Autor Thema: Die brutale Seite der ev. Kirche  (Gelesen 42101 mal)

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velvet

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Die brutale Seite der ev. Kirche
« am: 30. November 2012, 16:56:39 »
Die brutale Seite der ev. Kirche
13. November 2012
Unter dem Dach der ev. Kirche in Deutschland ist fast alles erlaubt – nur nicht ein klares Bekenntnis zum Wort Gottes und den daraus sich ergebenden Konsequenzen. So durfte 1999 in der Auferstehungskirche von Köln-Ostheim kurz vor der Walpurgisnacht eine Tanzperformance zum Thema Hexen aufgeführt werden – getanzte Hexenverbrennung zu gregorianischem Gesang. Im Mai 2001 veranstaltete die Saarbrücker Ev. Kirchengemeinde St. Johann eine „Erotikpredigten“-Reihe. Dazu wurden Pornofilme in der Kirche gezeigt, u. a. der in Frankreich verbotene französische Film La Bête, in dem es auch um „Geschlechtsverkehr“ mit Tieren (Sodomie) geht.

Ebenfalls in 2001 lud der Deutsche Ev. Kirchentag in Frankfurt Besucher dazu ein, einmal ein Bordell zu besuchen – natürlich rein informativ. 2003 bot die ev. Kirche in Flensburg Trennungsgottesdienste an, in denen auch ein Segensritual für Geschiedene vorkam. Diese Reihe der für einen gläubigen Christen unfasslichen Ereignisse innerhalb der ev. Kirche ließe sich beliebig fortsetzen. Ihren letzten Höhepunkt erlebte diese Reihe, als in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis im Oktober 2012 rund 1.500 Freimaurer aus 50 Ländern während eines dreitägigen Kongresses in der lutherischen Kirche ihre antichristlichen Rituale abhalten konnten. Freimaurer-Versammlung in einer ev. Kirche – bis dahin in Europa ein Novum.

Kinofilme, Disko, Modenschauen, Kunst-Happenings, Freimaurer-Versammlungen – fast alles erlaubt die ev. Kirche und verteidigt solche Veranstaltungen in ihrem Terrain gegen Angriffe von besorgten Kirchenmitgliedern. Doch wehe, es pocht jemand aus den eigenen Reihen lautstark auf Bibel und Bekenntnis und führt diese ins Feld, um unchristliche Entwicklungen innerhalb der Kirche aufzuzeigen. Dann zeigen sich Kirchenleitungen schnell von ihrer diktatorischen Seite.

Als die sächsische Pfarrfrau Uta Brause wegen des Kirchenleitungs-Beschlusses zu Homo-Paaren aus der Kirche austrat, wurde die 51-Jährige sofort von ihrem Arbeitgeber, der kirchlichen Diakonie, rausgeschmissen. Ihrem Ehemann, Pfarrer Gerald Brause, wurde vom Landesbischof Jochen Bohl schriftlich mitgeteilt, dass er seiner Ehefrau, mit der er 28 Jahre verheiratet ist, nicht mehr das Abendmahl ausspenden dürfe.

Genauso brutal ging die Ev.-Lutherische Landeskirche Sachsens gegen ihren Jugendevangelisten Lutz Scheufler vor. Er und einige andere sprachen nach dem Homo-Beschluss der Kirchenleitung in Sachsen die geistliche Autorität ab und forderten eine Notsynode. Scheufler wurde sofort suspendiert, dann gefeuert. Brutalst möglich ging die ev. Kirche gegen den fünffachen Vater vor und überging dabei alle kirchenrechtlichen Bestimmungen, wie jetzt ein Gutachten von Prof. Dr. Reinhard Slenczka belegt. Slenczka ist Professor für Systematische Theologie im Ruhestand und war Mitglied der Synode der Ev. Kirche in Deutschland (EKD).

In seinem Gutachten legt er dar, dass Scheufler, der für seinen kirchlichen Dienst auf „Schrift und Bekenntnis“ verpflichtet wurde, völlig richtig gehandelt habe. Im Kündigungsschreiben an Scheufler sei allein der disziplinarische Aspekt ins Feld geführt worden, dass Scheufler die Kirchenleitung nicht mehr anerkenne. Doch das sei nicht der Fall. Der sächsische Jugendevangelist erkenne die sächsische Kirche als Kirchenverwaltung durchaus an, bestreite aber ihre geistliche Leitungsfunktion. Und genau dazu habe er nach den Kirchenvorschriften das Recht. Die geistlich-theologischen Sachfragen, die nach dem „inneren“ Kirchenrecht hätten diskutiert werden müssen, wurden von der Kirchenleitung einfach ausgeschlossen. Die sächsische Kirche fordere einen Kadaver-Gehorsam und übergehe eine Betrachtung der verpflichtenden Bindung an Schrift und Bekenntnis. Slenczka erinnert in seinem Gutachten daran, dass sich die ev. Kirche im Hitler-Regime genauso verhalten habe wie heute. Wer damals gegen den berühmt-berüchtigten Arier-Paragraphen, nach dem auch das Kirchenpersonal „gesäubert“ werden sollte, innerhalb der Kirche protestierte, wurde sofort suspendiert oder gleich ins KZ Sachsenhausen geschickt. Schon wieder, so lässt Slenczka in seinem Gutachten durchblicken, müssen sich die Kirchenleitungen den Vorwurf gefallen lassen, dass sie wie damals Zwangsmaßnahmen anwenden, um gesellschaftspolitische Ziele – dieses Mal in Bezug auf die Homo-Frage – durchzusetzen.

Quelle: TOPIC-Informationsdienst 11/2012 (erscheint monatlich);
zu beziehen bei: Ulrich Skambraks (Hrsg.) Postfach 101544, 57206 Kreuztal, Tel. 02732/791859

Offline JesusTheBest

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #1 am: 01. Dezember 2012, 12:26:05 »
Schlimm, zu was die evangelische Kirche verkommen ist. Wenn sie schon ihren Protest zur Schau stellen wollen, dann sollen sie sich wenigstens für die Themen einsetzen, die die ganze Christheit was angehen, und nicht Halloween in die Gotteshäuser holen oder Privatvergnügen in den Fokus der Öffentlichkeit stellen. Wer Pornos unbedingt schauen muss, der soll das fernab der Öffentlichkeit tun. Ich bin zwar männlich, war aber noch nie in einem Bordell und werde es ganz sicher nicht tun, denn Jesus warnt uns ganz eindringlich: Wer sich mit einer Frau verbindet, tut das mit Leib und Seele. Sex mit einer fremden Frau tötet doch den Wunsch nach persönlicher Nähe. Ebenso das Ehescheiden: Jesus sagt klar, dass Ehescheidung mit Hartherzigkeit zu tun hat. Wer liebt, kommt auch über kleine Tiefen in der Beziehung zurecht. Und wenn jemand eine Ehe aus anderen Motiven als der Liebe eingeht, für den wird die Ehe doch irgendwie zu einem Vertrag. Und einen Vertrag kann man einfach auflösen, wenn es einem nicht mehr passt.
Zu den Freimaurern kann ich nichts schreiben, das ist mir alles zu suspekt. Ich sage nur eines: Meine emotionale Angst hat mich davor bewahrt, in irgendeine Burschenschaft oder ähnliches einzusteigen. Das ist doch alles irgendwie von Abhängigkeit beherrscht, Zwänge, Rituale,
Unterwürfigkeit - das braucht man doch wirklich nicht. Was Kinofilme (bzw. DVD-Filme) anbetrifft, bin ich positiver Meinung: In der Jugendarbeit kann man durch Komödien oder andere geeignete Filme durchaus Jugendliche in die christliche Gemeinschaft locken. Dann ist der Schritt, an kirchlichen Veranstaltungen teilzunehmen, nicht mehr so groß. Und Kunst gibt es auch mit christlichen Motiven, seh ich jetzt nicht so kritisch. Meinetwegen auch mit gesellschaftskritischen (also hinterfragenden) Bildern. Regt ja zum Nachdenken an und kann ja in der Darstellung mit christlichen Inhalten in Verbindung gebracht werden.
In der Homo-Frage haben ja alle großen Kirchen irgendwie Probleme, eine klare Position zu vertreten. Wie geht man um mit Homo-Priestern bzw. Homo-Pfarrern, vor allem in Zeiten des Notstands? Ist echt schwierig.

Ein sehr interessanter Artikel, der mal aufzeigt, dass Einzelfälle eben nicht unter den Tisch gekehrt werden sollten, weil sie sonst systematisch werden und die ganze Atmosphäre beherrschen. Stetig kritisch hinterfragen!

Offline Andreas777

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #2 am: 05. Dezember 2012, 17:51:46 »
Bei diesem Thema kann ich voll zustimmen. Die evangelischen sind sowieso nur eine "Glaubensgemeinschaft" wie unser Papst richtigerweise ja damals sagte. Kirche dürfen sich nur die Katholischen nennen. Die evangelische Glaubensgemeinschaft ist wie eine Hure die sich an den Zeitgeist verkauft hat.
Perdiger 1
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Offline M.T

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2012, 18:14:37 »

Mich beeindrucken  Menschen die nicht den Gelüsten nachjagen. Die selbst Beherrschung haben und Herzlich und Gütig durchs Leben wandeln.

Deine Worte gefallen mir Jesus TheBest

M.T


Offline JesusTheBest

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #4 am: 05. Dezember 2012, 18:25:24 »
Danke, M. T. Ich überlege mir meine Worte immer ganz genau, doch so, dass sie mit meiner Haltung übereinstimmen. Ich kann mich mal irren, wie soeben im anderen Thread geschehen, aber ich verharre nicht im Irrtum, wenn er mir bewusst wird. So bin ich bisher ganz gut durchs Leben gekommen.
Menschen sind viel eher bereit, einem zu vergeben, wenn man seinen Irrtum einsieht. Denn wer aus den Reihen der Nicht-Gottheiten macht schon nie Fehler? Man mag mit Ehrlichkeit scheitern, aber am Ende bleibt doch ein gutes Gefühl.

Offline Gustav

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Antw:Die brutale Seite der kath. Kirche
« Antwort #5 am: 07. Dezember 2012, 14:37:52 »
Vergleicht man die evangelische KIRCHE mit der katholischen, so wird es doch recht schnell offensichtlich dass sich deren Angehörige hier auf ziemlich dünnem Eis bewegen. Es liegt mir fern die katholische Kirche zu verurteilen - ich heiße auch gewiss nicht alles gut was in der evangelischen Kirche geschieht - aber des Ausgleichs wegen sollte man doch zumindest beachten, dass auch die katholische Glaubensgemeinschaft mit der Zeit einiges an "eher unchristlichen" Taten angehäuft hat: Das beginnt im Mittelalter mit Ablassbriefen, der grausamen Missionierung und dem Gemetzel unter germanischen Heiden, der Jahrhunderte andauernden Judenverfolgung, den Kreuzzügen und natürlich der Inquistition, geht weiter über die Eroberung Südamerikas "im Namen Gottes", druch die schätzungsweise 100.000.000 (!) Ureinwohner ihr Leben lassen mussten und schließlich richtet sich das Augenmerk auf die heutige Zeit, wo die Kirche maßgeblich in den Völkermord in Kroatien (1942) verwickelt war, von der aktuellen Problematik des Kindesmissbrauchs durch katholische Geistliche ganz zu schweigen.

Selbstverständlich ist aber Kritik von katholischer Seite aus an der evangelischen Kirche legitim und erwünscht, um eine Verwahrlosung der Protestanten zu verhindern :)
 In diesem Sinne
Gustav
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2012, 14:41:00 von Gustav »

Offline Andreas777

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #6 am: 07. Dezember 2012, 17:51:43 »
Ach Gustav da hast aber ein Faß aufgemacht. Das sind gleich X-Themen auf einmal. So wie du denken aber die meisten Menschen und die glauben den Lügen der Medien und der Kirchenfeinde.
Das ist aber sehr unfair sowas zu sagen weil es einfach nicht stimmt. Das meiste davon sind bewußt gestreute Lügen und Intrigen wie es der Autor Michal Hesemann auch in seinem Buch richtigerweise schreibt.

Wir hatten diese Themen alle schon mal hier aber ich bin zu faul nun alle Links dafür rauszusuchen. Aber nur in aller Knappheit mal:

Kreuzzüge: Der 1.Kreuzzug war ein Verteidigungskrieg und kein Angriffskrieg. Ohne diesen Kreuzzug wäre Europa islamisiert worden und deine Frau/Freundin/Muter oder was weiß ich würde heute mit einem Kopftuch durch die Gegend rennen.

Judenverfolgung: Luther selber war ja der größte Judenhasser. Seine Kommentare über die spare ich mir mal jetzt.  Nicht die Judenverfolgung der kath.Kirche alleine reindrücken wenns geht.

Inquisition: Tatsache ist das über 90 % der Hexenverbrennungen vom Staat angeordnet wurden. Tatsache ist auch das die Protestanten mehr verbrannt haben als die Katholiken. Die Katholiken haben sogar sehr viele Hexenverbrennungen verhindert. Ein gewisser Heinrich Kramer aus der Schweiz ( Schaffhausen) war der Urheber des Übels indem er den Papst reinlegte der zu jener Zeit erst kurz an der Macht war.

Kindesmißbrauch: Ja das hat es leider gegeben aber man kann nicht die ganze kath.Kirche deshalb schlecht machen wenn diese Tat  höchstens  0 ,1 % von den Pristern begangen haben. Das ist 1 von 1000. Natürlich muß jener dann sofort entlassen werden und genauso wie alle anderen sehr hart bestraft werden. Die kath. Kirche hat das nun jetzt auch so angeordnet.

Eroberung Südamerikas, germanische Heiden: Wußtest du nicht das die damals brutale Menschenopfer in ihren Ritualen machten. Nach der Christianisierung gabs das nicht mehr.

Der Papst selber sagte mal das die katholischen schließlich kein "Club der Reinen " wären.
Ich sage: so wie sie in der Öffentlichkeit von den Medien und ihren Kritikern hingestellt werden ist nicht hinnehmbar. Viele Lügen und Machenschaften werden ihnen angedichdet in Kommentaren Filmen usw... und das gemeine Volk glaubt das dann und plappert das einfach nach. Willst du auch zu denen gehören ?

Deshalb empfehle ich dir und allen anderen die genauso denken auch mal die andere Seite zu hören und sich darüber zu informieren und dann sieht der sachverhalt wieder ganz anders aus. Dazu möchte ich dir das Buch "Die Dunkelmänner" sehr ans Herz legen. Diese ganzen Themen darüber kann man dort sehr schön nachlesen.

http://www.google.de/search?q=die+dunkelm%C3%A4nner+mythen+l%C3%BCgen+und+legenden+um+die+kirchengeschichte&hl=de&tbo=u&biw=1024&bih=653&source=univ&tbm=shop&sa=X&ei=ohXCULSXA4GhtAbVhIHYCA&sqi=2&ved=0CFAQrQQ

http://www.buchfreund.de/productListing.php?used=1&productId=50196214





 

Perdiger 1
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Offline Laus Deo

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #7 am: 07. Dezember 2012, 18:04:07 »
Ich schliesse mich Andreas Antwort an er hat mir aus dem Herz geschrieben.
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Johannes 14,6

Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Matthäus 16,8

Offline Gustav

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #8 am: 08. Dezember 2012, 14:11:54 »
1.: Kreuzzüge: Ähm, nein. Der erste Kreuzzug (1096-1099) wurde von Papst Urban II iniziert. In seiner Rede in Clermont (1095) rief er zum heiligen Krieg gegen die Heiden auf. Die Kreuzfahrer unter Raimund von Toulouse, Gottfried von Bouillon und Robert von Flandern eroberten schließlich Jerusalem und Gottfried von Bouillon gründete 1099 das Königreich Jersualem. Verteidigt wurde da nichts, es wurde nur aus religiösen Motiven heraus (obwohl "Wahn" es wohl weit besser trifft) das "heilige Land" erobert. Die übrigen 6 Kreuzzüge richteten noch weit größere Schäden an und schwächten nicht nur Byzanz und Mitteleuropa, sie kosteten auch unzählige Leben auf beiden Seiten. Das Stichwort "Kinderkreuzzug dürfte wohl genügen um zu zeigen, wie durchdrungen die Menschen damals von religiösem Eifer und Wahnsinn waren.
2.: Judenverfolgung: Ein kleiner Auszug von der Zeit vor Luther: viertes Laienkonzil 1215
                                                                                      Vertreibung aus England 1290
                                                                                      Vertreibung aus Spanien 1492 (na gut, da war Luther 5)
                                                                                      Verteibung aus Frankreich 1394
                                                                                      Die Massenmorde von 1096
                                                                                      Massaker von Straßburg 1382, ein Ereignis, das stellvertretend für diverse ähnliche gilt.
3.: Inquistition: Und der Staat war damals von der Kriche getrennt? Eher nicht. Schließlich war die Haltung der Päpste auch recht eindeutig.
4.: Kindesmissbrauch: Anerkannte Hochrechnungen gehen von 2% an Priesten mit diesen Neigungen aus. Das wären dann einer von 50 ( Experten schätzen übrigens den Anteil homosexueller Priester auf einen von 5)
5.: Ich glaube nicht dass grausame Menschenopfer mit der Aslöschung ganzer Völker vergleichbar sind, vor allem dann, wenn diese Praktik kaum verbreitet war...
Fazit: Ein Club der reinen sind die Katholiken wirklich nicht :) Den Rat sich einmal genauer zu informieren gebe ich gerne zurück.
Und mich würde wirklich brennend interessieren was im Geheimarchiv des Vatikans noch so alles lagert. Besonders die Rede des Papsts zum Nationalsozialismus, die nie gehalten wurde. Aber diese Dinge werden ja leider aus gewissen Gründen unter Verschluss gehalten...
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2012, 14:17:03 von Gustav »

velvet

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Antw:Die brutale Seite der ev. Kirche
« Antwort #9 am: 09. Dezember 2012, 13:22:10 »
Lieber Gustav,

ist es nicht etwas armselig, wenn man die aktuellen Taten der evangelischen Kirche mit den Fehlern der RKK in der Vergangenheit aufrechnen will?
Wir alle sind Menschen und es wurden und werden immer wieder Fehler gemacht. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, aber die Zukunft, sofern wir Einfluß haben.
Wir sollten aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft besser zu gestalten. Glaubst Du dass die evangelische Kirche das tut? Es geht für den Gläubigen immer um die Lehre und nicht um die Personen. Luther selbst hat am Ende seines Lebens Gott um Verzeihung gebeten und zugegeben, dass er eine Spaltung nicht gewollt hat. Nach seiner Heirat ist ihm die Bewegung aus den Händen geglitten und andere bestimmten die Richtung, es wurde ein Machtspiel, was nur zugern von mehreren Herrschern  unterstützt wurde. Es gibt ein Buch, das aufgrund einer Aussage von einem seiner Diener über seine letzten Tage und seinen Tod aufgezeichnet wurde. Über seine Ängst und Zweifel und seinen merkwürdigen Tod. Offiziell wurde diese Zeit dann ganz anders dargestellt um nicht zu sagen glorifiziert.
Es ist nicht etwa so, dass nur die RKK Vorfälle verheimlicht, das geschieht auch in der Kirche der Protestanten, darum sollten wir die Vergangenheit ruhen lassen und unser Augenmerk auf das Heute und Morgen richten.

velvet
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2012, 14:25:47 von velvet »

 

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