Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 465350 mal)

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Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,

Sind wir Christen, Agnostiker oder Pharisäer?
Wenn wir Christen sind, woran erkennt ein Fremder dieses Christsein: tragen wir etwas an uns oder in unserem Verhalten das uns als Christen unverwechselbar erkennbar und ansprechbar macht? Welche Kraft ging von Jesus aus so dass die Juden ihn als einen Propheten oder gar Messias erkannten? Er besass eine Macht die in den Augen dieser heutigen Welt eine Ohnmacht wäre, vielleicht sogar eine Schande!
Jesus strahlte Sanftmut, Warmherzigkeit,Gerechtigkeit und ein unerschütterliches Vertrauen in seinen Vater, Jahwe, aus. Und was strahlen wir aus? Meistens Reichtum, Wohlsein, Genusssucht,Macht und Besitztum. Leider schaffen viele von uns es nicht Jesus auf seinem Weg der Demut und Armut zu folgen.
Der heilige Franziskus, und in geringerer Weise der heutige Papst Franziskus, haben diesen Weg gewählt und , tatsächlich, ihr konsequentes Verhalten in Jesu Nachfolge gibt ihnen eine Austrahlung die die Menschen, damals wie heute , verzaubert.
Was kostet es uns wie Franziskus , alles zu verlassen um Jesus zu folgen? Denn das ist der goldene heilige Weg der ins Himmelreich führt. Und dort wollten wir doch hin, als wir uns zum Christsein entschieden haben.
Demnach müssten wir viel viel materiellen Ballast und Sorgen ablegen, uns der Sanftmütigkeit und tätigen Barmherzigkeit verschreiben, und vollstes Vertrauen in unseren Gott haben, den wir ja Papa nennen sollen.
Aber wer kann das? Wer kann alles loslassen um die Armut und Demut zu umarmen? Wie schwierig wird es sein den Verführungen dieser Welt nicht zu unterliegen! Da gibt es nur eine Lösung: das Gebet und die Umkehr, Busse tun und sühnen. Maria hat es in Fatima und Lourdes sooft betont: tut Busse, betet jeden Tag den Rosenkranz, opfert eure Leiden auf und betet den Vater an.
Vielleicht sollten wir uns einmal ehrlich vor einem Gewissensspiegel stellen und uns in Frage stellen: Pharisäer oder echter Christ. Nur so kommen wir ins Himmelreich, oder zumindest wenigstens ins Fegefeuer.

In caritas dei

Dominique
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Liebe Mitbrüder und Mitschwestern

Wissen wir genau was Sünde ist und wann wir sündigen? Klar ist dass die Sünde uns nicht nur immer mehr von Gottes Wirken in unserer Seele trennt, sie verletzt und beleidigt auch Gott selbst in seiner Liebe. Sie ist der Widerspruch der von uns aus geht gegen Gottes uneingeschränkter Liebe zu uns. Die Sünde , so verstehe ich das, ist ein willentliches Verstossen gegen Gottes Willen der uns alle bei sich ins Himmelreich haben möchte. Wir aber, durch die Sünde, sagen diesem heiligen Willen ab und gehen geblendet oder eigensinnig unseren Weg, der nicht der Weg ist den der Vater in seiner Vorsehung und Güte für uns vorgesehen hat.
Die Sünde ist immer eine Folge des Einflusses Satans, der unseren freien Willen nicht respektiert wie es der Vater tut, sondern diesen benutzt um uns zum Verstoss gegen die Gebote Gottes zu führen. Sehr oft merken wir noch nicht einmal dass wir sündigen so hinterlistig ist das Wirken des Satans.
Um aber nicht zu sündigen müssten wir von morgens bis abends an Gott denken, seinen heiligen Willen immer vor Augen haben, was wir erreichen können wenn wir unter dem Einfluss des Heiligen Geistes stehen. Dieser kann unser Herz aber nur bewohnen, wenn wir im Stande der Gnade sind, also ohne Todsünde sind. Sind wir sicher dass wir in diesem Stand sind? Wann haben wir zuletzt gebeichtet denn nur dieses Sakrament kann uns im Stande der Gnade zurückversetzen.

Der Tod uns das letzte Gericht können uns jederzeit ereilen: versäumen wir es nicht so schnell wie möglich nochmal zu beichten damit der Heilige Geist in uns wohnen kann und uns zum ständigen Gebet mit Gott führen kann.


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Dominique
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Evangelium nach Matthäus 6,19-23.
Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,
sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.
Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein.
Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muß dann die Finsternis sein!


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Ambrosius (um 340 - 397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Der arme Nabot
„Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde; sammelt euch Schätze im Himmel“

Du, der du Geld in der Erde versteckst (Mt 25,25), du bist der Kerkermeister deiner Habe und nicht ihr Eigentümer, du bist ihr Diener und nicht ihr Herr. Christus sagt: „Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz“: Mit dem Geld hast du also dein Herz in der Erde vergraben. Verkaufe dein Gold lieber und erkaufe dir das Heil. Verkaufe, was nur Metall ist, und kaufe das Reich Gottes. Verkaufe den Acker und kauf dir das ewige Leben zurück. Damit habe ich die Wahrheit gesagt, denn ich stütze mich auf das Wort dessen, der die Wahrheit ist: „Wenn du vollkommen sein willst, verkaufe deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben“ (Mt 19,21). Sei nicht traurig, wenn du diese Worte hörst und fürchtest, du könntest dasselbe zu hören bekommen wie der junge reiche Mann: „Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen“ (19,23). Mehr noch: wenn du diesen Satz liest, dann denk daran, dass der Tod dir deinen Besitz entreißen kann, dass ein Mächtiger ihn dir gewaltsam nehmen kann. Schließlich wirst du dann nur nach einem kleinen Gut getrachtet haben an Stelle großer Reichtümer. Es sind nur Schätze aus Münzen an Stelle von Schätzen der Gnade. Weil sie von dieser Art sind, sind sie vergänglich statt ewig zu sein.

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Evangelium nach Matthäus 6,24-34.
Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.
Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.
Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen!
Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?
Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht.
Euch aber muß es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Ignatius von Loyola (1491 - 1556), Gründer des Jesuitenordens
Die Exerzitien, 230-234
Betrachtung zur Erlangung der Liebe

Zunächst gilt es zu beachten, dass die Liebe auf Gegenseitigkeit beruht, nämlich dass der Liebende dem Geliebten gibt und mitteilt, was er hat, und dass der Geliebte mit dem Liebenden ebenso verfährt. Die erste Einstellung: Bitten um das, was ich begehre. In unserem Fall: Bitten um innere Erkenntnis der großen empfangenen Wohltaten, damit ich in dankbarem Anerkennen in allem Seine göttliche Majestät lieben und Ihr dienen kann. Der erste Punkt ist: Ins Gedächtnis rufen die empfangenen Wohltaten der Schöpfung, der Erlösung und der besonderen Gaben. Dabei muss ich in liebender Hingabe erwägen, wie Großes Gott unser Herr für mich getan hat und wie viel er mir von dem gegeben hat, was Er besitzt; wie sehr Er folglich danach verlangt, sich selbst mir zu geben, soweit er es in seinem göttlichen Ratschluss vermag. Sodann muss ich mich auf mich selbst zurückbesinnen und wohlbegründet und objektiv erwägen, was ich meinerseits Seiner göttlichen Majestät anbieten und geben muss, nämlich alles, was ich habe, und damit mich selbst, und das alles in großer Hingabe, betend: Nimm Dir, Herr, übernimm meine ganze Freiheit, mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen, alles was ich habe und besitze; Du hast es mir gegeben; dir, Herr, gebe ich es zurück. Alles ist Dein, verfüge darüber ganz nach Deinem Willen. Gib mir Deine Liebe und Gnade – das ist mir genug.





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Werte Mitchristen

Im heutigen Evangelium steht eine der Kernaussagen Christi zu unserem Heil: "Wer sein Jünger sein möchte, VERLEUGNE sich selbst, NEHME das Kreuz auf sich und Folge ihm nach"
SICH SELBST VERLEUGNEN: oh wie schwer! Dreht sich doch alles um uns. Alles in der Welt ist organisiert um unseren Egoismus zu fördern, um den Individualismus zu stärken, um Spaltung hervorzurufen und Uneinigkeit und Chaos herrschen zu lassen. Wie verleugne ich mich, wie fange ich damit an:  indem ich den Nächsten als mindestens mir ebenbürtig oder sogar über mir erhebe. Denn in jedem anderen lebt Gott. Wenn ich mich selbst verleugne, verschwinden meine Begierden, Lüste, Neid, Eifersucht, Stolz und anstelle treten Demut und Bescheidenheit. Meine Sorgen verschwinden dann auch so wie meine Ängste.
SEIN KREUZ AUF SICH NEHMEN: bedeutet für mich alle Schwierigkeiten, Verfolgungen, Anfechtungen und Bedrohungen die mein Christsein hervorrufen und mich belasten, freudig zu schultern um Jesus nachzuahmen und das Himmelreich schneller möglich zu machen.Das bedeutet für mich auch jeden Schmerz, jede Not und Demütigung in den Augen dieser Welt zur Sühne meiner Sünden und der Sünden der Welt Gott zum Opfer bringen um zu Sühnen und Busse zu tun.
FOLGE MIR NACH: bedeutet für mich sanftmütig und demütig von Herzen zu werden wie es Jesus war, barmherzig und gerecht zu sein um volkommen zu werden wie es der Vater ist. Das bedeutet aber auch täglich intensiv zum Vater zu beten und den ganzen Tag mit dem Herzen mit ihm verbunden zu sein bis zum Tode uns darüber hinaus.

Der Tod oder schwere Krankheit können uns jeden Moment befallen: wie stehen wir da. Sind wir gleich der törichten Jungfrauen unvorbereitet weil wir uns nur um die Geschicke und Verführungen DIESER Welt gekümmert haben, das Öl aber das den Heiligen Geist in unserer Seele darstellt nicht herabgerufen haben durch Gebet und Busse! Werden wir dann auch ausgestossen aus dem Himmelreich um ins Feuer zu landen wo der Wurm niemals stirbt und Heulen und Zähneknirschen vorzufinden sind.
Wenn wir ins Himmelreich wollen, so müssen wir die heutigen Worte des Evangeliums in unser Gedächtnis einbrennen und sie niemals mehr vergessen und in die Tat umsetzen. Dazu benötigen wir vielleicht einen Neuanfang, Umkehr durch eine gute Lebensbeichte solange wir noch Priester haben die allein dazu die Kraft erhalten haben. Wir können uns selbst aus eigener Kraft nicht vollends mit Gott versöhnen...

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Dominique
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Wenn wir sterben, werden wir vor Jesus dem richter stehen: Pfarrer Sterninger schildert dieses Geschehen in seinem 8ten Vortrag auf Kathtube:


http://www.kathtube.com/player.php?id=31766
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Evangelium nach Matthäus 7,6.12-14.
Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.

Hallo liebe Mitchristen

Es ist schon besorgniserregend wenn Jesus selbst sagt dass das Tor das zum Leben führt, eng ist und der Weg schmal, und das wenige ihn finden!!!
Fühlen wir uns in unserer Form des gelebten Christentums nicht zu sicher auf dem richtigen Weg zu sein? Haben wir diesen Weg schon ernsthaft in Frage gestellt: besteht er aus Gebet und Busse, Beichte und Sühne?
Wer das Leben der kleinen Seher von Fatima liest, besonders die letzten Jahre vor ihrem Tod das Leben Jacintas, der erlebt was es heisst zu Sühnen und Opfer zu bringen weil der Herr schon sooft beleidigt wurde. Das Beispiel der Seherkinder von Fatima sollte uns aufrütteln, aus dem Schlaf der Selbstgefälligkeit und Selbsttäuschung in Bezug auf Opfer, Busse und Sühne.Opfern wir jeden Tag jede Tat dem Herrn als Opfer für unsere Sünden und zur Bekehrung der armen Sünder, deren laut Jacinta soviele in die Hölle gehen müssen. Sollte die Schau der Hölle, die Maria ihren Schützlingen geboten hat, uns nicht ein für allemal schaudern lassen und in uns den heiligen Wunsch entstehen lassen, alles zu tun um Gott anzubeten, zu lieben, zu hoffen und zu glauben. Bringen wir jeden Tag alles zum Opfer zur Sühne der Beleidigungen gegen das Heiligste Herz Jesu und dem Unbefleckten Herz Mariä? Haben wir uns von unseren heidnischen Gewohnheiten getrennt und leben ein gottgefälliges Leben?Waren wir endlich beichten?

Wir müssen uns mit aller Mühe anstrengen in den Himmel zu kommen denn es geht nach dem Tod um ein Urteil für die EWIGKEIT: dann gibts kein zurück mehr! Jede Minute auf Erden wurde uns geschenckt um unsere Seele für die grosse Begegnung nach dem Tod , mit Gottes Licht vorzubereiten: sind wir uns dessen bewusst? Oder leben wir wie die Heiden mit dem Gedanken , dass Gott eh barmherzig ist und niemand in die Hölle kommt! Dann erinnert euch immer wieder an die Höllenschau von Fatima: sie war nicht gegeben um die Kinder bang zu machen, sondern um uns die Realität der Hölle und des Himmels vor Augen zu stellen und uns zur Umkehr zu bewegen durch Gebet, Busse und Opfer.

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Dominique
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Liebe Mitchisten

Inwieweit sind wir uns bewusst wie sehr wir das allerheiligste Herz Jesu verletzen? Haben wir ein Gefühl wie sehr wir Gottvater durch unsere Sünden beleidigen? Ahnen wir wie oft wir gegen den Heiligen Geist sündigen?
Der Alltag hat eine grosse Macht auf uns und zieht uns sehr schnell in den Bann der weltlichen Gedanken und Taten. Wie schnell werden wir lau in unserem Glauben: rufen wir täglich unseren Schutzengel an er soll uns in unserem Glaubenseifer beistehen und stärken. Er wird viel zu oft vergessen als guter Engel den Gott uns zur Seite gestellt hat um den Anfechtungen der Welt und Satans zu widerstehen.
Glauben wir dass es einen Satan gibt und dass dieser alles versucht um uns vom Glauben und Gnadenleben zu entfernen?
Satan weiss dass Gottvater seine irdischen Geschöpfe unermesslich liebt und aus Hass Gott gegenüber unternimmt er alles um uns vom Weg des Heils abzubringen und in die Hölle zu führen.
Deshalb ist es wichtig schon direkt am morgen seinen Schutzengel anzurufen und sich der Grösse und Erhabenheit der Liebe Gottes bewusst zu werden, um ihn den ganzen Tag im Herzen zu verehren: in allem was wir tun müssen wir uns die Frage stellen, ob es Gott so gefällt. Denn Satan läuft umher wie ein brüllender Löwe um nach leichter Beute Ausschau zu halten!
Und was ist mit unserer Vergangenheit: war sie geheiligt und sündenfrei? Wäre da nicht eine Beichte nötig um in der Stunde des Todes im Stande der Gnade zu sein!
Und wann haben wir zuletzt gefastet: Maria empfiehlt uns zweimal wöchentlich zu fasten um Abstand zu halten von den Versuchungen der Welt.
Und wie Jacinta von Fatima in ihrem Todeskampf sagte: Flüchtet den Luxus! Haltet euch fern von jedem Reichtum! Es sind die Sünden des Fleisches die die meisten in die Hölle bringen! Sind wir uns dessen bewusst?
Einmal Sühnen und Busse tun reicht nicht: wir müssen ständig in dieser Gesinnung leben, für unser Heil und zur Bekehrung der armen Sünder!

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dominique
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Burouted

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Evangelium nach Matthäus 7,21-29.
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 179, 8-9; PL 38, 970
„Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst“ (Jak 1,22)

Gebt euch keiner Illusion hin, Brüder, wenn ihr eilfertig gekommen seid, das Wort zu hören, aber nicht die Absicht habt, danach zu handeln. Denkt immer daran, dass es gut ist, das Wort zu hören, aber noch viel besser, es in die Tat umzusetzen. Wenn du es nicht hörst, wenn du nicht tust, was du gehört hast, baust du nichts. Wenn du das Wort hörst und nicht danach handelst, baust du eine Ruine... „Wer meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Felsen baute“... Hören und danach handeln, das heißt auf Felsen bauen... „Wer meine Worte hört“, sagt der Herr weiter, „und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus baut“. Auch er baut also, aber was baut er? Er baut sein Haus; weil er aber nicht nach dem handelt, was er hört, hört er vergeblich: er baut sein Haus auf Sand. Hören und nicht danach handeln, ist also so viel wie auf Sand bauen; hören und danach handeln, ist so viel wie auf Fels bauen; nicht hören wollen, heißt weder auf Sand noch auf Felsen bauen... Einer sagt vielleicht: „Wozu soll ich zuhören?... Wenn ich höre, ohne zu handeln, und wenn dann eine Ruine herauskommt – ist es da nicht viel sicherer, gar nicht zuzuhören?... Auf dieser Welt gibt es ständig Regen, Wind und Überflutungen. Baust du nicht aus Angst, dass sie dir den Boden unter den Füßen wegziehen?... Wenn du weiterhin auf nichts hören willst, wirst du gar keinen Schutz haben. Es wird der Regen kommen, und die Fluten werden heranstürzen; bist du dann in Sicherheit?... Überlege es dir gut... Es ist schlecht, nicht zu hören; es ist schlecht, zu hören, ohne zu handeln; es folgt also, dass man hören und handeln muss. Seid daher Menschen, die „nach dem Wort handeln“; gebt euch nicht damit zufrieden, es nur zu hören. Das hieße, sich einer Illusion hingeben.




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Evangelium nach Matthäus 7,21-29.
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.
Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.
Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.
Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;
denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354 - 430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
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„Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst“ (Jak 1,22)

Gebt euch keiner Illusion hin, Brüder, wenn ihr eilfertig gekommen seid, das Wort zu hören, aber nicht die Absicht habt, danach zu handeln. Denkt immer daran, dass es gut ist, das Wort zu hören, aber noch viel besser, es in die Tat umzusetzen. Wenn du es nicht hörst, wenn du nicht tust, was du gehört hast, baust du nichts. Wenn du das Wort hörst und nicht danach handelst, baust du eine Ruine... „Wer meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Felsen baute“... Hören und danach handeln, das heißt auf Felsen bauen... „Wer meine Worte hört“, sagt der Herr weiter, „und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus baut“. Auch er baut also, aber was baut er? Er baut sein Haus; weil er aber nicht nach dem handelt, was er hört, hört er vergeblich: er baut sein Haus auf Sand. Hören und nicht danach handeln, ist also so viel wie auf Sand bauen; hören und danach handeln, ist so viel wie auf Fels bauen; nicht hören wollen, heißt weder auf Sand noch auf Felsen bauen... Einer sagt vielleicht: „Wozu soll ich zuhören?... Wenn ich höre, ohne zu handeln, und wenn dann eine Ruine herauskommt – ist es da nicht viel sicherer, gar nicht zuzuhören?... Auf dieser Welt gibt es ständig Regen, Wind und Überflutungen. Baust du nicht aus Angst, dass sie dir den Boden unter den Füßen wegziehen?... Wenn du weiterhin auf nichts hören willst, wirst du gar keinen Schutz haben. Es wird der Regen kommen, und die Fluten werden heranstürzen; bist du dann in Sicherheit?... Überlege es dir gut... Es ist schlecht, nicht zu hören; es ist schlecht, zu hören, ohne zu handeln; es folgt also, dass man hören und handeln muss. Seid daher Menschen, die „nach dem Wort handeln“; gebt euch nicht damit zufrieden, es nur zu hören. Das hieße, sich einer Illusion hingeben.



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