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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1777982 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8148 am: 25. Januar 2020, 22:16:41 »
In Indien kommen jeden Tag Hunderte von Leuten

Bandel liegt in Indien, 40 km von Kalkutta entfernt. Das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz ist auch unter dem Namen ‚Kirche von Bandel‘ bekannt. Es wurde 1599 von den Portugiesen erbaut.

Die Basilika wird jeden Tag von Hunderten von Gläubigen besucht und an Fest- und Feiertagen kommen Tausende Menschen aller Konfessionen zu dem Heiligtum, um die Mutter Gottes zu ehren.

Die Statue Unserer Lieben Frau von Bandel oder Unserer Lieben Frau von der Guten Reise auf dem Dach der Basilika wird als wundertätig angesehen. Gegenüber von der Statue werden Hunderte von Kerzen von den Pilgern und den Gläubigen angezündet.

In jedem November, während der Novene zu Unserer Lieben Frau von der Guten Reise, quillt das Heiligtum über von Pilgern.

Das Team von Marie de Nazareth
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8149 am: 25. Januar 2020, 22:33:13 »
Der Kelch des Zornes des Vaters ist voll und läuft über. - Die Epidemien werden sich ausbreiten und sich in Pandemien verwandeln, Krankheiten die einst ausgerottet waren, werden wiederkehren.

Klein Menschlein hat Jesus Christus aus seinem Leben ausgelöscht und dafür das böse als „seinen Gott“ gewählt.

Deshalb werden sich die Elemente gegen jene von Klein Menschlein wenden, die nicht nach Gottes Geboten und Seinem Willen leben.

Wacht auf !!!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 21,5-11.

In jener Zeit, als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus:
Es wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen werden.
Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen, und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt?
Er antwortete: Gebt acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach!
Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.
Dann sagte er zu ihnen: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere.
Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8150 am: 26. Januar 2020, 18:40:33 »
Philoxenus von Mabbug (um 450-523)
Bischof in Syrien
4. Homilie, 77f. (trad. © Evangelizo)

„Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach“

So wie das gesunde und reine Auge den Lichtstrahl aufnimmt, der es trifft, so erkennt auch das Auge des Glaubens mit der Pupille der Einfachheit die Stimme Gottes, sobald der Mensch sie vernimmt. Das Licht, das von seinem Wort ausgeht, erhebt sich in ihm, er wirft sich freudig ihm entgegen und empfängt es, wie unser Herr im Evangelium gesagt hat: „Meine Schafe hören auf meine Stimme“ (Joh 10,27). […]

Mit dieser Reinheit und dieser Einfachheit sind die Apostel dem Wort Christi gefolgt. Die Welt hat sie nicht davon abhalten können, die menschliche Gewohnheit hat sie nicht zurückhalten können, noch irgendeines der Güter, die etwas in der Welt gelten, hat sie hindern können. Diese Seelen haben Gott gespürt und lebten aus dem Glauben. Bei solchen Seelen kann nichts in der Welt die Oberhand gewinnen über das Wort Gottes. Es ist kraftlos in den toten Seelen, denn weil die Seele tot ist, wird aus dem kraftvollen Wort ein kraftloses und die Lehre Gottes, sonst so stark, verliert ihre Kraft bei jenen Seelen. Denn das ganze Wirken des Menschen findet dort statt, wo er lebt. Wer für die Welt lebt, der stellt seine Gedanken und Sinne in den Dienst der Welt, wohingegen jener, der für Gott lebt, sich seinen kraftvollen Geboten bei allen seinen Taten zuwendet.

Alle, die berufen worden sind, haben sofort der Stimme gehorcht, die sie gerufen hat, wenn die Last der Liebe zu den irdischen Dingen sich nicht in ihrer Seele verfangen hatte. Denn die Fesseln der Welt sind eine Last für den Verstand und die Gedanken, und jene, die gebunden und gefesselt sind, hören nur schwer die Stimme Gottes, die sie ruft. Die Apostel hingegen und vor ihnen die Gerechten und die Väter waren nicht so. Sie haben gehorcht, wie es lebendige Menschen tun, und sie sind leicht hinübergegangen, weil nichts auf der Welt sie durch seine Last hielt. Nichts kann die Seele binden und fesseln, die Gott in sich fühlt. Sie ist offen und bereit, so dass das Licht der göttlichen Stimme sie zu seinem Empfang bereitet vorfindet, sooft es zu ihr kommt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8151 am: 26. Januar 2020, 18:42:53 »
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Generalaudienz vom 08. November 2006 (© Libreria Editrice Vaticana)

Die Bekehrung des heiligen Paulus: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20)

Wir haben gesehen, wie die Begegnung mit Christus auf der Straße nach Damaskus sein Leben buchstäblich „revolutioniert“ hat. […] Es ist daher wichtig, dass wir uns bewusst werden, wie sehr Jesus Christus das Leben eines Menschen und auch unser eigenes Leben prägen kann. […] Wie vollzieht sich die Begegnung eines Menschen mit Christus? Und worin besteht die daraus erwachsende Beziehung? […] An erster Stelle hilft uns Paulus, den absolut grundlegenden und unersetzlichen Wert des Glaubens zu verstehen. So schreibt er im Brief an die Römer: „Denn wir sind der Überzeugung, dass der Mensch gerecht wird durch Glauben, unabhängig von Werken des Gesetzes“ (3,28). Und ebenso auch im Brief an die Galater: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus […]“ (2,16). „Gerecht werden“ heißt „gerecht gemacht werden“, also angenommen zu sein von der barmherzigen Gerechtigkeit Gottes, mit ihm in Gemeinschaft zu treten und infolgedessen eine viel authentischere Beziehung zu allen unseren Brüdern herstellen zu können, auf der Grundlage einer vollkommenen Vergebung unserer Sünden. Paulus sagt also in aller Deutlichkeit, dass dieser Daseinszustand nicht von etwaigen guten Werken unsererseits abhängt, sondern rein von der Gnade Gottes: „Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus“ (Röm 3,24).

Mit diesen Worten bringt der hl. Paulus den grundlegenden Inhalt seiner Bekehrung zum Ausdruck, die neue Ausrichtung seines Lebens, die seiner Begegnung mit dem auferstandenen Christus entspringt. Vor seiner Bekehrung war Paulus keineswegs ein Mensch, der Gott und seinem Gesetz fernstand. Im Gegenteil, er war ein strenggläubiger Jude, treu gegenüber den Vorschriften bis hin zum Fanatismus. Im Licht der Begegnung mit Christus verstand er jedoch, dass er auf diese Weise versucht hatte, sich selbst und seine eigene Gerechtigkeit aufzubauen, und dass er mit dieser ganzen Gerechtigkeit nur für sich selbst gelebt hatte. Er verstand, dass eine neue Ausrichtung seines Lebens absolut notwendig war. Und diese neue Ausrichtung finden wir in seinen Worten ausgedrückt: „Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat“ (Gal 2,20). Paulus lebt also nicht mehr für sich selbst und für seine Gerechtigkeit. Er lebt aus Christus und mit Christus, indem er sich selbst hingibt und nicht mehr sich selbst sucht und die eigene Person aufbaut.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8152 am: 26. Januar 2020, 19:52:48 »
Die Muttergottes ist bei uns und sie kann euch ändern

Der junge Chilene Khristian Briones war im Gefängnis drogensüchtig und wurde durch den Rosenkranz geheilt (siehe EMM vom 20. Januar).

Jedoch wird er einige Zeit nach seiner Entlassung rückfällig und greift wieder zu Drogen. Eines Tages gibt er jemandem eine Zigarette und dieser dankt ihm mit den Worten: „Gott segne dich!“. Ein Satz, eine Ermutigung, die ihn davon überzeugt, erneut den guten Weg einzuschlagen: „Ich habe geweint, ich habe gebetet, ich habe mich an den Rosenkranz geklammert, und ich habe wieder begonnen, meinen Glauben zu praktizieren“, unterstreicht Khristian Briones.

Und er bezeugt: „Ich glaube fest, dass Gott existiert und dass die Muttergottes bei uns ist und dass sie euch verändern kann. Die Gottesmutter hat verhindert, dass ich sterbe, sie wird mir helfen, weiter zu gehen. (…) Gott arbeitet an mir, damit ich ein besserer Christ werde“, erklärt er. Khristian Briones möchte den Strafgefangenen eine Botschaft der Hoffnung vermitteln durch „eine Rosenkranz-Werkstatt viermal pro Woche, inklusive einer Katechese und einer Hl. Messe“. Er plant auch eine Stiftung zur Wiedereingliederung der Gefangenen. Der Ex-Sträfling ist sicher, dass „man mit Gebet das Ziel erreichen kann.“ 

Quelle: Aleteia
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8153 am: 27. Januar 2020, 07:08:10 »

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Enzyklika „Dominum et vivificantem“ über den Heiligen Geist im Leben der Kirche und der Welt (18. Mai 1986), 46 (© Libreria Editrice Vaticana)

Die Sünde gegen den Heiligen Geist

Warum ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist nicht zu vergeben? Was ist unter dieser Lästerung zu verstehen? Der heilige Thomas von Aquin antwortet, dass es sich hier um eine Sünde handelt, „die ihrer Natur nach unvergebbar ist, weil sie jene Elemente ausschließt, derentwegen die Vergebung der Sünden geschieht“.

Nach dieser Deutung besteht die Lästerung nicht eigentlich in verletzenden Worten gegen den Heiligen Geist, sondern in der Weigerung, das Heil anzunehmen, welches Gott dem Menschen durch den Heiligen Geist anbietet, der in der Kraft des Kreuzesopfers wirkt. Wenn der Mensch jenes „Offenlegen der Sünde“, das vom Heiligen Geist ausgeht und heilswirksamen Charakter hat, zurückweist, weist er damit zugleich das „Kommen“ des Trösters zurück, jenes „Kommen“, das sich im Ostergeheimnis vollzieht, in der Einheit mit der erlösenden Kraft des Blutes Christi, das „unser Gewissen von toten Werken reinigt“.

Wir wissen, dass die Frucht einer solchen Reinigung die Vergebung der Sünden ist. Wer den Geist und das Blut zurückweist, verbleibt deshalb in „toten Werken“, in der Sünde. Die Lästerung gegen den Heiligen Geist besteht gerade in der radikalen Verweigerung der Annahme jener Vergebung, deren innerster Vermittler er ist und die eine echte Bekehrung voraussetzt, die von ihm im Gewissen gewirkt wird. Wenn Jesus sagt, dass die Lästerung gegen den Heiligen Geist weder in diesem noch im zukünftigen Leben vergeben wird, dann liegt der Grund darin, dass diese „Nicht-Vergebung“ ursächlich mit der Unbußfertigkeit verbunden ist, das heißt mit der radikalen Weigerung, sich zu bekehren […]

Nun ist aber die Lästerung gegen den Heiligen Geist die Sünde jenes Menschen, der sich auf sein vermeintliches „Recht“ zum Verharren im Bösen – in jeglicher Sünde – beruft und dadurch die Erlösung verwirft. Ein solcher Mensch bleibt in der Sünde gefangen, indem er von seiner Seite her seine Bekehrung und damit die Sündenvergebung unmöglich macht, die er als unwesentlich und unbedeutsam für sein Leben erachtet. Dies ist eine Situation des geistlichen Ruins; denn die Lästerung gegen den Heiligen Geist erlaubt es dem Menschen nicht, sich aus seiner selbstverhängten Gefangenschaft zu befreien und sich den göttlichen Quellen der Reinigung der Gewissen und der Verzeihung der Sünden zu öffnen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8154 am: 28. Januar 2020, 06:58:29 »
Evagrius Ponticus (345–399)
Mönch („Wüstenvater“) in Ägypten
Texte über das Gebet, Nr. 31–34.89, zu Unrecht Neilos dem Asketen zugeschrieben (trad. © Evangelizo)

Dein Wille geschehe an mir!

Bete nicht um die Erfüllung deiner Wünsche; denn sie entsprechen nicht notwendigerweise dem Willen Gottes. Bete vielmehr gemäß der Lehre, die du erhalten hast: Dein Wille geschehe an mir (vgl. Mt 6,10); und ebenso bitte ihn in allen Dingen darum, dass sein Wille geschehe; denn er will das Gute und deiner Seele Nützliche, wohingegen du nicht unbedingt danach trachtest.

Oft bat ich in meinen Gebeten um die Erfüllung dessen, was ich für mich als gut erachtete, und ich beharrte auf meiner Bitte und tat dem Willen Gottes törichterweise Gewalt an, statt mich ihm zu überlassen, damit er das verfüge, was er für mich als nützlich erkannte. Bei Erhalt des Gewünschten war dann aber mein Bedauern groß, nicht doch lieber gewünscht zu haben, dass der Wille Gottes geschehe, anstatt der meine; denn die Sache ging nicht immer so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Wer ist gut außer Gott? Also überlassen wir doch alles ihm, was uns betrifft, und es wird uns gut gehen. Denn wer gut ist, schenkt notwendigerweise auch hervorragende Gaben. Bekümmere dich nicht, wenn du nicht sofort von Gott bekommst, worum du bittest; er will dir nämlich noch mehr des Guten tun, und zwar dadurch, dass du beharrlich bei ihm bleibst im Gebet. Was gibt es in der Tat Erhebenderes als mit Gott zu reden und hingezogen zu werden in die Vertrautheit mit ihm? […] Wolle nicht, dass deine Angelegenheiten sich nach deinen Vorstellungen regeln, sondern nach Gottes Wohlgefallen. Dann wirst du ohne Unruhe sein und dein Gebet voller Dankbarkeit.
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