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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1919671 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7944 am: 13. November 2019, 18:59:07 »
Das göttliche Wort: Anfang und Ende

(Die heiligste Dreifaltigkeit auf drei goldenen Thronen.)

Gott Vater spricht:
Am Anfang des Lebens auf Erden,
wo nicht der Anfang Meiner Liebe war,
goss Ich Friede, Freude und Gerechtigkeit
in den Samen der Entstehung.
Denn Ich wollte, als Schöpfer aller Dinge,
vom Samen der Vollkommenheit
die Erde zum Leben erwecken.
Es geschah – das Unfassbare – für das Leben auf der Erde.

Der Strom Meiner Liebe
floss wie ein glühender, mächtiger Regen
durch die Adern Meiner Gottheit
und zersprengte den Stein des Tores,
dass noch verschlossen war.
Himmel und Erde vereinten sich
in himmlischer, irdischer Weise,
und ließen ein neues Ufer, ein neues Land entstehen.

Gewaltige Wassermassen –
die in Friede, Freude und Gerechtigkeit gehüllt waren –
durchdrangen das neue Tor
und erfüllten das neue Leben mit Leben.
Gestern sollte alles verborgen bleiben.
Heute wollte Ich ein Neues erschaffen.
Weil Ich – die Gottheit – Mein Leben kundtun wollte.

Das Kreuz steht aufrecht. Und wer es zerbricht,
wird durch die Nacht mit der Nacht zerbrochen.
Wer es verehrt und Meine Gebote befolgt,
wird durch den Tag an der Nacht nicht zerbrechen.

(Gott Vater schaut jetzt tief in die Herzen der Menschen.
Spricht jeden einzelnen Menschen an.)
Das Wort – Mein Wort war der Anfang.
Das Wort – Mein Wort soll Dein Anfang und Ende sein.
So wirst Du getragen von Meinem Wort.
Von Anbeginn Deines Lebens, bis hinüber in die Ewigkeit.

Gott ruft und man sieht die drei göttlichen Throne:
„Die Throne der Dreifaltigkeit liegen verborgen in der Majestät der Gottheit!“
Jesus und der Hl. Geist vereinen sich im Herzen des Vaters und Gott ist nun als der Eine sichtbar. Gott offenbart viel, aber viele Menschen können dies nicht erfassen. Gott spricht gewaltig wie ein Erdbeben und trotzdem ist sein Sprechen einfühlsam und sanft in den Herzen. Außerhalb Gott herrscht nur Stille: Gott öffnet ein Stück von seiner Verborgenheit; Gott will, dass Menschen nachdenken, auch, wenn sie nicht sofort verstehen – so wird es immer sein – nicht immer können Menschen alles verstehen. Menschen im Glauben (die Gottgeweihten) können den anderen mehr zeigen – alle seine Botschaften ruhen in der Bibel – für diese Zeit.

Auszug aus 27. Oktober 2013; № 159 Morgenröte – Botschaften
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7945 am: 13. November 2019, 21:38:55 »
„Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich“

Nach seiner Rückkehr aus Kolumbien Anfang September 2017 betete Papst Franziskus zum 52. Mal seit Beginn seines Pontifikats vor der Ikone der Muttergottes Salus Populi Romani. Diese Geste wiederholt Papst Franziskus bei jeder wichtigen Gelegenheit. Seine Verehrung ist so groß, dass er sich nicht scheute, dieses Gnadenbild am 7. September 2013 durch die Menge wandern zu lassen, die sich am Vorarband des Festes Mariä Geburt zu einer Fasten- und Gebetsvigil für den Frieden in Syrien, im Mittleren Osten und auf der ganzen Welt eingefunden hatte.

Die Entscheidung von Papst Franziskus, der Muttergottes einen Besuch abzustatten und ihr vor und nach jeder Reise zu danken, ist in der Tatsache begründet, dass er in ihr den Glauben des Gottesvolkes verdichtet sieht, das sich durch die Jahrhunderte und in allen Krisenzeiten um Maria geschart hat und mit ihr vom Himmel Gnaden erbat. Denn „was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich“. Das unterstreicht P. Innocenzo Gargano in einer Äußerung, die Sandro Magister im L’Espresso wiedergibt. 

Für den Heiligen Vater vermittelt dieses Gnadenbild in den Herzen derer, die sich in aller Schlichtheit und Verfügbarkeit für Gott zu ihm hinwenden, „die Gnaden, die sie selbst erhielt, entsprechend dem Glauben eines jeden“.

Übersetzt aus dem französischen: Aleteia
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7946 am: 13. November 2019, 21:41:50 »
„In Maria, der unbefleckt Empfangenen, begegnen wir dem Wesen der Kirche“

Zum Abschluss des 2. Vatikanischen Konzils, am 8. Dezember 1965, erklärte Papst Paul VI. die „seligste Jungfrau Maria zur Mutter der Kirche“. In seiner Predigt vom 8. Dezember 2005 hob der Heilige Vater Papst Benedikt XVI. den vierzigsten Jahrestag der Erklärung hervor, die mit dem Abschluss des 2. Vatikanums zusammenfiel. Wir veröffentlichen einen Auszug aus der Predigt des Heiligen Vaters.

„Das Konzil wollte uns sagen: Maria ist so in das große Geheimnis der Kirche eingewoben, dass sie und die Kirche ebenso wenig voneinander zu trennen sind wie sie und Christus. Maria ist Spiegelbild der Kirche, sie nimmt sie in ihrer Person vorweg und bleibt in allen Turbulenzen, die die leidende und sich abmühende Kirche heimsuchen, immer der Stern des Heils. Sie ist ihre wahre Mitte, der wir vertrauen, auch wenn uns ihre Randbereiche so oft schwer auf der Seele lasten. … In Maria, der unbefleckt Empfangenen, begegnen wir dem unentstellten Wesen der Kirche. Von ihr sollen wir lernen, selber zu »kirchlichen Seelen« zu werden, wie sich die Konzilsväter ausdrückten, damit auch wir, nach dem Wort des hl. Paulus, »schuldlos« vor den Herrn treten können, so wie er uns von Anfang an haben wollte (vgl. Kol 1,22; Eph 1,4).“

Eglise Catholique

Vatican.va
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7947 am: 13. November 2019, 22:35:13 »
In Syrakus, Sizilien, die Tränen Mariens

Das Wunder – das die Kirche in wenigen Monaten anerkannte – geschah am 29. August 1953 in Syrakus, Sizilien, im Haus eines jungen Ehepaars, Angelo Iannuso und Antonina Giusto. Die junge Frau war mit dem ersten Kind schwanger. An diesem Tag und den drei nachfolgenden Tagen fließen „menschliche Tränen“ aus den Augen einer Madonnenfigur aus Gips, die an einer Zimmerwand aufgehängt ist.

Die Kirche nimmt die Neuigkeit mit kluger Zurückhaltung auf. Fachleute, unter ihnen ein bekannter Atheist, Doktor Michele Cassola, der die wissenschaftliche Kommission leitet, wohnen dem Phänomen der Tränen bei und werden so zu überaus wichtigen Augenzeugen. Chemiker, ausgestattet mit Reagenzgläsern, entnehmen einen Kubikzentimeter der kostbaren Flüssigkeit. Am 9. September 1953 unterzeichnen alle Wissenschaftler der Kommission einen Bericht über das Phänomen. Dieser besagt,  dass sie keine wissenschaftliche Erklärung dafür geben können.

Am 12. Dezember 1953 spricht sich der Episkopat von Sizilien einstimmig für die „unzweifelhafte“ Echtheit des Tränenwunders aus.

Heute werden die Tränen der Muttergottes von Syrakus in einem kostbaren Reliquiar aufbewahrt, das in der Krypta der „Wallfahrtskirche der heiligen Jungfrau der Tränen“ in Syrakus gezeigt wird.

Aleteia
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7948 am: 14. November 2019, 10:41:32 »
Hl. John Henry Newman (1801-1890)
Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England
Predigt „Die unsichtbare Welt“, PPS, Bd. 4, Nr. 13 (trad. © Evangelizo)

„Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch“

Ist es schwierig für den Glauben, das Wort der Schrift über unsere Verbindung mit einer höheren Welt anzunehmen? […] Die Welt der Geister ist zwar unsichtbar, aber gegenwärtig: Gegenwart, nicht Zukunft, nicht Ferne. Sie ist nicht oberhalb des Himmels, sie ist nicht jenseits des Grabes, sie ist hier und jetzt: „Das Reich Gottes ist unter uns“ (vgl. Lk 17,21). Davon spricht der hl. Paulus, wenn er sagt: „Wir starren nicht auf das Sichtbare, sondern blicken nach dem Unsichtbaren aus, denn das Sichtbare ist vergänglich, das Unsichtbare ist ewig“ (vgl. 2 Kor 4,18) […]

So ist das verborgene Reich Gottes; und wie es jetzt verborgen ist, so wird es offenbar werden, wenn die Zeit gekommen ist. Die Menschen denken, sie seien die Herren der Welt und könnten machen, was sie wollen. Sie denken, diese Erde sei ihr Eigentum und sie könnten ihren Lauf bestimmen; während […] doch die Kleinen darin wohnen, die zu Christus gehören, von ihnen jedoch verachtet werden, und seine Engel, an die sie nicht glauben. Und diese werden am Ende die Welt in Besitz nehmen und sich offenbaren. Gegenwärtig läuft scheinbar alles so weiter wie von Beginn der Schöpfung an, und die Spötter fragen: „Wo bleibt denn seine verheißene Ankunft?“ (2 Petr 3,4). Zur festgesetzten Zeit aber wird es „das Offenbarwerden der Söhne Gottes“ geben, und dann „werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten“ (Röm 8,19; Mt 13,43).

Als die Engel den Hirten erschienen, war das eine plötzliche Erscheinung: „Plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer“ (Lk 2,13). Was für ein wunderbarer Anblick! Vorher schien es eine Nacht wie jede andere Nacht zu sein: Sie hielten Wache bei ihren Herden; sie beobachteten den Lauf der Nacht. Die Sterne zogen ihre Bahn: es war Mitternacht. Sie hatten keine Ahnung von dem Ereignis, als der Engel erschien. So ist es mit der Macht und Stärke, die in den Dingen, die wir sehen, verborgenen sind, und nach Gottes Willen werden sie offenbar.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7949 am: 14. November 2019, 10:42:41 »
 ;tffhfdsds

Buch der Weisheit 7,22-30.8,1.

In der Weisheit ist ein Geist, gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf,
nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles überwachend und alle Geister durchdringend, die denkenden, reinen und zartesten.
Denn die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt und erfüllt sie alles.
Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; darum fällt kein Schatten auf sie.
Sie ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit.
Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten;
denn Gott liebt nur den, der mit der Weisheit zusammenwohnt.
Sie ist schöner als die Sonne und übertrifft jedes Sternbild. Sie ist strahlender als das Licht;
denn diesem folgt die Nacht, doch über die Weisheit siegt keine Schlechtigkeit.
Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Güte das All.

Psalm 119(118),89-90.91.130.135.175.

Herr, dein Wort bleibt auf ewig,
es steht fest wie der Himmel.
Deine Treue währt von Geschlecht zu Geschlecht;
du hast die Erde gegründet, sie bleibt bestehen.

Nach deiner Ordnung bestehen sie bis heute,
und dir ist alles dienstbar.
Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
und lehre mich deine Gesetze!
Lass meine Seele leben, damit sie dich preisen kann.
Deine Entscheidungen mögen mir helfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 17,20-25.

In jener Zeit als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte.
Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.
Er sagte zu den Jüngern: Es wird eine Zeit kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben.
Und wenn man zu euch sagt: Dort ist er! Hier ist er!, so geht nicht hin, und lauft nicht hinterher!
Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis zum andern leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag erscheinen.
Vorher aber muss er vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7950 am: 14. November 2019, 11:40:20 »
Die Logik des Kreuzes und das Herz Mariens

Kardinal Mauro Piacenza, der Großpönitentiar, der an der Spitze der Apostolischen Pönitentiarie steht, präsidierte am Fest Kreuzerhöhung, dem 14. September 2017, die Hl.  Messe in Fatima (Portugal) zum 100. Jahrestag der Erscheinung vom September 1917. 

In seiner Predigt hob er die Verbindung zwischen dem Unbefleckten Herzen Mariens und dem Geheimnis des Kreuzes hervor: „Jedes Mal, wenn das Leben uns kreuzigt, wenn Krankheit, Unverständnis, Einsamkeit, Marginalisierung, Treuebruch uns kreuzigen, sind wir im Herzen Mariens, denn dort hat das Kreuz seinen Platz.“

„Die Logik des Kreuzes“ ist „eine Logik der Hingabe und des Opfers, der Sühne und des Todes, um zur Herrlichkeit der Auferstehung zu gelangen. (…) Christliche Moral besteht ganz einfach darin, dem Kreuz treu zu sein! Sie bedeutet, im Leben dem gekreuzigten Christus Rechnung zu tragen: dass ich lerne, lieber zu leiden als  anderen Leid zuzufügen, zu sterben als zu töten; aufzunehmen als abzuweisen; dass ich liebe, liebe und nochmals liebe.“

Übersetzt aus dem Französisch: Zenit
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7951 am: 15. November 2019, 06:58:21 »
Origenes (um 185-253)
Priester und Theologe
Homilien zum Buch Genesis, II,3 (trad. © Evangelizo)

Die Arche der Kirche

Soweit mein geringer Verstand es mir erlaubt, denke ich, dass die Sintflut, die damals der Welt beinahe ein Ende bereitet hätte, ein Symbol für das Ende der Welt ist, ein Ende, das in der Tat kommen muss. Der Herr selbst hat es angekündigt, als er sagte: „In den Tagen des Noach kauften und verkauften die Menschen, sie bauten und heirateten und verheirateten ihre Töchter – und die Sintflut kam und ließ alle zugrunde gehen. Ebenso wird es sein, wenn der Menschensohn wiederkommt“ (vgl. Lk 17,27–30). In diesem Text, so hat es durchaus den Anschein, beschreibt der Herr auf ein und dieselbe Weise die bereits stattgefundene Sintflut und das von ihm angekündigte Ende der Welt.

Nun wurde einst dem Noach befohlen, eine Arche zu bauen und nicht nur seine Söhne und seine Verwandten mit hineinnehmen, sondern auch Tiere aller Art. Ebenso ist Jesus Christus, als die Zeit erfüllt war, vom Vater gesagt worden, er, unser neuer Noach, der einzige Gerechte und Untadelige (vgl. Gen 6,9), solle eine Arche aus Kantholz bauen und ihr Ausmaße voll von göttlichen Geheimnissen geben (vgl. Gen 6,15). Das wird in einem Psalm aufgezeigt, der sagt: „Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum“ (2,8). Er baute also eine Arche mit jeder Art von Unterkünften, um die verschiedenen Tiere aufnehmen zu können. Diese Wohnungen meinte der Prophet, wenn er schreibt: „Auf, mein Volk, geh in deine Kammern […] Verbirg dich für kurze Zeit, bis der Zorn vergangen ist“ (Jes 26,20). Es gibt da wirklich eine geheimnisvolle Entsprechung zwischen diesem Volk, das in der Kirche gerettet wurde, und all jenen Lebewesen, Menschen und Tieren, die vor der Sintflut in der Arche gerettet worden sind.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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