Autor Thema: Warum wurde Jesus gefoltert?  (Gelesen 8910 mal)

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Frager12

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Warum wurde Jesus gefoltert?
« am: 11. Juli 2013, 12:24:40 »
Hallo Ihr Gläubigen,

schon länger frage ich mich warum Jesus gefoltert wurde und so früh sterben musste. Gewiss - damit sich die Schrift erfüllt. Aber welchen 'Zweck' hatte denn die Geißelung, die Dornenkrönung, der schwere Gang und Sein früher Tod?

Meine warum war es nicht Gottes Wille, dass Jesus lang lebt und mit 50-60 einen natürlichen Tod stirbt? Warum denn so grauenvoll, früh und unschuldig? Warum auf diese Weise?

Grüße,
Frager12

Offline Tina 13

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #1 am: 09. August 2013, 08:38:52 »
Lieber Frager,

bitte bete täglich den Kreuzweg, denke dann gibt es dazu keine Fragen mehr.

12 Station Jesus stirbt am Kreuz

V: Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus und preisen Dich.
A: denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.

L: Der Herr hängt angenagelt am Holz des Kreuzes. Er betet für seine Peiniger. Um die neunte Stunde schreit er mit lauter Stimme: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und sterbend betet er: „Es ist vollbracht. Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ —

V: Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir.
A: Denn durch das Holz des Kreuzes / ist Freude gekommen in alle Welt.
V: Der Her sei uns gnädig und segne uns.
A: Er lasse sein Angesicht über uns leuchten / und schenke uns sein Heil.

L: Es gibt kein sinnloses Leid mehr für den, der an Christus glaubt. Auch im tiefsten Abgrund ist der Gekreuzigte bei ihm.

V: Herr Jesus, dem Willen des Vaters gehorsam, bist du am Kreuz für das Heil der Menschen gestorben. Wir bitten dich:
A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Vater unser ............ Gegrüßet seist Du Maria ........
Gekreuzigter Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser und hilf den Armen Seelen im Fegefeuer.



Das Beten ist das wichtigste und gesegnetste Tun eines jeden Menschen. Heute wichtiger denn je! Beten schafft immer Kontakt  der Seele mit dem Lieben Gott. Beten ist das demütige, dankbare Anerkennen Seiner unendlichen Wesenheit und Heiligkeit, ist das kindlich liebende Sprechen mit IHM, ist schließlich das Ruhen und Geborgensein ganz in der Vaterliebe. Beten wird so das tiefste und schönste Tun eines Menschen. Wer recht zu beten weiß, weiß auch recht zu leben!

Das beste Gebetbuch bleibt immer unserer eigenes Herz. Das Herz ist das Kämmerlein, von dem der Herr spricht, in das wir gehen sollen, wenn wir beten, da ist ER uns am allernächsten durch den Heiligen Geist, ohne den wir nicht einmal den Namen Jesus aussprechen können.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline amos

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #2 am: 09. August 2013, 13:37:59 »
Lieber Frager!

"Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat."

Johannes 3,16

Herzliche Grüße und Gottes Segen, amos
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
1. Joh. 4.16

Offline Tina 13

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #3 am: 12. August 2013, 07:00:28 »

Hl. Ambrosius
Durch sein Leiden hat Christus für unsere Schuld bezahlt

Welcher Mensch könnte sich durch sein eigenes Blut loskaufen, wenn Christus doch sein Blut vergossen hat zur Erlösung aller? Gibt es einen Menschen, dessen Blut gleich wertvoll wäre wie das Blut Christi…, der, und nur er, durch sein Blut die Welt mit Gott versöhnt hat? Gibt es ein erhabeneres Opfer, einen besseren Mittler als den, der sich selber zum inständigen Bittsteller für die Sünden aller gemacht und sein Leben als Lösegeld für uns hingegeben hat? Wir dürfen also nicht nach einer individuellen Sühne oder Erlösung suchen; denn das als Lösegeld für alle vergossene Blut ist das Blut Christi. Durch dieses Blut hat uns der Herr Jesus losgekauft, er allein hat uns mit dem Vater versöhnt. Er hat sein mühsames Werk zu Ende geführt, denn er hat unsere Mühsal auf sich genommen, er, der sagt: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28)… Der Mensch kann also zu seiner Erlösung keine Beitrag in Form von Sühne leisten; denn das Blut Christi hat ihn ein für alle Mal von der Sünde rein gewaschen; er ist damit aber nicht von der Pflicht entbunden, sich um ein geregeltes Leben zu bemühen und darum, sich nicht von den Geboten des Herrn zu entfernen. Zeit seines Lebens wird er sich unaufhörlich um sein ewiges Leben abmühen, aus Angst, eines endgültigen Todes zu sterben – wo er doch schon vom Tod losgekauft ist!
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Naseweis

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #4 am: 20. August 2013, 07:26:09 »
Danke für eure Antworten! Habe es allerdings immer noch nicht recht verstanden.


@Tina: Ja, das Gebet ist sehr wichtig - volle Zustimmung. Beim Kreuzweg gibt es mehrere Sätze, wo bei mir Fragezeichen auftauchen:

Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.
Wir sind doch durch die SAKRAMENTE erlöst, nach meinem Verständnis. Und Jesus hatte uns schon vor der Gefangennahme (ab Mt 26,47) all diese gegeben, oder nicht? Wozu dann die Folter und dieser Tod?

Herr Jesus, dem Willen des Vaters gehorsam, bist du am Kreuz für das Heil der Menschen gestorben.
Wäre es nicht ebenso gegangen, dass Jesus uns die Sakramente schenkt und anschließend noch 20-30 Jahre lebt und einen natürlichen Tod stirbt? Was hat der Kreuztod mit dem Heil der Menschen zu tun? Taufe, Beichte etc. bewirken doch unser Heil?

Dein zweites Posting vom hl. Ambrosius:
... wenn Christus doch sein Blut vergossen hat zur Erlösung aller
Genau das verstehe ich nicht. Warum musste sein Blut vergossen werden zu unserer Erlösung? Nach meinem derzeitigen Verständnis sind es doch die SAKRAMENTE, die uns erlösen und, wie gesagt, die hatte uns Jesus doch bereits vor der Auslieferung gegeben.


@amos: Auch in deinem Posting gibt es einen Satz, den ich (noch) nicht ganz verstehe:

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Ja, Jesus hat uns die Sakramente geschenkt, uns gelehrt wie man in den Himmel kommen kann und ist selber Vorbild in dieser Hinsicht gewesen. Nach meiner Auffassung braucht man die Sakr. um das ewige Leben zu erlangen - warum dann, ich wiederhole mich, die Folter und dieser Tod, hatte Jesus uns ja schon DAVOR alle Sakr. gegeben. Wo ist da mein Denkfehler?


Entschuldigung falls das aus eurer Sicht dumme Fragen sind aber diese Thematik hab ich wirklich noch nicht verstanden.

Beste Grüße, jetzt auch von meinem richtigen Profil hier,
Frager12/Naseweis

Offline Tina 13

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #5 am: 23. August 2013, 08:03:16 »
Frage: wie oft betest in der Woche den Kreuzweg?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Chris

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #6 am: 13. November 2013, 14:01:32 »
Liebe Mitglieder und Leser im Forum!

Dieser Thread ist ja schon einige Monate alt. Ich wollte jedoch gerne die Gelegenheit nutzen und das Thema noch vertiefen, da ich meine, dass es für alle sehr wichtig ist zu verstehen, warum der Herr Jesus Christus gekreuzigt wurde und was dies für jeden Menschen bedeutet, der unseren Heiland aufnimmt und Ihm nachfolgt. Das Erlösungswerk Jesu Christi kann in diesem Beitrag sicher nicht ausführlich behandelt werden. Ich möchte Dir aber einen Einblick geben, auf dem Du aufbauen und mehr durch ein eigenständiges Studium der Bibel erfahren kannst.

Als Gott die Erde wiederherstellte (siehe 1. Mose Kap. 1:2-24) und Adam und Eva zu Seinem (geistigen) Bilde erschuf, war im Paradies alles in Ordnung. Es gab keine Sünde oder Krankheiten. Die Menschen hatten ewiges Leben. Die Beziehung mit Gott war intakt und nichts stand zwischen Ihm und den Menschen. Als Adam und Eva dann vom Teufel überlistet wurden (siehe 1. Mose Kap. 3:1-24), wurde die Beziehung mit Gott getrennt. Satan bekam von diesem Zeitpunkt an das legale Anrecht, der "Gott dieser Welt" zu sein. Alle Nachkommen von Adam und Eva haben bis zum heutigen Tage den "sündigen" Zustand ererbt. Demnach kann kein Mensch aus sich heraus etwas vollbringen, was Gott wohlgefällig wäre.

Römer Kap. 3:10-20
"...»Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.« Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, zu denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde."

Wir lesen im Alten Testament immer wieder, dass das Blut von Tieren fließen musste, um Sünden vor Gott zu bereinigen. Die Sühne durch Tieropfer war jedoch keine zufriedenstellende Sache, sondern lediglich eine Vorbereitung auf das Kommen Jesu Christi. Es war das Anliegen des Vaters, dass der Mensch nicht mehr durch Sünde von Ihm getrennt sein sollte. Gott wollte immer Gemeinschaft und eine Beziehung mit uns haben. Die Beziehung mit Gott konnte nur wiederhergestellt werden, wenn das Blut eines Gerechten - ein Mensch, der nie gesündigt hatte - floss. Römer Kap. 3:10-20, wie vorstehend zitiert, verdeutlicht, dass es jedoch nicht einen gab, der diese Anforderung erfüllen konnte. Aus diesem Grunde war es der Plan und der Wille des Vaters, dass Sein Sohn, der Herr Jesus Christus, als Mensch auf die Erde kam und für uns alle Seinen Leib hingab, damit wir nicht mehr von Gott getrennt sein würden.

Etwa siebenhundert Jahre vor Golgatha hatte der Prophet Jesaja bereits eine Offenbarung über die Kreuzigung. Dabei konnte er sehen, dass ein Mensch starb, damit die Sünden der Welt hinweg genommen werden. Beim Tode dieses Menschen wurde nicht nur dessen Blut zur Vergebung aller Sünden dieser Welt vergossen, sondern durch die Striemen und Wunden, die er an seinem Leib trug, wurden wir von jeder Krankheit freigesetzt.

Jesaja Kap. 53:3-5
"Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht. Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden."

Matthäus Kap. 8:17 zitiert die Prophezeiung von Jesaja Kap. 53 so:
"damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist, der spricht: »Er hat unsere Gebrechen weggenommen und unsere Krankheiten getragen...«"

1. Petrus Kap. 2:24, auch ein Zitat dieser Prophezeiung, erklärt:
"Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden."

Aus den vorstehenden Versen wird deutlich, dass der Herr Jesus nur aus einem Grund Mensch wurde: um die Welt zu erretten. Dies sollte die Frage beantworten, warum unser Heiland auf Erden keines natürlichen Todes sterben konnte. Er hatte ja den Auftrag vom Vater, diese Mission zu vollenden. Jesus war der Einzige der nicht gesündigt hatte; deshalb war Sein Tod für Gott ein annehmbares, wohlgefälliges Opfer, damit wir Menschen Seinen Segen bekommen könnten und die Gemeinschaft mit dem Vater wieder intakt sein würde.

Jesus widerstand dem Teufel und der Versuchung, obwohl Er...

Hebräer Kap. 4:15
"...in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde."

Was hat Jesus für alle, die Ihn aufnehmen und Ihm nachfolgen, im Einzelnen vollbracht?

10-Punke Schnellübersicht über das Erlösungswerk Jesu Christi:

1. Jesus wurde bestraft, so dass wir Vergebung erlangen könnten.   
2. Jesus wurde verwundet, damit wir geheilt werden könnten.   
3. Jesus wurde durch unsere Sündhaftigkeit zur Sünde gemacht, damit wir durch Seine Gerechtigkeit gerecht würden.   
4. Jesus hat unseren Tod auf sich genommen, damit wir Sein Leben bekommen könnten.   
5. Jesus wurde für uns zum Fluch, damit wir Gottes Segnungen empfangen könnten.   
6. Jesus wurde für uns zur Armut, damit wir von Seiner Fülle hätten.   
7. Jesus hat unsere Schande getragen, damit wir Seine Herrlichkeit haben könnten.   
8. Jesus hat unsere Ablehnung ertragen, damit wir von Gott, dem Vater angenommen würden.   
9. Jesus wurde durch den Tod abgeschnitten (durch unsere Sünden von Gott getrennt), so dass wir in Ewigkeit mit Gott verbunden sein könnten.   
10. Unser „alter (fleischlicher) Mensch" wurde mit Jesus hingerichtet, damit der „neue (geistige) Mensch" in uns in Existenz kommen könnte.

Wir müssen verstehen, dass Gott uns diese Dinge aus Gnade schenkt. Er durch den Herrn Jesus Christus für alle Menschen die Möglichkeit geschaffen, von der Macht der Sünde frei zu werden. Jesus Christus hat Freiheit, Leben, Heilung und Rettung in unser Leben gebracht, denn der "fleischliche" Mensch selbst konnte nichts dazu beitragen, um Gott zu gefallen. Der Vater hatte kein Mittel, um diesen Zustand zu beseitigen als allein durch unseren Heiland Jesus Christus! Gott hat uns alles erlassen, was nicht Seinem Willen entsprach. Unser Herr Jesus Christus starb für jeden einzelnen Menschen und hat durch Seinen Tod am Kreuz von Golgatha alle Sünden auf sich genommen. Wer Jesus Christus zu Seinem Herrn macht, steht nun nicht mehr unter dem Gesetz, der Vater rechnet uns die Sünden nicht mehr zu und hat uns vollkommen gerechtfertigt und verherrlicht.

An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass weder Gott noch der Herr Jesus vor der Kreuzigung oder danach Sakramente gegeben haben, damit Menschen errettet werden und zum ewigen Leben in das Reich des Vaters eingehen können. Solch eine Lehre ist nicht biblisch und kann dazu führen, dass Menschen "in gutem Glauben" verloren gehen! Das EINZIGE ausreichende Kriterium, das vor Gott bestehen konnte und bis heute noch immer kann, ist das Blut und der Leib Jesu Christi!

Hebräer Kap. 10:14
"Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden."

Judas Kap. 1:24,25
"Dem aber, der mächtig genug ist, uns ohne Straucheln zu bewahren und uns unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter Jesus Christus, unserem Herrn, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen."

Offline Logos

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #7 am: 13. November 2013, 17:57:36 »


An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass weder Gott noch der Herr Jesus vor der Kreuzigung oder danach Sakramente gegeben haben, damit Menschen errettet werden und zum ewigen Leben in das Reich des Vaters eingehen können. Solch eine Lehre ist nicht biblisch und kann dazu führen, dass Menschen "in gutem Glauben" verloren gehen!


„Und er nahm das Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Lk 22,19)


„Denn Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und Mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir, und Ich bleibe in ihm.“ (Joh. 6,55)

Das ist nicht biblisch?

Und was sagst Du zu all den eucharistischen Wundern, z.B. das von Buenos Aires??

Siehe hier:

http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,2861.0.html


http://kath-zdw.ch/forum/index.php/topic,2896.0.html
« Letzte Änderung: 13. November 2013, 18:02:27 von Logos »

Chris

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Antw: Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #8 am: 14. November 2013, 09:25:16 »
Hallo Logos!

Vielen Dank für Deine Mitteilung!

Du hast auf Lukas Kap. 22:19, auf Johannes Kap. 6:55 und auf einen Bericht mit dem Titel "Eucharistisches Wunder von Buenos Aires" verwiesen.

Lukas Kap. 22:19 berichtet darüber, dass der Herr Jesus das Abendmahl mit Seinen Jüngern - Seinen Nachfolgern, die bereits an Ihn glaubten - gehalten hat und ihnen durch die Symbolik mit Brot und Wein klar machte, dass es wichtig ist, Seinen Leib und Sein Blut zu "unterscheiden" oder anders gesagt "wertzuschätzen". Wenn wir nun sagen, dass ein Mensch allein durch das Halten des Abendmahls (im katholischen Eucharistie) oder durch die übrigen Sakramente errettet werden kann, ist dies nicht biblisch und nicht zutreffend! Zur Errettung eines Sünders oder zur Heilung eines Kranken sind allein das Blut und der Leib des Herrn Jesus ausreichend, wenn diese im Glauben an Sein Opfer angenommen werden (siehe die Frage von Naseweis, wie nachstehend zitiert). Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass der von Dir zitierte Teil meines Beitrags deutlich macht, was genau die Voraussetzungen sind, um von unserem Heiland errettet zu werden: Sein Leib und Sein Blut angenommen im Glauben.

Zitat
Naseweis am 20. August 2013, 07:26:09
Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst. Wir sind doch durch die SAKRAMENTE erlöst, nach meinem Verständnis. Und Jesus hatte uns schon vor der Gefangennahme (ab Mt 26,47) all diese gegeben, oder nicht? Wozu dann die Folter und dieser Tod?

Johannes Kap. 6:55 bezieht sich nicht auf die Einsetzung des Abendmahls, sondern auf eine Begebenheit, als der Herr Jesus zu einer Volksmenge sprach, die sich am Ufer eines Sees befand. Dabei sagt Er ab Vers 32:

"Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten. 36 Aber ich habe es euch gesagt, daß ihr mich gesehen habt und doch nicht glaubt. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens."

Bitte beachte, dass Jesus auch hier in Vers 47 den Glauben betont: "...wer an mich glaubt..."

Zu dem Artikel "Eucharistisches Wunder von Buenos Aires" sage ich, dass durch diese Begebenheit kein Sünder errettet und kein Kranker geheilt werden kann. Es gibt ja eine Menge spektakulärer Berichte dieser Art (wobei die meisten frei erfunden sind) über alle möglichen Wunder, die uns aber im Hinblick auf das Opfer Jesu Christi nicht wirklich weiterbringen.

Liebe Grüße,
Chris.

Offline Tina 13

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Antw:Warum wurde Jesus gefoltert?
« Antwort #9 am: 29. Dezember 2013, 08:25:00 »
 ;tffhfdsds

seine Peiniger haben Ihn gehasst.

Dosis facit venenum.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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