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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1357313 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7260 am: 12. März 2019, 06:55:20 »
Hl. Leo der Große (?-um 461)
Papst und Kirchenlehrer
Sämtliche Sermonen 48,4 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1927)

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Sollen doch die, welche das Osterfest des Herrn mit geheiligtem Geist und geheiligtem Leib begehen wollen, am meisten nach diesem Gnadengeschenk trachten, das sämtliche Tugenden in sich schließt und die Menge der Sünden deckt (1 Petr 4,8; vgl. Spr 10,12). Da wir also im Begriff sind, jenes alles überragende Geheimnis zu feiern, durch welches Jesus Christus mit seinem Blut unsere Ungerechtigkeiten sühnte, so müssen wir uns in erster Linie durch Opfer der Barmherzigkeit darauf vorbereiten, indem wir das, was Gottes Güte uns erwiesen hat, auch denen gewähren, die gegen uns gefehlt haben. Jede Kränkung möge also vergessen werden und jede Schuld nunmehr straflos bleiben! [...] Niemand werde in den Strafgefängnissen zurückgehalten! [...] Und wenn jemand solche Leute [...] nicht freilässt, so möge er wissen, dass er selbst ein Sünder ist! Freuen soll er sich, jemand gefunden zu haben, gegen den er Schonung üben kann, damit auch ihm Verzeihung zuteilwird! Wenn wir nämlich gemäß göttlicher Unterweisung beten: „Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ (vgl. Mt 6,12), so können wir wohl nicht zweifeln, dass wir durch die Art unserer Bitte Gottes Nachsicht erwerben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7261 am: 12. März 2019, 15:39:58 »
Sie rief mit aller Kraft Maria um Hilfe an

Litauen (Nordwesteuropa) wurde im August 1940 gewaltsam mit der UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken) vereint und erhielt am 6. September 1991 seine Freiheit zurück.
Frau R., die in den 1970er Jahren, noch unter sowjetischer Herrschaft, geweihte Hostien nach Litauen schmuggelte, wurde gründlich und getrennt von den anderen durchsucht. Man hatte bemerkt, dass sie einen überproportional langen Rosenkranz trug.
Erschrocken rief sie mit aller Kraft Maria um Hilfe an. Natürlich sah die Frau, die sie durchsuchte, den kleinen Beutel, den sie auf ihrer Haut trug. Sie öffnete ihn und fragte überrascht: Tchto eto? („Was ist das?“) - Eto Chrystos („Das ist Christus“), antwortete Frau R.
Dann passierte etwas völlig Unerwartetes. Die Frau, die sie durchsuchte, senkte ihren Kopf, öffnete ihre Hände in einer betenden Geste und machte sich dann, ohne ein Wort zu sagen, auf den Weg.
Den überproportional langen Rosenkranz untersuchten drei Offiziere des KGB (sowjetische politische Polizei) gründlich und gaben ihn schließlich als wertloses Objekt zurück.
 
André Martin, Schriftsteller

Sein Zeugnis stammt aus dem Buch Litauen, Land des Glaubens, Land des Kreuzes, das er 1976 veröffentlichte.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7262 am: 13. März 2019, 06:46:07 »
Die Jungfrau Maria bewunderte nur eines in sich selbst...

In Wahrheit hat der Erlöser der Welt Sanftmut und Demut zur Grundlage der Tugenden gemacht. Abstinenz, Fasten, Strenge, innere oder äußere Armut, gute Werke, Wunder, alles ist nichts ohne die Demut des Herzens. Aber all diese Dinge werden lebendig und gesegnet, wenn die Demut sie unterstützt.
Die Demut des Herzens ist die Kraft, die alle Tugenden erzeugt; Stamm und Zweige erwachsen nur aus der Wurzel. Weil sie unendlich kostbar ist, weil sie die Grundlage ist, auf der alle geistliche Vollkommenheit aufbaut, wollte der Herr sich nur selbst mit der Aufgabe betrauen, uns zu sagen: „Seid demütig.“
Und weil die Demut die universelle Hüterin ist, bewunderte die Jungfrau Maria, als hätte sie alle anderen Tugenden ihrer Seele und ihres Leibes vergessen, nur eines in sich selbst und nannte nur einen Grund für die Menschwerdung des Sohnes Gottes aus ihr: „Denn er hat auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut“.

Hl. Angela von Foligno, italienische Mystikerin, die viele Visionen hatte
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7263 am: 13. März 2019, 06:48:51 »
Hl. Bernhard (1091-1153)
Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
2. Homilie zum 1. Tag der Fastenzeit, 2–3 (trad. © evangelizo)

„Kehrt um zu mir von ganzem Herzen“ (Joel 2,12)

„Bekehrt euch“, sagt der Herr, „von ganzem Herzen“. Brüder, wenn er gesagt hätte „Bekehrt euch“, ohne etwas hinzuzufügen, dann hätten wir vielleicht antworten können: „Schon geschehen – du kannst uns eine neue Weisung geben.“ Aber, wenn ich es recht verstehe, so spricht Christus hier von einer geistlichen Bekehrung, die sich nicht an einem Tag vollzieht. Könnte sie doch nur innerhalb eines Menschenlebens durchführbar sein! Richte deine Aufmerksamkeit also auf das, was du liebst, auf das, was du fürchtest, auf das, worauf du dich freust, oder das, was dich mit Traurigkeit erfüllt. Und so wirst du manchmal sehen, dass du unter der Ordenstracht ein Mensch dieser Welt bist. Das Herz nämlich bewegt sich ganz und gar in diesen vier Gefühlen und von ihnen her, so meine ich, sind folgende Worte zu verstehen: „Bekehrt euch von ganzem Herzen zum Herrn.“

Deine Liebe möge sich wandeln, sodass du nichts außer dem Herrn liebst oder du nichts liebst außer um Gottes willen. Auch deine Furcht wandle sich auf ihn hin, denn jegliche Furcht, die uns in Angst versetzt vor etwas, was außerhalb von ihm liegt und nicht in ihm ihren Ursprung hat, ist schlecht. Möge deine Freude und Traurigkeit sich auf ihn hin wandeln. So wird es sein, wenn du Leid und Freude ausschließlich in ihm empfindest. Wenn du also niedergeschlagen bist wegen deiner eigenen Sünden oder wegen derjenigen deines Nächsten, so tust du gut daran und deine Trauer ist heilsam. Wenn du dich an den Gaben der Gnade erfreust, so ist diese Freude heilig und du kannst sie in Frieden auskosten im Heiligen Geist. Es ist an dir, dich in Christi Liebe am Wohlergehen deiner Brüder zu freuen und an ihrem Unglück voll Mitgefühl Anteil zu nehmen, gemäß dem Wort: „Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!“ (Röm 12,15).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7264 am: 13. März 2019, 21:37:28 »
 ;tffhfdsds

Buch Jona 3,1-10.

Das Wort des Herrn erging an Jona:
Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr all das an, was ich dir sagen werde.
Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.
Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!
Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an.
Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.
Er ließ in Ninive ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken.
Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen laut zu Gott rufen, und jeder soll umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt.
Wer weiß, vielleicht reut es Gott wieder, und er lässt ab von seinem glühenden Zorn, so dass wir nicht zugrunde gehen.
Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus.

Psalm 51(50),3-4.12-13.18-19.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, Gott, nicht verschmähen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,29-32.

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7265 am: 14. März 2019, 06:59:31 »
Hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit (1880-1906)
Karmelitin
224. Brief an Madame Angles (in: Gesammelte Werke, 2. Band, Wien 2000, S. 218)

Der Fürst des Friedens

Werfen Sie Ihre Seele in die Fluten des Vertrauens und der Hingabe und denken Sie daran, dass alles, was Sie beunruhigt und in Angst versetzt, nicht vom lieben Gott kommt, denn Er ist der Fürst des Friedens und Er hat ihn „den Menschen guten Willens“ (vgl. Lk 2,14 – nach der Vulgata) verheißen. Wenn Sie – wie Sie mir sagen – fürchten, Seine Gnade missbraucht zu haben, dann ist dies der Moment, das Vertrauen zu verdoppeln, denn – so sagt der Apostel auch – „wo die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“ (Röm 5,20) und weiter: „Ich rühme mich meiner Schwachheit, denn dann wohnt die Kraft Jesu Christi in mir“ (vgl. 2 Kor 12,9). „Er ist reich an Erbarmen, unser Gott, in Seiner großen Liebe“ (vgl. Eph 2,4).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7266 am: 14. März 2019, 07:04:52 »
 ;tffhfdsds

Buch Ester 4,17k.17l-17m.17rst.

In jenen Tagen wurde die Königin Ester von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim Herrn, und sie betete zum Herrn, dem Gott Israels:
Herr, unser König, du bist der Einzige. Hilf mir! Denn ich bin allein und habe keinen Helfer außer dir; die Gefahr steht greifbar vor mir.
Von Kindheit an habe ich in meiner Familie und meinem Stamm gehört, dass du, Herr, Israel aus allen Völkern erwählt hast; du hast dir unsere Väter aus allen ihren Vorfahren als deinen ewigen Erbbesitz ausgesucht und hast an ihnen gehandelt, wie du es versprochen hattest.
Denk an uns, Herr! Offenbare dich in der Zeit unserer Not, und gib mir Mut, König der Götter und Herrscher über alle Mächte!
Leg mir in Gegenwart des Löwen die passenden Worte in den Mund, und stimm sein Herz um, damit er unseren Feind hasst und ihn und seine Gesinnungsgenossen vernichtet.
Uns aber rette mit deiner Hand! Hilf mir, denn ich bin allein und habe niemand außer dir, o Herr!

Psalm 138(137),1-2ab.2cd-3.7cd-8.

Ich will dir danken aus ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin
und deinem Namen danken für deine Huld und Treue.

Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,
deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief;
du gabst meiner Seele große Kraft.

Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde,
und deine Rechte hilft mir.
Der Herr nimmt sich meiner an.
Herr, deine Huld währt ewig.
Lass nicht ab vom Werk deiner Hände!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 7,7-12.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet,
oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7267 am: 15. März 2019, 06:59:29 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilie über den Verrat des Judas, 2,6; PG 49,390 (trad. © Evangelizo)

„Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet“ (Eph 2,16)

Christus hat sein Leben für dich hingegeben, und du hasst weiterhin denjenigen, der ein Diener ist wie du? Wie kannst du so an den Tisch des Friedens treten? Dein Meister hat nicht gezögert, für dich all die Leiden zu ertragen, und du weigerst dich sogar, deinen Zorn aufzugeben? [...] „Der und der hat mich ernsthaft beleidigt“, sagst du, „immer wieder war er mir gegenüber ungerecht, ja, er hat mich sogar mit dem Tode bedroht!“ Was soll das? Noch bist du nicht gekreuzigt worden, so wie seine Feinde den Herrn gekreuzigt haben.

Wenn du deinem Nächsten die Beleidigungen nicht vergibst, wird dir dein Vater im Himmel auch deine Sünden nicht vergeben (vgl. Mt 6,15). Was sagt dir dein Gewissen, wenn du folgende Worte aussprichst: „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name“ und was folgt? Christus hat keinen Unterschied gemacht; er hat sein Blut auch für die vergossen, die sein Blut vergossen haben. Könntest du etwas Ähnliches tun? Wenn du dich weigerst, deinem Feind zu vergeben, dann fügst du dir selbst Schaden zu, nicht ihm [...]; was du vorbereitest, ist Strafe für dich selbst am Tag des Gerichts [...]

Höre, was der Herr sagt: „Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe!“ [...] Denn der Menschensohn ist in die Welt gekommen, um die Menschheit mit seinem Vater zu versöhnen. Wie Paulus sagt: „Jetzt aber hat er euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt“ (Kol 1,22); „Am Kreuz, in seiner Person, hat er die Feindschaft getötet“ (vgl. Eph 2,16 Vulg.).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7268 am: 15. März 2019, 17:18:48 »
Auf das Leben, auf den Tod, auf Maria!

Millie Francis, eine Bewohnerin von Bradenton, Florida, USA, bezeugt, dass sie sich glücklich schätze noch am Leben zu sein, nachdem sie vor 16 Jahren während einer Operation für klinisch tot erklärt worden war. Ihre innige Liebe zu ihrem katholischen Glauben und zur Muttergottes von Guadalupe, der Schutzpatronin Amerikas, blieb stark. Bis zu dem Punkt, an dem ich sage: „Heute wäre ich bereit, mein Leben für die Muttergottes von Guadalupe zu geben.“
Millie Francis lebt in einem Wohnmobil und hat aus Dankbarkeit ein Bild der Muttergottes von Guadalupe auf eine Seite ihres Wohnwagens gemalt. Die Verwaltung des Wohnmobilparks, wo sie wohnt, hat sie jedoch gebeten, das Bild von ihrem Wohnmobil zu entfernen, um im allgemeinen Stil zu bleiben.
„Sie werden mich zuerst töten müssen“, sagte Francis, 85, der zuständigen Parkverwaltung. „Das ist Amerika. Solange ich zwei Arme und zwei Beine habe, werde ich durchhalten.“
Die Inspiration, dieses Bild zu malen, kam ihr während der Hl. Messe, sagte sie. „Ich meine nicht, dass ich eine Vision oder so etwas hatte, aber ich fühlte mich erleuchtet und erhielt von der Gottesmutter von Guadalupe die Inspiration, ihr Bild zu malen. Also habe ich versprochen, es zu tun.“ Und auch wenn sie die Aussicht auf einen Prozess erschreckt, wird sie es nicht wegmachen...

Überarbeiteter Artikel von CNA - 6. Dezember 2018
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7269 am: 15. März 2019, 17:32:31 »
Zweihundert Jahre vor dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis

Trotz ihrem Wunsch, ins Kloster zurückzukehren, widmete Louise de Marillac (1591-1660) nach ihrer Begegnung mit dem heiligen Vinzenz von Paul ihr ganzes Leben der Organisation der Nächstenliebe, zunächst durch die Koordination der Bruderschaften der Nächstenliebe und dann durch die Gründung der Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe.
Mit dem hl. Vinzenz von Paul prägte Louise de Marillac den Töchtern der christlichen Liebe eine durch und durch marianische Spiritualität ein. Sie schreibt: Alle wahrhaft christlichen Seelen müssen eine große Liebe zur Seligen Jungfrau haben und sie sehr ehren für ihren Rang als Mutter Gottes und für die Tugenden, die Gott ihr zu diesem Zweck gegeben hat (Autobiographie, M 33).
Sie weihte die Genossenschaft der Muttergottes in Chartres, wohin sie im Oktober 1644 pilgerte. Sie wählte zwei marianische Daten als Hauptfeste der Töchter der christlichen Liebe: den 25. März, das Fest Mariä Verkündigung, an dem die jährlichen Gelübde der Mitglieder erneuert werden, und den 8. Dezember, das Fest der Unbefleckten Empfängnis, (das damals noch nicht in der ganzen Kirche anerkannt war. Das wird erst am 8. Dezember 1854 der Fall sein, nach den Erscheinungen in der Rue du Bac, gerade in der Gemeinschaft der Töchter der christlichen Liebe, und kurz vor Lourdes.) An diesem Fest erneuern die Mitglieder ihre Weihe an Maria.
Louise de Marillac lässt ihre Töchter das folgende Gebet rezitieren: Allerseligste Jungfrau, ich glaube und bekenne deine heilige und makellose Empfängnis.
Michèle Rivière de Précourt

Präsident des französischen Verbandes der Èquipes Saint-Vincent von 2013 bis 2016

Notre Histoire avec Marie
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