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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1768573 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7273 am: 16. März 2019, 19:38:13 »
STABAT MATER / Christi Mutter stand mit Schmerzen /
Christi Mutter stand mit Schmerzen
bei dem Kreuz und weint von Herzen,
als ihr lieber Sohn da hing.
Durch die Seele voller Trauer,
schneidend unter Todesschauer,
jetzt das Schwert des Leidens ging.
Welch ein Schmerz der Auserkornen,
da sie sah den Eingebornen,
wie er mit dem Tode rang.
Angst und Jammer, Qual und Bangen,
alles Leid hielt sie umfangen,
das nur je ein Herz durchdrang.
Ist ein Mensch auf aller Erden,
der nicht muss erweichet werden,
wenn er Christi Mutter denkt,
wie sie, ganz von Weh zerschlagen,
bleich da steht, ohn alles Klagen,
nur ins Leid des Sohns versenkt?
Ach, für seiner Brüder Schulden
sah sie ihn die Marter dulden,
Geißeln, Dornen, Spott und Hohn;
sah ihn trostlos und verlassen
an dem blutgen Kreuz erblassen,
ihren lieben einzgen Sohn.
O du Mutter, Brunn der Liebe,
mich erfüll mit gleichem Triebe,
dass ich fühl die Schmerzen dein;
dass mein Herz, im Leid entzündet,
sich mit deiner Lieb verbindet,
um zu lieben Gott allein.
Drücke deines Sohnes Wunden,
so wie du sie selbst empfunden,
heilge Mutter, in mein Herz!
Dass ich weiß, was ich verschuldet,
was dein Sohn für mich erduldet,
gib mir Teil an seinem Schmerz!
Lass mich wahrhaft mit dir weinen,
mich mit Christi Leid vereinen,
so lang mir das Leben währt!
An dem Kreuz mit dir zu stehen,
unverwandt hinaufzusehen,
ist’s, wonach mein Herz begehrt.
O du Jungfrau der Jungfrauen,
woll auf mich in Liebe schauen,
dass ich teile deinen Schmerz,
dass ich Christi Tod und Leiden,
Marter, Angst und bittres Scheiden
fühle wie dein Mutterherz!
Alle Wunden, ihm geschlagen,
Schmach und Kreuz mit ihm zu tragen,
das sei fortan mein Gewinn!
Dass mein Herz, von Lieb entzündet,
Gnade im Gerichte findet,
sei du meine Schützerin!
Mach, dass mich sein Kreuz bewache,
dass sein Tod mich selig mache,
mich erwärm sein Gnadenlicht,
dass die Seel sich mög erheben
frei zu Gott in ewgem Leben,
wann mein sterbend Auge bricht!
-------------------------------------------
Latein
Stabat mater dolorosa
Iuxta crucem lacrimosa,
Dum pendebat filius.
Cuius animam gementem,
Contristatam et dolentem
Pertransivit gladius.
O quam tristis et afflicta
Fuit illa benedicta
Mater unigeniti!
Quae maerebat et dolebat,
Pia Mater, dum videbat
Nati poenas inclyti.
Quis est homo, qui non fleret,
Matrem Christi si videret
In tanto supplicio?
Quis non posset contristari,
Piam matrem contemplari
Dolentem cum Filio?
Pro peccatis suae gentis
Vidit Iesum in tormentis
Et flagellis subditum.
Vidit suum dulcem natum
Morientem, desolatum,
Dum emisit spiritum.
Eia mater, fons amoris,
Me sentire vim doloris
Fac, ut tecum lugeam.
Fac, ut ardeat cor meum
In amando Christum Deum,
Ut sibi complaceam.
Sancta mater, istud agas,
Crucifixi fige plagas
Cordi meo valide.
Tui nati vulnerati,
Tam dignati pro me pati,
Poenas mecum divide.
Fac me vere tecum flere,
Crucifixo condolere,
Donec ego vixero.
Iuxta crucem tecum stare
Ac me tibi sociare
In planctu desidero.
Virgo virginum praeclara,
Mihi iam non sis amara:
Fac me tecum plangere.
Fac ut portem Christi mortem,
Passionis fac consortem,
Et plagas recolere.
Fac me plagis vulnerari,
Cruce hac inebriari
Et cruore Filii,
Flammis urar ne succensus,
Per te Virgo, sim defensus
In die iudicii.
Fac me cruce custodiri,
Morte Christi praemuniri,
Confoveri gratia.
Quando corpus morietur,
Fac ut animae donetur
Paradisi gloria.
-----------------------------
ABLASS -GEBET
Über den Ablaß, die Bruderschaften und das Jubiläum
Jean B. Bouvier
Cremer, 1844 - 482 Seiten
Seite 250–253 --- Ablaß beim Stabat mater .
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7274 am: 17. März 2019, 04:54:10 »
Hl. Anastasius vom Sinai (?-nach 700)
Mönch
Homilie zum Fest der Verklärung (trad. © Evangelizo)

„Mose und Elija erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte“ (vgl. Lk 9,31)

Heute, auf dem Berg Tabor, ist in geheimnisvoller Weise die Situation des zukünftigen Lebens und des Reichs der Freude erschienen. Heute versammeln sich auf erstaunliche Weise die altehrwürdigen Boten des Alten und des Neuen Bundes um Gott auf dem Berg, der Träger eines Mysteriums voller Gegensätzlichkeit ist. Heute, auf dem Berg Tabor, zeichnet sich das Geheimnis des Kreuzes ab, das durch den Tod das Leben schenkt: Genauso wie Christus zwischen zwei Männern auf dem Kalvarienberg gekreuzigt wurde, so erscheint er in göttlicher Majestät zwischen Mose und Elija. Und das heutige Fest zeigt uns diesen anderen Sinai, einen Berg, der viel kostbarer ist als der Sinai aufgrund seiner Wunder und seiner Ereignisse: er übertrifft durch seine Gotteserscheinung die bildhaften und dunklen göttlichen Visionen.

Freue dich, o Schöpfer aller Dinge, Christus-König, Sohn Gottes ganz strahlend im Licht, der du die ganze Schöpfung in dein Bild verwandelt und sie auf bessere Weise neu erschaffen hast [...] Und freue dich, Abbild des himmlischen Königreichs, sehr heiliger Berg Tabor, der du an Schönheit alle Berge übertriffst! Berg Golgota und Ölberg, singt miteinander ein Loblied und freut euch; singt wie mit einer Stimme Christus auf dem Berg Tabor und feiert ihn alle zusammen!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7275 am: 17. März 2019, 05:21:03 »
Nach einer Erscheinung der Allerseligsten Jungfrau Maria

Die selige Alix Le Clerc, eine Ordensschwester aus Lothringen (Ostfrankreich), gründete 1598 viele Schulen für junge Mädchen sowie die Gemeinschaft der Augustiner-Chorfrauen. Die Kongregation der Augustiner-Chorfrauen, ein Lehrerinnen-Orden, ist heute noch in vielen Ländern präsent.
Alix wurde am 2. Februar 1576 in Lothringen geboren. Reich und schön, hatte sie eine glückliche, von Vergnügungen geprägte Kindheit. Mit 18 Jahren begann sie, „unter den Eitelkeiten die sehr traurige Seele“ zu spüren. Nach einer Erscheinung der Jungfrau Maria beschließt sie, ihr Leben trotz familiärer Missbilligung zu ändern. Sie zog sich Bauernkleider an und lehnte jegliche Freizeitaktivitäten ab. „Ich ließ all meine Eitelkeitskleidung zurück und trug fortan einen weißen Schleier, wie die gewöhnlichen Mädchen im Dorf“, schrieb sie.
Ermutigt von ihrem Beichtvater, dem hl. Pierre Fourier, dem Pfarrer von Mattaincourt (Vogesen, Frankreich), hatte sie die Idee, ein „neues Haus für Mädchen“ zu gründen, das sich der Ausbildung armer junger Mädchen widmet. Mit einigen Begleiterinnen ließ sie sich in Poussay (Vogesen) nieder, wo sie im Herbst 1598 ihre erste Schule eröffnete.
Diese erste Gründung einer kostenlosen Schule wird von ihrem Landsmann aus den Vogesen, Jules Ferry, besonders hervorgehoben, der 1882 als französischer Minister für öffentliche Bildung an „die Entstehung der Grundschule in Lothringen“ erinnert, „welche die Geburtsstunde der Mädchenerziehung in Frankreich ist“. Alix Le Clerc wurde 1947 von Papst Pius XII. seliggesprochen.

Aleteia
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7276 am: 17. März 2019, 22:30:04 »
Juliana von Norwich (1342-nach 1416)
englische Inklusin
Offenbarungen von göttlicher Liebe, Kap. 48 (trad. © evangelizo)

„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“

In meinen Augen ist [Gottes] Barmherzigkeit die Liebe, die sanft und gnadenvoll in überreichem Erbarmen zu Werke geht. Sie ist darauf aus, uns zu bewahren; es ist ihr Werk, wenn sich für uns alles zum Guten wendet. Sie lässt es bis zu einem gewissen Grade aus Liebe zu, dass wir schwach werden. In dem Maß, wie wir schwach werden, fallen wir; wie wir fallen, so sterben wir [...] Das milde Auge des Mitleids und der Liebe wendet sich jedoch nie von uns ab; die Barmherzigkeit ist immer am Werk.

Ich habe erkannt, was Erbarmen ist, was Gnade: Es sind zwei Wirkweisen einer einzigen Liebe. Barmherzigkeit ist dem Mitleid zuzuschreiben und fließt aus der mütterlichen Zärtlichkeit; Gnade ist ein Attribut der Herrlichkeit, und entspringt der königlichen Macht des Herrn in derselben Liebe. Barmherzigkeit will bewahren, stützen, stärken und heilen und ist dabei immer zärtliche Liebe. Gnade will uns erheben und belohnen, und zwar unendlich mehr, als es unser Trachten und Mühen verdient; sie verströmt und offenbart die Großherzigkeit, die uns Gott, unser höchster Herr, in seiner wunderbaren Ritterlichkeit erweist. All das fließt aus der Fülle seiner Liebe. Denn die Gnade wandelt unsere entsetzliche Schwäche in reichen, unendlichen Trost, die Schmach unseres tiefen Falles in gnadenreiches, herrliches Erhobensein, unser trauriges Sterben in ein heiliges, glückseliges Leben.

Ich habe es wirklich erkannt: immer wenn unsere Verderbtheit uns hier auf Erden in Schmerz, Schande und Leid führt, lässt uns im Gegensatz dazu die Gnade im Himmel Trost, Ehre und Glück erleben. Und dies so überreich! Wenn wir, im Himmel angekommen, die Belohnung entgegennehmen, die die Gnade für uns bereithält, dann danken wir dem Herrn und preisen ihn dafür und freuen uns ohne Ende darüber, dass wir so viel Not erlitten haben. Diese glückselige Liebe wird von der Art sein, dass wir in Gott Erkenntnisse haben, die wir nie hätten haben können, wenn wir nicht durch diese Prüfungen gegangen wären.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7277 am: 18. März 2019, 06:51:55 »
Unter der Asche war der Rosenkranz noch da

Isabel Lara hing sehr an einem Rosenkranz, der ihrer verstorbenen Großmutter gehört hatte. Sie hatte ihn mitgenommen, als sie Venezuela verließ, um an der Universität von New York (USA) zu studieren, wo sie in einem Studentenwohnheim unweit des World Trade Centers lebte. Wenige Tage nach ihrer Ankunft fanden die Terroranschläge vom 11. September statt, bei denen die Türme des World Trade Centers im Herzen von New York City zerstört wurden...
Die Retter brauchten dringend Blutspenden, also griff Isabel Lara nach ihrem Handy und Ladegerät und ging sofort zu einer medizinischen Station, um den Opfern zu helfen. Sie durfte wegen des allgemeinen Chaos eine Woche lang nicht nach Hause zurückkehren. Die ganze Zeit musste sie an den Rosenkranz ihrer Großmutter denken, den sie in ihrer Wohnung zurückgelassen hatte. Sie war so besorgt, ihn zu verlieren, dass ihr nichts anderes in der Wohnung wichtig war.
Als sie nach Hause gehen konnte, betrat sie eine mit Asche bedeckte Wohnung und ging sofort los, um zu sehen, ob der Rosenkranz noch da war: Gott sei Dank, er war noch da!
Isabel Lara erinnert dieser Rosenkranz an ihre Großmutter und gewissermaßen an ihre Kindheit und an das Land, das sie zurückgelassen hat. Sie gibt zu, dass sie nicht viel betet, aber wenn sie es tut, greift sie nach diesem Rosenkranz.

Nach einem Artikel von Noël King
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7278 am: 19. März 2019, 16:34:14 »
„Die Umarmung der Mutter ist wesentlich“

In seiner Predigt vom 1. Januar 2019, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, sprach Papst Franziskus über die Rolle Mariens:
„Im aufgesplitterten Leben von heute, wo wir Gefahr laufen, den Faden zu verlieren, ist die Umarmung der Mutter wesentlich“, erklärte der Nachfolger Petri und erinnerte an die Leiden unserer Zeit.
„Es ist so viel Zersplitterung und Einsamkeit vorhanden: Die Welt ist ganz vernetzt, aber scheint immer uneiniger zu werden. Da ist es nötig, dass wir uns der Mutter anvertrauen. In der Heiligen Schrift setzt sie sich in vielen konkreten Situationen ein; sie ist da, wo es nottut: Sie begibt sich zu ihrer Verwandten Elisabeth; sie kommt den Brautleuten in Kana zur Hilfe; sie ermutigt die Jünger im Abendmahlssaal …“, zählt Franziskus auf.
So ist „Maria das Heilmittel gegen die Einsamkeit und die Zersplitterung. Sie ist die Mutter des Beistands; sie steht bei; sie ist bei dem, der allein ist.“
„Und dann lassen wir uns … an der Hand nehmen. (…) Doch wie viele Söhne und Töchter gehen heute eigene Wege und verlieren die Orientierung. Sie glauben, stark zu sein, und sie verirren sich. Sie wähnen sich frei und werden zu Sklaven. Wie viele, die die mütterliche Zuneigung verdrängt haben, leben zornig auf sich selbst und gleichgültig gegenüber allem! Wie viele reagieren auf alles und auf alle mit Gift und Bosheit!“, bedauert der Hl. Vater. „Gott ist nicht ohne die Mutter ausgekommen.“

Vatican.va
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7279 am: 20. März 2019, 07:00:41 »
Basileios von Seleukia (?-um 468)
Bischof
24. Predigt, PG 85,282ff. (trad. © evangelizo)

„Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen!“

Willst du den Glauben dieser Frau kennen? Gut, betrachte den Zeitpunkt ihrer Bitte [...] Das Kreuz lag bereit, das Leiden stand bevor, die Menge der Feinde bereits an Ort und Stelle. Der Meister spricht von seinem Tod, die Jünger machen sich Sorgen: unmittelbar vor der Passion ließ sie schon der bloße Gedanke daran erschaudern; was sie da hörten, machte sie bestürzt, Verwirrung machte sich unter ihnen breit. Genau in diesem Moment löste sich diese Mutter aus der Schar der Apostel. Sie verlangt das Reich und beansprucht darin einen Thron für ihre Söhne.

Was sagst du da, Frau? Du hörst, wie man vom Kreuz spricht, und verlangst einen Thron? Hier geht es um die Passion, und du verlangst das Reich? So überlasse die Jünger ganz ihrer Angst und Sorge angesichts der Gefahr. Aber wie kommst du dazu, um diese Würde zu bitten? Was bringt dich, nach allem was gesagt und geschehen ist, dazu, ans Reich zu denken? [...]

Ich habe, sagt sie, die Passion vor Augen, aber ich sehe auch die Auferstehung vor mir. Ich sehe das aufgerichtete Kreuz, und ich schaue den offenen Himmel. Ich sehe die Nägel, aber auch den Thron [...] Ich habe den Herrn selbst sagen hören: „Ihr werdet auf zwölf Thronen sitzen“ (vgl. Mt 19,28). Ich sehe die Zukunft mit den Augen des Glaubens.

Diese Frau scheint mir die Worte des Verbrechers vorwegzunehmen. Auf dem Kreuz sprach er diese Bitte aus: „Denk an mich, wenn du in dein Reich kommst!“ (vgl. Lk 23,42). Vor dem Kreuz hat sie um das Reich gefleht [...] Was für ein verlorener Wunsch angesichts des Kommenden. Was die Zeit verborgen hielt, das hat der Glaube gesehen.
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