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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1780012 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8127 am: 15. Januar 2020, 20:48:38 »
1933 wird Belgien gleich zweifach von Maria besucht

Belgien, ein christliches Land seit den ersten Jahrhunderten, hat zahlreiche Heiligtümer, die Maria geweiht sind. Unter den bekanntesten haben heutzutage zwei Wallfahrtsorte internationale Ausstrahlung und Renommee, weil an beiden Orten 1933, sechs Jahre vor dem Ausbruch des 2.Weltkriegs, Maria erschienen ist:

das Heiligtum von Unserer Lieben Frau von Beauraing, bei Dinant, wo 1932-33 Maria erschienen ist, ganz in weiß gekleidet, mit einer Königskrone auf ihrem Haupt und einem ein Herz aus Gold auf ihrer Brust; sie stellte sich vor als Mutter Gottes und Königin des Himmels. Die Erscheinung wurde 1949 offiziell anerkannt;
das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Banneux, wo Maria sich als „Unsere Liebe Frau der Armen“ vorstellt; diese marianische Gebetsstätte ist eine der wichtigsten im Land. Die Erscheinungen von Banneux wurden von der Kirche offiziell anerkannt.
Es gibt noch weitere Marienwallfahrtsorte in Belgien, wie Notre-Dame de Hal, oder Notre-Dame de Montaigu, die ebenfalls viel besucht sind. Insgesamt erfahren alle marianischen Heiligtümer seit dem Ende des 20. Jahrhunderts wieder mehr Zulauf von Besuchern.

Das Team von Marie de Nazareth
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8128 am: 15. Januar 2020, 20:53:53 »
Dieses einfache Gebet ist den Dominikanern teuer!

Es mag seltsam erscheinen, dass ein so schlichtes Gebet wie der Rosenkranz besonders mit dem Dominikanerorden verbunden ist. Man stellt sich die Dominikaner selten als einfache Leute vor. Vielmehr haben wir den Ruf, die Verfasser umfangreicher und komplexer theologischer Werke zu sein. Und dennoch haben wir uns dafür eingesetzt, den Rosenkranz zu bewahren. Er ist unser heiliges Erbe. (…)

Aber warum ist dieses schlichte Gebet den Dominikanern so teuer? Vielleicht weil im Herzen unserer theologischen Tradition das Streben nach Einfachheit liegt. Der heilige Thomas von Aquin sagte, dass wir Gott gerade deshalb nicht verstehen können, weil er vollkommen einfach ist. (…)

Es gibt eine falsche Einfachheit, von der wir uns lösen müssen. Es ist die Verein­fachung derjenigen, die immer gleich eine einfache Antwort auf alles haben, die alles im Voraus wissen. Sie sind zu träge, sie sind unfähig zu denken. Und es gibt die wahre Einfachheit, die Einfachheit des Herzens, des ungetrübten Blicks. Sie können wir nur schrittweise erreichen, mit der Gnade Gottes, indem wir uns der strahlenden Einfachheit Gottes nähern.

Der Rosenkranz ist tatsächlich einfach, sehr einfach. Aber er ist von dieser weisen und tiefen Einfachheit, die wir anstreben und in der wir den Frieden finden.

P. Timothy Radcliffe, o.p.

Den Rosenkranz beten, Vortrag in Lourdes, im Oktober 1998
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8129 am: 15. Januar 2020, 20:55:56 »
Frei von jeder Sünde durch Gottes Gnade

Es ist offensichtlich, dass nicht Maria aus sich selbst heraus von der Erbsünde bewahrt wurde, sondern dass dies eine Gabe Gottes ist. „Der Allmächtige hat Großes an mir getan“, singt Maria im Magnifikat (Lk 1,49). Und warum sollte es für Gott unmöglich sein, für Maria das zu tun, was er für Eva getan hat? Denn vor der Erbschuld war Eva ohne Erbsünde! Haben wir Gott zu sagen, was er tun und was er lassen soll?

Auf diese außergewöhnliche Gabe Gottes an die Jungfrau Maria wird in der Hl. Schrift wiederholt verwiesen. Vor allem ist es der Erzengel Gabriel, der sich an sie wendet und zu ihr sagt: „Freue dich“ (oder „Sei gegrüßt“, denn der Gruß lautet im Griechischen Kairé = Freue dich). Gleich danach sagt Gabriel „Kékaritoméné“, das heißt, „die du voll der Gnade bist“.  Was bedeutet das? In der Bibel findet sich keine andere Stelle, wo ein Engel Gottes einen Mann oder eine Frau so anspricht.  Sollten wir diesen Gruß dann also so verstehen, dass der Engel zu Maria nur sagt, dass sie „viel Glück“ gehabt habe. Selbstverständlich nicht.

Die außerordentliche Gnade, die Gott Maria hat zuteilwerden lassen, ist die Fähigkeit, in vollkommener Freiheit „Ja“ zu sagen!

(Auszug aus einem Vortrag über Maria und die Protestanten)

Quelle: Die vollkommene Heiligkeit Mariens
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8130 am: 16. Januar 2020, 19:50:06 »
Eine marianische Erscheinung … zu Lebzeiten Marias!

Nur wenige Jahre nach dem Tod und der Auferstehung Jesu, im Jahr 40, war die erste marianische Erscheinung. Maria erschien damals einem der Apostel, Jakobus dem Älteren, dem Bruder des heiligen Johannes, in Saragossa, Spanien. Diese Erscheinung ist unter dem Namen Unsere Liebe Frau auf der Säule (span. Pilar) bekannt.

In den ersten Tagen des christlichen Zeitalters zog Jakobus aus, um die römische Provinz Hispanien zu evangelisieren, das künftige Spanien. Er stieß auf viele Hindernisse und machte eine Phase großer Entmutigung durch.

Als er eines Nachts am Ufer des Flusses Ebro betete, wurde er plötzlich von einem großen Licht umgeben, und er hatte eine Vision: die Jungfrau Maria, auf einer Säule aus Jaspis.

Maria ermutigte ihn und versicherte ihm, dass sein Apostolat Früchte tragen werde. Sie bat ihn, an ihrem Erscheinungsort eine Kirche zu bauen, dann ging sie fort, ließ aber die Säule aus Jaspis und eine Marienstatue mit dem Jesuskind auf ihren Armen auf der Säule zurück. Da Maria damals in Jerusalem lebte und sich somit gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten befand, war dies ein Fall von Bilokation.

Jakobus ließ an dem von der Jungfrau Maria bestimmten Ort eine Kapelle bauen. Heute steht dort eine Basilika, die den Namen Nuestra Señora del Pilar trägt. Sie befindet sich genau an der Stelle, wo die Gottesmutter von 2000 Jahren erschienen ist.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8131 am: 17. Januar 2020, 06:05:11 »
„So wirst du neben meiner Mutter sein“

Ein Armer betete im Bewusstsein seiner Armut. Er sagte zu Gott:

„Ich bin nicht würdig, in dein Reich einzugehen, aber ich weiß, dass du aufgrund deines Erbarmens mir die Tür nicht verschließen kannst. Ich bitte um nicht mehr als nur um den letzten Platz.“

Und Jesus antwortete ihm: „Den letzten Platz gewähre ich dir, so wirst du neben meiner Mutter sein.“

Auszug aus Une année avec la Vierge Marie (Ein Jahr mit der Jungfrau Maria), Texte zusammengestellt von Olivier Bonnassies, Presses de la Renaissance, Paris 2009.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8132 am: 17. Januar 2020, 06:09:52 »
Johannes von Karpathos (7. Jh.)
Mönch und Bischof, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
Briefe an die Mönche Indiens (trad. © Evangelizo)

„Deine Sünden sind dir vergeben“ (Mt 9,2)

Warum bist du betrübt? Schau: Einer hat schmierige Hände. Ein bisschen Öl macht sie sauber. Um wie viel stärker reinigend ist das Erbarmen Gottes! Denn so leicht es für dich ist, dein Gewand zu waschen, so leicht und noch leichter ist es für den Herrn, dich von aller Verschmutzung reinzuwaschen, auch wenn du natürlich jeden Tag in Versuchung gerätst. Kaum sagst du: „Ich habe mich gegen den Herrn versündigt“, bekommst du schon die Antwort: „Deine Sünden sind dir vergeben“ (Mt 9,2). „Ich bin, ich bin es, der deine Frevel wegwischt, und werde (ihrer) gewiss nicht gedenken“ (vgl. Jes 43,25 LXX). „So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, so weit habe ich deine Frevel von dir entfernt. Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, so habe ich Mitleid mit dir“ (vgl. Ps 102,12–13 LXX).

Nur entferne dich nicht, geh nicht weg von dem, der dich erwählt hat zu singen und zu beten, sondern bleibe dein ganzes Leben lang mit ihm verbunden, sei es durch reines Vertrauen oder durch heilige Kühnheit und mutiges Bekenntnis. Dann hört er dich und reinigt dich. Hat nicht Gott uns in seiner Menschenliebe gerechtfertigt? Wer sollte uns dann verurteilen? (vgl. Röm 8,33). Wenn wir den Namen des Herrn Jesus Christus anrufen, ist unser Gewissen schnell gereinigt, und es trennt uns nichts von den Propheten und den anderen Heiligen.

Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Heil, durch unseren Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist. So werden wir mit Christus leben, ob wir nun in Tugendhaftigkeit wachen oder aber in einem elenden Zustand schlafen, in den uns bestimmte Lebensumstände natürlicherweise bringen (vgl. 1 Thess 5,9–10). Wir richten unseren Blick auf ihn, seufzen aus Herzensgrund, weinen ohne Unterlass und atmen nur noch ihn. Lasst uns also den Panzer des Glaubens anlegen und den Helm der Hoffnung auf Heil tragen (vgl. 1 Thess 5,8), damit die Pfeile der Entmutigung und der Verzweiflung uns nicht durchbohren können.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8133 am: 17. Januar 2020, 06:53:37 »
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Erstes Buch Samuel 8,4-7.10-22a.

In jenen Tagen versammelten sich alle Ältesten Israels und gingen zu Samuel nach Rama.
Sie sagten zu ihm: Du bist nun alt, und deine Söhne gehen nicht auf deinen Wegen. Darum setze jetzt einen König bei uns ein, der uns regieren soll, wie es bei allen Völkern der Fall ist.
Aber Samuel missfiel es, dass sie sagten: Gib uns einen König, der uns regieren soll. Samuel betete deshalb zum Herrn,
und der Herr sagte zu Samuel: Hör auf die Stimme des Volkes in allem, was sie zu dir sagen. Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen: Ich soll nicht mehr ihr König sein.
Samuel teilte dem Volk, das einen König von ihm verlangte, alle Worte des Herrn mit.
Er sagte: Das werden die Rechte des Königs sein, der über euch herrschen wird: Er wird eure Söhne holen und sie für sich bei seinen Wagen und seinen Pferden verwenden, und sie werden vor seinem Wagen herlaufen.
Er wird sie zu Obersten über Abteilungen von Tausend und zu Führern über Abteilungen von Fünfzig machen. Sie müssen sein Ackerland pflügen und seine Ernte einbringen. Sie müssen seine Kriegsgeräte und die Ausrüstung seiner Streitwagen anfertigen.
Eure Töchter wird er holen, damit sie ihm Salben zubereiten und kochen und backen.
Eure besten Felder, Weinberge und Ölbäume wird er euch wegnehmen und seinen Beamten geben.
Von euren Äckern und euren Weinbergen wird er den Zehnten erheben und ihn seinen Höflingen und Beamten geben.
Eure Knechte und Mägde, eure besten jungen Leute und eure Esel wird er holen und für sich arbeiten lassen.
Von euren Schafherden wird er den Zehnten erheben. Ihr selber werdet seine Sklaven sein.
An jenem Tag werdet ihr wegen des Königs, den ihr euch erwählt habt, um Hilfe schreien, aber der Herr wird euch an jenem Tag nicht antworten.
Doch das Volk wollte nicht auf Samuel hören, sondern sagte: Nein, ein König soll über uns herrschen.
Auch wir wollen wie alle anderen Völker sein. Unser König soll uns Recht sprechen, er soll vor uns herziehen und soll unsere Kriege führen.
Samuel hörte alles an, was das Volk sagte, und trug es dem Herrn vor.
Und der Herr sagte zu Samuel: Hör auf ihre Stimme, und setz ihnen einen König ein!

Psalm 89(88),16-17.18-19.

Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß!
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
über deine Gerechtigkeit jubeln sie.

Denn du bist ihre Schönheit und Stärke,
du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
Ja, unser Schild gehört dem Herrn,
unser König dem heiligen Gott Israels.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 2,1-12.

Als Jesus einige Tage später nach Kafarnaum zurückkam, wurde bekannt, dass er wieder zu Hause war.
Und es versammelten sich so viele Menschen, dass nicht einmal mehr vor der Tür Platz war; und er verkündete ihnen das Wort.
Da brachte man einen Gelähmten zu ihm; er wurde von vier Männern getragen.
Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen die Decke durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die Öffnung hinab.
Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!
Einige Schriftgelehrte aber, die dort saßen, dachten im Stillen:
Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?
Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen?
Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher?
Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten:
Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!
Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen.
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