Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 511562 mal)

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Evangelium nach Matthäus 13,36-43.
In jener Zeit verließ Jesus die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,
und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Katechismus der Katholischen Kirche
§ 760-769 (© Liberia Editrice Vaticana)
„Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten“

„Die Welt wurde auf die Kirche hin erschaffen", sagten die Christen der ersten Zeiten (Hermas, vis. 2,4,1) [Vgl. Aristides, apol. 16,6; Justin, apol. 2,7]. Gott hat die Welt auf die Teilnahme an seinem göttlichen Leben hin erschaffen. Diese Teilhabe kommt dadurch zustande, daß die Menschen in Christus versammelt werden, und diese „Versammlung" ist die Kirche. Die Kirche ist das Ziel aller Dinge [Vgl. Epiphanius, her. 1,1,5]. Selbst die schmerzlichen Ereignisse wie der Fall der Engel und die Sünde des Menschen wurden von Gott nur zugelassen als Anlaß und Mittel, um die ganze Kraft seines Armes zu entfalten und der Welt das Vollmaß seiner Liebe zu schenken: „Wie Gottes Wille ein Werk ist und Welt heißt, so ist seine Absicht das Heil der Menschen, und diese heißt Kirche" (Clemens v. Alexandrien, pd. 1,6,27).Die Sammlung des Gottesvolkes beginnt in dem Augenblick, als die Sünde die Gemeinschaft der Menschen mit Gott und mit den Mitmenschen zerstört. Die Sammlung der Kirche ist gewissermaßen die Reaktion Gottes auf das durch die Sünde hervorgerufene Chaos. Diese Wiedervereinigung geschieht insgeheim in allen Völkern: Gott, unserem Vater, ist „in jedem Volk willkommen ... wer ihn fürchtet und tut, was recht ist" (Apg 10,35). Die entfernte Vorbereitung der Sammlung des Gottesvolkes beginnt mit der Berufung Abrahams, dem Gott verheißt, er werde der Stammvater eines großen Volkes werden [Vgl. Gen 12,2; 15,5-6]. Die unmittelbare Vorbereitung beginnt mit der Erwählung Israels zum Gottesvolk [Vgl. Ex 19,5-6; Dtn 7,6]. Israel wird erwählt, um das Zeichen der künftigen Sammlung aller Nationen zu sein [Vgl. Je,2,2-5; Mi 4,1-4]...Aufgabe des Sohnes und Grund seiner Sendung ist es, in der Fülle der Zeiten den Heilsratschluß seines Vaters zu verwirklichen... „Um den Willen des Vaters zu erfüllen, gründete Christus auf Erden das Himmelreich. Die Kirche ist „das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi" (LG 3)... „Die Kirche ... wird erst in der himmlischen Herrlichkeit vollendet werden" (LG 48), bei der Wiederkunft Christi in Herrlichkeit... [Sie] sehnt sich nach dem vollendeten Reich... Zur Vollendung der Kirche und durch sie zur Vollendung der Welt in Herrlichkeit wird es nicht ohne große Prüfungen kommen. Erst dann werden „alle Gerechten von Adam an, ‚von dem gerechten Abel bis zum letzten Erwählten', in der allumfassenden Kirche beim Vater versammelt werden" (LG 2).





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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.
Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 - 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilie über den hl. Matthäus, 47, 2
Die Gleichnisse vom Schatz und der Perle

Die Gleichnisse vom Schatz und der Perle lehren beide dasselbe, nämlich dass das Evangelium allen Schätzen der Welt vorzuziehen ist. Noch verdienstvoller jedoch ist es, dies mit Freude und ohne Zaudern zu tun. Eines sollten wir nie vergessen: Auf alles verzichten, um Gott zu folgen, bedeutet eher einen Gewinn als einen Verlust. Die Verkündigung des Evangeliums ist in dieser Welt verborgen, gleich einem Schatz, einem Schatz von unvorstellbarem Wert. Um in den Besitz dieses Schatzes zu gelangen, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: man muss auf die Güter der Welt verzichten und großen Mut besitzen. Es handelt sich ja um einen „Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.“ Diese einzigartige Perle stellt die Wahrheit dar, sie ist einmalig und unteilbar. Besitzt du eine Perle? Dann kennst du ja deinen Reichtum: Deine Perle, dein Reichtum, verbirgt sich in deiner hohlen Hand, und niemand weiß davon. Ebenso ist es mit dem Evangelium: Wenn du es mit Glauben umschließt, wenn es in deinem Herzen tief verborgen ist – welch ein Schatz! Du allein weißt davon Bescheid; die Ungläubigen, die weder wissen, um was es sich handelt, noch wie wertvoll es ist, haben keine Ahnung von deinem unvergleichlichen Reichtum.
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #58 am: 01. August 2013, 08:32:15 »
Liebe Mitchristen,

Haben wir wirklich schon den goldenen Acker, die edle Perle für unser Leben gefunden. Sind wir bereit uns zu verleugnen, das Kreuz auf uns zu nehmen und Ihm zu folgen, um die Welt zu retten. Sind wir bereit zur widergutmachenden Busse und Sühne für unsere Sünden und die Sünden der Welt? Haben wir inzwischen schon gebeichtet?

Ewiger Vater, ich opfere  dir auf den kostbaren Leib, das Blut, die Seele und die GOttheit deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn, Jesus Christus, zur Vergebung meiner Sünden und die Sünden der ganzen Welt.

Hört auf die Mahnungen Marias in Fatima: Betet, betet, betet und tut Busse...denn niemand weiss wann seine letzte Stunde schlägt...vielleicht schon heute!

in caritas Dei

Dominique
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #59 am: 02. August 2013, 08:24:25 »
Evangelium nach Matthäus 13,54-58.
In jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun?
Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder?
Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles?
Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie.
Und wegen ihres Unglaubens tat er dort nur wenige Wunder.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Benedikt XVI., Papst von 2005 bis 2013
Enzyklika «Spe Salvi», 47 (© Libreria Editrice Vaticana)
"Wegen ihres Mangels an Glauben"

Einige neuere Theologen sind der Meinung, daß das verbrennende und zugleich rettende Feuer Christus ist, der Richter und Retter. Das Begegnen mit ihm ist der entscheidende Akt des Gerichts. Vor seinem Anblick schmilzt alle Unwahrheit. Die Begegnung mit ihm ist es, die uns umbrennt und freibrennt zum Eigentlichen unserer selbst. Unsere Lebensbauten können sich dabei als leeres Stroh, als bloße Großtuerei erweisen und zusammenfallen. Aber in dem Schmerz dieser Begegnung, in der uns das Unreine und Kranke unseres Daseins offenbar wird, ist Rettung. Sein Blick, die Berührung seines Herzens heilt uns in einer gewiß schmerzlichen Verwandlung "wie durch Feuer hindurch". Aber es ist ein seliger Schmerz, in dem die heilige Macht seiner Liebe uns brennend durchdringt, so daß wir endlich ganz wir selber und dadurch ganz Gottes werden.So wird auch das Ineinander von Gerechtigkeit und Gnade sichtbar: Unser Leben ist nicht gleichgültig, aber unser Schmutz befleckt uns nicht auf ewig, wenn wir wenigstens auf Christus, auf die Wahrheit und auf die Liebe hin ausgestreckt geblieben sind. Er ist im Leiden Christi letztlich schon verbrannt. Im Augenblick des Gerichts erfahren und empfangen wir dieses Übergewicht seiner Liebe über alles Böse in der Welt und in uns. Der Schmerz der Liebe wird unsere Rettung und unsere Freude.


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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #60 am: 03. August 2013, 10:39:41 »
Liebe Mitchristen,

Lasset uns heute für unsere Priester und Ordensleute Sühnen und Busse tun. Dadurch sollten sie wieder stark im Glauben und der Verkündung werden. Wenn unsere Priester uns nicht zur Sühne, Busse und Sündenbewusstsein aufrufen, dann weil bei ihnen selbst dieses Sündenbewusstsein sehr geschwächt ist , wenn nicht verschwunden! Dies ist eine List Satans!
Lasset uns also ab heute für sie beten, opfern, büssen, sühnen und unser Kreuz tragen damit sie die wahre Lehre wieder mit Kraft und Glauben verkünden mögen. Lasset uns auch für unseren Papst beten dass er nicht in die Falle des Populismus fällt wo alles gleich ist!

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Dominique
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #61 am: 04. August 2013, 11:15:31 »
Evangelium nach Lukas 12,13-21.
In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen.
Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?
Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt.
Und er erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.
Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll.
Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen.
Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iß und trink, und freu dich des Lebens!
Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?
So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Basilius (um 330 - 379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer
6. Homilie, Über den Reichtum
Andere Scheunen bauen

„Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?“ Das Verhalten des Reichen aus dem Evangelium ist dermaßen lächerlich, wie die ewige Verdammnis unerbittlich ist. Wahrhaftig, jener Mann, der von dieser Welt genommen wird in so kurzer Zeit, welche Vorhaben plant er doch in seinem Geist? „Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen.“ Ich würde gerne zu ihm sagen: Du tust gut daran, denn sie verdienen es nur allzu sehr, niedergerissen zu werden, die Scheunen der Ungerechtigkeit. Mit deinen eigenen Händen zerstöre gänzlich, was du unehrlich gebaut hast. Lasse deine Weizenvorräte vergehen, an denen sich niemand stärken konnte. Lasse verschwinden jedes Gebäude, in das sich dein Geiz fliehen konnte, reiße die Dächer weg, lege die Mauern nieder, setze den Weizen der Sonne aus, der verdirbt, hole die Reichtümer aus ihrem Gefängnis, die dort gefangen waren…„Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen.“ Wenn du auch sie gefüllt haben wirst, welcher Seite wirst du dich dann zuneigen? Wirst du sie wieder niederreißen, um andere aufzubauen? Gibt es eine größere Dummheit, als sich ohne Ende zu plagen, als verbissen zu bauen und verbissen zu zerstören? Du hast als Scheunen – wenn du es denn willst – die Wohnungen der Bedürftigen. Häufe dir Schätze im Himmel an. Was dort gelagert ist, das „nagen die Würmer nicht an, der Rost zerfrisst es nicht, die Diebe können es nicht stehlen.“ (vgl. Mt 6,20).
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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #62 am: 05. August 2013, 10:15:24 »
Beichtandacht

Die guten Beichten tragen zum Fortschritt der Seele ausserordentlich viel bei. Trete zur Abrechnung mit Gott nie flüchtig hinzu, sondern mit Ernst, so dass du nachher auch den Gang in die Ewigkeit antreten dürftest. Darum rufe deinen Schutzengel an, den Zeugen deiner Taten. Und Maria, die Mutter der Gnade und Barmherzigkeit. Flehe mit dem Vertrauen des verlorenen Sohnes zum Vater der Erbarmungen, zum Herzen des Erlösers, und rufe den Heiligen Geist an.
Anrufung des Heiligen Geistes:
O mein Gott, der du jeden Menschen erleuchtest, der in diese Welt kommt, erleuchte auch mein Herz mit einem Strahl deiner göttlichen Gnade, damit ich meine Sünden und Nachlässigkeiten klar erkenne, aufrichtig bereue und beichte, für dieselben genugtun und mich bessern möge. Amen.

Alsdann erforsche das Gewissen nach den Geboten Gottes und der Kirche, nach den Hauptsünden und den besonderen Pflichten deines Standes. Überdenke auch die Nachlässigkeiten gegen die heilige Regel.
Die Gewissenserforschung soll nicht ängstlich, aber auch nicht oberflächlich sein. Das Reuegebet muss innerlich sein, von Herzen kommen.
Hoffnung auf Verzeihung
O Gott, sei mir armen Sünder gnädig! Du willst ja nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehre und lebe. Wenn auch meine Sünden zahlreich waren wie der Sand am Meere, so willst du ihrer nacht mehr gedenken. Warum bist du traurig, meine Seele? Hoffe auf den Herrn, und ich werde ihm ein Loblied singen, meinem Gott und Erlöser. Wenn wir gesündigt haben, so haben wir einen Fürsprecher beim Vater, Jesum Christum den Gerechten, und dieser ist die Verzeihung für unsere Sünden. Er ist nicht gekommen, die Gerechten zu berufen, sondern die Sünder.
Flehen um Verzeihung
Erbarme dich meiner, o Gott, nach deiner grossen Barmherzigkeit und nach der Menge deiner Erbarmungen tilge meine Missetat. Verstoss mich nicht von deinem Angesicht! Ein Opfer ist vor dir ein zerknirschter Geist. Ein reuiges und demütiges Herz wirst du, o Gott, nicht verachten. Sieh doch mein Elend, meine Pein. Ich bin so verlassen und elend. Der Sünden meiner Jugend und meines Unverstandes gedenke nicht in deiner Milde. Vater, ich habe gesündigt wider den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr wert dein Kind zu heissen; nimm mich nur an als einen deiner geringsten Diener.
Reue
Du hast mich als dein Kind aufgezogen, ich aber habe dich, o bester Vater, verachtet. Du hast mich gerufen, ich aber habe nicht auf dich gehört. Ich liebte die Finsternis mehr als das Licht und mehr als dich, mein Gott, die Welt mit ihrer Augenlust, Fleischeslust und Hoffart des Lebens. Unruhig ist mein Herz bis es ruhet in dir. Gib mir wieder die Freude deines Heiles und deinen Frieden, den die Welt nicht geben kann. Ein reines Herz erschaffe in mir, o Gott, und den rechten Geist erneuere in meinem Innern!
Guter Vorsatz
Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater zurückkehren. Ich habe es gesagt, nun will ich anfangen. Habe Geduld mit mir; ich will meine Schuld wiedergutmachen. Ich will den alten Menschen samt seinen Werken ausziehen und den neuen anziehen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Wachen und beten will ich, damit ich nicht in Versuchung falle. Mit Christus will ich auferstehen und suchen, was droben ist, nicht was auf Erden.
Form der Anklage
Ich armer, sündiger Mensch bekenne vor Gott dem Allmächtigen, Maria, der seligsten Jungfrau, dem heiligen Vater Franziskus und Ihnen, hochwürdiger Vater, meine Sünden, die ich seit meiner letzten Beicht... begangen habe.
Hier folgt das Bekenntnis der Sünden. Zum Schlusse sage:
Ich schliesse auch ein alle Sünden meines früheren Lebens, vorzüglich jene, die ich gegen das... Gebot begangen habe.
O Jesus sei mir gnädig und barmherzig! +


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« Antwort #63 am: 06. August 2013, 09:20:34 »
Evangelium nach Lukas 9,28-36.
In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten.
Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes, und sein Gewand wurde leuchtend weiß.
Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija;
sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte.
Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen.
Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, daß wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wußte aber nicht, was er sagte.
Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst.
Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.
Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Leo der Große (? - um 461), Papst und Kirchenlehrer
51. Predigt, 2-6
"Die Herrlichkeit, die in uns offenbar werden soll" (Röm 8,18)

Jesus nahm Petrus, Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit, führte sie auf einen hohen Berg und offenbarte ihnen den Glanz seiner Herrlichkeit. Denn selbst wenn sie die Majestät Gottes erkannt hätten, die in ihm wohnt, so hätten sie doch nicht gewußt, dass sein Körper, der seine Göttlichkeit verhüllen sollte, der Macht Gottes teilhaftig ist. Deshalb nämlich hatte der Herr wenige Tage zuvor ausdrücklich versprochen, dass einige seiner Jünger nicht sterben würden, ehe sie den Menschensohn in seinem Reich haben kommen sehen (vgl. Mt 16,28), also im Glanz seiner Herrlichkeit, die der von ihm angenommenen Natur in besonderer Weise zukommt...Diese Verklärung hatte zuerst das Ziel, aus den Herzen der Jünger den Skandal des Kreuzes wegzunehmen, damit die Demut der freiwillig erlittenen Passion nicht den Glauben derjenigen erschüttert, die die Größe der verborgenen Würde schauen durften. Doch mit ebensolcher Voraussicht richtete die Verklärung in der Kirche Jesu die Hoffnung auf, die ihr als Stütze dienen sollte: dass nämlich die Glieder des Leibes Christi verstehen können, auf welche Weise sie eines Tages verwandelt werden, sind sie doch dazu berufen, sich an der Herrlichkeit zu freuen, die sie in ihrem Haupt haben aufleuchten sehen.Hierzu hatte der Herr selber gesagt, als er von der erhabenen Größe seiner Wiederkunft sprach: „Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters“ (Mt 13,43). Und der Apostel Paulus bezeugt das gleiche, wenn er sagt: „Für mich sind die Leiden der gegenwärtigen Zeit nicht zu vergleichen mit der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll“ (Röm 8,18). Und an anderer Stelle: „Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott. Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kol 3,4).


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