• "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos." 4 11

Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 1665732 mal)

0 Mitglieder und 3 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8020 am: 07. Dezember 2019, 12:56:09 »
 ;tffhfdsds

Buch Jesaja 30,19-21.23-26.

Du Volk auf dem Berg Zion, das in Jerusalem wohnt, du brauchst jetzt nicht mehr zu weinen. Der Herr ist dir gnädig, wenn du um Hilfe schreist; er wird dir antworten, sobald er dich hört.
Auch wenn dir der Herr bisher nur wenig Brot und nicht genug Wasser gab, so wird er, dein Lehrer, sich nicht mehr verbergen. Deine Augen werden deinen Lehrer sehen,
deine Ohren werden es hören, wenn er dir nachruft: Hier ist der Weg, auf ihm müsst ihr gehen, auch wenn ihr selbst rechts oder links gehen wolltet.
Dann spendet er Regen für die Saat, die du auf den Acker gesät hast. Das Korn, das auf dem Acker heranreift, wird üppig und fett sein. Auf weiten Wiesen weidet dein Vieh an jenem Tag.
Die Rinder und Esel, die dir bei der Feldarbeit helfen, bekommen würziges Futter zu fressen, das man mit Schaufel und Gabel gemischt hat.
Auf allen hohen Bergen und stattlichen Hügeln gibt es Bäche voll Wasser am Tag des großen Mordens, wenn die Türme einstürzen.
Zu der Zeit, wenn der Herr die Leiden seines Volkes heilt und seine Wunden verbindet, wird das Licht des Mondes so hell sein wie das Licht der Sonne, und das Licht der Sonne wird siebenmal so stark sein wie das Licht von sieben Tagen.

Psalm 147(146),1-2.3-4.5-6.

Gut ist es, unserem Gott zu singen;
schön ist es, ihn zu loben.
Der Herr baut Jerusalem wieder auf,
er sammelt die Versprengten Israels.

Er heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
Er bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.

Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft,
unermesslich ist seine Weisheit.
Der Herr hilft den Gebeugten auf
und erniedrigt die Frevler.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,35-38.10,1.6-8.

In jener Zeit zog Jesus durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.
Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8021 am: 08. Dezember 2019, 13:30:44 »
 ;fdd25

Botschaft Nr. 1228

26. November 2019 – Der tägliche Segen!

Heiliger Bonaventura: Mein Kind. Es brechen schwere, sehr schwere Zeiten an. Bleibe und bleibt immer bei Jesus und in der Liebe. Die Dämonen, die jetzt frei gelassen werden, greifen euch, Meine geliebten Kinder, an. Sie sind unter euch und schüren Hass und Unfrieden.

Segnet euch, Meine Kleinen, segnet euch, denn wer gesegnet durch seinen Tag geht, hat nichts zu befürchten.

Doch gebt stets Acht, und bleibt in der Liebe, denn je stärker die Sünde wird, in und auf eurer Erde (Welt), um so mehr Dämonen darf der Teufel freilassen, je mehr Kinder im Mutterleib getötet werden, um so mehr Dämonen ziehen durch eure Welt und greifen alle Menschen an, auch die, die ganz bei Jesus sind. Der Unterschied aber ist, dass der, der beim Herrn Jesus Christ ist, mit Gebet und in der Liebe bleibend, nicht zu Schaden kommen wird.

So sage dies den Kindern der Erde, und erinnere sie daran, wie wichtig es ist zu beten und sich und seine Familie, besonders auch die Kinder, jeden Tag zu segnen.

Dein und euer Bonaventura. Amen. Im Einvernehmen mit Unserem Herrn. Amen.

Der tägliche Segen ist wichtig und wird so sehr gebraucht, Mein Kind, Meine Kinder. Amen.

(Die Vorbereitung)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8022 am: 08. Dezember 2019, 16:21:37 »
Predigt von Professor May

Lour­des

1. November 2019

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte, zur Feier der Hei­li­gen des Him­mels Ver­sam­melte!

Die Kir­che ist über­zeugt, dass Gott den Voll­ende­ten des Him­mels geben kann, Men­schen auf Erden in leib­li­cher Gestalt zu erschei­nen und zu ihnen zu reden über die Ange­le­gen­hei­ten des Hei­les. Das gilt zuerst und vor allem für die Mut­ter­got­tes. Maria ver­mag, in sicht­ba­rer und hör­ba­rer Weise den Men­schen auf Erden zu begeg­nen. In den Erschei­nun­gen kön­nen sich echte über­na­tür­li­che Ein­flüsse mit natür­li­chen inner­see­li­schen Ursa­chen mischen. Es wer­den über 500 Marie­n­er­schei­nun­gen berich­tet. Die kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten sind bei der Prü­fung die­ser Erschei­nun­gen sehr streng. Sie prü­fen, ob die Kri­te­rien erfüllt sind, die an diese Erschei­nun­gen gestellt wer­den müs­sen. Die meis­ten die­ser Erschei­nun­gen wer­den von der Kir­che ent­we­der abge­lehnt oder unent­schie­den gelas­sen. Nur eine geringe Zahl ist von der Kir­che appro­biert wor­den, etwa 56. Die Appro­ba­tion besagt: Die Tat­sa­che einer über­na­tür­li­chen Ver­ur­sachung kann ver­nünf­ti­ger Weise mit mensch­li­chem Glau­ben ange­nom­men wer­den. Die Aner­ken­nung bezieht sich also nicht auf die objek­tive Tat­säch­lich­keit, sie stellt nur fest, dass die mit ihr ver­bun­dene Bot­schaft nichts gegen den Glau­ben und gegen die Sit­ten­lehre der Kir­che ent­hält, daher ver­öf­fent­licht wer­den kann, und gibt frei, die über- oder außer­na­tür­li­che Ver­ur­sachung der Bot­schaft mit mensch­li­chem Glau­ben anzu­er­ken­nen. Marie­n­er­schei­nun­gen haben oft Fröm­mig­keit und Glau­bens­le­ben geför­dert und gestärkt. Die Erschei­nun­gen von Lour­des haben sich zu einer Quelle geist­li­cher Kraft und kirch­li­cher Stär­kung ent­wi­ckelt. Diese Quelle spru­delt seit bald 200 Jah­ren. Der 14-jäh­ri­gen Mül­ler­s­toch­ter Ber­na­dette Sou­bi­rous erschien, nach ihren Aus­sa­gen, ste­hend in einer Grotte des Fel­sens Mas­sa­bi­elle in Lour­des am Ufer des Flus­ses Gave ganz uner­war­tet am 11. Februar 1858 die selige Jung­frau, dann wie­der­holt, im Gan­zen 18 Mal, zuletzt am 16. Juli 1858. Sie befahl der Ber­na­dette am 25. Februar, in der Grotte zu trin­ken und sich zu waschen aus einer Quelle, die unmit­tel­bar dar­auf ent­sprang, zunächst spär­lich, all­mäh­lich reich­lich floss, seit Jah­ren täg­lich 122000 Liter Was­ser. Sie for­derte Ber­na­dette auf, den Rosen­kranz zu beten, aus der Quelle zu trin­ken, Buße zu tun, für die Bekeh­rung der Sün­der zu beten und den Pries­tern zu sagen, hier eine Kapelle zu bauen und dass man hier­her in Pro­zes­sio­nen kom­men solle. Der zustän­dige Pfar­rer und der Bischof von Tar­bes waren anfangs zurück­hal­tend, fast feind­lich. Erst am 28. Juli 1858 setzte der Bischof eine Unter­su­chungs­kom­mis­sion ein. Drei Jahre lang prüfte die Kom­mis­sion Ber­na­dette und die angeb­lich Geheil­ten sowie die Ärzte. Auf ihr Urteil hin erklärte der Bischof am 18. Januar 1862, die Erschei­nun­gen trü­gen alle Kenn­zei­chen der Wahr­heit an sich. So erhielt die Wall­fahrt die amt­li­che Bestä­ti­gung. Die Päpste schlos­sen sich an: Pius IX., Leo XIII., Pius XI.; er sprach Ber­na­dette 1925 selig und 1933 hei­lig. In Lour­des ent­stand ein Hei­lig­tum. Nach den Anga­ben Ber­na­det­tes schuf ein Bild­hauer eine Sta­tue der Mut­ter­got­tes. Sie wurde am 4. April 1864 auf­ge­stellt. Ober­halb der Grotte ent­stand eine Kir­che, dann die große Rosen­kranz­ba­si­lika und 1958 die Pius X.-Basi­lika.

Ber­na­det­tes Wahr­haf­tig­keit kann ver­nünf­ti­ger­weise nicht bezwei­felt wer­den. Sie war ein durch­aus bra­ves und reli­giö­ses, gesun­des Kind, ohne Bil­dung, aber von kla­rem, ruhi­gem Urteil, wie die spä­tere Aus­bil­dung, die sie emp­fan­gen hatte, zeigte. In ihren Aus­sa­gen schwankt sie nicht, auch nicht auf dem Ster­be­bett gegen­über dem Ver­tre­ter des Bischofs. Trotz gro­ßer Armut hat sie nie ein Geschenk oder Geld ange­nom­men. Sie flieht jede Aus­zeich­nung, sie will nicht auf­fal­len. Die von den welt­li­chen Behör­den beauf­trag­ten ungläu­bi­gen Ärzte erklä­ren zwar die Erschei­nun­gen als Sin­nes­täu­schung, bestä­ti­gen aber aus­drück­lich die leib­li­che und see­li­sche Gesund­heit der Ber­na­dette, ihre Ehr­lich­keit und ihre Unei­gen­nüt­zig­keit.

Lour­des ist der große inter­na­tio­nale Wall­fahrts­ort gewor­den. Wall­fahr­ten, meine lie­ben Freunde, sind Aus­druck wah­rer Ver­eh­rung des einen Got­tes, wenn auch unter der Anru­fung Mari­ens oder eines Hei­li­gen. Wall­fahr­ten haben mit Magie, mit Zau­be­rei, mit Polythe­is­mus und heid­ni­schen Hero­en­kul­ten nichts zu tun. Die Bot­schaft, die von Lour­des aus­geht, ist eine durch­aus reli­giöse. Aber sie hat eine Beson­der­heit, näm­lich in Lour­des gesche­hen neben zahl­lo­sen Bekeh­run­gen geist­li­cher Art auch kör­per­li­che Gene­sun­gen. Am 28. Februar 1858 ver­lau­tete die Kunde von der Hei­lung eines Erblin­de­ten durch das Was­ser der neuen Quelle. Die erste Kom­mis­sion stellte bereits 1861 ein­hun­dert Hei­lun­gen fest und sah fünf­zehn davon als Wun­der an. Seit 1882 unter­sucht ein stän­di­ges Ärz­te­büro die durch ärzt­li­ches Attest aus der Hei­mat beglau­big­ten Kran­ken und die Geheil­ten. Zu die­sem Ärz­te­büro hat jeder Arzt ohne Rück­sicht auf seine Kon­fes­sion Zutritt. Die meis­ten Hei­lun­gen tre­ten nicht an die Öffent­lich­keit. Nur wenige Geheilte stel­len sich den Ärz­ten, wer­den unter­sucht, und es wird geprüft, ob die Hei­lun­gen natür­lich, ob sie natur­wis­sen­schaft­lich erklärt wer­den kön­nen oder nicht. Bis­her wur­den über 5000 Hei­lun­gen gemel­det. Davon sind bis 1997 nur 65 Hei­lun­gen als mit natur­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen nicht erklär­bar bezeich­net wor­den und durch eine kirch­li­che Kom­mis­sion als Wun­der aner­kannt wor­den – 65 von über 5000. Das end­gül­tige Urteil wird erst nach Ver­lauf min­des­tens eines Jah­res, zuwei­len sogar nach zwei bis vier Jah­ren gefällt, wenn es sich zeigt, dass die Bes­se­rung anhält und nicht vor­über­ge­hend ist. In vie­len Fäl­len müs­sen sich die Geheil­ten einer noch­ma­li­gen Unter­su­chung in Lour­des stel­len. Das Ärz­te­büro gebraucht nie­mals das Wort Wun­der. Es stellt nur fest: Die Hei­lung ist natur­wis­sen­schaft­lich, medi­zi­nisch nicht erklär­bar. Man muss mit zahl­rei­chen ärzt­li­chen Gut­ach­ten, die nach genau­es­ter Unter­su­chung abge­ge­ben wur­den, geste­hen: Bei den Hei­lun­gen in Lour­des wal­tet eine beson­ders gütige Vor­se­hung. Und mehr als das: In vie­len Fäl­len auch Got­tes Wun­der­macht, die so das in Lour­des augen­fäl­lige Wir­kun­gen der Gnade bei Bekeh­run­gen und Neu­er­we­ckung des reli­giö­sen Lebens beglei­tet.

Die Hei­lun­gen, die im Ärz­te­büro als sol­che aner­kannt wer­den, sind natür­li­che Hei­lun­gen. Das Über­na­tür­li­che besteht in einer drei­fa­chen Tat­sa­che:

1.      Sie gesche­hen ohne Anwen­dung eines Heil­mit­tels.
2.      Sie gehen plötz­lich vor sich.
3.      Die Gesund­heit kehrt ohne Gene­sungs­zeit wie­der.
Es fehlt der Fak­tor Zeit; das ist das Außer­ge­wöhn­li­che an ihnen. Es scheint also, dass in jedem Fall Gott sich zum Gesetz gemacht hat, nicht den sekun­dä­ren Geset­zen zuwi­der­zu­han­deln, d.h. den bio­lo­gi­schen Geset­zen, die er zur Rege­lung der Lebens­be­din­gun­gen des Men­schen gibt. Ein unver­däch­ti­ger Zeuge einer Hei­lung war der Arzt und Nobel­preis­trä­ger Alexis Car­rel. Er hat ein Buch geschrie­ben: „Der Mensch, das unbe­kannte Wesen.“ In die­sem Buche schreibt er: „Nie­mals werde ich das erschüt­ternde Erleb­nis ver­ges­sen. Ich sah, wie ein gro­ßes krebs­ar­ti­ges Geschwür an der Hand eines Arbei­ters vor mei­nen Augen bis auf eine kleine Narbe zusam­men­schrumpfte. Ver­ste­hen kann ich es nicht, aber ich kann nicht bezwei­feln, was ich mit mei­nen eige­nen Augen gese­hen habe.“ So der Nobel­preis­trä­ger Alexis Car­rel. Damit, meine lie­ben Freunde, erle­digt sich der Ein­wand, den die Gott­lo­sen machen, näm­lich man werde sich erst dann von den wun­der­ba­ren Hei­lun­gen in Lour­des über­zeu­gen las­sen, wenn etwa ampu­tierte Glie­der durch wun­der­bare Ein­wir­kung wie­der nach­wach­sen. Zu sol­chen Gescheh­nis­sen gibt sich Gott nicht her. Schau­wun­der, die ihn als Zau­ber­künst­ler erschei­nen las­sen, hat der Got­tes­sohn in sei­ner irdi­schen Wirk­sam­keit immer abge­wie­sen. Als Satan ihm zumu­tete, sich von der Zinne des Tem­pels her­ab­zu­stür­zen, da hat er ihn abge­wie­sen. Ein Zei­chen, das dazu dient, die Men­schen zu über­wäl­ti­gen, sie zu zwin­gen, zu glau­ben, ein sol­ches Gesche­hen weist Gott ab. Das ist nicht die Weise, wie Gott den Glau­ben her­vor­ru­fen will.

Gegen den über­na­tür­li­chen Cha­rak­ter eini­ger in Lour­des erfolg­ter Hei­lun­gen wer­den Ein­wände erho­ben. Man behaup­tet, es sei Sug­ges­tion im Spiel. Sug­ges­tion ist die Beein­flus­sung des Den­kens, Füh­lens und Wol­lens eines Men­schen unter Umge­hung sei­ner ratio­na­len Per­sön­lich­keits­merk­male. Sug­ges­tion kann viel­leicht höchs­tens Neu­ro­sen oder rein funk­tio­nelle Lei­den hei­len, und zwar gewöhn­lich nur vor­über­ge­hend. Die Hei­lun­gen in Lour­des betref­fen viele auch hart­nä­ckigste funk­tio­nelle Stö­run­gen und zahl­rei­che Fälle schwers­ter orga­ni­scher Erkran­kun­gen: Krebs, Tuber­ku­lose, Kno­chen­brü­che, die keine Sug­ges­tion hei­len kann. Außer­dem schließt die Art der Hei­lung bei Kin­dern, bei Bewusst­lo­sen jede Sug­ges­tion aus. Andere Geg­ner der über­na­tür­li­chen Erklä­rung der Hei­lun­gen beru­fen sich auf angeb­lich unbe­kannte Natur­kräfte. Natur­kräfte unter­ste­hen immer und aus­nahms­los den Natur­ge­set­zen. Natur­ge­setze sind erfah­rungs­ge­mäß sich immer wie­der bestä­ti­gende, aus dem Natur­ge­sche­hen abge­lei­tete Regeln. Unbe­kannte Natur­kräfte müss­ten – ganz im Gegen­satz zu Lour­des – nach Art der Natur­kräfte unter den glei­chen Bedin­gun­gen kon­stant, bestän­dig und not­wen­dig wir­ken. Sie dürf­ten nicht eine ver­hält­nis­mä­ßig kleine Zahl von Kran­ken bevor­zu­gen, sie dürf­ten nicht bloß in Lour­des und bei Pil­gern wir­ken, sie könn­ten nur dem natür­li­chen Gene­sungs­pro­zess durch all­mäh­li­che Zell­bil­dung fol­gen, aber jeden­falls nicht momen­tane Hei­lun­gen schwe­rer orga­ni­scher Krank­hei­ten her­bei­füh­ren, wie sie in Lour­des vor­kom­men.

Die gläu­bi­gen katho­li­schen Chris­ten haben kei­nen Anlass, an der Echt­heit der Marie­n­er­schei­nun­gen in Lour­des, an den zahl­lo­sen Bekeh­run­gen und Trös­tun­gen von Pil­gern und an den Hei­lun­gen kör­per­li­cher Krank­hei­ten zu zwei­feln. Mil­lio­nen strö­men nach Lour­des – 1997 waren etwa 5 Mil­lio­nen Pil­ger in Lour­des aus 140 Län­dern. Zahl­lose Kranke eilen nach Lour­des – damals waren es 70000. Seit Eröff­nung des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils haben die kör­per­li­chen Hei­lun­gen in Lour­des ste­tig abge­nom­men. Der Grund dafür ist der Ver­lust oder das Schwin­den, das Schwach­wer­den des Glau­bens an die hei­lende und ret­tende Kraft Got­tes und sei­ner Hei­li­gen. Wer nicht glaubt, dem wirkt Gott keine Wun­der. Der Unglaube ist keine geeig­nete Vor­aus­set­zung für das Ver­trauen auf Got­tes barm­her­zige All­macht. Im Evan­ge­lium nach Mar­kus wird berich­tet, dass Jesus seine Hei­mat­stadt Naza­reth besuchte. Als der Sab­bat kam, trat er in der Syn­agoge als Leh­rer auf. Die Hörer staun­ten über seine Lehre, erin­ner­ten sich aber an seine geringe Her­kunft: „Ist das nicht der Sohn des Joseph?“, und nah­men Anstoß an ihm. Mar­kus kom­men­tiert Jesu Ver­hal­ten: „Er konnte dort keine Wun­der wir­ken, außer dass er weni­gen Kran­ken die Hände auf­legte und sie heilte. Er wun­derte sich über ihren Unglau­ben.“ Lour­des ist und bleibt die Stätte der Wun­der. Die Macht Got­tes und die Für­bitte Mari­ens ste­hen bereit, an den geeig­ne­ten Per­so­nen ihre Barm­her­zig­keit zu bewei­sen. Hal­ten wir fest, meine lie­ben Freunde, an der Über­zeu­gung, dass sich in Lour­des der Him­mel öff­net, dass Gott seine über­welt­li­che Macht offen­bart, dass Maria sich als die Hilfe der Chris­ten erweist.

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8023 am: 08. Dezember 2019, 23:20:25 »
Origenes (um 185-253)
Priester und Theologe
Homilien über das Lukasevangelium, Nr. 22, 4 (trad. © Evangelizo)

„Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“

Johannes der Täufer sagte: „Jede Schlucht soll aufgefüllt werden“ (Lk 3,5), aber nicht Johannes war es, der jede Schlucht aufgefüllt hat; es ist der Herr, unser Retter […] „Was krumm ist, soll gerade werden“. Jeder von uns war krumm […], und es ist das Kommen Christi, das sich bis in unsere Seele hinein erfüllt, das gerade gemacht hat, was krumm war. [...] Nichts war unbrauchbarer als ihr. Schaut doch auf eure ungeordneten Begierden von früher, auf euren Jähzorn und eure anderen bösen Neigungen – wenn sie denn überhaupt verschwunden sind: Ihr werdet erkennen, dass nichts unbrauchbarer war als ihr, oder um es noch deutlicher zu sagen: nichts war ungehobelter. Euer Betragen war ungehobelt, eure Worte und Werke waren ungehobelt.

Aber mein Herr Jesus ist gekommen: Er hat eure Grobheiten geglättet, er hat dieses ganze Chaos in ordentliche Straßen verwandelt, um in euch einen ebenen Weg zu schaffen, einen geraden und sehr sauberen Weg, damit Gott, der Vater, in euch wandeln kann und Christus, der Herr, in euch Wohnung nehmen und sagen kann: „Mein Vater und ich werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (vgl. Joh 14,23).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8024 am: 08. Dezember 2019, 23:21:47 »
 ;tffhfdsds

Buch Jesaja 11,1-10.

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.
Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.

Psalm 72(71),1-2.7-8.12-13.17.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 15,4-9.

Brüder! Alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schrift Hoffnung haben.
Der Gott der Geduld und des Trostes schenke euch die Einmütigkeit, die Christus Jesus entspricht,
damit ihr Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, einträchtig und mit einem Munde preist.
Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes.
Denn, das sage ich, Christus ist um der Wahrhaftigkeit Gottes willen Diener der Beschnittenen geworden, damit die Verheißungen an die Väter bestätigt werden.
Die Heiden aber rühmen Gott um seines Erbarmens willen; es steht ja in der Schrift: Darum will ich dich bekennen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 3,1-12.

In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa:
Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.
Die Leute von Jerusalem und ganz Judäa und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus;
sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
Als Johannes sah, dass viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt?
Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt,
und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen.
Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8025 am: 09. Dezember 2019, 07:54:32 »
Wo die Mutter ist, wird der Sinn für die Einheit immer siegen

Maria feiern, ist in erster Linie der Mutter gedenken, gedenken, dass wir kein verwaistes Volk sind und niemals sein werden!“ betonte Papst Franziskus bei der Messe für die Völker Lateinamerikas am Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe (Mexiko) im Petersdom (Rom), am 12. Dezember 2016. Der Heilige Vater lud uns ein, „vom starken und hilfsbereiten Glauben zu lernen, der unsere Mutter kennzeichnet“, und sich von ihr anschauen zu lassen.

Papst Franziskus betrachtete dann den Blick Marias (eine Anspielung auf die Tatsache, dass das Bild des hl. Juan Diego, des Sehers der Muttergottes von Guadalupe, und der Menschen, die ihn umstanden, sich in den Augen der Jungfrau von Guadalupe widerspiegelt): „Haben wir keine Angst hinauszugehen, um die anderen mit dem gleichen Blick anzuschauen. Ein Blick, der uns zu Brüdern macht. Wir tun es, weil wir wie Juan Diego wissen, dass hier unsere Mutter ist, wir wissen, dass wir in ihrem Schatten und unter ihrem Schutz sind, dass sie die Quelle unserer Freude ist, dass wir in ihren Armen sind.

Wir haben eine Mutter! Und da, wo die Mutter ist, ist immer ein Stück Zuhause, ein Geschmack von Zuhause. Wo die Mutter ist, mögen die Brüder sich streiten, aber der Sinn für die Einheit wird immer siegen.“

Auszug aus der Predigt von Papst Franziskus zum Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe, am 12. Dezember 2016

de.Zenit.org
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8026 am: 09. Dezember 2019, 22:21:25 »
Hl. Gertrud von Helfta (1256-1301)
Benediktinerin
Geistliche Übungen VI, EOS-Verlag St. Ottilien 2008, S. 103–105

Es juble die glorreiche Jungfrau und Mutter Maria!

Es preise dich, mein Gott, o mein Glück, die heilige Herrlichkeit deiner Gottheit, mit welcher du neun Monate lang den keuschen Schoß der Jungfrau Maria erfüllt und in ihm gewohnt hast. Es preise dich die höchste Kraft deiner Gottheit, die sich zur Niedrigkeit des jungfräulichen Tales herabgeneigt hat. Es preise dich deine höchst kunstreiche Allmacht, höchster Gott, durch welche du der jungfräulichen Rose so große Kraft, Schönheit und Zier verliehen hast, wie du selber sie dir wünschen konntest. Es preise dich deine wunderbare Weisheit, deren Reichtum an Gnade bewirkt hat, dass Marias ganzes Leben, sowohl dem Leib als auch der Seele nach, deiner Würde entsprechend war. Es preise dich deine starke, weise und überaus süße Liebe, die bewirkt hat, dass du, der Jungfräulichkeit Blüte und Bräutigam, der Sohn der Jungfrau geworden bist. […]

Es juble dir an meiner Stelle das überaus würdige Herz und die Seele der glorreichen Jungfrau und Mutter Maria, die du zur Mutter erwählt hast, weil ich heilsbedürftig bin, damit mir stets ihre mütterliche Milde offen stehe. Es juble dir die treueste Sorge, die du um mich hast, in der du für mich eine solch große Fürsprecherin und Beschützerin bestellt hast, durch die ich ganz leicht die Gnade finden kann. Und ich glaube vertrauensvoll, dass mir in ihr deine ewige Barmherzigkeit erhalten bleibt. Es juble dir dieses bewundernswerte Zelt deiner Herrlichkeit, das allein dir würdig als heilige Wohnung gedient hat, und durch das du dir am besten die Weise des Lobes und der Verherrlichung ergänzen kannst, die ich dir schulde.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8027 am: 09. Dezember 2019, 22:33:47 »
 ;tffhfdsds

Buch Genesis 3,9-15.20.

Nachdem Adam von Baum gegessen hatte, rief Gott, der Herr, ihm zu und sprach: Wo bist du?
Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.
Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?
Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen.
Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen.
Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.
Adam nannte seine Frau Eva - Leben -, denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzet dem Herrn, alle Lande,
freut euch, jubelt und singt!

Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,3-6.11-12.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;
er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn;
Durch ihn sind wir auch als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt;
wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher auf Christus gehofft haben.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,26-38.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8028 am: 10. Dezember 2019, 04:51:13 »
Hl. Faustina Kowalska (1905-1938)
Ordensschwester
Tagebuch, Hauteville/Schweiz 1991, § 244

„Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte“

Grauer Alltag hat wieder begonnen. Die feierliche Zeit der ewigen Gelübde ist vorüber, aber in der Seele verblieb die große Gnade Gottes. Ich fühle, dass ich ganz Gott angehöre, ich fühle, dass ich Sein Kind bin, dass ich ganz Sein eigen bin. Das erfahre ich sogar physisch und fühlbar. In jeder Hinsicht bin ich beruhigt, denn ich weiß, dass es Sache des Bräutigams ist, an mich zu denken. Mich selbst habe ich vollkommen vergessen.

Mein grenzenloses Vertrauen liegt in Seinem barmherzigsten Herzen. Fortwährend bin ich mit Ihm vereinigt. Ich sehe, als ob Jesus ohne mich nicht glücklich sein könnte, und ich ohne Ihn. Doch ich verstehe gut, dass Er als Gott in Sich selbst glücklich ist und zu Seinem Glück überhaupt kein Geschöpf benötigt, und doch veranlasst Ihn seine Güte, sich den Geschöpfen hinzugeben – und das in so unbegreiflicher Fülle.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 8477
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8029 am: 10. Dezember 2019, 04:52:45 »
 ;tffhfdsds

Buch Jesaja 40,1-11.

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.
Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden.
Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott!
Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.
Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.
Eine Stimme sagte: Verkünde! Ich fragte: Was soll ich verkünden? Alles Sterbliche ist wie das Gras, und all seine Schönheit ist wie die Blume auf dem Feld.
Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, wenn der Atem des Herrn darüberweht. Wahrhaftig, Gras ist das Volk.
Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.
Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott.
Seht, Gott der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her.
Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam.

Psalm 96(95),1-2.3.10ac.11-12.13.

Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Verkündet bei den Völkern:
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.

Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes.

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht.
und die Nationen nach seiner Treue.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 18,12-14.

In jener Zeit fragte Jesus seine Jünger: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte?
Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.
So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

Ähnliche Themen

  Betreff / Begonnen von Antworten Letzter Beitrag
0 Antworten
4163 Aufrufe
Letzter Beitrag 29. Mai 2011, 13:13:03
von LoveAndPray85
5 Antworten
10872 Aufrufe
Letzter Beitrag 25. Mai 2012, 16:43:05
von Marcel
0 Antworten
5843 Aufrufe
Letzter Beitrag 09. Juli 2012, 21:39:56
von velvet
3 Antworten
6100 Aufrufe
Letzter Beitrag 06. September 2012, 00:57:41
von Logos
0 Antworten
4046 Aufrufe
Letzter Beitrag 15. September 2013, 11:28:35
von Hildegard51

Wenn das im TV gezeigt werden würde, bestünde ein Funken Hoffnung



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de
www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW