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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1864800 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8072 am: 23. Dezember 2019, 15:28:02 »
Predigt von Professor May

Kein Platz für den Herrn der Welt

26. Dezember 2007

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Der Land­pfle­ger Pon­tius Pila­tus steht im Glau­bens­be­kennt­nis, und das mit gutem Grund, denn er ist es, unter dem unser Herr und Hei­land gelit­ten hat. Es könnte aber auch im Glau­bens­be­kennt­nis der Kai­ser Augus­tus ste­hen, denn er war an der Herr­schaft, als Jesus in Beth­le­hem gebo­ren wurde. Er hatte eine Volks­zäh­lung ange­ord­net, die im gan­zen Rei­che durch­ge­führt wurde. Diese Volks­zäh­lung ergriff auch den ent­le­ge­nen Win­kel Naza­reth.  Ein jeder musste in seine Vater­stadt gehen, um sich dort der Volks­zäh­lung zu unter­wer­fen. Das tat auch Josef, der Zim­mer­mann. Er ging mit sei­ner Frau, die geseg­ne­ten Lei­bes war, von Naza­reth nach Beth­le­hem. Er mag gedacht haben: Da bin ich bekannt, denn da stamme ich her, da sind meine Ange­hö­ri­gen; sie wer­den mich auf­neh­men. Und er mag viel­leicht von Haus zu Haus gegan­gen sein, aber über­all wurde er abge­wie­sen. Es war alles schon besetzt. Da dachte er: Ich werde in die Her­berge gehen, in die Dorf­her­berge, um dort ein Quar­tier für Maria zu fin­den, die ihre Stunde kom­men sah. Aber auch in der Her­berge wurde er nicht auf­ge­nom­men. Sol­da­ten, Kauf­leute, die mögen dort Unter­kunft gefun­den haben, aber für das hei­lige Paar war kein Platz. Es war kein Platz für den, der die Her­berge aller hei­mat­lo­sen Her­zen wer­den sollte.

Das ist ein erschüt­tern­des Begeb­nis, meine lie­ben Freunde. Die Erde hat für alle Platz, für Renn­fah­rer und Preis­bo­xer, für Jazz­mu­si­ker und Eis­kunst­läu­fer, aber wenn der Herr der Welt kommt, da hat sie kei­nen Platz. So ist es geblie­ben. In der Euro­päi­schen Ver­fas­sung ist Platz für alle Men­schen­rechte und alle Bür­ger­rechte, aber für ein Got­tes­recht ist kein Platz in der Euro­päi­schen Ver­fas­sung!

Wenn die Anna­len der Geschichte ein­mal alle Ereig­nisse, die im Laufe der Jahr­tau­sende gesche­hen sind, auf­ge­zeich­net haben wer­den, dann wird die trau­rigste Ein­tra­gung lau­ten: Es war kein Platz für ihn in der Her­berge. So zie­hen denn Josef und Maria hin­aus auf das Feld, dort­hin, wo die Hir­ten ihre Unter­stände für die Tiere haben; in einer Höhle, in einem Stalle, da kommt der zur Welt, der die Ster­nen­ne­bel regiert. Da hob Maria wie eine Hos­tie den empor, von dem es bald hei­ßen würde: „Seht das Lamm Got­tes, das hin­weg­nimmt die Sün­den der Welt.“ Am erbärm­lichs­ten Orte der Erde, in einem Stalle, wurde die Rein­heit gebo­ren. Er, der von Men­schen, die wie Tiere han­del­ten, getö­tet wurde, fand Unter­kunft unter Tie­ren. Er selbst, der das leben­dige Brot sein sollte, wurde in Beth­le­hem – und das heißt ja Ort oder Haus des Bro­tes – gebo­ren. Es war kein Platz in der Her­berge, aber es war Platz in einem Stalle. Die Her­berge ist der Ort der Popu­lä­ren, der Welt­leute, der Sam­mel­platz der Ange­ber in die­ser Welt. Der Stall aber ist der Platz der Aus­ge­sto­ße­nen, der Über­se­he­nen, der Ver­ges­se­nen. Von allen Plät­zen der Erde, an denen der Sohn Got­tes hätte gebo­ren wer­den kön­nen, war der Stall der letzte, an dem er zur Welt kom­men würde, an dem wir ihn gesucht hät­ten.

Wer hätte das gedacht, dass der, der die Erde von der Sonne beschei­nen und erwär­men lässt, eines Och­sen und eines Esels bedür­fen würde, um von ihrem Atem gewärmt zu wer­den! Wer hätte geglaubt, dass der, der die Erde in ihrer Umdre­hung anhal­ten kann, eines Tages in einer Fut­ter­krippe lie­gen würde! Wer hätte gedacht, dass der­je­nige, der die Ster­nen­ne­bel regiert, ein­mal win­zige Händ­chen haben würde, nicht groß genug, um die Häup­ter der Tiere im Stalle zu berüh­ren! Daß die Füße, die über die Erde und über das Was­ser schrei­ten soll­ten, jetzt nicht fähig waren, auch nur einen ein­zi­gen Schritt zu tun! Nie­mand hätte je gedacht, dass Gott so hilf­los auf die Erde kom­men würde. Aber das ist wahr­schein­lich der Grund, warum die Men­schen ihn ver­feh­len. Das Gött­li­che ist stets da zu fin­den, wo es die Men­schen am wenigs­ten erwar­ten.

Die Hir­ten, die auf dem Felde wach­ten, hör­ten eine Bot­schaft des Engels: „Dies wird euch zum Zei­chen sein: Ihr wer­det ein Kind­lein fin­den, in Win­deln gewi­ckelt, das in einer Krippe liegt.“ Ärmer kann man nicht zur Welt kom­men. Und dies war das Zei­chen, das über sei­nem gan­zen Leben ste­hen sollte! Es war näm­lich das Zei­chen des Kreu­zes, und für ein Kind gibt es kein ande­res Kreuz als die Aus­ge­sto­ßen­heit und die Armut. Seine Opfer­be­reit­schaft wurde schon in der Engels­bot­schaft ange­kün­det: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Hei­land gebo­ren, wel­cher ist Chris­tus, der Herr.“ Der Geiz wurde von der Armut her­aus­ge­for­dert, dem Stolz trat die Ernied­ri­gung des Stal­les ent­ge­gen. Das Ver­hül­len der gött­li­chen Herr­lich­keit, die sonst keine Gren­zen kennt, erscheint denen, die nur an die Macht der Atom­ener­gie den­ken, allzu unfaß­lich. Sie kön­nen den Gedan­ken der gött­li­chen Her­ab­kunft nicht den­ken, sie begrei­fen nicht, dass einer reich war und arm wurde, um die Armen  reich zu machen.

Nur zwei­er­lei Arten von Men­schen fan­den das Kind, die Hir­ten und die Wei­sen, die Unge­bil­de­ten und die Gebil­de­ten. Es sind die­je­ni­gen, die wis­sen, dass sie nichts wis­sen bzw. die wis­sen. dass sie nicht viel wis­sen. Selbst Gott kann den Stol­zen nichts sagen. Es braucht guten Wil­len, um ihn zu fin­den. Und des­we­gen lau­tet ja auch die Bot­schaft: „Friede den Men­schen sei­ner Gnade“, das heißt eben, die guten Wil­lens sind.

Chris­tus war noch keine zwei Jahre alt, als der König Hero­des ihm nach­stel­len ließ, als er befahl, alle männ­li­chen Kin­der in Beth­le­hem zu töten. Das war der erste Anschlag auf das Leben Christi. Dem Kinde drohte das Schwert, dem Manne die Stei­ni­gung, am Ende sei­nes Lebens erwar­tete ihn das Kreuz. So ist Beth­le­hem tat­säch­lich die Mor­gen­däm­me­rung von Kal­va­ria. Das glei­che Gesetz, das seine Apos­tel und seine Anhän­ger jahr­hun­der­te­lang bedro­hen sollte, for­derte sei­nen ers­ten Zoll an den jun­gen Leben, das aus den Armen der Müt­ter geris­sen wurde. „Die Welt wird euch has­sen“, wird der, der in der Krippe liegt, ein­mal sagen. „Die Welt wird euch has­sen.“ Warum der Haß, meine lie­ben Freunde? Woher der Haß? Weil die Tugend stets ein Vor­wurf für das Las­ter ist, weil sich die Gott­ver­ges­sen­heit von der Gott­ge­hö­rig­keit her­aus­ge­for­dert fühlt. Warum der Haß? Woher der Haß? Weil die Bösen nicht ertra­gen, dass es Gute gibt. Man will die Boten töten, um die läs­tige Bot­schaft zu ersti­cken.

Vor weni­gen Wochen hat der Hei­lige Vater 500 Mar­ty­rer des Spa­ni­schen Bür­ger­krie­ges selig­ge­spro­chen, 500 Pries­ter, Ordens­brü­der und Ordens­schwes­tern. Was hat­ten sie getan? Sie hat­ten die Kran­ken gepflegt, sie hat­ten sich der Kin­der ange­nom­men, sie hat­ten das Evan­ge­lium ver­kün­det. Des­we­gen musste sie ster­ben unter den Mord­hän­den der roten Hor­den. Die unschul­di­gen Kin­der von Beth­le­hem star­ben für einen König, den sie noch gar nicht kann­ten. Sie star­ben von der Hand eines irdi­schen Königs, der ihnen wohl­ge­sinnt hätte sein sol­len. Als kleine Läm­mer star­ben sie für die Ret­tung des Lam­mes, die ers­ten aus der lan­gen Reihe der Mar­ty­rer, die nicht gekämpft hat­ten und den­noch die Krone emp­fan­gen haben.

So geht es wei­ter im Leben Jesu. Der Gehor­sam ist das Gesetz sei­nes Lebens, der Gehor­sam gegen­über dem himm­li­schen Vater und gegen­über sei­nem Nähr­va­ter. Grund­lage des Gehor­sams der Men­schen, Grund­lage des Gehor­sams gegen Men­schen ist der Gehor­sam vor Gott. Ver­feh­lun­gen der Jugend sind häu­fig, wenn nicht immer, Frucht der Ver­feh­lun­gen der Eltern. Die Erwach­se­nen, die Gott nicht die­nen, wer­den fest­stel­len, dass ihnen die Jugend nicht dient. Das ganze Leben Jesu war Unter­ord­nung und Gehor­sam. Er unter­warf sich der Taufe des Johan­nes, obwohl er der Taufe nicht bedurfte. Er zahlte die Tem­pel­steuer, obwohl er der Herr des Tem­pels war. Er for­derte das Volk auf, dem Kai­ser zu geben, was des Kai­sers ist, obwohl er doch der König aller Könige war. Und so hat er lange Jahre, drei­ßig Jahr in der Ver­bor­gen­heit gelebt und gear­bei­tet wie der letzte Dorf­hand­wer­ker in sei­ner Hei­mat. Warum diese lange Vor­be­rei­tung? Warum diese Zeit der Ver­bor­gen­heit? Warum die­ser Gehor­sam? Viel­leicht, viel­leicht war der Grund, dass er auch die mensch­li­che Reife gewin­nen sollte, die eben erst im Laufe von Jah­ren erwor­ben wird. Er sollte auch als Mensch ein voll­kom­me­nes Opfer wer­den. Des­we­gen hat er in der Ver­bor­gen­heit im Gehor­sam gegen­über dem himm­li­schen Vater und sei­nen Eltern gedient. Auch der Bauer war­tet, bis der Wei­zen reif ist, bevor er ihn mäht. So war­tete Jesus, bis er an Leib und Seele die voll­kom­mene Schön­heit und Aus­bil­dung erreicht hatte, bevor er sich den Häm­mern und Nägeln derer dar­bot, die ihn kreu­zig­ten. Er hat gewar­tet, bis es soweit war, bis er sagen konnte: „Das ist meine Stunde.“

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8073 am: 24. Dezember 2019, 05:13:28 »
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Buch Jesaja 9,1-6.

Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird.
Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.
Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.

Psalm 96(95),1-2.3.11.12-13a.

Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.

Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes.
vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.

Brief des Apostels Paulus an Titus 2,11-14.

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten.
Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben,
während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.
Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,1-14.

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.
Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,
der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8074 am: 24. Dezember 2019, 05:14:13 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395)
Mönch und Bischof
Predigt zur Geburt  des Herrn, passim; PG 46, 1128 (trad. © Evangelizo)

„Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren“

Brüder, aufmerksam gemacht durch das Wunder, wollen wir wie Mose die außergewöhnliche Erscheinung sehen (Ex 3,3): In Maria verbrennt der brennende Dornbusch nicht; die Jungfrau bringt das Licht zur Welt ohne Schaden zu erleiden […] Gehen wir also nach Bethlehem, dem Dorf der Frohen Botschaft. Wenn wir wahre Hirten sind, wenn wir wach bleiben während unserer Nachtwache, dann gilt uns die Stimme der Engel, die eine große Freude ankündigt […]: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden!“ (vgl. Lk 2,14). Wo es gestern nichts anderes gab als Fluch, Kriegsschauplätze und Verbannung, da empfängt die Erde auf einmal Frieden; denn heute „sprosst aus der Erde Treue hervor und Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder“ (vgl. Ps 85,12). Das ist die Frucht, die die Erde den Menschen gibt, als Lohn für den guten Willen, der unter den Menschen herrscht (vgl. Lk 2,14). Gott vereinigt sich mit dem Menschen, um den Menschen zur Höhe Gottes zu erheben.

Auf diese Nachricht hin, Brüder, lasst uns nach Bethlehem gehen, um […] das Geheimnis der Krippe zu betrachten: ein kleines Kind, das in Windeln gewickelt in einem Futtertrog liegt. Die treue Mutter, Jungfrau auch nach ihrer Niederkunft, küsst ihren Sohn. Lasst uns mit den Hirten die Worte des Propheten wiederholen: „Wie wir’s gehört hatten, so erlebten wir’s jetzt in der Stadt des Herrn der Heere“ (Ps 48,9).

Warum aber sucht der Herr Zuflucht in dieser Grotte zu Bethlehem? Warum schläft er in einem Futtertrog? Warum lässt er sich in die Volkszählung in Israel hineinziehen? Brüder, derjenige, der der Welt die Befreiung bringt, wird hineingeboren in unsere Todverfallenheit. Er wird in einer Grotte geboren, um sich den Menschen zu zeigen, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes. Er liegt in einem Futtertrog, weil er es ist, der das Gras für das Vieh wachsen lässt (vgl. Ps 104(103),14). Er ist das Brot des Lebens, das den Menschen mit geistiger Speise nährt, damit auch er im Geist lebt. […] Welches Fest wäre fröhlicher als das heutige? Christus, die Sonne der Gerechtigkeit (Mal 3,20) kommt, um unsere Nacht zu erhellen. Was gefallen war, steht wieder auf, was besiegt wurde, wird frei […], was tot war, wird wieder lebendig. […] So lasst uns heute alle mit einer Stimme auf dem ganzen Erdkreis singen: „Durch einen Menschen, Adam, war der Tod gekommen; durch einen Menschen kommt heute das Heil“ (vgl. Röm 5,17).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8075 am: 25. Dezember 2019, 20:54:14 »
Hl. Amadeus von Lausanne (1108-1159)
Zisterziensermönch, Bischof
Marienhomilie III, SC 72 (trad. © Evangelizo)

„Und das Wort ist Fleisch geworden“ (Joh 1,14)

Christus kam vom Vater, er kam vom Wort, er kam vom Heiligen Geist, da die ganze Dreieinigkeit seine Empfängnis und Fleischwerdung bewirkt hat. Denn aus der Höhe der Dreieinigkeit zu kommen, das bedeutete nichts anderes als durch das Handeln eben dieser Dreieinigkeit empfangen und Fleisch geworden zu sein. Deshalb heißt es: „Am einen Ende des Himmels geht er auf“ (vgl. Ps 19,7).

Der einzige Sohn, […] vom Vater gezeugt in Ewigkeit, kam, gezeugt in der Zeit, aus seiner Mutter hervor. Beim Vater unsichtbar lebend, lebte er sichtbar unter den Menschen. Aus dem Vater hervorzugehen, bedeutete für ihn, in unsere Geschichte einzutreten, sichtbar zu erscheinen, und das zu werden, was er durch das Wesen des Vaters nicht war. Wie wunderbar! Er kam von dem, von dem er sich nicht entfernte [nämlich vom Vater], er trat aus dem heraus, in dem er blieb [nämlich aus sich selbst, aus dem Wort], sodass er auch in der Ewigkeit ebenso ganz blieb, wie er ganz in der Zeit war. Er war zur gleichen Zeit ganz im Vater wie auch ganz in der Jungfrau, ganz in seiner und seines Vaters Majestät, wie auch gleichzeitig ganz in unserer Menschheit.

Wenn du fragst, wie das möglich ist, wird dir ein Vergleich helfen, die Wahrheit zu verstehen: Ein Wort, das zuerst im Herzen gezeugt wird, geht ganz in die Stimme über, so dass es unverfälscht zu den anderen gelangt und trotzdem ganz im Herzen verbleibt. Ebenso ging das Wort der Güte, das dem Herzen des Vaters entströmte, hinaus, ohne den Vater zu verlassen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8076 am: 25. Dezember 2019, 21:10:25 »
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Buch Jesaja 52,7-10.

Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzet dem Herrn, alle Lande,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Brief an die Hebräer 1,1-6.

Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;
in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8077 am: 26. Dezember 2019, 18:00:43 »
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Botschaft der Gospa vom 25.12.2019 an Jakov Colo

Bei der letzten täglichen Erscheinung am 12. September 1998 sagte die Muttergottes zu Jakov Colo, dass er einmal im Jahr am 25. Dezember, an Weihnachten eine Erscheinung haben werde. So war es auch dieses Jahr. Die Muttergottes kam mit dem Jesuskind im Arm. Die Erscheinung begann um 14.25 Uhr und dauerte 9 Minuten. Die Muttergottes kam mit dem kleinen Jesus im Arm. Die Muttergottes ließ durch Jakov folgende Botschaft ausrichten:
„Liebe Kinder, heute, an diesem Tag der Gnade, rufe ich euch auf besondere Weise auf, eure Herzen zu öffnen und Jesus zu bitten, dass Er euren Glauben stärkt. Kinder, durch das Gebet mit dem Herzen, dem Glauben und die Werke werdet ihr erkennen, was es bedeutet, ein wahres christliches Leben zu leben. Kinder, sehr oft wird euer Leben und euer Herz von Dunkelheit, Schmerz und Kreuzen erfasst. Wankt nicht im Glauben und fragt nicht warum, weil ihr meint, dass ihr allein und verlassen seid, sondern öffnet eure Herzen, betet und glaubt fest, und dann wird euer Herz die Nähe Gottes spüren und dass Gott euch niemals verlässt und dass Er in jedem Moment bei euch ist. Durch Gebet und Glauben wird Gott auf euer jedes Warum antworten und euren jeden Schmerz, jede Dunkelheit und jedes Kreuz in Licht verwandeln. Ich danke euch. “
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8078 am: 27. Dezember 2019, 13:33:40 »
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942)
Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas
Gelübdeerneuerung an Epiphanias (6. Januar 1941), in: Edith-Stein-Gesamtausgabe, Band 20, Geistliche Texte II, 2. Teil 8, S. 84

„Wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist“

An seiner Krippe will der Heiland auch den nicht vermissen, der ihm im Leben besonders teuer war: den Jünger, den Jesus liebhatte (vgl. Joh 13,23). Er ist uns vertraut als Bild jungfräulicher Reinheit. Weil er rein war, hat er dem Herrn wohlgefallen. Er durfte am Herzen Jesu vorher ruhen und dort eingeweiht werden in die Geheimnisse des göttlichen Herzens (vgl. Joh 13,25). Wie der himmlische Vater für seinen Sohn Zeugnis ablegte, als er rief: „Dieser ist mein geliebter Sohn. Ihn sollt ihr hören!“ (vgl. Mk 9,7), so scheint auch das göttliche Kind uns auf den Lieblingsjünger hinzuweisen und zu sagen: kein Weihrauchist mir angenehmer als die liebende Hingabe eines reinen Herzens. Höret auf ihn, der Gott schauen durfte, weil er reinen Herzens war (vgl. Mt 5,8).

Niemand hat tiefer hineingeschaut in die verborgenen Abgründe des göttlichen Lebens als er. Darum verkündet er das Geheimnis von der ewigen Geburt des göttlichen Wortes […] Er hat die Kämpfe seines Herrn mitgelebt, wie nur eine bräutlich liebende Seele es vermag. […] Er hat uns die Selbstzeugnisse sorgfältig verwahrt und übermittelt, in denen der Heiland vor Freunden und Feinden seine Gottheit bekannte. […] Durch ihn wissen wir, welcher Anteil am Leben Christi – als den Reben am göttlichen Weinstock – und am Leben des dreifaltigen Gottes uns zugedacht ist. […]

Johannes an der Krippe des Herrn – das sagt uns: sehet, was denen beschieden ist, die sich mit reinem Herzen Gott schenken. Die ganze unausschöpfliche Fülle des gott-menschlichen Lebens Jesu wird ihnen als königliche Gegengabe zuteil. Kommet und trinket aus den Quellen lebendigen Wassers, die der Heiland den Dürstenden öffnet und die fortströmen ins ewige Leben (vgl. Joh 7,37; 4,14). Das Wort ist Fleisch geworden und liegt vor uns in der Gestalt eines neugeborenen Kindleins.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8079 am: 29. Dezember 2019, 13:15:43 »
Eine russische Weihnachtsgeschichte

"FÜR IMMER" by Will Fish

1994 erwiderten zwei Amerikaner eine Einladung des Russischen Ministeriums für Bildung/Erziehung um Moral und Ethik (basierend auf biblischen Prinzipien) in öffentlichen Schulen zu lehren. Sie wurden eingeladen in Gefängnissen, Geschäften, bei Feuerwehren, in Polizeistationen und einem großen Waisenhaus zu unterrichten. Ungefähr 100 Jungen und Mädchen, verlassen, mißbraucht und der Fürsorge eines Regierungsprogramms überlassen, waren in dem Waisenhaus. Sie erzählen die folgende Geschichte in ihren eigenen Worten:
"Kurz vor der Ferienzeit 1994 war die Zeit für unsere Waisen gekommen, das erste Mal die traditionelle Weihnachtsgeschichte zu hören. Wir erzählten ihnen über die Ankunft Marias und Josephs in Bethlehen. Da sie keinen Platz im Gasthaus fanden, ging das Paar in einen Stall, in dem das Baby Jesus geboren und in einen Futtertrog gelegt wurde. Die ganze Zeit über, in der wir die Geschichte erzählten, saßen die Kinder und die Mitarbeiter des Waisenhauses staunend da, während sie zuhörten. Einige saßen auf den Kanten ihrer Stühle und versuchten jedes Wort zu begreifen.
Um die Geschichte zu vervollständigen gaben wir den Kindern drei kleine Pappdeckel, damit sie einen Futtertrog basteln konnten. Jedes Kind bekam ein kleines Papierquadrat, ausgeschnitten aus gelben Servietten, die ich mitgebracht hatte. In der Stadt gab es kein gelbes Papier. Indem sie den Anweisungen folgten, zerrissen die Kinder das Papier und legten vorsichtig Streifen als Stroh in den Futtertrog. Kleine Flannelquadrate, die aus einem abgetragenem Nachthemd, dass eine amerikanische Frau wegwarf als sie Russland verließ, ausgeschnitten waren, wurden als Decke für das Baby benutzt. Ein puppenähnliches Baby wurde aus gelb-braunem Filz, den wir aus den Vereinigten Staaten mitgebracht hatten, geschnitten.
Die Waisen waren damit beschäftigt ihre Futtertröge zusammen zu bauen als ich mich unter sie mischte um zu sehen, ob sie Hilfe brauchten. Alles ging gut, bis ich zu einem Tisch kam, an dem der kleine Mischa saß - er sah ungefähr 6 Jahre aus und war mit seinem Entwurf fertig. Als ich in Futtertrog des kleinen Jungen schaute, war ich überrascht, dass ich nicht ein, sondern zwei Babys in dem Futtertrog sah.
Schnell rief ich den Übersetzer, der den Jungen fragte, warum es zwei Babys in dem Futtertrog gab. Dieser kreuzte die Arme vor ihm und und schaute auf seine komplette Futtertrogszene. Das Kind began die Geschichte sehr ernst zu wiederholen. Für solch ein junges Kind, das die Weihnachtsgeschichte erst einmal gehört hatte, erzählte er die Geschehnisse sehr genau nach--bis er zu dem Teil kam, in dem Maria das Baby Jesus in den Futtertrog legte.
Dann begann Mischa zu improvisieren. Er gab der Geschichte sein eigenes Ende als er sagte: "Und als Maria das Baby in den Futtertrog legte, schaute Jesus zu mir und fragte mich, ob ich einen Platz hätte, wo ich bleiben könnte. Ich sagte ihm, dass ich keine Mama habe und keinen Papa, so habe ich keinen Ort, wo ich bleiben kann. Dann sagte Jesus zu mir, dass ich bei ihm bleiben könnte. Aber ich sagte ihm, dass ich es nicht kann, weil ich kein Geschenk habe, das ich ihm geben könnte, so wie es jeder andere tat. Aber ich wollte so gern bei Jesus bleiben, also dachte ich nach, was ich hätte, das ich als Geschenk benutzen könnte. Ich dachte, vielleicht wäre das ein gutes Geschenk, wenn ich ihn warmhalten würde. So fragte ich Jesus: "O, wenn ich dich warmhalte, wäre das ein Geschenk gut genug?" Und Jesus sagte mir: "Wenn du mich warmhältst, wird das das beste Geschenk sein, das mir jemand jemals gegeben hat." "So kam ich in den Futtertrog, und dann schaute Jesus zu mir und sagte mir, dass ich bei ihm bleiben könnte - für immer."
Als der kleine Mischa seine Geschichte beendet hatte, waren seine Augen voller Tränen, die auf seine kleinen Wangen tropften. Er tat seine Hand auf das Gesicht und sein Kopf fiel auf den Tisch und seine Schultern schüttelten sich, als er schluchzte und schluchzte. Der kleine Waise hatte jemanden gefunden, der ihn niemals verlassen noch mißbrauchen würde, jemanden, der bei ihm bleiben würde - FÜR IMMER.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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