• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1777979 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8658
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8169 am: 02. Februar 2020, 16:52:22 »
 ;tffhfdsds

Buch Maleachi 3,1-4.

So spricht Gott, der Herr: Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.
Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn die richtigen Opfer darbringen.
Und dem Herrn wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.

Psalm 24(23),7.8.9.10.

Ihr Tore, hebt euch nach oben,
hebt euch, ihr uralten Pforten;
denn es kommt der König der Herrlichkeit.
Wer ist der König der Herrlichkeit?
Der Herr, stark und gewaltig, der Herr, mächtig im Kampf.
Ihr Tore, hebt euch nach oben,

hebt euch, ihr uralten Pforten;
denn es kommt der König der Herrlichkeit.
Wer ist der König der Herrlichkeit?
Der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit.

Brief an die Hebräer 2,14-18.

Da nun die Kinder Menschen von Fleisch und Blut sind, hat auch er in gleicher Weise Fleisch und Blut angenommen, um durch seinen Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel,
und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren.
Denn er nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt er sich an.
Darum musste er in allem seinen Brüdern gleich sein, um ein barmherziger und treuer Hoherpriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen.
Denn da er selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann er denen helfen, die in Versuchung geführt werden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,22-40.

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8658
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8170 am: 02. Februar 2020, 21:13:33 »
 ;medj

Neueste Botschaft, 2. Februar 2020 - Botschaft an die Seherin Mirjana

„Liebe Kinder! Durch das Werk der Entscheidung und der Liebe Gottes bin ich auserwählt worden, die Mutter Gottes und eure Mutter zu sein. Aber auch durch meinen Willen und meine unermessliche Liebe zum himmlischen Vater und mein vollkommenes Vertrauen in Ihn, war mein Leib der Kelch des Gottmenschen. Ich war im Dienst der Wahrheit, der Liebe und der Erlösung, wie ich auch jetzt hier bei euch bin, um euch, meine Kinder, Apostel meiner Liebe, aufzurufen, Träger der Wahrheit zu sein, um euch aufzurufen, Seine Worte - die Worte des Heils - durch euren Willen und eure Liebe zu meinem Sohn zu verbreiten, dass ihr mit euren Werken all jenen, die meinen Sohn nicht kennengelernt haben, Seine Liebe zeigt. Ihr werdet die Kraft in der Eucharistie, meinem Sohn, der euch mit Seinem Leib nährt und mit Seinem Blut stärkt, finden. Meine Kinder, faltet eure Hände und schaut in Stille auf das Kreuz. Auf diese Weise schöpft ihr den Glauben, damit ihr ihn weitergeben könnt, schöpft ihr die Wahrheit, damit ihr unterscheiden könnt, schöpft ihr die Liebe, um zu wissen, wie man wirklich liebt. Meine Kinder, Apostel meiner Liebe, faltet die Hände, schaut auf das Kreuz, nur im Kreuz ist das Heil. Ich danke euch. “
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline amos

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6751
  • Country: de
  • Geschlecht: Männlich
  • Mein Herr und mein Gott, ich lobe und preise dich.
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8171 am: 03. Februar 2020, 11:16:24 »
"Nunc dimittis"  Lk 2,29-32


Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
1. Joh. 4.16

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8658
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8172 am: 03. Februar 2020, 20:37:47 »
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Generalaudienz vom 03. Dezember 2008 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Verlass diesen Mann, du unreiner Geist!“

Die Tatsache der Macht des Bösen im Herzen des Menschen und in der menschlichen Geschichte ist also unbestreitbar. Die Frage ist: Wie ist dieses Böse zu erklären? […] Der christliche Glaube [sagt uns]: Es gibt zwei Geheimnisse des Lichts und ein Geheimnis der Nacht, das jedoch von den Geheimnissen des Lichts umhüllt ist. Das erste Geheimnis des Lichts ist dieses: Der Glaube sagt uns, dass es nicht zwei Prinzipien, ein gutes und ein böses, gibt, sondern nur ein einziges Prinzip, den Schöpfergott, und dieses Prinzip ist gut, nur gut, ohne jeglichen Schatten des Bösen. Und deshalb ist auch das Sein keine Mischung aus Gutem und Bösem. Das Sein als solches ist gut, und deshalb ist es gut zu sein, ist es gut zu leben. Das ist die Frohbotschaft des Glaubens: Es gibt nur einen guten Quell, den Schöpfer. […]

Dann folgt ein Geheimnis der Finsternis, der Nacht. Das Böse stammt nicht aus der Quelle des Seins selbst, es ist nicht gleichursprünglich. Das Böse stammt aus einer geschaffenen Freiheit, aus einer missbrauchten Freiheit. Wie war das möglich, wie ist das geschehen? Das bleibt im Dunkeln. Das Böse ist nicht logisch. […] Wir können es rätselnd ahnen, aber nicht erklären; und wir können es auch nicht wie eine Tatsache unter anderen erzählen, weil es sich um eine tiefere Wirklichkeit handelt. Es bleibt ein Geheimnis der Dunkelheit, der Nacht.

Aber da kommt sogleich ein Geheimnis des Lichts hinzu. Das Böse kommt aus einer untergeordneten Quelle. Gott ist stärker mit seinem Licht. Und deshalb kann das Böse überwunden werden. Deshalb ist das Geschöpf, der Mensch heilbar. […] Und schließlich als letzter Punkt: Der Mensch ist nicht nur heilbar, er ist tatsächlich geheilt. Gott hat die Heilung eingeleitet. Er ist selbst in die Geschichte eingetreten. Der ständigen Quelle des Bösen hat er eine Quelle des reinen Guten entgegengesetzt. Der gekreuzigte und auferstandene Christus, der neue Adam, setzt der schmutzigen Flut des Bösen eine Flut des Lichts entgegen. Und diese Flut ist in der Geschichte gegenwärtig: Wir sehen die Heiligen, die großen Heiligen, aber auch die demütigen Heiligen, die einfachen Gläubigen. Wir sehen, dass die Flut des Lichts, das von Christus kommt, gegenwärtig und stark ist.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8658
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8173 am: 04. Februar 2020, 06:39:55 »
 ;tffhfdsds

Zweites Buch Samuel 18,6.9-10.14b.24-25ab.30-32.19,1-3.

In jenen Tagen zogen die Leute Davids ins Feld, den Israeliten entgegen, und im Wald Efraim kam es zur Schlacht.
Plötzlich kam Abschalom in das Blickfeld der Krieger Davids; er ritt auf einem Maultier. Als das Maultier unter den Ästen einer großen Eiche hindurchlief, blieb Abschalom mit dem Kopf fest an der Eiche hängen, so dass er zwischen Himmel und Erde schwebte und das Maultier unter ihm weglief.
Jemand sah es und meldete Joab: Ich habe gerade Abschalom an einer Eiche hängen sehen.
Joab nahm drei Spieße in die Hand und stieß sie Abschalom, der noch lebend an der Eiche hing, ins Herz.
David saß zwischen den beiden Toren. Der Späher aber war auf das Dach des Tores, auf die Mauer, gestiegen, und als er Ausschau hielt, sah er einen einzelnen Mann herbeilaufen.
Der Späher rief dem König die Meldung zu. Der König sagte: Wenn er allein ist, dann bringt er eine gute Nachricht.
Während der Mann herankam,
Der König befahl: Tritt zur Seite, und stell dich hierher! Ahimaaz trat zur Seite und blieb dort stehen.
Da kam auch der Kuschiter und sagte: Mein Herr, der König, lasse sich die gute Nachricht bringen, dass der Herr dir heute Recht verschafft hat gegenüber allen, die sich gegen dich erhoben hatten.
Der König fragte den Kuschiter: Geht es dem Jungen, Abschalom, gut? Der Kuschiter antwortete: Wie dem jungen Mann möge es allen Feinden meines Herrn, des Königs, ergehen, allen, die sich in böser Absicht gegen dich erhoben haben.
Da zuckte der König zusammen, stieg in den oberen Raum des Tores hinauf und weinte. Während er hinaufging, rief er (immer wieder): Mein Sohn Abschalom, mein Sohn, mein Sohn Abschalom! Wäre ich doch an deiner Stelle gestorben, Abschalom, mein Sohn, mein Sohn!
Man meldete Joab: Der König weint und trauert um Abschalom.
So wurde der Tag der Rettung für das ganze Volk zu einem Trauertag; denn die Leute hörten an diesem Tag: Der König ist voll Schmerz wegen seines Sohnes.

Psalm 86(85),1-2.3-4.5-6.

Wende dein Ohr mir zu, erhöre mich, Herr!
Denn ich bin arm und gebeugt.
Beschütze mich, denn ich bin dir ergeben!
Hilf deinem Knecht, der dir vertraut!

Du bist mein Gott. Sei mir gnädig, o Herr!
Den ganzen Tag rufe ich zu dir.
Herr, erfreue deinen Knecht;
denn ich erhebe meine Seele zu dir.

Herr, du bist gütig und bereit zu verzeihen,
für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.
Herr, vernimm mein Beten,
achte auf mein lautes Flehen!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 5,21-43.

In jener Zeit fuhr Jesus im Boot ans andere Ufer hinüber, und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war,
kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen
und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.
Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn.
Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt.
Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden.
Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand.
Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.
Sofort hörte die Blutung auf, und sie spürte deutlich, dass sie von ihrem Leiden geheilt war.
Im selben Augenblick fühlte Jesus, dass eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt?
Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt?
Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte.
Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wusste, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.
Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.
Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten zu Jaïrus: Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger?
Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur!
Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.
Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten,
trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur.
Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag.
Er fasste das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!
Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen.
Doch er schärfte ihnen ein, niemand dürfe etwas davon erfahren; dann sagte er, man solle dem Mädchen etwas zu essen geben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8658
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8174 am: 04. Februar 2020, 06:43:51 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Ansprache an die Jugendlichen von Chile, 2. April 1987 (trad. © Evangelizo)

„Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur“

Liebe Jugendliche, die Zukunft hängt von euch ab; von euch hängt der Abschluss dieses Jahrtausends und der Beginn des nächsten ab. Seid also nicht passiv: Nehmt eure Verantwortung in allen Gebieten ernst, die sich euch in unserer Welt eröffnen. […] Übernehmt eure Verantwortung! „Seid stets bereit“, beseelt durch den Glauben an den Herrn, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15). […] Was ist der Grund eures Vertrauens? Euer Glaube, die Dankbarkeit und die Annahme der unermesslichen Liebe, die Gott unentwegt den Menschen erweist. […] Jesus Christus, „derselbe gestern, heute und in Ewigkeit“ (Hebr 13,8), erweist weiterhin den Jugendlichen dieselbe Liebe, wie sie im Evangelium beschrieben wird, wenn Er einer oder einem Jugendlichen begegnet.

So können wir die Auferweckung der Tochter des Jairus betrachten, die „zwölf Jahre alt“ war […] Jairus legt sein ganzes Leid offen vor dem Meister dar; er bittet Jesu Herz inständig: „Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.“ „Da ging Jesus mit ihm.“ Christi Herz, das vom menschlichen Leid dieses Mannes und seiner Tochter bewegt wird, bleibt auch in unseren Leiden nicht gefühllos. Christus hört uns immer zu, doch er möchte, dass wir gläubig unsere Zuflucht zu ihm nehmen. […] Alle Gesten und Worte des Herrn zeugen von dieser Liebe.

Ich möchte besonders bei jenen Worten verweilen, die über die Lippen des Herrn selbst kamen: „Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur.“ Diese Worte haben zutiefst offenbarenden Charakter; sie drängen mich, an die wunderbare Gegenwart des Herrn des Lebens in einer Welt zu denken, die im schamlosen Drang zu Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit verstrickt zu sein scheint. Doch diese Welt, eure Welt, ist nicht tot, sie schläft nur. Liebe Jugendliche, in eurem Herzen erkennt man den starken Schlag des Lebens, die Liebe Gottes. Die Jugend ist nicht tot, wenn sie nahe beim Meister ist, ja, wenn sie nahe bei Jesus ist. Und ihr seid alle nahe bei Jesus. Hört auf seine Worte, auf alle seine Worte, auf alles. Lieber Jugendlicher, liebe Jesus, suche Jesus, begegne Jesus!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8658
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8175 am: 04. Februar 2020, 07:00:00 »
Predigt von Professor May

01.01.2018

Gott unser Vater

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Heute beginnt das neue bür­ger­li­che Jahr. Sein Anfang kann uns nicht gleich­gül­tig sein. Wir sind in vie­ler­lei Weise in die übli­che Zeit­rech­nung ein­ge­floch­ten. Unser Lebens­al­ter wird nach Tag, Monat und Jahr in der gebräuch­li­chen Ära ange­ge­ben, unsere Erwerbs­tä­tig­keit rich­tet sich nach den Jah­ren, es gibt einen Zeit­punkt des Aus­schei­dens aus der Erwerbs­ar­beit. Wir wer­den also im neuen Jahr arbei­ten und ruhen, hof­fen und lei­den. Wir wer­den im neuen Jahr auch beten: Vater unser, der du bist in dei­nem Him­mel. Es ist unser liebs­tes und schöns­tes Gebet, es ist das Gebet, das uns der Hei­land selbst gege­ben hat. Aber den­ken Sie daran, wie die­ses Gebet in der hei­li­gen Messe ein­ge­lei­tet wird: „Durch heil­brin­gende Anord­nung gemahnt und durch gött­li­che Beleh­rung ange­lei­tet, wagen wir zu spre­chen“ – es ist ein Wag­nis, Gott als Vater anzu­re­den, denn er ist der Herr. Durch die Anrede „Vater“ oder „Vater im Him­mel“ stellt sich der Betende im Geiste vor Gott. Mit die­ser Anrede hat Jesus alle seine in den Evan­ge­lien über­lie­fer­ten Gebete begon­nen. Sie ist die Wie­der­gabe des ara­mä­i­schen Wor­tes „Abba“– lie­ber Vater. Diese intime Form der Anrede ist neu. So kind­lich, fami­liär wagte das Juden­tum Gott nicht anzu­re­den. Das paläs­ti­nen­si­sche Juden­tum gebrauchte, wenn es Gott Vater nen­nen wollte, das Wort „Ab“, nicht „Abba“, Ab – Vater, nicht lie­ber Vater. Es musste darum für jüdi­sche Ohren uner­hört klin­gen, dass Jesus das schlicht intime Abba als Anrede für Gott ver­wen­dete. Das Wort Vater kommt im Neuen Tes­ta­ment über 450-mal vor. An den meis­ten Stel­len, etwa 250, bezieht es sich auf Gott. Dass Jesus Gott als Vater bezeich­net hat, wird durch alle vier Evan­ge­lien bezeugt. Matt­häus gebraucht den Namen 44-mal, bei Johan­nes steht der Vater­name für Gott 107-mal. Jesus sagt nie­mals „unser Vater“, was ihn und die Jün­ger zusam­men­schlie­ßen würde, nein, er sagt stets nur „mein Vater“ und „euer Vater“. Da wird die Dis­tanz deut­lich, die Dis­tanz zwi­schen dem Vater­ver­hält­nis Jesu und dem Vater­ver­hält­nis der Jün­ger. In den Mein-Vater-Stel­len kommt der Abstand zwi­schen Jesus und den Jün­gern deut­lich zum Vor­schein. Das Soh­nes­be­wusst­sein Jesu ist ein­zig­ar­tig und ein­ma­lig. Er offen­bart den Vater so voll­kom­men, dass der ihn Sehende in ihm den Vater sieht. „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“ Und kei­ner kommt zum Vater außer durch ihn. Als Maria und Josef nach dem Tem­pel­be­such den zurück­ge­blie­be­nen Kna­ben Jesu such­ten, fan­den sie ihn im Tem­pel. Maria hielt ihm vor: „Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmer­zen gesucht!“ Da kam die Ant­wort: „Warum habt ihr mich gesucht? Wuss­tet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was mei­nes Vaters ist?“ Zum ers­ten Mal spricht Jesus im Evan­ge­lium als der Zwölf­jäh­rige. Und zum ers­ten Mal, als er spricht, nennt er Gott sei­nen Vater, und zwar offen­bar im Gegen­satz zu dem „dein Vater“, das aus dem Munde Mari­ens kam. Er sagt nicht im Hause unse­res Vaters, son­dern im Hause mei­nes Vaters. Es ist das Offen­bar­wer­den sei­nes ein­zig­ar­ti­gen Ver­hält­nis­ses zu Gott. Jesus weiß sich als Got­tes­sohn im urei­gens­ten Sinne. Kei­ner der Pro­phe­ten des Alten Bun­des, so stark auch ihr Glaube und so radi­kal auch ihre Hin­gabe an Gott waren, hat es gewagt, Gott sei­nen per­sön­li­chen Vater zu nen­nen. Jesus tut es, und das ist das Geheim­nis sei­ner Per­son, das zum ers­ten Mal in dem Kna­ben Jesus auf­leuch­tet. Die­ses Wort ist das Geheim­nis sei­nes gan­zen irdi­schen Lebens, das jetzt noch vor ihm liegt. Der Sohn des Vaters kann nicht anders, als immer in dem sein, was sei­nes Vaters ist. Zwi­schen die­sem ers­ten Wort „Vater“, das der Zwölf­jäh­rige im Tem­pel spricht, und sei­nem letz­ten Wort „Vater, in deine Hände befehle ich mei­nen Geist“ ist jede Tat, ist jedes Wort erfüllt und durch­glüht von dem Ver­lan­gen, in dem zu sein, was sei­nes Vaters ist.

Das Alte Tes­ta­ment ist zurück­hal­tend gegen­über der Vater­schaft Got­tes. Warum denn? Es fürch­tet sich vor einem Miss­ver­ständ­nis. Vor wel­chem Miss­ver­ständ­nis? Die außer­bib­li­schen Reli­gio­nen, also in Ägyp­ten, in Baby­lon, in Assur, in Grie­chen­land, ver­bin­den mit der Vor­stel­lung von Gott als Vater den Gedan­ken der Erzeu­gung, der phy­si­schen Ver­ei­ni­gung mit einer Frau. Die so ver­stan­dene Vater­schaft Got­tes gilt vor allem für den Haupt­gott, also für Zeus oder Jupi­ter. Der wird in den heid­ni­schen Reli­gio­nen als Vater für die ande­ren Göt­ter dar­ge­stellt, die er gezeugt hat. Und die­ses Miss­ver­ständ­nis wollte das Alte Tes­ta­ment ver­mei­den. In Gott ist keine geschlecht­li­che Bestimmt­heit. Gott ist über die geschlecht­li­chen Dif­fe­ren­zen erha­ben. Des­we­gen mied das Alte Tes­ta­ment nach Mög­lich­keit den Namen Vater. Seit gerau­mer Zeit wird ver­sucht, Gott, dem Vater, den Namen strei­tig zu machen. Er ist angeb­lich sexis­tisch. Er ist auf das männ­li­che Geschlecht beschränkt. Das ist die These der femi­nis­ti­schen Theo­lo­gie, also einer Ver­ir­rung. Die Bezeich­nung Vater ist uns durch gött­li­che Auto­ri­tät auf­er­legt; es steht uns nicht zu, sie abzu­än­dern. Die Vor­stöße der femi­nis­ti­schen Theo­lo­gin­nen und Theo­lo­gen, Got­tes Vater­name zu eli­mi­nie­ren, sind absurd. Die­ser Name hat nichts mit der irdi­schen Pola­ri­tät von Mann und Frau zu tun. Die Wirk­lich­keit Got­tes ist total anders als die Wirk­lich­keit der Welt und der Erde. Das Wort Vater hat in der Chris­tus­re­li­gion kei­ner­lei Bezie­hung auf eines der bei­den Geschlech­ter. Gott steht jen­seits jeder Geschlech­ter­dif­fe­renz. Aber der Vater­name ist eben geeig­net, das Ver­trauen der Men­schen zu einem per­so­na­len Gott aus­zu­drü­cken, der ihm Gesetz­ge­ber, Vor­se­hung und Heils­brin­ger ist. Die Bezeich­nung Got­tes als Vater bringt den Gedan­ken zum Aus­druck, dass Gott die abso­lute Güte ist. Seine lie­be­volle Für­sorge umfasst alle Wesen, die er erschaf­fen hat. Er ernährt die Vögel und klei­det das Gras und die Lilien des Fel­des. Ohne seine Zulas­sung fällt kein Sper­ling vom Dache und kein Haar von unse­rem Haupt. Er weiß, was die Men­schen brau­chen, ehe sie ihn bit­ten. Seine Liebe lässt alles hin­ter sich, was es unter Men­schen an väter­li­cher Güte gibt. Seine Sorge erstreckt sich auf Gute und Böse. Er lässt Regen fal­len über Gerechte und Unge­rechte und die Sonne schei­nen über Gute und Böse. Ja, seine Liebe wen­det sich in beson­de­rer Weise den Sün­dern zu. Er will, dass auch sie das Heil erlan­gen und er hat Freude, beson­dere Freude an ihrer Umkehr.

Gott ist unser Vater. Wenn er Vater genannt wird, den­ken wir an die inner­tri­ni­ta­ri­schen Ver­hält­nisse. Wenn Gott Vater genannt wird, ist damit gesagt, dass er in der Drei­fal­tig­keit der­je­nige ist, aus dem der Sohn her­vor­geht, nicht durch phy­si­sche Zeu­gung, wie Men­schen sie vor­neh­men, son­dern auf eine geheim­nis­volle Weise, die über alle irdi­schen und alle geschlecht­li­chen Kate­go­rien erha­ben ist. Der Christ ruft die erste christ­li­che Per­son als Vater an. Er gibt uns Anteil an der Sohn­schaft sei­nes Ein­ge­bo­re­nen und an sei­nem Geiste. Wenn Gott im Ver­hält­nis zur Welt und beson­ders zu den geis­ti­gen Geschöp­fen Vater genannt wird, dann geschieht das wegen sei­nes Schöp­fer­tums, wegen sei­ner Vor­se­hung, wegen sei­nes Heils­wil­lens. Im stren­gen Sinne aber ist diese Vater­schaft den geis­ti­gen Geschöp­fen gegen­über gege­ben nur durch die über­na­tür­li­che gna­den­hafte Selbst­be­tei­li­gung. Wir dür­fen und müs­sen unter­schei­den zwi­schen den Men­schen als Geschöp­fen (durch die Schöp­fung her­vor­ge­bracht) und zwi­schen den Men­schen als begna­de­ten Kin­dern Got­tes durch die Vater­schaft, durch die über­na­tür­li­che Vater­schaft Got­tes.

Gott ist der über alle Begriffe gütige und barm­her­zige Vater. Aber damit hört er nicht auf, der Hei­lige und Gerechte, der Herr und der Rich­ter der Men­schen zu sein. Gott ist immer die erha­bene Majes­tät und der Herr der Welt. Der Him­mel ist sein Thron, die Erde der Sche­mel sei­ner Füße. Der Mensch ist und bleibt sein Knecht, der ihm Ehr­furcht und Gehor­sam schul­det und der ihm nicht mit Rechts­for­de­run­gen begeg­nen kann. Er bestimmt die Lebens­länge des Men­schen. Er ist in sei­nem Heils­wir­ken sou­ve­rän. Er ver­birgt die Erkennt­nis den Wei­sen und gibt sie den Klei­nen. Er ver­teilt die Ehren­plätze in sei­nem Rei­che. Der Herr der Welt ist auch der Rich­ter der Men­schen. Der Gedanke der rich­ter­li­chen Gerech­tig­keit Got­tes wird in der Ver­kün­di­gung Jesu wie­der­holt und mit gro­ßem Ernst aus­ge­spro­chen. Der Gerichts­ge­danke und die Lehre von der dop­pel­ten Ver­gel­tung bil­den ein wich­ti­ges Motiv der Ethik Jesu. Gott kann Leib und Seele in die Hölle sto­ßen. Selbst für jedes unnütze Wort müs­sen die Men­schen sich ver­ant­wor­ten. Jesus hat den Gerichts­ge­dan­ken, den er ja im Alten Tes­ta­ment vor­ge­fun­den hat, noch ver­schärft, indem er dar­auf hin­weist, dass Gott nicht so sehr die äuße­ren Taten ver­ur­teilt, son­dern in das Innere des Men­schen schaut.

Im Gebet des Herrn fah­ren wir fort mit den Wor­ten: „Gehei­ligt werde dein Name.“ Die erste Bitte des Vate­run­sers hat zum Inhalt die Hei­li­gung des Namens Got­tes. Worin besteht sie? Wir neh­men an – und das mit Recht –, dass sie darin besteht, dass die Men­schen Got­tes Namen prei­sen, dass sie eine ehr­fürch­tige und anbe­tende Hal­tung Gott gegen­über ein­neh­men, dass sie einen from­men Lebens­wan­del füh­ren und dass sie die rich­tige Erkennt­nis von Gott haben. So wird die Bitte zumeist ver­stan­den, und das ist nicht falsch. Aber man kann sie auch anders ver­ste­hen. Man kann mei­nen, dass Gott selbst es ist, der sei­nen Namen hei­ligt, und dass das Pas­siv: gehei­ligt werde dein Name, dass das Pas­siv nur eine Umschrei­bung für Got­tes Hei­li­gung sei­nes Namens ist. Wodurch hei­ligt Gott sei­nen Namen? Durch sein Gericht, durch seine Offen­ba­rung und durch seine Heils­kraft. Nach dem Alten Tes­ta­ment hei­ligt Gott sei­nen Namen selbst. Er hei­ligt ihn durch seine Heil­sta­ten und durch seine Gericht­sta­ten. Natür­lich kann und muss der Name Got­tes auch von den Men­schen gehei­ligt wer­den. Er wird ent­weiht durch Mein­eid, Göt­zen­dienst, Unzucht und andere Schand­ta­ten. Der Gedanke, dass Gott selbst es ist, der sich hei­ligt, der sei­nen Namen ver­herr­licht, steht im Alten Tes­ta­ment im Vor­der­grund gegen­über dem ande­ren, dass sein Name von den Men­schen ver­herr­licht wird. Gott hei­ligt sei­nen Namen durch unver­hüllte Offen­ba­rung sei­nes Wesens. Darum beten wir in jedem Glo­ria: Wir prei­sen dich ob (also wegen) dei­ner Herr­lich­keit. Die Hei­li­gung des Namens Got­tes bedeu­tet ein escha­to­lo­gi­sches Han­deln, näm­lich die Her­auf­füh­rung sei­nes Rei­ches. Erst mit dem Kom­men der voll­ende­ten Got­tes­herr­schaft, der end­gül­ti­gen Offen­ba­rung der Macht und Hei­lig­keit Got­tes ist wirk­lich erfüllt, was die erste Bitte im Vate­run­ser aus­spricht: Gehei­ligt werde dein Name. Gott selbst führt sein Reich her­auf, seine end­gül­tige Herr­schaft: Dein Reich komme. Und doch sind die Men­schen in gewis­ser Weise daran betei­ligt. Sie müs­sen auf das Kom­men des Rei­ches Got­tes har­ren. Sie müs­sen darum beten: Dein Reich komme. Sie müs­sen sich dafür berei­ten und das auch in dem soeben begon­ne­nen neuen Jahr. Der Tag des Herrn, meine lie­ben Freunde, der Tag der Wie­der­kunft des Herrn und damit das Her­ein­bre­chen der unver­hüll­ten Got­tes­herr­schaft kann sich an jedem Tag des Jah­res 2018 ereig­nen. Das Kom­men des Herrn ist gewiss, unge­wiss ist ledig­lich der Ter­min. Hier gilt der Grund­satz: Bereit sein ist alles. Wehe dem, der nicht bereit ist. Es gibt zwei Aus­sprü­che des Herrn, die Ihnen wahr­schein­lich wenig ver­traut sind, aber die den­noch im Evan­ge­lium ste­hen und die dar­auf hin­wei­sen, wie ungleich das Schick­sal der Men­schen sein kann, wenn der Herr kommt. „In jener ent­schei­den­den Nacht, wenn der Herr kommt, wer­den zwei auf einem Lager sein; der eine wird auf­ge­nom­men, der andere zurück­ge­las­sen. Zwei wer­den in jener Nacht an einer Mühle mah­len; die eine wird auf­ge­nom­men, die andere zurück­ge­las­sen.“ Möchte das neue Jahr, meine lie­ben Freunde, uns bereit fin­den. Möch­ten wir zu denen gehö­ren, die auf­ge­nom­men wer­den. Möch­ten wir, unsere kleine Got­tes­dienst­ge­meinde, uns als Glie­der des Rei­ches Got­tes wie­der­fin­den.

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

Ähnliche Themen

  Betreff / Begonnen von Antworten Letzter Beitrag
0 Antworten
4511 Aufrufe
Letzter Beitrag 29. Mai 2011, 13:13:03
von LoveAndPray85
5 Antworten
11444 Aufrufe
Letzter Beitrag 25. Mai 2012, 16:43:05
von Marcel
0 Antworten
6235 Aufrufe
Letzter Beitrag 09. Juli 2012, 21:39:56
von velvet
3 Antworten
6464 Aufrufe
Letzter Beitrag 06. September 2012, 00:57:41
von Logos
0 Antworten
4341 Aufrufe
Letzter Beitrag 15. September 2013, 11:28:35
von Hildegard51


Wer zählt als Corona Toter?
Video 72 Sek.

 

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW