Jesus sehen“ (Joh 12,21). Diese Bitte wurde von einigen Griechen, die als Pilger zum Paschafest nach Jerusalem gekommen waren, an den Apostel Philippus gerichtet. In diesem Jubiläumsjahr ist sie auch uns geistig in den Ohren geklungen. Wie jene Pilger vor zweitausend Jahren, so bitten die Menschen unserer Zeit, wenn auch nicht immer bewusst, die heutigen Gläubigen, nicht nur von Christus zu „reden“, sondern ihnen Christus zu zeigen, ihn gleichsam „sehen“ zu lassen. Ist es etwa nicht Aufgabe der Kirche, das Licht Christi in jeder Epoche der Geschichte widerzuspiegeln, sein Antlitz auch vor den Generationen des neuen Jahrtausends erstrahlen zu lassen?

Unser Zeugnis wäre jedoch unerträglich armselig, wenn wir nicht zuerst Betrachter seines Angesichtes wären. […] Die Betrachtung des Angesichtes Christi muss sich an dem inspirieren, was uns die Heilige Schrift über ihn sagt, die von Anfang bis Ende von seinem Geheimnis durchzogen ist. Was im Alten Testament geheimnisvoll angedeutet ist, wird im Neuen voll enthüllt […] Wenn wir in der Schrift verankert sind, öffnen wir uns dem Wirken des Geistes (vgl. Joh 15,26), das jenen Schriften zugrunde liegt, und zugleich dem Zeugnis der Apostel (vgl. Joh 15,27). Sie haben Christus, das Wort des Lebens, lebendig erfahren, mit ihren Augen gesehen, mit ihren Ohren gehört und mit ihren Händen berührt (vgl. 1 Joh 1,1).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7407 am: 08. Mai 2019, 06:32:34 »
Es war Maria, die ihre Herzen berührt hatte

Als junger Priester nahm ich an einer Wallfahrt der UNITALSI teil, einer italienischen Organisation, welche die Kranken nach Lourdes begleitet.
Am ersten Tag in Lourdes war ich enttäuscht, weil der Ort mir mehr vorkam wie ein kommerzieller Betrieb als wie ein Heiligtum. Es war 1970 und wir als junge Priester waren angesteckt vom Klima des Protests, das damals herrschte.
Am nächsten Tag schickten mich die Organisatoren der Wallfahrt zur Beichtkapelle, um dort die Gläubigen zu empfangen: nach 5 Stunden, in denen ich Sünden vergeben, vor allem aber die wunderbaren Bekehrungen zahlreicher Menschen gehört hatte, verstand ich, dass es Maria war, die ihre Herzen berührt hatte: eine geistliche Erneuerung begann in mir zu wirken.
 
Ich bin seitdem oft nach Lourdes zurückgekehrt, und ich hatte immer das gleiche Gefühl: Maria führt uns zu ihrem Sohn Jesus. Und das ist es, was an allen Heiligtümern geschieht. Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr geschockt vom Handel mit religiösen Artikeln. Im Gegenteil, die Andenken, die jeder für sich oder für seine Eltern oder Freunde mitnimmt, helfen uns, aus unserem Leben einen dauernden Pilgerweg zu machen.
Bischof Bernardino Marchió

Bischof von Caruarú, Brasilien

Zeugnis, das Thacio Siqueira für Eine Minute mit Maria eingeholt hat

Siehe auch: Die Mitwirkung Mariens bei der Erlösung
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« Antwort #7408 am: 08. Mai 2019, 06:47:14 »
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Apostelgeschichte 8,1b-8.

An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung über die Kirche in Jerusalem herein. Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut, mit Ausnahme der Apostel.
Fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.
Saulus aber versuchte die Kirche zu vernichten; er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und lieferte sie ins Gefängnis ein.
Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort.
Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus.
Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat.
Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt.
So herrschte große Freude in jener Stadt.

Psalm 66(65),1-3a.4-5.6-7ab.

Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott: „Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten."

Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
Staunenswert ist sein Tun an den Menschen.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie schritten zu Fuß durch den Strom;
dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig;
seine Augen prüfen die Völker.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,35-40.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen, und doch glaubt ihr nicht.
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7409 am: 09. Mai 2019, 06:36:03 »
Hl. Franz von Sales (1567-1622)
Bischof von Genf und Kirchenlehrer
Abhandlung über die Gottesliebe, 3. Buch, 15. Kapitel, 3–5 (in: Werke des hl. Franz von Sales, Eichstätt 2002, Band III, S. 198f.)

„Eure Väter haben das Manna gegessen und sind gestorben; wer aber von dem Brot isst, das vom Himmel herabgekommen ist, wird in Ewigkeit leben“ (vgl. Joh 6,49–51)

Das Manna (Weish 16,20ff.) wurde von allen, die es aßen, als wohlschmeckend empfunden, aber in verschiedener Weise, nach der Verschiedenheit des Geschmackes. Den ganzen Umfang seines Wohlgeschmackes aber vermochte niemand auszuschöpfen, da es mehr Verschiedenheiten im Geschmack hatte, als es deren unter den Israeliten gab. Theotimus, wir werden im Himmel die ganze Gottheit schauen und uns ihrer erfreuen; aber weder ein einzelner Seliger noch alle zusammen werden sie in ihrer Gänze erfassen und ausschöpfen können. [...]

Den Fischen gehören die unbegrenzten Weiten des Ozeans und doch hat kein Fisch und haben nicht einmal alle Fische zusammen jeden Strand gesehen und ihre Schuppen in allen Wassern der Meere gebadet. Die Vögel tummeln sich nach Herzenslust in den Weiten der Luft und doch hat kein Vogel und haben nicht einmal alle Vögel zusammen das gesamte Luftmeer mit ihrem Flügelschlag durchquert und sind in seine höchsten Schichten gedrungen. Theotimus, so werden sich unsere Seelen nach Herzenslust in Erfüllung all ihrer Sehnsucht in den Tiefen des göttlichen Ozeans, in den Höhen göttlicher Weiten bewegen und es wird ewig unsere Freude sein, zu sehen, wie diese Höhen so unendlich weit und diese Ozeane so unendlich groß sind, daß wir sie nie in ihrer ganzen Unendlichkeit genießen können. Es wird uns freuen, daß bei allem restlosen und vorbehaltlosen seligen Besitz des unendlichen Abgrunds der Gottheit doch niemals die Seligkeit dieser Unendlichkeit gleich sein wird, da diese immer über unsere Fassungskraft unendlich erhaben bleiben wird.
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