Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 476212 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1300 am: 27. Dezember 2016, 08:00:16 »
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JAHRESBOTSCHAFT DER MUTTERGOTTES VOM 25. DEZEMBER 2016 AN DEN SEHER JAKOV COLO

„Liebe Kinder! Heute, an diesem Gnadentag, lade ich euch auf besondere Weise ein, für den Frieden zu beten. Kinder, ich bin als Königin des Friedens hierhergekommen und habe euch so viele Male aufgerufen, für den Frieden zu beten. Aber, Kinder, eure Herzen sind friedlos. Die Sünde hindert euch, dass ihr euch in Vollkommenheit für die Gnade und den Frieden, den Gott euch schenken möchte, öffnet. Um den Frieden zu leben, meine Kinder, müsst ihr zuerst den Frieden in euren Herzen haben und in Vollkommenheit Gott und Seinem Willen hingegeben sein. Sucht nicht den Frieden und das Glück in irdischen Dingen, denn dies ist alles vergänglich. Sehnt euch nach der wahrhaftigen Barmherzigkeit und dem Frieden, der nur von Gott kommt, und nur so werden eure Herzen mit wahrer Freude erfüllt sein und nur auf diese Weise könnt ihr zu Zeugen des Friedens in dieser friedlosen Welt werden. Ich bin eure Mutter und halte Fürsprache vor meinem Sohn für jeden von euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1301 am: 28. Dezember 2016, 08:05:44 »
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Fest der unschuldigen Kinder

Heute auch : Hl. Unschuldige Kinder

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Eusebius Gallicanus : „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ (Mt 2,2)

Die Texte des Tages als Audio

Erster Johannesbrief 1,5-10.2,1-2.
Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Psalm 124(123),2-3.4-5.7-8.
Hätte sich nicht der Herr für uns eingesetzt,
als sich gegen uns Menschen erhoben,
dann hätten sie uns lebendig verschlungen,
als gegen uns ihr Zorn entbrannt war.

Dann hätten die Wasser uns weggespült,
hätte sich über uns ein Wildbach ergossen.
Dann hätten sich über uns die Wasser ergossen,
die wilden und wogenden Wasser.

Unsre Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen;
das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.
Unsre Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 2,13-18.
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig, und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.
Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist:
Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen: Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Eusebius Gallicanus (5. Jh) Mönch, dann Bischof
Predigt 219; PL 39, 2150
„Wo ist der neugeborene König der Juden?“ (Mt 2,2)

Der heimtückische, von den Sterndeutern getäuschte König Herodes schickt seine Häscher nach Bethlehem und Umgebung mit dem Auftrag, alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren zu töten [...] Nichts aber hast du erreicht, du grausamer und anmaßender Barbar: Märtyrer bringst du hervor, Christus finden kannst du nicht! Der unglückselige Tyrann war überzeugt, dass die Ankunft unseres Herrn ihn vom Königsthron stoßen würde. So ist es aber nicht. Christus ist nicht gekommen, um die Ehre eines anderen für sich zu beanspruchen, sondern uns die seine zum Geschenk zu machen. Er ist nicht gekommen, um sich eines irdischen Königreichs zu bemächtigen, sondern um uns das Himmelreich zu schenken. Er ist nicht gekommen, um sich Würden anzueignen, sondern um Schimpf und Misshandlung zu erleiden. Er ist nicht gekommen, um sein heiliges Haupt mit einem Diadem aus Edelsteinen krönen zu lassen, sondern mit einer Dornenkrone. Er ist nicht gekommen, um glanzvoll über Zeptern zu thronen, sondern um verhöhnt und gekreuzigt zu werden.

Als der Herr geboren wurde, „erschrak Herodes und mit ihm ganz Jerusalem“ (vgl. Mt 2,3). Was ist daran staunenswert, wenn die Ruchlosigkeit durch die Geburt der Güte irritiert wird? Ein Mann in Waffen erschrickt tatsächlich vor dem, der in der Krippe liegt; ein stolzer König zittert vor dem Demütigen; der in Purpur Gekleidete fürchtet das in Windeln gewickelte Kleinkind [...] Er gab vor, den anbeten zu wollen, den er vernichten wollte (Mt 2,8). Die Wahrheit aber hat keine Angst vor den Fallstricken der Lüge. Verrat kann Christus nicht auffinden, denn man muss Gott mit Glauben und nicht mit Grausamkeit suchen: Gott, der lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.



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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1302 am: 29. Dezember 2016, 07:58:18 »
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Erster Johannesbrief 2,3-11.
Liebe Brüder! Wenn wir die Gebote Jesu Christi halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben.
Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm.
Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind.
Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.
Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.
Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in ihm und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber, und schon leuchtet das wahre Licht.
Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis.
Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln.
Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

Psalm 96(95),1-2.3-4.5-6.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen,
mehr zu fürchten als alle Götter.

Alle Götter der Heiden sind nichtig,
der Herr aber hat den Himmel geschaffen.
Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht,
Macht und Glanz in seinem Heiligtum.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,22-35.
Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Aelred von Rievaulx (1110-1167), englischer Zisterzienserabt
In Ypapanti Domini (Unveröffentlichte Reden, S. 51−52)
Simeon nahm das Kind in seine Arme

Simeon wurde vom Geist in den Tempel geführt. Und du, wenn du Jesus überall in rechter Weise gesucht hast, das heißt, wenn du ihn – wie die Braut im Hohenlied (Hld 3,1−3) – auf deinem Lager mal lesend, mal betend, mal betrachtend gesucht und deine Brüder befragt hast, von ihm geredet, über ihn Worte gewechselt hast; wenn du ihn auf den Straßen und Plätzen gesucht hast und dir dabei andere mit Wort und Tat geholfen haben; wenn du ihn bei den Wächtern gesucht hast, also denen zugehört hast, die schon zur Vollkommenheit gelangt sind – dann wirst du geführt vom Geist in den Tempel kommen. Das ist gewiss der beste Ort, wo sich Wort und Seele begegnen können: man sucht ihn überall und begegnet ihm im Tempel […] „Ich fand ihn, den meine Seele liebt“ (vgl. Hld 3,4). Suche also überall, in allem, bei allen, durchkämme alles und komme schließlich zum Zelt, zur Wohnung Gottes, und du wirst fündig.

Simeon wurde vom Geist in den Tempel geführt. Als seine Eltern den kleinen Jesus hereinbrachten, nahm Simeon ihn in seine Arme: und es war eine Liebe, die Einverständnis schätzt, die sich in der Umarmung bindet, die die Zuneigung genießt. Brüder, hier sollen Worte verstummen […] hier soll nur noch Stille sein. Die Geheimnisse des Gemahls und der Gemahlin […], kein Fremder soll sie mit ihnen teilen. „Mein Geheimnis gehört mir, es gehört mir!“ Wo ist für dich dein Geheimnis, Gemahlin? Du allein hast doch die Süße des Kusses im Geist erfahren, wenn der geschaffene Geist und der ungeschaffene Geist einander nahen und sich verbinden, so dass sie zwei in einem werden, besser noch, dass sie eins sind: rechtfertigend und gerechtfertigt, geheiligt und heiligend, vergöttlichend und vergöttlicht [...]

Wenn wir es doch verdienten, noch das folgende zu sagen: „Ich packte ihn, ließ ihn nicht mehr los“ (Hld 3,4). Der hl. Simeon hat es verdient, er, der gesagt hat: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.“ Er wollte, dass man ihn scheiden lasse, befreit von den Banden des Fleisches, um Jesus Christus, unseren Herrn, dem ewiglich Ruhm und Ehre gebühren, noch enger im Herzen umarmen zu können.



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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1303 am: 30. Dezember 2016, 08:01:10 »
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Fest der Heiligen Familie

Heute auch : Hl. Felix I.

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Johannes Tauler : „Steh auf [...] denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot“

Die Texte des Tages als Audio

Buch Jesus Sirach 3,2-6.12-14.
Denn der Herr hat den Kindern befohlen, ihren Vater zu ehren, und die Söhne verpflichtet, das Recht ihrer Mutter zu achten.
Wer den Vater ehrt, erlangt Verzeihung der Sünden,
und wer seine Mutter achtet, gleicht einem Menschen, der Schätze sammelt.
Wer den Vater ehrt, wird Freude haben an den eigenen Kindern, und wenn er betet, wird er Erhörung finden.
Wer den Vater achtet, wird lange leben, und wer seiner Mutter Ehre erweist, der erweist sie dem Herrn.
Mein Sohn, wenn dein Vater alt ist, nimm dich seiner an, und betrübe ihn nicht, solange er lebt.
Wenn sein Verstand abnimmt, sieh es ihm nach, und beschäme ihn nicht in deiner Vollkraft!
Denn die Liebe zum Vater wird nicht vergessen, sie wird als Sühne für deine Sünden eingetragen.

Psalm 128(127),1-2.3.4-5.
Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und der auf seinen Wegen geht!
Was deine Hände erwarben, kannst du genießen;
wohl dir, es wird dir gut ergehn.

Wie ein fruchtbarer Weinstock ist deine Frau
drinnen in deinem Haus.
Wie junge Ölbäume sind deine Kinder
rings um deinen Tisch.

So wird der Mann gesegnet,
der den Herrn fürchtet und ehrt.
Es segne dich der Herr vom Zion her.
Du sollst dein Leben lang das Glück Jerusalems schauen.




Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3,12-21.
Brüder! Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!
Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.
In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!
Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.
Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des Herrn. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt.
Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht aufgebracht gegen sie!
Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem; denn so ist es gut und recht im Herrn.
Ihr Väter, schüchtert eure Kinder nicht ein, damit sie nicht mutlos werden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 2,13-15.19-23.
Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum
und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot.
Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel.
Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa
und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Johannes Tauler (um 1300-1361), Dominikaner in Straßburg
2. Predigt, zum Dreikönigsfest
„Steh auf [...] denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot“

Als Josef mit dem Kind und seiner Mutter geflohen war, und ihm der Engel im Schlaf sagte, dass Herodes tot sein, da hörte Josef sagen, dass Archelaus, sein Sohn, in dem Land regiere, und er fürchtete sich auch da noch sehr, dass das Kind getötet würde. Der Herodes, der das Kind verjagt hatte und es töten wollte, das ist die Welt, die ohne allen Zweifel das Kind tötet, der man notgedrungen entfliehen muss und entfliehen soll, wenn man es erhalten will. Wenn man nun der Welt äußerlich entflohen ist [...], so steht Archelaus dennoch in dir auf und herrscht: eine ganze Welt steht dennoch in dir auf, die du nimmer überwindest, es sei denn, dass große Übung, Fleiß und Gottes Hilfe hinzukommen.

Denn viele starke und grimmige Feinde hast du in dir zu überwinden, die kaum je für immer überwunden werden. Die Welt ficht dich an mit geistiger Hoffart: Du willst gesehen sein und beachtet sein und gehört sein [...] Der zweite Feind ist dein eigenes Fleisch, das ficht dich mit Unkeuschheit des Leibes und der Phantasie an [...] Der dritte Feind ist jener, der dich mit Boshaftigkeit anficht, mit bitteren Gedanken, mit Argwohn, mit Verurteilungen, mit Hass und Rache [...] Willst du also gerettet werden, so musst du diesem allen entfliehen, denn dies ist so recht Archelaus, der arge. Fürchte dich und sieh dich vor, wahrhaftig, dies alles will dir das Kind töten [...]

Josef wurde vom Engel geboten, wieder in das Land Israel zu ziehen. Israel bedeutet soviel wie „Land der Beschauung“; Ägypten meint „Finsternis“ [...] Josef wurde diese Weisung im Schlaf zuteil. Also soll der Mensch nichts tun als in gelassenem Leiden sich demütig beugen, in Schlafesweise leiden und sich an nichts stören: Lass dich und leide es aus, nicht besser kannst du seiner ledig werden, und bleibe ohne Sünde, im Schlafe wirst du heraus entboten, d.h. nur im wahren Lassen und Leiden, wie es Josef geschah [...] Du magst dann nach Galiläa fahren, das bedeutet „Überfahrt“: Hier ist man über alle Dinge gekommen und hinübergefahren, und dann kommt man auch nach Nazareth, in die „wahre Blüte“, wo die Blumen des ewigen Lebens entspringen. Da ist der wahre, sichere Vorgeschmack des ewigen Lebens, da ist volle Sicherheit, da ist unaussprechlicher Friede und Freude und Rast, dahin kommen allein die, die sich lassen und leiden und unterwerfen, bis Gott sie hinausführt, und die sich nicht selbst gewaltsam befreien. Die kommen in diesen Frieden und in diese Blüte zu Nazareth und finden da, was sie ewiglich genießen werden. Dass dies uns allen zuteil werde, dazu helfe uns der liebreiche Gott.

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« Antwort #1304 am: 31. Dezember 2016, 08:27:28 »
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Heute auch : Hl. Silvester I.

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Leo der Große : „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“

Die Texte des Tages als Audio

Erster Johannesbrief 2,18-21.
Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.
Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.
Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es.
Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.

Psalm 96(95),1-2.11-12.13.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht
und die Nationen nach seiner Treue.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,1-18.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Leo der Große (?-um 461), Papst und Kirchenlehrer
1. Predigt zur Geburt des Herrn; PL 59,190
„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“

Heute, geliebte Brüder, ist unser Herr geboren: freuen wir uns! An dem Tag, an dem das Leben geboren wird, ist es nicht gestattet traurig zu sein. Dieser Tag macht die Angst vor dem Tod zunichte und erfüllt uns, weil er uns die Ewigkeit verheißt, mit Freude. Alle dürfen an dieser Fröhlichkeit teilnehmen, alle haben ein und denselben Grund zur Freude. Denn unser Herr ist gekommen, um Sünde und Tod zu vernichten [...] und alle Menschen zu befreien. Der Heilige möge frohlocken, denn der Sieg ist bald sein. Der Sünder möge sich freuen, denn es wird ihm Vergebung angeboten. Der Heide fasse Mut, denn er ist zum Leben gerufen. Als die Fülle der Zeit gekommen war, wie sie die unergründliche Vorsehung Gottes festgesetzt hatte, da nahm der Sohn Gottes tatsächlich unsere Menschennatur an, um sie mit ihrem Schöpfer zu versöhnen [...]

Der Logos, das Wort Gottes, das Gott und Sohn Gottes ist, das im Anfang bei Gott war, durch das alles und ohne das nichts geworden ist − es wurde Mensch, um die Menschen vor dem ewigen Tod zu retten. Er hat sich erniedrigt und unsere bescheidene Menschennatur angenommen, ohne dass dadurch seine Majestät geschmälert worden wäre. Er blieb, was er war, und wurde, was er nicht war: so hat er unsere knechtliche Lebensform mit seiner Lebensform − eines Wesens mit Gottvater − vereint [...] Die Majestät bekleidet sich mit Niedrigkeit, Kraft mit Schwäche, Ewigkeit mit Sterblichkeit: wahrer Gott und wahrer Mensch, in Einheit mit dem einzigen Herrn, einziger Mittler zwischen Gott und den Menschen (1 Tim 2,5) [...]

So wollen wir, geliebte Brüder, Gott dem Vater Dank sagen durch seinen Sohn im Heiligen Geist. Denn in seinem tiefen Mitleid mit uns, in seiner Liebe zu uns hat er sich unser erbarmt. Als wir infolge unserer Sünden tot waren, hat er uns durch Christus zu neuem Leben erweckt. Er wollte, dass wir in ihm eine neue Schöpfung sind, ein neues Werk seiner Hände (Eph 2,4−5; 2 Kor 5,17) [...] Christ, werde dir deiner Würde bewusst!



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Hochfest der Gottesmutter Maria, Neujahr und Weltfriedenstag

Heute auch : Hl. Fulgentius von Ruspe

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Proklos von Konstantinopel : „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4)

Die Texte des Tages als Audio

Buch Numeri 6,22-27.
Der Herr sprach zu Mose:
Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:
Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.
So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich werde sie segnen.

Psalm 67(66),2-3.5.6.8.
Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.




Brief des Paulus an die Galater 4,4-7.
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt,
damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.
Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,16-21.
In jener Zeit eilten die Hirten nach Bethlehem und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.
Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Proklos von Konstantinopel (um 390-446), Bischof
Predigt Nr. 1; PG 65, 682
„Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau“ (Gal 4,4)

Die Natur erbebe vor Freude, und das ganze Menschengeschlecht jauchze, denn auch die Frauen sehen sich geehrt. Die Menschheit tanze im Reigen [...]: „wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden“ (Röm 5,20). Jetzt hat uns die heilige Gottesmutter vereint, die Jungfrau Maria, reinstes Gefäß der Jungfräulichkeit, himmlischer Garten des zweiten Adam, Ort, an dem die Naturen sich verbinden, Ort, an dem sich unser Geschick zum Guten wendete, hochzeitliches Gemach, in der sich Christus unserem Fleisch vermählte. Sie ist der geistige Dornbusch, den das Feuer der Geburt eines Gottes nicht verbrannt hat, die leichte Wolke, die den trug, der auf den Cherubim thront, das reine Vlies, auf das sich der himmlische Tau senkte [...] Maria, Magd und Mutter, Jungfrau, Himmel, einzige Brücke zwischen Gott und den Menschen, Webstuhl der Inkarnation, auf welchem das Gewand der Verbindung der Naturen wunderbar gewebt wurde, mit dem hl. Geist als Weber.

Gott hat es in seiner Güte nicht verschmäht, aus einer Frau geboren zu werden, auch wenn der, der aus ihr hervorkam, selbst das Leben war. Wenn aber die Mutter nicht Jungfrau geblieben wäre, hätte diese Geburt nichts Erstaunliches an sich. Es wäre ganz einfach ein Mensch geboren worden. Da sie aber selbst nach der Geburt Jungfrau geblieben ist, wie hätte es sich da nicht um Gott und um ein unaussprechliches Geheimnis handeln können? Ohne Makel wurde er geboren, auf unsagbare Weise, er, für den später verschlossene Türen kein Hindernis waren, und vor dem, im Blick auf die Verbindung seiner beiden Naturen, Thomas ausrief: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28).

Er, der seinem Wesen nach unfähig ist zu leiden, hat aus Liebe zu uns so viele Leiden auf sich genommen. Christus hat keineswegs nach und nach göttliche Natur angenommen. Da er nun einmal Gott war, hat seine Barmherzigkeit, wie der Glaube uns lehrt, ihn dazu gebracht Mensch zu werden. Wir verkündigen nicht einen Menschen, der Gott geworden ist, sondern wir verkündigen einen Gott, der Fleisch angenommen hat. Er hat sich seine Magd zur Mutter gegeben, er, der seinem Wesen nach keine Mutter kennt und der ohne Vater in der Zeit Fleisch angenommen hat.




« Letzte Änderung: 01. Januar 2017, 12:58:00 von vianney »
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1306 am: 02. Januar 2017, 07:57:37 »
 ;mloda ;ksghtr

Erster Johannesbrief 2,22-28.
Liebe Brüder! Wer ist der Lügner - wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.
Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.
Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.
Und seine Verheißung an uns ist das ewige Leben.
Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.
Für euch aber gilt: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr braucht euch von niemand belehren zu lassen. Alles, was seine Salbung euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Bleibt in ihm, wie es euch seine Salbung gelehrt hat.
Und jetzt, meine Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er erscheint, die Zuversicht haben und bei seinem Kommen nicht zu unserer Schande von ihm gerichtet werden.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.
Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,19-28.
Dies ist das Zeugnis Johannes' des Täufers: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias.
Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?
Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet?
Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
293. Predigt, 7. Predigt zur Geburt Johannes des Täufers
„Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft“

Johannes war die Stimme, doch „im Anfang war das Wort“ (Joh 1,1). Johannes, eine Stimme für eine bestimmte Zeit; Christus, das Wort von Anfang an, das ewige Wort. Nimm das Wort weg, was ist dann noch die Stimme? Wo es nichts zu verstehen gibt, da ist leerer Lärm. Die Stimme ohne das Wort dröhnt im Ohr, sie erbaut nicht das Herz. Doch entdecken wir, wie die Dinge sich aneinanderreihen in unserem Herzen, das es zu erbauen gilt: Wenn ich daran denke, was ich sagen soll, dann ist das Wort schon in meinem Herzen; doch wenn ich zu dir sprechen möchte, dann suche ich danach, wie ich in dein Herz gelangen lassen kann, was ich schon in meinem Herzen trage. Wenn ich also danach suche, wie das Wort, das schon in meinem Herzen ist, dich erreichen und sich in deinem Herzen festsetzen kann, so bediene ich mich der Stimme und mittels der Stimme spreche ich zu dir. Der Klang der Stimme lässt die darin enthaltene Idee durch das Wort zu dir gelangen. Ja, es ist wahr, dass der Klang vergeht; doch das Wort, das durch den Klang zu dir gelangt ist, ist nunmehr in deinem Herzen, ohne das meinige verlassen zu haben.

Wenn das Wort zu dir gelangt ist, ist es dann nicht auch der Klang, der, wie bei Johannes dem Täufer, zu sagen scheint: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30). Der Klang der Stimme ist erschollen, um seinen Dienst zu erfüllen, und er ist vergangen, wie um zu sagen: „Ich habe die Freude in Fülle.“ Halten wir also das Wort fest; lassen wir das Wort nicht entweichen, das wir im Tiefsten unseres Herzens empfangen haben.





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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1307 am: 03. Januar 2017, 08:05:08 »
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PRIVATBOTSCHAFT VOM 2. JANUAR 2017 AN MIRJANA

"Liebe Kinder! Mein Sohn war die Quelle der Liebe und des Lichts als Er auf der Erde zu dem Volk aller Völker sprach. Meine Apostel, folgt Seinem Licht. Dies ist nicht einfach. Ihr müsst klein sein. Ihr müsst euch kleiner machen als die anderen, euch mit Hilfe des Glaubens mit Seiner Liebe erfüllen. Kein einziger Mensch auf der Erde kann ohne Glauben wunderbare Erfahrungen erleben. Ich bin mit euch. Ich offenbare mich euch mit diesen wiederholten Kommen, mit diesen Worten; ich möchte euch meine Liebe und mütterliche Sorge bezeugen. Meine Kinder, verschwendet keine Zeit, Fragen zu stellen, auf die ihr nie eine Antwort bekommt. Am Ende eures irdischen Weges wird der himmlische Vater sie euch geben. Wisset immer, Gott weiß alles, Gott sieht alles, Gott liebt. Mein allerliebster Sohn bescheint Leben, zerstreut die Finsternis; und meine mütterliche Liebe, die mich zu euch trägt, ist unaussprechlich, geheimnisvoll, aber wirklich. Ich äußere meine Gefühle zu euch: Liebe, Verständnis und mütterliche Zuneigung. Euch, meine Apostel, ersuche ich um eure Rosen des Gebetes, die Werke der Liebe sein sollen. Das sind für mein mütterliches Herz die liebsten Gebete. Diese bringe ich meinem Sohn dar, der euretwegen geboren wurde. Er sieht und hört euch. Wir sind euch immer nahe. Dies ist die Liebe, die ruft, vereint, bekehrt, ermutigt und erfüllt. Daher, meine Apostel, liebt einander immer und über allem liebt meinen Sohn. Dies ist der einzige Weg zum Heil, zum ewigen Leben. Das ist mein allerliebstes Gebet, das mein Herz mit dem schönsten Rosenduft erfüllt. Betet, betet immer für eure Hirten, dass sie die Kraft haben, das Licht meines Sohnes zu sein. Ich danke euch


Erster Johannesbrief 2,29.3,1-6.
Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, erkennt auch, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, von Gott stammt.
Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.
Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.
Ihr wisst, dass er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und er selbst ist ohne Sünde.
Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.

Psalm 98(97),1.3cd-4.5-6.
Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!



Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,29-34.
In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekanntzumachen.
Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.
Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
Das habe ich gesehen, und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer
In Ephata I, p. 886 (Übers.: P. Viktor L. OFMCap)
„Seht, das Lamm Gottes“

Es ist einzigartig, das Lamm, das für alle gestorben ist. Es wacht über die ganze Herde der Menschen für seinen Gott und seinen Vater, einzig für alle, damit sich alle Gott unterwerfen; einzig für alle, um alle zu gewinnen (vgl. Röm 5,18), damit endlich alle „nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde“ (2 Kor 5,15). Tatsächlich: Während wir noch in Sünden getaucht und folglich dem Tod und dem Verfall unterworfen waren, hat der Vater uns seinen Sohn zu unserer Erlösung geschenkt; ihn allein für alle, denn alles ist in ihm, und er ist besser als alle. „Einer starb für alle“ (vgl. 2 Kor 5,14), damit wir alle in ihm leben.

In der Tat: Wie der Tod das für alle geopferte Lamm ergriffen hat, so hat er uns alle in ihm und mit ihm befreit. Denn wir alle waren in Christus, der unseretwegen und für uns gestorben und auferstanden ist. Wahrlich, wie könnte es geschehen, dass der Tod selbst, der von der Sünde kommt, nicht mit ihm vernichtet worden wäre, nachdem die Sünde vernichtet worden ist? Wenn die Wurzel tot ist, wie könnte sie die Frucht bewahren? Wenn die Sünde tot ist, welchen Grund gäbe es für uns zu sterben? Daher können wir auch mit Freude bezüglich des Todes des Gotteslammes sagen: „Tod, wo ist dein Sieg?“ (1 Kor 15,55).

« Letzte Änderung: 03. Januar 2017, 09:13:24 von vianney »
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« Antwort #1308 am: 04. Januar 2017, 07:56:27 »
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Erster Johannesbrief 3,7-10.
Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist.
Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.

Psalm 98(97),1.7-8.9.
Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
In die Hände klatschen sollen die Ströme,
die Berge sollen jubeln im Chor.

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht,
die Nationen so, wie es recht ist.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,35-42.
In jener Zeit stand Johannes wieder am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm.
Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes!
Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus.
Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi - das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du?
Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde.
Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren.
Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte - Christus.
Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels - Petrus.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Romanos Melodos (?-um 560), Hymnendichter
Hymnus XVII, §§ 12−13
„Kommt und seht“

Die Sünde ist getilgt: mit Unvergänglichkeit werden wir bekleidet werden (1 Kor 15,53); der Wegbereiter zeigt uns unsere Heimkehr in die Gnade: „Seht das Lamm Gottes, es nimmt hinweg die Sünde der Welt.“ Er zeigt auf denjenigen, der den Schuldschein aller zerreißt, die eine große Schuld auf sich geladen hatten. Er, der seit seiner ersten Begegnung mit ihm im Mutterschoß gehüpft hatte (vgl. Lk 1,44), er hat heute denjenigen verkündet und uns denjenigen kundgetan, der uns erschienen ist und alles mit seinem Licht erfüllt.

Der Täufer kündet vom Geheimnis: Er sagt vom Hirten, er sei ein Lamm, und nicht etwa nur ein gewöhnliches Lamm, sondern ein Lamm, das die Sünden hinweg nimmt. „Seht das Lamm Gottes“, sagt er, fortan braucht ihr keinen Sündenbock mehr (Lev 16,21). Erhebt eure Hände zu ihm, ihr alle, indem ihr eure Sünden bekennt, denn er ist gekommen, um zusammen mit den Sünden seines Volkes die Sünden der ganzen Welt hinweg zu nehmen. Vom höchsten Himmel her hat uns allen der Vater dieses Geschenk gemacht: Ihn, der erschienen ist und alles erleuchtet hat [...]

Er hat die finstere Nacht verscheucht, dank ihm ist heller Tag. Über der ganzen Erde erstrahlt jener Tag ohne Abend, Jesus unser Retter. Mit seinem Überfluss ahmt das Land Zebulon das Paradies nach, da ein Strom von Wonnen es tränkt und ein Quell lebendigen Wassers immerfort aus ihm emporquillt [...] In Galiläa können wir heute die Quelle lebendigen Wassers anbeten, Ihn, der erschienen ist und alles erleuchtet (vgl. Mt 4,15−16; vgl. Ps 35(36),9−10).
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« Antwort #1309 am: 05. Januar 2017, 07:56:05 »
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Erster Johannesbrief 3,11-21.
Meine Brüder! Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben
und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.
Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?
Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.

Psalm 100(99),2-3.4-5.
Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.




Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 1,43-51.
In jener Zeit wollte Jesus nach Galiläa aufbrechen; da traf er Philippus. Und Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach!
Philippus war aus Betsaida, dem Heimatort des Andreas und Petrus.
Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs.
Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!
Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit.
Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.
Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.
Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigten über das Johannesevangelium, Nr. 7
Als du unter dem Feigenbaum saßest, habe ich dich gesehen

Natanael saß unter dem Feigenbaum, als säße er im Schatten des Todes. Und dort hat ihn der Herr gesehen, von dem gesagt wird: „über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf“ (Jes 9,1). Was aber hat er zu Natanael gesagt? Du fragst mich, wie ich dich kennen kann? Du sprichst gerade mit mir, weil du von Philippus gerufen wurdest. Doch bevor sein Apostel ihn ruft, hatte Jesus gesehen, dass er Teil seiner Kirche war. Du, die christliche Kirche, ein wahres Kind Israels [...], auch du kennst nunmehr Jesus Christus durch [die Verkündigung] der Apostel, so wie Natanael Jesus Christus erkannt hat durch Philippus. Sein Erbarmen aber hat dich entdeckt, noch bevor du ihn kennenlernen konntest, als du noch ausgestreckt lagst, beladen mit der Last deiner Sünden.

Denn sind es wirklich wir, die Jesus Christus zuerst gesucht haben? Ist nicht vielmehr er selbst es, der uns zuerst gesucht hat? Sind wir es, die armen Kranken, die zum Arzt gekommen sind? Ist es nicht vielmehr der Arzt, der gekommen ist, um die Kranken zu suchen? Hatte sich das Schaf nicht zuerst verlaufen, bevor der Hirte die neunundneunzig anderen zurückgelassen hat, und sich auf die Suche nach ihm machte, es wiederfand und voller Freude auf seinen Schultern zurückbrachte? (Lk 15,4). War das Geldstück nicht zuerst verloren gegangen, bevor die Frau eine Lampe anzündete und nach ihm suchte in ihrem ganzen Haus, bis sie es gefunden hatte? (Lk 15,8) [...] Unser Hirt hat sein Schaf gefunden, nachdem er sich auf die Suche gemacht hatte; wie diese Frau hat er sein Geldstück wiedergefunden, aber erst, als er es gesucht hatte. Wir sind also gesucht worden, und wir können erst sprechen, nachdem wir auch gefunden worden sind. Jede Regung von Überheblichkeit sei uns also fern. Wir wären verloren gewesen ohne Hoffnung auf Rettung, hätte Gott uns nicht gesucht, um uns zu finden.


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