• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1922715 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7408 am: 08. Mai 2019, 06:47:14 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 8,1b-8.

An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung über die Kirche in Jerusalem herein. Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut, mit Ausnahme der Apostel.
Fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.
Saulus aber versuchte die Kirche zu vernichten; er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und lieferte sie ins Gefängnis ein.
Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort.
Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus.
Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat.
Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt.
So herrschte große Freude in jener Stadt.

Psalm 66(65),1-3a.4-5.6-7ab.

Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott: „Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten."

Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
Staunenswert ist sein Tun an den Menschen.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie schritten zu Fuß durch den Strom;
dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig;
seine Augen prüfen die Völker.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,35-40.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen, und doch glaubt ihr nicht.
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7409 am: 09. Mai 2019, 06:36:03 »
Hl. Franz von Sales (1567-1622)
Bischof von Genf und Kirchenlehrer
Abhandlung über die Gottesliebe, 3. Buch, 15. Kapitel, 3–5 (in: Werke des hl. Franz von Sales, Eichstätt 2002, Band III, S. 198f.)

„Eure Väter haben das Manna gegessen und sind gestorben; wer aber von dem Brot isst, das vom Himmel herabgekommen ist, wird in Ewigkeit leben“ (vgl. Joh 6,49–51)

Das Manna (Weish 16,20ff.) wurde von allen, die es aßen, als wohlschmeckend empfunden, aber in verschiedener Weise, nach der Verschiedenheit des Geschmackes. Den ganzen Umfang seines Wohlgeschmackes aber vermochte niemand auszuschöpfen, da es mehr Verschiedenheiten im Geschmack hatte, als es deren unter den Israeliten gab. Theotimus, wir werden im Himmel die ganze Gottheit schauen und uns ihrer erfreuen; aber weder ein einzelner Seliger noch alle zusammen werden sie in ihrer Gänze erfassen und ausschöpfen können. [...]

Den Fischen gehören die unbegrenzten Weiten des Ozeans und doch hat kein Fisch und haben nicht einmal alle Fische zusammen jeden Strand gesehen und ihre Schuppen in allen Wassern der Meere gebadet. Die Vögel tummeln sich nach Herzenslust in den Weiten der Luft und doch hat kein Vogel und haben nicht einmal alle Vögel zusammen das gesamte Luftmeer mit ihrem Flügelschlag durchquert und sind in seine höchsten Schichten gedrungen. Theotimus, so werden sich unsere Seelen nach Herzenslust in Erfüllung all ihrer Sehnsucht in den Tiefen des göttlichen Ozeans, in den Höhen göttlicher Weiten bewegen und es wird ewig unsere Freude sein, zu sehen, wie diese Höhen so unendlich weit und diese Ozeane so unendlich groß sind, daß wir sie nie in ihrer ganzen Unendlichkeit genießen können. Es wird uns freuen, daß bei allem restlosen und vorbehaltlosen seligen Besitz des unendlichen Abgrunds der Gottheit doch niemals die Seligkeit dieser Unendlichkeit gleich sein wird, da diese immer über unsere Fassungskraft unendlich erhaben bleiben wird.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7410 am: 09. Mai 2019, 06:54:29 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 8,26-40.

In jenen Tagen sagte ein Engel des Herrn zu Philippus: Steh auf und zieh nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Sie führt durch eine einsame Gegend.
Und er brach auf. Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der Königin der Äthiopier, der ihren ganzen Schatz verwaltete. Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten,
und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen.
Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest?
Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen.
Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf.
In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben. Seine Nachkommen, wer kann sie zählen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen.
Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen?
Da begann Philippus zu reden, und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus.
Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg?

Er ließ den Wagen halten, und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab, und er taufte ihn.
Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entführte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr, und er zog voll Freude weiter.
Den Philippus aber sah man in Aschdod wieder. Und er wanderte durch alle Städte und verkündete das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.

Psalm 66(65),8-9.16-17.19-20.

Preist unseren Gott, ihr Völker;
lasst laut sein Lob erschallen!
Er erhielt uns am Leben
und ließ unseren Fuß nicht wanken.

Ihr alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört;
ich will euch erzählen, was er mir Gutes getan hat.
Zu ihm hatte ich mit lauter Stimme gerufen,
und schon konnte mein Mund ihn preisen.

Gott aber hat mich erhört,
hat auf mein drängendes Beten geachtet.
Gepriesen sei Gott; denn er hat mein Gebet nicht verworfen
und mir seine Huld nicht entzogen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,44-51.

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen.
Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.
Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.
Ich bin das Brot des Lebens.
Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7411 am: 09. Mai 2019, 23:21:04 »
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 1362–1366

„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (vgl. 1 Kor 11,25)

Die Eucharistie ist das Gedächtnis des Pascha Christi, die sakramentale Vergegenwärtigung und Darbringung seines einzigen Opfers in der Liturgie seines Leibes, der Kirche. In allen Hochgebeten finden wir nach den Einsetzungsworten ein Gebet, das Anamnese oder Gedächtnis genannt wird. Im Sinn der Heiligen Schrift ist das Gedächtnis nicht nur ein Sich-Erinnern an Ereignisse der Vergangenheit, sondern die Verkündigung der großen Taten, die Gott für die Menschen getan hat (vgl. Ex 13,3). In der liturgischen Feier dieser Ereignisse werden sie gegenwärtig und wieder lebendig. Auf diese Weise versteht das Volk Israel seine Befreiung aus Ägypten: Jedes Mal, wenn das Pascha gefeiert wird, werden die Ereignisse des Auszugs dem Gedächtnis der Gläubigen wieder gegenwärtig gemacht, damit diese ihr Leben diesen Ereignissen entsprechend gestalten.

Im Neuen Bund erhält das Gedächtnis einen neuen Sinn. Wenn die Kirche Eucharistie feiert, gedenkt sie des Pascha Christi; dieses wird gegenwärtig. Das Opfer, das Christus am Kreuz ein für allemal dargebracht hat, bleibt stets gegenwärtig wirksam (vgl. Hebr 7,25–27): „Sooft das Kreuzesopfer, in dem ‚Christus, unser Osterlamm, geopfert wurde‘, auf dem Altar gefeiert wird, vollzieht sich das Werk unserer Erlösung“ (II. Vatikanisches Konzil, LG 3).

Die Eucharistie ist auch ein Opfer, weil sie Gedächtnis an das Pascha Christi ist. Der Opfercharakter der Eucharistie tritt schon in den Einsetzungsworten zutage: „Das ist mein Leib, der für euch dahingegeben wird“, und „dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird“ (Lk 22,19–20). In der Eucharistie schenkt Christus diesen Leib, den er für uns am Kreuz dahingegeben hat, und dieses Blut, das er „für viele vergossen“ hat „zur Vergebung der Sünden“ (Mt 26,28). Die Eucharistie ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig), ist dessen Gedächtnis und wendet dessen Frucht zu.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7412 am: 10. Mai 2019, 06:49:53 »
Maria ist Mutter wie die Kirche

Als einzige unter den Frauen ist Maria nicht nur im Geiste, sondern auch in ihrem Leib gleichzeitig Mutter und Jungfrau. Maria ist Mutter im Geiste, aber man kann nicht sagen, dass sie Mutter im Geiste unseres Hauptes und Erlösers ist, denn wie alle, die an ihn glauben, ist sie selbst aus ihm geboren. Und alle, die an ihn glauben, dürfen Kinder des Bräutigams genannt werden. Aber Maria ist sehr wohl Mutter im Geiste von uns, seinen Gliedern. Denn durch ihre Liebe wirkt sie mit an der Geburt der Gläubigen in der Kirche, das heißt also, an der Geburt der Glieder dieses Hauptes.
 
Im Leib ist sie Mutter unseres Hauptes. Durch ein erhabenes Wunder sollte unser Haupt, dem Fleische nach, von einer Jungfrau geboren werden, um darauf hinzuweisen, dass seine Glieder, dem Geiste nach, aus der jungfräulichen Kirche geboren werden.
 
So ist Maria, im Geist und im Leib, Mutter und Jungfrau: Mutter Christi und Jungfrau Christi. Der heilige Augustinus hatte keine ganz genaue Sicht von der Gottesmutterschaft Mariens. Aber die Bedeutung dieser Passage ist sehr richtig: Maria musste wie alle Menschen erlöst und für die Gnade gezeugt werden durch ihren Sohn.
 
Ihr Privileg der unbefleckten Empfängnis ist eine das Kreuz vorwegnehmende Wirkung. Sie ist zweimal „Tochter ihres Sohnes“, als Geschöpf und als Immaculata. 
.
H. Augustinus (354-430), De sancta virginitate, VI. P.L., 40, col. 399.
 
www.spiritualite-chretienne.com/marie

Siehe auch: Hl. Augustinus, Kirchenlehrer
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7413 am: 11. Mai 2019, 06:09:20 »
Hl. Teresa von Avila (1515-1582)
Karmelitin, Kirchenlehrerin
Weg der Vollkommenheit, 34. Kapitel, 6–9 (Übers.: Karmel St. Josef, Hauenstein, © Paulinus Verlag, Trier, S. 174f.)

„Wir glauben“

Die Bitte um jenes andere [materielle] Brot […] mag sich daher angelegen sein lassen, wer immer es will! Wir aber wollen den ewigen Vater um die Gnade bitten, zum Empfang unseres himmlischen Brotes würdig zu sein. Wenn unsere leiblichen Augen sich schon nicht an ihm erfreuen können, weil er ihnen verhüllt ist, so möge er sich doch wenigstens den Augen unserer Seele zeigen und sich ihr zu erkennen geben. Dies ist eine ganz andere Nahrung, eine Nahrung voller Freuden und Beglückungen, die unser Leben erhält.

[…] Ich kenne eine Person […] Der Herr hatte ihr einen so lebendigen Glauben geschenkt, dass sie innerlich lächelte, wenn sie andere sagen hörte, sie hätten gern zu der Zeit gelebt, als Christus, unser höchstes Gut, auf Erden weilte; sie fragte sich, warum ihnen das wohl etwas ausmache, da wir ihn doch im Allerheiligsten Sakrament ebenso wirklich wie damals besitzen! […] Sie stellte sich vor, sie sitze zu Füßen des Herrn und weinte mit Magdalena, ganz als sähe sie ihn mit leiblichen Augen im Haus des Pharisäers. Und selbst wenn sie keine Andacht verspürte, so sagte ihr doch der Glaube, dass er wirklich da war.

Ja, wenn wir uns nicht absichtlich dumm stellen und unseren Verstand verblenden, gibt es keinen Zweifel daran, dass ER wirklich da ist; denn dies ist keine Vorstellung der Einbildungskraft, wie wenn wir den Herrn am Kreuz oder bei einer anderen Station seines Leidens betrachten, deren Verlauf wir uns innerlich vorstellen. Es geschieht jetzt und ist die volle Wirklichkeit; wir brauchen ihn nicht anderswo in der Ferne zu suchen. Da wir ja wissen, dass der gute Jesus bei uns ist, solange die Körperwärme die Gestalt des Brotes noch nicht verzehrt hat, wollen wir uns ihm hier nahen. Als er auf Erden lebte, heilte er die Kranken allein schon durch die Berührung seiner Kleider; wie können wir dann zweifeln, dass er da, wo er so tief in uns gegenwärtig ist, Wunder bewirken wird, wenn wir Glauben haben, und uns geben wird, worum wir ihn bitten? Er ist doch in unserem Haus! Und Seine Majestät bezahlt gewöhnlich die Herberge nicht schlecht, wenn man ihn gut bewirtet.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7414 am: 11. Mai 2019, 06:20:01 »
Hl. Majolus von Cluny, Abt in Cluny

* nach 909 in Valensole im Département Basses-Alpes oder in Avignon in Frankreich
† 11. Mai 994 in Souvigny im Département Allier in Frankreich

Majolus, Sohn von Fulcher und Raimunda, stammte aus einer alten Familie der Provence. Nach dem Tod des Vaters wurde er Chorherr in Mâcon, ab 938 dort Archidiakon. Nachdem er das Angebot, Erzbischof von Besançon zu werden, ausgeschlagen hatte, trat er um 943 ins Benediktinerkloster Cluny ein. Er wurde mit einer Reise nach Rom beauftragt, um von Papst von Agapetus II. eine Bestätigungsurkunde für Cluny zu erhalten. 954 wurde Majolus zum Vertreter und Nachfolger des kranken Abtes Aimard, der dann 965 starb, gewählt. Unter seiner Führung kam es zu einem weiteren wirtschaftlichen Aufschwung der Abtei, wovon über 1000 Urkunden und der Bau der zweiten Kirche Zeugnis ablegen.

Majolus stand in enger Beziehung zu Kaiser Otto I., Kaiserin Adelheid und Kaiser Otto II., der ihm anbot, 974 Nachfolger von Papst Benedikt VI. zu werden, was er wieder ablehnte. 972 wurde er von den Sarazenen zur Erpressung eines Lösegeldes gefangen genommen; dies führte zu deren Vertreibung aus der Provence durch Graf Wilhelm II. Sechsmal reiste er nach Italien, um dort Klöster zu reformieren oder zu gründen, darunter S. Apollinare in Classe in Ravenna, St. Johannes in Parma, S. Pietro Ciel d'Oro, S. Salvatore und S. Maria in Pavia und S. Paolo fuori le mura in Rom. Wichtige Abteien, die ihm unterstellt wurden, waren in Frankreich Marmoutier, St-Maur-des-Fossés, St-Pierre-le-Vif in Sens, St-Germain in Auxerre, Réomé, Payerne (Peterlingen) und auf den Lérins-Inseln. Zu seinen Schülern gehörten sein Nachfolger Odilo und Wilhelm von Dijon.

Odilo verfasste Majolus Biografie und betont seine stark auf Christus bezogene Frömmigkeit, die alles Übermaß vermied, die eigene Person in den Hintergrund stellte, die Einsamkeit suchte und um Weitergabe der gewonnenen Erkenntnisse an seine Mönche bemüht war.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7415 am: 12. Mai 2019, 18:32:19 »
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Predigt Papst Benedikt XVI. zu seiner Amsteinführung, 24. April 2005 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Ich gebe mein Leben hin für die Schafe“

Im alten Orient war es üblich, dass die Könige sich als Hirten ihrer Völker bezeichneten. Dies war ein Bild ihrer Macht, ein zynisches Bild: Die Völker waren wie Schafe für sie, über die der Hirte verfügt. Der wahre Hirte aller Menschen, der lebendige Gott, ist selbst zum Lamm geworden, er hat sich auf die Seite der Lämmer, der Getretenen und Geschlachteten gestellt. Gerade so zeigt er sich als der wirkliche Hirt. „Ich bin der wahre Hirte […] Ich gebe mein Leben für die Schafe“, sagt Jesus von sich (Joh 10,14f.).

Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir, dass Gott sich stärker zeigen würde. Dass er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.
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