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Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1760366 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7294 am: 26. März 2019, 06:52:38 »
 ;medj

25. März 2019 - Medjugorjebotschaft
„Liebe Kinder! Dies ist eine Zeit der Gnade. Wie die Natur sich zum neuen Leben erneuert, seid auch ihr zur Umkehr aufgerufen. Entscheidet euch für Gott! Meine lieben Kinder, ihr seid leer und habt keine Freude, weil ihr Gott nicht habt. Deshalb betet bis das Gebet euch zum Leben wird. Sucht Gott, der euch erschaffen hat, in der Natur, denn die Natur spricht und kämpft für das Leben und nicht für den Tod. Kriege herrschen in Herzen und Völkern, weil ihr keinen Frieden habt, und ihr, meine lieben Kinder, den Bruder nicht in eurem Nächsten seht. Deshalb, kehrt zurück zu Gott und zum Gebet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7295 am: 26. März 2019, 07:03:00 »
Hl. Cäsarius von Arles (470-543)
Mönch und Bischof
Predigt 25; SC 243 (trad. © Evangelizo)

„Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?“

Worin besteht die menschliche Barmherzigkeit? Vor allem darin, auf das Elend der Armen zu achten. Und worin besteht die göttliche Barmherzigkeit? Zweifellos darin, Vergebung der Sünden zu gewähren […]

Es ist Gott, der, wie er selber sagt (Mt 25,40), auf dieser Welt in allen Armen friert und Hunger leidet [...] Was sind wir doch für Menschen, die wir empfangen wollen, wenn Gott schenkt, und wenn er bittet, wollen wir nichts geben!? Wenn der Arme hungert, ist es Christus, der Not leidet; er selber sagt es ja: „[...] ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben“ (V. 42). Missachte also nicht das Elend der Armen, wenn du mit Zuversicht auf die Vergebung deiner Sünden hoffen willst [...] Was er [Christus] auf Erden empfängt, gibt er im Himmel zurück.

Ich frage euch, meine Brüder, was wollt ihr, was sucht ihr, wenn ihr in die Kirche kommt? Was, wenn nicht Barmherzigkeit? Gewährt ihr die irdische, und ihr werdet die himmlische erhalten. Der Arme bittet dich, und du bittest Gott: Er bittet um einen Bissen Brot, und du um das ewige Leben [...] Deshalb, wenn ihr zur Kirche kommt, gebt also den Armen nach euren Möglichkeiten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7296 am: 26. März 2019, 07:08:25 »
 ;tffhfdsds

Buch Daniel 3,25.34-43.

In jenen Tag sprach Asarja mitten im Feuer folgendes Gebet:
Um deines Namens willen verwirf uns nicht für immer; löse deinen Bund nicht auf!
Versag uns nicht dein Erbarmen, deinem Freund Abraham zuliebe, deinem Knecht Isaak und Israel, deinem Heiligen,
denen du Nachkommen verheißen hast so zahlreich wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Ufer des Meeres.
Ach, Herr, wir sind geringer geworden als alle Völker. In aller Welt sind wir heute wegen unserer Sünden erniedrigt.
Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.
Du aber nimm uns an! Wir kommen mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn.
Wie Brandopfer von Widdern und Stieren, wie Tausende fetter Lämmer, so gelte heute unser Opfer vor dir und verschaffe uns bei dir Sühne. Denn wer dir vertraut, wird nicht beschämt.
Wir folgen dir jetzt von ganzem Herzen, fürchten dich und suchen dein Angesicht.
Überlass uns nicht der Schande, sondern handle an uns nach deiner Milde, nach deinem überreichen Erbarmen!
Errette uns, deinen wunderbaren Taten entsprechend; verschaff deinem Namen Ruhm, Herr!

Psalm 25(24),4-5.6-7.8-9.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,21-35.

In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Sieben Mal?
Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist!
Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen.
Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt hatte.
Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7297 am: 27. März 2019, 07:00:57 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Vom Geist und vom Buchstaben, 28–30; PL 44,217ff. (trad. © Evangelizo)

„Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“

Die Gnade, einst im Alten Testament gleichsam verhüllt, wurde vollständig offenbar im Evangelium Christi durch eine harmonische Anordnung der Zeiten, wie Gott ja üblicherweise alles harmonisch einrichtet [...] Doch innerhalb dieser wunderbaren Harmonie kann man einen großen Unterschied ausmachen zwischen zwei Epochen. Am Sinai wagte das Volk nicht, sich dem Ort zu nähern, wo der Herr sein Gesetz gab; im Abendmahlssaal steigt der Heilige Geist auf jene herab, die sich versammelt haben, um die Erfüllung der Verheißung zu erwarten (vgl. Ex 19,23; vgl. Apg 2,1). Zuerst hat der Finger Gottes seine Gebote auf Tafeln von Stein geschrieben; jetzt schreibt er sie in das Herz der Menschen (Ex 31,18; 2 Kor 3,3). Einst war das Gesetz äußerlich aufgeschrieben und machte den Sündern Angst; jetzt wurde es ihnen innerlich eingegeben, um sie gerecht zu machen [...]

In der Tat, wie der Apostel Paulus sagt: Alles, was auf den Tafeln aus Stein geschrieben ist: „Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten [...], du sollst nicht begehren! und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes“ (Röm 13,9–10; vgl. Lev 19,18) [...] Diese Liebe wurde „ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7298 am: 27. März 2019, 22:44:42 »
Predigt von Professor May

10. Februar 2019
Satan und sein Gefolge

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

An den bei­den ver­gan­ge­nen Sonn­ta­gen haben wir uns Exis­tenz, Wesen und Wirk­sam­keit der hei­li­gen Engel vor Augen geführt. Aber es gibt auch andere Engel. Pau­lus spricht von einem „Engel des Satans, der mich mit Fäus­ten schlägt“. Alle Engel hat­ten anfangs den Hei­li­gen Geist in sich. Als Gott ihre Natur schuf, hat er ihnen auch die Gnade ver­lie­hen. Aber nicht alle Engel wur­den der über­na­tür­li­chen Voll­endung teil­haf­tig, für die sie bestimmt waren. Einige sün­dig­ten und wur­den der ewi­gen Ver­damm­nis über­ant­wor­tet. Der Apos­tel Petrus schreibt in sei­nem 1. Brief: „Gott hat die Engel, die gesün­digt hat­ten, nicht geschont, son­dern sie in die fins­te­ren Abgründe der Hölle hin­ab­ge­sto­ßen.“ Wenn ein Teil der Engel sün­digte, setzt das die Fähig­keit zu sün­di­gen vor­aus. Die Engel waren zwar auf­grund ihres Wesens auf die Got­tes­schau hin­ge­ord­net, aber sie soll­ten ihrer erst teil­haf­tig wer­den nach einer Ent­schei­dung ihres Wil­lens für den über­na­tür­li­chen Besitz Got­tes. Da hatte ihr freier Wille die Mög­lich­keit zu einer fal­schen Ent­schei­dung. Die Engel wur­den einer Prü­fung unter­wor­fen, bevor sie die Voll­endung emp­fan­gen soll­ten. Und einige von ihnen haben die Prü­fung nicht bestan­den. Wenn jede Sünde mit dem Hoch­mut beginnt, dann muss auch die Sünde der Engel mit dem Hoch­mut begon­nen haben. Die Sünde kann darin bestan­den haben, dass sie von ihrer eige­nen Herr­lich­keit so geblen­det waren, dass sie damit die Abhän­gig­keit von Gott über­sa­hen und ver­nein­ten, dass sie es also ablehn­ten, Geschöpfe zu sein. Es kann auch darin ihre Sünde lie­gen, dass sie sich wei­ger­ten, die über­na­tür­li­che Voll­endung von Gott als Geschenk ent­ge­gen­zu­neh­men, sie woll­ten sich nichts schen­ken las­sen. Der Pro­phet Isaias spielt auf die Sünde der Engel an, wenn er sagt: „Wie bist du vom Him­mel gefal­len, du Mor­gens­tern, der du sprachst in dei­nem Her­zen: Zum Him­mel will ich empor­stei­gen, über die Sterne Got­tes mei­nen Thron set­zen. Dem Höchs­ten will ich gleich sein. Ja, zur Hölle fährst du hinab!“ Der erbit­terte Kampf Satans gegen Chris­tus und seine Erlö­sungs­werke legt die Ver­mu­tung nahe, dass sich die Empö­rung der abtrün­ni­gen Engel dage­gen rich­tete, auf Chris­tus hin geschaf­fen zu sein. Sie woll­ten es nicht ertra­gen, dass ein Geschöpf aus Erde an die Spitze des Welt­alls tritt: Chris­tus, der Herr. Tho­mas von Aquin begüns­tigt diese Anschau­ung, indem er sagt: „Der Neid dar­über, dass ein aus Erde gemach­tes Geschöpf an sei­nen Platz im Him­mel kom­men soll, tut dem Teu­fel mehr weh als die Flam­men der Hölle.“

Die Folge des Sün­den­falls ist die unheim­li­che Tat­sa­che, dass es geschaf­fene Wesen gibt, die in ihrem inners­ten Wesen, in ihrer inners­ten Gesin­nung auf das Böse hin­ge­rich­tet sind. Das Alte Tes­ta­ment bezeugt die Exis­tenz von sol­chen per­so­na­len Fein­den des Guten an meh­re­ren Stel­len. Im Neuen Tes­ta­ment ist ein Reich des Teu­fels bezeugt; an der Spitze steht Beel­ze­bul, der oberste der Teu­fel. Die Zahl der Teu­fel ist Legion, also es sind ihrer viele. Es gibt also eine aper­so­nale Macht des Bösen, aber nicht nur diese, es gibt auch eine per­sön­li­che Macht, ein per­sön­li­ches Wesen, des­sen innerste Gesin­nung böse ist und wel­ches das Böse um des Bösen wil­len will. Der Teu­fel hasst Gott. Er lebt im Got­tes­hass, d.h. er hasst die per­so­nale Güte selbst. Er kann daher nichts und nie­man­den mehr lie­ben. Er hasst auch den Men­schen, weil er in ihm Gott, den Schöp­fer und den Hei­li­gen, hasst. Er sucht den Men­schen von Gott abspens­tig zu machen. Er sucht den Men­schen in den Zustand der Gott­ab­ge­wandt­heit zu rei­ßen. Er bekämpft Got­tes Reich, Got­tes Herr­schaft in der Welt mit letz­ter Uner­bitt­lich­keit. Jeder Sün­der stellt sich durch die Sünde in die Reihe der Got­tes­hasser. Denn von ihm, vom Satan, lei­tet sich das Böse in der Welt ab. Gewiss, schreibt Pau­lus rich­tig, durch einen Men­schen ist die Sünde in die Welt gekom­men, aber sie ist gekom­men durch die Ver­füh­rung Satans. Sie ist also letzt­lich durch den Teu­fel in die Welt gekom­men. Von der Sünde ist der Tod und die furcht­bare Begleit­schaft des Todes: Qual und Angst und Not in die Welt gekom­men. Jede Sünde hat ihre tiefste Wur­zel in der ers­ten Sünde, reicht also zurück bis in die Ver­füh­rung Satans. Jeder Sün­der stellt sich durch die Sünde in die Reihe der Got­tes­hasser, deren ers­ter der Teu­fel ist. Ihm unter­liegt der Sün­der, wenn er auf­hört, sich Gott im Gehor­sam zu unter­wer­fen. Es ist dem Men­schen keine Wahl gege­ben: ent­we­der unter­wirft er sich Gott oder er ist dem Teu­fel unter­wor­fen. Der Teu­fel kann den Sün­der als sei­nes­glei­chen und als sein Werk betrach­ten. Er ist der Herr der sün­di­gen Welt, der Fürst die­ser Welt. Er ist der Herr­scher der Welt, in der es Sünde, Tod, Krank­heit gibt, der Welt der Zer­ris­sen­heit, des Unglü­ckes, des Has­ses, der Welt der Sinn­lo­sig­keit, des Unrechts. Doch man muss sich hüten, in dem Teu­fel in glei­cher Weise den Herrn zu sehen wie in Gott. Nein, der Teu­fel ist ein Geschöpf Got­tes und ist daher Gott unter­wor­fen. Gott ist der Herr auch die­ses Herrn. Nicht zu Unrecht schreibt Goe­the in sei­nem „Faust“, wenn er den Satan eine Kraft nennt, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Der Kampf des Teu­fels gegen das Got­tes­reich, gegen Got­tes Herr­schaft nimmt an Kraft und Furcht­bar­keit zu, je näher die Stunde kommt, in der das Got­tes­reich durch Chris­tus in die Geschichte ein­geht. Mit Christi Men­schwer­dung wird der Kampf zu einem per­sön­li­chen Kampf gegen Chris­tus. Mit List und Lüge, mit Ver­schla­gen­heit und Gewalt sucht er Chris­tus und sein Werk zu ver­der­ben. Chris­tus ist ja gekom­men, um die Boll­werke des Teu­fels zu zer­stö­ren. Der Teu­fel weiß, dass nun die Stunde sei­nes Unter­gangs ange­bro­chen ist. Die bösen Geis­ter, die ja ein höhe­res Wis­sen haben als wir, ahnen das Wesen Christi. Sie spü­ren, dass das Ende alles Unhei­li­gen und Ver­derb­li­chen gekom­men ist. In der Syn­agoge zu Kapharnaum war ein Mann, der einen unrei­nen Geist hatte. Als er Jesus sah, da schrie er: „Ha, was haben wir mit dir zu schaf­fen? Du bist gekom­men, uns zu zer­stö­ren, Jesus von Naza­reth. Ich weiß, wer du bist: Du bist der Hei­lige Got­tes!“ Die bösen Geis­ter suchen zunächst ihre Herr­schaft fest­zu­hal­ten, indem sie ver­su­chen, Chris­tus sei­ner Sen­dung untreu zu machen. Als er sich in der Wüste auf seine öffent­li­che Tätig­keit vor­be­rei­tete, da kam der Ver­su­cher an ihn heran. In der ers­ten Ver­su­chung wollte Satan die Situa­tion aus­nüt­zen, in der sich Chris­tus nach 40-tägi­gem Fas­ten befand: er hatte Hun­ger. Satan for­derte ihn auf: „Bist du der Sohn Got­tes, so sprich, dass diese Steine Brot wer­den.“ Die Ver­su­chung lag nicht darin, dass er Chris­tus nahe­legte, den Hun­ger zu stil­len – die Befrie­di­gung irdi­scher Bedürf­nisse bedeu­tet nichts Böses –, nein, die Ver­su­chung lag darin, dass der Satan Chris­tus ver­an­las­sen wollte, seine Sen­dung, die dem Heil der Men­schen dient, für sich selbst zu benut­zen, um seine eigene Befrie­di­gung zu errei­chen, sie dazu zu miss­brau­chen, um sich selbst zu hel­fen. Chris­tus lehnte es in sei­ner Ant­wort ab, seine Sen­dung in den Dienst irdi­scher Zwe­cke zu stel­len. Das Wort Got­tes, das er zu ver­kün­den hat, besitzt den Vor­rang vor allem Irdi­schen. In der zwei­ten Ver­su­chung mutete der Teu­fel Jesus ein Schau­wun­der zu. Er soll sich von der Zinne (also oben) des Tem­pels her­ab­stür­zen, und er begrün­det seine Zumu­tung mit einem Schrift­wort: „Er hat sei­nen Engeln befoh­len, dass sie dich auf Hän­den tra­gen, damit du dei­nen Fuß nicht an einem Stein sto­ßest.“ Der Satan zitiert Got­tes eige­nes Wort, um Chris­tus zur Untreue gegen Gott zu bewe­gen. Chris­tus soll sich dem Volk in einem unge­wöhn­li­chen Zei­chen offen­ba­ren, um es so zu gewin­nen. Das Ver­füh­re­ri­sche lag darin, dass der Satan Chris­tus einen leich­ten und schnel­len Weg wies, auf den die sen­sa­ti­ons­hung­rige Menge zum Glau­ben an Christi Mes­sia­ni­tät gebracht wer­den konnte. Chris­tus lehnte ab: „Es steht geschrie­ben: ‚Du sollst Gott nicht ver­su­chen.‘“ Mit die­sem Vor­ge­hen, das der Satan ihm zumu­tete, wür­den die Zuschauer nicht über­zeugt, sie wür­den über­wäl­tigt wer­den. Das wäre eine unechte Ver­kün­di­gung des Wor­tes Got­tes gewe­sen. In der drit­ten Ver­su­chung zeigte der Teu­fel Chris­tus die Herr­lich­keit und Macht die­ser Welt und ver­sprach, ihm dies alles zu geben, wenn er nie­der­falle und ihm hul­dige. Diese Ver­su­chung steht zu der Sen­dung Christi in stärks­tem Wider­spruch. Er ist nicht gekom­men, ein irdi­sches Reich in Glanz und Herr­lich­keit auf­zu­bauen; sein Reich ist nicht von die­ser Welt. So erklärt sich die Hef­tig­keit der Abwehr: „Hin­weg, Satan! Denn es steht geschrie­ben: ‚Den Herrn, dei­nen Gott, sollst du anbe­ten und ihm allein die­nen.‘“ Chris­tus hat die Ver­su­chun­gen am Anfang sei­ner Sen­dung abge­wie­sen, besiegt. Aber es waren nicht die letz­ten Ver­su­chun­gen. Der Evan­ge­list Lukas schreibt: „Der Teu­fel ließ von ihm ab bis zu gele­ge­ner Zeit“, ist also wie­der­ge­kom­men. Wann? Wir kön­nen Ver­mu­tun­gen anstel­len. Wir kön­nen den­ken an die Ableh­nung Jesu, die er in sei­ner Vater­stadt Naza­reth erfuhr. Sie stie­ßen ihn hin­aus und woll­ten ihn einen Berg hin­ab­stür­zen – in sei­ner Vater­stadt! Oder wir kön­nen den­ken an die Krise nach der Ver­kün­di­gung der Eucha­ris­tie. Da gin­gen viele nicht mehr mit ihm, und Jesus musste seine Jün­ger fra­gen: „Wollt auch ihr gehen?“ Wir kön­nen den­ken an den Lei­dens­kampf am Ölberg oder an die Kreu­zi­gung, als die Umste­hen­den rie­fen: „Steig herab vom Kreuze, dann wol­len wir glau­ben!“

Aber nicht nur die Angriffe Satans beglei­te­ten die öffent­li­che Wirk­sam­keit Jesu, son­dern auch umge­kehrt gilt: Sein gan­zes Leben war ein Kampf gegen Satan. Weil Jesus der uner­bitt­li­che Geg­ner Satans ist, müs­sen alle gegen ihn ste­hen, die Knechte des Teu­fels sind. In der Begeg­nung mit Beses­se­nen, in denen der Teu­fel haust, stößt Jesus unmit­tel­bar auf den Feind. Die­ser setzt sich zur Wehr, er schreit und fleht, aber Jesus gebie­tet den unrei­nen Geis­tern, und sie fah­ren aus. Sie gehor­chen dem Mäch­ti­ge­ren. Jesus ist der Herr, dem sich das Geschöpf beu­gen muss, auch das sün­dige, auch das in Hass gegen ihn ver­krampfte. Der Teu­fel hat viele irdi­sche Amts­trä­ger. Ich ver­mute und fürchte, dass er auch Amts­trä­ger hat auf Bischofs­stüh­len!, auch Amts­trä­ger auf Kathe­dern der Uni­ver­si­tät!, auch Amts­trä­ger in Pfarr­häu­sern! Der Teu­fel hat sich zur Zeit Jesu der Schrift­ge­lehr­ten und Pha­ri­sä­ern bedient, um sie gegen Jesus ein­zu­neh­men. Und der hei­lige Johan­nes weiß: Sie sind des­we­gen gegen Jesus, weil sie Kin­der des Teu­fels sind. Der Teu­fel gibt ihnen den Unglau­ben ins Herz. Er ver­här­tet ihren Sinn, ja, er, der Lügen­pro­phet, der Vater der Lüge, ver­blen­det und ver­wirrt so sehr die Geis­ter, dass sie in Chris­tus einen Teu­fel sehen. Als er ein­mal einen Stum­men heilte, der beses­sen war, und der böse Geist aus­ge­trie­ben war, da rich­tete der Stumme sei­nen Dan­kes­blick zu Jesus, und die Volks­scha­ren rie­fen vor Stau­nen: „So etwas haben wir noch nie gese­hen!“ Aber seine Geg­ner sag­ten: „Durch den obers­ten der Teu­fel treibt er die Teu­fel aus.“

Chris­tus und sein Werk wird in der Kir­che fort­ge­setzt. So setzt sich auch der Ver­such Satans fort, Chris­tus zu ver­nich­ten, als Kampf gegen die Kir­che. Schon Jesus hat zu den Apos­teln gesagt: „Der Satan hat ver­langt, euch zu sie­ben, wie man den Wei­zen siebt.“ Der Teu­fel sucht die Kir­che von innen und von außen zu über­wäl­ti­gen. Von innen: Er möchte sie ver­lei­ten, ihrer Auf­ga­ben untreu zu wer­den, die Ver­kün­di­gung des Wor­tes und die Spen­dung der Sakra­mente zu ver­keh­ren und sich ande­ren Din­gen zuzu­wen­den. Diese Untreue zeigt sich dort, wo Män­ner der Kir­che mei­nen, ihre vor­dring­lichste Sorge sei der Umwelt­schutz oder die Auf­nahme von Asy­lan­ten. Nein, das ist nicht die vor­dring­lichste Sorge der Kir­che. Ihre vor­dring­lichste Sorge ist die Ver­kün­di­gung des Wor­tes und die Spen­dung der Sakra­mente! Der Satan flüs­tert den Män­nern der Kir­che ein, beim Voll­zug ihrer Sen­dung mehr auf irdi­sche Mit­tel als auf die Kraft des Evan­ge­li­ums zu ver­trauen. Aber weder das Geld noch der Öku­me­nis­mus brin­gen das Reich Got­tes voran, son­dern allein die unge­bro­chene Nach­folge Christi. Der Satan emp­fiehlt der Kir­che, sich den Ver­ir­run­gen und Ver­keh­run­gen der liber­ti­nis­ti­schen Wohl­stands­ge­sell­schaft anzu­pas­sen; dann wird sie ankom­men, die Kir­che, wenn sie das tut: also den Geschlechts­ap­pa­rat frei­ge­ben für die Lust, die Fol­gen durch Abtrei­bung besei­ti­gen, gleich­ge­schlecht­li­che Unzucht für jeder­mann. Die Werk­zeuge des Teu­fels sind die Irr­leh­rer, die Irr­leh­rer auf theo­lo­gi­schen Lehr­stüh­len. Sie ver­fäl­schen das Evan­ge­lium, ent­fer­nen aus der Glau­bens­lehre alles, was schwer ver­ständ­lich ist, ver­bie­gen die Sit­ten­lehre, um den Men­schen das zu erspa­ren, was sitt­li­che Kraft­an­stren­gung erfor­dert. Satan sucht auch in der Kir­che Zwie­spalt und Unfrie­den zu stif­ten. Er gibt vor, an der Spitze des Fort­schritts zu mar­schie­ren. Im Namen des Fort­schritts betreibt er den Abbau des Glau­bens und der Sit­ten­lehre. „Das kann man heute nicht mehr sagen; Das ist über­holt“ – das hört heute jeder, der den Glau­ben noch ver­kün­det. Der Satan sucht die Kir­che dann auch von außen zu bedrän­gen und an der Erfül­lung ihrer Auf­gabe zu hem­men. Er sucht sie von ihrer Mis­si­ons­auf­gabe abzu­brin­gen. Er sagt: Man solle die Mus­lime in Ruhe las­sen, sie zu bes­se­ren Mus­li­men machen, nicht aber sie zum Chris­ten­tum zu füh­ren ver­su­chen. Er rät, Moham­med neben Chris­tus zu stel­len. Der Satan emp­fiehlt die Tole­ranz. Damit meint er die Gleich­stel­lung von Wahr­heit und Irr­tum, von Gut und Böse, von Recht und Unrecht; das nennt er Tole­ranz. Auch der ein­zelne Christ, meine lie­ben Freunde, ist den Angrif­fen und Ver­fol­gun­gen Satans aus­ge­setzt. Er hat nicht bloß mit dem Bösen zu rech­nen, das in der Frei­heit des Men­schen begrün­det ist, er hat auch nicht nur mit dem Hang zur Sünde zu rech­nen, die aus der Sünde des Ein­zel­nen und des gan­zen mensch­li­chen Geschlech­tes kommt, nein, er hat mit einer per­sön­li­chen Macht zu rech­nen, die das Böse, das Gott­wid­rige als sol­ches will. Der Teu­fel geht zunächst vor mit Ver­lockun­gen und Ver­spre­chun­gen. Man soll sich anpas­sen an die aus den Fugen gera­tene Welt. Die dies tun, so sagt er, leben unbe­schwert und sorg­los, sie wer­den geför­dert und beför­dert; da kommt man voran. Wer sich den Bedrü­ckun­gen und Betö­run­gen ver­sagt, gegen den wen­det er das Mit­tel von Druck und Gewalt an. Der wache Christ muss mit die­ser unheim­li­chen Kraft rech­nen. Er muss sie bekämp­fen, nicht durch äußere Macht, son­dern durch Wachen und Beten. Es bedarf vor allem der Gabe der Unter­schei­dung der Geis­ter, um her­aus­zu­spü­ren, ob eine Licht­ge­stalt ein Engel Got­tes oder ein Bote Satans ist.

Die äußerste Kraft­an­stren­gung wird der Teu­fel am Ende der Tage ver­su­chen. Es wird ihm gestat­tet sein, eine kurze Schein­herr­schaft auf­zu­rich­ten. Er wird darin sol­chen Prunk und sol­che Ver­füh­rungs­künste ent­fal­ten, dass auch für die Gut­wil­li­gen die Ver­su­chung zum Abfall groß sein wird. Johan­nes hat in der Apo­ka­lypse diese von uns zu erwar­tende Erschei­nung beschrie­ben. Er sieht aus dem Meere ein Tier auf­tau­chen. Es hat zehn Hör­ner und sie­ben Häup­ter und zehn Kro­nen auf den Hör­nern. Die Hör­ner, die Häup­ter und die Kro­nen bedeu­ten die Macht und den Glanz des Tie­res. Die ganze Welt staunt darum über das Tier, und man betet es an mit den Wor­ten: Wer ist dem Tiere gleich? Das Tier tut sei­nen Mund auf zu Läs­te­run­gen wider Gott und sei­nen Namen. Es bekommt Macht über alle Stämme und Völ­ker, Spra­chen und Län­der; alle Welt­be­woh­ner beten es an, deren Namen nicht im Buche des Lam­mes auf­ge­schrie­ben sind. Aber mit­ten in diese Schein­herr­schaft hin­ein wird wie ein Blitz aus hei­te­rem Him­mel Chris­tus erschei­nen und dem Rei­che Satans für immer ein Ende berei­ten. Gott wird das Urteil über ihn spre­chen, dem er nicht ent­rin­nen kann. Mögen bis dahin zahl­lose Jahre ver­ge­hen, vor den Augen des ewi­gen Got­tes kommt der Augen­blick bald, in dem er Satan zer­malmt.

Wer an Chris­tus glaubt, meine lie­ben Freunde, ist der Herr­schaft Satans ent­ris­sen. Wer in Glaube und Demut wan­delt, ist unbe­sieg­bar. Keine sata­ni­sche Macht kann uns von Chris­tus tren­nen, wenn wir nicht wol­len. Der wahre Christ hat mit Satan nichts mehr zu schaf­fen. Der Fürst der Fins­ter­nis hat keine Macht über die Chris­ten­see­len. Die Exis­tenz Satans, meine lie­ben Freunde, ist ein unauf­geb­ba­rer Bestand­teil der katho­li­schen, der kirch­li­chen Lehre. Wer das Dasein der bösen Geis­ter bestrei­tet, greift den christ­li­chen Glau­ben an, ja, er schenkt dem aus­drück­li­chen Wort Christi kei­nen Glau­ben. Für man­che Men­schen scheint es leich­ter zu sein, an die Exis­tenz Satans als an die Exis­tenz Got­tes zu glau­ben. In dem Büh­nen­stück „Des Teu­fels Gene­ral“ von Carl Zuck­mayer fragt ein jun­ger Offi­zier den Gene­ral Har­ras: „Glau­ben Sie an Gott?“ Nach eini­gem Beden­ken ant­wor­tet der Gene­ral: „Ich weiß es nicht. Ich bin ihm nicht begeg­net. Aber das lag an mir. Aber den Teu­fel, den kenne ich.“ Amen.

Predigt Professor May

Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht

Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit 1951 Priester. Kompromisslos in der reinen Lehre, und doch leicht verständlich, verkündet und erläutert er in seinen Predigten den katholischen Glauben. Sonntag für Sonntag fesselt er seine Zuhörer, die er in der Treue zum Glauben und in der Liebe zur Lehre der Kirche zu festigen versteht.

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« Letzte Änderung: 27. März 2019, 22:52:50 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7299 am: 28. März 2019, 06:51:25 »
Symeon der Neue Theologe (um 949-1022)
griechischer Mönch, Heiliger der Orthodoxen Kirchen
27. Katechese (trad. © Evangelizo)

„Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut“

Dein Meister ärgert sich nicht über den Spott – und du regst dich darüber auf? Er erträgt Speichel, Ohrfeigen und Geißelhiebe – und du kannst kein hartes Wort hinnehmen? Er nimmt das Kreuz an, einen ehrlosen Tod, die Qual der Nägel – und du bist nicht bereit, weniger ehrenvolle Dienste zu verrichten? Und wie wirst du an seiner Herrlichkeit teilhaben (vgl. 1 Petr 5,1), wenn du nicht bereit bist, an seinem schmachvollen Tod teilzuhaben? Wahrlich, vergeblich hast du dich von deinen Reichtümern getrennt, wenn du nicht das Kreuz auf dich nehmen willst, wie er selber es mit seinem Wort der Wahrheit angeordnet hat. „Verkauf deinen Besitz und gib ihn den Armen“, das verlangt Christus vom jungen Mann ebenso wie von uns. „Nimm dein Kreuz auf dich“, „komm und folge mir nach“ (vgl. Mt 19,21; vgl. Mt 16,24). Du hast wohl deine Reichtümer mit anderen geteilt, aber ohne bereit zu sein, das Kreuz auf dich zu nehmen, das heißt, tapfer den Ansturm aller möglichen Prüfungen zu ertragen. Du bist auf dem Weg des Lebens irregegangen und hast dich zu deinem Unglück von deinem so sanften Gott und Meister getrennt.

Ich bitte euch, meine Brüder, halten wir uns an alle Gebote Christi, ertragen wir bis zum Tod aus Liebe zum Himmelreich die Prüfungen, die uns bedrängen, um teilzuhaben an der Herrlichkeit Jesu, um teilzuhaben am ewigen Leben und um uns unaussprechlicher Wohltaten erfreuen zu können in Christus Jesus, unserem Herrn.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7300 am: 28. März 2019, 06:58:52 »
 ;tffhfdsds

Deuteronomium 4,1.5-9.

Mose sprach zum Volk: Israel, höre die Gesetze und Rechtsvorschriften, die ich euch zu halten lehre. Hört, und ihr werdet leben, ihr werdet in das Land, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt, hineinziehen und es in Besitz nehmen.
Hiermit lehre ich euch, wie es mir der Herr, mein Gott, aufgetragen hat, Gesetze und Rechtsvorschriften. Ihr sollt sie innerhalb des Landes halten, in das ihr hineinzieht, um es in Besitz zu nehmen.
Ihr sollt auf sie achten und sollt sie halten. Denn darin besteht eure Weisheit und eure Bildung in den Augen der Völker. Wenn sie dieses Gesetzeswerk kennenlernen, müssen sie sagen: In der Tat, diese große Nation ist ein weises und gebildetes Volk.
Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie Jahwe, unser Gott, uns nah ist, wo immer wir ihn anrufen?
Oder welche große Nation besäße Gesetze und Rechtsvorschriften, die so gerecht sind wie alles in dieser Weisung, die ich euch heute vorlege?
Jedoch, nimm dich in Acht, achte gut auf dich! Vergiss nicht die Ereignisse, die du mit eigenen Augen gesehen, und die Worte, die du gehört hast. Lass sie dein ganzes Leben lang nicht aus dem Sinn! Präge sie deinen Kindern und Kindeskindern ein!

Psalm 147,12-13.15-16.19-20.

Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
Er spendet Schnee wie Wolle,
streut den Reif aus wie Asche.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,17-19.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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