Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 477866 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1290 am: 17. Dezember 2016, 09:58:57 »
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Buch Genesis 49,1-2.8-10.
Darauf rief Jakob seine Söhne und sprach: Versammelt euch, dann sage ich euch an, was euch begegnet in künftigen Tagen.
Kommt zusammen, ihr Söhne Jakobs, und hört, auf Israel hört, auf euren Vater!
Juda, dir jubeln die Brüder zu, deine Hand hast du am Genick deiner Feinde. Deines Vaters Söhne fallen vor dir nieder.
Ein junger Löwe ist Juda. Vom Raub, mein Sohn, wurdest du groß. Er kauert, liegt da wie ein Löwe, wie eine Löwin. Wer wagt, sie zu scheuchen?
Nie weicht von Juda das Zepter, der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der kommt, dem er gehört, dem der Gehorsam der Völker gebührt.

Psalm 72(71),1-2.3-4ab.7-8.17.
Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann tragen die Berge Frieden für das Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe bringen den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 1,1-17.
Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.
Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram,
Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.
Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.
Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa,
Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija.
Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija,
Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija.
Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.
Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiel, Schealtiel von Serubbabel,
Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor.
Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud,
Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Rupert von Deutz (um 1075-1130), Benediktinermönch
De Divinis Officiis, 3, 18
„Durch dich und deine Nachkommen werden alle Geschlechter der Erde Segen erlangen“ (Gen 28,14)

Es wird uns der Stammbaum Christi aus dem Matthäusevangelium vorgelesen. Dieser Brauch ist in der heiligen Kirche althergebracht und hat sehr schöne und geheimnisvolle Hintergründe. Denn in Wirklichkeit stellt uns dieser Bibelabschnitt die Leiter dar, die Jakob des Nachts im Schlaf gesehen hat (Gen 28,11f.). Über dieser Leiter, die mit ihrem oberen Ende den Himmel berührte, und oben auf sie gestützt, ist der Herr dem Jakob erschienen und hat ihm verheißen, dass er ihm die Erde zum Erbe geben werde [...] Nun wissen wir aber, „dass es an ihnen geschah, damit es uns als Beispiel dient“ (vgl. 1 Kor 10,11). Was stellte also diese Leiter dar, wenn nicht die Geschlechterfolge, aus der Jesus Christus geboren werden sollte, und die der heilige Evangelist in göttlicher Eingebung so fortschrieb, dass sie über Josef in Christus mündete? Auf diesen Josef stützt sich der Herr als Kind. Durch das „Tor des Himmels“ (Gen 28,17) [...], das heißt, durch die selige Jungfrau, tritt unser Herr für uns als kleines Kind wimmernd in diese Welt ein [...] Jakob hat im Schlaf gehört, wie der Herr zu ihm sagte: „In deiner Nachkommenschaft werden alle Nationen der Erde gesegnet sein“, und jetzt hat sich dies in der Geburt Christi erfüllt.

Genau das hatte der Evangelist im Blick, als er in seiner Geschlechterfolge namentlich die Prostituierte Rahab und die Moabiterin Ruth aufführte; denn er, der sich nicht zu schade war, heidnische Frauen in seinen Stammbaum aufzunehmen, sah ganz klar, dass Christus nicht für die Juden allein im Fleisch gekommen war. Die Vorfahren waren also aus zwei Völkern, den Juden und den Heiden, wie die beiden Seiten einer Leiter, hervorgegangen. Und die Väter, durch die verschiedenen Sprossen versinnbildlicht, tragen Christus den Herrn, der aus dem hohen Himmel kommt. Und alle heiligen Engel steigen diese Leiter herab und hinauf. Und alle Auserwählten werden zuerst in diese Abwärtsbewegung hineingenommen, um demütig den Glauben an die Fleischwerdung des Herrn zu empfangen. Dann werden sie hinaufgehoben, um die Herrlichkeit seiner Göttlichkeit zu betrachten.




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« Antwort #1291 am: 18. Dezember 2016, 11:56:40 »
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4. Adventssonntag

Heute auch : Hl. Philipp von Ratzeburg

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Leo XIII. : „Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen“

Die Texte des Tages als Audio

Buch Jesaja 7,10-14.
In jenen Tagen sprach der Herr noch einmal zu Ahas - dem König von Juda; er sagte:
Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen?
Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel - Gott mit uns - geben.

Psalm 24(23),1-2.3-4ab.5-6.
Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
Der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.




Brief des Apostels Paulus an die Römer 1,1-7.
Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen,
das er durch seine Propheten im voraus verheißen hat in den heiligen Schriften:
das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids,
der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn.
Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um in seinem Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen;
zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid.
An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 1,18-24.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Leo XIII. (1810-1903), Papst von 1878 bis 1903
Quanquam pluries
„Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen“

Die besonderen Gründe und Veranlassungen, um derentwillen der heilige Joseph zum Patron der Kirche ernannt wurde und die es wiederum mit sich bringen, dass die Kirche sehr auf seinen Schutz und seine Hilfe vertraut, bestehen darin, dass Joseph der Mann Mariens war, und dass er als Vater Jesu Christi angesehen wurde. Daher empfängt er seine Würde, seine Gunst, seine Heiligkeit, seine Ehre. Sicherlich ist die Würde der Gottesmutter so groß, dass niemand Größeres mehr erstehen kann. Doch immerhin war der heilige Joseph mit der Allerseligsten Jungfrau durch das eheliche Band verbunden; es steht außer Zweifel, dass er sich mehr als jeder andere dieser außerordentlichen Würde genähert hat, mit der die Gottesmutter alles Geschaffene bei weitem übertrifft. Und wirklich ist die Ehe die Gemeinschaft und Verbundenheit, die innerlicher ist, als alle anderen Formen [menschlichen Zusammenlebens], die ihrer Natur nach die Gütergemeinschaft des einen wie des anderen der Eheleute nach sich zieht. Deshalb gab Gott der Jungfrau mit Joseph nicht nur einen Begleiter für ihr Leben, einen Zeugen ihrer Jungfräulichkeit, einen Beschützer ihrer Ehre, sondern durch die Größe des ehelichen Bandes auch einen Teilhaber an ihrer hohen Würde.

In ähnlicher Weise erstrahlt Joseph heller als andere durch seine erhabenere Würde, weil er durch göttlichen Willen Beschützer des Gottessohnes geworden war, von den Menschen aber als sein Vater angesehen wurde. Die Folge davon war, dass das [menschgewordene] Gotteswort Joseph demütig untertan war, dass es ihm gehorcht hat und sich ihm gegenüber in allem so verhielt, wie Kinder sich ihren Eltern gegenüber zu verhalten haben.

Aus dieser zweifachen Würde ergibt sich von selbst die Verantwortung, die die Natur den Familienvätern überträgt. So wurde Joseph zum Beschützer und Verwalter, zum rechtmäßigen und naturgegebenen Verteidiger des göttlichen Hauses, dessen Haupt er war [...] Doch das göttliche Haus, das Joseph mit väterlicher Autorität verwaltete, umschloss schon die Erstlingsfrüchte der entstehenden Kirche [...] Das also sind die Gründe, weshalb sich dieser selige Patriarch für die unzähligen Christen, die die Kirche bilden, besonders verantwortlich fühlt.



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« Antwort #1292 am: 19. Dezember 2016, 07:59:35 »
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Buch der Richter 13,2-7.24-25a.
Damals lebte in Zora ein Mann namens Manoach, aus der Sippe der Daniter; seine Frau war unfruchtbar und hatte keine Kinder.
Der Engel des Herrn erschien der Frau und sagte zu ihr: Gewiss, du bist unfruchtbar und hast keine Kinder; aber du sollst schwanger werden und einen Sohn gebären.
Nimm dich jedoch in acht, und trink weder Wein noch Bier, und iss nichts Unreines!
Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Es darf kein Schermesser an seine Haare kommen; denn der Knabe wird von Geburt an ein Gott geweihter Nasiräer sein. Er wird damit beginnen, Israel aus der Gewalt der Philister zu befreien.
Die Frau ging und sagte zu ihrem Mann: Ein Gottesmann ist zu mir gekommen; er sah aus, wie der Engel Gottes aussieht, überaus furchterregend. Ich habe ihn nicht gefragt, woher er kam, und er hat mir auch seinen Namen nicht genannt.
Er sagte zu mir: Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Trink jedoch keinen Wein und kein Bier, und iss nichts Unreines; denn der Knabe wird von Geburt an ein Gott geweihter Nasiräer sein, bis zum Tag seines Todes.
Die Frau gebar einen Sohn und nannte ihn Simson; der Knabe wuchs heran, und der Herr segnete ihn.
Dann aber begann der Geist des Herrn, ihn umherzutreiben.

Psalm 71(70),3ab.3d-4a.5-6ab.16-17.
Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer.

Ich will kommen in den Tempel Gottes, des Herrn,
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,5-25.
Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabeth.
Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn.
Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte,
wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.
Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete.
Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht.
Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben.
Große Freude wird dich erfüllen, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.
Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.
Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.
Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter.
Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden können, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft.
Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.
Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm.
Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück.
Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte:
Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Origenes (um 185-253), Priester und Theologe
Predigten über Lukas, Nr. 4
Er wird schon im Mutterleib vom Heiligen Geist erfüllt sein

Die Geburt des Johannes ist voller Wunder. Ein Erzengel hat das Kommen unseres Herrn und Retters angekündigt; ein Erzengel kündigt auch die Geburt des Johannes an. Schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein. Das Volk erkannte unseren Herrn nicht, der „Wunder und große Taten“ vollbrachte und es von seinen Krankheiten heilte; Johannes aber jubelt vor Freude bereits im Mutterleib. Beim Erscheinen der Mutter Jesu kann man ihn kaum zurückhalten, er versucht geradezu, ihr entgegenzugehen. „In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte“, sagt Elisabeth, „hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib“ (Lk 1,44). Schon im Schoß seiner Mutter also hatte Johannes den Heiligen Geist empfangen.

In der Schrift heißt es weiter: „Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.“ Johannes hat „viele“ zurückgeführt; der Herr aber nicht viele, sondern alle. Sein Werk bestand offensichtlich darin, die ganze Welt zu Gott dem Vater zurückzuführen.

Und er wird als erster mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen [...] Wie in allen Propheten, war auch in Elija Kraft und Geist [...] Der Geist, der auf Elija geruht hatte, kam über Johannes, und die Kraft, die Elija innewohnte, zeigte sich auch in ihm. Der eine wurde in den Himmel entrückt (2 Kön 2,11), der andere jedoch wurde der Vorläufer des Herrn und starb vor ihm, um im Reich des Todes dessen Kommen anzukündigen.


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« Antwort #1293 am: 20. Dezember 2016, 07:55:07 »
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Buch Jesaja 7,10-14.
In jenen Tagen sprach der Herr noch einmal zu Ahas - dem König von Juda; er sagte:
Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen?
Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel - Gott mit uns - geben.

Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6.
Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,26-38.
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Amadeus von Lausanne (1108-1159), Zisterziensermönch, Bischof
3. Marienhomilie
Der Heilige Geist erweckt in Maria die neue Schöpfung

„Der Heilige Geist wird über dich kommen“. Ja, Maria, er wird dich überschatten. Zu anderen Heiligen ist er gekommen, zu wieder anderen wird er kommen. Aber dich wird er überschatten [...] Er wird dich überschatten mit Fruchtbarkeit, mit Überfluss, mit der Fülle seiner Ausgießung in dein ganzes Sein. Wenn er dich erfüllt hat, wird er weiter über dir sein; er wird über deine Wasser gleiten, um in dir ein Werk zu vollbringen, besser und bewundernswerter als damals, als er, schwebend über den Wassern des Anfangs, die geschaffene Materie sich zu ihren verschiedenen Ausformungen (Gen 1,2) hin entwickeln ließ. „Und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten“. Christus, die Kraft und Weisheit Gottes, wird dich überschatten, dann wird er aus dir die menschliche Natur annehmen, und die Fülle Gottes, die du nicht ertragen könntest, wird er, wenn er unser Fleisch annimmt, gänzlich beibehalten. Er wird dich überschatten, denn die Menschheit, die vom Wort angenommen wird, bildet einen Schirm gegen das unzugängliche Licht Gottes. Dieses Licht wird, gedämpft durch seinen Schirm, deinen so keuschen Leib durchdringen [...]

So bitten wir dich, Herrscherin und ehrenwerteste Gottesmutter, verachte sie heute nicht, die in Furcht bitten, die in Ehrfurcht suchen, die in Liebe anklopfen. Wir bitten dich, sag uns, welches Gefühl hat dich bewegt, welche Liebe dich ergriffen [...] als sich das in dir vollzog, als das Wort von dir Fleisch annahm. In welchem Zustand befanden sich deine Seele, dein Herz, dein Geist, deine Sinne und dein Verstand? Du branntest wie der Dornbusch, der einst Mose gezeigt worden ist, aber du verbranntest nicht (Ex 3,2). Du gingst auf in Gott, aber du verzehrtest dich nicht. Glühend zergingst du unter dem Feuer von oben. Aber diesem göttlichen Feuer entnahmst du wieder Kraft, um unaufhörlich zu glühen und abermals in ihm dahinzuschmelzen. Du wurdest noch mehr Jungfrau – und zugleich mehr als Jungfrau, nämlich Jungfrau und Mutter. So grüßen wir dich; du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir; du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes.

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« Antwort #1294 am: 21. Dezember 2016, 08:00:03 »
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Das Hohelied 2,8-14.
Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draußen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter.
Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen.
Auf der Flur erscheinen die Blumen; die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land.
Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte; die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.

Psalm 33(32),2-3.11-12.20-21.
Preist den Herrn mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.

Unsre Seele hofft auf den Herrn;
er ist für uns Schild und Hilfe.
Ja, an ihm freut sich unser Herz,
wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,39-45.
In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin
„Pourquoi je t'aime, ô Marie“ – Gedicht, Strophen 4–7
„Denn der Mächtige hat Großes an mir getan“ (Lk 1,49)

Ja, ich liebe Dich, Maria, die Du Dich Dienerin nennst,
Dienerin Gottes, den Du verzückst durch Deine Demut (Lk 1,38)
Diese Tugend, ganz verborgen, macht auch Dich allmächtig
Und zwingt fast die Dreieinheit, in Deinem Herzen Wohnung zu nehmen,
Wo doch der Geist der Liebe seinen Schatten warf über dich (Lk 1,35)
Der Sohn – dem Vater gleich – wurde Fleisch in Dir
Und groß wird auch die Zahl seiner sündigen Brüder sein,
Denn er wird genannt werden: Jesus, Dein Erstgeborener! (Lk 2,7)

Geliebte Mutter, meiner Winzigkeit zum Trotz
Darf ich – gleich Dir – in mir den Mächtigen besitzen.
Doch ich bebe, wenn ich meine Schwachheit sehe:
Der Reichtum der Mutter gehört dem Kinde
Und ich bin Dein Kind, liebe Mutter.
Deine Tugend, Deine Liebe – gehören sie nicht mir?
Deshalb also, wenn die weiße Hostie sich senkt in mein Herz,
Dann wähnt Dein süßes Lamm, Dein Jesus,
Sich angekommen bei seiner Ruhestatt in Dir!

Du lässt es mich spüren und es ist nicht unmöglich
In Deinen Spuren zu gehen, Königin der Erwählten.
Den engen Weg zum Himmel, ihn hast Du sichtbar gemacht,
Indem Du Dich an die demütigsten Tugenden gehalten hast.
Bei Dir, Maria, will ich klein bleiben
Denn von den irdischen Großartigkeiten
Sehe ich nur zu klar die Eitelkeiten.
Von Elisabeth, der Heiligen, die Du besucht hast,
Lerne ich, die glühende Liebe umzusetzen in die Tat.

Dort trink' ich mit verzückten Zügen, süße Königin der Engel,
Das geheiligte Lied, das Dein Herz singen muss (Lk 1,46ff.).
Du lehrst mich den Gesang des göttlichen Lobes –
Mich zu rühmen in Jesus, meinem Heiland.
Deine Worte der Liebe sind geheimnisvolle Rosen,
Die auch kommende Geschlechter einhüllen werden
In ihren Duft – denn an Dir hat der Allmächtige Großes getan
Und ich will es betrachten, um ihn darob zu benedeien.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Erstes Buch Samuel 1,24-28.
Als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein. So brachte sie ihn zum Haus des Herrn in Schilo; der Knabe aber war damals noch sehr jung.
Als sie den Stier geschlachtet hatten, brachten sie den Knaben zu Eli,
und Hanna sagte: Bitte, mein Herr, so wahr du lebst, mein Herr, ich bin die Frau, die damals neben dir stand, um zum Herrn zu beten.
Ich habe um diesen Knaben gebetet, und der Herr hat mir die Bitte erfüllt, die ich an ihn gerichtet habe.
Darum lasse ich ihn auch vom Herrn zurückfordern. Er soll für sein ganzes Leben ein vom Herrn Zurückgeforderter sein. Und sie beteten dort den Herrn an.

Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.
Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,46-56.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Ludwig-Maria Gringnion de Montfort (1673-1716), Prediger, Ordensgründer
Abhandlung über die echte Marienfrömmigkeit, 2−6
Der Herr hat Großes an mir getan

Maria lebte immer sehr zurückgezogen […] Ihre Demut war so tief, dass sie sich auf Erden zu nichts anderem stärker und dauerhafter hingezogen fühlte als zur Verborgenheit vor sich selbst und allen Geschöpfen, um so nur von Gott allein erkannt zu werden […] Gott Vater war damit einverstanden, dass sie in ihrem Leben kein Wunder wirkte, wenigstens keines, das Aufsehen erregte […] Gottes Sohn war damit einverstanden, dass sie nicht viele Worte machte, obwohl er sie an seiner Weisheit teilhaben ließ. Der Heilige Geist war damit einverstanden, dass seine Apostel und Evangelisten nur soweit von ihr sprachen, als es nötig war, um Christus bekannt zu machen, obwohl sie seine Sache ganz zu der eigenen gemacht hatte.

Maria war das herausragende Meisterwerk Gottes; sie zu kennen und sie sein eigen zu nennen, hat er sich vorbehalten. Maria ist die versiegelte Quelle und treue Braut des Heiligen Geistes, zu der nur er Zutritt hat. Maria ist das Heiligtum und der Ort der Ruhe der Heiligen Dreifaltigkeit, in der Gott herrlicher und himmlischer als an irgendeinem anderen Ort des Universums gegenwärtig ist, ohne dabei auf seine Wohnstatt bei den Cherubim und Seraphim zu verzichten; und kein Geschöpf, so rein es auch sein mag, hat hier Zutritt, ohne dazu privilegiert zu sein. Mit den Heiligen sage ich: Maria ist das irdische Paradies des neuen Adam […] Sie ist die große, erhabene Welt Gottes, ausgestattet mit Schönheit und unaussprechlichen Schätzen. In der Pracht des Allerhöchsten hat er, wie in seinem Schoß, seinen einzigen Sohn geborgen und in ihm alles, was er an Erhabenen und Kostbarem hat. Oh! Was hat doch dieser mächtige Gott Großes und zugleich Verborgenes in diesem bewundernswerten Geschöpf vollbracht! Das muss selbst sie, trotz ihrer tiefen Demut, eingestehen: „Der Mächtige hat Großes an mit getan“. Die Welt erkennt es nicht, weil sie dessen nicht fähig noch würdig ist.




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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1296 am: 23. Dezember 2016, 07:58:56 »
 ;mloda ;ksghtr

Buch Maleachi 3,1-4.23-24.
So spricht Gott, der Herr: Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.
Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn die richtigen Opfer darbringen.
Und dem Herrn wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.
Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag, seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija.
Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen muss.

Psalm 25(24),4-5.8-9.10.14.
Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue
denen, die seinen Bund und seine Gebote bewahren.
Die sind Vertraute des Herrn, die ihn fürchten;
er weiht sie ein in seinen Bund.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,57-66.
Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt.
Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr.
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben.
Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen.
Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle.
Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes.
Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott.
Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa.
Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 293, Nr. 6, zur Geburt von Johannes dem Täufer, 1
Alle sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden?

Wie groß wird die Herrlichkeit des Richters sein, wenn schon die Herrlichkeit des Herolds so groß ist? Wie groß wird der sein, der als Weg kommen soll (Joh 14,6), wenn derjenige, der den Weg bereitet, schon so groß ist? (Mt 3,3) [...] Die Kirche erachtet die Geburt des Johannes als besonders heilig; es findet sich keiner unter den Heiligen, die uns vorausgegangen sind, dessen Geburt wir feiern; wir feiern nur die von Johannes und Christus [...] Johannes wird von einer unfruchtbaren, alten Frau geboren, Christus von einem jungfräulichen Mädchen. Das Alter der Eltern begünstigte die Geburt des Johannes nicht, die Geburt Christi kam ohne die Vereinigung von Mann und Frau zustande. Der eine wird von einem Engel angekündigt, der andere durch die Stimme des Engels empfangen [...] Die Geburt des Johannes begegnet dem Unglauben und sein Vater wird stumm; Maria glaubt an die [Geburt] des Christus und empfängt ihn durch den Glauben [...]

Johannes bildet also so etwas wie eine Grenzlinie zwischen den beiden Testamenten, dem Alten und dem Neuen. Dass er eine Art Grenze darstellt, bestätigt der Herr selbst mit den Worten: „Bis zu Johannes hatte man nur das Gesetz und die Propheten“ (Lk 16,16). Johannes steht also sowohl für das Alte als auch für das Neue. Weil er die alten Zeiten vertritt, hat er zwei Alte zu Eltern; da er für die neuen Zeiten steht, wird er schon im Mutterleib zum Propheten (Lk 1,41) [...] Er erscheint als Wegbereiter Christi, noch bevor sie sich begegnet sind. Das sind göttliche Zusammenhänge, die die Fassungskraft des schwachen Menschen übersteigen.

Schließlich wird er geboren, empfängt seinen Namen, und sein Vater erhält die Sprache zurück. Diese Ereignisse müssen in ihrer tiefen Symbolik gesehen werden.


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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1297 am: 24. Dezember 2016, 09:56:08 »
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Heilig Abend

Heute auch : Adam und Eva

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Alphons-Maria von Liguori : „Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll“

Die Texte des Tages als Audio

Buch Jesaja 9,1-6.
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird.
Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.
Jeder Stiefel, der dröhnend daherstampft, jeder Mantel, der mit Blut befleckt ist, wird verbrannt, wird ein Fraß des Feuers.
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.
Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit, jetzt und für alle Zeiten. Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.

Psalm 96(95),1-2.3.11.12-13a.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.

Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes
vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.




Brief des Apostels Paulus an Titus 2,11-14.
Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten.
Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben,
während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.
Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,1-14.
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.
Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,
der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Alphons-Maria von Liguori (1696-1787), Bischof und Kirchenlehrer
Ansprache zur Weihnachtsnovene Nr.10
„Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll“

„Ich verkünde euch eine große Freude“. Das sind die Worte, die der Engel an die Hirten von Bethlehem gerichtet hat. Heute, ihr Getreuen, spreche ich sie zu euch. Ich bringe euch eine Nachricht, die euch große Freude machen soll. Kann es für arme, zum Tod verurteilte Verbannte eine beglückendere Nachricht geben als die, dass ihnen ihr Retter erschienen ist, der sie vor dem Tod errettet und ihnen die Rückkehr in die Heimat ermöglicht? Und das genau verkündige ich euch: „Der Retter ist euch geboren“ [...]

Wenn ein König zum ersten Mal in eine Stadt seines Reiches kommt, erweist man ihm größte Ehren: Dekorationen und Triumphbögen allenthalben! Rüste dich also, du glückliches Bethlehem, deinen König würdig zu empfangen [...] Wisse, so sagt der Prophet zu dir (Mi 5,1), wisse, dass dir der Vorzug gegeben ist vor allen Städten der Erde, denn dich hat der König des Himmels als Geburtsort hienieden auserwählt, um nicht nur über Judäa, sondern allerorts über die Herzen der Menschen zu herrschen [...] Was mögen die Engel gesagt haben, als sie mit ansahen, wie die Mutter Gottes in eine Felsengrotte ging, um dort den König der Könige zu gebären! Kinder von Fürsten kommen in goldfunkelnden Gemächern zur Welt, umstanden von den höchsten Würdenträgern des Reiches. Der König des Himmels aber will in einem kalten, unbeheizten Stall geboren werden, wo er als Bettdecke nichts als armselige Stofffetzen, als Bett eine elende Futterkrippe mit etwas Stroh hat [...]

Allein der Gedanke an die Umstände, unter denen Jesus Christus geboren wurde, müsste in uns eine glühende Liebe entfachen; und die Worte: Krippe, Stroh, Milch, Wimmern müssten vor unseren Augen das Bild des Kindes von Bethlehem erstehen lassen und zu feurigen Pfeilen werden, die in unseren Herzen Wunden der Liebe hinterlassen. Glückselige Grotte, Krippe, Stroh! Aber um wie vieles glückseligere Menschen, die mit Inbrunst und Zärtlichkeit diesen so liebenswerten Herrn lieben und ihn in glühender Liebe in der heiligen Kommunion empfangen! Mit welch ungestümer Freude Jesus doch Wohnung nimmt in einer Seele, die ihn wirklich liebt!



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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1298 am: 25. Dezember 2016, 08:06:01 »
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Hochfest der Geburt des Herrn – Weihnachten

Heute auch : Hl. Anastasia

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Basilius : „Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater“

Die Texte des Tages als Audio

Buch Jesaja 52,7-10.
Wie willkommen sind auf den Bergen die Schritte des Freudenboten, der Frieden ankündigt, der eine frohe Botschaft bringt und Rettung verheißt, der zu Zion sagt: Dein Gott ist König.
Horch, deine Wächter erheben die Stimme, sie beginnen alle zu jubeln. Denn sie sehen mit eigenen Augen, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.
Brecht in Jubel aus, jauchzt alle zusammen, ihr Trümmer Jerusalems! Denn der Herr tröstet sein Volk, er erlöst Jerusalem.
Der Herr macht seinen heiligen Arm frei vor den Augen aller Völker. Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.
Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!




Brief an die Hebräer 1,1-6.
Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten;
in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.
Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt, und weiter: Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein?
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in die Welt einführt, sagt er: Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,1-18.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer
Homilie zur Geburt Christi ; PG 31, 1471f.
„Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater“

„Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt“ (Mt 2,10). Heute wird diese große Freude auch uns im Herzen zuteil, eine Freude, die die Engel den Hirten ankündigen. Lasst uns mit den Weisen aus dem Morgenland anbeten, mit den Hirten Gott rühmen und mit den Engeln singen: Heute ist uns der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr; Gott der Herr ist uns erschienen [...]

Dieses Fest wird von der ganzen Schöpfung gefeiert: die Sterne am Himmel eilen herbei; die Weisen kommen aus den Heidenländern, die Erde empfängt in einer Grotte. Alles trägt zu diesem Feste bei, es gibt keine leeren Hände. Lasst auch uns ein Freudenlied anstimmen [...]; lasst uns das Heil der Welt feiern, den Geburtstag des Menschengeschlechts. Heute ist die Verurteilung aufgehoben, die auf Adam lag. Niemals mehr wird man sagen: „Staub bist du, zum Staub musst du zurück“ (Gen 3,19), sondern vereint mit dem, der vom Himmel herabsteigt, wirst du in den Himmel erhoben [...]

„Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt“ (vgl. Jes 9,5) [...] Welch unergründliche Güte und Menschenliebe! Stelle dich also in die Reihen derer, die voll Freude ihren Herrn empfangen, der vom Himmel kommt, und die den großen Gott in diesem kleinen Kind anbeten. Die Macht Gottes erweist sich in seinem Leib wie das Licht, das durch die Fenster strömt und in den Augen derer leuchtet, die ein reines Herz haben (Mt 5,8). Mit ihnen werden wir dann alle „mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln und in sein Bild verwandelt werden, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit“ (vgl. 2 Kor 3,18). Und das wird geschehen durch die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und durch seine Liebe zu den Menschen.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1299 am: 26. Dezember 2016, 10:14:03 »
 ;mloda ()*kjht545 ;ghjghg

MONATSBOTSCHAFT VOM 25. DEZEMBER 2016

„Liebe Kinder! Mit großer Freude bringe ich heute meinen Sohn Jesus zu euch, damit Er euch Seinen Frieden schenke. Öffnet eure Herzen, meine lieben Kinder, und seid froh, dass ihr Ihn empfangen könnt. Der Himmel ist mit euch und kämpft für den Frieden in euren Herzen, Familien und in der Welt, und ihr, meine lieben Kinder, helft mit euren Gebeten, dass es so sein wird. Ich segne euch mit meinem Sohn Jesus und ich rufe euch auf, die Hoffnung nicht zu verlieren, und dass euer Blick und euer Herz immer in Richtung Himmel und Ewigkeit ausgerichtet sein werden. So werdet ihr Gott und Seinen Plänen gegenüber offen sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
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