• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 2143271 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8672 am: 30. September 2020, 19:22:24 »
Hl. Gertrud von Helfta (1256-1301)
Benediktinerin
Geistliche Übungen IV, EOS-Verlag St. Ottilien 2008, S. 52–54.58–59

„Ich will dir folgen, wohin du auch gehst“ (Mt 8,19)

Du Aufheiterung meines Geistes, du Lob meines Herzens und meines Mundes, mein Jesus, dir werde ich folgen, wohin immer du gehst. Weil du mein Herz dir erworben und als dein Eigentum in Besitz genommen hast, so kannst du mir in Ewigkeit nicht mehr weggenommen werden. […]

„Das sind die Menschen, die den Herrn suchen; die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs“ (Ps 24,6). […]
Lass mich, Jesus, mein Glück, eingeschrieben und hinzugezählt werden zum Geschlecht derer, die dich kennen, Gott Israels; zum Geschlecht derer, die dein Angesicht suchen, Gott Jakobs; zum Geschlecht derer, die dich lieben, Gott Zebaoth. Ja, dass ich mit reinen Händen und reinem Herzen Segen und Barmherzigkeit von dir empfange, Gott, du mein Heil. […]

Lamm Gottes, halte auf dem Weg, den ich wandle, meine rechte Hand, damit ich nicht ermatte. Lamm Gottes, lass mich mit deiner Hilfe treu erfüllen, was ich hier in deinem Namen begonnen habe. Lamm Gottes, meine Sünden sollen mich nicht hindern, dein Erbarmen möge mich vielmehr in all diesem fördern. Christus, höre mich, und erfreue mich in der Todesstunde mit deinem Heil.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8673 am: 30. September 2020, 19:25:17 »
 ;tffhfdsds

Buch Ijob 9,1-12.14-16.

Da antwortete Ijob und sprach:
Wahrhaftig weiß ich, dass es so ist: Wie wäre ein Mensch bei Gott im Recht!
Wenn er mit ihm rechten wollte, nicht auf eins von tausend könnt' er ihm Rede stehen.
Weisen Sinnes und stark an Macht - wer böte ihm Trotz und bliebe heil?
Er versetzt Berge; sie merken es nicht, dass er in seinem Zorn sie umstürzt.
Er erschüttert die Erde an ihrem Ort, so dass ihre Säulen erzittern.
Er spricht zur Sonne, so dass sie nicht strahlt, er versiegelt die Sterne.
Er spannt allein den Himmel aus und schreitet einher auf den Höhen des Meeres.
Er schuf das Sternbild des Bären, den Orion, das Siebengestirn, die Kammern des Südens.
Er schuf so Großes, es ist nicht zu erforschen, Wunderdinge, sie sind nicht zu zählen.
Zieht er an mir vorüber, ich seh' ihn nicht, fährt er daher, ich merk' ihn nicht.
Rafft er hinweg, wer hält ihn zurück? Wer darf zu ihm sagen: Was tust du da?
Wie sollte denn ich ihm entgegnen, wie meine Worte gegen ihn wählen?
Und wär' ich im Recht, ich könnte nichts entgegnen, um Gnade müsste ich bei meinem Richter flehen.
Wollte ich rufen, würde er mir Antwort geben? Ich glaube nicht, dass er auf meine Stimme hört.

Psalm 88(87),10bc-11.12-13.14-15.

Jeden Tag, Herr, ruf' ich zu dir;
ich strecke nach dir meine Hände aus.
Wirst du an den Toten Wunder tun,
werden Schatten aufstehn, um dich zu preisen?

Erzählt man im Grab von deiner Huld,
von deiner Treue im Totenreich?
Werden deine Wunder in der Finsternis bekannt,
deine Gerechtigkeit im Land des Vergessens?

Herr, darum schreie ich zu dir,
früh am Morgen tritt mein Gebet vor dich hin.
Warum, o Herr, verwirfst du mich,
warum verbirgst du dein Gesicht vor mir?

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,57-62.

In jener Zeit als Jesus und seine Jünger auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.
Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben.
Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!
Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.
Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8674 am: 01. Oktober 2020, 15:29:45 »
 ;fdd25

Jesus erscheint am 7. Juli 2020 als Mann der Schmerzen, als Opferlamm

Ich sehe den Herrn diesmal als gekreuzigten Heiland ganz groß vor mir. Er hängt Dornen gekrönt voller Wunden mit der Ihn verhöhnenden Tafel oben am Kreuz. Sein Körper hat sehr gelitten und Wunden klaffen auf. Vor der Kreuzigung hat man Ihn sehr gequält.

Sein Körper ist voller Wunden, aus denen Sein Kostbares Blut fließt. Sein schönes Gesicht ist ganz entstellt. Niemand, der Ihn so nicht gesehen hat, kann erahnen, was Er erdulden musste. Die Welt, der Ungeist, hat seinen ganzen Hass an Ihm ausgelassen.

Er trägt ein aus Leinen gewirktes Tuch um Seine Hüfte. Es ist etwas feiner gewebt als die anderen Stoffe. Mir fällt auf, es ist größer als in vielen Darstellungen und Bildern. Gott sei Dank.

Ein Mann der Schmerzen ist es, den ich sehe, ein Opferlamm Gottes, und doch schaut Heiligkeit aus Seinen Augen.

Ich sage: „Herr, warum zeigst Du Dich so?"

Jesus antwortet:

„Es ist der Monat Meines Kostbaren Blutes und die Menschen deiner Generation haben vergessen, dass Ich Mich für sie geopfert habe, damit diese erlöst werden. Somit sind sie frei, zu Mir zu kommen. Ich liebe euch.

Seelen, was opfert ihr für Mich? Seid ihr bereit, nach den Geboten Meines Vaters im Himmel zu leben, um eines Tages in diesen eingehen zu können? Seid ihr bereit, Gutes zu tun und dafür Opfer zu bringen? Nehmt ihr euch Zeit für das tägliche Gebet? Wie wollt ihr mit Mir sprechen, wenn ihr nicht betet? Lebt ihr in den Sakramenten, die Ich euch schenkte? Sie führen euch ins Haus Meines Vaters.

Seid ihr bereit zu vergeben? Schaut auf Mich. Wenn ihr es nicht könnt, so könnt ihr es um Meinetwillen tun. Seht, Meinen Peinigern habe Ich vergeben.

Seid ihr bereit, einen jeden nach eurem Stand zu lieben? Eine der größten Sünden ist die Entheiligung der Familien und des Priesterstandes. Beides gehört zusammen. Aus der Familie gehen Kinder hervor. Mein Segen ruht auf den Familien. Und so rufe Ich die Meinen in den Priesterstand. Da aber alles vom Widersacher entstellt wird und Ich dies zulassen muss, gilt die von Gott geheiligte und gewollte Familie und der Priesterstand in eurer Generation als veraltet.

Wer ist bereit, Mich so zu lieben, dass er alles für Mich hingibt? Wer liebt Mich so, dass er seine Frau/ seinen Mann (eigene Anmerkung: traditionelle Eheleute Mann und Frau) liebt und so auch die geschenkten Kinder alle Tage seines Lebens? Wer liebt Mich, dass er, wenn er zur Sünde getrieben wird, alles für Mich aufopfert und die Sünde um Meinetwillen lässt?

Wenn deine Wege nicht zu Mir geführt haben, dann, Seele, erwecke Reue und ändere deinen Weg. Komme zu Mir. Lasse ab von deiner Sünde. Beichte und fange ein neues Leben an mit Mir, in Meiner Liebe.

Ich gab euch die Sakramente, weil Ich euch liebe, und doch muss Ich diese Zeit der Drangsal zulassen, damit das Böse überwunden wird und Meine Braut, hervorgegangen aus Meinem Kostbaren Blut, in diesem erstrahlt.

Doch eines sollt ihr wissen: Ich verlasse euch nicht. Ich bin der Herr, euer Heiland, und Ich liebe euch. Was auf Erden geschieht, ist nur begründet in einem großen Liebesmangel Meinem Ewigen Vater gegenüber. Schaut auf Mich und liebt. Bewahrt euer Herz, eure Seele und seid Mein Tabernakel.“

Die Erscheinung entschwindet. Während Seiner Worte floss Sein Kostbares Blut.

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

copyright © Manuela 2000
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8675 am: 02. Oktober 2020, 07:19:22 »
Sel. Columba Marmion (1858-1923)
Abt
Das Opus Dei, das Mittel zur Vereinigung mit Gott (in: Christus unser Ideal, Paderborn 1929, S. 411–412)

„Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“

Der Heiland hat einen Teil des hohenpriesterlichen Gebetes, das er selbst bei seinem Opfer gebetet hat, seiner Braut zur Vollendung im Laufe der Zeiten hinterlassen. Wenn auch sein Gebet von unendlicher Wirksamkeit ist, so will er doch, dass wir unser Gebet mit dem seinigen vereinen. Als einmal der Heiland mit seinem göttlichen Blick die Menge der zu erlösenden Seelen umfasste, sprach er zu seinen Aposteln, die das Evangelium predigen sollten: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seinen Weinberg sende“ (Lk 10,2). Wohl hätten die Apostel ihm entgegnen können: „Herr, warum sollen wir beten? Genügt dein Gebet nicht?“ Nein, es genügt nicht! „Betet“, betet auch ihr! Wie das Gebet seiner Apostel, so fordert der Heiland auch unser Gebet.

Darum sollen wir, wenn wir uns […] sammeln, daran denken, dass der Heiland vom Tabernakel aus uns zuruft: „Bittet den Herrn der Ernte! Leihet mir eure Lippen und eure Herzen, damit ich mit ihnen hier auf Erden unaufhörlich beten könne, während ich dort oben dem Vater meine Verdienste anbiete. Zuerst sollt ihr beten, dann erst werden die Arbeiter kommen und ihr Werk wird erfolgreich sein, soweit mein Vater infolge eures Gebetes, das auch mein Gebet ist, vom Himmel seinen Gnadentau sendet.“ […]

Beim Gedächtnis des Opfers, das die ganze Welt erlöst hat, gestützt auf die Macht des Heilandes selbst, umfasst die Kirche mit mütterlichem Blick all die verschiedenen Gattungen von Seelen, die der Hilfe von oben bedürfen, und fleht für jede derselben in einer besonderen Bitte. Dieses Beispiel unserer Mutter müssen wir nachahmen und vertrauensvoll vor Gott hintreten; denn wir sind in diesem Augenblick wirklich „der Mund der ganzen Kirche“ (vgl. hl. Bernard, Senensis, Sermo 20).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8676 am: 02. Oktober 2020, 07:22:30 »
Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 333–336 (© Libreria Editrice Vaticana)

Die Heiligen Schuztengel: Die Einheit des sichtbaren und unsichtbaren Universums

Von der Menschwerdung bis zur Himmelfahrt ist das Leben des fleischgewordenen Wortes von der Anbetung und dem Dienst der Engel umgeben. […] Ihr Lobgesang bei der Geburt Christi – „Ehre sei Gott …“ (Lk 2,14) – klingt im Lobpreis der Kirche weiter. Sie beschützen Jesus im Kindesalter (vgl. Mt 1,20; 2,13.19), dienen ihm in der Wüste (vgl. Mk,12; Mt 4,11), stärken ihn in der Todesangst (vgl. Lk 22,43), und sie hätten ihn auch […] aus der Hand der Feinde retten können (vgl. Mt 26,53). Die Engel sind es auch, die „evangelisieren“ (Lk 2, 10), indem sie die frohe Botschaft der Menschwerdung (vgl. Lk 2,8–14) und der Auferstehung (vgl. Mk 16,5–7) Christi verkünden. Bei der Wiederkunft Christi, die sie ankündigen (vgl. Apg 1,10–11), werden sie ihn begleiten und ihm bei seinem Gericht dienen (vgl. Mt 13,41; 25,31; Lk 12,8–9).

Bis zur Wiederkunft Christi kommt die geheimnisvolle, mächtige Hilfe der Engel dem ganzen Leben der Kirche zugute (vgl. Apg 5,18–20; 8,26–29; 10,3–8; 12,6–11; 27,23–25). In ihrer Liturgie vereint sich die Kirche mit den Engeln, um den dreimal heiligen Gott anzubeten (vgl. MR, „Sanctus“); sie bittet um deren Beistand (so im „Supplices te rogamus …“ des römischen Hochgebetes, im „In paradisum deducant te angeli …“ der Bestattungsliturgie und auch im „Cherubinischen Hymnus“ der Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus) und feiert insbesondere das Gedächtnis gewisser Engel (der heiligen Michael, Gabriel und Raphael und der heiligen Schutzengel).

Von der Kindheit an (vgl. Mt 18,10) bis zum Tod (vgl. Lk 16,22) umgeben die Engel mit ihrer Hut (vgl. Ps 34,8; 91,10–13) und Fürbitte das Leben des Menschen (vgl. Ijob 33,23–24; Sach 1,12; Tob 12,12). „Einem jeden der Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen“ (Basilius, Eun. 3,1). Schon auf dieser Erde hat das christliche Leben im Glauben an der glückseligen Gemeinschaft der in Gott vereinten Engel und Menschen teil.
 
**********

„Hymnus der Cherubim“ aus der Göttlichen Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus (© Joachim Schäfer: Artikel Göttliche Liturgie unseres heiligen Vaters Johannes „Chrysostomus“, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon)

„Die wir die Cherubim im Mysterium abbilden und der lebenschaffenden Dreiheit den Hymnus des Dreimalheilig singen, lasst uns nun ablegen alle irdischen Sorgen, damit wir empfangen den König des Alls, der unsichtbar geleitet wird von den Ordnungen der Engel. Alleluïa, Alleluïa, Alleluïa.“
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8677 am: 03. Oktober 2020, 20:27:42 »
Hl. Paul VI. (1897-1978)
Papst von 1963-1978
Apostolisches Schreiben „Gaudete in Domino“ über die christliche Freude (9. Mai 1975), II–III (© Libreria Editrice Vaticana)

„In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude“

Die christliche Freude ist ihrem Wesen nach innere Teilhabe an der unergründlichen, zugleich göttlichen und menschlichen Freude im Herzen des verherrlichten Herrn, Jesus Christus […] Betrachten wir nun ein wenig die Person Jesu im Verlauf seines irdischen Lebens. Er hat in seiner Menschheit unsere Freuden erfahren. Er hat offenbar eine breite Skala menschlicher Freuden kennengelernt, geschätzt und geteilt, einfache tägliche Freuden, wie sie jedem zugänglich sind. Die Tiefe seines Innenlebens hat keineswegs seinen Blick für das Konkrete abgestumpft, nicht seine Empfindungsfähigkeit beeinträchtigt. Er bewundert die Vögel des Himmels und die Lilien des Feldes. In ihm wiederholt sich auf unmittelbare Weise der Blick Gottes auf die Schöpfung am Morgenrot der Geschichte. Gern hebt er die Freude des Sämanns und des Schnitters hervor, die Freude des Mannes, der einen verborgenen Schatz findet, die des Hirten, der sein Schaf, oder die der Frau, die ihr verlorenes Geldstück wiederfindet, die Freude der zum Fest geladenen Gäste, die Freude bei einer Hochzeit, die Freude des Vaters, der seinen Sohn, von einem Leben der Verschwendung endlich heimgekehrt, aufnimmt, und die der Frau, die ein Kind zur Welt bringt.

Diese menschlichen Freuden sind für Jesus von solch hoher Bedeutung, da sie für ihn die Zeichen der geistlichen Freuden des Reiches Gottes sind: Freude jener Menschen, die in dieses Reich eintreten, dorthin zurückkehren oder dort arbeiten; Freude des Vaters, der sie empfängt. Auch Jesus selbst zeigt seinerseits Genugtuung und Zärtlichkeit, als er Kindern begegnet, die zu ihm kommen wollen, als er einen reichen Jüngling trifft, der gewissenhaft und bestrebt ist, noch mehr zu tun; als er zu Freunden kommt, die ihm ihr Haus öffnen wie Martha, Maria und Lazarus. Eine Freude ist es für ihn vor allem, wenn er erlebt, dass man das Wort aufnimmt, seine Reichtümer opfert, dass eine Sünderin oder ein Zöllner wie Zachäus sich bekehrt, dass eine Witwe sich trotz ihrer Not zum Geben entschließt. Er jubelt vor Freude, als er feststellt, dass den Kleinen und Demütigen die Botschaft vom Reich geoffenbart wird, während sie den Weisen und Klugen verborgen bleibt (vgl. Lk 10,21).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8678 am: 04. Oktober 2020, 08:57:23 »
 ;fdd25

Sievernich

Erscheinung eines der beiden Engel,
die das Jesuskind begleiten, 18. Juli 2020

Beim Versorgen der Pferde begegnete mir draußen ein Engel, einer der beiden, die das Jesuskind begleiten. Und er sagte mir:

„Gelobt sei Jesus Christus!“

Ich antwortete: „In Ewigkeit. Amen.“

Dann sprach er:

„Den Hartherzigen bleibt der Geist von Sievernich verborgen, wenn sie sich nicht öffnen wollen.“

Ich fragte: „Was ist der Geist von Sievernich?“

Er antwortete:

„Es ist der Geist des Dienens dem Ewigen Vater, Gott, dem Allmächtigen.

Es ist der Geist des Hinkniens und des Gebetes.

Der Geist des Blutvergießens unseres Herrn am Kreuze, des Kostbaren Blutes und der Tränen unserer Himmelskönigin Maria, Seiner Heiligsten Mutter.

Es ist der Geist der Demut und des Erbarmens. Der Geist der Liebe. Nicht der Geist der Macht und des Herrschens.

Der Geist der Gnade und Umkehr. Der Geist der Reue. Wenn es auch nur eine Seele ist, die umkehrt, so wird unser Herr sie in Seine Arme schließen.

Es ist der Geist der unendlichen Liebe Gottes.“

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copyright © Manuela 2000
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2020, 08:57:59 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8679 am: 04. Oktober 2020, 20:35:10 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilien über den zweiten Brief an die Korinther, XI, 2 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter)

„Das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder“

„Gott hat uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen“ (vgl. 2 Kor 5,18). Hier zeigt Paulus sowohl die Würde der Apostel, indem er auf die Größe der Sache, die in ihre Hände gelegt ist, hinweist als auch das Übermaß der Liebe Gottes. Denn selbst dann, als die Menschen den erschienenen Gesandten nicht hatten hören wollen, ergrimmte Gott nicht über die Menschen, noch überließ er sie ihrem Schicksal, sondern unablässig fährt er fort, teils selbst, teils durch andere zu mahnen. Wer kann über solch’ väterliche Liebe genügend staunen?

Der Sohn, der zur Versöhnung gekommen war, wurde getötet, der echte, eingeborene Sohn; aber auch da wendet sich der Vater nicht von den Mördern ab noch spricht er: Ich habe zur Vermittlung meinen Sohn geschickt, aber statt auf ihn zu hören, haben sie ihn gekreuzigt und getötet; so ziemt es sich, sie ihrem Schicksal zu überlassen. Im Gegenteil, der Vater hat, nachdem der Sohn die Erde verlassen hatte, uns die Sache übertragen. Denn es heißt: „Er hat uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete“ (vgl. 2 Kor 5,18–19).

Siehst du eine Liebe, die jede Rede, jeden Verstand übersteigt? Wer ist es denn, der beleidigt worden war? Gott selbst. Und wer ist zuerst zur Versöhnung gekommen? Wieder Gott selbst. […] Hätte Gott uns für die Sünden zur Rechenschaft ziehen wollen, so wären wir alle verloren; denn alle waren gestorben. Aber trotz der Zahl und Größe der Sünden hat Gott sich – anstatt der Bestrafung – sogar mit uns versöhnt; er hat die Sünden nicht bloß erlassen, sondern gar nicht angerechnet. So müssen denn auch wir den Feinden vergeben, damit wir ebenfalls der gleichen Vergebung teilhaftig werden. „Er hat uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen.“
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