Autor Thema: Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?  (Gelesen 14289 mal)

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Offline M.T

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #10 am: 19. Dezember 2012, 11:16:39 »

@ Gustav

Ich habe In meinem Herzen erfahren wie Gott mich trägt. Ich habe erlebt, dass viele meiner Gebete erhört wurden, und ich habe Gottes Wunder erlebt, dass ich mit Tränen in den Augen gesagt habe:
" Gott Du bist Wunderbar und wunderbar sind Deine Werke." Lieber Freund Dir fehlt das vertrauen zu Jesus Christus dem Sohn Gottes. Er ist für Dich gestorben, er hat sein Blut vergossen für Dich. Und er liebt Dich. Vertrau doch seiner Macht. Vertraue nicht deinem Verstand und deinen Gefühle.Wenn Du Dein Herz Gott schenkst wirst Du seine Stärke erkennen.

Meine Nachbarin war Moslemin und wurde mit 16 Zwangs verheiratet. Ist das ein Glaube der Liebe?? Erst durch Jesus Christus hat sie Freude und Freiheit im Herzen erlangen.

Ich möchte einen Dank an Laos Deo richten

Deine Worte haben mich berührt und ich empfinde Deine Worte als Ermutigend. Du hast Weisheit und möchtest aus Herzen den Menschen helfen. Ich danke Dir und möchte von Dir lernen.

Deine Schwester M.T

Offline Gustav

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #11 am: 20. Dezember 2012, 16:55:20 »
Admin: Text gelöscht. Unmöglicher Text. Die Allmacht Gottes zu leugnen. Und weitere Textpassagen.....

Die Webseite hat er sehrwahrscheinlich nie besucht.

Gustav wird verwarnt und kann demnach ein paar Tage hier keine Beiträge mehr einstellen.

Offline Laus Deo

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #12 am: 20. Dezember 2012, 17:44:59 »
Lieber Gustav.
Ja wir Katholiken vertrauen auf die Kirche, da Jesus das Haupt der Kirche ist und der Heilige Geist also Gott sie leitet. Wir Menschen sind Fehlerhaft doch die Kirche das Lehramt ist es nicht, DAS IST UNSER GLAUBE. Wenn du das nicht akzeptieren kannst und willst bist du hier im falschen Forum und wir bitten dich höffliche es zu verlassen. Wenn du bezüglich des Glaubens wirklich Fragen hast dann beantworten wir sie dir gerne obwohl du auf der Hauptseite eigentlich alles nachlesen kannst. Aber wenn du hier unseren Glauben angreifen oder hinterfragen willst dann bist du am falschen Ort.
Paulus schreibt diesbezüglich :
Röm 16,17 Ich ermahne euch, meine Brüder, auf die Acht zu geben, die im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, Spaltung und Verwirrung verursachen: Haltet euch von ihnen fern![/b]
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Johannes 14,6

Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Matthäus 16,8

Offline Gustav

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #13 am: 03. Januar 2013, 15:34:02 »
Ein unmöglicher Text? Machen sie sich bitte nicht lächerlich. Man kann nichts leugnen was sowieso falsch ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das jetzt wirklich beweisen muss, oder ob sie die offensichtlichen Widersprüche einfach wissentlich ignorieren. Dass die katholische Kriche nicht fehlerhaft sei - Diese Annahme ist so lächerlich und so oft in der Geschichte von ihr selbst in moralischer und faktischer Weise belegt worden, dass ich mich frage ob sie sich jemals mit Kirchengeschichte befasst haben. Ich will auch gar nicht von Galilei, dem doxatischen Fallibilismus oder der konstantinischen Schenkung anfangen. Ihre persönliche Bindung zu Gott geht mich nichts an und meinetwegen können sie glauben was immer sie wollen. Das nennt man religiöse Toleranz. Aber das hier anscheinend niemand fähig ist in brauchbarer Art und Weise seine lebensprägenden Ansichten zu vertreten finde ich schon sehr amüsant.


velvet

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #14 am: 03. Januar 2013, 16:47:04 »
Lieber Gustav,

Zitat
Diese Annahme ist so lächerlich und so oft in der Geschichte von ihr selbst in moralischer und faktischer Weise belegt worden, dass ich mich frage ob sie sich jemals mit Kirchengeschichte befasst haben. Ich will auch gar nicht von Galilei, dem doxatischen Fallibilismus oder der konstantinischen Schenkung anfangen.

Wenn du schon so firm in Kirchengeschicht bist, so müsstest Du wissen, dass Galilei und die konstantinische Schenkung stattgefunden hat, als es noch keine Protestanten gab, damals gab es nur ein Christentum und das war die röm. katholische Kirche.

Du willst mit Intelligenz und Hochmut den Glauben anderer beurteilen, dann sieh Dir mal die Geschichte der Protestanten an und die Judenhetze von Luther, die Katholikenverbrennungen in England und Hexenverbrennungen in Amerika, das waren keine Katholiken. wenn man genau hinsieht, ist die evangelische Kirche geschichtlich betrachtet nicht einen Deut besser, ja sogar intoleranter, was sich im 30 jährigen Krieg gezeigt hat.

Du solltest Respekt haben, vor dem Glauben anderer, doch Du versuchst den schlichten Glauben einfach lächerlich zu machen. Dabei solltest du froh sein, wenn Du ohne wenn und aber glauben kannst. Im wahren Glauben liegt die innere Verbindung zu Gott aus der Seele heraus und nicht aus der Ratio.

velvet

Offline Logos

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #15 am: 03. Januar 2013, 21:20:25 »
Ein unmöglicher Text? Machen sie sich bitte nicht lächerlich. Man kann nichts leugnen was sowieso falsch ist.

Es hieß:
Unmöglicher Text. Die Allmacht Gottes zu leugnen.

Ist es das, was Du als "sowieso falsch" bezeichnest - die Allmacht Gottes?

Offline Gustav

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #16 am: 03. Januar 2013, 22:09:42 »
ja.

Offline Logos

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #17 am: 03. Januar 2013, 23:28:29 »

Ist es das, was Du als "sowieso falsch" bezeichnest - die Allmacht Gottes?

ja.

1. Gotteslästerung!

2. Wieso nennst Du Dich evangelisch, wenn Du evangelische Glaubenswahrheiten bestreitest? Oder glaubst Du nur das, was Du persönlich als gut und richtig erachtest? Stichwort: selbstgemachter Glaube. Zugegeben, dies tun auch so manche Katholiken.

3. Lächerlich finde ich, wenn Du GOTT in menschlichen Kategorien zu denken versuchst (anders ist es nämlich nicht zu erklären, dass Du zu solch einem Urteil überhaupt kommst). Warum kapieren Du und Deinesgleichen (ähnliche Ungeheuerlichkeiten hatten wir nämlich hier schon mal im Forum) nicht, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit auf das Diesseits begrenzt ist? Uns steht es nicht nur nicht zu, das Mysterium Gottes zu ergründen (versuchen), sondern wir haben (aus diesem selben Grund) schlichtweg nicht die passenden "Werkzeuge" dazu! Was ist daran so schwer zu verstehen?

velvet

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #18 am: 04. Januar 2013, 16:30:00 »
Lieber gustav,

Zitat
Was mich jetzt wirklich, und damit meine ich keinen Deut, überrascht hat, ist, dass du lustiger Weise auf genau die Fehler an mir schimpfst, die du und dieses Forum im allgemeinen geradezu verkörpern. Schau dir deine Beiträge (wie viele waren es noch gleich? >2000?), noch einmal an. Du ziehst hochmütig über Protestanten, Schwule, Frauen etc. her, aufgrund von etwas, was dir irgendein Mensch in Rom gesagt hat. Fehler: Was er gesagt hat. Das dir streichen wir mal lieber. Du gibst zu allem möglichen einen unreflektierten Kommentar ab. Die Texte von dir (zumindest die in diesem Board) bestehen zum großen Teil aus Artikeln, die du per copy and paste ins Forum kopierst. Und das sind keine fundierten oder sonderlich klugen, nichts für ungut

Wenn ich etwas poste, dann meistens um zu informieren, dieses Forum ist auch dazu da. Manchmal auch um die eigene  Meinung besser auszudrücken.
Was Protestanten, Homosexuelle und Frauen betrifft, bzw. Abtreibungen so sind diese Themen auch in unserem Glauben verankert.
Durch die Ökumene, die erzwungen werden soll werden verschiedene Wahrheiten beiseite geschoben, die für uns Katholiken zur Lehre gehören. Deshalb werde ich Dir diese Wahrheiten jetzt Posten:

Worin sich unser katholischer Glaube vom Protestantismus unterscheidet[/b
]
Wir Katholiken lehnen die protestantischen Prinzipien "sola scriptura" (allein durch die Schrift), "sola fide" (allein durch den Glauben) und "sola gratia" (allein durch die Gnade) als gegen den Glauben gerichtet ab (GE 8,15,19). Nicht "sola scriptura", sondern Heilige Schrift und apostolische Überlieferung beinhalten die göttliche Offenbarung, deren verbindliche Auslegung nur dem Lehramt der katholischen Kirche anvertraut ist! Nicht "sola fide", sondern Glaube, Liebe und Reue bewirken die Rechtfertigung! Nicht "sola gratia", sondern Gnade und Mitwirkung des Menschen führen zum ewigen Heil!

Glaube, Liebe und Reue bewirken die Rechtfertigung! Nicht "sola gratia", sondern Gnade und Mitwirkung des Menschen führen zum ewigen Heil!

Wir Katholiken bekennen im Gegensatz zu den Protestanten, dass das Bußsakrament für den Getauften, der schwer sündigt, zum Heil notwendig ist.

Wir Katholiken lehnen die Lehre der Lutheraner ab, wonach der rechtfertigende Glaube ein bloßes Vertrauen des Menschen auf Gott, den Schöpfer und Erlöser (Fiduzialgalube) ist (GE 31,35). Vielmehr ist der rechtfertigende Glaube Glaubensakt und Glaubensinhalt zugleich (fides quae et fides qua creditur). Wer Dogmen der Kirche leugnet, verliert die Rechtfertigung.

Wir Katholiken lehnen die Auffassung der Protestanten ab, wonach die Begierlichkeit (Konkupiszenz), die im Gerechtfertigten nach der Taufe bleibt, "wahrhaft Sünde" (GE 29) ist. Sie stammt vielmehr aus der Sünde und macht zur Sünde geneigt.

Wir Katholiken lehnen die Auffassung der Protestanten ab, Gott würde dem Christen rein äußerlich "die Gerechtigkeit Christi" zusprechen (GE 29) und dem Sünder seine Sünde bloß nicht anrechnen (GE 22). Vielmehr wird der Gerechtfertigte von aller Sünde befreit und in ein neues "Sein in Christus", in den Stand der Gnade, erhoben. Der Christ ist nicht "zugleich Gerechter und Sünder" (simul iustus et peccaqtor) (GE 29), wie die Lutheraner sagen, sondern entweder im Stand der Gnade oder im Stand der schweren Sünde.

Quelle:
Antithesen-Anschlag am Portal des Großen Michel am 27. Oktober 2004 -
Mit diesen fünf Antithesen zu der am 31. Oktober 1999 in Augsburg unterzeichneten "Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung" (GE) erinnerte der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Erzdiözese Hamburg daran, dass die Rechtfertigung nach katholischer beziehungsweise protestantischer Lehre zutiefst unterschiedlich verstanden werde.

Worin sich der Glaube Luthers vom katholischen Glauben unterscheidet

• Luther glaubte, dass der Mensch im Blick auf sein Heil nichts vermöge, der freie Wille ein „leeres Wort“ sei und Gott „alles in allen wirke“, d. h. die Menschen von Gott zur ewigen Seligkeit bzw. Verdammnis vorherbestimmt würden. Der menschliche Wille sei mit einem Reittier zu vergleichen, auf dem entweder Gott oder der Teufel sitze, ohne dass der Mensch daran etwas ändern könne.

• Luther bestritt, dass die Kirche eine von Christus mit hierarchischen Organen ausgestattete Institution ist, durch die den Menschen Wahrheit und Gnade vermittelt werden.

• Luther erkannte nur die Taufe und die Eucharistie als biblisch begründete Sakramente an, wobei er - als Folge seiner Rechtfertigungslehre - in den Sakramenten eher eine Verdeutlichung der Wortverkündigung als eine Heilsmitteilung im eigentlichen Sinne sah.

• Luther leugnete den Opfercharakter der Eucharistie und - als Folge der Ablehnung des Weihesakraments - die priesterliche Konsekrationsvollmacht, ersetzte die Transsubstantiation durch die Konsubstantiation und beschränkte die Realpräsenz auf die Zeit der Abendmahlsfeier.

• Luther stellte die Sakramentalität der Ehe in Abrede, sah in ihr ein „weltlich Ding“, erlaubte die Wiederheirat im Falle einer Scheidung wegen Ehebruch und stimmte sogar der Bigamie des Landgrafen Philipp von Hessen zu.

• Luther war zwar zutiefst gläubig, sein Glaube ermöglichte es ihm aber nicht, das Gelübde der evangelischen Räte, das er bei seiner Profeß im Erfurter Kloster der Augustinereremiten abgelegt hatte, auf Dauer zu erfüllen. Er legte im Jahr 1524 sein Ordenskleid ab und heiratete bald darauf die Zisterzienserin Katharina von Bora, die sich ebenfalls nicht mehr ihrem Gelübde verpflichtet wußte.

Die Einschätzung des Freiburger Erzbischofs, Luther habe die Spaltung der Kirche nie gewollt, ist richtig und falsch zugleich. Luther hat die Kirche insofern nicht spalten wollen, als er danach trachtete, die ganze Kirche dem Diktat seiner Lehre zu unterwerfen. Als dieser Versuch misslang, setzte er alles daran, seinen Anspruch mit Hilfe weltlicher Machthaber zumindest in Deutschland durchzusetzen, und nahm somit die Spaltung der Kirche billigend in Kauf.

Wo ist die Kirche, die nach dem Willen Jesu Christi eins sein soll? Welchen Inhalt deckt der Begriff "Protestantismus"? Ist nicht jedem Protestanten bewusst, dass es die protestantische Kirche so nicht gibt, wie man von der einen katholischen Kirche sprechen kann?

Man denke an die TeiIkirchen, Landeskirchen, Freikirchen, Gemeinschaften und Sekten, allein schon in Europa; erst recht aber denke man an die unüberschaubare Vielzahl von sich unabhängig gebenden Kirchen in Amerika und Afrika. Die Leuenberger Konkordie verbindet 98 Kirchen zu Kanzel– und Mahlgemeinschaften. Der ehemalige presbyterianische Pastor Scott Hahn nennt insgesamt die Zahl von fünfundzwanzigtausend Kirchen. Im Jahr 1996 bekannten sich mehr als fünfzig Denominationen zu einem Programm von 95 Thesen aus Protest gegen die Verirrungen anderer protestantischer Kirchen. Ist etwa die Nordelbische Kirche ebenso Kirche wie die Römisch–Katholische mit ihren Episkopaten in allen Ländern der Erde?

Was ist der gemeinsame Glaube der verschiedenen protestantischen Kirchen? Genügt es etwa, auf die allen gemeinsame Bibel hinzuweisen? Hat nicht dieser biblische Glaube erhebliche Erosionen erfahren gerade in den vergangenen zweihundertfünfzig Jahren? Von Rationalisten und Bibelwissenschaftlern und Entmythologisierern. Die Bischöfe Huber und Haarbeck halten die Bibel nicht mehr für Gottes Wort. Ein anderer empfiehlt, das Glaubensbekenntnis nicht mehr wörtlich zu nehmen. Selbst der so beliebte Jörg Zink präsentiert seinen Lesern eine recht vage Version des Credos. Wie ehrlich ist bei vielen noch der Glaube an die Dreifaltigkeit, die Gottheit Jesu, die Auferstehung Jesu und die Auferstehung der Toten? Gewiss, keine Lehrautorität wehrt den abweichenden Lehren, durch die neue Spaltungen entstanden sind. Haben sich übrigens nicht fast alle Spaltungen stets auf die Bibel berufen? Adolf von Harnack hat das vor über hundert Jahren offen ausgesprochen

In dem Leuenberger Konkordat verzichtete man auf Luthers noch katholischen Glauben an die Realpräsenz zugunsten der calvinischen Deutung. Ist also Mahlgemeinschaft zwischen protestantischen Kirchen doch nur ein freundschaftliches Miteinander ohne das uns Katholiken so kostbare Geheimnis der Eucharistie nach Jesu Worten: "Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib, denn wir haben teil an dem einen Brot!" Dazu Joh. 6,52–71.Ist es also mit Verlaub nicht unfair und etwas taktlos, wenn Protestanten so heftig in das Innerste unseres katholischen Glaubens und unserer Frömmigkeit drängen!? Wie wichtig hält man da auch unsere apostolisch begründete Überzeugung vom Weihepriestertum und von der apostolischen Sukzession des Bischofsamtes?
Schließlich ist zu fragen, ob der Graben zwischen katholischem und protestantischem Ethos auf biblischer Grundlage nicht breiter geworden ist? Sind nicht einzelne Landeskirchen auf dem Weg, die Forderungen vom Sinai mitsamt den Forderungen Jesu und Pauli auszuhöhlen? Ehebruch wird "enttabuisiert", Ehescheidung als normal angesehen. Ja, man spielt mit dem Gedanken einer Scheidungsliturgie! Aus der Schrift glaubt man keine Einwände gegen Homosexualität entnehmen zu können. Daher auch die Duldung solcher Personen und Paare im protestantischen Pfarrhaus. Und hat nicht die Rosenheimer Erklärung von 1991 die Entscheidung der Frau in der Frage der Abtreibung über das Gebot Gottes gestellt? Wer erhebt noch Widerspruch gegen die unsäglichen Eskapaden feministischer Theologinnnen, (sogar Bischöfinnen), die mit dem "Mann Jesus" nichts mehr im Sinn haben und an die Stelle des Erlösungstodes Jesu ihre eigene Blut–Theologie setzen?
Kurz gesagt:
Wir Katholiken glauben wogegen Protestanten protestieren!


Wer die hier geäußerten Besorgnisse durch die Stimme protestantischer Theologen bekräftigt sehen möchte, den verweise ich auf den Klagekatalog von Prof. R. SIenczka und Prof. G. R. Schmidt in der Zeitschrift "Kervgma und Dogma", No. 42 von 1995. (S.169–174).

Professor Gerhard Seither Landau/Pfalz



« Letzte Änderung: 04. Januar 2013, 16:45:22 von velvet »

Offline JesusTheBest

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Antw:Der Koran - eine Hinführung zur Bibel?
« Antwort #19 am: 04. Januar 2013, 17:33:04 »
Zitat Wikipedia:
Zitat
Das Wort katholisch stammt von griechisch καθολικός (katholikós) (aus κατά katá um … willen und ὅλον hólon das Ganze) ab und bedeutet 'das Ganze betreffend', 'allgemein'.

Dem Katholiken geht es also darum, etwas allgemein darzustellen, Protestanten haben (woher der Name kommt) gegen Einzelheiten der Katholischen Kirche protestiert, nicht gegen sie allgemein.
Daher kam dann die Spaltung zustande.

Egal, wie falsch die Lehren der Katholischen Kirche auch sein mögen, der Allgemeinanspruch auf das Ganze wird aufrecht erhalten. Nichts anderes sehen wir an der Katholischen Kirche. Einzelne gewünschte Änderungen werden daher als störend empfunden, ja sogar als Abspaltung bezeichnet. Deshalb tut sie sich auch mit Reformen so schwer. Einzelne Reformen würden nach Ansicht mancher Katholiken "das Ganze" beschädigen, ja, sogar die Irrlehren der Katholischen Kirche dadurch angreifbar machen.

Daher bleiben nur zwei Entscheidungsmöglichkeiten: Entweder den Allgemeinheitsanspruch aufrecht erhalten und die zahlreichen Lügen runterschlucken, oder aber den Heiligen Geist in die Katholische Kirche Einzug halten lassen, dann müssten aber die Lügen fallen.

Biblisch fundiert könnte man sagen:
Matthäus 23,23-24: "Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer! Ihr Scheinheiligen! Sogar von Küchenkräutern wie Minze, Dill und Kümmel gebt ihr Gott den zehnten Teil. Aber die viel wichtigeren Forderungen Gottes nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Glauben sind euch gleichgültig. Doch gerade darum geht es hier: Das Wesentliche tun und das andere nicht unterlassen. Ihr aber entfernt jede kleine Mücke aus eurem Essen, doch ganze Kamele schluckt ihr bedenkenlos hinunter. Andere wollt ihr führen und seid doch selber blind!"

Daher bleibt der Allgemeinheitsanspruch der Katholischen Kirche. Den Dogmen ist Folge zu leisten, den hierarchischen Strukturen ist unterzuordnen, die Glaubensansichten des Papstes in den Kanon der Katholischen Kirche aufzunehmen und von den "wahrhaft Gläubigen" zu teilen.
Das ist die offizielle Katholische Lehre. Von allen Katholiken ist dieser Folge zu leisten.

Es mögen andere diese kritisieren, doch bleiben sie immer im Irrtum.

Quelle: ...


Oh Geist wie Sturm und Feuer, und doch wie Tau so mild, o komm in unsere Herzen, vollende Du mein Bild, und schenke Deine Früchte, die sieben Gaben mir, so komm, o Geist der Liebe, ich sehne mich nach dir! Amen.

Komm, Heiliger Geist, gieße Dein Geschenk der Liebe, der Weisheit und der Erkenntnis über meine demütige Seele. Erfülle mich mit dem Licht der Wahrheit, damit ich die Wahrheit Gottes von den Lügen, welche von Satan und seinen Engeln ausgebreitet werden, unterscheiden kann.
Hilf mir, die Fackel zu ergreifen und die Flamme des Verstehens auf all diejenigen zu übertragen, die ich treffe, durch Christus, unseren Herrn. Amen.


Hebr 10,39 Wir aber gehören nicht zu denen, die zurückweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.

Ps 121,1-3 Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: / Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, / der Himmel und Erde gemacht hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken; / er, der dich behütet, schläft nicht.
« Letzte Änderung: 04. Januar 2013, 17:35:41 von JesusTheBest »

 

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